-
TECHNISCHER
BEREICH
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen festen Säurekatalysator,
der eine hohe Energie in einem Säure-katalysierten
Reaktionssystem aufweist und leicht zu handhaben ist, und auf ein
Verfahren zu seiner Herstellung.
-
STAND DER
TECHNIK
-
In
der chemischen Industrie waren bisher Säure-katalysierte Reaktionen
wie Alkylationsreaktion, Veresterungsreaktion und Isomerisierungsreaktion
bekannt. Bisher sind in diesen Reaktionen Säurekatalysatoren wie Schwefelsäure, Aluminiumchlorid,
Wasserstofffluoride, Phosphorsäure
und Toluolsulfonsäure
verwendet worden. Allerdings haben diese Säurekatalysatoren metallkorrodierende
Eigenschaften, so dass der Einsatz von kostspieligen Antikorrosionsmitteln
für eine
Produktionsvorrichtung oder eine Antikorrosionsbehandlung der Produktionsvorrichtung
erforderlich wurden. Gewöhnlich
ist es nicht nur schwer, die Katalysatoren von den Reaktanden nach
der Reaktion zu trennen, sondern auch nötig, ein Säureabfallstoffdepot anzulegen
und es ist auch unvermeidbar, einen langwierigen Prozess wie eine
Alkali-Wäsche
durchzuführen.
Es ergeben sich auch sehr viele umweltbezogene Probleme. Des Weiteren
hat es sich als sehr schwierig erwiesen, den Katalysator wieder
zu verwenden.
-
Um
diese Probleme zu lösen,
wurde ein fester Säurekatalysator
vorgeschlagen, der eine Sulfatgruppe enthält, die dadurch gewonnen worden
ist, dass Wasserstoff oder Wasserstoffhydrat eines Metalls, der
zur Gruppe IV des Periodensystems gehört, in Kontakt mit einer Lösung gebracht
wird, die eine Schwefelkomponente enthält und die Calcinierung der
Mischung bei 350 bis 800°C
(Japanische Patentveröffentlichung
Nr. 59-6181). Der Säurekatalysators
hat einen höheren
Säuregehalt
als 100%ige Schwefelsäure
(Hammettsche Aziditätsfunktion
H0 ist -11,93). Wegen des hohen Säuregehalts
zeigen die festen Säurekatalysatoren
eine hohe Katalysatorenergie in verschiedenen Säure-katalysierten Reaktionen und haben die
vorteilhaften Eigenschaften, dass sie eine geringe ätzende Schärfe besitzen,
dass sie leicht von den Reaktanden getrennt werden können, dass
kein Säureabfallstoffdepot
erforderlich ist und dass sie wieder verwendet werden können, so dass
erwartet werden kann, den herkömmlichen
Säurekatalysator
ersetzen zu können.
-
Es
war auch bekannt, dass ein Katalysator, gewonnen durch die Imprägnation
von Platin, zu einem Katalysator, der durch die Calcinierung einer
schwefelhaltigen Komponente – welche
Zirconiumdioxidgel enthält,
gewonnen wurde, eine gute Wirkung für die Isomerisierungsreaktion
von Kohlenstoff zeigt (U. S. Patent Nr. 3,032,599).
-
Da
die Verfahren zur Herstellung metallischer Oxidkatalysatoren, die
ein Metall aus der Familie der Platinmetalle und eine Schwefelkomponente
enthalten, hauptsächlich
für die
Isomerisierung von Kohlenstoff verwendet wurden, wurde in den japanischen
Patentveröffentlichungen
Nummern 5-29503, 5-29504, 5-29505, und 5-29506 ein Verfahren offenbart,
in welchem der Schritt der Calcinierung zwischen den Schritten der
Behandlung mit einer Schwefelverbindung und Lagern eines Metalls
aus der Familie der Platinmetalle eliminiert wurde, sowie ein Verfahren
offenbart, in welchem die Reihenfolge der Behandlung mit einer Schwefelverbindung
und der Unterstützung
durch ein Metall aus der Reihe der Platinmetalle vertauscht wurden
und ein Verfahren, in welchem die Art einer Schwefelverbindung ausgetauscht
wurde.
-
Es
war außerdem
bekannt, dass ein fester Säurekatalysator,
gewonnen durch das Hinzufügen
einer Schwefelverbindung zu Aluminumhydroxid oder Oxid gefolgt von
einer Calcinierung einen höheren
Säuregehalt
als 100%ige Schwefelsäure
besitzt (japanische Patentoffenlegung Nr. 5-96171, Arata, Trends
in Physical Chemistry, vol. 2, item 1 (1991 )).
-
Die
japanische Patentoffenlegung Nr. 9-38494 offenbart ein Verfahren
für die
Herstellung eines von metallischem Oxid umhüllten Katalysators, der mit
einer Sulfatgruppe behandelt wird. Das Verfahren ist durch eine
vorhergehende Calcinierung bei 300°C bis 500°C eines geformten Materials,
das durch ein metallisches Hydroxid und Böhmit geformt wurde, und der
nachfolgenden Behandlung mit einer Sulfatgruppe, was eine Methode
zum Formen eines Katalysators ist, Aluminiumoxid als Bindemittel
verwendend, gekennzeichnet. Jedoch ist seine Katalysatorenergie
im Vergleich zu einem Pulverkatalysator, der aufgrund des Formens
mit Zusatz von Böhmit,
kein Böhmit
enthält,
gemindert. Außerdem
wird offenbart, dass ein geformtes Material, gewonnen durch die
Verwendung von metallischem Hydroxid und Böhmitpulver, wenn es bei einer
Temperatur von unter 300°C
getrocknet wird, pulverisiert und bei Zugabe von Wasser unwirksam
gemacht wird und dass ein Katalysator, gewonnen durch Verkneten
einer Mischung von platinenthaltendem sulfatisiertem Zirconiumdioxid-Katalysatorpulver
(pulveriger Katalysator zusammengesetzt aus Zirconiumdioxid, auf
welchem eine Platin- und eine Sulfatgruppe gelagert wird) und Böhmitpulver
mit der Zugabe von Wasser, gefolgt von Formen und Calcinierung,
eine zum Grossteil geminderte Katalysatorenergie besitzt.
-
Feste
Katalysatoren müssen,
wenn sie verwendet werden, geformte Katalysatoren sein, die im Gegensatz
zur pulverigen Form einfach von den Reaktanden zu trennen sind und
wieder verwendet werden können.
Jedoch, selbst wenn die Katalysatoren genügend Katalysatorenergie in
Pulverform besitzen, wird das Formen derselben es unmöglich machen,
die mechanische Stärke,
die zur Reaktion/Herstellung benötigt
wird, zu erhalten, oder die Abnahme der Katalysatorenergie geht
mit dem Formen einher. Somit wurde noch über kein Verfahren zur Herstellung
eines festen, geformten Katalysators berichtet, der den erforderlichen
Merkmalen als Katalysator und der erforderlichen mechanischen Stabilität genügt.
-
Offenbarung
der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung soll diese Probleme lösen und einen festen Säurekatalysator
zur Verfügung stellen,
der genügend
Energie hat, für
den praktischen Gebrauch ausreichend einfach zu handhaben ist, und eine
ausreichende mechanische Stärke
aufweist, obwohl es ein geformtes Produkt des festen Säurekatalysators
ist, der eine Schwefelkomponente enthält, sowie ein Verfahren zur
Herstellung desselben und ein Reaktionsverfahren, bei dem solch
ein Katalysator verwendet wird.
-
Als
Ergebnis der extensiven Forschung nach einem Verfahren zur Herstellung
eines festen Säurekatalysator
(vgl.
EP 0 925 830 A ,
welches der Stand der Technik im Sinne des Artikels 54(3) EPÜ ist), haben
die derzeitigen Erfinder jetzt heraus gefunden, dass das Verkneten
von Zirconiumhydroxid und Pseudoböhmit mit bestimmten physikalischen
Eigenschaften und Ammoniumsulfat gefolgt von Formen und Calcinierung
einen festen Säurekatalysator
entstehen lassen kann, der eine äußerst gute
Katalysatorenergie und eine ausreichende mechanische Stärke aufweist,
und haben weiterhin an dem Katalysator geforscht, um die vorliegende Erfindung
zu komplettieren.
-
Gemäß einem
ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung umfasst das Verfahren
zur Herstellung eines festen Säurekatalysators
die Schritte: Herstellen des Trägermediums,
das einen Teil Zirconiumhydroxid und/oder Zirconiumdioxidhydrat
und einen Teil Aluminiumhydroxid und/oder Aluminiumoxidhydrat enthält und einen
Spitzendurchmesser im Bereich von 0,05 bis 1 μm in einer Porendurchmesserverteilung
von 0,05 bis 10 μm
aufweist; wobei Zirconiumhydroxid und/oder Zirconiumdioxidhydrat
zusammengeballte Partikel mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser
von 0,2 bis 10 μm
sind und Aluminiumhydroxid und/oder Aluminiumoxidhydrat mit einer
Partikelform mit einem Achsenverhältnis von größer als
10 bis 200 miteinander verknetet und geformt werden; und Lagern
einer Schwefelkomponente auf dem Trägermedium durch Kontaktieren
einer Schwefelverbindung mit dem Trägermedium gefolgt von einer
Wärmebehandlung.
-
Gemäß einer
bevorzugten Ausführung
der vorliegenden Erfindung nehmen Poren mit einem Porendurchmesser
von nicht weniger als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
ein Porenvolumen von 0,05 bis 0,5 ml/g ein und Poren mit einem Porendurchmesser
von über
1 μm und
nicht mehr als 10 μm
nehmen ein Porenvolumen von unter 0,05 ml/g ein.
