DE3345409C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
- F16F15/12—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
- F16F15/121—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon using springs as elastic members, e.g. metallic springs
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsscheibe mit Tor
sionsschwingungsdämpfer und integriertem Leerlaufsystem ent
sprechend dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die deutsche Of
fenlegungsschrift 28 14 240 bekannt. Diese zeigt eine Kupp
lungsscheibe mit einem Torsionsschwingungsdämpfer, dessen Last
system zwei axial beiderseits einer Außenverzahnung einer Nabe
fixierte Deckbleche sowie eine zwischen den Deckblechen ange
ordnete, über eine Innenverzahnung mit Drehspiel auf der Außen
verzahnung der Nabe sitzende Nabenscheibe aufweist. Ein Leer
laufsystem des Torsionsschwingungsdämpfers umfaßt Dämpfer
federn, die in Aussparungen der Verzahnungen sitzen. An dieser
Stelle können nur vergleichsweise kleine Federn eingebaut wer
den, da hier nur begrenzter Einbauraum zur Verfügung steht,
insbesondere, wenn eine übergroße Schwächung der Verzahnung
vermieden werden soll. Diesem Stand der Technik haftet der
Nachteil an, daß der Bauraum für die Federn des Leerlaufsystems
fast zwangsweise vorgegeben ist und somit den Abstimmungsmög
lichkeiten des Leerlaufsystems sehr enge Grenzen gesetzt sind.
Weiterhin ist die nicht vorveröffentlichte deutsche Offenle
gungsschrift 34 33 909 zu nennen. Bei diesem Torsionsschwin
gungsdämpfer ist zwar das Leerlaufsystem axial zwischen der
Nabenscheibe des Lastsystems und einem Deckblech des Last
systems angeordnet, jedoch ist das Leerlaufsystem als Bauein
heit mit der Nabe vormontierbar gestaltet, wobei die Naben
scheibe axial fest auf der Nabe angeordnet ist, die übrigen
Einzelteile des Leerlaufdämpfers sind jedoch axial lose und
werden axial kraftfrei durch einen Abstandsring im axialen Raum
zwischen Nabenscheibe und Deckblech des Lastsystems gehalten.
Durch die axiale Abstützung des Lastsystems über die axial lo
sen Bauteile des Leerlaufsystems ist einerseits ein Abstands
ring notwendig, wobei Toleranzprobleme auftreten können, und
zum anderen kann die Funktion der Reibeinrichtung des Leerlauf
systems beeinträchtigt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kupplungsschei
be, deren Torsionsschwingungsdämpfer ein innerhalb eines Last
systems untergebrachtes Leerlaufsystem umfaßt, so zu verbes
sern, daß bei möglichst geringem axialem Bauraum der Kupplungs
scheibe ein den Anforderungen der Praxis genügend großer Bau
raum für das Leerlaufsystem zur Verfügung steht. Dies betrifft
z. B. die Abstimmung des Leerlaufsystems. Zugleich soll eine
möglichst einfache Herstellung sichergestellt sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des
Hauptanspruches gelöst. Bei der erfindungsgemäßen Kupplungs
scheibe ist das Leerlaufsystem in dem Bauraum radial zwischen
der Nabe und den Dämpferfedern des Lastsystems einerseits und
axial in dem Bauraum zwischen dem Ausgangsteil des Lastsystems
und einem der Eingangsteile des Lastsystems andererseits ange
ordnet. In diesem Bereich steht vergleichsweise viel Bauraum
für die Unterbringung des Leerlaufsystems zur Verfügung, ohne
daß die axiale Bautiefe der Kupplungsscheibe über die Bautiefe
hinaus vergrößert werden muß, die für das Lastsystem ohnehin
benötigt wird. Die erfindungsgemäße Kupplungsscheibe ist des
halb nicht größer als eine herkömmliche Kupplungsscheibe ohne
Leerlaufsystem.
Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung betrifft Maßnahmen, die
die Herstellung der Kupplungsscheibe vereinfachen. Wesentlich
ist, daß das Leerlaufsystem für die Übertragung der Anpreßkraft
der Reibeinrichtung des Lastsystems mit ausgenutzt wird. Die
Lastreibeinrichtung umfaßt eine axial wirkende Feder, die die
Anpreßkraft der Reibflächen der Lastreibeinrichtung und damit
das Reibdrehmoment bestimmt. Der Anpreßkraftweg dieser Feder
schließt sich über die miteinander verbundenen Eingangsteile
des Lastsystems, das Eingangsteil des Leerlaufsystems und das
Ausgangsteil des Lastsystems, an welchem das Leerlauf-Eingangs
teil abgestützt ist. Das Leerlaufsystem ist damit innerhalb des
Lastsystems axial fixiert, ohne daß es zusätzlicher Maßnahmen
bedarf. Trotzdem ist das Lerrlaufsystem, bezogen auf sein Aus
gangsteil, axialkraftfrei, was angesichts der vergleichsweise
geringen Leerlaufdrehmomente die Betriebseigenschaften verbes
sert und die axiale Führung des Torsionsschwingungsdämpfers an
der Nabe erleichtert.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das eine Leer
lauf-Eingangsteil durch axial umgebogene Lappen sowohl drehfest
mit dem Last-Ausgangsteil verbunden, als auch axial an diesem
abgestützt. Dieses bedeutet eine einfache Herstellung und einen
geringen Bauaufwand.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Leerlaufdämpferfedern in
korrespondierenden Fenstern des Leerlauf-Ausgangsteils, des
zwischen diesem und dem einen Last-Eingangsteil angeordneten
Leerlauf-Eingangsteils und des Last-Ausgangsteils geführt sind.
Auf diese Weise kann ein zweites Last-Eingangsteil ersatzlos
wegfallen.
Nach Anspruch 4 ist vorgesehen, daß zwei Last-Eingangsteile für
das Leerlaufsystem vorgesehen sind, wobei das außenliegende
über seine axial abgebogenen Lappen das axial innenliegende
drehfest verbindet. Mit dieser Konstruktion ist eine exakte
beidseitige Ansteuerung der Leerlauffedern möglich, ohne das
Last-Ausgangsteil mit Federtaschen oder ähnlichem versehen zu
müssen.
Dabei greifen nach einer weiteren Ausführung der Erfindung die
Lappen in radial nach innen weisende Erweiterungen von zur Auf
nahme der Lastdämpferfedern in dem Last-Ausgangsteil vorgesehe
nen Fenstern ein. Damit ist eine in radialer Richtung raumspa
rende und einfache Bauweise möglich.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Feder der
Lastreibeinrichtung auf der dem Leerlaufsystem abgewandten Sei
te des Last-Ausgangsteils angeordnet und das eine Last-Ein
gangsteil ist über Reibflächen der Lastreibeinrichtung an dem
Leerlauf-Eingangsteil abgestützt. Auf diese Weise kann auf der
einen Seite des Last-Ausgangsteils der Raum für das Leerlauf
system mit einem Teil der Lastreibeinrichtung untergebracht
werden und auf der anderen Seite die Feder sowie die übrigen
Teile der Lastreibeinrichtung. Der notwendige Raum für das
Leerlaufsystem ist somit von dem Raumbedarf anderer Bauteile
entlastet.
Durch die Ausführung entsprechend Anspruch 7 wird die Feder der
Lastreibeinrichtung vor unkontrollierter Reibung bzw. vor un
kontrolliertem Verschleiß durch eine Druckplatte geschützt, die
über Nasen drehfest mit dem Last-Ausgangsteil verbunden, aber
axial lose angeordnet ist, wobei diese Nasen in die gemeinsamen
Erweiterungen der Fenster eingreifen. Damit sind die gemeinsa
men Erweiterungen mehrfach genutzt und die Lastreibeinrichtung
kann exakt in ihrem Reibwert abgestimmt werden.
Gemäß Anspruch 8 erfolgt die axiale Festlegung des Torsions
schwingungsdämpfers relativ zur Nabe durch zwei Sicherungsrin
ge, wodurch die Ausgangsteile des Leerlaufsystems und des Last
systems lediglich auf die entsprechenden Verzahnungen aufge
schoben werden müssen. Dies bedeutet ein einfaches Montagever
fahren.
