DE4138312C2 - Daten-Übertragungsschaltkreis zur Steuerung der Daten-Übertragung in einer Halbleiter-Speichervorrichtung - Google Patents
Daten-Übertragungsschaltkreis zur Steuerung der Daten-Übertragung in einer Halbleiter-SpeichervorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Daten-
Übertragungsschaltkreis der im Oberbegriff des Patent
anspruchs 1 genannten Art.
Typische herkömmliche Daten-Übertragungsschaltkreise weisen
gemeinsame Eingangs-/Ausgangs-Leitungen auf über die die Da
ten übertragen werden. Die
Halbleiter-Speicherzellenanordnung (Speichermatrix) eines
solchen Daten-Übertragungsschaltkreises weist
Bit-(Steuer-)Leitungen auf, die mit einer Speicherzelle ver
bunden sind, gemeinsame Eingangs-/Ausgangs-(I/O)-Leitungen,
Eingangs-/Ausgangs-Transistoren zur Verbindung der
Bit-Leitungen mit den gemeinsamen
Eingangs-/Ausgangs-Leitungen und einen Abtastverstärker, der
aufgrund von Steuersignalen arbeitet. Die
Eingangs-/Ausgangs-Transistoren arbeiten aufgrund eines Lei
tungssignals für die Spaltenauswahl (CSL).
Es ist ersichtlich, daß ein solcher kompakter Aufbau im
Hinblick einer höheren Dichte der Halbleiter-Vorrichtung
günstig ist. Dennoch wird die gemeinsame
Eingangs-/Ausgangs-Leitungseinspeisung relativ gesehen sehr
viel kleiner (schwächer) als die Speisung der
Bit-(Steuer-)Leitungen, so daß schwache Signale von den
Bit-Leitungen kaum nach in die gemeinsame
Eingangs-/Ausgangs-Leitungen eingespeist werden können.
Daher wird der Abtastverstärker zur Verstärkung der
schwachen Signale verwendet und die Zeit, die zur
Verstärkung der Signale aufgewendet wird, wird als
sogenannte Verstärkungszeit bzw. Abtastzeit bezeichnet. Die
reale Abtastzeit eines herkömmlichen Schaltkreises beträgt
etwa 5 bis 10 ns, die verhältnismäßig lang ist, und die
Abtastzeit hängt sehr eng mit der Datenzugriffszeit
zusammen. Demgemäß wird, falls die Abtastzeit verlängert
wird, die Datenzugriffszeit ebenfalls länger.
Zusammenfassend ist festzuhalten, daß ein solcher
Schaltkreis im Hinblick auf eine hohe Dichte der
Halbleiter-Vorrichtung zu favorisieren ist, jedoch kann eine
schnelle Daten-Zugriffszeit nicht verwirklicht werden.
Bei einem aus dem IEEE Journal of Solid-State Circuits, Vol.
25, No. 3, Juni 1990, S. 778-789, bekannten sowie in der EP
0 449 204 A2 beschriebenen Daten-Übertragungsschaltkreis der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art dienen die
segmentierten I/O-Leitungen, die einerseits mit den
Bit-Leitungen und andererseits mit den Daten-I/O-Leitungen
verbunden sind, zur Vermeidung von Leistungsverlusten und
zur Verringerung von Streukapazitäten, die durch die
Datenleitungen bedingt sind. Außerdem ermöglichen sie eine
Verringerung der jeweiligen Chipgröße.
Für solche Schaltkreise wird auch ein anderer bekannter
Daten-Übertragungsschaltkreis zur Lösung des vorstehend
angegebenen Problems vorgeschlagen. Der Schaltkreis
verwendet das direkte Abtastverfahren und ist auf den Seiten
1102-1109 des IEEE Journal of Salid-State Circuits, Vol.