-
Das
Verfahren zur Herstellung eines festen Säurekatalysators umfasst gemäß Anspruch
1 die Schritte:
Verkneten eines Pulvers, das Zirconiumhydroxid
und/oder Oxidhydrat enthält,
dessen zusammengeballte Partikel einen durchschnittlichen Durchmesser
von 0,2 bis 10 μm
besitzen, mit Pulver, das Aluminiumhydroxid und/oder Oxidhydrat
enthält
und eine faserige Partikelform besitzt, Formen der Mischung um ein
Trägermedium
herzustellen; und Lagern einer Schwefelkomponente auf dem Trägermedium.
In diesem Fall ist ein wie oben erwähntes Trägermedium vorzuziehen, das
einen Spitzendurchmesser im Bereich von 0,05 bis 1 μm in einer
Porendurchschnittsverteilung von 0,05 bis 10 μm besitzt und in welchem Poren
mit einem Porendurchmesser von nicht weniger als 0,05 μm und nicht
mehr als 1 μm
ein Porenvolumen von 0,05 bis 0,5 ml/g einnehmen und Poren mit einem
Porendurchmesser von über
1 μm und
nicht mehr als 10 μm
ein Porenvolumen von weniger als 0,05 ml/g einnehmen. Es sollte
angemerkt werden, dass der Schritt des Herstellens des Trägermediums
und der Schritt des Lagerns einer Schwefelkomponente auf dem Trägermedium
vorzugsweise simultan in einem Schritt ausgeführt werden.
-
Der
feste Säurekatalysator
der vorliegenden Erfindung ist ein Katalysator, der sich aus einem
Teil Zirconiumhydroxid und/oder Zirconiumdioxidhydrat und einem
Teil Aluminiumhydroxid und/oder Aluminiumoxidhydrat zusammensetzt,
der eine Schwefelkomponente enthält
und in Säure-katalysierten
Reaktionen verwendet wird, wobei der Katalysator eine Porendurchmesserverteilung
von 0,05 bis 10 μm
mit einem Spitzendurchmesser im Bereich von 0,05 bis 1 μm besitzt.
Eine Alternative dazu ist ein Katalysator, der sich aus einem Teil Zirconiumhydroxid
und/oder Zirconiumdioxidhydrat und einem Teil Aluminiumhydroxid
und/oder Aluminiumoxidhydrat zusammensetzt, der eine Schwefelkomponente
enthält
und in Säure-katalysierten
Reaktionen verwendet wird, in denen Katalysatorporen mit einem Porendurchmesser
von nicht weniger als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
ein Porenvolumen von 0,05 bis 0,5 ml/g einnehmen und Poren mit einem
Porendurchmesser von über
1 μm und
nicht mehr als 10 μm
ein Porenvolumen von unter 0,05 ml/g einnehmen. Für Säure-katalysierte
Reaktionen wird der oben erwähnte
feste Säurekatalysator
vorzugsweise für
die Konversionsreaktion von Kohlenstoff verwendet.
-
Bestes Verfahren
zur Ausführung
der Erfindung
-
[Zirconiumdioxidpulver]
-
Pulver,
das Zirconiumhydroxid und/oder Oxidhydrat umfasst, das für die Herstellung
des festen Säurekatalysators
verwendet wird (nachfolgend, nur "Zirconiumdioxidpulver" genannt) besitzt
eine gesteigerte Zerfallstabilität,
und Zirconiumdioxid wird normalerweise stabilisiert, wenn das Zirconiumdioxidpulver
in eine amorphe Form umgewandelt wird, die keine definierte Kristallstruktur
besitzt, wie durch eine Röntgen-
oder Elektronenstrahl-Diffraktionsanalyse
untersucht wurde. Die Verwendung von zusammengeballten Partikeln
mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,2 bis 10 μm, besonders
von 0,2 bis 5 μm
und insbesondere von 0,5 bis 2 μm
wird für
die Steigerung der Energie und der mechanischen Stabilität des Katalysators bevorzugt.
Der durchschnittliche Partikeldurchmesser von zusammengeballten
Partikeln kann zum Beispiel durch ein Verfahren gemessen werden,
bei welchem man einen ausstrahlenden Laserstrahl durch eine Gruppe
von Partikeln, die in Wasser aufgelöst sind, schickt und die Berechnung
vom Streulicht ableitet.
-
Das
Zirconiumdioxidpulver kann durch beliebiges Verfahren hergestellt
werden, aber allgemein wird es durch die Neutralisierung oder Hydrolyse
von Zirconiumsalzen oder organischen Metallverbindungen gewonnen,
wie zum Beispiel Oxidchloriden, Alkoholaten, Chloriden, Sulfaten,
Nitraten und Oxidsulfaten. Die Hauptkomponente von Zirconiumdioxidpulver
ist eine Mischung von Zirconiumhydroxid und Zirconiumoxidhydrat,
Zirconiumhydroxid, oder Zirconiumoxidhydrat.
-
Des
weiteren kann Zirconiumdioxidpulver als ein komplexes Metallhydroxid
und/oder als komplexes Metalloxidhydrat verwendet werden. Zu Hydroxid
und/oder Oxidhydrat von Zirconium können Hydroxide und/oder Oxidhydrate
anderer Metalle hinzugefügt
werden. Als hinzuzufügende
Metalle können
vorzugsweise Titan, Hafnium, Vanadium, Chrom, Mangan, Eisen, Silicium,
Zinn, Gallium, etc. verwendet werden. Verbindungen dieser hinzuzufügenden Metalle
können
eine komplexe Metallverbindung sein. Jedoch werden als Zirconiumdioxidpulver
vorzugsweise jene verwendet, welche substantiell nur aus Zirconium
als Metallkomponente bestehen, genauer noch jene, welche Zirconiumdioxid
als Metall in einer Gewichtsmenge von mindestens 70%, insbesondere
in einer Gewichtsmenge von mindestens 90% enthalten, auf dem Gesamtgewicht
des Metalls im Zirconiumdioxidpulver basierend.
-
[Aluminiumoxidpulver]
-
Pulver,
das Aluminumhydroxid und/oder Oxidhydrat umfasst, das für die Herstellung
eines festen Säurekatalysators
verwendet wird (nachfolgend nur "Aluminiumoxidpulver" genannt) besitzt
vorzugsweise eine faserige Partikelform, um die mechanische Stärke des
geformten Katalysators zu steigern, insbesondere die Wasserstabilität von geformten
Kügelchen.
Genauer gesagt ist die Form der faserigen Partikel vorzugsweise so
gestaltet, dass das Achsenverhältnis
größer als
10, insbesondere größer als
20 ist. Gewöhnlich
ist die obere Grenze des Achsenverhältnisses 200. Hier ist mit
Achsenverhältnis
das Längenverhältnis der
unteren und oberen Achse eines Partikels gemeint ([Länge der
oberen Achse]/[Länge
der unteren Achse]) und kann zum Beispiel durch Beobachtung des
Aluminiumoxidpulvers unter einem Transmissionselektronenmikroskop
oder Ähnlichem
ermittelt werden, durch Messen der Längenverhältnisse der unteren und der
oberen Achse und die Berechnung ihres Durchschnittwerts. Wenn die
Partikel kugelförmig
sind, beträgt
das Achsenverhältnis
1, was der kleinste Wert ist. In der Regel erhält man einen derartigen Partikel
als einen Primärpartikel
von 0,1 μm
oder mehr bei der oberen Achse und einen Sekundärpartikel, dessen Primärpartikel
sich in eine bestimmte Richtung orientieren. Es können auch
anders geformte Partikel als faserförmige, wie zum Beispiel plattenartige
Partikel enthalten sein, so lange das Achsenverhältnis, welches ein Durchschnittswert
ist, in den Bereich von größer als
10, insbesondere von größer als
20, fällt.
-
Aluminiumoxidpulver
besitzt vorzugsweise eine derartige Form, dass die enthaltenen zusammengeballten
Partikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,5 bis
50 μm, genauer
1 bis 40 μm,
insbesondere 1 bis 20 μm
besitzen. Gewöhnlich
sind zusammengeballte Partikel eine Zusammenballung von faserigen
Partikeln. Als Aluminiumoxidpulver kann jedes in verschiedenen Herstellungsverfahrensweisen
hergestellte verwendet werden. Insbesondere ist die Verwendung von
Aluminiumoxidhydrat das eine Böhmitstruktur wie
Pseudoböhmit
besitzt, vorzuziehen, weil dadurch eine gesteigerte Katalysatorenergie
erhalten werden kann. Die Verwendung von α-Aluminiumoxid oder γ-Aluminiumoxid
als das Aluminiumoxidpulver wird zu einem relativen Verlust an mechanischer
Stabilität
und an Katalysatorenergie führen.
