DE69033912T2 - Anordnung zur Reparatur eines fehlerhaften Bits in einer Halbleiterspeichervorrichtung und Verfahren zur Reparatur - Google Patents

Anordnung zur Reparatur eines fehlerhaften Bits in einer Halbleiterspeichervorrichtung und Verfahren zur Reparatur

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DE69033912T2
DE69033912T2 DE69033912T DE69033912T DE69033912T2 DE 69033912 T2 DE69033912 T2 DE 69033912T2 DE 69033912 T DE69033912 T DE 69033912T DE 69033912 T DE69033912 T DE 69033912T DE 69033912 T2 DE69033912 T2 DE 69033912T2
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  • Techniques For Improving Reliability Of Storages (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung eines Schaltungsaufbaues zum Reparieren eines defekten Bit in einer Halbleiterspeichervorrichtung.
  • Beschreibung der Hintergrundstechnik
  • Allgemein sind in einer Halbleiterspeichervorrichtung Ersatzzeilen und Ersatzspalten in einem Speicherzellenfeld zum Reparieren defekter Bit so vorgesehen, daß die Produktionsausbeute verbessert wird.
  • Fig. 1 zeigt schematisch einen Gesamtaufbau einer herkömmlichen Halbleiterspeichervorrichtung mit einem redundanten Bitaufbau.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 1, die herkömmliche Halbleiterspeichervorrichtung weist ein Speicherzellenfeld 1 auf mit einer Mehrzahl von Speicherzellen MC, die in n Zeilen und n Spalten angeordnet sind, N Zeilen (Wortleitungen) R1 bis Rn, wobei mit jeder eine Zeile von Speicherzellen verbunden ist, und n Spalten (Bitleitungspaaren) C1 bis Cn, wobei mit jeder eine Spalte von Speicherzellen verbunden ist, die in dem Speicherzellenfeld 1 angeordnet sind. Eine Ersatzzeile SR und eine Ersatzspalte SC sind zum Reparieren eines defekten Bit (Speicherzelle) an vorgeschriebenen Positionen (in Fig. 1 an der ersten Zeile und der (n+1)ten Spalte) des Speicherzellenfeldes 1 vorgesehen.
  • Die Zeilen R1 bis Rn sind entsprechend mit Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn eines Zeilendekoders 3 verbunden. Der Zeilendekoder 3 dekodiert extern angelegte X-Adreßsignale (Zeilenadreßsignale) A0 bis Ak zum Aktivieren einer der Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn.
  • Die Spalten C1 bis Cn sind entsprechend mit Ausgangssignalleitungen Yl bis Yn eines Spaltendekoders 6 verbunden. Der Spaltendekoder 6 dekodiert extern angelegte Y-Adreßsignale (Spaltenadreßsignale) B0 bis Bn zum Auswählen einer der Ausgangssignaleitungen Y1 bis Yn zum Aktivieren der ausgewählten Ausgangssignalleitung. Die Ausgangssignale Y1 bis Yn des Spaltendekoders 6 werden an die Gates von Spaltenauswahlgattern 90a, 90b zum selektiven Verbinden der Spalten C1 bis Cn mit einer gemeinsamen Datenleitung (nicht gezeigt) als Reaktion auf ein Ausgangssignal von dem Spaltendekoder 6 angelegt.
  • Das Spaltenauswahlgatter 90a verbindet eine Bitleitung BLj einer Spalte Cj (j = 1 bis n) mit der gemeinsamen Datenleitung, und das Spaltenauswahlgatter 90b verbindet eine komplementäre Bitleitung/BLj der Spalte Cj mit einer komplementären gemeinsamen Datenleitung. Die Gruppe von Gattern, die aus den Spaltenauswahlgattern 90a und 90b gebildet ist, stellt ein Spaltenauswahlgatter 9a dar. Die Ausgangssignale von dem Spaltendekoder 6 werden zu dem Spaltenauswahlgatter 9 durch Sicherungen (schmelzbare Elemente) f1 bis fn übertragen. Die Sicherungen f1 bis fn können zum Beispiel durch einen Laserstrahl geschmolzen werden. Ein hoher Widerstand R ist parallel zu jeder der Sicherungen f1 bis fn zum Aufrechterhalten, wenn die Sicherung geschmolzen ist, des Gatterpotentiales der Spaltengatter 90a und 90b vorgesehen, die mit der geschmolzenen Sicherung auf dem Massepotentialpegel verbunden sind.
  • Zum Reparieren einer Zeile mit einem defekten Bit (Speicherzelle) sind eine Programmierschaltung 30, ein Ersatzzeilendekoder 31 und ein Ersatzzeilentreiber SXD vorgesehen. Ein Beispiel dieses Aufbaues ist zum Beispiel in 1982 IEEE ISSCC Digest of Technical Papers, Februar 1982, S. 252 bis 253 von Smith u. a. offenbart. Die Programmierschaltung 30 speichert die Adresse der ein defektes Bit enthaltenden Zeile. Allgemein weist die Programmierschaltung 30 den gleichen Aufbau wie eine Einheitszeilendekoderschaltung auf, die den Zeilendekoder 3 verwirklicht, und in den meisten Fällen wird eine darin enthaltende Sicherung durch einen Laserstrahl so geschmolzen, daß die Adresse der das defekte Bit enthaltenden Zeile gespeichert wird. Der Ersatzzeilendekoder 31 gibt ein Ersatzzeilenauswahlsignal als auch ein Signal NED aus, das den Zeilendekoder 3 als Reaktion auf ein Aktivierungssignal von der Programmierschaltung 30 inaktiv macht. Der Zeilentreiber SXD treibt die Ersatzzeile SR als Reaktion auf das Ersatzzeilenauswahlsignal von dem Ersatzzeilendekoder 31, um die Ersatzzeile SR in einen ausgewählten Zustand zu versetzen.
  • Einen Programmierschaltung 61 und ein Ersatzspaltendekoder sind zum Auswählen einer Ersatzspalte (redundante Spalte) SC vorgesehen. Die Programmierschaltung 61 speichert die Adresse der ein defektes Bit enthaltenden Spalte und gibt ein Aktivierungssignal aus, wenn ein externes Y-Adreßsignal B0 bis Bm die das defekte Bit enthaltende Spalte bezeichnen. Der Ersatzspaltendekoder 60 gibt ein Signal zum Auswählen der Ersatzspalte SC als Reaktion auf das Aktivierungssignal von der Programmierschaltung 61 aus. Der Betrieb wird im folgenden beschrieben.
  • Zuerst wird der Betrieb, bei dem es keine defekte Speicherzelle gibt, beschrieben. Der Zeilendekoder 3 dekodiert die extern angelegten X-Adreßsignale A0 bis Ak und gibt ein Signal zum Auswählen einer der Zeilen R1 bis Rn für eine der Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn aus. Folglich steigt das Potential der Zeile Ri (die ausgewählte Zeile wird als Ri dargestellt) an, so daß die Zeile Ri in den ausgewählten Zustand versetzt wird. Folglich wird die Information in den Speicherzellen MC, die mit der ausgewählten Zeile Ri verbunden sind, auf jede der Spalten C1 bis Cn ausgelesen. Dann steigt das Potential einer der Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yn als Reaktion auf das dekodierte Y-Adreßsignal von dem Spaltendekoder 6. Nun wird die ausgewählte Spalte als Ci dargestellt. Zu dieser Gelegenheit steigt das Potential der Ausgangssignalleitung Yi des Spaltendekoders 6 an, die Spaltenauswahlgatter 90a und 90b werden in den Ein- Zustand versetzt, und die Spalte Ci wird mit der gemeinsamen Datenleitung verbunden. Danach wird das Lesen oder Schreiben von Daten von der Speicherzelle oder in die Speicherzelle, die an dem Schnittpunkt der ausgewählten Zeile Ri und der ausgewählten Spalte Ci positioniert ist, ausgeführt.
  • Nun sei angenommen, daß eine defekte Speicherzelle in den Speicherzellen, die mit der Zeile Ri verbunden sind, vorhanden ist. Das Vorhandensein/die Abwesenheit der defekten Speicherzelle wird durch einen Funktionstest der Halbleiterspeichervorrichtung gefunden. Zuerst wird die Adresse der Zeile Ri mit einem Defekt in die Programmierschaltung 30 zum Reparieren der Zeile geschrieben. Das Schreiben der Adresse in die Programmierschaltung 30 wird allgemein ausgeführt durch Trennen einer Sicherung durch einen Laser, wie oben beschrieben wurde. Wenn die extern angelegten X-Adreßsignale A0 bis Ak die Zeile Ri bezeichnen, wird die Programmierschaltung 30 aktiviert, und der Ersatzzeilendekoder 31 wird tätig. Der Ersatzzeilendekoder 31 im Betrieb versetzt die Ersatzzeile SR in den ausgewählten Zustand durch den Ersatzzeilentreiber SXD und aktiviert das Signal NED, so daß der Zeilendekoder 3 inaktiviert wird. Folglich wird die Zeile Ri mit der defekten Speicherzelle durch die Ersatzzeile SR ersetzt, wodurch die Zeile Ri repariert ist.
  • Nun sei angenommen, daß eine defekte Speicherzelle in einer Spalte Ci vorhanden ist. In diesem Fall wird die Adresse der Spalte Ci mit der defekten Speicherzelle durch Schneiden einer Sicherung zum Beispiel in die Programmierschaltung 61 zum Reparieren der Spalte geschrieben, wie in dem Fall des Reparierens der Zeile. Zu der Zeit wird die Sicherung fi, die mit der Ausgangssignalleitung Yi verbunden ist, zum Auswählen der Spalte Ci mit der defekten Speicherzelle ebenfalls durchtrennt, so daß die defekte Spalte Ci von dem Spaltendekoder 6 abgetrennt wird. Folglich wird die Spalte Ci mit der defekten Speicherzelle in dem nicht gewählten Zustand gehalten. Wenn die extern angelegte Y-Adresse die Spalte Ci bezeichnet, wird der Ersatzspaltendekoder 60 durch die Programmierschaltung 61 tätig, wodurch die Ersatzspalte SC gewählt wird. Daher wird die Spalte Ci mit der defekten Speicherzelle durch die Ersatzspalte SC ersetzt, und die defekte Spalte Ci ist repariert.
  • Die defekte Bit-Reparaturschaltung bei der herkömmlichen Halbleiterspeichervorrichtung ist so aufgebaut, wie oben beschrieben wurde, bei der die Programmierschaltungen, der Ersatzzeilendekoder, der Ersatzspaltendekoder und ähnliches notwendig sind, wodurch die Fläche auf dem Chip vergrößert wird.
  • Das Programmieren der Adresse in der Programmierschaltung wird allgemein durch Durchtrennen einer Sicherung ausgeführt. Es gibt jedoch, wie in einem Beispiel in dem zuvor erwähnten Artikel gezeigt ist, eine große Zahl von Sicherungen, die in der Programmierschaltung enthalten sind, und eine Zahl von Sicherungen muß zum Progammieren einer defekten Zeile oder Spalte durchgetrennt werden. Da das Programmieren einer defekten Zeile oder Spalte für jeden Chip in diesem System ausgeführt werden muß, kann der Durchsatz verringert werden, und Fehler beim Durchtrennen der Sicherungen können während des Reparaturprozesses erzeugt werden, was zu einer niedrigeren Erfolgsrate bei der Reparatur und folglich zu einer verringerten Produktionsausbeute der Halbleiterspeichervorrichtung führt.
  • Wenn eine defekte Zeile ausgewählt wird und zu reparieren ist, wird der Zeilendekoder durch ein Signal NED von einem Ersatzzeilendekoder inaktiv gemacht. Der Zeilendekoder wird nämlich einmal aktiviert und danach inaktiviert als Reaktion auf das Signal NED, was bedeutet, daß die Zeile mit der defekten Speicherzelle (Bit) ebenfalls einmal ausgewählt wird. Zum Verhindern der Einflüsse, die den Zustand der Auswahl der Zeile mit dem defekten Bit beeinflussen, ist es notwendig, eine ausgewählte Speicherzelle mit der gemeinsamen Datenleitung zu verbinden, nachdem das Signalpotential der ausgewählten Zeile stabil wird, wodurch die Zugriffszeit zunimmt.
