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Diese Erfindung bezieht sich auf ein Motorrad mit einer Rahmenanordnung,
aufweisend ein Kopfrohr, das lenkbar ein Vorderrad lagert, einem Paar
Hauptrahmenteile, die einen im wesentlichen kastenförmigen Querschnitt
aufweisen und sich nach unten und hinten von dem Kopfrohrbereich aus
erstrecken, wobei das Paar Hauptrahmenteile an einer Längsmittelebene
nach rückwärts des Kopfrohres divergierend sich erstreckt, einem
Radiator, der durch die Rahmenanordnung benachbart zu und unterhalb des Paares
Hauptrahmenteile benachbart zu dem Kopfrohr gelagert wird, einem Sitz,
der durch die Rahmenanordnung hinter dem Kopfrohr getragen wird.
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Wie bekannt ist, sind Motorräder in erster Linie hinsichtlich des Typs
der Straße und der Fahrbedingungen, denen sie gerecht werden sollen,
konstruiert. Ein Typ eines Motorrads ist in erster Linie zum Fahren unter
Bedingungen abseits der Straße oder in rauhem Gelände oder im Hettbewerb,
wie beispielsweise beim Motorcross, aufgebaut. Dieser Typ eines Motorrads
muß einen sehr robusten Rahmen haben und muß auch eine Sitzanordnung
schaffen, die dem Fahrer ermöglicht, eine breite Vielfalt von
Fahrhaltungen in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen anzunehmen.
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Allgemeim umfaßt der Rahmen für solche Typen von Motorrädern ein Kopfrohr
und einen rohrförmigen Hauptrahmen, der sich nach hinten davon erstreckt
und der den Kraftstofftank befestigt. Häufig ist dieser Typ eines
Motorrads mit einem vollständig oder teilweise wassergekiihlten Motor
ausgestattet und der Radiator ist an der Vorderseite des Rahmens positioniert.
Ein Paar Radiatorabdeckungen ist an gegenüberliegenden Seiten des
Radiators angeordnet, um so die Luftströmung über den Mittelteil des Radiators
zu richten.
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Allgemein ist es die Praxis, einen relativ langen Sitz vorzusehen, der
verschiedene Sitzpositionen für den Fahrer zuläßt. Zusätzlich schätzt es
der Fahrer, den Rahmen und das Gehäuse derart zu haben, daß der Fahrer
seine Beine in engem Kontakt damit, sehr ähnlich einem Reiter auf einem
Pferd, zur Stabilisierung plazieren kann. Unter anderen Bedingungen
schätzt es der Fahrer, einen Fuß oder beide seiner Füße nach vorne zu
Stützzwecken zu richten. Der Typ der Motorräder, der beschrieben ist, und
die Rahmenkonstruktion dafür ermöglicht solche Fahrpositionen durch den
Fahrer.
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Aus der US 4 694 929 ist ein Motorrad bekannt, bei dem der Rahmen
zusätzlich zu einem Kopfrohr ein Paar Hauptrahmenteile umfaßt, die sich
allgemein nach hinten und nach unten von dem Hauptrohrbereich erstrecken. Ein
Sitz ist an einem Paar Schienen getragen, die an deren vorderen Enden mit
den Hauptrahmenteilen befestigt sind. Heiterhin wird ein Kühlradiator 33
durch die Rahmenanordnung getragen.
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Allerdings ist es aufgrund des extrem rauhen Einsatzes, auf den solche
Motorräder treffen, erwünscht, einen festeren und robusteren Rahmen zu
schaffen. Deshalb ist es vorgeschlagen worden, eine Rahmenanordnung zu
schaffen, die ein Kopfrohr und ein Paar Hauptrahmenteile besitzt, die als
rechteckige Kastenabschnitte gebildet sind und die sich nach hinten von
dem Kopfrohr rückwärts zu dem Hinterrad erstrecken. Diese
Hauptrahmenteile divergieren im wesentlichen von einer Längsmittelebene des
Motorrads in einer winkelmäßigen Ausführung und demzufolge liefern sie eine
gewisse unregelmäßige Konfiguration in dem Bereich der Beine des Fahrers.