25, No. 5, Oktober 1990, beschrieben. In seinem Aufbau sind
die Eingangs-/Ausgangs-Transistoren und die gemeinsamen
Eingangs-/Ausgangs-Leitungen nach der vorstehend
beschriebenen Ausführungsform entsprechend durch
Schreib-Transistoren und Daten-Eingangs-/Ausgangs-Leitungen
ersetzt. Die Schreib-Transistoren sind, an deren
Steuergattern, mit Signal-Leitungen für die
Schreibspalten-Auswahl (WCSL) versehen. Weiterhin sind die
Daten-Lese-Leitungen, die zusätzlich vorgesehen sind,
indirekt mit den Bit-Leitungen über
Übertragungs-Transistoren und Abtast-Transistoren verbunden,
so daß die Spannungen der Bit-Leitungen nicht direkt mit den
Daten-Lese-Leitungen verbunden sind. Die Abtast-Transistoren
und die Übertragungs-Transistoren arbeiten als ein
Vorverstärker.
In dem Schaltkreis können, da die Bit-Leitungs-Signale durch
die Abtast-Transistoren und die Übertragungs-Transistoren
vorverstärkt werden, bevor sie zu den Lese-Leitungen
übertragen werden, gerade die schwachen Signale von den
Bit-Leitungen zuverlässig in die Daten-Übertragungsleitungen
übertragen werden. Daher ist die Abtastzeit gering und somit
kann die Daten-Zugriffszeit herabgesetzt werden. Dennoch hat
der Schaltkreis zusätzliche Elemente zur Realisierung der
schnellen Zugriffszeit, was zu einer niedrigen
Speicherdichte führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen
Daten-Übertragungsschaltkreis zu schaffen, bei dem ein unbe
stimmtes bzw. schwimmendes Potential auch auf den segmen
tierten I/O-Leitungen verhindert wird, die durch einen Lese
befehl nicht ausgewählt sind.
Gemäß der vorliegenden Schaltung wird ein
Daten-Übertragungsschaltkreis zur Steuerung der
Daten-Übertragung in einer Halbleiter-Speichervorrichtung
angegeben, der Speicherzellen zur Speicherung der Daten,
Bit-Leitungen zur Übertragung der Daten, einen
Abtast-Verstärker zur Erhöhung des Potentials auf den
Bit-Leitungen und Daten-I/O-Leitungen
(Eingangs-/Ausgangs-Leitungen) aufweist mit folgenden Merk
malen: Ein Paar von segmentierten I/O-Leitungen, die mit den
Bit-Leitungen verbunden sind; und einen Vorverstärker, der
zwischen den segmentierten I/O-Leitungen und den Daten-I/O-
Leitungen zwischengeschaltet ist, um die Potentiale auf den
segmentierten I/O-Leitungen und /oder den Daten-I/O-Lei
tungen zu verstärken, um so die Potentiale zwischen ihnen zu
übertragen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung und zur Erläuterung
ihrer Arbeitsweise wird ein Ausführungsbeispiel anhand der
in der Zeichnung dargestellten Blockschaltbilder erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform eines Datenübertragungs-Schalt
kreises gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine detaillierte Ansicht des Schaltkreises, wie er
in Fig. 1 gezeigt ist,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm, das zu dem Schaltkreis nach der
Fig. 2 gehört,
Fig. 4 ein logisches Schaltkreis-Diagramm, mit dem die
Taktimpulse nach Fig. 3 erzeugt werden,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines Datenübertra
gungs-Schaltkreises gemäß der Erfin
dung,
Fig. 6 eine Ausführungsform eines herkömmlichen Datenüber
tragungs-Schaltkreises, und
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines herkömmlichen
Datenübertragungs-Schaltkreises.