-
[Trägermedium]
-
Das
Trägermedium,
das vorzugsweise in der vorliegenden Erfindung verwendet werden
kann, besitzt einen Spitzendurchmesser im Bereich von 0,05 bis 1 μm in einer
Porendurchmesserverteilung von 0,05 bis 10 μm, und insbesondere Poren mit
einem Porendurchmesser von nicht weniger als 0,05 μm und nicht
mehr als 1 μm
nehmen ein Porenvolumen von of 0,05 bis 0,5 ml/g ein und Poren mit
einem Porendurchmesser von über 1 μm und nicht
weniger als 10 μm
nehmen ein Porenvolumen von weniger als 0,05 ml/g ein. Um die mechanische
Stärke
des Katalysators zu steigern, ist es vorzuziehen, dass er einen
Spitzendurchmesser im Bereich von 0,05 bis 1 μm, insbesondere 0,05 bis 0,5 μm besitzt,
aber keinen anderen Spitzenwert in einer Porendurchmesserverteilung
von 0,05 bis 10 μm
und dass Poren mit einem Porendurchmesser von nicht weniger als
0,05 um und nicht mehr als 1 μm
ein Porenvolumen von 0,05 bis 0,5 ml/g, insbesondere 0,05 bis 0,3
ml/g einnehmen, und Poren mit einem Porendurchmesser von über 1 μm und nicht
mehr als 10 μm
ein Porenvolumen von unter 0,05 ml/g, insbesondere unter 0,02 ml/g
einnehmen.
-
Die
Porenverteilung kann mittels eines Quecksilber-Injektionsverfahrens
gemessen werden, in welchem vorausgesetzt wird, dass der Kontaktwinkel
von Quecksilber 140° ist,
dass die Oberflächenspannung 480
Dyn/cm beträgt
und dass alle Poren zylindrisch sind. Dass die Porengrößenverteilung
einen Spitzenwert hat, bedeutet, dass eine sogenannte Porenverteilungskurve,
die man durch Erstellen eines Differentialwertes von kumulativem
Porenvolumen durch Abgleichung der Porendurchmesser gegeneinander
erhält,
einen klaren Optimalwert erreicht.
-
Das
Trägermedium
ist kein Pulver, sondern von geformter Art und es ist einfach, ein
Trägermedium von
0,5 bis 20 mm Größe zu erhalten.
Gewöhnlich
werden vorzugsweise Partikel verwendet, die eine Größe (Länge des
Querschnitts) von 0,2 bis 50 mm, insbesondere 0,5 bis 20 mm haben.
Der Aluminiumoxidteil und der Zirconiumdioxidteil sind im Trägermedium
als Partikel von 0,01 bis 100 μm
enthalten. Ein derartiges Trägermedium
kann durch Verkneten des oben genannten Zirconiumdioxidpulver und
Aluminiumoxidpulver miteinander und Formen der Mischung, hergestellt
werden. Jene in anderen Verfahrensweisen hergestellten Trägermedien
können
verwendet werden, sofern sie die vorher festgelegte Porenstruktur
besitzen.
-
Zum
Verkneten kann eine Knetmaschine, die allgemein zur Herstellung
eines Katalysators gebraucht wird, verwendet werden. Ein Verfahren,
bei dem die unbearbeiteten Materialien in die Knetmaschine gelegt werden,
Wasser hinzugefügt
wird und mit einem Blattrührer
vermischt werden, kann gewöhnlich
vorzugsweise verwendet werden. Es gibt allerdings keine besonderen
Auflagen in bezug auf die Reihenfolge des Hinzufügens der Materialien und des
Wassers. Beim Verkneten wird gewöhnlich
Wasser hinzugefügt.
Jedoch ist das Hinzufügen
von Wasser nicht immer nötig
sofern das unbearbeitete Pulver in Breiform ist. Die hinzugefügte Flüssigkeit
kann ein organisches Lösungsmittel
sein wie Ethanol, Isopropanol, Aceton, Methylethylketon und Methylisobutylketon.
Die Temperatur und die Dauer des Verknetens kann verschieden sein
und hängt
von dem Zirconiumdioxidpulver und dem Aluminiumoxidpulver ab, die
unbearbeitet verwendet werden. Jedoch gibt es bei diesen Bedingungen
keine besonderen Auflagen sofern sich aus den Bedingungen eine vorteilhafte
Porenstruktur ergibt. Ebenso kann innerhalb der Bandbreite, in der
die Eigenschaften des Katalysators der vorliegenden Erfindung enthalten
sind, das Verkneten mit Zusatz von Säure wie Salpetersäure, eine
Base wie Ammonium, einer organischen Verbindung, einem Bindemittel,
einer Keramikfaser, einem grenzflächenaktiven Stoff, Zeolite,
oder Ähnlichem,
ausgeführt
werden.
-
Das
Formen nach dem Verkneten kann nach einem Formungsverfahren ausgeführt werden,
das generell bei der Herstellung eines Katalysators verwendet wird.
Insbesondere da jede gewünschte
Form wie Kügelchenform
und Wabenform effizient ausgeführt
werden kann, kann Extrusionsformen mit einem Schraubenextruder vorzugsweise
verwendet werden. Die Größe des geformten
Materials ist nicht im Besonderen begrenzt. Gewöhnlich wird es allerdings so
geformt, dass es einen Längenquerschnitt
von 0,5 bis 20 mm besitzt. Im Fall von zylindrischen Kügelchen
zum Beispiel, können
gewöhnlich
leicht derartige gewonnen werden, welche einen Durchmesser von ungefähr 0,5 bis
ungefähr
10 mm und eine Länge
von ungefähr
0,5 bis ungefähr 15
mm besitzen.
-
Nach
der Formung wird die Calcinierung in Gasatmosphäre wie Luft oder Stickstoff
ausgeführt.
Vorzugsweise wird die Calcinierung auch zu dem Zweck ausgeführt, dass
durch die Calcinierung eine Schwefelkomponente auf dem Trägermedium
gelagert wird, da dies den Prozess einfach macht.
-
[Lagern der Schwefelkomponente]
-
Eine
Schwefelkomponente kann durch Kontaktieren einer Schwefelverbindung
mit dem Träger
gefolgt von einer Wärmebehandlung
an einem Trägermedium
gelagert werden. Als Schwefelverbindung können zum Beispiel Schwefelsäure, Ammoniumsulfat,
schweflige Säure,
Ammoniumsulfit und Thionylchlorid angeführt werden. Ammoniumsulfat
und Ammoniumsulfit sind vorzuziehen, da sie eine weniger korrodierende
Wirkung auf die Produktionsvorrichtung haben. Die Schwefelverbindung
kann in ihrer unbearbeiteten Form oder als Lösung, wie eine wässerige
Lösung,
verwendet werden. Die Schwefelverbindung kann fest oder flüssig sein
und es gibt keine bestimmten Auflagen im Hinblick auf die Konzentration
der Lösungen,
so dass sie mit Bezug auf die Menge der Lösung, welche zum Verkneten
oder ähnlichem
gebraucht wird, zusammengestellt werden kann. Die Menge der hinzuzufügenden Schwefelverbindung
ist vorzugsweise so, dass die Schwefelmenge in dem am Ende gewonnenen
festen Säurekatalysator
0,2 bis 10%, insbesondere 1 bis 10% des Gewichts einnimmt.
-
Vorzugsweise
wird die Schwefelverbindung gleichzeitig mit der Herstellung des
Trägermediums
auf einem Träger
gelagert. Der Katalysator der Erfindung kann durch Verkneten von
Zirconiumdioxidpulver, Aluminiumoxidpulver, und der Schwefelverbindung,
Calcinierung und Formen der daraus resultierenden Mischung, hergestellt
werden. Beim Verkneten und Formen kann in derselben Weise wie bei
der Herstellung des Trägermediums
verfahren werden. Im Hinblick auf die Katalysatorenergie ist das
Gewicht der Schwefelverbindung vorzugsweise 3 bis 40%, insbesondere
10 bis 30% des Gewichts, auf dem Gesamtgewicht vor der Calcinierung
basierend. Die Calcinierung wird vorzugsweise bei einer Temperatur
ausgeführt,
bei welcher man eine tetragonale Kristallstruktur von Zirconiumoxid
erhält.
Diese Struktur kann durch Röntgenstrahlbrechung
bei welcher CuKα Strahlen
verwendet werden, gefestigt werden, insbesondere bei einer Spitzenröntgenstrahlbrechung
von 2θ=28.2° und 2θ=30.2° (nachfolgend,
abgekürzt
als "S28.2/S30.2
Verhältnis"; hier bezeichnet S28.2
den Spitzenbereich von tetragonalen Kristallen von Zirconiumdioxid
bei 2θ=28.2° während S30.2
den Spitzenbereich von tetragonalen Kristallen von Zirconiumdioxid
bei 2θ=30.2° bezeichnet)
weniger als 1,0 oder weniger, vorzugsweise 0,05 oder weniger beträgt. Das
Vorhandensein von substantiell nicht monoklinen Kristallstrukturen
wirkt sich in einer höheren
Katalysatorenergie aus.
-
Wenn
pseudoböhmites
Aluminiumoxid als Aluminiumoxidpulver verwendet wird, beträgt die Temperatur
bei der Calcinierung vorzugsweise 450 bis 800°C, genauer 500 bis 800°C, und insbesondere
600 bis 800°C und
die Dauer vorzugsweise 0,1 bis 20 Stunden. Eine zu hohe Calcinierungstemperatur
ist nicht erwünscht, da
sich die Proportion des monoklinen Kristalls in der Kristallstruktur
des Zirconiumoxids vergrößert und
das S28.2/S30,2 Verhältnis
1 überschreiten
kann und sich daraus eine Abnahme der Katalysatorenergie ergibt. Eine
zu niedrige Calcinierungstemperatur ist auch nicht erwünscht, da
das Zirconiumoxid nicht kristallisiert wird und sich daraus eine
Abnahme der Katalysatorenergie ergibt.