Es ist jedoch auch möglich, entsprechend Anspruch 9 ganz auf
Sicherungsringe zu verzichten. Dabei dient die Verzahnung der
Nabe als Axialanschlag, und zwar einerseits in Verbindung mit
dem dem Leerlaufsystem gegenüberliegenden Eingangsteil des
Lastsystems und zum anderen gegenüber dem Ausgangsteil des
Leerlaufsystems, welches auf einem im Durchmesser reduzierten
Bereich der Verzahnung der Nabe axial lose geführt ist. Eine
solche Ausgestaltung ist besonders preiswert in der Herstel
lung.
Beispielsweise ist dem Leerlaufsystem eine eigene Leerlauf-
Reibeinrichtung zugeordnet, die eine Feder und einen Reibring
aufweist, die auf unterschiedlichen Seiten des Leerlauf-Aus
gangsteils angeordnet sind. Durch die Axialabstützung der
Leerlauf-Eingangsteile ist diese Leerlaufreibeinrichtung axial
kraftfrei im Hinblick auf die Lastreibeinrichtung, so daß hier
entsprechend den Bedürfnissen der Leerlauf-Reibeinrichtung
unabhängig abgestimmt werden kann.
Entsprechend Anspruch 11 ist das entsprechende Last-Eingangs
teil im Bereich des Leerlaufsystems axial ausgestellt. Damit
kann der radial innere Bereich dieses Last-Eingangsteils eine
Schutzfunktion für das Leerlaufsystem übernehmen. Ein zusätz
licher Bauteileaufwand ist nicht notwendig.
Die Erfindung wird anschließend an Hand mehrerer Ausführungsbei
spiele näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 und 2 verschiedene Längsschnitte durch die obere Hälfte
eines Torsions-Schwingungsdämpfers;
Fig. 3 den Teilquerschnitt gem. Fig. 1 und 2;
Fig. 4 die perspektivische Teilansicht des äußeren Deckbleches;
Fig. 5 und 6 den Längs- und Querschnitt einer anderen Ausfüh
rungsform;
Fig. 7 den Teilschnitt gem. Fig. 5;
Fig. 8 und 9 den Längs- und Querschnitt durch eine geänderte Aus
führungsform.
Die Fig. 1 bis 4 sind im Zusammenhang zu betrachten. Die
Fig. 1 und 2 stellen die Schnitte I-I und II-II gemäß Fig. 3 wie
der. Fig. 3 ist ein Schnitt III-III gem. Fig. 2. Fig. 4 stellt
die perspektivische Teilansicht des äußeren Deckbleches 12 des
Leerlaufsystems gemäß den Fig. 1 und 2 dar. In den Fig. 1
und 2 sind die Reibbeläge 1 der Kupplungsscheibe mit dem Belag
träger 2 fest verbunden. Der Belagträger 2 seinerseits ist auf
dem links dargestellten Deckblech 3 angeordnet. Das Deckblech 3
und das Deckblech 4 sind über hier nicht näher dargestellte Ver
bindungselemente wie z. B. Abstandsniete fest miteinander verbun
den und auf Abstand gehalten. In Fenstern 17 und 18 der Deckble
che 3 und 4 sind Torsionsfedern 6 angeordnet, die gleichzeitig in
Fenstern 16 der Nabenscheibe 5 gelagert sind. Unter Kompression
dieser Torsionsfedern 6 ist somit eine relative Verdrehung bei
Drehmomentbeaufschlagung zwischen den Deckblechen 3 und 4 einer
seits und der Nabenscheibe 5 andererseits möglich. Die Naben
scheibe 5 ist in ihrem radial inneren Bereich - wie insbesondere
aus Fig. 3 ersichtlich - mit einer Innenverzahnung 8 versehen,
die mit Spiel 10 in Umfangsrichtung in die Außenverzahnung 9 der
Nabe 7 eingreift. Die Nabe 7 ist ihrerseits mit einer Innenver
zahnung 38 versehen, mit welcher sie drehfest, aber axial ver
schiebbar auf einer nicht dargestellten Getriebewelle angeordnet
ist. Die bisher beschriebenen Bauteile inklusive eines Teiles der
noch zu beschreibenden Reibeinrichtung sind Bestandteil des Last