Gemäß den Fig. 6 und 7 werden typische herkömmliche Daten-
Übertragungsschaltkreise beschrieben, wobei der Schaltkreis
nach der Fig. 6 einen kompakten Aufbau zeigt, der gemeinsame
Eingangs-/Ausgangs-Leitungen 5, 6 aufweist, über die die Da
ten übertragen werden. Der Daten-Übertragungsschaltkreis
nach der Fig. 6 stellt eine detaillierte Ansicht eines
speziellen Teiles der Halbleiter-Speicherzellenanordnung
(Speichermatrix) dar. In dem Aufbau weist der herkömmliche
Datenübertragungsschaltkreis Bit-(Steuer-)Leitungen 1 und 2
auf, die mit einer (nicht dargestellten) Speicherzelle
verbunden sind, die gemeinsame Eingangs-/Ausgangs-Lei
tungen 5 und 6, die aus Eingangs-/Ausgangs-Transistoren 3
und 4 zur Verbindung der Bit-Leitungen mit den gemeinsamen
Eingangs-/Ausgangs-Leitungen und einer Treiberstufe 7 beste
hen und aufgrund der Steuersignale ΦS, ΦSD arbeiten. Die
Eingangs-/Ausgangs-Transistoren 3 und 4 arbeiten aufgrund
eines Leitungssignales für die Spaltenauswahl (CSL). Die
Treiberstufe 7 ist von einem allgemein bekannten Typ und
wird daher nicht näher erläutert.
Aufgrund der Fig. 6 ist ersichtlich, daß ein solcher kompak
ter Aufbau im Hinblick einer höheren Dichte der Halbleiter-
Vorrichtung günstig ist. Dennoch wird die gemeinsame Ein
gangs-/Ausgangs-Leitungseinspeisung relativ gesehen sehr
viel kleiner (schwächer) als die Speisung der Bit-(Steu
er-)Leitungen, so daß schwache Signale von den Bit-Lei
tungen 1, 2 kaum noch in die gemeinsame Eingangs-/Ausgangs-
Leitungen eingespeist werden können. Daher wird die Treiber
stufe 7 zur Verstärkung der schwachen Signale verwendet und
die Zeit, die zur Verstärkung der Signale aufgewendet wird,
wird als sogenannte Verstärkungszeit (Abtastzeit) bezeichnet.
Die reale Abtastzeit eines herkömmlichen
Schaltkreises beträgt etwa 5 bis 10 ns, die verhältnismäßig
lang ist, und die Abtastzeit hängt sehr eng mit der Datenzu
griffszeit zusammen. Demgemäß wird, falls die Abtastzeit
verlängert wird, die Datenzugriffszeit ebenfalls länger. Zu
sammenfassend ist festzuhalten, daß der Schaltkreis nach
Fig. 6 im Hinblick auf eine hohe Dichte der Halbleiter-Vor
richtung zu favorisieren ist, jedoch kann eine schnelle Da
ten-Zugriffszeit nicht verwirklicht werden.
In dem Schaltkreis, wie er in Fig. 7 dargestellt ist, wird
ein anderer herkömmlicher Daten-Übertragungsschaltkreis zur
Lösung des vorstehend angegebenen Problems vorgeschlagen.
Der Schaltkreis verwendet das direkte Abtastverfahren und
ist auf den Seiten 1102-1109, des IEEE Journal of
Solid-State Circuits, Vol. 25, No. 5, Oktober 1990, be
schrieben. In seinem Aufbau sind die Eingangs-/Ausgangs-
Transistoren 3, 4 und die gemeinsamen Eingangs-/Ausgangs-
Leitungen 5, 6 nach der Fig. 6 entsprechend durch Schreib-
Transistoren 13, 14 und Daten-Eingangs-/Ausgangs-Lei
tungen 15, 16 ersetzt. Die Schreib-Transistoren 13, 14 sind,
an deren Steuergattern, mit Signal-Leitungen für die
Schreibspalten-Auswahl (WCSL) versehen. Weiterhin sind die
Daten-Lese-Leitungen 17, 18, die zusätzlich vorgesehen sind,
indirekt mit den Bit-Leitungen 1, 2 über Übertragungs-Tran
sistoren 21, 22 und Abtast-Transistoren 19, 20 verbunden, so
daß die Spannungen der Bit-Leitungen nicht direkt mit den
Daten-Lese-Leitungen 17, 18 verbunden sind. Die Abtast-Tran
sistoren 19, 20 und die Übertragungs-Transistoren 21, 22 ar
beiten als ein Vorverstärker. Im Hinblick auf weitere Ein
zelheiten wird auf die vorstehende Literaturstelle ver
wiesen.
