DE613625C - Vorrichtung zum Einstellen und Anzeigen des Walzenspaltes bei Walzwerken - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen und Anzeigen des Walzenspaltes bei Walzwerken

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Publication number
DE613625C
DE613625C DEK126982D DEK0126982D DE613625C DE 613625 C DE613625 C DE 613625C DE K126982 D DEK126982 D DE K126982D DE K0126982 D DEK0126982 D DE K0126982D DE 613625 C DE613625 C DE 613625C
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DE
Germany
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contact
shaft
pointer
setting
roll gap
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Expired
Application number
DEK126982D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Becker
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Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B38/00Methods or devices for measuring, detecting or monitoring specially adapted for metal-rolling mills, e.g. position detection, inspection of the product
    • B21B38/10Methods or devices for measuring, detecting or monitoring specially adapted for metal-rolling mills, e.g. position detection, inspection of the product for measuring roll-gap, e.g. pass indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einstellen und Anzeigen des Walzenspaltes bei Walzwerken Bei Blockwalzwerken spielt sich der Walzvorgang in der Regel so ab, daß der auszuwalzende Block eine Reihe von nebeneinander angeordneten Kalibern nacheinander durchwandert. Der Gesamtwalzvorgang wird in verschiedenen Walzperioden durchgeführt. In jeder Walzperiode durchläuft der Block mehrmals nacheinander dasselbe Kaliber, wobei aber jedesmal die Kaliberhöhe und damit der Walzenspalt verändert wird. Dabei nimmt aber der Walzenspalt durchaus nicht immer ab, denn es kann infolge Kantens des Blockes beim nächsten Durchgang des gekanteten Blockes durch das Kaliber eine größere Kaliberhöhe und damit eine Walzenspaltvergrößerung erforderlich sein. Beim Übergang des Blockes zum nächsten Kaliber, in dem dann die zweite Walzperiode durchgeführt wird, erfolgt meistens ein Kanten des Blokles, und der Walzenspalt muß entsprechend der Höhe des gekanteten Blockes wieder vergrößert werden, da durch allmähliche Verringerung der Kaliberhöhe am Ende jeder Walzperiode der Walzenspalt praktisch Null beträgt.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Einstell- und Anzeigevorrichtungen solcher Walzwerke, bei denen eine Anzeigescheibe mit Zeiger verwendet wird, durch die mittels elektrischer Kontakte die Anstellmotoren gesteuert werden. Die Erfindung besteht darin, daß durch Verstellen des Zeigers der Anzeigescheibe oder der letzteren in der einen oder andern Richtung Kontaktvorrichtungen geschlossen und geöffnet werden, wobei beim Öffnen der einen Kontaktvorrichtung der Anstellmotor im einen und beim Öffnen der andern Kontaktvorrichtung im anderen Drehsinn umläuft.- Zweckmäßig verbindet man diese Einrichtung mit einer Steuerscheibe, auf der radial verschiebbare .Nocken angeordnet sind. Diese Nocken werden vorher für ein bestimmtes Walzprogramm eingestellt, 'wobei auf Walzenspaltverengungen Walzenspaltvergrößerungen folgenkönnen.. Durch Drehen von Hand; z. B. durch Druckknopfsteuerung der Steuerscheibe nach jedem Stich um einen Teilstrich kommen dann diese Nocken nacheinander zur Wirkung, wobei der Zeiger der Anzeigescheibe mittels eines Gestänges bewegt wird, der dann seinerseits wieder die Kontaktvorrichtungen für die Anstellmotore schließt und öffnet. Während bei bemannten Einrichtungen die Einstellung des Walzenspaltes von der Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes abhängt, kann gemäß der Erfindung nach einem bestimmten Walzplan gewalzt werden, wobei der Bedienungsmann nach jedem Stich nur einen Druckknopf für einen Magneten zu bedienen hat, der dann die den Walzplan tragende Steuerscheibe schaltet. Der Bedienungsmann braucht weder die Anzeigescheibe zu beobachten, noch den die Anstellvorrichtung treibenden Motor einzuschalten. Abgesehen von der Druckknopfsteuerung durch den Bedienungsmann arbeitet die Vorrichtung vollkommen selbsttätig, wobei Walzenspaltvergrößerungen auf Walzenspaltv erengungen und auf diese wieder Walzenspaltverengungen folgen können. Die Vorrichtung gewährleistet die genaue Innehaltung eines vorher auf der Steuerscheibe ein- estelltenWalzprogramms und ist indieser Beziehung unabhängig von der Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Stirnansicht der Anzeigevorrichtung nebst Steuerscheibe; Abb. z zeigt einen Längsschnitt durch die zur Steuerscheibe gehörende Kontakteinrichtung; Abb.3 zeigt schematisch die Anstellvorrichtung der Druckspindeln in Draufsicht; Abb. q. die Steuerscheibe in größerem Maßstab.