Dieses Problem wird verkompliziert, wenn ein Radiator und
Radiatorabdeckungen zur Richtung der Luftströmung über den Radiator vorgesehen
werden. Mit Motorrädern dieses Typs, die bisher vorgeschlagen sind,
besitzt der Fahrer eine gewisse eingeschränkte Möglichkeit, sich frei von
einer Sitzposition zu einer anderen zu bewegen.
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Es ist deshalb eine Aufgabe dieser Erfindung, ein verbessertes Motorrad
zu schaffen, das einen robusten Rahmen besitzt, der für eine Off-Road-
Verwendung geeignet ist, und wobei die Seiten des Motorrads relativ glatt
so konfiguriert sind, daß der Fahrer bequemer Sitzpositionen ändern kann,
wobei seine Beine in engem Kontakt mit dem Motorrad für rauhen
Geländeeinsatz verbleiben.
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Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch
Verbesserung eines Motorrads gelöst, wie es vorstehend angegeben ist,
dadurch, daß Radiatorabdeckungen an gegenüberliegenden Seiten des Radiators
relativ zu der Rahmenanordnung befestigt sind und daß die
Radiatorabdeckungen, der Sitz und zumindest die Rahmenteile, die Teile des Paares
von Hauptrahmenteilen sind, einen im wesentlichen kontinuierlichen
Oberflächenbereich bilden, um das Motorrad durch die Beine des Fahrers, der
auf dem Sitz sitzt, in jeder einer Vielzahl von Positionen für rauhen
Geländeeinsatz zu ergreifen.
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Ein solches Motorrad ist besonders vorteilhaft dahingehend, daß die im
wesentlichen kontinuierliche Oberfläche, die durch mindestens die
Radiatorabdeckungen, das Paar Hauptrahmenteile und den Sitz gebildet ist,
einen griffigen Bereich für die Beine eines Fahrers bilden, so daß er
bequem seine Sitzposition ändern kann.
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Weitere bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
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Weitere Merkmale, Vorteile und Besonderheiten der Erfindung werden aus
der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungformen davon in
Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich, wobei:
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Figur 1 zeigt eine Seitenaufrißansicht eines Motorrads, das gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist.
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Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf einen Bereich des Motorrads mit anderen
Bereichen enfernt, um deutlicher den Aufbau des Rahmens und des Gehäuses
des Motorrads darzustellen.
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Figur 3 zeigt eine vergrößerte Seitenaufrißansicht, die die
Rahmenanordnung und bestimmte Komponenten, die dazu zugeordnet sind, darstellt.
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Figur 4 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie 4-4 der
Figur 3 vorgenommen ist.
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Figur 5 zeigt eine Seitenaufrißansicht, teilweise ähnlich der Figur 3,
und stellt eine andere Ausführungsform der Erfindung dar.
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Figur 6 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie 6-6 der
Figur 5 vorgenommen ist.
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Figur 7 zeigt eine Seitenaufrißansicht, teilweise ähnlich der Figuren 3
und 5, und stellt eine andere Ausführungsform der Erfindung dar.
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Wie nun im Detail die Zeichnung und zunächst die Ausführungsform der
Figuren 1 - 4 zeigt, ist ein Motorrad, das gemäß dieser Ausführungsform
aufgebaut ist, allgemein mit dem Bezugszeichen 11 bezeichnet. Das
Motorrad 11 weist eine vorgefertigte Rahmenanordnung auf, die allgemein mit
dem Bezugszeichen 12 bezeichnet ist und die im größten Detail in Figur 3
dargestellt ist. Diese Rahmenanordnung 12 umfaßt ein Kopfrohr 13, das
wiederum eine Vordergabelanordnung 14 für eine lenkbare Bewegung um eine
Lenkachse lagert, die zu der Vertikalen geneigt ist und die in Figur 1
mit der Linie L1 angegeben ist. Ein Vorderrad 15 ist an dem untern Ende
der Vordergabelanordnung 14 in einer geeigneten Art und Weise gelagert
und eine bestimmte Form eines Aufhängmechanismus kann zwischen der
Vordergabel 14 und dem Rad 15 vorgesehen werden.