  • Ein Redundanzschema zum Reparieren einer defekten Zelle in einer Speichervorrichtung ist in S. S. Eaton, Jr US-Patent Nr. 4389715, "An Ultralow Power 8K · 8-Bit Full CMOS RAM with a Six-Transistor Cell", von K. Ochii u. a., IEEE Journal of Solid- State-Circuits, Bd. SC-17, Nr. 5, Oktober 1982, S. 798 bis 803 und in der japanischen Patentveröffentlichung JP-61-35636 B offenbart.
  • Das US-Patent 4 398 715 offenbart eine Speichervorrichtung mit einer Schaltung zum Speichern einer Zeilen- oder Spaltenadresse einer defekte Speicherzelle, die für einen Adreßpuffer vorgesehen ist, einer Schaltung zum Vergleichen der Ausgabe von dem Adreßpuffer und der gespeicherten Adresse in der Speicherschaltung und einer Schaltung zum Auswählen von Ersatzzellen als Reaktion auf die Ausgabe von der Vergleichsschaltung.
  • Der Artikel Ochii u. a. offenbart eine Redundanzschaltung von einer Zeile und zwei Spalten zum Reparieren defekter Zellen. Die Redundanzschaltung weist eine Programmschaltung auf, in der eine Adresse einer defekten Zeile oder Spalte durch Durchtrennen einer Sicherung mittels eines Lasers programmiert wird. Die Programmschaltung ist mit einer Ersatzfreigabeverriegelung zum Verhindern von Gleichstrom versehen.
  • Die japanische Patentveröffentlichung (Kokoku) 61-35636 offenbart eine Speichervorrichtung mit einem Schaltkreis, der zwischen einer Zeile oder einer Spalte und einem Dekoderausgang vorgesehen ist. Der Schaltkreis weist eine Sicherung auf, und die Auswahl/Nicht-Auswahl einer entsprechenden Zeile oder Spalte wird durch Durchtrennen dieser Sicherung bestimmt.
  • Ein Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Reparaturschaltung eines defekten Bit vorzusehen, die die Nachteile des oben beschriebenen herkömmlichen Zeilen- und Spaltenreparaturschaltungsaufbau vermeidet.
  • Ein anderes Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, eine Reparaturschaltung eines defekten Bit vorzusehen, die den Durchsatz und die Erfolgsrate der Reparatur in dem Zeilen- oder Spaltenreparaturprozeß verbessert.
  • Ein weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, eine Reparaturschaltung eines defekten Bit vorzusehen, die die Zugriffszeit verringern kann.
  • Ein noch weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, eine Reparaturschaltung eines defekten Bit vorzusehen, die eine Zeile oder Spalte genau und auf eine einfache Weise durch Verringern der Zahl von Sicherungen reparieren kann, die zum Reparieren defekter Zeilen und Spalten zu durchtrennen sind.
  • Ein noch weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren des Reparierens defekter Bit vorzusehen.
  • Die europäische Patentveröffentlichung EP 0 090 331 A offenbart eine Halbleiterspeichervorrichtung mit einem Hauptspeicher, der zu einem Hilfsspeicher durch Abtrennen eines Verbindungsdrahtes zwischen einem Dekoder und dem Hauptspeicher geschaltet werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Halbleiterspeichervorrichtung vorgesehen, wie sie in Anspruch 1 angegeben ist.
  • Die vorangehenden und andere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ersichtlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung, wenn sie in Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnung genommen wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine herkömmliche Halbleiterspeichervorrichtung;
  • Fig. 2 zeigt ein Beispiel einer Halbleiterspeichervorrichtung;
  • Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Zeilenreparaturschaltung;
  • Fig. 4 zeigt eine Zeilenreparaturschaltung;
  • Fig. 5 zeigt eine Spaltenreparaturschaltung;
  • Fig. 6 zeigt ein anderes Beispiel einer Zeilenreparaturschaltung;
  • Fig. 7 zeigt schematisch eine statische Halbleiterspeichervorrichtung großer Kapazität, bei der das Speicherzellenfeld in eine Mehrzahl von Abschnitte unterteilt ist,
  • Fig. 8 zeigt ein Beispiel, bei dem eine Spaltenreparaturschaltung auf die statische Halbleiterspeichervorrichtung des Unterteilungstypes angewendet ist, die in Fig. 7 gezeigt ist;
  • Fig. 9 zeigt schematisch eine Spaltenreparaturschaltung, die in der EP 858 033 A beansprucht ist und die dem gleichen Anmelder übertragen ist;
  • Fig. 10A und 10B zeigen eine Ausführungsform einer Zeilenreparaturschaltung;
  • Fig. 11A und 11B zeigen schematisch eine Spaltenreparaturschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 12 bis 15 zeigen Beispiele von Spalten- und Zeilenreparaturschaltung, die den erfinderischen Gegenstand darstellen, der in EP 856 793 A beansprucht ist, die dem gleichen Anmelder übertragen ist;
  • Fig. 12 zeigt eine Spaltenreparaturschaltung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 13 zeigt eine weitere Spaltenreparaturschaltung;
  • Fig. 14 zeigt eine Spaltenreparaturschaltung; und
  • Fig. 15 zeigt eine andere Zeilenreparaturschaltung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Fig. 2 zeigt einen schematischen Aufbau einer Halbleiterspeichervorrichtung. Es wird Bezug genommen auf Fig. 2, die Halbleiterspeichervorrichtung weist ein Speicherzellenfeld 1 auf, in dem Speicherzellen in einer Matrix von Spalten und Zeilen angeordnet sind. Das Speicherzellenfeld 1 enthält Ersatzzeilen und -spalten, deren Positionen nicht fest sind, wie im einzelnen später beschrieben wird. Ein Zeilenadreßpuffer 2, ein Zeilendekoder 3 und eine Zeilenreparaturschaltung 4 sind zum Auswählen einer Zeile des Speicherzellenfeldes 1 vorgesehen. Der Zeilenadreßpuffer 2 empfängt extern angelegte Zeilenadreßsignale A0 bis Ak und erzeugt interne Zeilenadreßsignale. Der Zeilendekoder 3 dekodiert die internen Adreßsignale von dem Zeilenadreßpuffer 2, wählt eine entsprechende Zeile des Speicherzellenfeldes 1 aus und überträgt ein Aktivierungssignal an die ausgewählte Zeile. Die Zeilenreparaturschaltung 4 ist zwischen einem Ausgangsabschnitt des Zeilendekoders 3 und den Zeilen des Speicherzellenfeldes 1 vorgesehen und überträgt die Ausgabe von dem Zeilendekoder 3 zu jeder der Zeilen des Speicherzellenfeldes 1, während eine defekte Zeile in einem nicht ausgewählten Zustand gehalten wird.
  • Ein Spaltenadreßpuffer 5, ein Spaltendekoder 6, eine Spaltenreparaturschaltung 7, ein Leseverstärker + I/O-Block 8 und ein Spaltenauswahlgatter 9 sind zum Auswählen einer Spalte des Speicherzellenfeldes 1 vorgesehen. Der Spaltenadreßpuffer 5 empfängt extern angelegte Spaltenadreßsignale B0 bis Bm und erzeugt interne Spaltenadreßsignale. Der Spaltendekoder 6 dekodiert die internen Spaltenadreßsignale von dem Spaltenadreßpuffer 5 und erzeugt ein Signal zum Auswählen einer entsprechenden Spalte des Speicherzellenfeldes 1. Die Spaltenreparaturschaltung 7 hält eine defekte Spalte in einem nicht ausgewählten Zustand und überträgt die Ausgabe von dem Spaltendekoder 6 zu dem Auswahlgatter 9. Das Spaltenauswahlgatter 9 verbindet eine entsprechende Spalte des Speicherzellenfeldes 1 mit einer gemeinsamen Datenleitung in dem Block 8 als Reaktion auf das von der Spaltenreparaturschaltung 7 übertragene Auswahlsignal. Ein in dem Block 8 enthaltener Leseverstärker verstärkt die Information auf der ausgewählten Spalte.
  • Eine Dateneingangs/Ausgangsschaltung 10 ist zum Empfangen und Liefern von Daten von einer externen Vorrichtung und an eine externe Vorrichtung vorgesehen. Die Dateneingangs/Ausgangsschaltung 10 empfängt extern angelegte Eingangsdaten Din und überträgt dieselben zu einer ausgewählten Speicherzelle durch den Block 8. Sie empfängt in dem Block (Leseverstärker) 8 verstärkte Daten und gibt dieselben als Ausgangsdaten Dout aus.
  • Eine Adreßübergangserfassungsschaltung 11 ist zum Definieren von Zeilenauswahl- und Spaltenauswahlzeitpunkten in der Halbleiterspeichervorrichtung vorgesehen. Die Adreßübergangserfassungsschaltung 11 überwacht die internen Zeilenadressen von dem Zeilenadreßpuffer 2, erfaßt den Zeitpunkt der Änderung davon und erzeugt ein Zeilenadreßänderungserfassungssignal/ATDX. Die Adreßübergangserfassungsschaltung 11 empfängt interne Spaltenadreßsignale von dem Spaltenadreßpuffer 5, erfaßt die Zeit der Änderung der Spaltenadreßsignale und gibt ein Spaltenadreßänderungserfassungssignal/ATDY aus.
  • Obwohl ein statischer Direktzugriffsspeicher als ein Beispiel einer Halbleiterspeichervorrichtung in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt ist, kann die vorliegende Erfindung auf dynamische Direktzugriffsspeicher und auf jede Halbleiterspeichervorrichtungen angewendet werden, in denen Speicherzellen in einer Matrix angeordnet sind, die aus Zeilen und Spalten besteht.
  • Ein Block 100 der gestrichelten Linien in Fig. 1 stellt einen Halbleiterchip dar.
  • Fig. 3 zeigt einen speziellen Aufbau der Zeilenreparaturschaltung 4 von Fig. 2. Es wird Bezug genommen auf Fig. 3, das Speicherzellenfeld weist eine Ersatzzeile auf. Daher weist es n + 1 Zeilenauswahlleitungen R1 bis Rn + 1 auf. Eine Spalte Ci ist als Repräsentant in Fig. 3 gezeigt. Die Spalte Ci weist ein Paar von komplementären Bitleitungen BL und/BL auf. Eine Speicherzelle MC ist an jedem der Schnittpunkte der Spalte Ci und der Zeilenauswahlsignalleitungen R1 bis Rn + 1 vorgesehen. Übertragungsgattertransistoren 90a und 90b, die als Reaktion auf ein Spaltenauswahlsfgnal Yi von dem Spaltendekoder (6 in Fig. 2) eingeschaltet werden, sind für das Bitleitungspaar BL, /BL der Spalte Ci vorgesehen. Wenn die Übertragungsgattertransistoren 90a und 90b in den Ein-Zustand versetzt werden, wird die Spalte Ci mit dem Laserverstärker durch eine gemeinsame Signalleitung verbunden. Ein hoher Widerstand r ist an dem Endabschnitt einer jeden der Zeilen R1 bis Rn + 1 zum sicheren Halten der defekten Zeile auf dem Massepotentialpegel vorgesehen.
  • Der Zeilendekoder 3 weist n Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn auf. Bei dem Auswählen einer Zeile wird eine der Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn ausgewählt und aktiviert durch die Dekodiertätigkeit des Zeilendekoders 3.
