DE910406C - Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren von mit Aussengewinden zu versehenden runden Werkstuecken an Gewindewalzmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren von mit Aussengewinden zu versehenden runden Werkstuecken an Gewindewalzmaschinen

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DE910406C
DE910406C DEP4333D DEP0004333D DE910406C DE 910406 C DE910406 C DE 910406C DE P4333 D DEP4333 D DE P4333D DE P0004333 D DEP0004333 D DE P0004333D DE 910406 C DE910406 C DE 910406C
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DE
Germany
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workpiece
rolling
support
rolled
external threads
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Expired
Application number
DEP4333D
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English (en)
Inventor
Hermann Keller
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PEE WEE MASCHINEN und APPBAU I
Original Assignee
PEE WEE MASCHINEN und APPBAU I
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H9/00Feeding arrangements for rolling machines or apparatus manufacturing articles dealt with in this subclass
    • B21H9/02Feeding arrangements for rolling machines or apparatus manufacturing articles dealt with in this subclass for screw-rolling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von mit Außengewinden zu versehenden runden Werkstücken an Gewindewalzmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf das Zuführen von mit Außengewinden zu versehenden runden Werkstücken zwischen feststehenden Walzen von Gewindewalzmaschinen.
  • Es ist bekannt, Werkstücke den mit drei oder mehr Werkzeugwalzen ausgerüsteten Gewindewalzmaschinen von der Stirnseite der Werkzeugwalzen her in axialer Richtung zuzuführen. Um das Einfahren des Schraubenrohlings zu ermöglichen, mußte dieser am vorderen Ende etwas angespitzt sein. Man hat auf dieseWeise die Schraube im Durchlaufverfahren gewalzt und mit besonderen Ausrückvorrichtungen die Walzen ausgerückt, wenn das Gewinde auf den Schaft des Bolzens gewalzt war. Bei dieser und bei anderen Maschinen hat man die Werkzeugwalzen mit verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten angetrieben. Es ist auch bereits vorgeschlagen, die Werkstücke nacheinander mit Hilfe eines Zubringerschiebers bis an den Walzenspalt heranzuführen, so daß das Werkstück von den Walzen erfaßt und infolge der verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten durch den Walzenspalt hindurchgezwängt wird. Man hat auch den Zubringer als Trommel ausgebildet, welcher am Umfang mit Aussparungen zur Aufnahme der Werkstücke versehen ist und als rotierender Zubringer wirkt. Das Werkstück selbst wird während des Walzens nicht durch den Zubringer abgestützt, da es sich infolge seiner Drehbewegung und der Geschwindigkeitsdifferenz der Werkzeugwalzen selbsttätig durch den Walzenspalt hindurchzwängt und hierbei das Gewinde eingewalzt wird. Der bekannte von unten kommende Zubringerschieber geht daher bereits zurück, sobald das Werkstück von den Walzen erfaßt ist. Bei der Zubringertrommel nimmt das Werkstück die Trommel mit, die nach dem Fertigwalzen des einen Werkstückes das nächstfolgende Werkstück dem Walzenspalt zubringt. Gewindewalzmaschinen, deren Werkzeugwalzen mit ungleicher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, sind für das Walzen von Präzisionsgewinden ungeeignet, weil das Werkstück zwischen den Werkzeugwalzen nicht mathematisch genau abrollt, sondern außerdem noch ein Reiben an den Gewindeflanken auftritt. Für das Kaltwalzen von Präzisionsgewinden ist es, wie es ebenfalls bereits bekannt ist, notwendig, das Werkstück während des Walzvorganges in seiner Walzstellung durch eine Auflage abzustützen, so daß die Achse des fertiggewalzten Werkstückes in der durch die Achsen der Werkzeugwalzen gehenden Ebene liegt. Die Werkstückauflage hat man zu diesem Zweck höhenunveränderlich zwischen den Werkzeugwalzen angeordnet. Sie erfüllen daher nur die Funktion einer Auflage.
  • Die Erfindung richtet sich demgegenüber auf ein Verfahren zum Zuführen von mit Außengewinden zu versehenden runden Werkstücken zwischen feststehenden Walzen von Gewindewalzrnaschinen. deren Walzen im gleichem Drehsinn und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, und kennzeichnet sich dadurch, daß das Werkstück aus einer seitlichen Anfangslage heraus achsparallel zu seiner Walzlage bis in seine endgültige Achslage beim Walzen bewegt und in dieser Achslage bis zur Beendigung des Walzvorganges abgestützt wird. Durch diese Zuführung der Werkstücke ist es möglich, nicht nur in axialer Richtung durchlaufende Gewinde, sondern auch kurze Ansatzgewinde ohne axiale Verschiebung zu walzen, wenn Walzen verwendet werden, die diesen Bedingungen entsprechen.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist ebenfalls Gegenstand der Erfindung und dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage für die Zuführung des zu walzenden Werkstückes dient und das zu walzende Werkstück außerhalb des Walzspaltes aufnimmt und zum Walzspalt hin bewegbar und in der Walzstellung des Werkstückes feststellbar ist. Eine zweckmäßige Ausführung dieser Vorrichtung besteht darin, daß die Auflage mit einem mit Anschlägen versehenen Triebwerk versehen ist, welche die Auflage in der Walzstellung blockieren. Die Auflage für das Werkstück kann selbsttätig oder von Hand bewegbar sein. Zweckmäßig ist die Auflage durch ein Schubkurven getriebe auf und ab bewegbar und in Verbindung mit einstellbaren Anschlägen auf eine dem Durchmesser des zu walzenden Werkstückes entsprechende Walzstellung einstellbar.