  • Die Steuerscheibe i ist auf der Welle 2 gelagert und mit einer Anzahl von Nocken o. d-1. 3 versehen, die-rings um die 1Zitte der Scheibe i in radialer Richtung einstellbar angeordnet sind. Die Nocken sind teils auf demselben Kreise, der als Nullkreis bezeichnet werden soll, angeordnet, teils haben sie von diesem Kreis, in radialer Richtung gemessen, einen Abstand, der z. B. einer bestimmten Höhe sich folgender Walzenspalte entspricht. Auf der die Steuerscheibe i tragenden Welle :2 ist ein Klinkenrad q. gelagert, in dessen Verzahnung eine Klinke 5 eingreift; diese wird von dem Hebel 6 getragen, der schwenkbar auf der Achse 2 gelagert ist und dessen anderes Ende an der Zugstange 7 des Hubmagneten S angelenkt ist. Der Magnet wird durch den Druckknopf 9 gesteuert. Bei jedesmaligem Drücken des Knopfes 9 dreht dann die Klinke 5 das Zahnrad q. in der I'feilriclitung y um eine Zahnteilung weiter. Über der Steuerscheibe i ist ein um die Achse io schwenkbarer Hebel ii gelagert, dessen freies Ende unter dein Einfluß einer Zugfeder 12 steht. Der Hebel i i trägt einen Ansatz 13, der jeweils mit einem der Nocken 3 der Steuerscheibe i zusammenarbeitet. Am Hebel i i ist die Zahnstange 14 angelenkt, die in ein auf der Welle 15 gelagertes Zahnrad 16 eingreift und dieses Zahnrad in dem einen oder andern Sinne dreht, je nachdem der Hegel i i tiaJi oben oder nach unten ausgeschwenkt wird. Die Welle 15 umgibt eine ortsfest ang@ordncte Scheibe 17. Auf der Weile i ; sitrt uu(lrchbar der Zeiger 17'. Die Scheibe trägt eine Skala IS, die alle während des ganzen Walzvorganges vorkommende Höhen der sich folgenden Walzenspalte, beim Ausführungsbeispiel von o bis 6oo mm, elithält. Jede Entfernung der auf der Steuerscheibe i angeordneten Nocken 3 vom Nullkreis JV (Abb. i) entspricht also einer b-,-stimmten Zeigerstellung auf der Anzeigescheibe 17. Nach Abb. 2 ruht das eine Ende der Welle 15 in dem Lager i9, das andere Ende der Welle 15 ist in der die Welle umgebenden Hohlwelle 20 gelagert, die ihrerseits in dem Lager 21 ruht. Das andere Ende der Hohlwelle 2o ist auf der Welle i5 gelagert. Beide Wellen sind aber nicht miteinander gekuppelt, sondern jede Welle kann für sich gedreht werden. Auf der Welle 15 sind undrehbar die beiden Kontaktarme 22, 23 befestigt, und ebenso auf der Hohlwelle 2o die Kontaktarme 2.1, 25. Jedes Armpaar 22, 24 und 23, 25 bildet eine Kontaktvorrichtun'-. indem die freien Enden dieser Arme sich in der Kontaktstellung berühren; es kann aber. wie weiter unten ausgeführt, immer nur eine der beiden Kontaktvorrichtungen gesteuert werden. Bei unterbrochenem Kontakt der Arme 22, 2.t und 23, 25 schließt das zugehörige Schütz den Stromkreis des Antriebsmotors 26 der Spindelstellvorrichtung, während bei geschlossenem Kontakt das zugehörige Schütz den Stromkreis des Antriebsmotors unterbricht. Das Schütz der Kontaktvorrichtung 22, 24. steuert den Motor in der einen und das Schütz der andern Kontaktvorrichtung 23, 25 den Motor in der andern Drehrichtung. Der Kontaktarm 25, der lose drehbar auf der Hohlwelle 20 sitzt, wird durch eine Spiralfeder 26 