DE4007604C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Halbleiterspeicherzellen, die einen Transistor und einen Kondensator aufweisen, nach dem Gattungsbegriff des Patent­ anspruchs 1.
Ein derartiges Verfahren zur Herstellung einer Halbleiterspeicher­ zelle, die einen Kondensator aufweist, der eine Kombination aus einem Grabenkondensator und einem Stapelkondensator ist, wobei der Stapelteil des Kondensators oberhalb der Gateelek­ trode des Transfertransistors angeordnet ist, ist aus der EP 02 23 616 A2 bekannt.
Aus der EP 01 76 254 A2 ist eine weitere Halbleiterspei­ cherzelle bekannt, deren Kondensator aus einem Graben- und einem Stapelteil kombiniert ist.
Der US 46 51 184 ist es weiterhin bekannt, bei einer Halbleiterspeicherzelle die Seitenwände von in etwa waagerecht auf Isolierschichten angeordneten leitfähigen Schichten mit einer Isolierschicht zu bedecken.
Der Fortschritt der Entwicklung der Halbleitertechnik und die Ausdehnung des Anwendungsgebietes von Speichervor­ richtungen hat in jüngster Zeit die Entwicklung von Speicher­ vorrichtungen mit großer Kapazität gefördert. Dies betrifft insbesondere dynamische Speicher mit direktem Zugriff (DRAM).
Beim Aufbau von Speicherzellen zur Erhöhung des Integrationsgrades von DRAM-Speichern wurde von der herkömm­ lichen planaren Kondensatorzelle auf einen dreidimensionalen Aufbau, beispielsweise auf eine Stapel- und Grabenkondensa­ torzelle übergegangen.
Bei der Herstellung eines Grabenkondensators wird das Substrat anisotrop geätzt, so daß die Gebiete der erweiterten Seitenwände als Kondensatorbereich verwandt werden. Das führt dazu, daß eine größere Kapazität in einem schmaleren Bereich erhalten werden kann, wobei weiterhin der Vorteil besteht, daß, verglichen mit dem Stapelkondensator, der später beschrieben wird, eine Planartechnik angewandt werden kann.
Schwierigkeiten ergeben sich jedoch bei der Bildung eines Grabenkondensators insofern, als Fehler aufgrund von Alphateilchen oder eines Streustromes zwischen den Gräben leicht während der maßstabsgerechten Verkleinerung auftreten können.
Ein Stapelkondensator wird andererseits dadurch hergestellt, daß ein Kondensator über ein Siliziumsubstrat gestapelt oder über diesem Substrat angeordnet wird, was den Vorteil hat, daß ein derartiger Kondensator für derartige Fehler aufgrund des kleinen Diffusionsbereiches unempfindlich ist und der Herstellungsvorgang relativ einfach ist. Bei der Herstellung eines Stapelkondensators treten jedoch Stufen­ überdeckungsprobleme aufgrund des stapelartigen Aufbaus des Kondensators auf einem Transistor auf und zeigt sich eine Schwierigkeit beim Aufwachsen eines dielektrischen Filmes.
Damit der dreidimensionale Aufbau des Kondensators bei einer Speichervorrich­ tung mit sehr starker Integration angewandt werden kann, die die Größenordnung unter einem halben µm erreicht, ist in der DE 39 16 228 A1 bereits eine DRAM-Halbleiterspeicherzelle mit kombiniertem Stapelgrabenkondensator vorgeschlagen worden, die der aus der EP 02 23 616 A2 bekannten Speicherzelle im Wesentlichen entspricht. Die Herstellung einer derartigen Halbleiterspeicherzelle wird im folgenden anhand der Fig. 1A bis 1D beschrieben.
Fig. 1A zeigt das Verfahren der Bildung eines Transis­ tors und eines Grabens 10 auf einem Halbleitersubstrat 100. Zunächst wird ein aktiver Bereich dadurch bestimmt, daß eine Feldoxidschicht 101 auf dem Halbleitersubstrat 100 aufwachsen gelassen wird. Anschließend werden eine Gateelektrode 2, ein Sourcebereich 3 und ein Drainbereich 4 des Transistors, der einen Teil der Speicherzelle darstellt, auf dem aktiven Bereich ausgebildet, und wird dann eine erste leitfähige Schicht 5, beispielsweise eine erste mit Störstellen dotierte polykristalline Siliziumschicht so ausgebildet, daß sie mit der Gateelektrode der Speicherzelle verbunden ist, die sich neben einem bestimmten Bereich der Feldoxidschicht 101 befindet, woraufhin eine Isolierschicht 6 auf der Oberfläche des gesamten oben beschriebenen Aufbaus ausgebildet wird.