In dem Schaltkreis können, da die Bit-Leitungs-Signale durch
die Abtast-Transistoren 19, 20 und die Übertragungs-Tran
sistoren 21, 22 vorverstärkt werden, bevor sie zu den Lese-
Leitungen 17, 18 übertragen werden, gerade die schwachen
Signale von den Bit-Leitungen 1, 2 zuverlässig in die Da
ten-Übertragungsleitungen 17 und 18 übertragen werden. Daher
ist die Abtastzeit nicht erforderlich und somit kann die Da
ten-Zugriffszeit herabgesetzt werden. Dennoch hat der
Schaltkreis zusätzliche Elemente zur Realisierung der
schnellen Zugriffszeit, was zu einer niedrigen Speicher
dichte führt.
In Fig. 1 werden mit den Bezugszeichen 35, 36 segmentierte
Eingangs-/Ausgangs-Leitungen bezeichnet (diese werden auch als soge
nannte Unter-I/O-Leitungen oder geteilte I/O-Leitungen be
zeichnet) und das Bezugszeichen 101 bezeichnet einen Vorver
stärker. In der Zeichnung
werden die Potentiale auf den Bit-Leitungen 31, 32 jeweils
mit den segmentierten I/O-Leitungungen 35, 36 verbunden und
zu den Daten-I/O-Leitungen 37, 38 über den Vorverstärker 101
übertragen. Es ist hierbei anzumerken, daß, um eine rasche
Datenzugriffszeit sicher zu stellen, die den Daten zugeord
neten Ladungen von einer Speicherzelle direkt auf die seg
mentierten I/O-Leitungen hin aufgeteilt und zu den I/O-Lei
tungen über den Vorverstärker übertragen werden, so daß die
erforderliche Zeit für den Abtast-Vorgang, wie für den
Schaltkreis nach Fig. 7, nicht mehr erforderlich ist. Da
rüberhinaus erfordert der Schaltkreis gemäß der vorliegenden
Erfindung, da der Vorverstärker an einem Verbindungsbereich
angeordnet ist einen sehr kleinen beson
deren Raum für den Vorverstärker, und zwar verglichen mit
einem herkömmlichen Schaltkreis, wie dieser in Fig. 7 darge
stellt ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 wird der Vorverstärker nach
der Fig. 1 detaillierter beschrieben. In der Zeichnung sind
die Speicherzellen und der Abtast-Verstärker die gleichen
wie bei einer herkömmlichen Vorrichtung und werden aus die
sem Grund nicht näher erläutert. Der Vorverstärker weist ei
nen Schreib-Vorverstärker und einen Lese-Vorverstärker auf.
