DE969232C - Walzwerk zum Walzen von in der Walzrichtung profilierten Werkstuecken - Google Patents

Walzwerk zum Walzen von in der Walzrichtung profilierten Werkstuecken

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DE969232C
DE969232C DEK2942D DEK0002942D DE969232C DE 969232 C DE969232 C DE 969232C DE K2942 D DEK2942 D DE K2942D DE K0002942 D DEK0002942 D DE K0002942D DE 969232 C DE969232 C DE 969232C
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Germany
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rolling
speed
rollers
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mill according
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DEK2942D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Eckardt
Dipl-Ing Kurt Rosenbaum
Wilhelm Steudel
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Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/007Taper rolling, e.g. leaf springs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Metal Rolling (AREA)

Description

  • Walzwerk zum Walzen von in der Walzrichtung profilierten Werkstücken Die Erfindung bezieht sich auf ein Walzwerk zum Walzen von in der Walzrichtung profilierten Werkstücken, z. B. von keilförmigen Blechen und Streifen.
  • Es ist bekannt, derartige Werkstücke in der Weise herzustellen, daß während des Durchgangs des Werkstückes durch die Walzen der Walzspalt durch Schablonen oder Lineale oder mittels der Anstellvorrichtung verstellt wird. Dabei ist schon die Kupplung von Walzen- und Anstellgeschwindigkeit vorgesehen worden. Jedoch ist hierbei die Transportvorrichtung für das Walzgut nicht mit der Drehung der Walzen und der Walzenanstellung gekuppelt worden, so daß beim Walzen in mehreren Stichen eine Erfassung des Walzgutes mit der richtigen Walzenanstellung für die erfaßte Stelle nicht gesichert war.
  • Nun ist es zwar für Reversierwalzwerke auch bereits bekannt, die Drehrichtung der Transportrollen mit der der Walzen zwangläufig zu kuppeln. Um dieErfassung von inWalzrichtung profiliertem Walzgut mit der richtigen Walzenanstellung für die erfaßte Stelle zu erzielen, genügt es aber nicht, die Richtung der Fördermittel mit den anderen Bewegungen zu kuppeln, sondern es muß auch die Geschwindigkeit der Fördermittel in die zwangläufige Regelung einbezogen werden.
  • Das Erfindungsgebiet stellt demgemäß ein Walzwerk zum Walzen von in der Walzrichtung profilierten Werkstücken, z. B. von keilförmigen Blechen oder Streifen in mehreren Stichen dar, bei dem nicht nur die Walzen während des Walzvorganges angestellt und die Walzgeschwindigkeit mit der Anstellgeschwindigkeit, sondern auch die Anstellrichtung mit der Drehrichtung der Walzen gekuppelt wird. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß bei diesem Walzwerk ein zwangläufiges Verhältnis zwischen der Richtung und Geschwindigkeit der Transportmittel für das Walzgut, der Drehgeschwindigkeit und -richtung der Walzen und der Richtung und Geschwindigkeit der Anstellvorrichtung eingehalten wird, um das Erfassen des Walzgutes beim zweiten oder etwaigen weiteren Stichen mit der richtigen Walzenanstellung zu sichern. Es zeigt Abb. z schematisch ein Walzwerk nach der Erfindung, Abb. 2 eine Einzelheit.
  • Das Walzwerk a ist von im allgemeinen üblicher Bauart; die untereWalzeb liegt in ihrer Höhenlage fest, während die obere Walze c durch einen Motor d über ein Getriebe f in der Höhe verstellbar ist, und zwar muß die Anstellung j e nach Neigung und Form des Profils des Werkstückes nach einer bestimmten Regel sich ändern. Das Zwangsverhältnis zwischen der Richtung und Geschwindigkeit des Rollgangs g, der Drehgeschwindigkeit und -richtung der Walzen b, c und der Richtung und Geschwindigkeit der Anstellvorrichtung d, f wird im allgemeinen während des gesamten Walzvorganges, also während mehrerer Stiche, beibehalten. Es kann aber auch aufgehoben werden, um Arbeitsvorgänge unabhängig von diesem Verhältnis durchführen zu können.
  • Um zu verhindern, daß das Walzgut von dem Rollgang rutscht, sind Treibrollen h vorgesehen, die mit dem Rollgang im Gleichlauf arbeiten.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Das Walzgut wird auf den Rollgang g gelegt, nach Ingangsetzung des Rollganges und der Treibrollen h von diesen erfaßt und zunächst bis an die Walzen transportiert. Nach Stillsetzen der Transportvorrichtung nebst Treibrollen wird der für den ersten Stich erforderliche Spalt zwischen den Walzen b und c eingestellt. Nunmehr werden Transportvorrichtung nebst Treibrollen, Antriebsmotor für die Walzen und der Motor d hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit miteinander gekuppelt. Dieses Abhängigkeitsverhältnis der Geschwindigkeiten kann man durch eine auf mechanischem oder elektrischem Wege vorgenommene Kupplung der Antriebe erreichen. Nach erfolgter Kupplung kann man mit dem Walzgut fahren wie man will, ohne daß dabei die eingestellten Verhältnisse geändert werden. Fährt man in dem einen Sinne, so wird der Walzspalt allmählich verringert, fährt man im entgegengesetzten Sinne, so wird der Walzspalt im gleichen Verhältnis vergrößert. Man kann also auch das Walzgut nach dem erstenStich nachentsprechenderVerkleinerung des Walzspaltes durch die Walzen zurückgehen lassen. Auch beim zweiten Stich wird also als Endergebnis sich ein Werkstück ergeben, das dem vorgesehenen Profil entspricht. Die Walzung wird so lange fortgesetzt, bis das gewünschte Profil fertig ist.