  • Die Zeilenreparaturschaltung 4 weist p-Kanal-Feldeffekttransistoren vom isolierten Gatetyp (hier im folgenden als p- Transistoren bezeichnet) QPl bis QPN und n-Kanal-Feldeffekttransistoren (hier im folgenden als n-Transistoren bezeichnet) QN1 bis QNn, die alternative Verbindung einer Zeilendekoderausgangssignalleitung mit zwei Zeilen vorsehen, auf. Ein Leitungsanschluß des p-Transistors QPj (j = 1 bis n) und der des n- Transistors QNj sind beide mit der gleichen Zeilendekoderausgangssignalleitung Xj verbunden. Der andere Leitungsanschluß des n-Transistors QNj und der des p-Transistors QPj + 1 sind mit der gleichen Zeile Rj + 1 verbunden. Der p-Transistor QP1 weist den anderen Leitungsanschluß mit der ersten Zeile R1 verbunden auf. Der n-Transistor QNn weist den anderen Leitungsanschluß mit der (n + 1)-ten Zeile Rn + 1 verbunden auf.
  • Der oben beschriebene Aufbau ermöglicht die selektive Übertragung des Ausgangssignales Xj (in der folgenden Beschreibung werden die Ausgangssignalleitungen und das Signal auf der Ausgangssignalleitung durch das gleiche Bezugszeichen bezeichnet) von dem Zeilendekoder zu zwei benachbarten Zeilen Rj und Rj + 1.
  • Ein Spannungsversorgungspfad P ist zum Steuern der Aus-Tätigkeiten der p-Transistoren QP1 bis QPn und der n-Transistoren QN1 bis QNn vorgesehen. Ein Ende des Spannungsversorgungspfades P ist zum Empfangen des Stromversorgungspotentiales Vcc verbunden, und das andere Ende ist zum Empfangen des Massepotentiales Vss verbunden. Der Spannungsversorgungspfad P weist einen hohen Widerstand 21 und Sicherungen f1 bis fn auf, die in Reihe miteinander geschaltet sind. Ein Ende des hohen Widerstandes ist zum Empfangen des Stromversorgungspotentials Vcc verbunden, und das andere Ende ist mit einem Ende der Sicherung und den Gates der Transistoren QPn und QNn verbunden. Die Sicherungen f1 bis fn sind entsprechend den Zeilen R1 bis Rn vorgesehen, und die Sicherungen f1 bis fn sind in Reihe in dieser Reihenfolge zwischen das Massepotential Vss und den hohen Widerstand 21 geschaltet. Ein Ende der Sicherung fj ist mit dem Gates der Transistoren QPj und QNj verbunden, und das andere Ende ist mit den Gates der Transistoren QPj - 1 und QNj - 1 verbunden. Die Sicherungen f1 bis fn können geschmolzen und durchtrennt werden unter Benutzung zum Beispiel eines Laserstrahles.
  • Der Stromversorgungspfad P ist zwischen den Zeilenauswahlschaltern QP1 bis QPn und QN1 bis QNn und dem Speicherzellenfeld 1 angeordnet. Der Grund dafür ist der, daß wenn der Stromversorgungspfad P auf der Seite des Zeilendekoders 3 vorgesehen ist, die Zeilendekoderausgangssignalleitung Xj und eine mit den Gates der Transistoren QPj und QNj von dem Spannungsversorgungspfad verbunden ist, miteinander überlappen, wodurch die Anordnung, der Herstellungsprozeß und das Layout der Signalleitungen kompliziert wird. Wie in der Figur gezeigt ist, wenn der Spannungsversorgungspfad P auf der Seite des Speicherzellenfeldes vorgesehen ist, können die Zeilendekoderausgangssignalleitung und die Signalleitung von dem Spannungsversorgungspfad zu dem Gate eines jeden Transistors nicht überlappend miteinander in dem gleichen Abstand angeordnet werden, was das Layout und den Herstellungsprozeß vereinfacht. Der Betrieb der in Fig. 3 gezeigten Reparaturschaltung 4 wird im folgenden beschrieben.
  • Es sei angenommen, daß kein defektes Bit in dem Speicherzellenfeld durch einen Funktionstest der Halbleiterspeichervorrichtung gefunden worden ist. In diesem Zustand sind die Sicherungselemente f1 bis fn alle in dem Leitungszustand. Daher wird das Potential Vss auf dem Massepegel von dem Spannungsversorgungspfad P zu den Gates der Transistoren QP1 bis QPn und QN1 bis QNn übertragen. Folglich werden die p-Transistoren QP1 bis QPn in den Ein-Zustand versetzt, während die n-Transistoren QN1 bis QNn alle in den Auszustand versetzt werden. Folglich werden die Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn von dem Zeilendekoder 3 mit den Zeilen R1 bis Rn durch die entsprechenden p-Transistoren QPq bis QPn verbunden. Wenn eine Zeile auszuwählen ist, wird die ausgewählte Zeile aktiviert, und die mit der ausgewählten Zeile verbundenen Speicherzellen werden mit den zugehörigen Spalten Ci verbunden.
  • Es sei angenommen, daß eine defekte Speicherzelle in den mit der Zeile Ri verbundenen Speicherzellen als ein Resultat eines Testes der Halbleiterspeichervorrichtung gefunden ist. Zu dieser Gelegenheit wird die Sicherung fi unter Benutzung zum Beispiel eines Lasers durchgetrennt. In diesem Fall sind die Sicherungen f1 bis fi - 1 mit dem Massepotential Vss verbunden. Daher sind die Ein/Aus-Tätigkeiten der p-Transistoren QP1 bis QPi - 1 und der n-Transistoren QN1 bis QN1 - 1 die gleichen wie in dem normalen Zustand. Genauer, die p-Transistoren QP1bis QPi - 1 sind in dem Ein-Zustand versetzt, während die n-Transistoren QN1 bis QN1 - 1 in den Aus-Zustand versetzt sind.
  • Weiterhin wird ein hohes Potential des Pegels des Stromversorgungspotentiales Vcc zu den Gates der p-Transistoren QPi bis QPn und der n-Transistoren QN1 bis QNn durch den hohen Widerstand 21 übertragen. Folglich werden die p-Transistoren QPi bis QPn in den Aus-Zustand versetzt, während die n-Transistoren QN1 bis QNn in den Ein-Zustand versetzt werden. Folglich werden die Ausgangssignalleitungen X1 bis Xi - 1 des Zeilendekoders 3 mit den Zeilen R1 bis Ri - 1 durch die p-Transistoren QP1 bis QPi - 1 verbunden, während die Signalleitungen Xi bis Xn mit den Zeilen Ri + 1 bis Rn + 1 durch die entsprechenden n-Transistoren QN1 bis QNn verbunden werden. Folglich wird die Zeile Ri, mit der die defekte Speicherzelle verbunden ist, immer in dem nicht ausgewählten Zustand gehalten, und somit ist die defekte Speicherzelle repariert.
  • Die Zeile Ri mit der defekten Speicherzelle wird mit dem Massepotential Vss durch den hohen Widerstand r verbunden, so daß sie nicht in dem elektrisch schwebenden Zustand ist, selbst wenn sie elektrisch von dem Zeilendekoder 3 getrennt ist. Durch Fixieren des Potentiales der Zeile mit der defekten Speicherzelle auf dem Massepotential durch den hohen Widerstand r kann verhindert werden, daß das Potential der abgetrennten defekten Zeile Ri durch den Einfluß von Rauschen oder ähnliches angehoben wird, so daß sie in den ausgewählten Zustand versetzt wird. Selbst wenn der Widerstand r mit dem Anschlußendabschnitt einer jeden der Zeilen R1 bis Rn + 1 verbunden ist, gibt es keinen Einfluß auf die Zeilenladetätigkeit beim Auswählen der Zeile, da jede Zeile mit dem Massepotential durch den hohen Widerstand verbunden ist.
  • Bei dem oben beschriebenen Aufbau kann die defekte Zeile durch Abtrennen nur einer Sicherung repariert werden. Zusätzlich ist es bei diesem Aufbau nicht notwendig, den Zeilendekoder 3 in den nicht gewählten Zustand zu versetzen und den Ersatzzeilendekoder zu betätigen. Daher wird ungleich dem herkömmlichen Aufbau die Zeile Ri mit der defekten Speicherzelle nie ausgewählt und es ist nicht notwendig, das Signal NED zu erzeugen. Daher wird die Zugriffszeit nicht vergrößert, und die Auswahl der Zeile kann mit hoher Geschwindigkeit realisiert werden.
  • Obwohl die Reparatur einer Zeile in dem Aufbau von Fig. 3 gezeigt ist, ist es unnötig zu erwähnen, daß die Reparaturschaltung des gleichen Aufbaues zum Reparieren einer Spalte benutzt werden kann.
  • Bei dem in Fig. 3 gezeigten Aufbau wird der hohe Widerstand 21 als Mittel zum Liefern des Stromversorgungspotentiales Vcc zu dem Stromversorgungspfad P benutzt. Selbst wenn jedoch das Stromversorgungspotential von 0V auf Vcc steigt, wenn der Strom eingeschaltet wird, wird die Spaltung zu dem Spannungsversorgungspfad P durch den hohen Widerstand Z1 geliefert, so daß der Potentialanstieg in dem Stromversorgungspfad P eine lange Zeitdauer benötigt. Ein Aufbau zum schnellen Übertragen des Stromversorgungspotentiales Vcc zu dem Stromversorgungspfad P ist in Fig. 4 gezeigt.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 4, die Potentialeinstellschaltung 7 zum Liefern des Stromversorgungspotentiales Vcc zu einem Stromversorgungspfad P weist p-Transistoren QS1 und QS2 und einen Inverter I1 auf. Der Transistor QS1 wird als Reaktion auf ein Adreßänderungserfassungssignal/ATDx von der Adreßübergangserfassungsschaltung 11 zum Übertragen des Stromversorgungspotentiales Vcc zu dem Spannungsversorgungspfad P eingeschaltet. Der Inverter I1 invertiert das Potential auf dem Spannungsversorgungspfad P zum Anlegen desselben an das Gate des p-Transistors QS2. Der p-Transistor QS2 wird als Reaktion auf die Ausgabe von dem Inverter I1 eingeschaltet und überträgt das Stromversorgungspotential Vcc zu dem Spannungsversorgungspfad P. Der Inverter Il und der p-Transistor QS2 stellen eine Verriegelungsschaltung zum Verriegeln des Potentiales des Stromversorgungspfades P dar. Der Ein-Widerstand des p- Transistors QS1 ist groß eingestellt, damit das Potential des Spannungsversorgungspfades P kaum ansteigt, wenn keine Sicherung durchtrennt ist. Der Betrieb wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn bei einer Halbleiterspeichervorrichtung sich ein extern angelegtes Adreßsignal ändert, wird ein Adreßänderungserfassungssignal/ATDx von der Adreßübergangserfassungsschaltung 11 erzeugt (siehe Fig. 1). Das Adreßänderungserfassungssignal /ATDx fällt auf den L-Pegel, wenn eine Änderung des Adreßsignales erfaßt wird. Daher wird als Reaktion auf das Adreßänderungserfassungssignal/ATDx der p-Transistor QS1 eingeschaltet zum Anheben des Potentiales auf dem Spannungsversorgungspfad P. Wenn alle Sicherungen f1 bis fn leitend sind, ist das Potential des Spannungsversorgungspfades P ungefähr auf dem Pegel des Massepotentiales Vss, da der Ein-Widerstand des p-Transistors QS1 auf einen großen Wert eingestellt ist.
  • Wenn weiterhin irgendeine der Sicherungen f1 bis fn durchtrennt ist, steigt das Potential des Abschnittes, der von dem Massepotential Vss des Spannungsversorgungspfades abgeschnitten ist, an. Wenn das angestiegene Potential des Spannungsversorgungspfades P den Schwellenwert des Inverters 11 überschreitet, wird ein Signal des Pegels des Massepotentiales Vss von dem Inverter Il so ausgegeben, daß es an das Gate des p-Transistors QS2 angelegt wird. Folglich wird der p-Transistor QS2 eingeschaltet zum Liefern des Stromversorgungspotentiales Vcc zu dem Spannungsversorgungspfad P. Da der Ein-Widerstand des p-Transistors QS2 nicht sehr groß ist, wird der Abschnitt, der von dem Massepotential Vss des Spannungsversorgungspfades abgeschnitten ist, schnell aufgeladen, und das Potential davon steigt schnell an.