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Ein Hinterrad 16 ist drehbar durch eine Hinterachsarmanordnung 17
gelagert, die schnwekbar durch die Rahmenanordnung 12 in einer Art und Weise,
die beschrieben werden wird, getragen ist. Das Rad 16 ist drehbar um eine
Achse 18 und wird durch eine Kette 20 von einem Antriebsaggregat
angetrieben, das aus einem Motor 19 besteht, der in der Rahmenanordnung 12 in
einer Art und Weise, wie sie beschrieben werden wird, befestigt ist. Der
Motor 19 besitzt, wie dies typisch ist, eine kombinierte
Kurbelgehäuse-Schaltgetriebeanordnung 21, die eine Abtriebswelle 23 antreibt, um
wiederum die Kette 20 und das Hinterrad 16 anzutreiben.
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Ein Vorderschutzblech 23 wird durch die Vordergabelanordnung 14 getragen
und überdeckt das Vorderrad 15. Eine Nummer oder eine Wettbewerbstafel 24
kann an dem oberen Ende des Schutzblechs 23 getragen werden, um so eine
Wettbewerbsnummer zu tragen.
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Die Rahmenanordnung 12 umfaßt, zusätzlich zu dem Kopfrohr 13, eine
zugeschweißte Kastenanordnung 25, die sich nach hinten davon und im
wesentlichen in einer nach unten gerichteten Richtung erstreckt. Diese
Kastenanordnung 25 wird auf ihren Seiten durch ein Paar
Verbindungsrahmenteile 26 umschlossen, die eine im wesentlichen kastenförmige
Querschnittskonfiguration besitzen.
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Diese Verbindungsrahmenteile 26 sind mit weiteren, im wesentlichen
kastenquerschnittsförmigen Rahmenteilen 27 verbunden und bilden ein Paar
Hauptrahmenteile, die allgemein mit dem Bezugszeichen 28 bezeichnet sind,
die allgemein in einer Rückwärtsrichtung von einer Längsmittelebene
divergieren, die die Achse des Kopfrohrs 13 enthält. Auch erstrecken sich,
wie in den Figuren 1 und 3 gesehen werden kann, diese Hauptrahmenteile 28
im wesentlichen in einer nach unten gerichteten Richtung entlang einer
Linie L2, die unter einem spitzen Winkel zu der Kopfrohrachse L1 verläuft
und nicht die Bildung von Biegungen darin erfordert, wie dies typisch bei
den Rahmenkonstruktionen nach dem Stand der Technik ist. Als Folge werden
keine Spannungsaufbrüche vorgefunden und die Rahmenkonstruktion kann
leichter und fester als der Typ der Konstruktion nach dem Stand der
Technik sein, der solche gebogenen Hauptrahmenteile umfaßt. Die Verbindung
der zwischenverbindenden Rahmenteile 26 mit der kastenförmigen
Rahmenanordnung 25 verläuft im wesentlichen unter einem rechten Winkel,
allerdings so, um eine relativ hochfeste Anordnung zu bilden.
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An deren hinterem Ende sind die Hauptrahmenteile 28 jeweils mit einer
Entsprechenden eines Paars Halterungen 29 verbunden, wobei die
Halterungen
ein Lager 31 für eine Schwenkbewegung des Hinterarms 17 bilden.
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Eine Verbindungsanordnung, die aus einer ersten Verbindung 32 und einer
zweiten Verbindung 33 zusammengesetzt ist, die an der rückwärtigen
Armhalterung 29 und dem Hinterarm 17 jeweils schwenkbar sind, belasten einen
Stoßdämpfer und ein Aufhängelement 34 über ihre Kolbenstange 35. Dies
liefert eine Aufhängungsbewegung und Dämpfung des Hinterrads 16. Eine
Schwenkverbindung 36 ist zwischen der Verbindung 33 und dem Hinterarm 17
vorgesehen und eine weitere schwenkbare Verbindung 37 ist zwischen den
Verbindungen 32 und 33 vorgesehen.