Durch die Isolierschicht 6 hindurch und zwischen der Feldoxidschicht 101 und der Gateelektrode 2 wird dann ein Graben 10 dadurch gebildet, daß eine Maske verwandt wird, woraufhin die scharfen Kanten dieses Grabens 10 abgerundet werden. Gleichzeitig wird eine Opferoxidschicht 11 in einer Stärke von 10 nm bis 100 nm sowohl auf der Innenseite des Grabens als auch auf der Isolierschicht 6 ausgebildet, um Schadstellen zu beseitigen, die während der Bildung des Grabens 10 aufgetreten sein könnten.
Fig. 1B zeigt die Bildung einer zweiten leitfähigen Schicht 12, die als erste Elektrode des Kondensators dient. Die Opferoxidschicht 11 wird entfernt und die zweite leitfähige Schicht 12, beispielsweise eine mit Störstellen dotierte zweite polykristalline Siliziumschicht, wird dann in einer Stärke von 50 bis 300 nm sowohl auf der Innenseite des Grabens 10 als auch auf der Isolierschicht 6 so ausgebil­ det, daß die zweite leitfähige Schicht 12 als erste Elektrode des Kondensators dient. Dann werden Arbeitsvorgänge wie beispielsweise ein Beschichten mit einem Photolack, ein Belichten mit einer Maske und ein Entwickeln auf der zweiten leitfähigen Schicht 12 durchgeführt, um schließlich ein Photolackmuster 20 zu bilden.
Fig. 1C zeigt die Bildung eines ersten Elektrodenmusters 12a und eines dielektrischen Filmes 13. Die zweite leitfähige Schicht 12 wird unter Verwendung des Photolackmusters 20 geätzt, um ein erstes Elektrodenmuster 12a zu bilden, woraufhin ein dielektrischer Film 13 so ausgebildet wird, daß die Oberfläche des ersten Elektrodenmusters 12a überdeckt ist.
Fig. 1D zeigt die Bildung einer dritten leitfähigen Schicht 14, beispielsweise einer mit Störstellen dotierten dritten polykristallinen Siliziumschicht auf dem Aufbau, der bisher gebildet wurde, so daß die dritte leitfähige Schicht 14 als zweite Elektrode des Kondensators dient, wodurch der kombinierte Stapelgrabenkondensator fertiggestellt ist.
Bei dem herkömmlichen Herstellungsverfahren für den kombinierten Stapelgrabenkondensator, wie es oben beschrieben wurde, wird die zweite leitfähige Schicht, die als erste Elektrode des Kondensators dient, ausgebildet, und wird dann das erste Elektrodenmuster mit einem Photoätzverfahren ausgebildet. Die Nebenprodukte, d. h. hauptsächlich polymere Materialien mit Kohlenstoff als Hauptelement, die während der Photoätzung erzeugt werden, haften daher an den Seitenwänden des Grabens, was zur Folge hat, daß ein gleichförmiger oder gleichmäßiger dielektrischer Film nicht ohne weiteres ausgebildet werden kann. Wenn weiterhin der Kondensator dadurch gebildet wird, daß die dritte leitfähige Schicht auf dem dielektrischen Film niedergeschlagen wird, dann werden die elektrischen Eigenschaften des Kondensators verschlech­ tert, was die Zuverlässigkeit des Kondensators beeinträch­ tigt.
Durch die Erfindung soll ein Verfahren zum Herstellen von Halbleiterspeicherzellen nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 geschaffen werden, bei dem die Herstel­ lungsfehler so gering wie möglich gehalten werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Ausbildung gelöst, die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegeben ist.