  • Das erläuterte Verfahren läßt sich auch durchführen, indem nur die Transportmittel und Walzen hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit gekuppelt werdenund das gewünschteGeschwindigkeitsverhältnis zwischen Walzen und Anstellung durch Vermittlung eines dem gewünschten Profil entsprechenden Lineals h (Abb. 2) erzielt wird, auf dem ein Fühler geführt ist. Dieser Fühler steht dann mit der Regelvorrichtung des Anstellmotors d in Verbindung in einer Weise, wie es bei Werkzeugmaschinen an sich bekannt ist. Das Lineal kann jede gewünschte, auch nach einer Kurve profilierte Form erhalten. Das beim Walzen entstehende Profil des Werkstückes entspricht dann genau dem Profil des Lineals.
  • Es ist auch noch möglich, daß das Lineal dazu dient, durch den Fühler und eine entsprechende Steuerung bestimmte Geschwindigkeiten des Anstellmotors einzustellen, so daß sich bei einer festliegenden Walzgeschwindigkeit die gewünschte Keilneigung ergeben wird. Hierbei muß das Lineal z. B. in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise ausgebildet sein, wenn ein Keil mit der aus Abb. q. erkennbaren Begrenzungsfläche hergestellt werden soll. Dabei bedeutet die mittlere Höhenlinie m die Anstellgeschwindigkeit Null, während die Höhenlinie 7a eine negative und die Höhenlinie p eine positive Anstellung zur Folge hat. Zu der zuletzt erläuterten Ausführung mit Fühler ist noch zu sagen, daß bei Änderung der Walzgeschwindigkeit durch eine Kopplung unabhängig vom Fühler in dem gewünschten Maße auch die Anstellgeschwindigkeit zusätzlich geändert werden muß.
  • Schließlich sei noch bemerkt, daß zur Anstellung der Stichabnahme eine normale Anstellung beispielsweise der Oberwalze dienen kann, während an der gegenüberliegenden Seite, also beispielsweise der Unterwalze, eine besondere Anstellvorrichtung dem gewünschten zwangläufigen Verhältnis folgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Walzwerk zum Walzen von in der Walzrichtung profilierten Werkstücken, z. B. von keilförmigenBlechen oderStreifen, in mehreren Stichen, bei dem die Walzen während des Walzvorganges angestellt, die Drehgeschwindigkeit und -richtung der Walzen mit der Richtung und Geschwindigkeit der Anstellvorrichtung und ferner die Richtung der Transportmittel mit derDrehrichtung derWalzen in ein zwangläufiges Verhältnis gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwangläufiges Verhältnis zwischen der Richtung und Geschwindigkeit der Transportmittel für das Walzgut, der Drehgeschwindigkeit und -richtung der Walzen und der Richtung und Geschwindigkeit der Anstellvorrichtung eingehalten wird.
  2. 2. Walzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des zwangläufigen Geschwindigkeitsverhältnisses eine mechanische oder elektrische Kupplung vorgesehen ist.
  3. 3. Walzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des zwangläufigen Geschwindigkeitsverhältnisses ein Lineal (k) nebst Fühlersteuerung vorgesehen ist.
  4. 4. Walzwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Treibrollen (h), die das Walzgut zu erfassen vermögen, vorgesehen sind, deren Umfangsgeschwindigkeit mit derjenigen der Rollen des Rollganges übereinstimmt.
  5. 5. Walzwerk nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung hinsichtlich des Geschwindigkeitsverhältnisses aufhebbar ist.
  6. 6. Walzwerk nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anstellung der Stichabnahmen eine normale Anstellung dient, beispielsweise der Oberwalze, während an der gegenüberliegenden Seite eine weitere Anstellvorrichtung, beispielsweise der Unterwalze, dem zwangläufigen Verhältnis folgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 304 542, 693 103, 712 035, 731843, 723 393, 87 356, 466307 295 7o6, 607 468, 91367, 621403, 6o8 739, 585 985, 613 625, 631 5oo, 64518o, 7376o8, 50468o, 696853,704659 721 165; britische Patentschrift Nr. 463 o18; USA.-Patentschriften Nr. 517 322, 697 694, 2 2i8 46o, 1 652 860, 2 014 475, Re 20 658.
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