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Ein Unterrohr oder Unterrahmenteil 38 ist zwischen der
Hinterarmhalterung 29 und einem nach vorne gerichteten und oberen Bereich jedes der
Hauptrahmenteile 28 zu Aussteifungszwecken verbunden.
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Ein Querteil 39 ist zwischen den Mittelbereichen der Rahmenteile 28
verschweißt oder in anderer Weise befestigt und liefert eine Verstärkung.
Eine erste Motorbefestigung 41 wird durch dieses Querteil 39 getragen und
ist an der Motoreinheit 19 zu deren Aufhängung befestigt. Zusätzlich sind
Befestigungshalterungen 42 an den Unterrahmen 38 an dem vertikalen
Bereich davon befestigt und Befestigungshalterungen 43 sind an den sich
horizontal erstreckenden Bereichen davon zum Tragen der Motoreinheit 19
befestigt. Die Hinterarmhalterungen 29 tragen auch
Befestigungshalterungen 44 zum Tragen der Motoreinheit 19.
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An dem Querteil 39 ist auch eine hintere Aufhängungstragehalterung 45
befestigt, die einen Halterungsbereich 46 trägt oder bildet, an dem das
obere Ende des Aufhängungselements 34 mit einer Befestigungshalterung 47
verbunden ist.
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Ein Paar Sitzschienen 48 ist an deren vorderen Enden durch versetzte
Bereiche 49 an den gegenüberliegenden Seiten der Hauptrahmenteile 28
angrenzend an die Halterungen 45 verbunden. Aufgrund dieser Verbindung
wird benachbart zu dem Querteil 39 eine robuste Konstruktion gebildet und
es ist möglich, die Sitzschienen 48 näher zu der Vorderseite des
Motorrads anzuordnen, um die Sitzposition zu verbessern.
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Ein Paar hintere Stützen 51 und 52 ist zwischen den Rückarmhalterungen 29
und den Sitzschienen 48 zum Bilden eines Trägers für diese gebildet.
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Der Motor 19 ist mit einem Ansaugsystem ausgestattet, das einen
Vergaser 53 umfaßt, der an der Rückseite des Motors und allgemein in dem
Bereich zwischen den rückwärtigen Enden der Hauptrahmenteile 28 angeordnet
ist. Ein Einlaßrohr 54 verbindet den Vergaser 53 mit einem Luftfilter 55,
der zwischen den hinteren Sitzstreben 51 und 52 positioniert ist und der
eine im wesentlichen nach oben weisende Öffnung 56 besitzt, in die
Umgebungsluft angezogen werden kann. Diese Öffnung 56 ist verdeckt und
geschützt, wie dies im Verlauf dieser Beschreibung ersichtlich wird, und
zwar durch einen Sitz, der durch die Rahmenanordnung getragen wird. Das
hintere Ende des Luftfilters 56 ist mit einer im wesentlichen konkaven
Oberfläche 57 (Figur 1) versehen, um so von einem Bereich des
Abgassystems frei zu sein, wie dies nun beschrieben wird.
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Der Motor 19 besitzt eine im wesentlichen nach vorne gerichtete
Abgasöffnung, von der sich ein Abgasrohr 58 erstreckt. Das Abgasrohr 58 erstreckt
sich im wesentlichen nach vorne und nach unten und krümmt sich dann um
die rechte Seite des Motorrads und erstreckt sich zu einem
Schalldämpfer 59, der an der hinteren rechten Seite des Rahmens und
insbesondere an einer der Sitzschienen 48 mit einem Paar Bänder 61 und 62
befestigt ist. Der gekrümmte Abschnitt 57 des Luftfilters 55 gibt das
Abgasrohr und den Schalldämpfer frei.
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Ein Kraftstofftank 63 ist an der Rahmenanordnung 12 zwischen den
Hauptrahmenteilen 28 und im wesentlichen nach hinten zu der Rahmenanordnung 25
befestigt. Der Kraftstofftank 63 besitzt einen nach vorne positionierten
Tankeinfüllstutzen, an dem ein Deckel 64 abnehmbar verbunden ist.