Besonders bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Im folgenden werden anhand der Zeichnung besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1A bis 1D die Arbeitsvorgänge bei der Herstellung eines herkömmlichen kombinierten Stapelgrabenkondensators,
Fig. 2 in einer Schnittansicht ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäß hergestellten kombinierten Stapelgrabenkondensators,
Fig. 3A bis 3F ein Ausführungsbeispiel des erfindungs­ gemäßen Verfahrens und
Fig. 4A bis 4D ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel des kombinierten Stapelgrabenkondensators wird dadurch hergestellt, daß eine Feldoxidschicht 101 wahlweise auf einem Halbleitersubstrat 100 eines ersten Leitfähig­ keitstyps ausgebildet wird, um einen aktiven Bereich zu bestimmen, eine Gateelektrode 2 auf dem aktiven Bereich in elektrisch isolierter Weise ausgebildet wird, ein Source­ bereich 3 und ein Drainbereich 4 in dem Halbleitersubstrat und auf beiden Seiten der Gateelektrode 2 gebildet werden, eine erste leitfähige Schicht 5 so ausgebildet wird, daß sie mit einer Gateelektrode einer Speicherzelle verbunden ist, die neben einem bestimmten Teil der Feldoxidschicht 101 angeordnet ist, ein Graben 10 im Sourcebereich 3 gebildet wird, eine Gateisolierschicht 6a sowohl auf der Gateelektrode 2 als auch auf der ersten leitfähigen Schicht 5 gebildet wird, eine Ätzblockierschicht 6b auf der Gateisolierschicht 6a gebildet wird, eine zweite leitfähige Schicht 12 sowohl auf der Innenseite des Grabens 10 als auch auf einem Teil der Ätzblockierschicht 6b gebildet wird, ein dielektrischer Film 13 auf der zweiten leitfähigen Schicht 12 ausgebildet wird, eine dritte leitfähige Schicht 14 auf dem dielektrischen Film 13 ausgebildet wird, eine zweite Isolierschicht 19 entlang der Seitenwände der zweiten leitfähigen Schicht 12, des dielek­ trischen Filmes 13 und der dritten leitfähigen Schicht 14 gebildet wird, und eine vierte leitfähige Schicht 15 so ausgebildet wird, daß sie sowohl die dritte leitfähige Schicht 14 als auch die zweite Isolierschicht 19 überdeckt, wodurch die Herstellung des Ausführungsbeispiels des kombinierten Stapelgrabenkondensators abge­ schlossen ist.
Die Fig. 3A bis 3F zeigen in Schnittansichten die Abfolge der Arbeitsschritte bei einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines derartigen kombinierten Stapelgrabenkondensators.
Fig. 3A zeigt die Bildung eines Transistors und eines Grabens 10 auf einem Halbleitersubstrat 100. Das heißt, daß zunächst eine Feldoxidschicht 101 auf dem Halbleitersubstrat 100 eines ersten Leitfähigkeitstyps unter Verwendung eines selektiven Oxidationsverfahrens aufwachsen gelassen wird, um einen aktiven Bereich zu bilden. Eine Gateoxidschicht 1 wird mit einer Stärke von 10 bis 20 nm auf dem aktiven Bereich ausgebildet und auf dieser Gateoxidschicht 1 wird eine mit Störstellen dotierte polykristalline Siliziumschicht vorgesehen, die als Gateelektrode 2 des Transistors dient. Gleichzeitig wird eine erste leitfähige Schicht 5, beispiels­ weise eine mit Störstellen dotierte erste polykristalline Siliziumschicht, so ausgebildet, daß sie mit einer Gateelek­ trode einer Speicherzelle verbunden ist, die neben einem bestimmten Bereich der Feldoxidschicht 101 angeordnet ist.
Dann werden ein Sourcebereich 3 und ein Drainbereich 4 in der Oberfläche des Halbleitersubstrates und auf beiden Seiten der Gateelektrode 2 durch Ionenimplantation ausgebil­ det, und wird anschließend auf der gesamten Oberfläche des oben beschriebenen Aufbaus eine erste Isolierschicht 6 vorgesehen, die aus einer Gateisolierschicht 6a und Ätz­ blockierschicht 6b besteht.
Dann wird eine Maske dazu benutzt, einen Graben 10 zu bilden, wobei die Anwendung der Maske derart erfolgt, daß ein Teil des Sourcebereiches 3 und der Ätzblockierschicht 6b durch die Maske überlappt ist und der Graben 10 im Halblei­ tersubstrat 100 ausgebildet wird. Dann werden die scharfen Kantenbereiche des Grabens abgerundet und wird gleichzeitig eine Opferoxidschicht 11 in einer Stärke von 20 bis 100 nm sowohl auf der Innenseite des Grabens 10 als auch auf der Ätzblockierschicht 6b ausgebildet, um Schadstellen zu beseitigen, die auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats während der Bildung des Grabens 10 auftreten können. Die Ätzblockierschicht 6b wird dabei als Maske benutzt, um den Graben 10 genau zu begrenzen.
Fig. 3B zeigt die Bildung einer zweiten leitfähigen Schicht 12, die als erste Elektrode des Kondensators dient, eines dielektrischen Filmes 13 und einer dritten leitfähigen Schicht 14, die als erste Schicht der zweiten Elektrode des Kondensators dient. Zunächst wird die Opferoxidschicht 11 entfernt, woraufhin eine zweite leitfähige Schicht 12, bei­ spielsweise eine mit Störstellen dotierte zweite polykri­ stalline Siliziumschicht mit einer Stärke von 50 bis 300 nm, die als erste Elektrode des Kondensators dient, ein dielektrischer Film 13 und eine dritte leitfähige Schicht 14, beispielsweise eine mit Störstellen dotierte dritte polykri­ stalline Siliziumschicht mit einer Stärke von 10 bis 300 nm, die als erste Schicht der zweiten Elektrode des Kon­ densators dient, in fortlaufender Weise ausgebildet werden.
