DE706812C - Abstellvorrichtung fuer Fluessigkeitsdurchlaufmesser mit Haupt- und Mengeneinstellzaehlwerk - Google Patents

Abstellvorrichtung fuer Fluessigkeitsdurchlaufmesser mit Haupt- und Mengeneinstellzaehlwerk

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DE706812C
DE706812C DESCH107964D DESC107964D DE706812C DE 706812 C DE706812 C DE 706812C DE SCH107964 D DESCH107964 D DE SCH107964D DE SC107964 D DESC107964 D DE SC107964D DE 706812 C DE706812 C DE 706812C
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DE
Germany
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shut
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arm
lever
axis
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DESCH107964D
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Hubert Esch
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Scheidt and Bachmann AG
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Scheidt and Bachmann AG
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B67D7/06Details or accessories
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    • B67D7/30Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred with means for predetermining quantity of liquid to be transferred
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
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Description

  • Abstellvorrichtung für Flüssigkeitsdurchlaufmesser mit Haupt- und Mengeneinstellzählwerk Die Erfindung betrifft :eine Abstellvorrichtung für Flüssigkeitsdurchlaufmesser, insbesondere von Kraftstoffzapfanlagen mit Haupt-und Mengeneinstellzählwerk, bei welcher die den Messer durchlaufende Flüssigkeit unmittelbar vor dem Schließen des unter der Wirkung einer die Auslöseeinrichtung nicht bdlastenden Feder stehenden Absperrorgans gedrosselt wird.
  • Bei Zapfanlagen dieser Art besteht das Bedürfnis, die Zapfgeschwindigkeit vor dem Wirksamwerden der Drosselung verändern zu können, und zwar derart, daß man bei Beginn einer Flüssigkeitsabgabe das Absperrorgan auf eine bestimmte Zapfgeschwindigkeit, beispielsweise auf 6o, 45, 3o oder 15 1 je Minute, einstellt, um eine den jeweiligen Erfordernissen entsprechende Zapfleistung zu erzielen.
  • Bei der bisher üblichen Ausführung der Zapfvorrichtungen war die Einstellung einer bestimmten Zapfgeschwindigkeit und damit die Veränderung der Zapfleistung nicht möglich, da das Absperrorgan nur in die vollständig geöffnete Hahn- oder Schieberstellung gebracht werden konnte. Dies hatte darin seinen Grund, daß :die Sperrklinken, die von einem durch die Nutenscheiben gesteuerten Auslösehebel betätigt wurden, gemeinsam an einem Schlitten angeordnet waren, so daß bei einer Verschiebung des Schlittens stets beide Sperrklinken gleichzeitig und gleichmäßig miteinander verschoben wurden.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil der bekannten Zapfanlagen mit D,urchlaufmesser und Abstellvorrichtung zu beseitigen und diese so auszugestalten, daß auch kleine Zapfmengen durch Verlängern der Zapfzeit je Mengeneinheit mit der erforderlichen Genauigkeit abgemessen werden können.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, :daß für das Absperrorgan eine mit mehreren je seiner bestimmten Stellung dieses Absperrorgans und damit einer bestimmten Durchflußstärke entsprechenden Anschlägen versehene Sperrvorrichtung beispielsweise ein als Zahnkranz ausgebildeter Hebelarm eines Winkelhebels vorgesehen ist und daß zur Auslösung der Sperrvorrichtung in zwei Stufen zwei .auf sie einwirkende Mitnehmer zwischen diesem und zwei Stangen vorgesehen. sind, von denen die eine Stange durch auf der Achse des Voreinstellzählwerkes aufgekeilte Nutenscheiben und die andere Stange durch ein auf der Achse des Hauptzählwerkes aufgekeiltes Schaltrad derart gesteuert werden, daß das Schaltrad mit der einen Stange durch eine von der anderen Stange auszulösende Klinke gekuppelt wird und die völlige Schließung des Absperrorgans bewirkt, nachdem der vom Magneteinstellwerk gesteuerte Mitnehmer beim Abwärtsbewegen der zugehörigen Stange die Sperrvorrichtung so weit verschivenkt hat, daß das Absperrorgan unter der Wirkung einer Feder in seine Drosselstellung gelangen konnte. Weitere Kennzeichen sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Durch die Erfindung, welche also im wesentlichen in der Vereinigung einer Anordnung für die Einstellung der Zopfgeschwindigkeit mit einer solchen für die Verdrosselung bei Durchlaufmessern besteht, wird es ermöglicht, auch bei Verwendung von kontinuierlich sich bewegenden Zählwerkszeigern oder -rollen eine eichtechnisch genaue Unterbrechung des Zopfvorganges genau in dem Augenblick zu erzielen, in dem die Zeiger oder die rücklaufenden Zählwerksrollen die Nullstellung oder die der jeweils vorher eingestellten Flüssigkeitsmenge entsprechende Anzeigestellung erreicht haben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Teilschnitt durch eine Abstellvorrichtung gemäß der Erfindung, bei welcher neben einem Hauptzählwerk ein besonderes rückwärts laufendes Mengeneinstellzählwerk vorhanden ist, Abb.2 eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung nach Abb. i von B aus gesehen, Abb.3 einen Schnitt durch die Achse des rückwärts laufenden Mengeneinstellwerkes, Abb.4 eine Ansicht der den Einrückhebel tragenden Achse, Abb.5 einen senkrechten Teilschnitt durch eine Abstellvorrichtung anderer Ausführung, bei welcher ein Voreinstellzeiger an dem Hauptzählwerk vorgesehen ist, Abb.6 eine Teilansicht der Vorrichtung nach Abb. 5 von A aus gesehen, Abb.7 und 8 abgeänderte Teile der Ein-und Ausrückvorrichtung.