  • Sobald der p-Transistor QS2 in den Ein-Zustand versetzt ist, wird die Spannung eines vorgeschriebenen Abschnittes des Spannungsversorgungspfades P durch einen Schaltungsabschnitt des p- Transistors QS2 und des Inverters 11 verriegelt, da die Ausgabe von dem Inverter I1 immer auf dem Pegel des Massepotentiales Vss ist. Durch solche eine Potentialeinstellschaltung 17 kann das Stromversorgungspotential Vcc schnell und stabil an den Spannungsversorgungspfad P beim Reparieren einer defekten Zeile angelegt werden.
  • Bei dem in Fig. 4 gezeigten Aufbau wird ein Signal/ATDx, das die Zeit der Änderung eines Zeilenadreßsignales erfaßt, als das Adreßänderungserfassungssignal, das den Speicherzyklus definiert, von der Adreßübergangserfassungsschaltung 11 benutzt. Wenn jedoch die Adreßübergangserfassungsschaltung sowohl die Zeitpunkte der Änderung in den Zeilenadreß- und Spaltenadreßsignalen erfaßt und nur ein Adreßänderungserfassungssignal/ATD vorsieht, dann kann das Adreßänderungserfassungssignal an das Gate des p-Transistors QS1 angelegt werden zum Vorsehen des gleichen Effektes wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform.
  • Bei den in Fig. 3 und 4 gezeigten Aufbauten wird das Zeilen- oder Spaltenauswahlsignal unter Benutzung eines Transistors vom isolierten Gatetyp übertragen. In dem Fall ist das, was von dem Transistor vom isolierten Gatetyp übertragen werden kann, das Signal von nur dem Spannungspegel, der vorgesehen wird durch Subtrahieren der Schwellenspannung von ihm selbst von der an das Gate daran angelegten Spannung. Zusätzlich funktioniert der Transistor auch als ein Widerstand aufgrund des Ein- Widerstandes von ihm selbst. Daher ist die Amplitude der Dekoderausgabe in diesem Transistorabschnitt verringert, die zu der Zeilen- oder Spaltenauswahlleitung zu übertragen ist. Daher weist das Signalpotential auf der ausgewählten Zeilen- oder Spaltenauswahlleitung einen unzureichenden Wert auf, und die Anstiegs/Abfallszeit kann länger werden. In Hinblick auf das vorangehende ist ein Beispiel eines Aufbaues, der den Amplitudenverlust des Zeilen- oder Spaltenauswahlsignales durch solch eine Reparaturschaltung verhindern kann, in Fig. 5 gezeigt. Bei dem Aufbau von Fig. 5 ist die Reparatur einer Spalte als ein Beispiel gezeigt. Der Aufbau ist jedoch auch auf die Reparatur von Zeilen anwendbar.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 5, die Spaltenreparaturschaltung 7 weist Übertragungsgatter TA1 bis TAn und TB1 bis TBn zum Verbinden der Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yn des Spaltendekoders 6 mit den entsprechenden Spalten C1 bis Cn + 1 auf, so daß eine Spalte, die eine defekte Speicherzelle enthält, nicht ausgewählt wird (hier im folgenden als defekte Spalte bezeichnet). Die Übertragungsgatter TAj (j = 1 bis n) und TBj (j = 1 bis n) bestehen jeweils aus einem CMOS-Übertragungsgatter, in dem ein p-Transistor und n-Transistor parallel geschaltet sind. Das Übertragungsgatter TAj verbindet die Ausgangssignalleitung Yj des Spaltendekoders 6 mit einer Spalte Cj (genauer mit einer Spaltenauswahlsignalleitung Dj). Das CMOS-Übertragungsgatter TBj verbindet die Ausgangssignalleitung Yj des Spaltendekoders 6 mit der Spalte Cj + 1 (oder mit der Spaltenauswahlleitung Dj + 1). In dem Aufbau von Fig. 5 ist der in Fig. 3 und 4 gezeigte p-Transistor QPj durch das CMOS-Übertragungsgatter TAj ersetzt, und der n-Transistor QNj ist durch das CMOS- Übertragungsgatter TBj ersetzt.
  • Zwei Spannungsversorgungspfades PA und PB sind zum Leitendmachen der CMOS-Übertragungsgatter TAj und TBj angeordnet. Ein Ende des Spannungsversorgungspfades PA ist mit dem Stromversorgungspotential Vcc verbunden, und sein anderes Ende ist mit dem n-Transistor QTN verbunden. Sicherungen fA1 bis fAn sind in Reihe entsprechend den Spalten C1 bis Cn zwischen dem einen Ende des Spannungsversorgungspfades PA und dem Transistor QTN geschaltet. Das Gate des n-Transistors QTN ist mit dem Stromversorgungspotential Vcc durch einen Widerstand 22 und dem Massepotential Vss durch eine Sicherung fTN verbunden. Der andere Leitungsabschnitt des Transistors QTN ist mit dem Massepotential Vss verbunden.
  • Ein Ende des Stromversorgungspfades PB ist mit dem Massepotential Vss verbunden, und das andere Ende ist mit einem Leitungsanschluß eines p-Transistors QTP verbunden. Sicherungen fB1 bis fBn sind in Reihe entsprechend den Spalten zwischen dem einen und dem anderen Ende des Spannungsversorgungspfades PB geschaltet. Der andere Leitungsanschluß des p-Transistors QTP ist mit dem Stromversorgungspotential Vcc verbunden, und sein Gate ist mit dem Massepotential durch einen Widerstand 23 und mit dem Stromversorgungspotential Vcc durch eine Sicherung fTP verbunden.
  • Die Widerstände 22 und 23 sind beide so eingestellt, daß sie einen Wert haben, der im wesentlichen Strom daran hindert, zu den Sicherungen fTN und fTP zu fließen, wenn die Sicherungen fTN und fTP leitend sind.
  • Die Sicherungen fAj und fBj sind in einem Paar angeordnet. Das eine Ende der Sicherung fAj ist mit den Gates des n-Transistors des CMOS-Übertragungsgatters TAj und des p-Transistors des CMOS-Übertragungsgatters TBj verbunden. Das andere Ende der Sicherung fAj ist mit den Gates des n-Transistors des Übertragungsgatters TAj - 1 und des p-Transistors des Übertragungsgattes TBj - 1 verbunden. Ein Ende der Sicherung fBj ist mit den Gates des p-Transistors des CMOS-Übertragungsgatters TAj und des n-Transistors des Übertragungsgatters TBj verbunden. Das andere Ende der Sicherung fBj ist mit dem Gate des p- Transistors des CMOS-Übertragungsgatters TAj - 1 und dem Gate des n-Transistors des Übertragungsgatters TBj - 1 verbunden. Die Übertragungsgatter TAj und TBj sind von niedriger Impedanz und weisen eine Funktion des Übertragens eines Signales mit unverringerter Amplitude auf, so daß sie sicher die Ausgangssignale von dem Spaltendekoder 6 zu den entsprechenden Spalten übertragen können.
  • Das andere Ende einer jeden der Auswahlsignalleitungen D1 bis Dn + 1 für jede Spalte ist mit dem Massepotential Vss durch einen hohen Widerstand r verbunden. Selbst wenn folglich die defekte Spalte von dem Spaltendekoder 6 abgetrennt ist, wird vermieden, daß die Spaltenauswahlsignalleitung in einen schwebenden Zustand versetzt wird zum Ansteigen des Potentiales davon durch den Einfluß von Rauschen, was zu einer fehlerhaften Spaltenauswahl führt. Der Betrieb wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn es keine defekte Speicherzelle gibt, sind die Sicherungen fA1 bis fAn, fB1 bis fBn, fTN und fTP alle in dem Leitungszustand. In diesem Zustand sind der n-Transistor QTN und der p- Transistor QTP beide aus. Folglich wird der Spannungsversorgungspfad PA auf dem Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc gesetzt, während der Spannungsversorgungspfad PB auf den Pegel des Massepotentiales Vss gesetzt wird. Daher sind die CMOS- Übertragungsgatter TA1 bis TAn in den Ein-Zustand versetzt, während die CMOS-Übertragungsgatter TB1 bis TBn in den Aus- Zustand versetzt sind. Folglich werden die Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yn von dem Spaltendekoder 6 mit den entsprechenden Spalten C1 bis Cn durch die Übertragungsgatter TA1 bis TAn verbunden.
  • Es sei angenommen, daß es eine defekte Speicherzelle in der Spalte Ci gibt. In dem Fall werden die Sicherungen fAi und fBi abgetrennt, und die Sicherungen fTN und fTP werden ebenfalls abgetrennt. Folglich werden der n-Transistor QTN und der p- Transistor QTP beide in den Ein-Zustand versetzt. Folglich wird der Abschnitt der Sicherungen fA1 bis fAi - 1 auf den Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc gesetzt, und der Schaltungsabschnitt der Sicherungen fA1 + 1 bis fAn wird auf den Pegel des Massepotentiales Vss gesetzt in dem Spannungsversorgungspfad PA.
  • In dem Spannungsversorgungspfad PB wird der Schaltungsabschnitt der Sicherungen fB1 bis fBi - 1 auf den Pegel des Massepotentiales Vss gesetzt, und der Schaltungsabschnitt der Sicherungen fBi + 1 bis fBn wird auf den Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc gesetzt.
  • Als Resultat werden die Übertragungsgatter TA1 bis TAi - 1 in den Einzustand versetzt, und die Übertragungsgatter TAi bis TAn werden in den Aus-Zustand versetzt. Zu der gleichen Zeit werden die Übertragungsgatter TB1 bis TBi - 1 in den Aus-Zustand versetzt, und die Übertragungsgatter TBi bis TBn werden in den Ein-Zustand versetzt. Daher werden die Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yi - 1 des Spaltendekoders 6 mit den Spalten Ci bis Ci - 1 durch die Übertragungsgatter TA1 bis TAi - 1 verbunden, während die Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yn mit den Spalten Ci + 1 bis Cn + 1 durch de Übertragungsgatter TBi bis TBn verbunden werden.
  • Bei dem in Fig. 5 gezeigten Beispiel kann die Spalte nur durch Trennen von vier Sicherungen repariert werden, und die Spaltenauswahl kann zuverlässig mit hoher Geschwindigkeit ohne Verringerung der Amplitude des Spaltenauswahlsignales durchgeführt werden.
  • Dieser Aufbau zum Reparieren der Spalte von Fig. 5 kann natürlicherweise auf das Reparieren einer Zeile angewendet werden. Ein Aufbau zum Reparieren der Zeile kann durch Ersetzen der Spaltenauswahlsignalleitungen D1 bis Dn + 1 durch die Zeilen R1 bis Rn + 1 und durch Ersetzen des Spaltendekoders 6 durch einen Zeilendekoder 3 vorgesehen werden.
  • Wie oben beschrieben wurde, treibt bei den Aufbauten von Fig. 3 und 4 der Zeilendekoder 3 die Zeilen R1 bis Rn + 1 durch die Transistoren QP1 bis QPn und QN1 bis QNn. Daher wird wegen des Widerstandes der Transistoren die Anstiegs/Abfallszeit des Potentiales der ausgewählten Zeile länger, wodurch die Zugriffszeit vergrößert wird.