-
Im
Fall wenn ein Trägermedium
und dann eine Schwefelkomponente zum Lagern am Trägermedium hergestellt
wird, kann die schwefelhaltige Verbindung in jeder beliebigen Form,
zu Beispiel als Gas oder wässerige
Lösung
verwendet werden, sofern sie in ausreichendem Kontakt mit dem Trägermedium
gebracht werden kann. Jedoch ist sie vorzugsweise aufgrund der einfacheren
Handhabung in flüssiger
Form. Es gibt keine bestimmten Auflagen zum Kontaktierungsverfahren.
Jedoch wird vorzugsweise ein Imprägnationsverfahren durch Sprühen, Eintauchen
etc. und ein Verfahren, in welchem sie gasförmig hinzugegeben wird und
eine Katalysatorschicht passiert, verwendet. Nachdem das Trägermedium
in Kontakt mit der Schwefelverbindung gebracht wurde, wird das Trägermedium
bei einer Temperatur von höher
als 300°C
aber niedriger als 800°C,
vorzugsweise höher
als 400°C
aber niedriger als 800°C
calciniert, mit dem Ziel, einen festen Säurekatalysator, zu erhalten.
Die Calcinierungsdauer beträgt
gewöhnlich
0,5 bis 10 Stunden.
-
[Verwendeter Katalysator]
-
In
der vorliegenden Erfindung kann als Trägermedium ein bereits verwendeter
fester Säurekatalysator mit
verminderter Energie verwendet werden. Der feste Säurekatalysator
umfasst vor dem Gebrauch ein Trägermedium,
das aus einem Zirconiumdioxidteil, welches eine tetragonale Kristallstruktur
besitzt, besteht, einen Aluminiumoxidteil und eine Schwefelkomponente,
die auf dem Träger
gelagert ist. Vorzugsweise besteht das Trägermedium, das aus einem Zirconiumdioxidteil,
welches eine tetragonale Kristallstruktur besitzt und aus einem
Aluminiumoxidteil besteht, sogar nach dem Gebrauch. Abhängig von
den Bedingungen, unter welchen das Trägermedium verwendet wird, gibt
es den Fall, dass es keine Schwefelkomponente enthält.
-
Der
feste Säurekatalysator
wird vorzugsweise durch Verkneten von Zirconiumdioxidpulver, Aluminiumoxidpulver
und einer Schwefelverbindung, Formen und Calcinierung hergestellt.
In diesem Fall kann das Verkneten und Formen auf dieselbe Weise
wie die Herstellung des Trägermediums,
welche oben beschrieben wurde, erfolgen. In diesem Fall ist es im
Hinblick auf die Katalysatorenergie vorzuziehen, dass das Gewicht der
Schwefelverbindung 3 bis 40% des Gewichts, insbesondere 10 bis 30%
des Gewichts, auf dem Gesamtgewicht vor der Calcinierung basierend,
beträgt.
Die Calcinierung wird bei einer Temperatur ausgeführt, bei welcher
man Zirconiumoxid, welches eine tetragonale Kristallstruktur besitzt,
gewinnen kann.
-
[Fester Säurekatalysator]
-
Der
feste Säurekatalysator
der vorliegenden Erfindung ist ein Katalysator, der ein Trägermedium
umfasst, zusammengesetzt aus einem Teil Zirconiumdioxid und/oder
Zirconiumdioxidhydrat (nachfolgend nur "Zirconiumdioxidteil" genannt) und aus einem Teil Aluminiumoxid
und/oder Aluminiumoxidoxid (nachfolgend nur "Aluminiumoxidteil" genannt) und aus einer Schwefelkomponente,
die am Trägermedium
gelagert ist, und einen Spitzendurchmesser im Bereich von 0,05 bis
1 μm in
einer Porendurchmesserverteilung von 0,05 bis 10 μm, insbesondere
Poren mit einem Porendurchmesser von weniger als 0,05 μm und nicht
mehr als 1 μm
ein Porenvolumen von 0,05 bis 0,5 ml/g einnehmen und Poren mit einem
Porendurchmesser von über
1 μm und nicht
mehr als 10 μm
ein Porenvolumen von unter 0,05 ml/g einnehmen. Die Porenstruktur
des Katalysators kann auf dieselbe Weise wie bei dem Trägermedium
gemessen werden und die Porenstruktur mit einem Porendurchmesser
von 0,05 μm
oder mehr ist substantiell vor der Lagerung der Schwefelkomponente
dieselbe. Insbesondere wird es, um die mechanische Stärke des
Katalysators zu verstärken,
bevorzugt, dass er einen Spitzendurchmesser im Bereich von 0,05
bis 1 μm,
insbesondere 0,05 bis 0,5 μm,
aber keinen anderen Spitzenwert in einer Porendurchmesserverteilung
von 0,05 bis 10 μm
besitzt, und dass Poren mit einem Porendurchmesser von nicht weniger
als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
ein Porenvolumen von 0,05 bis 0,5 ml/g einnehmen und Poren mit einem
Porendurchmesser von über
1 μm und
nicht mehr als 10 μm
ein Porenvolumen von unter 0,05 ml/g, insbesondere weniger als 0,02
ml/g einnehmen.
-
Die
Verteilung von Poren mit einem Porendurchmesser von nicht mehr als
0,05 μm
kann durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren oder ähnlichem
gemessen werden. In diesem Bereich besitzen die Poren vorzugsweise
einen durchschnittlichen Porendurchmesser, der mit der Größe der Zielreaktionsverbindung
und gewöhnlich
von 20 bis 200 A, insbesondere von 30 bis 120 A, übereinstimmt.
Die Kristallstruktur des Zirconiumdioxidteils im Katalysator hat
ein S28.2/S30.2 Verhältnis
von nicht mehr als 1,0, insbesondere nicht mehr als 0,05. Das Vorhandensein
von vorwiegend nicht monoklinen Strukturen sorgt für eine höhere Katalysatorenergie.
Der feste Säurekatalysator
der vorliegenden Erfindung kann einen höheren Säuregehalt als 100%ige Schwefelsäure besitzen
(Hammettsche Aziditätsfunktion
H0 ist -11.93).
-
Es
ist eher vorzuziehen, dass das Gewicht des Aluminiumoxidteils beim
Gesamtgewicht des Aluminiumoxidteils und des Zirconiumdioxidteils
im Katalysator 5 bis 90%, genauer 5 bis 50%, und insbesondere 10 bis
40% des Gewichts beträgt.
Unter diesem Bereich ist die mechanische Stärke des Katalysators gemindert und
Zirconiumdioxid ist schwer zu stabilisieren. Ab diesem Bereich wird
die Katalysatorenergie relativ gemindert. Das Gesamtgewicht des
Zirconiumdioxidteils und des Aluminiumoxidteils des Katalysators
beträgt
vorzugsweise nicht weniger als 70% des Gewichts, insbesondere nicht
weniger als 80% des Gewichts im Hinblick auf die Katalysatorenergie
und die Stärke
eines geformten Materials.
-
Der
feste Säurekatalysator
der vorliegenden Erfindung, kann, vorzugsweise Metallkomponenten
enthalten, die aus den Gruppen 8, 9, oder 10 ausgewählt werden,
wenn er, falls erwünscht,
in Konversionsreaktionen wie der Isomerisierung verwendet wird.
Als Metallkomponenten, ausgewählt
aus den Gruppen 8, 9 oder 10 können
passend für
den Katalysator der vorliegenden Erfindung Platin, Palladium, Ruthenium,
Nickel, etc. verwendet werden. Vorzugsweise werden sie, verglichen
mit der Verwendung des puren Metalls, in Form von Verbindungen verwendet.
Die Metallverbindungen können
entweder als Anhydrid oder als Hydrat verwendet werden. Des Weiteren
können
die Metallverbindungen einzeln oder in einer Mischung von zweien
oder mehreren verwendet werden. Bezüglich der Menge der Metallverbindungen
wird vorzugsweise soviel hinzugefügt, dass die Gesamtmenge der
Elemente der Gruppe 8, 9, oder 10 im festen Säurekatalysator 0,05 bis 10%,
insbesondere 0,1 bis 5% des Gewichts beträgt.
-
Es
gibt keine besonderen Auflagen für
das Verfahren des Lagerns der Metallkomponente. Jedoch können vorzugsweise
ein Imprägnationsverfahren
wie Sprühen,
Eintauchen, ein lonenaustauschverfahren etc. verwendet werden. Der
oben erwähnte
gelagerte Katalysator wird in einer Gasatmosphäre wie Luft oder Stickstoff
bei einer Temperatur von 300 bis 700°C für 0,1 bis 20 Stunden calciniert,
um die Energie des Katalysators zu steigern.
-
Der
Katalysator der vorliegenden Erfindung ist kein Pulver sondern eine
geformte Form, so dass ein Katalysator von 0,5 bis 20 mm Größe einfach
gewonnen werden kann. Gewöhnlich
wird der Katalysator mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser
von 0,2 bis 50 mm, insbesondere 0,5 bis 20 mm verwendet.
-
Die
mechanische Stärke
des Katalysators, als eine Stärke
der Seitenobertlächen-Brechungsstärke eines
zylindrischen Kügelchens
von 1,5 mm Durchmesser gewonnen beträgt nicht weniger als 2 kg,
genauer nicht weniger als 3 kg, vorzugsweise 4 bis 20 kg. Der geformte
feste Säurekatalysator
der vorliegenden Erfindung behält
seine Form nach dem Hineingeben in Wasser bei. Kügelchen, die ihre Form im Wasser
nicht beibehalten, verursachen Pulverisierung und Zerfallen während des
Lagerns in der Herstellung eines Katalysators oder während der
katalytischen Reaktionen, was eine Abnahme des Ertrags oder Probleme
im weiteren Vorgehen verursacht, so dass derartige Kügelchen
in der Praxis unerwünscht
sind.
