DE635231C - Fersenzwickmaschine - Google Patents
FersenzwickmaschineInfo
- Publication number
- DE635231C DE635231C DEA72412D DEA0072412D DE635231C DE 635231 C DE635231 C DE 635231C DE A72412 D DEA72412 D DE A72412D DE A0072412 D DEA0072412 D DE A0072412D DE 635231 C DE635231 C DE 635231C
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- DE
- Germany
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- fulling
- scissors
- slide
- nailing devices
- adjustable
- Prior art date
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/12—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- Fersenzwickmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine FersenzwickmaschIne mit mehreren Nagelvorrichtungen. Das Oberleder wird durch mehrfach hin und her gehende Walkscheren übergewalkt, worauf die Täekse auf einmal eingeschlagen werden.
- Bei bekannten Maschinen dieser Art nehmen die Nagelvorrichtungen an den Bewegungen der Walkscheren teil. Es müssen also sämtliche Nagelvorrichtungen etwa drei Walkbewegungen in kurzer Zeit ausführen. Oft ist jedoch eine Vergrößerung dieser Anzahl der Walkbewegungen der Walkscheren sehr erwünscht, da die Güte des Arbeitsausfalls hiervon abhängt.
- Mehr als drei Walkbewegungen waren bisher nicht üblich, und zwar wird der Grund darin gesehen, daß die bewegten Massen zu groß sind und daher die sie antreibende Kurve zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird.
- Von dieser Erkenntnis ausgehend, werden in vorliegender Erfindung die zu bewegenden Massen dadurch verringert, daß die Nagelvorrichtungen feststehend angeordnet sind und nicht mehr an der Bewegung der Walkscheren teilnehmen. Dadurch ist es möglich, die Walkscheren mehr als drei Walkbewegungen ausführen zu lassen, wodurch die Fersenkante schärfer als bisher herausgearbeitet werden kann.
- Die feststehenden Nagelvorrichtungen sind einstellbar, und die Einstellung vollzieht sich selbsttätig mit dem Einstellen der Walkscheren, so daß in jedem Falle die Nagelvorrichtungen immer genau mit den Löchern in den Walkscheren übereinstimmen. Zu diesein Zweck ist an der Zwickmaschine, bei der die Schließbewegung der. Walkscheren durch Abwälzen von Zahnrädern an einem mit Zähnen besetzten Schieber erfolgt, an diesem Schieber, der gleichzeitig zum Verstellen der Schließlage der Walkscheren dient, ein. zweiter Schieber zum Einstellender Nagelvorrichtungen befestigt, so daß beide Einstellschieber gemeinsam verstellt werden.
- Es sind zwar auch feststehend angeordnete Nagelvorrichtungen bekanntgeworden. Dieselben sind jedoch nicht einstellbar, sondern münden m einen gemeinsamen, der Schuhform -entsprechenden Nagelblock, der bei Änderung der Größe oder Form des Schuhes ausgewechselt werden muß.
- Die feststehend einstellbaren Nagelvorrichtungen nach vorliegender -Erfindung sind, wie die Praxis gezeigt hat, sowohl für die Sicht als auch für das Einführen des aufrechtstehenden Oberlederrandes bzw. Einklemmen desselben nicht hinderlich, wenn die Walkscheren eine genügende Dicke besitzen oder aber, wenn die Nagelvorrichtungen eine auf und ab gehende Bewegung ausführen, wie sie an sich bekannt ist. Die Nagelmundstücke können alsdann entsprechend hochgehoben ,werden.
- Fig. i ist ein Längsschnitt nach Linie A- ,B der Fig. a durch die in Frage kommenden Teile einer Fersenzwickmaschine und Fig. a eine Aufsicht entsprechend den Schnittlinien C-D und F-F der Fig. i. Die Kurvenscheibe i ist auf der Kopfwelle 2 befestigt. Eine Rolle 3 greift in die Nut q. derselben ein und überträgt die Bewegung der umlaufenden Kurvenscheibe auf einen. Schieber 5, der mit einer Schieberplatte.:6_; durch einen Bolzen 7 fest verbunden ist. D. der Schieberplatte 6 befinden sich die Zahm=-segmente 8 mit den Walkscheren 9, die folglich die Vor- und Rückbewegung der Schieberplatte 6 mitmachen. Damit die Walkscheren 9 sich auch schließen und öffnen; sind auf der Schieberplatte 6 Zahnräder io, i i und 12 drehbar gelagert, die ebenfalls mit genannter Platte vor- und rückwärts bewegt werden. Ein einstellbarer Zahnschieber 13 steht während der Bewegung der Schieberplatte 6 fest, so daß sich das Zahnradio an demselben abrollt und dadurch den Walkscheren g neben der Vor- und Rückbewegung noch eine Schwingbewegung erteilt, um das Oberleder seitlich. über den Leisten zu walken.