systems. In dem Bewegungsspielraum, der durch das Spiel 10 zwi
schen den beiden Verzahnungen 8 und 9 gegeben ist, ist das Leer
laufsystem wirksam. Dieses besteht u. a. aus mehreren am Umfang
verteilten Torsionsfedern 14, die - in radialer Richtung gese
hen - zwischen den Torsionsfedern 16 und den Verzahnungen 8 und 9
und - in axialer Richtung gesehen - zwischen der Nabenscheibe 5
und dem Deckblech 4 des Lastsystems angeordnet sind. Dabei ist
das Deckblech 4 in seinem radial inneren Bereich etwas ausge
stellt und seine Außenkontur fluchtet etwa mit der Außenkontur
der Torsionsfedern 6 des Lastsystems. Zwischen innerem Bereich
des Deckbleches 4 und der Nabenscheibe 5 ist ein äußeres Deck
blech 12 des Leerlaufsystems angeordnet, welches mit axial umge
bogenen Lappen 21 in entsprechende Öffnungen 22 der Nabenschei
be 5 drehfest eingreift. Dabei weisen diese Lappen 21 gem. Fig. 4
Schultern 23 auf, mit welchen sich das Deckblech 12 an der Außen
seite der Nabenscheibe 5 abstützt. Zwischen dem Deckblech 12 und
der Nabenscheibe 5 ist die Nabenscheibe 11 des Leerlaufsystems
angeordnet, welche drehfest auf die Außenverzahnung 9 der Nabe 7
aufgesetzt und durch eine Sicherung 31 axial gesichert ist. Die
Nabenscheibe 11 ist dabei - wie in Fig. 7 noch näher dargestellt -
in axialer Richtung an Anlageflächen 37 der Außenverzahnung 9 an
gelegt. In der Nabenscheibe 11 sind Fenster 15 angeordnet, die
mit Fenstern 19 im äußeren Deckblech 12 sowie mit Fenstern 20 in
der Nabenscheibe 5 korrespondieren und die Torsionsfedern 14 für
das Leerlaufsystem aufnehmen. Die Nabenscheibe 5 des Lastsystems
ist hierbei auf der der Nabenscheibe 11 abgelegenen Seite der Au
ßenverzahnung 9 durch einen Sicherungsring 30 axial festgelegt.
Zwischen den einzelnen, relativ zueinander verdrehbaren Teilen
des Last- und des Leerlaufsystems sind zusätzlich Reibeinrichtun
gen vorgesehen. Diese bestehen für das Lastsystem aus einer
Druckplatte 25, die zwischen der Nabenscheibe 5 und dem Deck
blech angeordnet ist und die mit axial abgewinkelten Lappen 32
zur drehfesten Verbindung vorzugsweise in die gleichen Öffnun
gen 22 eingreifen, in welche auch die Lappen 21 des Deckble
ches 12 eingreifen. Zwischen der Druckplatte 25 und der Naben
scheibe 5 ist eine Feder 24 zur Erzeugung der Anpreßkraft für die
Reibeinrichtung angeordnet. Zwischen der Druckplatte 25 und dem
Deckblech 3 ist ein Reibring 26 angeordnet. Die durch die Fe
der 24 erzeugte Anpreßkraft wird über das Deckblech 3, die Ver
bindungsteile zwischen den Deckblechen 3 und 4 und das Deck
blech 4 auf die gegenüberliegende Seite übertragen. Dort stützt
sich das Deckblech 4 über den Reibring 28 auf dem Deckblech 12
des Leerlaufsystems und über dessen Schultern 23 an der Naben
scheibe 5 des Lastsystems ab. Damit ist die Kraftübertragung ge
schlossen. Die Reibringe 26 und 28 kommen dann zum Einsatz, wenn
eine Relativverdrehung zwischen den Deckblechen 3 und 4 und der
Nabenscheibe 5 des Lastsystems erfolgt. In dem durch Deckblech 12
und Nabenscheibe 5 erhaltenen Freiraum sind die Bauteile der
Reibeinrichtung für das Leerlaufsystem angeordnet. Sie bestehen
aus einem Reibring 27 zwischen Nabenscheibe 5 und Nabenscheibe 11
und einer Wellfeder 29 zwischen Nabenscheibe 11 und Deckblech 12.