Der Schreib-Vorverstärker weist einen ersten Schreib-Tran
sistor 39 auf, dessen Kanal zwischen der ersten Daten-I/O-
Leitung 37 und der ersten segmentierten I/O-Leitung 35 ge
schaltet ist, wobei dessen Gatter mit der WCSL-Signal-Lei
tung verbunden ist, und weist einen zweiten Schreib-Tran
sistor 40 auf, dessen Kanal zwischen der zweiten Daten-I/O-
Leitung 38 und der zweiten segmentierten I/O-Leitung 36 ge
schaltet ist, wobei dessen Gatter (Gate) mit der WCSL-Sig
nal-Leitung verbunden ist. Der Lese-Schreib-Verstärker weist
einen Entladungs-Transistor 43 auf, dessen Gatter mit einer
RCSL-Signal-Leitung verbunden
ist, wobei ein Ende dessen Kanals auf Masse gelegt ist,
wobei ein Kanal eines ersten Lese-Transis
tors 41 zwischen dem anderen Ende des Kanals des Entla
dungs-Transistors 43 und der zweiten Daten-I/O-Leitung 38
verbunden ist, wobei dessen Gatter mit der ersten segmen
tierten I/O-Leitung 35 verbunden ist und wobei der Kanal
eines zweiten Lese-Transistors 42 zwischen dem anderen Ende
des Kanals des Entladungs-Transistors 43 und der ersten Da
ten-I/O-Leitung 37 geschaltet ist, wobei dessen Gatter mit
der zweiten segmentierten I/O-Leitung 36 verbunden ist. Wie
aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind zwei MOS-Transis
toren 44, 45, die durch das -Signal angesteuert werden,
zwischen den segmentierten I/O-Leitungen 35, 36 vorgesehen.
Dies dient dazu, den Floating-Status der
nicht ausgewählten segmentierten I/O-Leitungen 35′, 36′, wie
in Fig. 1 gezeigt ist, zu verhindern. Weiterhin wird eine
Spannung Vp von Vcc/2 zu dem gemeinsamen Anschluß der zwei
MOS-Transistoren 44, 45 abgegeben. Dennoch kann das Span
nungsniveau der Spannung vp gemäß der Kennlinien der Spei
cherelemente verändert werden.
Die Leseoperation des Daten-Übertragungsschaltkreises gemäß
Fig. 2 wird nun nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 3
und 4 erläutert. Die Betriebsweise, daß eine Wort-Leitung
(Übertragungsleitung) ausgewählt wird und daß dann die Daten
von einer ausgewählten, Speicherzelle zu der segmentierten
I/O-Leitung 35 abgegeben werden, ist für den Fachmann be
kannt und wird nachfolgend bei der Erläuterung des Schalt
kreises weggelassen. Aus den Fig. 3 und 4 ist ersichtlich,
daß, falls das CSL-Signal freigegeben ist, das RCSL-Signal
sich zu dem logischen Zustand "high" vergrößert. Dann akti
viert der logische Zustand "high" der ersten segmentierten
I/O-Leitung 35 den ersten Lese-Transistor 41, wodurch die
Spannung der zweiten Daten-Übertragungsleitung 38 sich zu
dem Massepotential über die Transistoren 41, 43 entlädt. Als
Folge vergrößert sich der Strom , der durch den ersten
Lese-Transistor 41 führt, wie dies in Fig. 3 zu sehen ist.
Im Gegensatz dazu schaltet der logische Zustand "low" die
zweite segmentierte I/O-Leitung 36 und den zweiten Lese-
Transistor 42 ab, wodurch das Potential der ersten Daten-
I/O-Leitung 37 gegenüber dem Massepotential isoliert wird.
Deshalb fließt der Strom iIO, der durch den zweiten Lese-
Transistor 42 hindurchgeht, zu Beginn für eine kurze Zeit
dauer und danach nicht mehr. Als Folge werden die Potential
differenzen der ersten und zweiten I/O-Leitungen 37, 38 an
steigen und das differenzierte Potential wird durch den Ab
tast-Verstärker 46 erzeugt. Die Daten-Zugriffszeit bei der
vorstehenden Betriebsweise ist um 5 bis 10 ns schneller als
diejenige einer Vorrichtung nach dem Stand der Technik und
hierdurch kann das Erfordernis einer hohen Betriebsgeschwin
digkeit erfüllt werden. Der Daten-Schreibvorgang ist
umgekehrt zu dem Daten-Lesevorgang, wobei er
durch die Schreib-Transistoren 39, 40 ausgeführt wird; er
wird daher nicht weiter erläutert.