gegen einen in der Hohlwelle festsitzenden Sperrstift 27 gedrückt. Das eine Ende 26' der Spiralfeder 26 ist an der Hohlwelle 2o befestigt, während das andere Ende 26" durch die Federwirkunb an den Arm 25 angedrückt wird und dadurch den Arm 25 gegen den Sperrstift 27 anlegt. In ähnlicher Weise, aber in entgegengesetzter Richtung, wird der ebenfalls lose auf der Welle 2o sitzende Kontaktarm 24 durch die Spiralfeder 28 gegen den Sperrstift 29 angedrückt. Die Hohlwelle 20 trägt an ihrem freien Ende ein Kegelrad 30, das mit dem Kegelrad 31 in Eingriff steht. Dieses Rad sitzt auf der vom Antriebsmotor 32 angetriebenen Welle 33 (Abb. 3). 34 bezeichnet die Bremse und 35, 36 die beiden Druckspindeln der Anstellvorrichtung.
  • Die Arbeitsweise der Steuerung ist folgende: Soll ein 6-t-Block von 62o Quadrat i» einem @uo@ialzwcrlc mit sechs Kalibern iii 25 Stichen auf einen l-#'nclquersclinitt von i=o Quadrat ausgewalzt werden, so "#eschirlit (lies en;s;irecüc ncl dur :\,izalil der Kahl): r heim _\usführunbsbeispiel iii sechs W:i;zpcrioden. Auf der Steuerscheibe i sind diese Perioden mit I bis 1-I bezeichnet (s. Abb. -L`. In der ersten Walzperiode folgen sich Walzenspalte von 2io, i6o. 2io, 16o, 45, iio. 5o und o mm. Der erste -Nocken 311 auf der Steuerscheibe i hat dementsprechend 2io mm (s. Abb. 4.), der zweite Nocken 3b 16o mm, der dritte Nok-Icen 3: 2io mm, der vierte Nocken 3d 16o mm =Abstand vom Nullkreis N. Die folgenden Nocken haben dann einen Abstand von 145, i i o und 5 o mm vom Nullkreis, Während der Nocken 311 auf dem Nullkreis selbst liegt. Beim Beginn des Walzens hat der Nocken 3° der Scheibe t die in Abb. i veranschaulichte Stellung, und der Zeiger 17' der Anzeigescheibe 17 zeigt auf 21o der Skala. Ist der Stich beendet, dann wird durch Drücken des Knopfes 9 die Steuerscheibe i um eine Zahnteilung weitergedreht, so daß nunmehr der Nocken 3b dem Ansatz 13 gegenübersteht und damit in Arbeitsstellung kommt. Unter der Einwirkung der Feder 12 schwenkt der Hebel i i nach unten, bis sein Ansatz 13 auf dem -Nocken 3b aufliegt und dreht dabei mittels der Zahnstange 14. und Ritzel 16 die Welle 15 in Pfeilrichtung x. Da der Kontaktarm 22 undrehbar mit der Welle verbunden ist, dreht er sich mit und entfernt sich von dem Kontaktarm 2d., der nicht folgen kann, da er ja durch die Spiralfeder 28 gegen den Sperrstift 29 der zunächst noch stillstehenden Hohlwelle 2o angedrückt wird. Infolge der Ünterbrechung der beiden Kontakte 22, 24 wird der Motorstromkreis aber geschlossen und die Welle 2o durch den sofort anlaufenden Motor ebenfalls in Pfeilrichtung x gedreht. In dem Augenblick, wenn der Nocken 35 die Schwenkbewegung des Hebels ii beendet, zeigt der Zeiger 17' auf der Skala der Anzeigescheibe i7 die Zahl i6o, also die einzustellende Spaltweite, und die Welle 15 steht dann still. Durch den bei Unterbrechung der Kontakte 22, 2.1 erfolgenden Antrieb der Hohlwelle 2o versucht der Sperrstift 29 sich von dem Arm 24 zu entfernen. Der Arm 24 wird aber sofort durch die Wirkung der Feder 28, deren Ende 28' ja mit der Hohlwelle 2o fest verbunden ist, weiter