-
[Säure-katalysierte Reaktion]
-
Die
Säure-katalysierte
Reaktion, für
welche der feste Säurekatalysator
der vorliegenden Erfindung anwendbar ist, beinhaltet jene konventionellen
Säure-katalysierte
Reaktionen mit Lewis-Säurekatalysatoren,
typische Aluminiumchloridbasen-Katalysatoren oder Broensted-Säurekatalysatoren, typischennreise
schwefelige Säure.
Beispiele derartiger Reaktionen beinhalten verschiedene Reaktionen
wie Isomerisierung, Disproportionierung, Nitrierung, Zerlegung,
Alkylation, Veresterung und Polymerisation. Genauer gesagt kann
der Katalysator der vorliegenden Erfindung in Veresterungsreaktionen
von Methacrylsäure
etc., Zerlegungsreaktionen von Cumolhydroperoxid, Alkylationsreaktion
von Phenol, ringöffnenden
Polymerisationsreaktion von Tetrahydrofuran, Disproportionierungssreaktion von
Flonen, oxidativen Paarreaktionen von Methan, etc, verwendet werden.
Er kann insbesondere vorzugsweise in Konversionsreaktionen wie Isomerisierung,
Zerlegung, Acylierung, Ätherbildung
und Veresterung verwendet werden. Das Hauptreaktionsziel beinhaltet
Kohlenwasserstoff, das heißt
Kohlenwasserstoff und Ableitungen des Kohlenwasserstoffs, wie Ableitungen
durch Anlagerung von Substituentengruppen an Kohlenwasserstoff,
insbesondere Kohlenwasserstoff oder Sauerstoff enthaltende Kohlenwasserstoffverbindungen.
Insbesondere wird der Katalysator der vorliegenden Erfindung vorzugsweise in
Konversionsreaktionen von Kohlenwasserstoff verwendet. Beispiele
der Konversionsreaktion beinhalten Isomerisierung, Zerlegung, Acylierung, Ätherbildung
und Alkylation, etc.
-
Das
Ziel der Isomerisierung ist vorzugsweise, dass Kohlenwasserstoff
in einer Petroleumfraktion einen Siedepunkt im Bereich von ungefähr -20°C to 150°C besitzt.
Insbesondere wird der Katalysator der vorliegenden Erfindung vorzugsweise
in einer Reaktion, in welcher geradkettiges Paraffin zu verzweigtem
Paraffin isomerisiert wird, verwendet, oder eine Olefin- oder eine
aromatische Verbindung hydriert wird, um nichtzyklisches oder zyklisches
Paraffin zu bilden, und dann weiterhin isomerisiert wird. Für die Isomerisierung
von Kohlenstoffverbindungen, liegt eine vorteilhafte Temperatur
im Bereich von 100 bis 300°C,
insbesondere von 120 bis 240°C,
ein vorteilhafter Druck liegt im Bereich von 1 bis 50 kgf/cm2, ein
vorteilhaftes LHSV liegt im Bereich von 0,2 bis 10/hr, und ein vorteilhaftes
hydriertes/unbearbeitetes Material-Verhältnis liegt im Bereich von
0,2 bis 10 mol/mol.
-
[Behandlung in oxidierender
Atmosphäre]
-
Die
Katalysatorenergie des Katalysators der vorliegenden Erfindung kann
vor oder nach der Verwendung durch eine Wärmebehandlung in einer oxidierenden
Atmosphäre
gesteigert werden. Gewöhnlich
wird die Wärmebehandlung
bei 300 bis 500°C
in einer Atmosphäre,
in welcher Sauerstoff existiert, wie zum Beispiel Luft, ausgeführt. Der
Sauerstoffgehalt beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 50% des Volumens, insbesondere 1 bis 30% des
Gewichts. Mischungen von Stickstoff und Sauerstoff und Stickstoff
und Luft, Luft etc., können
vorzugsweise verwendet werden. Insbesondere werden eine Behandlungstemperatur
von 350 bis 480°C
und eine Behandlungszeit von 0,1 bis 100 Stunden bevorzugt. Der
Behandlungsdruck kann verminderter Druck, atmosphärischer
Druck und superatmosphärischer
Druck sein. Die Behandlung bei atmosphärischem Druck ist passend und
zu bevorzugen. Da man der Ansicht ist, dass die Behandlung in einer
oxidierenden Atmosphäre
den Katalysator trocknet und das aufgenommene Material und die angelagerten Sedimente
zur Aktivierung des Katalysators oxidiert und wieder ablöst, ist
es zu bevorzugen, dass die verwendete Luft eine reduzierte Menge von
Fremdstoffen wie Feuchtigkeit enthält, insbesondere vor der Verwendung
des Katalysators. Genauer gesagt kann vorzugsweise eine entfeuchtete
Atmosphäre,
in welcher der relative Feuchtigkeitsgehalt bei 20°C zu nicht
höher als
5°C vermindert
wurde, verwendet werden. Falls die Behandlungstemperatur zu hoch
ist, verändern
sich die Eigenschaften des Katalysators, während sich eine zu niedrige
Behandlungstemperatur in einer unzureichenden Trocknung des Katalysators
auswirkt. In beiden Fällen
nimmt die Energie des Katalysators ab. Diese Behandlung ist effektiv
für den
Katalysator, der für
eine Zeitspanne von 1 Tag, insbesondere nicht kürzer als 10 Tage nach der im
Laufe der Herstellung des Katalysators durchgeführten Wärmebehandlung wie Calcinierung
an der Luft gelassen wird, oder des Katalysators, der in Säure-katalysierte
Reaktionen verwendet wird. Wenn die Behandlung in einer nicht-oxidierenden
Atmosphäre
(in einem Luftstrom, der keinen Sauerstoff enthält) durchgeführt wird,
nimmt die Energie des Katalysators ebenfalls ab.
-
Nach
der Behandlung in einer oxidierenden Atmosphäre muss die Aufnahme von Feuchtigkeit
in den Katalysator vermieden werden. Zu diesem Zweck wird die Behandlung
vorzugsweise ausgeführt,
nachdem der Katalysator in eine Reaktionsvorrichtung oder einen
Reaktor eingeführt
wurde und die zu erzielende Säure-katalysierten
Reaktion ohne substantiell Luft zuzuführen, begonnen wird. Wenn die
zu erzielende Säure-katalysierte
Reaktion in einer reduzierenden Atmosphäre wie Wasserstoffatmosphäre ausgeführt wird,
sollte die Reaktion vorzugsweise nicht eher begonnen werden, als
dass die Atmosphäre
durch eine inaktive Atmosphäre wie
inertes Gas, zum Beispiel Stickstoffgas oder Edelgas wie Argon,
ersetzt werden kann. Es sollte angemerkt werden, dass seine Aktivität nicht
viel abnimmt, wenn der Katalysator für eine Zeitspanne von ungefähr 1 Tag der
Luft ausgesetzt wird, im Falle einer Kleinversuchsreaktionsvorrichtung
kann die Behandlung in oxidierender Atmosphäre außerhalb des Reaktionsgefäßes durchgeführt werden,
und daraufhin wird der Katalysator in das Reaktionsgefäß eingeführt.
-
Die
Behandlung in der oben genannten oxidierenden Atmosphäre kann
zur Regenerierung des Katalysators, dessen Energie nach der Verwendung
in einer Reaktionsvorrichtung oder einem Reaktor vermindert ist,
herangezogen werden. Insbesondere wenn eine kohlenstoffhaltige Substanz
wie zum Beispiel "Koks" am Katalysator angelagert
ist, wird die Konzentration von Sauerstoff vorzugsweise an 0,1 bis
20% des Volumens, insbesondere an 0,2 bis 5% des Volumens angepasst,
so dass die kohlenstoffhaltige Substanz nicht abrupt oxidiert wird.
-
Beispiele
-
Nachfolgend
wird die Erfindung durch Beispiele genauer erläutert.
-
In
diesen Beispielen erfolgen die Messungsverfahren und ähnliches
wie unten beschrieben.
-
[Verfahren zur Messung
des durchschnittlichen Partikeldurchmessers von zusammengeballten
Partikeln]
-
Die
Messung wurde mittels eines Feuchtemessverfahren unter Verwendung
eines MICROTRAC Partikelgrößenanalytikers,
hergestellt von Nikkiso Co., Ltd, durchgeführt. Bei diesem Verfahren wird
Pulver in Wasser aufgelöst,
ein ausstrahlender Laserstrahl wird durch eine Gruppe von zusammengeballten,
umherschwimmenden Partikeln geschickt und die Partikelgrößenanalyse
wird vom Streulicht ausgehend abgeleitet.
-
[Verfahren zur Messung
des Achsenverhältnisses]
-
Pulver
wurde unter einem Transmissionselektronenmikroskop H-9000UHR, hergestellt
von Hitachi Ltd., beobachtet und 10 Partikel wurden stichprobenartig
von im Feld vorhandenen Partikeln isoliert, die oberen und unteren
Achsen eben dieser Partikel wurden bestimmt und davon ausgehend
wurde ein Durchschnittswert berechnet.