Da die Kraft der Feder 24 in jedem Falle größer als die Kraft der
Wellfeder 29 ist, bleibt das Deckblech 12 immer mit seinen Schul
tern 23 an der Nabenscheibe 5 in Anlage. Da das ganze System nach
außen hin axialkraftfrei ist, kann die axiale Festlegung des Tor
sions-Schwingungsdämpfers gegenüber der Nabe 7 durch den Siche
rungsring 30 einerseits sowie die Sicherung 31 andererseits er
folgen. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die
Lappen 21 und 32 in einer Öffnung 22 der Nabenscheibe 5 angeord
net, wobei diese Öffnung 22 eine Erweiterung darstellt, die vom
Fenster 16 nach radial innen ausgeführt ist. Zwischen den einzel
nen Öffnungen 22 - in Umfangsrichtung gesehen - sind die Fenster
19 für die Torsionsfedern 14 des Leerlaufsystems angeordnet. Ins
besondere aus dieser Fig. 3 ist ersichtlich, daß der Einbauraum
für die Torsionsfedern 14 des Leerlaufsystems reichlich bemessen
ist. Dadurch wird die Abstimmung dieses Leerlaufsystems auf die
einzelnen Anwendungsfälle erleichtert.
Die Funktion des Torsions-Schwingungsdämpfers gemäß den Fig. 1
bis 4 ist folgende:
Unter der Annahme, daß die Nabe 7 festgehalten wird und die Reib
beläge 1 durch ein Drehmoment beaufschlagt werden, spielt sich
folgendes ab: Bei geringer Drehmomentbeaufschlagung kann das Last
system als steife Einheit angesehen werden. Das bedeutet, daß das
Drehmoment direkt von den Reibbelägen 1 über den Belagträger 2
auf die beiden Deckbleche 3 und 4 und von hier über die Tor
sionsfedern 6 auf die Nabenscheibe 5 übertragen wird. Im Bereich
des Spieles 10 zwischen den Verzahnungen 8 und 9 der Nabenschei
be 5 und der Nabe 7 wird die Drehbewegung auf das Deckblech 12
übertragen, welches zusammen mit der Nabenscheibe 5 in den Fen
stern 19 und 20 die Torsionsfedern 14 des Leerlaufsystems trägt.
Diese Torsionsfedern 14 sind gleichzeitig in Fenstern 15 der Na
benscheibe 11 angeordnet. Diese Nabenscheibe 11 sitzt verdrehfest
auf der Nabe 7 und wird mit dem eingeleiteten Drehmoment beauf
schlagt. Gegenüber dieser feststehenden Nabenscheibe 11 bewegen
sich somit Nabenscheibe 5 und Deckblech 12 gleichzeitig in Um
fangsrichtung, wobei die Reibscheibe 27 und die Wellfeder 29 die
dabei entstehende Reibkraft bestimmen. Die Reibeinrichtung des
Lastsystems wird in diesem Bereich noch keiner Relativverdrehung
ausgesetzt. Nach Aufbrauch des Spieles 10 zwischen den Verzahnun
gen 8 und 9 wird in Umfangsrichtung eine drehfeste Verbindung
zwischen der Nabenscheibe 5 und der Nabe 7 hergestellt. Dies be
deutet das Aufhören der Relativbewegung zwischen den Teilen des
Leerlaufsystems und den Beginn der Relativbewegung zwischen den
Teilen des Lastsystems. Es verdrehen sich somit bei steigendem
Drehmoment die Deckbleche 3 und 4 gegenüber der Nabenscheibe 5.
Damit komt die Reibeinrichtung des Lastsystems zum Einsatz. Da
das Deckblech 12 des Leerlaufsystems einerseits und die Druck
platte 25 andererseits drehfest mit der Nabenscheibe 5 verbunden
sind, die beiden Deckbleche 3 und 4 jedoch ihre Drehbewegung
fortsetzen, kommen die beiden Reibringe 26 und 28 zum Einsatz.