  • Mit i ist das Absperrorgan für den in der Abbildung nicht dargestellten # Durchlaufmesser bezeichnet, das als Flachschieber ausgebildet ist, und zwar derart, daß kurz vor dem Unterbrechen der Flüssigkeitsförderung eine Drosselung der Flüssigkeit bewirkt wird.
  • Auf der Schieberachse 31 ist ein Winkelhebel aufgekeilt, dessen einer Arm 55 gelenkig mit einer Einstellstange 32 verbunden ist, durch welche das Absperrorgan i durch eine Verschiebung nach links gegen die Wirkung der Feder 3o aus der Abschlußstellung in seine Offenstellung gebracht werden kann.
  • Der zweite Arm i i dieses Winkelhebels stößt gegen einen Zahnkranz 73 des Winkelhebels 10, 73, dessen Zähne eine Rückwärtsdrehung des Hebelarmes i i und damit ein Schließen des Absperrorgans i verhindern.
  • Die Feder 33 ist bestrebt, den Zahnkranz 73 nach rechts zu ziehen, so daß derselbe sich gegen das Ende des Hebelarmes i i stets fest anlegt.
  • Die durch die Zähne oder Rasten sich ergebenden verschiedenen Stellungen des Hebelarmes i i entsprechen je einer verschieden großen Öffnung des Absperrorgans, so daß mit Hilfe der Stange 32 die Leistung des Durchlaufmessers durch Vergrößerung oder Verringerung der durchströmenden Flüssigkeitsmenge verändert werden kann.
  • In den Ausführungsbeispielen entspricht die durch die Rast 12 gegebene Stellung des Winkelhebels 10, 73 einer Durchfiußgeschwindigkeit von nur 6,51 je Minute. Die vier weiteren Rasten der Reihe nach von unten nach oben entsprechen Leistungen von 15, 30, 45 und 6o l je Minute. Durch Veränderung der Rastenanordnung kann natürlich auch jede andere Leistung erzielt werden.
  • Das Gehäuse 34 enthält das Voreinstellzählwerk. Dasselbe besteht beispielsweise aus den drei Satz Zahlenrollen oder -scheiben a, b und c, die von Hand mittels besonderer Einstellrollen 1, 1I und III (vgl. Abb. 3) auf die gewünschte Literzahl vor Beginn .des Zopfvorganges eingestellt werden.
  • Zu diesem Zwecke sind Einstellrolle 1 und Zahlenrolle a auf der Welle 43, Einstellrolle 11 und Zahlenrolle b und Einstellrolle 1I1 und Zahlenrolle c auf den lose übereinandergeschobenen Hohlwellen 48 bzw. 49 befestigt. 5o und 51 sind die Schalträder für die Zahlenrollen, die mit Hilfe der Räderübertragung 35 am Voreinstellzählwerk 34 angetrieben werden.
  • Die Räderübertragung 35 ist mit der vom Durchlaufmesser ausgehenden Achse 36 gekuppelt, die gleichzeitig über die Schneckenräder 37, 38 die Achse 4 des Hauptzählwerkes antreibt.
  • Auf der Zählwerksachse 4 ist der größere Zeiger 5 befestigt, der zusammen mit dem auf der losen Buchse 39 sitzenden kleineren Zeiger i9 die verausgabte Flüssigkeitsmenge anzeigt. Die Buchse 39 wird über ein Rädergetriebe 4o von dem auf der Achse 4 fest aufgekeilten Zahnrad 41 angetrieben.