-
[Verfahren zur Messung
der Porenverteilung]
-
Der
Bereich des Porendurchmessers von 0,05 bis 10 μm wurde durch ein Quecksilberinjektionsverfahren
unter Verwendung eines AutoPoren 9200 Typanalytikers, hergestellt
von Micromeritics Co, gemessen. Der Bereich eines Porendurchmessers
von 0,05 μm
oder weniger wurde durch ein Stickstoffadsorptionverfahren unter
Verwendung eines ASAP2400 Typanalytikers, hergestellt von Micromeritics
Co., gemessen.
-
[Wasserstabilitätstest]
-
50
zylindrische Kügelchen
von 1.5 mm Durchmesser und 5 mm Länge, stichprobenartig ausgewählt, wurden
in 10 ml Wasser mit Raumtemperatur getaucht und 15 min stehen gelassen
und Veränderungen
der Form der Kügelchen
wurden untersucht. Wenn die Form beibehalten wurde, bedeutet das,
dass alle 50 Kügelchen
ihre Form vor dem Eintauchen in Wasser ohne Pulverisierung oder
Zerfallen beibehalten.
-
[Verfahren zur Messung
der durchschnittlichen Zerfallsstärke]
-
Die
Seitenoberflächenzerfallsstärke einer
Stichprobe, die zylindrisch extrusionsgeformt, getrocknet und calciniert
wurde, wurde unter Verwendung einer TH-203CP Pillenzerfallsstärkemessvorrichtung,
hergestellt von Toyama Sangyo Co, Ltd., gemessen. Die verwendete
Messstichprobe besaß eine
etwa zylindrische Form mit einem Durchmesser von 4,5 mm. Der Vorgang
des Vorbereitens einer Stichprobe zur Messung der Mitte einer Seitenoberfläche der
zylindrischen Oberfläche
und die Ausführung
der Messung wurden 20 Mal wiederholt und daraus wurde ein Durchschnittswert
berechnet.
-
[Verfahren zur Berechnung
des S28.2/S30.2 Verhältnisses]
-
Spitzenwerte
von tetragonalen Kristallen und monoklinen Kristallen von Zirconiumdioxid
wurden von einem Röntgenstrahlbeugungsdiagramm
separiert, und ein Verhältnis
des Spitzenbereichs von monoklinem Zirconiumdioxid bei 2θ=28.2° zum Spitzenbereich
von tetragonalem Zirconiumdioxid bei 2θ=30,2° wurde berechnet. Wenn das S28.2/S30.2
Verhältnis
nicht mehr als 0,02 betrug, war das monokline Kristall unklar und nicht
zu ermitteln. Das Röntgenstrahlbeugungsdiagramm
wurde unter folgenden Bedingungen berechnet.
Großwinklige
Röntgenstrahlmessvorrichtung;
RAD-1C hergestellt von Rigaku Denki Co., Ltd. Horizontalgoniometer
Röntgenstrahlröhre; geschlossener
Röhrentyp
Cu-Röhre
(Ausgangsenergie 30 kV-20 mA, Wellenlänge 1,5406A)
| Messbereich
(2θ); | 3-90° |
| Vorgehensbreite; | 0,02° |
| Abtastgeschwindigkeit; | 4°/min |
| Spaltbreite; | Divergierungsspalt
(DS)=1° Streuungsspalt
(SS)=1 ° Aufnahmespalt
(RS)=0,33 mm |
Glättende
Bedingungen; Savitzky, Golay's
15 Punkte gewichtetes Glättungsverfahren
Spitzenwertseparation
angewendet auf Bereich (2θ);
26,5 bis 32,5°
Separation
der Zielspitzennummer; 4 (Monokliner Kristall 2, tetragonaler Kristall
1, amorpher 1)
Kristallartenverhältnisberechnung angewendet
auf den Spitzenwert;
Monoklin; 2θ=28,2° (d=3,163, hkl=111)
Tetragonal;
2θ=30,2° (d=2,960,
hkl=111)
-
[Katalysator A]
-
Von
kommerziell verfügbarem
trockenen Zirconiumdioxidhydratpräparaten wurde ein Pulver mit
einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 1,2 μm wie das
Zirconiumdioxidpulver verwendet. Von ebenfalls kommerziell verfügbarem Aluminiumoxidhydratpulvern
(Pseudoböhmit)
wurde Aluminiumoxidpulver mit einer faserigen Partikelform verwendet.
Das Aluminiumoxidpulver besaß ein
Achsenverhältnis
von 58, einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 10 μm. Es wurden
1200 g des Zirconiumdioxidpulvers, 800 g des Aluminiumoxidpulvers
und überdies
383 g Ammoniumsulfat hinzugegeben und diese wurden 45 Minuten in
einer Knetmaschine mit einem Rührblatt
mit der Hinzufügung
von Wasser verknetet. Das resultierende verknetete Produkt wurde
durch eine Strangpresse mit einer Kreisöffnung von 1,6 mm Durchmesser
gepresst, um es zu zylindrischen Kügelchen zu formen, welche bei
110°C getrocknet
wurden, um trockene Kügelchen
zu erhalten. Die trockenen Kügelchen
wurden auf ihre Wasserstabilität
geprüft.
Das Ergebnis war, dass alle Kügelchen ohne
Zerfallen oder Pulverisierung ihre vorherige Form beibehielten.
In der Folge wurden die trockenen Kügelchen bei 650°C für 2 Stunden
calciniert, um einen Katalysator zu erhalten. Die Messung der Porenverteilung des
Katalysators A nach Poren mit einem Porendurchmesser von 0,05 bis
10 μm enthüllte eine
Porenverteilung mit einem klaren Spitzenwert von einem Porendurchmesser
von 0,18 μm
und keinem anderen klaren Spitzenwert. Die Poren mit einem Porendurchmesser
von nicht weniger als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
nahmen 0,18 ml/g ein und Poren mit einem Porendurchmesser von über 1 μm und nicht
mehr als 10 μm
nahmen 0,01 ml/g oder weniger ein. Auch die Messung der Porenverteilung
von Poren mit einem Porendurchmesser von nicht mehr als 500 A zeigte
einen durchschnittlichen Porendurchmesser von 50 A an.
-
Der
geformte Katalysator A war in einer zylindrischen Form mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 1,5 mm und einer durchschnittlichen
Länge von
5 mm und im Wasserstabilitätstest
wurde enthüllt,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
Es wurde ebenfalls enthüllt,
dass ihre durchschnittliche Zerfallsstärke bei 4,5 kg lag. Das S28.2/S30.2
Verhältnis
des Katalysators A war bei 0,04 und es bestanden substantiell keine
monoklinen Strukturen.
-
[Katalysator B]
-
Von
kommerziell verfügbaren
trockenen Zirconiumdioxidhydratpräparationen wurde ein Pulver
mir einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 15 μm wie Zirconiumdioxidpulver
verwendet. Auch von kommerziell verfügbaren Aluminiumoxidhydratpulvern
(Pseudoböhmit)
wurde Aluminiumoxidpulver mit einer plattenartigen Form verwendet.
Das Aluminiumoxidpulver besaß ein
Achsenverhältnis
von 2, einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 20 μm. Katalysator
B wurde auf dieselbe Herstellungsweise wie Katalysator A gewonnen,
außer
dass bei jenem Zirconiumdioxidpulver und Aluminiumoxid-Pulver verwendet
wurde. Die hergestellten Kügelchen
wurden auf ihre Wasserstabilität
getestet und es wurde enthüllt,
dass alle Kügelchen
pulverisiert wurden.
-
Die
Messung der Porenverteilung des Katalysators B nach Poren mit einem
Porendurchmesser von 0,05 bis 10 μm
enthüllte
eine Porenverteilung mit einem klaren Spitzenwert bei einem Porendurchmesser
von 1,7 μm,
aber keinen anderen klaren Spitzenwert. Die Poren mit einem Porendurchmesser
von nicht weniger als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
nahmen 0,07 ml/g ein und Poren mit einem Porendurchmesser von über einem
1 μm und
nicht mehr als 10 μm
nahmen 0,12 ml/g ein. Auch wurde beim Messen der Porenverteilung mit
einem Durchmesser von nicht mehr als 500 A ein durchschnittlicher
Porendurchmesser von 45 A angezeigt.
-
Der
geformte Katalysator B mit einer zylindrischen Form besaß einen
durchschnittlichen Durchmesser von 1,5 mm und eine durchschnittlichen
Länge von
5 mm und beim Wasserstabilitätstest
wurde enthüllt,
dass 10 von 50 Kügelchen
pulverisiert wurden. Ebenfalls wurde enthüllt, dass seine durchschnittliche
Zerfallsstabilität
bei 2,8 kg lag. Das S28.2/S30.2 Verhältnis des Katalysators B war
0,04 und es existierten substantiell keine monoklinen Strukturen.
-
[Katalysator C]
-
An
50 g des Katalysators A wurde eine wässerige Lösung von Chloroplatinsäure auf
diese Weise sprüh-angelagert,
dass die Menge von Platin 0,5% im Katalysator betrug. Nachdem er
getrocknet wurde, wurde der Katalysator bei 550°C für 2 Stunden calciniert, um
Katalysator C zu erhalten. Die Porenverteilung und Kristallstruktur
von Katalysator C waren substantiell dieselben wie bei Katalysator
A. Der Wasserstabilitätstest von
Katalysator C enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfalle oder Pulverisierung beibehielten.
Die durchschnittliche Zerfallsstärke
lag bei 4,0 kg.
