DE547717C - Universalwalzwerk - Google Patents
UniversalwalzwerkInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
- B21B13/005—Cantilevered roll stands
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21B17/00—Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
- B21B17/14—Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling without mandrel, e.g. stretch-reducing mills
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- B21B35/14—Couplings, driving spindles, or spindle carriers specially adapted for, or specially arranged in, metal-rolling mills
-
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- B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
- B21B13/08—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process
- B21B13/10—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process all axes being arranged in one plane
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Description
Gegenstand des Hauptpatents ist eine Vorrichtung zum Einstellen der Walzen eines Universalwalzwerks,
bei welchem auf der Achse jeder Walze ein Getrieberad sitzt, das durch einen zentral gelagerten Getriebekörper angetrieben
wird. Die Walzenachsen sind dabei durch eine bewegliche Kupplung unterteilt, und
der mit der Walze verbundene Achsenteil ist zur Ermöglichung der radialen Walzenverschiebung
in einer drehbaren Büchse exzentrisch gelagert. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser
Einstellvorrichtung.
Nach der Erfindung sind für die Lagerung der Walzenachsen im Maschinengestell Drehkörper
angeordnet, die mittels einer Vorrichtung, welche die Einzelverstellung eines jeden Drehkörpers
gestattet, an eine gemeinsame Verdrehungsvorrichtung angeschlossen sind. Man kann somit
mit dieser Vorrichtung sämtliche Walzen gemeinsam radial verstellen, außerdem aber auch
eine genaue Einstellung jeder einzelnen Walze gegenüber der gemeinsamen Verstellungsvorrichtung
bzw. gegenüber den anderen Walzen vornehmen.
Die gemeinsame Verstellung der Drehkörper kann beispielsweise mittels einer an sich bekannten,
z. B. für das unmittelbare Einstellen antriebsloser Walzen benutzten Schlitzscheibe
erfolgen, in deren Schlitze Zapfen der Drehkörper eingreifen. Zur Ermöglichung der Einzelverstellung
kann man auf jedem der Zapfen innerhalb des Scheibenschlitzes drehbar, aber feststellbar eine Rolle exzentrisch anordnen,
so daß durch deren Drehung die Lage des Drehkörpers und damit die Lage der betreffenden
Walzenachse zur Scheibe und den anderen Walzenachsen "verändert werden kann. Die
exzentrische Rolle wird zweckmäßig zu dem Zweck mit einem Handrad und einer Feststellvorrichtung
versehen. 4<f
Die Vorrichtung zur axialen Verstellung des Lagers der Walzenachse und damit der Walze
selbst wird zweckmäßig mit der Vorrichtung zur radialen Verstellung vereinigt, indem man
beispielsweise in den Drehkörper eine Schnecke einbaut, die in ein Schneckenrad eingreift, (Jas
als Mutter die an der Außenfläche mit Gewinde versehene, die Lagerschalen enthaltende Lagerbüchse
umgibt. Durch Drehen der Schnecke verschiebt sich die Lagerbüchse in der Längsrichtung
und mit ihr die Walzenachse und die Walze.
Bei der angegebenen Ausbildung der Einstellvorrichtungen kann man zweckmäßig den
ganzen Walzensatz samt den Einstellvorrichtungen zu einem Gesamtkörper vereinigen, der
lösbar mit dem Maschinengestell verbunden und auf Schienen des Gestells ausfahrbar ist.
Bei kleineren Walzwerken kann man die Verstellungsvorrichtung einfacher ausführen, indem
man die Walzen fliegend lagert und ihre Achsen ausschwenkbar anordnet.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungs formen der Einstellvorrichtung dargestellt. Es
zeigen:
Die Fig. ι bis 4 eine Vorrichtung mit beiderseitig
gelagerten Walzen; die Fig. 5 bis 9 eine Vorrichtung mit fliegend gelagerten Walzen.
Bei der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 4 ruhen die Lager 1 und 2 jeder Walze in einem, gemeinsamen
Drehkörper 3, und zwar exzentrisch zu dessen Drehzapfen 5, 6, die mit dem Deckel 7
durch Falze verbunden sind und im Walzenständer 8 ruhen. Die Drehkörper 3 tragen einen
Zapfen 9 mit Rolle 10, die in einen exzentrisch in der Scheibe 12 angebrachten Schlitz 11 eingreift.