Fig. 3C zeigt die Bildung eines Photolackmusters 30. Zunächst wird der Photolack aufgebracht, wird eine Maske belichtet und erfolgt eine Entwicklung auf der dritten leitfähigen Schicht 14, woraufhin ein Photolackmuster 30 so ausgebildet wird, daß Teile der Gateelektrode 2 und der ersten leitfähigen Schicht 5 vom Photolackmuster überlappt sind.
Fig. 3D zeigt die Bildung eines Kondensatormusters 18 mittels eines Ätzverfahrens. Nachdem ein Ätzen unter Verwendung des Photolackmusters 30 durchgeführt ist, werden die dritte leitfähige Schicht 14, der dielektrische Film 13 und die zweite leitfähige Schicht 12 gleichzeitig geätzt, wodurch das Kondensatormuster 18 ausgebildet wird. Während dieses Ätzvorganges sind die Gateelektrode 2, die erste leitfähige Schicht 5 und die Feldoxidschicht 101 durch die Ätzblockierschicht 6b geschützt.
Fig. 3E zeigt die Bildung einer zweiten Isolierschicht 19. Auf der gesamten Oberfläche des durch die oben beschrie­ benen Arbeitsvorgänge erhaltenen Aufbaus wird eine zweite Isolierschicht 19, beispielsweise eine Tieftemperaturoxid­ schicht oder LTO-Schicht oder eine Hochtemperaturoxidschicht oder HTO-Schicht niedergeschlagen, woraufhin ein Seitenwand­ abstandshalter 19 an der Seitenwand des Kondensatormusters 18 durch Rückätzen ausgebildet wird. Der Seitenwandabstands­ halter 19 hat dabei die Funktion der Isolierung der ersten und zweiten Elektrode des Kondensators gegeneinander.
Fig. 3F zeigt das Aufbringen einer vierten leitfähigen Schicht 15, das heißt einer mit Störstellen dotierten vierten polykristallinen Siliziumschicht auf dem durch die obigen Arbeitsvorgänge erhaltenen Aufbau, wobei die vierte leit­ fähige Schicht 15 als zweite Schicht der zweiten Elektrode des Kondensators dient, wodurch ein kombinierter Stapelgra­ benkondensator gebildet ist.
Der nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellte kombinierte Stapelgrabenkondensator kann auch nur die Gateisolierschicht 6a als erste Isolierschicht 6 von Fig. 3A aufweisen.
Die Fig. 4A bis 4D zeigen in Schnittansichten ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines kombinierten Stapelgrabenkondensators.
Die Arbeitsschritte des Herstellungsverfahrens, die dem Verfahrensschritt von Fig. 4A vorausgehen, sind die gleichen wie bei den Fig. 3A und 3B.
Fig. 4A zeigt die Bildung einer Ätzblockierschicht 16 und einer fünften leitfähigen Schicht 17. Wenn das Innere des Grabens mit der dritten leitfähigen Schicht 14 gefüllt ist, die als erste Schicht der zweiten Elektrode des Kondensators dient, wird zur Vermeidung der Bildung eines Hohlraumes im Graben eine Ätzblockierschicht 16 aus einer LTO-Schicht oder einer HTO-Schicht in geringer Stärke auf die dritte leit­ fähige Schicht 14 niedergeschlagen, woraufhin eine fünfte leitfähige Schicht 17, beispielsweise eine mit Störstellen dotierte fünfte polykristalline Siliziumschicht anschließend gebildet wird, wodurch die Bildung eines Hohlraumes innerhalb des Grabens vermieden wird.
Fig. 4B zeigt das Planieren der Oberfläche des durch die oben beschriebenen Arbeitsvorgänge erhaltenen Aufbaus. Das heißt, daß nach dem Ausbilden der fünften leitfähigen Schicht 17 ein Rückätzen erfolgt, bis die Ätzblockierschicht 16 freiliegt, so daß die oben erwähnte Fläche planiert ist. Anschließend wird die in dieser Weise freigelegte Ätzblo­ ckierschicht durch Polieroxidätzen oder BOE-Ätzen entfernt. Danach wird der Reihe nach der Photolack aufgebracht, eine Maske belichtet und ein Entwicklungsvorgang usw. ausgeführt, so daß das Photolackmuster 40 so gebildet wird, daß ein Teil der Gateelektrode 2 und ein Teil der ersten leitfähigen Schicht 5 überlappt sind.