-
[Katalysator D]
-
An
50 g des Katalysators B wurde eine wässerige Lösung von Chloroplatinsäure auf
diese Weise sprüh-angelagert,
dass die Menge von Platin 0,5% im Katalysator betrug. Nachdem er
getrocknet wurde, wurde der Katalysator bei 550°C für 2 Stunden calciniert, um
Katalysator D zu erhalten. Die Porenverteilung und Kristallstruktur
von Katalysator D waren substantiell dieselben wie bei Katalysator
B. Der Wasserstabilitätstest von
Katalysator D zeigte, dass 8 von 50 Kügelchen zerfielen oder pulverisiert
wurden. Die durchschnittliche Zerfallsstärke lag bei 2,5 kg.
-
[Katalysatoren E, F]
-
Trockenes
Zirconiumdioxidhydratpulver mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser
von 1,2 μm,
durch Trocknung von kommerziell verfügbarem Zirconiumhydroxid gewonnen,
wurde als Zirconiumdioxidpulver verwendet. Es wurde ebenfalls von
kommerziell verfügbarem
Aluminiumoxidhydratpulver (Pseudoböhmit), Aluminiumoxidpulver
mit einer faserigen Partikelform verwendet. Das Aluminiumoxidpulver
hatte ein Achsenverhältnis
von 58 und einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 10 μm. Es wurden
1500 g des Zirconiumdioxidpulvers, 500 g des Aluminiumoxidpulvesr
und überdies
383 g Ammoniumsulfate hinzugegeben und diese wurden 45 Minuten lang
in einer Knetmaschine mit einem Blattrührer unter Hinzugabe von Wasser verknetet.
Das resultierende verknetete Produkt wurde durch eine Strangpresse
mit einer Kreisöffnung
von 1,6 mm Durchmesser gepresst und bei 110°C getrocknet, um trockene Kügelchen
zu erhalten. Die trockenen Kügelchen
wurden auf ihre Wasserstabilität
getestet. Das Ergebnis war, dass keine der Kügelchen zerfielen oder pulverisiert
wurden und ihre vorherige Form beibehielten. In der Folge wurden
die trockenen Kügelchen
bei 650°C
für 2 Stunden
calciniert, um Katalysator E zu erhalten, welcher einen Katalysator
aus einem aus Zirconiumdioxid geformten Material mit einer Schwefelkomponente
darstellte.
-
Die
Messung der Porenverteilung des Katalysators E nach Poren mit einem
Porendurchmesser von 0,05 bis 10 μm
enthüllte
eine Porenverteilung mit einem klaren Spitzenwert bei einem Porendurchmesser
von 0,22 μm,
aber keinem anderen klaren Spitzenwert. Die Poren mit einem Porendurchmesser
von nicht weniger als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
nahmen 0,18 ml/g ein und Poren mit einem Porendurchmesser von über 1 μm und nicht
mehr als 10 μm
nahmen 0,01 ml/g ein. Auch die Messung der Porenverteilung von Poren
mit einem Porendurchmesser von nicht mehr als 500 A zeigten einen
durchschnittlichen Porendurchmesser von 48 A.
-
Der
geformte Katalysator E hatte eine zylindrische Form mit einem durchschnittlichen
Durchmesser von 1,5 mm und einer durchschnittlichen Länge von
5 mm und der Wasserstabilitätstest
enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
Es wurde auch enthüllt,
dass ihre durchschnittliche Zerfallsstärke bei 3,5 kg lag. Das S28.2/S30.2
Verhältnis
des Katalysators E war 0,05 und es existierten substantiell keine
monoklinen Strukturen.
-
Zu
50 g des Katalysators E wurden 125 ml einer wässerige Lösung von Chloroplatinsäure hinzugefügt, so dass
die Menge von Platin 0,5% im Katalysator betrug. Nachdem er getrocknet
wurde, wurde der Katalysator bei 550°C für 2 Stunden calciniert, um
Katalysator F zu erhalten. Die Porenverteilung und Kristallstruktur von
Katalysator F waren substantiell dieselben wie bei Katalysator E.
Der Wasserstabilitätstest
von Katalysator F enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
Die durchschnittliche Zerfallsstärke
lag bei 3,3 kg.
-
[Katalysator G]
-
Von
kommerziell verfügbarem
trockenen Zirconiumdioxidhydratpräparaten wurde ein Pulver mit
einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 1,2 μm als Zirconiumdioxidpulver
verwendet. Es wurde ebenfalls von kommerziell verfügbarem Aluminiumoxidhydratpulver
(Pseudoböhmit),
Aluminiumoxidpulver mit einer faserigen Partikelform verwendet.
Das Aluminiumoxidpulver hatte ein Achsenverhältnis von 58 und einen durchschnittlichen
Partikeldurchmesser von 10 μm.
Es wurde zu 300 g des Zirconiumdioxidpulvers 300 g des Aluminiumoxidpulvers
hinzugegeben und diese wurden 2 Stunden lang in einer Knetmaschine
mit einem Blattrührer
unter Hinzugabe von Wasser verknetet. Das resultierende verknetete
Produkt wurde durch eine Strangpresse mit einer Kreisöffnung von
1,6 mm Durchmesser gepresst, um zylindrische Kügelchen zu formen, welche bei
110°C getrocknet
wurden, um trockene Kügelchen
zu erhalten. In der Folge wurden die trockenen Kügelchen bei 650°C für 2 Stunden
calciniert um Katalysator G zu erhalten.
-
Die
Messung der Porenverteilung des Trägermediums G nach Poren mit
einem Porendurchmesser von 0,05 bis 10 μm enthüllte eine Porenverteilung,
die einen klaren Spitzenwert bei einem Porendurchmesser von 0,25 μm, aber keinen
anderen Spitzenwert hatte. Die Poren mit einem Porendurchmesser
von nicht weniger als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
nahmen 0,20 ml/g ein und Poren mit einem Porendurchmesser von über 1 μm und nicht
mehr als 10 μm
nahmen nicht mehr als 0,01 ml/g ein. Die Messung der Porenverteilung von
Poren mit einem Porendurchmesser von nicht mehr als 500 A zeigte
einen durchschnittlichen Poredurchmesser von 65 A an.
-
Das
geformte Trägermedium
G hatte eine zylindrische Form mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 1,5 mm und einer durchschnittlichen Länge von 5 mm und der Wasserstabilitätstest enthüllte, dass
alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
Es wurde auch enthüllt,
dass die durchschnittliche Zerfallsstärke bei 4,8 kg lag. Das S28.2/S30,2
Verhältnis
des Trägermediums
G war nicht höher
als 0,02 und es existierten substantiell keine monoklinen Strukturen.
-
Zum
Trägermedium
G wurden 125 ml einer wässerigen
Lösung
von Chloroplatinsäure hinzugefügt, so dass
die Menge von Platin im Katalysator 0,5% betrug. Nachdem es getrocknet
worden war, wurden 125 ml einer Wasserlösung von 0,5 mol/l schwefeliger
Säure hinzugefügt, und
es wurde erneut getrocknet, gefolgt von einer Calcinierung des Katalysators
bei 600°C
für 2 Stunden
um Katalysator G zu erhalten. Der geformte Katalysator G hatte eine
zylindrische Form mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 1,5
mm, einer durchschnittlichen Länge
von 5 mm. Das S28.2/S30.2 Verhältnis
des Katalysators G betrug nicht mehr als 0,02 und es existierten
substantiell keine monoklinen Strukturen.
-
Die
Messung der Porenverteilung des Katalysators G nach Poren mit einem
Porendurchmesser von 0,05 bis 10 μm
enthüllte
eine Porenverteilung mit einem klaren Spitzenwert bei einem Porendurchmesser
von 0,22 μm,
aber keinem anderen klaren Spitzenwert. Die Poren mit einem Porendurchmesser
von nicht weniger als 0,05 μm
und nicht mehr als 1 μm
nahmen 0,18 ml/g ein und Poren mit einem Porendurchmesser von über 1 μm und nicht
mehr als 10 μm
nahmen nicht mehr als 0,01 ml/g ein. Auch die Messung der Porenverteilung von
Poren mit einem Porendurchmesser von nicht mehr als 500 A zeigte
einen durchschnittlichen Porendurchmesser von 60 A an.
-
Der
geformte Katalysator G war in der Form eines Zylinders mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 1,5 mm und einer durchschnittlichen
Länge von
5 mm und der Wasserstabilitätstest
enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
Es wurde auch enthüllt,
dass ihre durchschnittliche Zerfallsstärke bei 4,6 kg lag. Das S28.2/S30.2
Verhältnis
des Trägermediums
G betrug nicht mehr als 0,02 und es existierten substantiell keine
monoklinen Strukturen.