  • Auf der Achse 4 sitzt ferner das mit Zähnen 42 ausgestattete Schaltrad 3, welches mit der Einfallklinke 2 zusammenarbeitet. Die Klinke 2 ist an ihrem einen Ende drehbar auf dem auf der Achse 4 lose aufgebrachten Hebel 8 befestigt, und zwar derart, daß beim Einfallen der Klinke 2 in einen Zahn 42 des umlaufenden Schaltrades 3 der Hebel 8 durch die Klinke 2 nach unten gedrückt wird.
  • Der Hebel 8 ist an seinem freien Ende drehbar ,mit einer Stoßstange 9 verbunden, die andererseits gegen einen Anschlag 53 auf dem Winkelhebelarm io stößt und beim Abwärtsgehen den Winkelhebel 10, 73 derart verschwenkt, daß der Hebelarm i i des Absperrorgans i aus den Rasten des Zahnkranzes 73 befreit wird, so daß das Absperrorgan i durch die auf den Hebelarm i i einwirkende Feder 30 in seine Absperrstellung übergeführt wird.
  • Diese absperrende Tätigkeit der Stoßstange 9 wild vorher durch eine Vor.auslö sevorrichtung eingeleitet, welche sich aus folgenden Teilen zusammensetzt: Die einzelnen Rollen a, b und c des Voreinstellwerkes sind mit den auf der Achse 43 bzw. auf den Buchsen 48, 49 aufgebrachten Scheiben 44 verbunden, die eine Aussparung 13 haben. Letztere wirken mit den Einfallklinken 14 auf der Achse 47 derart zusammen, daß in dem Augenblick, wo sämtliche Rollena, b und c des Voreinstellwerkes in die Nullstellung gelangen, die Klinken 14 in die Aussparungen 13 .einfallen und dabei die Achse 47 drehen. Hierdurch wird der fest auf der Achse 47 sitzende Hebelarm 15 nach unten verschwenkt, wodurch die an seinem Ende gelenkig angeschlossene Stange 16 ebenfalls nach unten gezogen wird. Das Einfallen der Klinke 14 in die Aussparungen 13 geschieht unter Wirkung der Feder 52 (vgl. Abb. 4).
  • An der Stange 16 ist ein verstellbarer Anschlag 17 angeordnet, welcher bei der Abwärtsbewegung der Stange 16 gegen den Arm i o des Winkelhebels 10, 73 stößt und diesen nach unten mitnimmt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i ist der Anschlag 17 so eingestellt, daß der Rasterarm 73 nur so weit nach rechts bewegt wird, bis der Hebel i i auf die Raste 12 aufstößt und in dieser Lage festgehalten wird. Die Flüssigkeit wird bei dieser Stellung des Hebelarmes i i infolge der dadurch erfolgten Verstellung des Flachschiebers so stark gedrosselt, daß sie nun nur noch sehr langsam durch den Durchlaufmesser fließen kann. Dies hat aber. auch eine Verlangsamung des Antriebs zur Folge, da sich nunmehr die Antriebsachse 36 und damit die Zähliverksachse 4 und die von letzterer angetriebenen Zeiger 5 und i 9 ebenfalls langsamer fortbewegen.
  • Die Abwärtsbewegung der Stange 16 bewirkt fernerhin eine Abwärtsbewegung des mit ihr gelenkig verbundenen Hebels 7, an welchem eine Sperrklinke 6 befestigt ist, die sich mit Hebe17 ebenfalls nach unten verschwenkt und dabei die Klinke 2 freigibt, die nunmehr unter der Wirkung der Feder 45 in, die Zähne 42 des Schaltrades 3 einfällt.
  • Durch das sich drehende Schaltrad wird nun die Klinke 2 von einem der Zähne 42 mitgenommen und drückt dabei den - Hebelarm 8 und die an demselben befestigte Stoßstange 9 nach unten, wodurch dann die endgültige Entblockung des Umschaltorgans i und seine vollständige Schließung erfolgt in der oben bereits ausführlich geschilderten: Weise.
  • Wird an Stelle des beschriebenen Voreinstellzählwerkes 34 mit zurücklautenden Zahlenrollen a, b und c im Hauptzählwerk ein dritter Zeiger 23 zur Voreinstellung verwendet, welcher mit den beiden Zeigern 5 und 19 sich auf demselben Zifferblatt befindet, aber sich in entgegengesetzter Richtung bewegt, so kann die in Abb. 5 und 6 dargestellte Vorrichtung benutzt werden.