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Ein Sitz 65 ist an der Rahmenanordnung und insbesondere durch eine
Halterung
oder Verbindungsanordnung 66 an einer Halterung 67 befestigt, die
an dem Kraftstofftank 63 befestigt ist. Der nach vorne gerichtete Bereich
des Sitzes 65 ist mit einem Ausschnitt 68 versehen, um so den
Tankeinfüllstutzen und den Tankeinfülldeckel 64 freizugeben, so daß der
Kraftstofftank ohne Entfernen des Sitzes 65 aufgefüllt werden kann.
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Der Sitz 65 besitzt einen langen Bereich, der sich nach hinten von dem
Kopfrohr 13 zu einem rückwärtigen Teil 69 erstreckt, der benachbart einem
hinterem Schutzblech 71 positioniert ist, das das Hinterrad 16 überdeckt,
um so dem Fahrer zu ermgölichen, sich so in einer erwünschten Position
auf dem Sitz 65 zu Balancezwecken zu bewegen.
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Seitenabdeckungen 73 können an den Sitzschienen 48 unterhalb des
Sitzes 65 befestigt werden, um so einen Bereich für eine Berührung mit den
Beinen des Fahrers zu schaffen und um auch eine glatte Anordnung zu
bilden.
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Der Motor 19 ist vollständig oder mindestens teilweise wassergekühlt und
hierfür ist ein Kühlradiator 74 vorgesehen, der an dem Unterrahmen 38
mittels Befestigungsschrauben 75 befestigt ist. Der Radiator 74 ist mit
dem Kühlsystem für den Motor durch Rohre 76 und 77 verbunden, so daß
Kühlmittel durch den Motorkühlmantel und Radiator 74 strömen kann. Der
Motor 19 ist mit einer geeigneten Kühlpumpe (nicht dargestellt) zum
Bewirken dieser Zirkulation versehen.
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Um eine Kühlluftströmung über den Radiator 74 zu richten, ist ein Paar
Seitenabdeckungen 78 vorgesehen, die, wie in Figur 2 gesehen werden kann,
nach vorne des Motorrads so divergieren, um einen schaufelähnlichen
Effekt zu schaffen, um Kühlluft zurück zu dem Radiator 74 zu richten. Die
Seitenabdeckungen 78 sind an der Rahmenanordnung mittels
Befestigungseinrichtungen 79, die sich in die Rahmenanordnung 25 erstrecken, mittels
Befestigungseinrichtungen 81, die sich in den Radiator 74 erstrecken, und
mittels Befestigungseinrichtungen 82, die in Beschlägen 83 befestigt
sind, die an dem unteren Ende der Hauptrahmenteile 27 befestigt sind,
befestigt.
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Wie leicht in Figur 4 ersichtlich ist, bilden die Seitenoberflächen der
Radiator-Seitenabdeckungen 78, die Rahmenteile 27 und der Sitz 65 eine
sehr glatte Oberfläche, so daß die Beine des Fahrers an irgendeiner
erwünschten Stelle entlang der Anordnung des Motorrads positioniert werden
können und das Motorrad dazwischen, ähnlich wie ein Reiter auf einem
Pferd das Pferd zwischen den Beinen hält, eingeklemmt werden. Dies
ermöglicht dem Fahrer irgendeine erwünschte Höhe auf dem Sitz 65 ohne
irgendein störendes Hindernis einzunehmen.
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Der Radiator 74 ist mit einem Einfüllstutzen versehen, an dem ein
Deckel 84 angeordnet ist. Die eine der Seitenabdeckungen 78 ist mit einer
Vertiefung 85 versehen, so daß der Deckel 84 leicht zugänglich ist und so
das Kühlmittel in das Kühlsystem ohne Entfernen der Seitenabdeckung 78
nachgefüllt werden kann. Die Seitenabdeckungen 78 sind auch mit
Ausschnitten 86 versehen, um so zu ermöglichen, daß Kühlluft frei über den
Radiator 74 strömt und nach vorne und oberhalb des Motors 19 austritt.
Natürlich wird auch etwas Luft nach hinten strömen und in diesem Bereich
austreten.