in Anlage an den Sperrstift 29 gehalten und dreht sich infolgedessen mit, bis er mit dein Arm 22 wieder in Kontakt kommt, der bei Stillstand (ler %\'elle 1 5 auch stehengeblieben ist. Durch Schliehen der beiden Kontakte 22, 24 wird der Motorstromkreis sofort unterbrochen. Gleichzeitig fällt die Bremse 3q. ein, und es erfolgt augenblicklicher Stillstand der Antriebsvorrichtung der beiden Druckspindeln ;5, 36 und der I-Iohlwelle 20. Mit der Welle 15 hat sich auch der Kontaktarm z3 gedreht und den lose auf der \"(11c 20 ;ici@@eerdiieteci Kontaktarie 25 illitgcllonlmen, der entgegen der Wirkung der Feder 26 dieser Drehbewegung folgen kann. Der Kontakt 23, 25 bleibt infolgedessen beschlossen.
  • Nach Beendigung des Stiches wird durch Drücken des Druckknopfes 7 die Steuerscheibe i wieder um eine Teilung in Pfeilrichtung y gedreht, so daß nun der -Nocken 3c in Arbeitsstellung gelangt. Dieser hat 2io mm Abstand vom Nullkreis, der Walzenspalt muß also vergrößert «-erden. - Infolgedessen wird der Hebel i i unter dem Einfluß des Nokkens 3c nach oben ausgeschwenkt und die Welle 15 nun entgegengesetzt der Pfeilrichtung x gedreht. Der auf der Welle 15 undrehbar sitzende Kontakt 23 entfernt sich vom Kontakt 25. Die Kontakte 22, 24 bleiben geschlossen, in ähnlicher Weise wie bei den Kontakten :!3, 25 beschrieben. Durch d:c Unterbrechung des Kontaktes 23, 25 Wird der Stromkreis des Antriebsmotors 32 geschlossen. Der Antriebsmotor dreht sich nunmehr im entgegengesetzten Sinne wie vorher beim Unterbrechen der Kontakte 2:2,:24, d. li. der Motor treibt nun die Hohlwelle 2o im gleichen Drehsinne wie die Welle 15. In dem Augenblick, wo der Zeiger 1;' durch Schwenken des Hebels i i nach oben die Zahl 2 io der Skala iS auf der Anzeigescheibe 17 erreicht hat, steht die Welle 15 still, und sobald der auf der vom Antriebsmotor gedrehten Welle 2o sitzende Kontaktarm 25 den Kontaktarm 23 wieder erreicht hat, wird der Stromkreis des Motors 32 unterbrochen und durch gleichzeitiges Schließen der Bremse 34 der Antrieb der Hohlwelle 2o stillgesetzt. Das Drehen der Steuerscheibe i um eine oder auch mehrere Teilungen erfolgt nach jedem Stich, und je nach der Stellung der Nocken 3 erfolgt ein Ausschwenken des Hebels i i nach oben oder unten, je nachdem der Walzenspalt vergrößert oder verkleinert werden soll. Ist die erste Walzperiode beendet, so findet meistens ein Kanten des Blockes statt, bevor er in das folgende Kaliber gelangt. Wie au: der Stellung des Nockens 31 (Abb.4) auf der Steuerscheibe i ersichtlich, beträgt die Gröile des ersten Walzenspaltes der zweiten ÄValzperiode 235 mm. Es muß also der Walzenspalt von o beim letzten Stich im vorhergehenden Kaliber auf --,3,5 vergrößert werden. Aus der Stellung der Nocken auf der -'rtetterscheibe i ist zu ersehen, daß in den Walzperioden II bis V der Walzenspalt innerhalb der Perioden abnimmt; nur zwischen dem letzten Stich der einen und dem ersten Stich der folgenden Periode findet infolge Kantens des Blockes jedesmal eine Walzenspaltvergrößerung statt, der dann in der Walzperiode Walzenspaltverringerungen folgen.