  • In diesem Fall werden Treiber XD1 bis XDn + 1 zwischen den Transistoren QP1 bis QPn und QN1 bis QNn und den entsprechenden Zeilen, wie in Fig. 6 gezeigt ist, zum Treiben der Zeilen mit hoher Geschwindigkeit angeordnet. Indem das getan wird, wird die Fähigkeit des Treibens der ausgewählten Zeile vergrößert, und das Potential der ausgewählten Zeile kann mit hoher Geschwindigkeit angehoben oder abgesenkt werden, selbst wenn die Zeile durch die Zeilendekoder durch die Transistoren QP1 bis QPn und QN1 bis QNn getrieben wird. Bei dem in Fig. 6 gezeigten Aufbau wird jeder der Zeilentreiber XD1 bis XDn + 1 durch einen Inverterpuffer mit einem Hochziehwiderstand r1, der mit dem Eingangsabschnitt davon verbunden ist, dargestellt. Was hier gezeigt ist, ist ein Aufbau, bei dem eine Zeile gewählt wird, wenn eine Ausgabe von dem Zeilendekoder 3 den L-Pegel annimmt. Daher wird bei einem Aufbau, in dem eine Zeile gewählt wird, wenn die Ausgabe von dem Zeilendekoder 3 den H-Pegel annimmt, jeder der Zeilentreiber XD1 bis XDn + 1 durch einen einfachen Puffer dargestellt, und der Widerstand r1 ist ein Herunterziehwiderstand, der mit dem Massepotential Vss verbunden ist.
  • Bei kürzlichen statischen Halbleiterspeichervorrichtung großer Kapazität ist das Speicherzellenfeld in eine Mehrzahl von Abschnitten unterteilt, eine Leseverstärker ist für jeden Abschnitt vorgesehen, und die Ausgabe von dem Leseverstärker, der entsprechend dem Abschnitt vorgesehen ist, wird weiter gemultiplext, so daß er durch einen zweiten Leseverstärker verstärkt wird. Bei einem Speicherzellenfeld hoher Kapazität ist die Zahl von Speicherzellen, die mit einer Zeile verbunden sind, erhöht, und folglich ist die Zahl von Speicherzellen, die mit der gemeinsamen Datenleitung verbunden sind, ebenfalls erhöht. In solch einem Fall wird die gemeinsame Datenleitung länger, die Zeit der Datenübertragung wird länger, und die Eingangslast des Leseverstärkers, der das Potential auf der gemeinsamen Datenleitung erfaßt, nimmt zu, wodurch es schwierig wird, die Daten mit hoher Geschwindigkeit zu lesen.
  • Daher ist, wie in Fig. 7 gezeigt ist, ein erster Leseverstärker in jedem Abschnitt des Speicherzellenfeldes vorgesehen, und die Ausgabe des ersten Leseverstärkers wird gemultiplext und weiter durch einen zweiten Verstärker verstärkt, so daß die Länge der gemeinsamen Datenleitung um die Eingangslastkapazität des Leseverstärkers verringert wird.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 7, ein Speicherzellenfeld 1 ist in 16 Abschnitte SE1 bis SE16 unterteilt, wie als ein Beispiel gezeigt ist. Der Zeilendekoder 3 wählt eine Zeile der Speicherzellenfeldabschnitte SE1 bis SE16 aus. In diesem Fall sind die Speicherzellen von einem Speicherabschnitt oder zwei Abschnitten zu einer Zeile verbunden. Der Spaltendekoder 6 gibt ein Signal zum Auswählen einer entsprechenden Spalte aus den Speicherabschnitten SEl bis SE16 des Speicherzellenfeldes 1 aus. Das Spaltenauswahlgatter 9 verbindet eine ausgewählte Spalte mit der gemeinsamen Datenleitung, die für jeden Abschnitt entsprechend vorgesehen ist, als Reaktion auf die Spaltendekoderausgabe. Der erste Leseverstärker 81 ist entsprechend für jeden der Speicherzellenabschnitte SE1 bis SE16 zum Verstärken der Daten von dem entsprechenden Abschnitt vorgesehen.
  • Ein Abschnittsdekoder 60 dekodiert ein externes Adreßsignal (4 Bit von Zeilenadreß- und Spaltenadreßsignalen) zum Auswählen des Speicherzellenabschnittes, in dem die auszuwählende Speicherzelle enthalten ist. Der zweite Leseverstärker/Multiplexer 82 verstärkt die Ausgabe des ausgewählten ersten Leseverstärkers 81 zum Übertragen derselben zu einem Ausgangspuffer 101 als Reaktion auf ein Abschnittsauswahlsignal von dem Abschnittsdekoder 60. Der Abschnittsdekoder 60 dient auch zum Aktivieren nur des ersten Leseverstärkers entsprechend dem ausgewählten Abschnitt.
  • Anstelle des oben beschriebenen Aufbaues wird manchmal eine Leseschaltungsaufbau benutzt, wobei der Aufbau gemeinsame Datenleitungen, die für jeweils mehrere Spalten in jedem der Speicherabschnitte SE1 bis SE16 vorgesehen sind, einen ersten Leseverstärker, der entsprechend für jede gemeinsame Datenleitung vorgesehen ist, einen zweiten Leseverstärker, der entsprechend für jeden Speicherabschnitt zum Verstärken der Ausgabe von dem ersten Leseverstärker vorgesehen ist, und einen dritten Leseverstärker, der üblich für den zweiten Leseverstärker vorgesehen ist, zum Verstärken der Ausgabe des zweiten Leseverstärkers, aufweist.
  • Fig. 8 zeigt eine statische Halbleiterspeichervorrichtung großer Kapazität, wie oben beschrieben wurde. Es wird Bezug genommen auf Fig. 8, Spalten bis Cj gehören zu dem Abschnitt I, und die Spalten von Cj + 1 gehören zu dem Abschnitt II. Jede der zu dem Abschnitt I gehörenden Spalten ist mit der gemeinsamen Datenleitung CB1 verbunden, und die zu dem Abschnitt II gehörigen Spalten sind mit der gemeinsamen Datenleitung CB2 verbunden. Der Spaltendekoderausgang Yk ist mit der Spalte Ck oder Ck + 1 durch ein Schaltelement QAk oder ein Schaltelement QBk verbunden. Der Aufbau von Fig. 8 zeigt den Schaltungsaufbau zum Reparieren einer Spalte durch einfache Schaltungselemente als ein Beispiel.
  • Nun sei angenommen, daß eine defekte Speicherzelle mit der Spalte Ci verbunden ist. Wenn gemäß der Ausführungsform in diesem Fall die Spalte Ci von der Spaltendekoderausgangssignalleitung Yi getrennt wird, wird die Spaltendekoderausgangssignalleitung Yi mit der Spalte Ci + 1 durch den Schalter QBi verbunden, und die Spaltendekoderausgangssignalleitung Yk (k > i) wird mit der Spalte Ck + 1 durch ein Schaltelement QBk verbunden. Daher wird die Verbindung der Spaltendekoderausgangssignalleitung Yj, die an der Grenze dieses Abschnittes positioniert ist, von der Spalte Cj zu der Spalte Cj + 1 geschaltet. Die Spalte Cj gehört zu dem Abschnitt I, während die Spalte Cj + 1 zu dem Abschnitt II gehört. Folglich werden die Daten der Speicherzelle, die durch die Spaltendekoderausgabe Yj ausgewählt wird, die auf die gemeinsame Datenleitung CB1 ausgegeben werden soll, auf eine andere gemeinsame Datenleitung CB2 ausgegeben, so daß das genaue Lesen der Speicherzellendaten nicht ausgeführt werden kann.
  • Im Hinblick auf das Vorangehende muß ein Aufbau vorgesehen werden, bei dem die Spaltendekoderausgangssignale und der Speicherzellenabschnitt richtig zueinander entsprechen, wenn eine defekte Speicherzelle zu reparieren ist. Fig. 9 zeigt einen Aufbau, der richtig eine Spalte reparieren kann, selbst bei der Halbleiterspeichervorrichtung vom Spaltenabschnittstyp, wie in der EP 858 033 beansprucht ist.
  • Es wird auf Fig. 9 Bezug genommen, die Bitleitung BL der Spalte Cj + 1, die an der Grenze zwischen dem Abschnitt I und dem Abschnitt II positioniert ist, wird mit der gemeinsamen Datenleitung CB1 durch das Übertragungsgatter TG1 und mit einer gemeinsamen Datenleitung CB2 durch ein Übertragungsgatter TG2 verbunden. Die komplementäre Bitleitung/BL der Spalte Cj + 1 ist mit der gemeinsamen Datenleitung CB1 durch ein Übertragungsgatter TG1' und mit der gemeinsamen Datenleitung CB2 durch ein Übertragungsgatter TG2' verbunden. Die Gates der Übertragungsgatter TG1 und TG1' sind mit einer Spaltendekoderausgangssignalleitung Yj durch ein Schaltelement QBj verbunden. Die Gates der Übertragungsgatter TG2 und TG2' sind mit einer Spaltendekoderausgangssignalleitung Yj + 1 durch ein Schaltelement Qaj + 1 verbunden.
  • Mit diesem Aufbau wird, wenn das Schaltelement QBj leitend ist und das Schaltelement QAj + 1 nicht leitend ist, die Spalte Cj + 1 mit der gemeinsamen Datenleitung CB1 durch die Übertragungsgatter TG1 und TG1' verbunden. Wenn weiterhin das Schaltelement QBj nicht leitend ist und das Schaltelement QAj + 1 leitend ist, wird die Spalte Cj + 1 mit der gemeinsamen Datenleitung CB2 durch die Übertragungsgatter TG2 und TG2' verbunden. Wenn daher die Spalte Cj defekt ist und die Spaltendekoderausgangssignalleitung Yj mit der Spalte Cj + 1 verbunden ist, wird die Spalte Cj + 1 mit dem Abschnitt I durch die Übertragungsgatter TG1 und TG1' verbunden, wodurch genaues Lesen oder Schreiben der Daten ermöglicht wird.
  • Wenn es keine defekte Speicherzelle gibt, gehört die Spalte Cj + 1 zu dem Abschnitt II, und daher wird die Spalte Cj + 1 mit der gemeinsamen Datenleitung CB2 durch die Übertragungsgatter TG2 und TG2' verbunden.
  • Bei dem Aufbau jeder oben beschriebenen Ausführungsform wird eine Sicherung entsprechend einer defekten Zeile oder Spalte so durchtrennt, daß die defekte Zeile oder Spalte von dem Dekoderausgang getrennt wird, und die Dekoderausgangssignalleitung wird um eine Zeile oder eine Spalte verschoben, wodurch eine defekte Zeile oder Spalte repariert wird. Bei diesem Aufbau kann jedoch nur eine Zeile oder eine Spalte in einem Zellenfeld repariert werden. Ein Aufbau zum reparieren einer Mehrzahl von Zeilen oder Spalten wird im folgenden beschrieben.
  • Fig. 10A und 10B zeigen einen Aufbau zum Reparieren von zwei Zeilen. Bei dem Aufbau von Fig. 10A und 10B sind zwei Stufen von in Fig. 3 oder 5 gezeigten Reparaturschaltungen in Form einer Kaskade verbunden. Bei dem Aufbau von Fig. 10A und 10B wird ein Transistor, der ein Schaltmittel darstellt, einfach als ein mechanisches Schaltelement S dargestellt. Der Zustand des Leitens eines jeden Schaltelementes wird jedoch durch Durchtrennen einer Sicherung wie bei der in Fig. 3 oder 5 gezeigten Ausführungsform gesteuert.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 10A, n + 1 Unterzeilen SX1 bis SXn + 1 und n + 2 Zeilen R1 bis Rn + 2 sind für Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn des Zeilendekoders 3 vorgesehen. Schaltelemente S1A1 bis S1An und S1B1 bis S1Bn sind zwischen den Zeilendekoderausgangssignalleitung X1 bis Xn und den Unterzeilen SX1 bis SXn + 1 angeordnet. Die Zeilendekoderausgangssignalleitung Xk (k = 1 bis n) ist mit einer Unterzeile SXk durch das Schaltelement S1Ak und der Unterzeile SXk + 1 durch das Schaltelement S1Bk verbunden.