Sie werden durch die Kraft der Feder 24 beaufschlagt. Beim Abbau
des eingeleiteten Drehmomentes erfolgt die gleiche Bewegung in
entgegengesetzter Richtung. Bei Beaufschlagung des Torsions-
Schwingungsdämpfers mit einem Drehmoment in entgegengesetzter
Richtung erfolgt der gleiche Bewegungsablauf wie bereits be
schrieben. Es ist dabei - abhängig von der Auslegung der einzel
nen Bauteile - möglich, in verschiedenen Drehrichtungen das
Spiel 10 ungleich zu verteilen.
In den Fig. 5, 6 und 7 ist eine Ausführungsvariante darge
stellt, bei der als wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber
den Fig. 1 bis 4 die axiale Festlegung des Torsions-Schwin
gungsdämpfers gegenüber der Nabe 7 hervorzuheben ist. Weiterhin
ist insofern eine Vereinfachung vorgenommen worden, als der
Schnitt V-V gem. Fig. 6 zwar durch die Torsionsfedern 14 des
Leerlaufsystems geführt ist, jedoch trotzdem in Fig. 5 die Lappen
21 und 32 des Deckbleches 12 bzw. der Druckplatte 25 gestrichelt
eingezeichnet sind. Zum Unterschied gegenüber den Fig. 1 bis 4
ist hierbei die axiale Festlegung des Torsions-Schwingungsdämp
fers so getroffen, daß die Außenverzahnung 9 der Nabe 7 in einer
Stirnfläche 34 endet, die dem Deckblech 3 direkt gegenüberliegt.
Auf der anderen Seite erfolgt die axiale Festlegung durch die Na
benscheibe 11 des Leerlaufsystems, welche an Anschlagflächen 37
der gleichen Außenverzahnung 9 zur Anlage kommt. Eine axiale
Festlegung der Nabenscheibe 11 ist hierbei nicht notwendig. Wie
insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich - die einen Schnitt VII-VII
gem. Fig. 5 darstellt -, ist zu erkennen, daß die Außenverzah
nung 9 im Bereich der aufgeschobenen Nabenscheibe 11 in ihrem Au
ßendurchmesser reduziert ist - zu einer Verzahnung 36. Die glei
che Verzahnung weist auch die Nabenscheibe 11 auf, so daß sie in
Umfangsrichtung spielfrei angeordnet ist und in axialer Richtung
an den Anlageflächen 37 zur Anlage kommt, welche durch die in
radialer Richtung überstehenden Teile der Außenverzahnung 9 ge
bildet sind. Ein Verschieben des Torsions-Schwingungsdämpfers ge
genüber der Nabe 7 nach rechts ist durch die Stirnfläche 34 nicht
und in entgegengesetzter Richtung durch die Anlageflächen 37 al
lenfalls gegen die Kraft der Wellfeder 29 und nur innerhalb deren
Federweg möglich. Die übrigen Teile und Bezugsziffern entsprechen
in Ausführung und Wirkung denjenigen der Fig. 1 bis 4.
In den Fig. 8 und 9 ist eine weitere Variante dargestellt, bei
welcher zur Übertragung größerer Drehmomente die beiden Verzah
nungen 8 und 9 in axialer Richtung vergrößert ausgeführt sind,
wodurch ein Nabenkörper 35 notwendig war. Dieser Nabenkörper 35
ist mit der Nabenscheibe 5 des Lastsystems fest verbunden.