  • Statt die Finstellung der Walzenspalte durch die Steuerscheibe zu bewirken, kann dies auch von Hand geschehen, wobei dann der Zeiger der Anzeigescheibe auf die entsprechende, den Walzenspalt anzeigende Zahl der Skala der Scheibe eingestellt wird.
  • Anstatt die die Zeigerwelle umgebende Hohlwelle 2o vom Antriebsmotor aus anzutreiben, kann dies auch durch einen besonderen Motor geschehen, der mit dem Antriebsmotor synchron läuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einstellen und .Anzeigen des Walzenspaltes bei Walzwerken unter Verwendung einer Anzeigescheibe mit Zeiger, durch die mittels elektrischer Kontakte die Anstellmotoren gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verstellen des Zeigers (17') der Anzeigescheibe (18) in der einen oder andern Richtung Kontaktvorrichtungen (2z, 24 und 23, 25) geschlossen und geöffnet werden, und daß beim Öffnen der einen Kontaktvorrichtung (2z, 24) der Anstellmotor im einen und beim Öffnen der andern Kontaktvorrichtung (z3, 25) im anderen Drehsinn umläuft. a. Vorrichtung nach Anspruch i, zum selbsttätigen Einstellen des Walzenspaltes mit vorheriger Einstellung einer Reihe aufeinanderfolgender Walzenspaltgrößen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer von Hand nach jedem Stich um einen Teilstrich gedrehten Steuerscheibe (i) für ein ganzes Walzprogramm mit abwechselnd größer oder kleiner werdenden Walzenspalten eingestellte Nokken (3) nacheinander zur Wirkung kommen, durch die der Zeiger (17') der Anzeigescheibe (18) mittels eines Gestänges (1o-13) bewegt wird, der dann seinerseits wieder die Kontaktvorrichtungen für die Verstellmotoren -schließt oder öffnet.
DEK126982D 1932-09-16 1932-09-16 Vorrichtung zum Einstellen und Anzeigen des Walzenspaltes bei Walzwerken Expired DE613625C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937548C (de) * 1953-04-11 1956-01-12 Max Baumgartner Einstellvorrichtung an Horizontal-Blockbandsaege
DE1022182B (de) * 1956-06-12 1958-01-09 Hans Brucker Dipl Ing Selbsttaetige Voreinstellung von Walzmaschinen
DE969232C (de) * 1942-01-10 1958-05-14 Eisen & Stahlind Ag Walzwerk zum Walzen von in der Walzrichtung profilierten Werkstuecken
DE1052792B (de) * 1955-10-10 1959-03-12 Friedrich Schroeter Vorrichtung zum Verstellen des Abstandes zwischen Werkzeug und Werkstueckwiderlager in Maschinen zum Bearbeiten von blaetter-, bogen- oder plattenfoermigen Werkstuecken

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