  • Schaltelemente S2A1 bis S2An + 1 und S2B1 bis S2Bn + 1 sind zwischen den Unterzeilen SX1 bis SXn + 1 und den Zeilen R1 bis Rn + 2 angeordnet. Die Unterzeile SXk ist mit der Zeile Rk durch das Schaltelement S2Ak und der Zeile Rk + 1 durch das Schaltelement S2Bk verbunden.
  • Wenn es keine defekte Speicherzelle in der Halbleiterspeichervorrichtung gibt, sind die Schaltelemente S1A1 bis S1An und S2A1 bis S2An + 1 in dem Ein-Zustand. Daher sind die Zeilendekoderausgangssignalleitungen X1 bis Xn mit den Unterzeilen SX1 bis SXn durch die entsprechenden Schaltelemente S1A1 bis S1An verbunden. Die Unterzeilen SX1 bis SXn sind mit den Zeilen R1 bis Rn durch die entsprechenden Schaltelemente S2A1 bis S2An verbunden.
  • Nun sei angenommen, daß es defekte Speicherzellen in den Zeilen Ri und Rj gibt. In diesem Fall wird, wie in Fig. 10B gezeigt ist, das mit der Zeilendekoderausgangssignalleitung Xi verbundene Schaltelement S1Ai in den Auszustand gebracht, und alle Schaltelemente S1Bi bis S1Bn werden in den Leitungszustand versetzt, wie in dem in Fig. 3 oder 5 gezeigten Fall. Folglich werden die Zeilendekoderausgangssignalleitungen X1 bis Xi - 1 mit den Unterzeilen SX1 bis Sxi - 1 verbunden, und die Signalleitungen Xi bis Xn werden mit den Unterzeilen SXi + 1 bis SXn + 1 durch die Schaltelemente S1Bi bis S1Bn verbunden.
  • Danach werden die Schaltelemente von S2Aj, das zwischen der Unterzeile SXj und der Zeile Rj vorgesehen ist, bis S2An + 1 in den Auszustand versetzt, und die Schaltelemente S2Bj bis S2Bn + 1 werden in den Ein-Zustand versetzt. Folglich werden die Unterzeilen SX1 bis SXj - 1 mit den Zeilen R1 bis Rj - 1 verbunden, und die Unterzeilen SXj bis SXn + 1 werden mit den Zeilen Rj + 1 bis Rn + 2 verbunden.
  • In diesem Fall ist die Unterzeile SXi mit der Zeile Ri verbunden. Die Unterzeile SXi ist bereits von den Ausgangssignalleitungen Xi - 1 und Xi zum Reparieren der Zeile Ri abgetrennt worden, und die Zeile Rj ist von den Unterzeilen SXj - 1 und SXj zum Reparieren der defekten Zeile Rj abgetrennt worden. Unter dieser Bedingung werden die Zeilendekoderausgangssignalleitungen X1 bis Xi - 1 mit den Zeilen R1 bis Ri - 1 verbunden, und die Ausgangssignalleitung Xi wird mit der Zeile Ri + 1 verbunden. Die Zeilendekoderausgangssignalleitungen Xi + 1 bis Xj - 2 werden mit der Zeile Ri + 2 bis Rj - 1 verbunden. Die Zeilendekoderausgangssignalleitungen Xj - 1 bis Xn werden mit den Zeilen Rj + 1 bis Rn + 2 verbunden.
  • Durch den oben beschriebenen Aufbau können zwei Zeilen des Speicherzellenfeldes repariert werden.
  • Wenn der in Fig. 3 gezeigte Schaltungsaufbau für das erste und zweite Schaltmittel S1 und S2 benutzt wird, beträgt die Zahl der zu trennenden Sicherungen nur 2, und selbst wenn der in Fig. 5 gezeigte Schaltungsaufbau benutzt wird, können die defekten Zeilen und Spalten durch acht Sicherungen repariert werden. Durch Erhöhen der Zahl von Stufen der auf kaskadenweise verbundenen Schaltelemente können eine größere Zahl von Zeilen oder Spalten repariert werden.
  • Tatsächtlich werden zwei Spaltendefekte hauptsächlich aufgrund eines Kurzschlusses zwischen benachbarten Spalten in den Halbleiterspeichervorrichtungen erzeugt. Solche Defekte von benachbarten zwei Spalten können durch den in Fig. 10A und 10B gezeigten Aufbau repariert werden. Ein Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung, der Defekte von benachbarten zwei Spalten auf eine einfache Weise reparieren kann, ist in Fig. 11A und 11B gezeigt.
  • Obwohl die die Reparaturschaltung darstellenden Schaltmittel als mechanische Schaltelemente SA und SB in Fig. 11A und 11B dargestellt sind, können die Schaltmittel unter Benutzung des in Fig. 3 oder 5 gezeigten Schaltungsaufbaues realisiert werden.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 11A und 11B, n + 2 Spalten C1 bis Cn + 2 sind für n Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yn vorgesehen. In Fig. 11A und 11B sind einige Spalten Ci - 1 bis Ci + 4 und einige Spaltendekoderausgangssignalleitungen Yi - 2 bis Yi + 3 als Repräsentanten gezeigt. Die Ausgangssignaleitung Yk (k = 1 bis n) des Spaltendekoders ist mit der Spalte Ck durch ein Schaltelement SAk und mit der Spalte Ck + 2 durch ein Schaltelement SBk verbunden. Ein Verfahren des Reparierens von Spalten wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn es keine defekte Speicherzelle gibt, sind die Schaltelemente SA1 bis SAn leitend, und die Schaltelemente SB1 bis SBn sind in dem Aus-Zustand, wie in Fig. 11A gezeigt ist. Daher sind die Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yn des Spaltendekoders mit den Spalten C1 bis Cn durch die Schaltelemente SA1 bis SAn verbunden.
  • Es sei angenommen, daß Defekte in den Spalten Ci und Ci + 1 erzeugt sind. In diesem Fall müssen die mit der Spalte Ci verbundenen Schaltelemente SBi - 2 und SAi in den Aus-Zustand versetzt werden, und die mit der Spalte Ci + 1 verbundenen Schaltelemente SBi - 1 und SAi + 1 müssen in den Aus-Zustand versetzt werden, wie in Fig. 11B gezeigt ist. Daher werden die Schaltelemente SAi bis SAn ausgeschaltet, und die Schaltelemente SB1 bis SBn werden eingeschaltet. Folglich werden die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Yi bis Yn mit den Spalten Ci + 2 bis Cn + 2 durch die Schaltelemente SBi bis SBn verbunden. Weiterhin werden die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yi - 1 mit den Spalten C1 bis Ci - 1 durch die Schaltelemente SA1 bis SAi - 1 verbunden. Durch diesen Aufbau können Defekte von benachbarten 2 Spalten repariert werden.
  • Das Verfahren zum Reparieren von Defekten von 2 benachbarten Spalten kann zum Reparieren von Zeilen angewendet werden.
  • Bei dem oben unter Bezugnahme auf Fig. 3 gezeigten Aufbau ist die Dekoderausgangssignalleitung mit zwei Zeilen oder zwei Spalten durch eine Stufe von Schaltmitteln verbunden, wodurch eine Zeile oder eine Spalte repariert werden kann. Daher müssen zum Reparieren einer Mehrzahl von Zeilen oder Spalten eine Mehrzahl von Stufen der Schaltelemente auf kaskadenweise verbunden werden, wie z. B. in Fig. 10A und 103 gezeigt ist, was den Schaltungsaufbau kompliziert macht und die Fläche vergrößert, die von der Reparaturschaltung belegt wird. Im Hinblick auf das Vorangehende wird ein Aufbau, wie er in der EP 856 794 A beansprucht ist, im folgenden beschrieben, der die Reparatur von zwei Zeilen oder Spalten durch eine Stufe von Schaltelementen ermöglicht.
  • Ein Aufbau einer Reparaturschaltung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 12 gezeigt. Obwohl der Aufbau einer Spaltenreparaturschaltung in Fig. 12 gezeigt ist, kann der gleiche Aufbau auf eine Zeilenreparaturschaltung angewendet werden.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 12, ein Spaltendekoder 6 weist n Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yn auf, und es gibt n + 2 Spalten C1 bis Cn + 2 in dem Speicherzellenfeld. Ein Satz von n-Transistoren QAk, QBk und QCk ist parallel so vorgesehen, daß die Ausgangssignalleitung Yk des Spaltendekoders 6 selektiv mit drei Spalten Ck, Ck + 1 und Ck + 2 verbunden werden kann. Die n-Transistoren QA1 bis QAn dienen als Schaltmittel zum Verbinden der Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yn mit den entsprechenden Spalten C1 bis Cn. Die n-Transistoren QB1 bis QBn dienen als Schaltmittel zum Verbinden der Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yn mit den entsprechenden Spalten C2 bis Cn + 1. Die n-Transistoren QCl bis QCn dienen als Schaltmittel zum Verbinden der Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yn mit den entsprechenden Spalten C3 bis Cn + 2.
  • Zum Steuern des Ein/Aus-Betriebs der n-Transistoren QA1 bis QAn, QB1 bis QBn und QC1 bis QCn, die als Schaltmittel dienen, sind Spannungsversorgungspfade PC und PD und NOR-Schaltungen N1 bis Nn vorgesehen. Ein Ende des Spannungsversorgungspfades PC ist mit dem Massepotential verbunden, und das andere Ende mit dem Stromversorgungspotential Vcc durch einen hohen Widerstand ZC. Sicherungen fC1 bis fCn sind in Reihe zwischen einem Ende des Spannungsversorgungspfades PC und einem Ende des hohen Widerstandes ZC geschaltet. Ein Ende der Sicherung fC1 ist mit dem Massepotential verbunden, und das andere Ende ist mit einem Ende der Sicherung fC2 verbunden. Ein Ende der Sicherung fCn ist mit einem Ende des hohen Widerstandes ZC verbunden, und das andere Ende ist mit dem anderen Ende der Sicherung fCn - 1 verbunden. Ein Ende der Sicherung fCi ist mit dem Gate des n-Transistors QCi verbunden, und das andere Ende ist mit dem Gate des n-Transistors QCi - 1 verbunden.
  • Ein Ende des Stromversorgungspfades PD ist mit dem Stromversorgungspotential Vcc verbunden, und das andere Ende ist mit dem Massepotential Vss durch einen hohen Widerstand ZD verbunden. Die Sicherungen fD1 bis fDn sind in Reihe zwischen einem Ende und dem anderen Ende des Spannungsversorgungspfades PD geschaltet. Ein Ende der Sicherung fD1 ist mit dem Stromversorgungspotential verbunden. Das andere Ende der Sicherung fDn ist mit einem Ende des hohen Widerstandes ZD verbunden. Ein Ende der Sicherung fDi ist mit dem Gate des n-Transistors QAi verbunden, und das andere Ende ist mit dem Gate des n-Transistors QAi - 1 verbunden.
  • Die NOR-Schaltung Nk (k = 1 bis n) empfängt an ihren Eingängen das Potential auf einem Ende der Sicherung fCk und das Potential auf einem Ende der Sicherung fDk und legt ein Ausgangssignal an das Gate des n-Transistors QBk an. Der Spannungsversorgungspfad PC steuert nämlich die Ein/Ausbetriebe der n-Transistoren QC1 bis QCn, der Spannungsversorgungspfad PD steuert die Ein/Ausbetriebe der n-Transistoren QA1 bis QAn, und die NOR- Schaltungen N1 bis Nn steuern die Ein/Ausbetriebe der n- Transistoren QB1 bis QBn.
  • Der Betrieb wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn es keinen defekten Speicher in dem Speicherzellenfeld gibt, sind die Sicherungen fC1 bis fen und fD1 bis fDn alle leitend. Daher ist das Potential auf dem Spannungsversorgungspfad PC auf dem Pegel des Massepotentials Vss, der Spannungsversorgungspfad PD ist auf dem Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc und die Ausgänge von den NOR-Schaltungen N1 bis Nn sind auf dem L-Pegel. Daher sind in diesem Zustand die n- Transistoren QA1 bis QAn ein, die n-Transistoren QB1 bis QBn und QC1 bis QCn sind aus. Folglich sind die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yn mit den Spalten C1 bis Cn durch die entsprechenden n-Transistoren QA1 bis QAn verbunden.