Gleichzeitig wurde im Hinblick auf die größere Übertragungsfähig
keit der Nabenscheibe 5 ein zweites Deckblech 13 angeordnet, in
welches die Torsionsfedern 14 des Leerlaufsystems eingreifen. Da
mit kann die Nabenscheibe 5 in diesem Bereich ohne querschnitts
schwächende Fenster ausgeführt werden, da diese Fenster 20 nun
mehr im Deckblech 13 angeordnet sind. Dabei liegen die Schultern
23 des Deckbleches 12 nunmehr auf dem Deckblech 13 auf und das
Deckblech 13 wird über die Lappen 21 verdrehsicher gehalten. Wei
terhin ist - wie insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich - vorgese
hen, die Lappen 21 des Deckbleches 12 in Umfangsrichtung gegen
über den Lappen 32 der Druckplatte 25 zu versetzen. Dadurch wird
in radialer Richtung Platz gewonnen, so daß Torsionsfedern 14 des
Leerlaufsystems auch radial innerhalb der Fenster 16 für die Tor
sionsfedern 6 des Lastsystems angeordnet werden können. Es sind
somit an zwei in Umfangsrichtung versetzt angeordneten Stellen
Öffnungen 22 bzw. 33 vorgesehen, die mit den Fenstern 16 eintei
lig ausgeführt sind und in Umfangsrichtung unterschiedliche Ele
mente festlegen. Die axiale Festlegung des Torsions-Schwingungs
dämpfers erfolgt über einen Sicherungsring 30 und eine Siche
rung 31. Dabei kann die Sicherung 31 ebenfalls als aufgesetzter
Ring angeordnet oder als angestemmtes Material ausgeführt sein.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß die Druckplatte 25
auch ohne weiteres ihre axial abstehenden Lappen 32 an ihrem In
nenumfang tragen kann, wodurch unter Umständen eine Entlastung
der Nabenscheibe 5 durch Anordnung separater Öffnungen in dieser
erfolgen kann. Auch bei der Ausführung gemäß den Fig. 8 und 9
sind Teile mit gleicher Funktion gleich beziffert und unter
scheiden sich somit nicht von den vorher beschriebenen Ausfüh
rungsbeispielen.
Claims (11)
1. Kupplungsscheibe mit einem einen Reibbelagträger (2) an
einer Nabe (7) führenden Torsionsschwingungsdämpfer, wel
cher ein Lastsystem (3, 4, 5, 6) mit einer Last-Reibein
richtung (24, 25, 26, 28) und ein Leerlaufsystem (11, 12,
13, 14) umfaßt, wobei das Lastsystem (3, 4, 5, 6) zwei Ein
gangsteile (3, 4) zu beiden Seiten eines über eine Verzah
nung (8, 9) mit Drehspiel an der Nabe (7) gelagerten Aus
gangsteils (5) sowie Dämpferfedern (6) aufweist, die die
Last-Eingangsteile (3, 4) mit dem Last-Ausgangsteil (5)
federnd kuppeln, wobei das Leerlaufsystem (11, 12, 13, 14)
in axialer Richtung zwischen den Last-Eingangsteilen (3, 4)
angeordnet ist, eingangsseitig mit dem Last-Ausgangsteil
(5) und ausgangsseitig mit der Nabe (7) jeweils drehfest
verbunden ist und von den Last-Dämpferfedern (6) verschie
dene Dämpferfedern (14) umfaßt, die auf einem kleineren
mittleren Druchmesser als die Last-Dämpferfedern (6) ange
ordnet sind, und wobei die Last-Reibeinrichtung (24, 25,
26, 28) zur Erzeugung einer auf ihre Reibflächen wirkenden
Anpreßkraft eine Feder (24) aufweist, deren Anpreßkraftweg
sich über die miteinander verbundenen Last-Eingangsteile
(3, 4) und Last-Ausgangsteil (5) schließt, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Leerlauf-Dämpferfedern (14) radial außer
halb der Verzahnung (8, 9) angeordnet sind und daß das
Leerlaufsystem (11, 12, 13, 14) in axialer Richtung zwi
schen dem Last-Ausgangsteil (5) und einem (4) der Last-Ein
gangsteile (3, 4) angeordnet ist und ein axial zwischen
seinem Ausgangsteil (11) und dem einen Last-Eingangsteil
(4) angeordnetes Eingangsteil (12) aufweist, das im Anpreß
kraftweg der Feder (24) der Last-Reibeinrichtung (24, 25,
26, 28) angeordnet und mit dem Last-Ausgangsteil (5) dreh
fest verbunden und derart axial abgestützt ist, daß die
durch eine eigene Feder (29) axial beaufschlagte Leerlauf-
Reibeinrichtung nicht durch die Anpreßkraft der Feder (24)
der Last-Reibeinrichtung beaufschlagt ist.
2. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von dem zwischen dem Leerlauf-Ausgangsteil (11) und
dem einen Last-Eingangsteil (5) angeordneten Leerlauf-Ein
gangsteil (12) Lappen (21) axial abstehen, die für die
drehfeste Verbindung in Öffnungen (22) des Last-Ausgangs
teils (5) eingreifen und Schultern (23) zur axialen Abstüt
zung aufweisen.
3. Kupplungsscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leerlauf-Dämpferfedern (14) in korrespondierenden
Fenstern (15, 19, 20) des Leerlauf-Ausgangsteils (11), des
zwischen diesem und dem einen Last-Eingangsteil (4) ange
ordneten Leerlauf-Eingangsteils (12) und des Last-Ausgangs
teils (5) geführt sind.
4. Kupplungsscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Leerlaufsystem (11, 12, 13, 14) beiderseits seines
drehfest mit der Nabe (7) verbundenen Ausgangsteils (11)
Eingangsteile (12, 13) aufweist, von denen das zwischen dem
einen Last-Eingangsteil (4) und dem Leerlauf-Ausgangsteil
(11) angeordnete Leerlauf-Eingangsteil (12) die Lappen (21)
trägt und mittels der Lappen (21) das andere Leerlauf-Ein
gangsteil (13) drehfest am Last-Ausgangsteil (5) fixiert
und daß die Leerlauf-Dämpferfedern (14) in korrespondieren
den Fenstern (15, 19, 20) der beiden Leerlauf-Eingangs
teile (12, 13) und des Leerlauf-Ausgangsteils (11) geführt
sind.
5. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lappen (21) in radial nach innen
weisende Erweiterungen (22) von zur Aufnahme der Last-
Dämpferfedern (6) in dem Last-Ausgangsteil (5) vorgesehe
nen Fenstern (16) eingreifen.
6. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feder (24) der Last-Reibeinrich
tung (24, 25, 26, 28) auf der dem Leerlaufsystem (11, 12,
13, 14) abgewandten Seite des Last-Ausgangsteils (5) ange
ordnet ist und daß das eine Last-Eingangsteil (4) über
Reibflächen der Last-Reibeinrichtung (24, 25, 26, 28) an
dem Leerlauf-Eingangsteil (12) abgestützt ist.
7. Kupplungsscheibe nach Anspruch 6 in Verbindung mit An
spruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß axial zwischen der
Feder (24) der Last-Reibeinrichtung (24, 25, 26, 28) und
dem anderen (3) der beiden Last-Eingangsteile (3, 4) eine
Druckplatte (25) angeordnet ist, die über axial abstehende
Lappen (32) drehfest mit dem Last-Ausgangsteil (5) verbun
den ist, und daß die Lappen (23) des Leerlauf-Eingangsteils
(12) und der Druckplatte (25) in gemeinsame Erweiterungen
(22) der Fenster (16) des Last-Ausgangsteils (5) greifen.
8. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Nabe (7) zwei Sicherungsringe
(30, 31) angeordnet sind, die das Last-Ausgangsteil (5) und
das Leerlauf-Ausgangsteil (11) zur axialen Festlegung des
Torsionsschwingungsdämpfers relativ zur Nabe (7) zwischen
sich axial fixieren.
9. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zur axialen Festlegung des Torsions
schwingungsdämpfers relativ zur Nabe (7) einerseits das
auf der dem Leerlaufsystem abgewandten Seite des Last-Aus
gangsteils (5) liegende Last-Eingangsteil (3) an einer
Stirnseite (9) der das Last-Ausgangsteil (5) tragenden
Verzahnung (9) der Nabe (7) anliegt und andererseits das
Leerlauf-Ausgangsteil (11) mit einer Verzahnung drehfest
aber axial lose auf einem im Durchmesser reduzierten Be
reich der Verzahnung (9) der Nabe (7) geführt ist.
10. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Leerlaufsystem (11, 12, 13, 14)
eine innerhalb des Leerlaufsystems (11, 12, 13, 14) ange
ordnete Leerlauf-Reibeinrichtung (27, 29) mit der Feder
(29) auf einer Seite des Leerlauf-Ausgangsteils (11) und
einem Reibring (27) auf der gegenüberliegenden Seite auf
weist.
11. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß das eine Last-Eingangsteil (4)
radial innerhalb des Bereichs der Last-Dämpferfedern (6)
etwa dem axialen Raumbedarf der in Fenstern (16) des einen
Last-Eingangsteils (4) geführten Last-Dämpferfedern (6)
entsprechend axial ausgestellt ist.
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