  • Der Voreinstellzeiger 23 ist an einer Buchse 54 befestigt, die lose auf die Buchse 18 des kleinen Zeigers i9 aufgeschoben ist. Mit der Buchse 54 ist ferner eine Scheibe 20,122 mit Nut 21 verbunden. Die Scheibe 2o/22 ist als Kupplung ausgebildet und besteht aus Scheibe 20 mit Nut 21 und Scheibe 22 mit Zahnkranz, in den das Einstellrädchen 28 :eingreift. Der Antrieb erfolgt von der als Hilfswelle dienenden Buchse 18 des Zeigers i 9 vom Zahnrad 27 aus, über Zahnrad 24, Umkehrrad 25 und Zahnrad 26 mit Buchsenbund, der zwischen den Scheiben 2o und 2a reingreift. Die hierdurch geschaffene Kupplung ermöglicht das Einstellen des Voreinstellzeigers 23 auf die gewünschte Menge, und zwar auf der Skala o bis 95 des Zeigers i9.
  • Jedesmal, wenn der Zeiger i 9 um 5 weitergeschaltet ist, ist der Zeiger 23 um 5 zurückgeschaltet.
  • Mit der Vorauslösestange 16 ist das eine Ende eines zweiarmigen Hebels 29 gelenkig verbunden, dessen anderer Arm mit seiner Nase 46 auf dem Rand der Scheibe 2o schleift.
  • Kurz vor der Nullstellung schnappt der Hebel 29 in Nut 2 i, wobei Stange 16 nach unten gedrückt wird und nun die weiteren Bewegungen, wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i und 2 beschrieben, auslöst.
  • Die Aussparung 21 auf der Scheibe 2o ist ebenso wie die Aussparungen 31 auf den drei Rollenscheiben 44 so angeordnet, daß das Einfallen der Hebe129 bzw. 14 der Auslösevorrichtung und der damit verbundene Übergang des Flachschiebers i in eine Drosselstellung kurz vor Erreichen' der Nullstellung der rückwärts laufenden Zahlenrolle bzw. des rückwärts laufenden Einstellzeigers mit einer gewissen Voreilung in Tätigkeit tritt, welche in Abb. 6 durch den Winkel d angedeutet ist. Hierbei wird zunächst der Schieber auf kleine Geschwindigkeit umgestellt und die am Hebel 8 sitzende Klinke 2 für das endgültige Abschalten des Absperrschiebers i mit dem Schaltrad 3 derart gekuppelt, daß tatsächlich im Zeitpunkt des Erreichens der Nullstellung die Unterbrechung des Zapfvorganges erfolgt, und zwar mit der verlangten eichtechnischen Genauigkeit.
  • An Stelle der Winkelhebel io und i i und des Zahnkranzes 73 kann für die Betätigung des Flachschiebers i auch die in Abb. 7 dargestellte Ausführung gewählt werden.
  • Auf der Achse 31 des Absperrorgans ist das mit Verzahnung 56 versehene Segment 57 angeordnet, dessen vier Zähne je eine Geschwindigkeitsstufe für die den Flachschieber i durchfließende Flüssigkeit bilden und einer Leistung von z. B. 15, 30, 45 und 6o 1/Min. entsprechen.
  • Außerdem ist auf dem Segment 57 noch ein besonderer Anschlag 58 für die Drosselstellung des Flachschiebers i vorgesehen, der etwa 6,51/Min. Durchflußgeschwindigkeit entspricht.
  • Die Zähne 56 arbeiten mit dem einen Arm 65 eines dreiarmigen Hebels 65, 66, 67 zusammen, welcher durch die auf den Anschlag 17 des Hebelarmes 66 drückende Stoßstange 16 gegen die Wirkung einer Zugfeder 62 außer Eingriff gebracht werden kann.
  • Auf der Drehachse 7o des vorerwähnten dreiarmigen Hebels 65 bis 67 sitzt lose ein zweiter dreiarmiger Hebel 59 bis 61, der durch die Zugfeder 68 und die Abstellstange 63 in einer solchen Lage gehalten wird, daß beim Ausklinken des dreiarmigen Hebels 65 bis 67 aus dem Segment 57 sich letzteres nur so weit bewegen kann, bis der Anschlag 58 gegen den Hebelarm 59 stößt. In dieser Stellung des Segments 57 ist die Drosselstellung des Flachschiebers i erreicht.
  • Die Aufhebung der Drosselstellung und damit der Abschluß des Flachschiebers erfolgt in der bereits beschriebenen Weise durch die Stoßstange 9, die auf den Anschlag 69 drückt und dabei den zweiten dreiarmigen Hebel 59 bis 61 von dem Anschlag 58 löst, so daß der Flachschieber in die Schließstellung gehen kann.