Falls der Daten-Übertragungsschaltkreis
in einer Halbleiter-Speicher-Vorrichtung ange
wandt wird, in der die Speicherzellen-Anordnung in Blöcke
unterteilt ist, in denen die Zeilen- und Spalten-Richtungen
vorgegeben sind, besteht ein Erfordernis nach spezifischen
Einrichtungen, um einen ausgewählten Block zusätzlich zu dem
Schaltkreis nach der Fig. 2 freizugeben, wobei eine solche
Vorrichtung anhand der Fig. 5 beschrieben wird. Durch die
Verwendung der Freigabe-Einrichtungen (Steuerimpuls-Einrich
tungen) wird, falls auf eine Zahl von Blöcken in einer Spal
te zugegriffen wird, verhindert, daß die Daten-I/O-Leitungen
von allen Blöcken in derselben Spalte zugleich mit dem Mas
sepotential zwecks Entladung verbunden werden. Demgemäß
sollten die Steuerimpuls-(Freigabe-)Einrichtungen 90, an die
ein Block-Auswahlsignal übertragen wird, zusätzlich einge
setzt werden. In dieser Ausführungsform weisen die Steuer
impuls-Einrichtungen einen MOS-Transistor 91 auf, dessen Ka
nal zwischen dem Masse-Spannungs-Anschluß und dem Kanal ei
nes Entladungs-Transistors 43 geschaltet ist, wobei dessen
Gatter durch das Block-Auswahlsignal gesteuert wird.
Wie vorstehend beschrieben wurde, erfordert der Schaltkreis
keinen gesonderten Abtastvorgang der
Bit-Leitungen, so daß die Daten-Zugriffszeit herabgesetzt
werden kann. Weiterhin kann der Vorverstärker zur Verbindung
der segmentierten I/O-Leitungen mit den Daten-I/O-Leitungen
in dem Verbindungsbereich ange
ordnet werden, wodurch eine hohe Chip-Dichte (Speicher-
Dichte) sichergestellt ist.
Claims (6)
1. Daten-Übertragungsschaltkreis zur Steuerung der
Daten-Übertragung in einer Halbleiter-Speichervorrichtung,
die Speicherzellen zur Speicherung der Daten, Bit-Leitungen
(31, 32) zur Übertragung der Daten, einen Abtast-Verstärker
(46) zur Verstärkung des Potentials an den Bit-Leitungen
(31, 32) und Daten-I/O-Leitungen (37, 38) aufweist, wobei
ein Paar von segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) mit den Bit-Leitungen (31, 32) verbunden ist, und
ein Vorverstärker (39, 40, 41, 42) zur Verstärkung des Potentials zwischen die segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) und die Daten-I/O-Leitungen (37, 38) geschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorspann-Schaltung (44, 45), die auf ein Steuer-Signal anspricht, zwischen die segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) geschaltet ist, um die jeweils nicht ausgewählten segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) mit einer Vorspannung zu beaufschlagen.
ein Paar von segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) mit den Bit-Leitungen (31, 32) verbunden ist, und
ein Vorverstärker (39, 40, 41, 42) zur Verstärkung des Potentials zwischen die segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) und die Daten-I/O-Leitungen (37, 38) geschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorspann-Schaltung (44, 45), die auf ein Steuer-Signal anspricht, zwischen die segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) geschaltet ist, um die jeweils nicht ausgewählten segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) mit einer Vorspannung zu beaufschlagen.
2. Daten-Übertragungsschaltkreis nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorspannungs-Einrichtung (44, 45)
einen ersten und einen zweiten MOS-Transistor (44, 45) auf
weist, die in Serie zwischen die segmentierten I/O-Leitungen
geschaltet sind und einen gemeinsamen Anschluß aufweisen,
der mit einer Vorspannung (Vp = Vcc/2) beaufschlagt ist, wo
bei die Transistoren (44, 45) durch ein Lese-Auswahl-Signal
für den Vorverstärker (39, 40, 41, 42) angesteuert sind.