- Je nachdem nun ein größerer oder kleinerer Sdiuh bearbeitet werden. soll, müssen die Walkscheren 9 weiter oder näher zueinander stehen. Man erreicht dies durch Verstellen des Zahnschiebers 13 vorwärts oder rückwärts durch eine Schraubenspindel 1q., die über zwei Winkelräder 15, 16 durch ein Handrad 17 verstellt werden kann. Die Hammerstangengehäuse 18 nehmen nun nicht wie bisher an der Bewegung der Walkscheren 9 teil, sondern sind oberhalb derselben in. einer feststehenden Deckplatte i9 auf Zahnsegmenten 20 gelagert. Diese, Zahnsegmente 2o führen keine Vor- und Rückbewegung °aus. Nur beim Verdrehen des Handrades 17 zwecks Einstellung der Walkscheren werden dieselben im gleichen Sinne und im gleichen Verhältnis wie die darunter befindlichen Walkscheren 9 verstellt, damit in der vordersten überschiebestellung die Hämmer 21 mit den Löchern 22 der Walkscheren 9 genau übereinstimmen. Die genaue Übereinstimmung wird dadurch erzielt, daß am .gleichen Zahnschieber 13 zum Verstellen der Walkscheren ein Bolzen 23 befestigt ist, auf dem ein. Zahnstück 24 angeordnet ist, das im Schlitz 25 der Deckplatte i9 seine Führung hat. Wird also der Zahnschieber 13 durch das Handrad 17 verstellt, dann verschiebt sich auch das .Zahnstück 24 und bewirkt durch Vermittlung der Zahnräder 26, 27, 28 ein Verstellen des Zahnsegmentes.2o und .damit natürlich auch ein Verstellen der daran befestigten Hammerstangen 21. Die Übersetzung der Zahnräder 26, 27, 28 ist die gleiche wie die der Räder i o, i i und 12, so daß Hammerstangen und Walkscheren in ihrer Endstellung immer übereinstimmen müssen.
- -_ Um von vornherein Ungenauigkeiten aus-@.ejä@'dhen zu können, ist in das Zahnstück 24 :_Vtlj'm oben eine Nut 29 eingefräst. Auf dem ` Zapfen 2 3 sitzt eine exzentrische Büchse So, die von einem Würfel 31 umgeben und in der Nut 29 geführt ist. Durch Verdrehen der exzentrischen Büchse 30 ist es möglich, das Zahnstück 24 unabhängig von dem Zahnschieber 13 zu verstellen. Die Walkscheren 9 bleiben also bei diesem Vorgang stehen und nur die Hammerstangen erfahren eine Verschiebung, um genaue übereinstimmung der Hämmer 21 mit den Löchern 22 der Walkscheren zu erreichen.
- Diese Einstellung ist einmalig und wird gesichert durch die Mutter 32.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fersenzwickmaschine mit Walkscheren und Nagelvorrichtungen, die in einem gemeinsamen Gehäuse angebracht und der Form des jeweiligen Leistens entsprechend einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nagelvorrichtungen (21) in eine der Schließlage der Walkscheren (9) entsprechende Lage einstellbar sind und in dieser Stellung während der mehrfachen Hinundherbewegung der Walkscheren (9) verbleiben.
- 2. Maschine nach Anspruch i, bei der die Schließbewegung der Walkscheren durch Abwälzen von Zahnrädern an einem mit Zähnen besetzten verstellbaren Schieber erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß .auf dem Schieber (13) zum Verstellen der Schließloge der Walkscheren (9) ein zweiter Schieber (2q.) zum Einstellen der Nagelvorrichtungen (21) befestigt ist, so daß bei .einer Veränderung der Walkscherenschließlage je nach der Schuhgröße gleichzeitig die -nicht an der Walkscherenbeweb g teilnehmenden Nagelvorrichtungen (21) entsprechend eingestellt werden.
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (2¢) zum Einstellen der Nagelvorrichtungen (21) gegenüber dem Schieber (13) zum Verändern der Walkscherenschließlage durch eine exzentrische Muffe (3o) o. dgl. einstellbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72412D DE635231C (de) | 1934-02-03 | 1934-02-03 | Fersenzwickmaschine |
| DK51036D DK51036C (da) | 1934-02-03 | 1934-10-10 | Hælpindemaskine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72412D DE635231C (de) | 1934-02-03 | 1934-02-03 | Fersenzwickmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635231C true DE635231C (de) | 1936-09-12 |
Family
ID=6945551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA72412D Expired DE635231C (de) | 1934-02-03 | 1934-02-03 | Fersenzwickmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635231C (de) |
| DK (1) | DK51036C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745738C (de) * | 1935-11-20 | 1944-05-19 | Ver Schuhmaschinen Ges G M B H | Spitzenzwickmaschine |
-
1934
- 1934-02-03 DE DEA72412D patent/DE635231C/de not_active Expired
- 1934-10-10 DK DK51036D patent/DK51036C/da active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745738C (de) * | 1935-11-20 | 1944-05-19 | Ver Schuhmaschinen Ges G M B H | Spitzenzwickmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK51036C (da) | 1935-12-16 |
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