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Die Seitenabdeckungen 78 sind auch mit Vertiefungen 87 versehen, die
neben der Zündkerze oder den Zündkerzen 88 (Figur 1) des Motors gelegt
sind, so daß die Zündkerzen 88 ohne ein erforderliches Entfernen der
Seitenabdeckungen entfernt oder gewartet werden können.
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Es sollte daher leicht ersichtlich sein, daß der beschriebene Aufbau
einen sehr stromlinienförmigen und glatten Körper-, Sitz- und
Rahmenaufbau für das Motorrad liefert, und bei dem sich der Fahrer zu irgendeiner
erwünschten Sitzposition bewegen kann und dennoch eine feste Verbindung
zwischen den Beinen und dem Gehäuse und Rahmen des Motorrads besitzt.
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In der Ausführungsform der Erfindung, die bis jetzt beschrieben ist, sind
die glatten Seitenoberflächen des Gehäuses des Motorrads dadurch
ausgeführt worden, daß sich die Hauptrahmenteile 28 in gleicher Heise wie die
Radiatorseitenabdeckungen 78 und der Sitz 65 erstrecken. Die Figuren 5
und 6 stellen eine andere Ausführungsform der Erfindung dar, wo dasselbe
Ergebnis in einer geringfügig unterschiedlichen Art und Weise erreicht
wird. Diese Ausführungsform ist hinsichtlich der meisten Teile, wie bei
der zuvor beschriebenen Ausführungsform, die gleiche und aus diesem Grund
sind Komponenten, die die gleichen sind, mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet worden und werden nicht erneut beschrieben. In dieser
Ausführungsform sind allerdings die Hauptrahmenteile 28 geringfügig nach innen
zu den Radiatorabdeckungen 78 und dem äußeren Umfang des Sitzes 59
beabstandet, wie dies am besten in Figur 6 zu sehen ist. Allerdings ist ein
Paar Verschleißstreifen 101 entlang der äußeren Seite der
Hauptrahmenteile 28 mittels Befestigungsteilen 102 befestigt, um so die
kontinuierliche Oberfläche und die Vorteile der zuvor beschriebenen Ausführungsform
zu erzielen. Allerdings werden mit dieser Ausführungsform die
Verschleißstreifen 101 die Hauptrahmenteile 28 gegen eine Beschädigung schützen.
Falls die Verschleißstreifen 101 beschädigt werden, können sie leicht
entfernt und ersetzt werden. In jeglicher weiterer Hinsicht ist diese
Ausführungsform dieselbe wie die zuvor beschriebene und aus diesem Grund
wird davon ausgegangen, daß eine weitere Beschreibung dieser
Ausführungsform nicht erforderlich ist.
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Figur 7 stellt eine noch weitere Ausführungsform der Erfindung dar, die
im wesentlichen ähnlich der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist. In
dieser Ausführungsform besitzen allerdings die
Radiatorseitenabdeckungen 78 Verlängerungsbereiche 151, die die verbindenden Rahmen 26
überdecken und die eine kontinuierliche Oberfläche mit dem Sitz 65 und
den Radiatorseitenabdeckungen 78 liefern. Abgesehen von diesem
Unterschied ist diese Ausführungsform dieselbe wie die zuvor beschriebenen und
aus diesem Grund wird davon ausgegangen, daß eine weitere Beschreibung
dieser Ausführungsform nicht notwendig ist, um die Erfindung zu verstehen
und umzusetzen.
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Es sollte schließlich aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich sein,
daß die Ausführungsformen der Erfindung eine sehr starke Rahmenanordnung
für Off-Road-Motorräder und eine solche liefern, bei der die
Seitenkonfiguration
des Rahmens und des Gehäuses und des Sitzes derart ist, daß
ein Fahrer in der Lage ist, irgendeine Position auf dem Motorrad
einzunehmen und um den Rahmen und die Karosserie zwischen den Beinen des
Fahrers zu halten, um eine gute Stabilität ohne irgendeine Unbequemlichkeit
durch vorspringende Teile des Rahmens oder der Karosserie zu bieten.