3. Daten-Übertragungsschaltkreis nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Abtast-Verstärker (46) in
einem Verbindungsbereich angeordnet ist.
4. Daten-Übertragungsschaltkreis nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er
Übertragungs-Transistoren (33, 34) zur Verbindung der seg
mentierten I/O-Leitungen (35, 36) mit den Bit-Leitungen (31,
32) aufgrund von Spalten-Auswahl-Signalen aufweist.
5. Daten-Übertragungsschaltkreis nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorverstärker (39,
40, 41, 42)
einen Schreib-Vorverstärker (39, 40) aufweist,
der einen ersten Schreib-Transistor (39) enthält, dessen
Kanal zwischen einer ersten Leitung (37) der
Daten-I/O-Leitungen (37, 38) und einer ersten Leitung (35)
der segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) zwischengeschaltet
ist, und
einen zweiten Schreib-Transistor (40), dessen Kanal zwischen einer zweiten Leitung (38) der Daten-I/O-Leitungen (37, 38) und einer zweiten Leitung (36) der segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) zwischengeschaltet ist, und
einen Entladungs-Transistor (43) enthält, dessen einer Kanal mit der Referenzspannung gegenüber Masse verbunden ist, dessen Steuer-Gatter mit einer Lese-Spalten-Auswahl-Leitung verbun den ist,
einen Lese-Vorverstärker (41, 42) aufweist, der einen ersten Lese-Transistor (41) aufweist, dessen Kanal zwischen der zweiten Leitung (38) der Daten-I/O-Leitungen (37, 38) und dem anderen Ende des Kanals des Entladungs-Transistors (43) verbunden ist und dessen Gatter mit der ersten Leitung (35) der segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) verbunden ist, und
einen zweiten Lese-Transistor (42) enthält, dessen Kanal zwischen der ersten Leitung (37) der Daten-I/O-Leitungen (37, 38) und dem anderen Ende des Kanals des Entladungs-Transistors (43) ver bunden ist und dessen Gatter mit der zweiten Leitung (36) der segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) verbunden ist.
einen zweiten Schreib-Transistor (40), dessen Kanal zwischen einer zweiten Leitung (38) der Daten-I/O-Leitungen (37, 38) und einer zweiten Leitung (36) der segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) zwischengeschaltet ist, und
einen Entladungs-Transistor (43) enthält, dessen einer Kanal mit der Referenzspannung gegenüber Masse verbunden ist, dessen Steuer-Gatter mit einer Lese-Spalten-Auswahl-Leitung verbun den ist,
einen Lese-Vorverstärker (41, 42) aufweist, der einen ersten Lese-Transistor (41) aufweist, dessen Kanal zwischen der zweiten Leitung (38) der Daten-I/O-Leitungen (37, 38) und dem anderen Ende des Kanals des Entladungs-Transistors (43) verbunden ist und dessen Gatter mit der ersten Leitung (35) der segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) verbunden ist, und
einen zweiten Lese-Transistor (42) enthält, dessen Kanal zwischen der ersten Leitung (37) der Daten-I/O-Leitungen (37, 38) und dem anderen Ende des Kanals des Entladungs-Transistors (43) ver bunden ist und dessen Gatter mit der zweiten Leitung (36) der segmentierten I/O-Leitungen (35, 36) verbunden ist.
6. Daten-Übertragungsschaltkreis nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und der zweite
Schreib-Transistor, der erste und der zweite Lese-Transistor
und die Entladungs-Transistoren jeweils Transistoren vom
NMOS-Typ sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| KR1019910012632A KR940007639B1 (ko) | 1991-07-23 | 1991-07-23 | 분할된 입출력 라인을 갖는 데이타 전송회로 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4138312A1 DE4138312A1 (de) | 1993-01-28 |
| DE4138312C2 true DE4138312C2 (de) | 1995-10-26 |
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ID=19317690
Family Applications (1)
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