  • Das öffnen des Flachschiebers i erfolgt durch die Einrückstange 32, während zeit Hilfe der Abstellstange 63, welche auf beide dreiarmige Hebel gleichzeitig drückt, der Flachschieber i unmittelbar in seine Abschlußstellung gebracht werden kann.
  • Wie Abb.8 -erkennen läßt, kann die Einstellvorrichtung zweckmäßig aus einer drehbaren Buchse 71 gebildet werden, auf welcher mehrere Anschläge 72 von verschiedener Größe angeordnet sind. Durch Drehen der Buchse 71 wird der jeweils erforderliche Anschlag 72 in seine wirksame Stellung gebracht, so daß der Schaltweg der Stange 32 mit Hilfe des Anschlages 64 mehr oder weniger begrenzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Abstellvorrichtung für Flüssigkeitsdurchlaufmesser mit Haupt- und Mengeneinstellzählwerk, bei welcher die den Messer durchlaufende Flüssigkeit unmittelbar vor dem Schließen des unter der Wirkung einer die Auslöseeinrichtung nicht belastenden Feder stehenden Absperrorgans gedrosselt wird, dadurch jekennzeichn.et, daß für das Absperrorgan (i) eine mit mehreren je einer bestimmten Stellung dieses Absperrorgans und damit einer bestimmten Durchflußstärke entsprechenden Anschlägen versehene Sperrvorrichtung, beispielsweise ein als Zahnkranz ausgebildeter Hebelarm (73) eines Winkelhebels (1o, 73) vorgesehen ist und daß zur Auslösung der Sperrvorrichtung in zwei Stufen zwei auf sie einwirkende Mitnehmer (17, 53 bzw. 17, 69) zwischen diesem und zwei Stangen (9, 16) vorgesehen sind, von denen die eine Stange (16) durch auf der Achse (q.3) des Voreänstellzählwerkes (3q.) aufgekeilte Nutenscheiben (q.4) und die andere Stange (9) durch ein auf der Achse (4) des Hauptzählwerkes aufgekeiltes Schaltrad (3) derart gesteuert werden, daß das Schaltrad (3) mit der einen Stange (9) durch eine von der anderen Stange (16) auszulösende Klinke (2) gekuppelt wird und die völlige Schlie-13ung des Absperrorgans (i) bewirkt, nachdem der vom Mengeneinstellwerk (3:1) gesteuerte Mitnehmer (17) beim Abwärtsbewegen der zugehörigen Stange (16) die Sperrvorrichtung so weit verschwenkt hat, daß das Absperrorgan (i) unter der Wirkung einer Feder (3o) in seine Drosselstellung gelangen konnte.
  2. 2. Abstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (i) mit einem auf der Achse (31) des Absperrorgans aufgekeilten zweiarmigen Hebel (I 1, 5 5) versehen ist, dessen einer Arm (55) mit der Einstellstange (32) und dessen anderer Arm (i i ) in die Zähne oder Rasten des Zahnkranzes (73) eingreift.
  3. 3. Abstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (30 des Absperrorgans (i) ein beispielsweise mit vier Zähnen (56) und einem Anschlag (58) versehenes Segment (57) aufgekeilt ist, dessen Zähne (56) mit einem Arm (65) eines dreiarmigen Hebels (65 bis 67) und dessen Anschlag (58) mit einem Arm (59) eines zweiten dreiarmigen Hebels (59 bis 61) zusammenarbeiten, und daß beide dreiarmigen Hebel in zeitlich getrennten Abständen nacheinander durch die Stoßstangen (16, 9) aus dem Eingriff der Zähne (56) und des Anschlages (58) gebracht werden. Abstellvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einstellung des Sperrsegments (57) bzw. des Einstellwinkelhebels (i i, 55) auf eine bestimmte Durchflußgeschwindigkeit am Absperrorgan (i) die Einstellstange (32) mit einem Anschlag (6q.) versehen ist, der mit einer drehbaren Buchse (71), auf welcher mehrere Anschläge (72) von verschiedener Länge sitzen, zusammenwirkt, durch welche der Einstellweg der Stange (32) entsprechend der gewünschten Zapfgeschwindigkeit festgelegt werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931569C (de) * 1949-11-01 1955-08-11 Mueller & Co Schwelmer Eisen Einrichtung fuer Fluessigkeitsentnahmestellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE931569C (de) * 1949-11-01 1955-08-11 Mueller & Co Schwelmer Eisen Einrichtung fuer Fluessigkeitsentnahmestellen

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