  • Nun sei angenommen, daß es eine defekte Speicherzelle in der Spalte Ci gibt. Zu dieser Gelegenheit wird die auf der Seite des Stromversorgungspotentiales Vcc bezüglich des n-Transistors QAi auf dem Spannungsversorgungspfad PD vorgesehene Sicherung fDi durchgetrennt. Folglich wird der Abschnitt des Spannungsversorgungspfades PD, der mit dem Stromversorgungspotental Vcc verbunden ist, auf den Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc gesetzt, und der Abschnitt, der mit dem hohen Widerstand ZD verbunden ist, wird auf den Pegel des Massepotentiales Vss gesetzt. Folglich sind die n-Transistoren QAi bis QAn alle ausgeschaltet. Da das Potential auf dem Spannungsversorgungspfad PC auf dem Pegel des Massepotentiales Vss zu dieser Zeit ist, sind die Ausgänge von den NOR-Schaltungen Ni bis Nn alle auf den H- Pegel zum Einschalten der n-Transistoren QBi bis QBn angehoben. Folglich sind die Ausgangssignalleitungen Y1 bis Yi - 1 des Spaltendekoders mit den Spalten C1 bis Ci - 1 durch die n- Transistoren QA1 bis QAi - 1 verbunden, und die Ausgangssignalleitungen Yi bis Yn sind mit den Spalten Ci + 1 bis Cn + 1 durch die n-Transistoren QBi bis QBn verbunden.
  • Nun sei angenommen, daß es eine defekte Speicherzelle in der Spalte Cj (j > i) zusätzlich zu der in der Spalte Ci gibt. In diesem Fall wird die Sicherung fCj - 1, die auf der Seite des Massepotentiales Vss relativ zu dem n-Transistor QCj - 1 in dem Spannungsversorgungspfad PC angeordnet ist, weiter durchgetrennt. Indem das getan wird, wird ein hohes Potential des Pegels des Stromversorgungspotentiales durch den hohen Widerstand ZC an die Gates der n-Transistoren QCj - 1 bis QCn angelegt, so daß die n-Transistoren QCj - 1 bis QCn eingeschaltet werden. Da ein Eingang der NOR-Schaltungen Nj - 1 bis Nn auf den Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc gesetzt wird, nimmt der Ausgang davon den Pegel des Massepotentiales Vss an, und die n-Transistoren KBj - 1 bis KBn werden in den Aus-Zustand versetzt. Weiterhin werden die n-Transistoren QA1 bis QAi - 1, QBi bis QBj - 2 und QCj - 1 bis QCn in den Ein-Zustand versetzt. Folglich werden die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yi - 1 mit den Spalten C1 bis Ci - 1 durch die n- Transitoren QA1 bis QAi - 1 verbunden. Die Ausgangssignalleitungen Yi bis Yj - 2 werden mit den Spalten Ci + 1 bis Cj - 1 durch die n-Transistoren QBi bis QBj - 2 verbunden. Die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Yj - 1 bis Yn werden mit den Spalten Cj + 1 bis Cn + 2 durch die n-Transistoren QCj - 1 bis QCn verbunden.
  • Bei dem oben beschriebenen Aufbau sind die Spalten Ci und Cj mit defekten Speicherzellen von dem Spaltendekoder 6 getrennt, und die Defektadressen können einfach durch Trennen einer Sicherung pro einer defekten Spalte repariert werden.
  • Bei dem in Fig. 12 gezeigten Aufbau sind die Spannungsversorgungspfade PC und PD mit dem Stromversorgungspotential Vcc und dem Massepotential Vss durch die hohen Widerstände ZC bzw. ZD verbunden. Anstelle der hohen Widerstände ZC und ZC können Potentialeinstellschaltungen 27 und 28, wie sie in Fig. 13 gezeigt sind, benutzt werden.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 13, eine Potentialeinstellschaltung 27 ist auf dem anderen Ende des Spannungsversorgungspfades PD vorgesehen. Die Potentialeinstellschaltung 27 weist n-Transistoren QN10, QN20 und einen Inverter IN auf. Der n- Transistor QN10 wird in den Ein-Zustand als Reaktion auf das Adreßänderungserfassungssignal ATD eingestellt zum Verbinden des anderen Endes des Spannungsversorgungspfades PD mit dem Massepotential Vss. Der n-Transistor QN 20 wird in den Ein- Zustand als Reaktion auf eine Ausgabe von dem Inverter IN versetzt zum Verbinden des anderen Endes des Spannungsversorgungspfades PD mit dem Massepotential. Der Inverter IN invertiert das Potential auf dem anderen Ende des Spannungsversorgungspfades PC zum Anlegen desselben an das Gate des n-Transistors QN20. Das Adreßänderungserfassungssignal ATD ist ein Pulssignal mit einer positiven Polarität, das als Reaktion auf eine Adreßänderung von der Adreßübergangserfassungsschaltung erzeugt wird (siehe Fig. 2). Der n-Transistor QNC weist einen großen Ein- Widerstand auf zum Verhindern des Absinkens des Potentiales des Spannungsversorgungspfades PD, selbst wenn das Adreßänderungserfassungssignal ATD erzeugt wird, wobei all die Sicherung fD1 bis fDn leitend sind. Der Betrieb wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn die Sicherungen fD1 bis fDn des Spannungsversorgungspfades PD alle leitend sind, ist das Potential auf dem Spannungsversorgungspfad PD auf dem Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc. Zu dieser Zeit wird das Adreßänderungserfassungssignal ATD erzeugt, und der n-Transistor QN1 wird eingeschaltet zum Absenken des Potentiales auf dem Spannungsversorgungspfad PD auf dem Pegel des Massepotentiales Vss. Da jedoch der Widerstand des n- Transistors QN1 groß ist, wird das Potential auf dem Spannungsversorgungspfad PD kaum abgesenkt, und das Potential auf dem Spannungsversorgungspfad PD wird auf dem Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc gehalten.
  • Nun sei angenommen, daß eine Sicherung fDk in dem Stromversorgungspfad PD durchgetrennt wird. In dem Fall der n-Transistor QN1 als Reaktion auf die Erzeugung des Adreßänderungserfassungssignales ATD eingeschaltet, und das Potential des Abschnittes des Spannungsversorgungspfades PD, der von dem Stromversorgungspotential Vcc abgetrennt ist, wird auf den Pegel des Massepotentiales Vss abgesenkt. Wenn das Potential des Abschnittes, der von dem Stromversorgungspotential Vcc abgeschnitten ist, den Schwellenwert des Inverters IN überschreitet, nimmt der Ausgang von dem Inverter IN den H-Pegel an, der n-Transistor QN2 wird eingeschaltet, und das Potential des abgetrennten Abschnittes wird schnell auf den Pegel des Massepotentiales Vss ausgegeben. Das Potential des Abschnittes, der von dem Stromversorgungspotential Vcc abgetrennt ist, wird auf dem Pegel des Massepotentiales Vss durch eine Verriegelungsschaltung des Inverters IN und des n-Transistors QN2 verriegelt. Folglich wird der Schaltungsabschnitt, der von dem Stromversorgungspotential Vcc in dem Spannungsversorgungspfad PD abgetrennt ist, sicher auf den Pegel des Massepotentiales Vss mit hoher Geschwindigkeit gesetzt.
  • Eine Potentialeinstellschaltung 28 ist für den Spannungsversorgungspfad PC vorgesehen. Die Potentialeinstellschaltung 28 weist p-Transistoren QP10 und QP20 und einen Inverter IP auf. Der p-Transistor QP10 wird als Reaktion auf ein Adreßänderungserfassungssignal ATDN negativer Polarität eingeschaltet zum Verbinden des anderen Endes des Spannungsversorgungspfades PC mit dem Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc. Der p- Transistor QP20 wird als Reaktion auf eine Ausgabe von dem Inverter IP eingeschaltet zum Verbinden des anderen Endes des Spannungsversorgungspfades PC mit der Stromversorgungsspannung Vcc. Der Inverter IP invertiert das Potential auf dem anderen Ende des Spannungsversorgungspfades PC, um dasselbe an das Gate des p-Transistors QP20 anzulegen. Das Adreßänderungserfassungssignal ATDN ist ein Pulssignal negativer Polarität, das erzeugt wird, wenn es eine Änderung in der Adresse gibt, das auf den L- Pegel zu der Zeit der Änderung der Adresse fällt. Der p- Transistor QP10 weist einen großen Ein-Widerstand auf. Folglich wird das Potential des Spannungsversorgungspfades PC nicht angehoben, selbst wenn der p-Transistor QP10 eingeschaltet wird, wenn alle Sicherungen fC1 bis fCn eingeschaltet sind. Wenn irgendeine der Sicherungen fC1 bis fCn durchtrennt ist, wird der p-Transistor QP10 als Reaktion auf das Adreßänderungserfassungssignal ATDN eingeschaltet zum Anheben des Potentiales des Schaltungsabschnittes, der von dem Massepotential Vss abgetrennt ist. Wenn das Potential des Abschnittes, der von dem Massepotential Vss abgetrennt ist, den Schwellenwert des Inverters IP überschreitet, wird der p-Transistor QP20 eingeschaltet zum schnellen Aufladen dieses Abschnittes auf den Pegel des Stromversorgungspotentiales. Der p-Transistor QP20 und der Inverter IP stellen eine Verriegelungsschaltung dar, die den Abschnitt des zweiten Spannungsversorgungspfades PC, der von dem Massepotential Vss abgeschnitten ist, auf den Pegel des Stromversorgungspotentiales Vcc versetzt.
  • Durch diese Potentialeinstellschaltungen 27 und 28 können das Massepotential Vss und das Stromversorgungspotential Vcc schnell und stabil an den ersten bzw. zweiten Spannungsversorgungspfad PD und PC bei dem Reparieren von defekten Adressen angelegt werden.
  • Bei dem in Fig. 12 und 13 gezeigten Aufbau wird das Potential des Spannungsversorgungspfades PD auf das Stromversorgungspotential Vcc gesetzt, wenn die Sicherungen fD1 bis fDn alle leitend sind. Wie jedoch in Fig. 14 gezeigt ist, kann ein Aufbau, bei dem das Potential des Spannungsversorgungspfades PD auf das Massepotential Vss gesetzt ist, wenn alle Sicherungen fD1 bis fDn leitend sind, benutzt werden.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 14, ein Ende des Spannungsversorgungspfades PD ist mit der Stromversorgungsspannung Vcc durch einen hohen Widerstand ZD verbunden. Die Sicherungen fd1 und fDn sind in Reihe zwischen einem Ende des Spannungsversorgungspfades PD und dem Massepotential Vss geschaltet. Der Aufbau des Spannungsversorgungspfades PC ist der gleiche wie der in Fig. 12 gezeigte. Der Betrieb wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn es keine defekte Speicherzelle gibt, wird das Massepotentia Vss immer an den Spannungsversorgungspfad PD geliefert, und die n-Transistoren QA1 bis QAn sind aus. Weiterhin geben die NOR-Schaltungen N1 bis Nn Signale des Pegels des ersten Potentiales Vss aus, da ihre Eingänge auf dem Pegel des Massepotentiales Vss liegen. Folglich sind die n-Transistoren QB1 bis QBn in den Ein-Zustand versetzt. Folglich sind die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yn mit den Spalten C2 bis Cn1 durch die n-Transistoren QB1 bis QBn verbunden.