-
[Verminderter Katalysator
H]
-
40
g des Katalysators G wurden bei 450°C 24 Stunden lang in einem Wasserstoffstrahl
von 10 kg/cm2-G, 600 ml/Minute behandelt,
um den verminderten Katalysator H zu erhalten. Die Porenverteilung
und Kristallstruktur des verminderten Katalysators H waren substantiell
dieselben wie bei Katalysator G. Der Wasserstabilitätstest des
verminderten Katalysators H enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
-
[Behandelter Katalysator
I]
-
10
g des verminderten Katalysators H wurden bei 550°C 2 Stunden lang in Luft calciniert,
um den behandelten Katalysator I zu erhalten. Die Porenverteilung
und die Kristallstruktur des behandelten Katalysators I waren substantiell
dieselben wie bei Katalysator G. Der Wasserstabilitätstest des
behandelten Katalysators I enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
-
[Behandelter Katalysator
J]
-
Zu
10 g des behandelten Katalysators H wurden 150 ml einer Wasserlösung mit
0,5 mol/l schwefeliger Säure
für den
Kontakt hinzugefügt
und dann wurde die überflüssige wässerige
schwefelige Säurelösung durch Filtration
entfernt, er wurde getrocknet und bei 550°C für 2 Stunden calciniert, um
den behandelten Katalysator J zu erhalten. Die Porenverteilung und
die Kristallstruktur des behandelten Katalysators J waren substantiell dieselben
wie bei Katalysator G. Der Wasserstabilitätstest des behandelten Katalysators
J enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
-
[Behandelter Katalysator
K]
-
Zu
10 g des verminderten Katalysators H wurden 150 ml einer Wasserlösung mit
0,5 mol/l Ammoniumsulfat für
den Kontakt hinzugefügt
und dann die überflüssige Wasserammonium-Sulfatlösung durch
Filtration entfernt, er wurde getrocknet und bei 550°C 2 Stunden
lang calciniert, um den behandelten Katalysator K zu erhalten. Die
Porenverteilung und die Kristallstruktur des behandelten Katalysators
K waren substantiell dieselben wie bei Katalysator G. Der Wasserstabilitätstest des
behandelten Katalysators K enthüllte,
dass alle Kügelchen
ihre vorherige Form ohne Zerfallen oder Pulverisierung beibehielten.
-
[Acylierungsreaktion]
-
20,0
g des Katalysators wurden in einem Mörser pulverisiert und durch
nicht mehr als 32-Maschenbreite gesiebt, und um die Effizienz des
Umrührens
zu steigern in einen Autoklaven gegeben und bei 400°C 1 Stunde
lang in einer Luftatmosphäre
vorbehandelt. Nachfolgend wurde der Inhalt des Autoklaven ohne Kontakt mit
Luft einer Stickstoffatmosphäre
ausgesetzt, und 225 g Chlorobenzol und 35 g p-Chlorobenzoechlorid
wurden hinzugefügt,
gefolgt von einer Reaktion bei 135°C mit Umrühren. Nach 3 Stunden Reaktionszeit
wurde die Mischung in einer Gaschromatographie analysiert.
-
Die
Gewinn von Dichlorobenzophenon, acylierte Form, betrug 27%, wenn
Katalysator A verwendet wurde, 24%, wenn Katalysator B verwendet
wurde und 29%, wenn Katalysator E verwendet wurde. Zum Vergleich
wurde die Acylierungsreaktion auf die gleiche Weise wie oben ausgeführt, außer dass
Katalysator E verwendet wurde und dass die Vorbehandlung in einer
Stickstoffatmosphäre
ausgeführt
wurde, mit dem Ergebnis, dass der Gewinn von Dichlorobenzophenon
26% betrug.
-
[n-Hexan Isomerisierungsreaktion
1]
-
4
cc von jedem der Katalysatoren (Katalysatoren C und D) wurden durch
16 bis 24 Mascheneinheiten granuliert und in einen Festbettstromtypreaktor
von 50 cm Länge
und 1 cm Innendurchmesser gefüllt
und vorbehandelt, gefolgt von einer Isomerisierungsreaktion von
n-Hexan. Die Vorbehandlung wurde unter den Bedingungen von einer
Temperatur von: 40°C,
Druck: atmosphärischer
Druck, Atmosphäre:
Luft, 1 Stunde lang, ausgeführt.
Nachfolgend wurde der Inhalt des Reaktors einer Stickstoffatmosphäre ohne
Hinzufügen
von Luft und dann Wasserstoffatmosphäre ausgesetzt, bevor die Isomerisierungsreaktion
begonnen werden konnte.
-
Die
Isomerisierungsreaktion von n-Hexan wurde unter den Bedingungen
einer Reaktionstemperatur: 200°C,
Reaktionsdruck (Messungsdruck): 10 kgf/cm2,
LHSV=1,5/h und Wasserstoff/Öl
Verhältnis
(H2/Öl); 5(mol/mol)
ausgeführt.
-
Konversionsrate
und Selektivität,
welche die Energie des Katalysators anzeigen, wurden durch Folgendes
unter Verwendung der Konversionsrate in n-Hexan und einem Wert von
2, 2'-Dimethylbutan/nichtzyklischem
C6 berechnet und geschätzt.
Konversionsrate
zu n-Hexan= [1-(% des Gewichts von n-Hexan in produziertem Öl/% des
Gewichts von n-Hexan in unbearbeitetem Material Öl)] × 100 (%) 2,2'-Dimethylbutan/nichtzyklisches
C6 -(% des Gewichts von 2,2'-Dimethylbutan
in produziertem Öl/%
des Gewichts im gesamten nichtzyklischen Kohlenwasserstoff mit 6 Kohlenstoffatomen
in produziertem Öl) × 100 (%)
-
Die
Verbindung an dem Reaktionsrohrauslaß wurde nach 20 Stunden nach
Beginn des Ölflusses durch
eine Gaschromatographie analysiert, mit dem Ergebnis, dass die Konversionsrate
von n-Hexan 88,6% im Fall des Katalysators C und 86,3% im Fall des
Katalysators D und der Wert von 2,2'-Dimethylbutan/nichtzyklischen C6 26,2%
im Fall von Katalysator C und 20,5% im Fall von Katalysator D betrug.
-
[n-Hexan Isomerisierungreaktion
2]
-
Unter
Verwendung des Katalysators F wurde eine n-Hexan Konversionreaktion ähnlich der
oben erwähnten
Isomerisierungreaktion 1 unter den Bedingungen einer Reaktionstemperatur:
180°C, einem
Reaktionsdruck (Messungsdruck): 10 kgf/cm2, LHSV = 1,5/h, einem
Wasserstoff/Öl
Verhältnis
(H2/Öl):
5 (mol/mol) mit verschiedenen Vorbehandlungsbedingungen, ausgeführt. Die
Verbindung an dem Reaktionsrohrauslaß wurde nach 20 Stunden nach
Beginn des Ölflusses
durch eine Gaschromatographie für Reaktionen
in denen Temperatur, Atmosphäre
und Druck der Vorbehandlungsbedingungen verändert werden konnten, analysiert. Die
erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
-
[n-Hexan Isomerisierungsreaktion
3]
-
Die
Aktivierungsbehandlung des Katalysatoren, der nach der Reaktion
deaktiviert worden ist wurde ausgeführt. Katalysator F wurde in
der oben erwähnten
Isomerisierungsreaktion 2, 100 Stunden lang verwendet, um den Katalysator
zu vermindern, Stickstoff anstelle von Wasserstoff verwendend. Der
Katalysator wurde in verschiedenen Atmosphären vorbehandelt und eine Veränderung
der Energie konnte gemessen werden.
-
Wasserstoffatmosphäre, Stickstoffatmosphäre und Stickstoff,
welche in 2% des Volumens Sauerstoff enthalten, wurden als Atmosphären verwendet
und die Vorbehandlung wurde bei 400°C, 2 Stunden lang ausgeführt. Die
Energie wurde durch Ausführung
derselben Reaktion wie die oben genannte Isomerisierungsreaktion
2 und die Analyse der Zusammensetzung am Reaktionsrohrauslaß nach 20
Stunden nach Beginn des Ölflusses
durch eine Gaschromatographie ermittelt. Tabelle 2 stellt die Ergebnisse
dar.
-
-
[n-Heptan Konversionreaktion]
-
Ein
(1)g des Katalysators geformt in Körner von 16 bis 24 Maschenbreite
wurden in einen Festbettstromtypreaktor von 50 cm Länge und
1 cm Innendurchmesser gefüllt
und die Reaktion wurde unter den Bedingungen einer Reaktionstemperatur:
200°C, eines
Reaktionsdrucks: 4 kg/cm2-G, WHSV: 3,4/h,
und einem Wasserstoff/Rohmaterialverhältnis (H2/Öl): 5 mol/mol
ausgeführt.
Wie die Vorbehandlung des Katalysators wurde die Reduktion durch
Wasserstoff bei 300°C,
1 Stunde lang vor der Konversionsreaktion ausgeführt. Die Konversionsrate, welche
die Energie des Katalysators anzeigt, wurde durch Verwendung der
Konversionsrate zu n-Heptan wie unten berechnet, ausgewertet.
Konversionsrate
zu n-Heptan = [1-(% des Gewichts von n-Heptan in produziertem Öl/% des
Gewichts von n-Heptan in Rohmaterial Öl)] × 100 (%)
-
Durch
die Analyse der Konversionsrate zu n-Heptan nach 2 Stunden von Beginn
der Reaktion durch eine Gaschromatographie, wurde die n-Heptankonversionsenergie
ausgewertet. In Tabelle 3 sind die Ergebnisse dargestellt.
-
-
Industrielle Anwendbarkeit
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen geformten festen Säurekatalysator,
der ein Trägermedium
mit einer bestimmten Porenstruktur umfasst und der Katalysator kann
aufgrund der Existenz einer bestimmten Porenstruktur im geformten
Katalysator eine ausreichende mechanische Stärke sowie eine sehr hohe Katalysatorenergie
besitzen. Da es sich um geformtes Material handelt, kann der Katalysator
leicht von den Reaktanden getrennt werden, was die Wiederverwendung
des Katalysators möglich
macht, ebenso wie es die Rückgewinnung
des verwendeten Katalysators möglich
macht.
-
Der
feste Säurekatalysator
der vorliegenden Erfindung ist in einer Reihe von Säure-katalysierten Reaktionen
wie Isomerierung, Zerlegung, Alkylation, Veresterung, Acylierung, Ätherbildung
und Polymerisierung wirksam.