Die Scheibe t2 ist am Umfang mit einer
Schneckenradverzahnung versehen und kann durch eine Schnecke 13 mittels des Hebels 14
gedreht werden. Bei der Drehung folgen die Rollen 10 der Kurve 11, was ein Verstellen der
Walzen im einen oder anderen Sinne zur Folge hat.
Um eine Einzelverstellung jeder einzelnen Walze durchzuführen, ist jede Rolle 10 exzentrisch
auf ihrem Zapfen 9 angeordnet, und sie kann durch das Handrad 15 auf dem Zapfen
gedreht werden, nachdem sie zuvor etwas axial verschoben und damit die Klauenkupplung 16
gelöst ist. Nach erfolgter Drehung wird beim Loslassen des Handrades 15 unter dem Einfluß
der Feder 18 die Kupplung 16 wieder geschlossen und damit die Rolle wieder fest mit dem Drehkörper
3 verbunden. Ein Drehen der Rolle 10 hat ebenfalls ein Schwenken des Lagerkörpers
und damit ein Verstellen der betreffenden einzelnen Walze zur Folge.
Zum Axialverstellen jeder einzelnen Walze dient das Handrad 19, welches sich auf dem
freien Ende der Achse 20 befindet. Diese Achse 20 ruht in einer Höhlung des Lagerkörpers
3 und ist in der Zone der Schale des Lagers 1 als Schnecke 21 ausgebildet. An der
Axialbewegung ist sie durch das Lager 22 gehindert. Die Schnecke 21 greift in das Schnekkenrad
23, welches in der Bohrung als Gewinde ausgebildet ist und als Mutter die mit Gewinde
versehene Lagerbüchse 24 umgibt. Diese trägt im Innern die den Walzenzapfen tragende eigentliche
Lagerschale 25 und ist verschiebbar, aber an der Drehung durch die in sie eingelassene
Feder 26 gehindert. Ein Drehen des Handrades 19 hat also ein Drehen der Schnecke 21, ein
Drehen des Schneckenrades 23 und eine Axialverschiebung der Lagerbüchse 24 sowie der
Lagerschale 25 zur Folge und damit eine Axialverschiebung der Walzenachse 27 mit Walze a
im einen oder anderen Sinne, da der Walzenzapfen mit der Lagerschale 25 durch die Platte
mit Schraube 28 in axialer Richtung verbunden ist.
Der Rahmen 7 trägt die vollständige Lagerung der drei Walzen mit sämtlichen Einstellvorrichtungen.
Er wird durch die Schrauben 30 mit dem Walzenständer verbunden und besitzt zwei Arme 31, an deren Ende je zwei Rollen 32 sich
befinden. Diese ruhen auf den Schienen 33, die aus dem Walzgerüst herausragen. Beim Ausbauen
eines Walzensatzes werden die drei Schrauben 30 gelöst, und es kann dann der Rahmen auf den Schienen 33 rollend waagerecht
aus dem Gerüst herausgefahren und anschließend mittels der Öse 34 durch einen Kran angehoben
werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 9 sitzt jede Walze α fliegend auf einer Achse 27.
Die Achse ruht in zwei Lagern 36 und 37. Das Lager 36 befindet sich in einer exzentrischen
Büchse 38, während das letztere sich in der
mit Handrad 40 ausgerüsteten Schraube 39 befindet, mit der es in axialer Richtung verbunden
ist. Ein Drehen der Schraube hat eine Axialbewegung der Welle 27 zur Folge. Die Drehung
der Hohlwelle 41 des antreibenden Rades 42 wird durch eine gelenkige Kupplung 43 auf die
Achse 27 übertragen. Die Büchse 38, die das Lager 36 enthält, ist exzentrisch im Walzenständer
angeordnet, so daß ein Drehen dieser Büchse ein Verstellen der Walze« in radialer
Richtung bewirkt. Die Büchse 38 ist am Umfang mit einer Verzahnung versehen, in welche
die als Rotationskörper ausgebildete Zahnstange 44 eingreift, die ein Stück mit der Schraubenspindel
45 bildet. Ein Drehen dieser Spindel bewirkt ein Axialverschieben in der gegen Drehung gesicherten Mutter 46 und damit auch
ein Axialverschieben der Zahnstange 44 und damit ein Drehen der Lagerbüchse 38 bzw. ein
Verstellen der Walze a.