  • Nun sei angenommen, daß es eine defekte Speicherzelle in der Spalte Ci gibt. In diesem Fall wird die Sicherung fDi - 1 auf dem Spannungsversorgungspfad PD durchgetrennt. Folglich wird das Stromversorgungspotential Vcc durch den hohen Widerstand ZD an die Gates des n-Transistoren QA1 bis QAi - 1 angelegt, so daß die n-Transistoren QA1 bis QAi - 1 eingeschaltet werden. Jede der NOR-Schaltungen N1 bis Ni - 1 gibt ein Signal auf dem Pegel des Massepotentiales Vss aus, da einer der Eingänge davon auf das Stromversorgungspotential Vcc angehoben ist, so daß die n-Transistoren QB1 bis QBi - 1 in den Auszustand versetzt werden. Folglich werden die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yi - 1 mit den Spalten Ci bis Ci - 1 durch die n- Transistoren QA1 bis QAi - 1 verbunden. Zu der Zeit werden die verbleibenden Spaltendekoderausgangssignalleitungen Yi bis Yn mit den Spalten Ci + 1 bis Cn + 1 durch die n-Transistoren QBi bis QBn verbunden, die in dem Ein-Zustand sind.
  • Es sei angenommen, daß es eine andere defekte Speicherzelle in der Spalte Cj (j > i) gibt. In diesem Fall ist das, was zu tun ist, nur das Durchtrennen der Sicherung fCj - 1 des Spannungsversorgungspfades PC, wie in dem in Fig. 12 gezeigten Fall. Folglich nimmt der Ausgangssignalpegel von jeder der NOR- Schaltungen Nj - 1 bis Nn den L-Pegel an, so daß die n- Transistoren QBj - 1 bis QBn ausgeschaltet werden, während die n-Transistoren QCj - 1 bis QCn alle eingeschaltet sind. Folglich werden die Spaltendekoderausgangssignalleitungen Y1 bis Yi - 1 mit den Spalten Ci bis Ci - 1 durch die n-Transistoren QA1 bis QAi - 1 verbunden. Die Ausgangssignalleitungen Yi bis Yj - 2 werden mit den Spalten Ci bis Cj - 1 durch die n-Transistoren QBi bid QBj - 2 verbunden. Die Ausgangssignalleitungen Yj bis Yn werden mit den Spalten Cj + 1 bis Cn + 2 durch die n- Transistoren QCj - 1 bis QCn verbunden.
  • Bei dem in Fig. 14 gezeigten Aufbau können die defekten Spalten durch Durchtrennen einer Sicherung pro einer defekten Spalte repariert werden. Bei dem in Fig. 14 gezeigten Aufbau kann die in Fig. 13 gezeigte Potentialeinstellschaltung 28 anstelle des ersten und des zweiten hohen Widerstandes ZC und ZD benutzt werden.
  • Obwohl die Reparatur von Spalten in Fig. 12 bis 14 gezeigt wurde, kann eine Reparaturschaltung mit dem gleichen Aufbau zum Reparieren von Zeilen benutzt werden. Wenn die Schaltung zum Reparieren von Zeilen benutzt wird, ist es nicht notwendig, den Zeilendekoder 3 durch das Signal NED zu inaktivieren, so daß die Zeile mit einer defekten Zelle niemals ausgewählt wird, wodurch die Zugriffszeit verringert wird.
  • Fig. 15 zeigt eine Modifikation des in Fig. 12 bis 14 gezeigten Aufbaues zur Benutzung bei der Reparatur von Zeilen. Es wird Bezug genommen auf Fig. 15, der Zeilendekoder 3 weist Ausgangssignalleitungen X1 bis Xn auf, und n + 2 Zeilen R1 bis Rn + 2 sind entsprechend dazu vorgesehen. Schaltelemente QA1 bis QAn, QB1 bis QBn und QC1 bis QCn für die Reparaturschaltung sind zwischen den Zeilendekoderausgangssignalleitungen X1 bis Xn und den Zeilen R1 bis Rn + 2 angeordnet. Das Schaltelement (n-Transistor) QA1 verbindet die Zeilendekoderausgangssignalleitung Xk mit der Zeile mit der Zeile Rk. Der n-Transistor QBk verbindet die Zeilendekoderausgangssignalleitung Xk mit der Zeile Rk + 1. Der n-Transistor QCk verbindet die Zeilendekoderausgangssignalleitung Xk mit der Zeile Rk + 2. Obwohl der Schaltelementabschnitt nur in diesem Aufbau gezeigt ist, sind die Spannungsversorgungspfade, Sicherungen und NOR-Schaltungen wie bei dem in Fig. 12 bis 14 gezeigten Aufbau angeordnet.
  • Die Ausgabe von dem Zeilendekoder 3 treibt die Zeilen R1 bis Rn + 2 durch die Schaltelemente QAk, QBk und QCk, und daher kann es ein Problem der Zunahme der Zugriffszeit geben, da die Zeile nicht mit hoher Geschwindigkeit getrieben werden kann, wenn die Amplitude des Ausgangssignales verringert ist. In Hinblick auf das Vorangehende sind Zeilentreiber XD1 bis XDn +2 zwischen den entsprechenden Zeilen R1 bis Rn + 2 und den entsprechenden Schaltelementen QA1 bis QAn, QB1 bis QBn und QC1 bis QCn angeordnet. Die Zeilentreiber XD1 bis XDn + 2 sind unter Benutzung von im Stand der Technik bekannten Pufferverstärkern gebildet. Durch Vorsehen der Zeilentreiber XDk wird das Treiben der ausgewählten Zeile als Reaktion auf die Ausgabe von dem Zeilendekoder 3 mit hoher Geschwindigkeit möglich, wodurch ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb der Halbleiterspeichervorrichtung realisiert wird.
  • Die Leitungstypen der Schalttransistoren in der Reparaturschaltung der oben beschriebenen Ausführungsformen kann zu dem entgegengesetzten Typ durch Ändern der Spannungspolarität der Spannungsversorgungspfade und der Anordnung der Sicherungen geändert werden.
  • Wie oben beschrieben wurde wird gemäß der vorliegenden Erfindung jede der Zeilen- oder Spaltendekoderausgangssignalleitungen selektiv mit einer einer Mehrzahl von Zeilen oder Spalten durch Schaltmittel verbunden, und jede der Dekoderausgangssignalleitung wird mit einer normalen Zeile oder Spalte und nicht mit einer defekten Zeile oder Spalte verbunden durch einfaches Schalten der Art der Verbindung der Schaltmittel, so daß eine Programmierschaltung, die die defekte Zeile oder defekte Spalte speichert, und der Ersatzdekoder zum Auswählen einer Ersatzzeile der einer Ersatzspalte, die herkömmlicherweise notwendig waren zum Reparieren der Zeile oder Spalte, unnötig werden, wodurch das Gebiet des Chips, das für die Reparaturschaltung benötigt wird, verkleinert werden kann, und eine Halbleiterspeichervorrichtung mit einem höheren Grad der Integration kann vorgesehen werden.
  • Zusätzlich wird die Auswahl einer defekten Zeile durch die Aktivierung des Zeilendekoders oder des Spaltendekoders nicht erzeugt, so daß die Zeilenauswahl mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden kann, wodurch die Zugriffszeit verringert wird.
  • Zusätzlich kann das Schalten der Art der Verbindung des Schaltmittel ausgeführt werden durch Durchtrennen mehrerer Sicherungen (eine im Minimum), so daß der Durchsatz und die Erfolgsrate der Reparatur bei dem Reparaturprozeß verbessert werden kann, wodurch die Produktionsausbeute der Halbleiterspeichervorrichtung verbessert wird.

Claims (6)

1. Halbleiterspeichervorrichtung mit:
einer Mehrzahl von Speicherzellen (MC),
die in einem Feld (1) von N+2 Zeilen- oder Spaltenlinien angeordnet sind,
einem Dekodiermittel (3; 6) mit N Ausgängen, das ein angelegtes Adreßsignal dekodiert, zum Auswählen eines der N Ausgänge, einer Mehrzahl von Gruppen von Schaltelementen (SA1 - SAn, SB1 - SBn), wobei jede Gruppe einem entsprechenden Ausgang des Dekodiermittels entspricht, wobei jede der Gruppen aufweist ein erstes Schaltelement (SAi), das zwischen dem entsprechenden Zeilen- oder Spaltenausgang (Yi) des Dekodiermittels und einer entsprechenden Zeilen- oder Spaltenlinie (Ci) vorgesehen ist, wenn kein defektes Bit vorhanden ist, und ein zweites Schaltelement (SBi), das zwischen dem entsprechenden Zeilen- oder Spaltenausgang des Dekodiermittels und einer entsprechenden Zeilen- oder Spaltenlinie (Ci + 2) nächst benachbart zu der entsprechenden Zeilen- oder Spaltenlinie vorgesehen ist, wobei eine benachbarte Zeilen- oder Spaltenlinie (Ci + 1) zwischen der entsprechenden Zeilen- oder Spaltenlinie und der nächst benachbarten Zeilen- oder Spaltenlinie eingefügt ist, wobei das erste und das zweite Schaltelement komplementär zueinander ein- und ausgeschaltet werden, und
einem Definitionsmittel (P; PA, PB) mit einem Spannungsanlegemittel zum Anlegen von Steuerspannungen an Steuerelektroden der ersten Schaltelemente und der zweiten Schaltelemente entsprechender Gruppen zum Steuern der Leitungswiderstände der ersten und der zweiten Schaltelemente zum Definieren von Verbindungspfaden der Mehrzahl von Gruppen von Schaltelementen derart, daß, wenn zwei defekte Bit auf aufeinanderfolgenden benachbarten Zeilen- oder Spaltenlinien (Ci, Ci + 1) vorhanden sind, die Ein- und Auszustände der ersten und der zweiten Schaltelemente der Schaltgruppen, die einem ersten Satz von Ausgängen des Dekodiermittels entsprechen einschließlich der Ausgänge (Yi, Yi + 1) des Dekodiermittels, die den aufeinanderfolgenden Zeilen- oder Spaltenlinien entsprechen, wenn kein defektes Bit vorhanden ist, entgegengesetzt zu den Ein- und Auszuständen gemacht werden, die hergestellt werden, wenn kein defektes Bit vorhanden ist, zum Isolieren der aufeinanderfolgenden Zeilen- und Spaltenlinien von den Ausgängen des Dekodiermittels.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Spannungsanlegemittel ein Mittel (P; PA, PB) zum Einschalten der entsprechenden zweiten Schaltelemente des Schaltmittels, das für den ersten Satz der Ausgänge des Dekodermittels vorgesehen ist, und zum Einschalten entsprechender erster Schaltelemente des verbleibenden Schaltmittels, wenn defekte Bit vorhanden sind, aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin das Spannungsanlegemittel (P; PA, PB) mindestens einen Spannungsanlegepfad (P) aufweist, der in Reihe zwischen einer ersten Potentialquelle und einer zweiten Potentialquelle geschaltet ist, wobei der Spannungsanlegepfad (P) in Reihe verbundene schmelzbare Elemente (f1 - fn) enthält, die entsprechend der Mehrzahl von Schaltmitteln vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der Spannungsanlegepfad (P) mit der ersten Potentialquelle durch einen relativ hohen Widerstand (y1) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, bei der der Spannungsanlegepfad (P) ein Mittel (QS1), das auf ein Speicherzyklusdefinitionssignal reagiert, zum Verbinden von einem Ende des Spannungsanlegepfades mit der ersten Potentialquelle, und ein Mittel (QS2, I1) zum Verriegeln des Potentiales des einen Endes des Spannungsanlegepfades aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei der der Spannungsanlegepfad (PA, PB) ein Ende mit der ersten Potentialquelle und das andere Ende mit einem Schalttransistor (QTN, QTP) verbunden aufweist, wobei der Schalttransistor einen Leitungsanschluß mit dem anderen Ende des Lieferpfades verbunden, einen anderen Leitungsabschnitt mit der zweiten Potentialquelle verbunden und einen Steueranschluß mit der zweiten Potentialquelle durch einen Widerstand (22, 23) und den anderen Leitungsanschluß durch ein schmelzbares Element (fTP, fTN) verbunden aufweist.
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