  • Die Walzen sind nicht Gegenstand der Erfindung. Für die Durchführung des Walzvorganges können an sich bekannte Werkzeugwalzen, die an ihrem Umfang mit Gewindeprofilen versehen sind, verwendet werden, und zwar derart, daß sie selbst den Tiefenvorschub der Gewindeprofile bei feststehenden Achsen gewährleisten, so daß ein Vor- und Fertigwalzen in einem einzigen Arbeitsgang erfolgt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung in teilweisem Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Abb. i in teilweisem Schnitt und Abb. 3 eine für die Zuführung des zu walzenden Werkstückes dienende Auflage.
  • Als Ausführungsbeispiel ist eine Maschine mit einem Walzenaggregat dargestellt, das zum Durchlaufwalzen des Werkstückes dient.
  • In Abb. i und 2 bezeichnet i das Bett der Maschine, auf welchem in Prismenführung 2 die Lager 3 und q. für die beiden Walzen 5 und 6 quer zur Längsrichtung des Maschinenbettes i mittels eines Handrades 7 und Spindel 8 gleichzeitig aufeinander zu. bzw. auseinander verstellt werden können, um den beiden Walzen den jeweils erforderlichen Abstand geben zu können, den sie während der Bearbeitungsdauer stets beibehalten.
  • Die beiden Walzen 5 und 6 werden gleichzeitig und in gleicher Drehrichtung von Schneckenrädern 9 und io und Schnecken g' und iö angetrieben, die ihren Antrieb über ein Rädervorgelege i i und Gelenkwellen 12 von einem stufenlosen Getriebe 13 erhalten. Das Walzenaggregat ist in einem Gehäuse 14. mit Einlaßöffnung 15 (Langloch) und Auslaßöffnung 16 für das Werkstück 17 untergebracht, wobei das durchlaufende Werkstück in Lünetten 18 und ig weitere Führung erhält, die auf den jeweili;gen Werkstückdurchmessereinstellbar und auf Prismenführung 2o und 21 des Maschinenbettes in der Längsrichtung verstellbar sind.
  • Die in der Höhenrichtung verstellbare Auflage 22 für das Werkstück 17 liegt mittels einer Rolle 23 einer Kurvenscheibe 2q. an, die gemäß Abb: 3 durch eine Welle 25 mit Handhebel 26 beispielsgemäß verstellt werden kann, wobei ein verstellbarer Anschlag 27 od. dgl. den jeweiligen Hub begrenzen kann und den Hebel durch bekannte Mittel in dieser Lage festhält. Durch diese Verstellung wird die Auflage 22 und das aufgelegte Werkstück 17 aus der in Abb. 3 mit vollen in die mit gestrichelten Linien gezeichneten Lage zwischen die beiden Walzen 5 und 6 hineinbewegt, welche auf den gewünschten Gewindedurchmesser eingestellt sind und nunmehr das Gewinde in das Werkstück einrollen.
  • Wie bereits erwähnt, kann das Anheben des Stützlagers 22 und somit des vor dem Arbeitsvorgang aufgelegten Werkstückes in -die gezeichnete Arbeitsstellung auch selbsttätig, z. B. livdraulisch, erfolgen, wobei der jeweilige Hub durch bekannte Mittel festgelegt und begrenzt werden kann.
  • Die Walzen können dem jeweiligen Zweck entsprechend Ein- oder Mehrfachgewinde tragen, gegebenenfalls auch andere Profilierungen aufweisen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Zuführen von mit Außengewinden zu versehenden runden Werkstücken zwischen feststehenden Walzen von Gewindewalzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück aus einer seitlichen Anfangslage heraus achsparallel zu seiner Walzlage bis in seine endgültige Achslage beim Walzen bewegt und in dieser Achslage bis zur Beendigung des Walzvorganges abgestützt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (22) für die Zuführung des zu walzenden Werkstückes dient und das zu walzende Werkstück (r7) außerhalb des Walzspaltes aufnimmt und zum Walzenspalt hin bewegbar und in der Walzstellung des Werkstückes feststellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (22) mit einem mit Anschlägen versehenen Triebwerk versehen ist, welche die Auflage in der Walzstellung blockieren.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (22) für das Werkstück selbsttätig oder von Hand bewegbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufläge (22) durch ein Schubkurvengetriebe (24) auf und ab bewegbar und in Verbindung mit einstellbaren Anschlägen (27) auf eine dem Durchmesser des zu walzenden Werkstückes entsprechende Walzstellung einstellbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 545 346.
DEP4333D 1941-08-15 1941-08-15 Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren von mit Aussengewinden zu versehenden runden Werkstuecken an Gewindewalzmaschinen Expired DE910406C (de)

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