Die Schraubenspindel 45 ist über die Zahnstange 44 hinaus noch verlängert und als Ritzel
47 ausgebildet. Dieses Ritzel greift in den Zahnkranz 48, der die Verbindung mit den Einstellvorrichtungen
der übrigen Walzen herstellt. Ein Drehen der Schraubenspindel 45 der einen Walze
hat also eine Drehung des Zahnkranzes 48 und damit auch eine Drehung der Schraubenspindein
und ein Verschieben der Zahnstangen der anderen Walzen und dadurch wiederum auch
ein Verstellen der anderen Walzen zur Folge. Soll nur eine Walze "verstellt werden; so wird
nicht die Spindel 45 dieser Walze gedreht, n0
sondern die Mutter 49, welche die verschiebbare, aber an der Drehung gehinderte, mit
Außengewinde versehene Mutter 46 umgibt.
Claims (11)
- Patentansprüche:i. Universalwalzwerk, bei welchem die zum Antrieb der einzelnen Walzen dienenden Getrieberäder in einen zentral gelagerten Getriebekörper eingreifen und zur Ermöglichung einer Nachstellung die Walzenlager exzentrisch in Drehkörpern des Gestelles angeordnet sind, nach Patent 489 445, da-durch gekennzeichnet, daß jeder dieser Drehkörper (3 bzw. 38) mittels einer zu seiner Einzeldrehung bestimmten Vorrichtung (10, 15 bzw. 44, 46, 47, 49) an eine gemeinsame Drehvorrichtung (12 bzw. 48) angeschlossen ist.
- 2. Universalwalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehkörper (3), in welchem die Walzen doppelseitig gelagert sind, am Umfang je einen Zapfen aufweisen, welcher mittels einer exzentrisch angeordneten Rolle (10) in einen Schlitz einer im Gestell drehbar gelagerten, an sich als Einstellvorrichtung bekannten Schlitzscheibe (12) eingreift.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Handrad (15) versehene Rolle (10) auf dem Zapfen axial verschiebbar angeordnet und durch eine Kupplung feststellbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Drehkörper (3) eine den Zapfen durchdringende, mit Handrad (19) versehene Welle (20) gelagert ist, welche eine Schnecke (21) aufweist, die in ein Schneckenrad (23) eingreift, welche als Mutter eine am Umfang mit Gewinde versehene Lagerbüchse umgibt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet/ daß die Drehkörper in einem gemeinsamen Rahmen (7) angeordnet sind, der mit dem Maschinengestell lösbar verbunden ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen Arme (31) mit Rollen (32) trägt, die auf Fahrschienen (33) des Maschinengestelles ruhen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen («) fliegend auf Achsen (27) angeordnet sind, die in zwei Lagern liegen, von denen das eine (36) sich in einer exzentrischen, an eine gemeinsame Einstellvorrichtung angeschlossenen Büchse (38) befindet, während das andere am freien Ende der Achse befindliche Lager (37) ausschwenkbar ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (37) sich in einer mit Gewinde in das Maschinengestell eingesetzten Büchse (39) befindet.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die das Lager enthaltende exzentrische Büchse (39) am Umfang eine Verzahnung (38) trägt, in welcher eine als Rotationskörper ausgebildete Zahnstange (44) eingreift, deren Achse (45) mit Schraubengewinde in dem Maschinengestell angeordnet und mit einer Drehvorrichtung versehen ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (45) ein an die gemeinsame Verstellungsvorrichtung (48) angeschlossenes Ritzel (47) trägt.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubengewinde der Zahnstange (44) mit einer gegen Drehung gesicherten Mutter (46) umgeben ist, die selbst in einer drehbaren, aber gegen Verschiebung gesicherten Mutter (49) angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
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Family Applications (1)
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Also Published As
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