Die Arbeitsvorgänge, die in Fig. 4C und 4D dargestellt sind, sind gleich den in Fig. 3D bis 3F dargestellten Arbeitsvorgängen.
Bei der Herstellung des Kondensators, wie es oben beschrieben wurde, werden die zweite leitfähige Schicht, die als erste Elektrode des Kondensators dient, der dielektrische Film und die dritte leitfähige Schicht, die als erste Schicht der zweiten Elektrode des Kondensators dient, der Reihe nach aufgebracht, und erfolgt anschließend ein Photoätzen zur Bildung des Kondensator­ musters, wodurch ein gleichmäßiger dielektrischer Film erhalten wird. Um somit sicherzustellen, daß der dielektri­ sche Film nicht freiliegt, wird er zwischen der zweiten leitfähigen Schicht und der dritten leitfähigen Schicht angeordnet und werden die Schichten der Reihe nach und fortlaufend gebildet, was zur Folge hat, daß die Bildung von Nebenprodukten während der Ausbildung des ersten Elektroden­ musters vermieden werden kann, was im Gegensatz zu dem herkömmlichen Verfahren steht, so daß eine sich daraus ergebende Verunreinigung vermieden wird.
Weiterhin können die Ätzblockierschicht und die fünfte leitfähige Schicht der Reihe nach auf der dritten leitfähigen Schicht ausgebildet werden, die als erste Schicht der zweiten Elektrode des Kondensators dient, so daß die Bildung eines Hohlraumes im Graben während der Ausbildung der dritten leitfähigen Schicht vermieden werden kann. Das trägt alles zu einer Verbesserung der elektrischen Eigenschaften und der Zuverlässigkeit des Kondensators bei.

Claims (8)

1. Verfahren zum Herstellen von Halbleiterspeicherzel­ len, die einen Transistor und einen Kondensator aufweisen, bei dem die folgenden Verfahrensschritte durchgeführt werden:
  • a. eine Feldoxidschicht (101) wird auf einem Halbleiter­ substrat (100) eines ersten Leitfähigkeitstyps ausgebildet, um einen aktiven Bereich zu bilden,
  • b. eine Gateelektrode (2), ein Sourcebereich (3) und ein Drainbereich (4) des Transistors werden auf, bzw. in dem aktiven Bereich ausgebildet, eine erste leitfähige Schicht (5) wird auf einem bestimmten Teil der Feldoxidschicht (101) vorgesehen und eine erste Isolierschicht (6) wird auf dem durch diese Verfahrensschritte erhaltenen Aufbau ausgebildet,
  • c. ein Graben (10) wird im Halbleitersubstrat (100) zwischen der Feldoxidschicht (101) und der Gateelektrode (2) ausgebildet,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • d. eine zweite leitfähige Schicht (12), ein dielektri­ scher Film (13) und eine dritte leitfähige Schicht (14) übereinander sowohl auf der Innenseite des Grabens (10) als auch auf der ersten Isolierschicht (6) fortlaufend ausgebil­ det werden,
  • e. ein Kondensatormuster dadurch gebildet wird, daß Teile der zweiten leitfähigen Schicht (12), des dielektri­ schen Filmes (13) und der dritten leitfähigen Schicht (14) auf der ersten Isolierschicht (6) mit Hilfe einer Maske, die über dem Graben (10) angeordnet ist und Teile der Gateelek­ trode (2) und der ersten leitfähigen Schicht (5) überlappt, geätzt werden,
  • f. eine zweite Isolierschicht (19) an den Seitenwänden des Kondensatormusters entlang ausgebildet wird und
  • g. eine vierte leitfähige Schicht (15) auf dem Aufbau ausgebildet wird, der durch die obigen Verfahrensschritte erhalten wurde.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt b. eine Ätzblockierschicht (6b) auf der ersten Isolier­ schicht (6a) ausgebildet wird, um den Graben (10) genau zu begrenzen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Ätzblockierschicht (16) und eine fünfte leitfähige Schicht (17) auf der dritten leitfähigen Schicht (14) aufgebracht werden und ein Planieren erfolgt, wodurch die weitere Ätzblockierschicht (16) freigelegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ätzblockierschicht (16) aus einer Tieftemperaturoxidschicht oder einer Hochtemperaturoxidschicht gebildet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Planieren durch ein Rückätzen erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Isolierschicht (19) durch Rückätzen gebildet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Isolierschicht (19) aus einer Tieftemperaturoxid­ schicht oder einer Hochtemperaturoxidschicht gebildet wird.
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