DE520395C - Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen

Info

Publication number
DE520395C
DE520395C DEI37332D DEI0037332D DE520395C DE 520395 C DE520395 C DE 520395C DE I37332 D DEI37332 D DE I37332D DE I0037332 D DEI0037332 D DE I0037332D DE 520395 C DE520395 C DE 520395C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
sulfuric acid
blue
green
dye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI37332D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Schubert
Dr Josef Stock
Dr Karl Wilke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI37332D priority Critical patent/DE520395C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE520395C publication Critical patent/DE520395C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D231/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings
    • C07D231/54Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/02Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic ring being only condensed in peri position
    • C09B5/04Pyrazolanthrones
    • C09B5/06Benzanthronyl-pyrazolanthrone condensation products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Küpenfarbstoffen Indem Hauptpatent 490 72-3 wird ein Verfahren zur Darstellung von Küpenfarbstoffen beschrieben, das darin besteht, daß man Bz-ibenzanthronyl-Py#i-pyrazolantlirone mittels Alkali zu Bz-i-Py-i-/:2-2'-benzantlirolipyrazolanthronen kondensiert.
  • Es wurde gefunden, daß man diese Reaktion auch auf solche Bz-i-benzanthronvl-Py-i-pyrazolanthrone übertragen kann, äie substituierte Aminoreste der verschiedensten Art in-i Molekül enthalten, wobe#i z. B. der angegliederte Stickstoff des Restes auch selbst wieder Teil eines heterocyclischen Ringes sein kann. Man gelangt so zu wertvollen Küpenfarbstoffen von demselben oder ähnlichem Typus, wie sie nach den Patenten 516 698 und 518 335 erhalten werden. In manchen Fällen dürften nach diesem neuen Verfahren in den Kalischmelzen neben den Ringschlüs#sen zum Benzanthronpyrazolanthronderivat: auch noch weitere Ringschlüsse erfolgen, z. B. unter Bildung besonders wertvoller Carbazol- oder Akridonabkömmlinge- der Benzanthronpyrazolanthrone. B e i s P, i e 1 e 1- 55 Gewichtsteile Pyrazolanthron und :2o Gewichtsteile feinverteiltes Kal-iumcarbonat werden in 1300 Volumteilen Nitrobenzol 2 Stunden lang bei etwa 195' ölbadternperatur verrührt; es bildet slich das rote Kalisalz des Pyrazolanthrons. Dann werden 97Gewichtste#ile dibrorniertes Benzanthron eingetragen und während 4 Stunden unter Rühren zum Kochen erhitzt. Das Reaktionsgemisch enthält null Monobroln-Bz-i-benzanthronyl-Py-i-pyrazolanthron. Man läßt ein wenig abkühlen, rübrt: weiter ein Gemisch voll 56 Gewichsteilen i-Ain:inoanthrachinon, 56 Gewichtsteilen wasserfreieln Natriumacetat und 2o Gewichtsteilen Kupfercarbonat ein und erh#itzt wieder 16 Stunden lang zum Sieden. Nach dem Erkalten scheidet sich das schwerlösliche Kondensationsprodukt in glänzenden, schokoladebraunen Kriställchen aus. Es wird auf ein Filter gebracht und mit Nitrobenzol, Alkohol und Wasser gewaschen. -Noch vorhandenes Kupfersalz wird durch Auskochen mit verdünnter Salzsäure entfernt und das Produkt getrocknet. Das so gewonnene. Anthrachinonylamino-Bz-i-benzanthronyl-Py-ipyrazolanthron gibt in konzentrierter Schwefelsäure eine braungelbe Lösung, aus derbeini Verdünnen mit Wasser rotgeffie Flocken ausfallen.
  • ioo Gewichtsteile dieses Anthrachilionylaminobenzanthronylpyrazolanthrons werden mit 5oo Gewichtsteilen Ätzkali und 4oo Gewichtsteilen Alkohol unter Rühren etwa 7 bis 8 Stunden lan- bei 98 bis iooc C verscbmolzen. 1 Dann wird in Wasser ausgegossen und die Fällung des gebildeten Farbstoffes, der. zum Teil als Leukoverbinclung gelöst vorliegt, durch Oxydation mittels Luf t vervoltständigt. Nach der Filtration und dem Auswaschen erhält man eine nahezu schwarze Paste"die nach dem Trocknen ein schwarzes Farbstoffpulver bildet. Das Produkt löst sich mit grüner Farbe in konzentrierter Schwefelsäure. Wasser fällt aus dieser Lösung blaugraue Flocken. Aus einer blauen alkalischen. Hvdrosul-fitküpe wird Baumwolle in grii g nstichigblatigrauen Tönen von vorzügi,icher Echtheit angefärbt.
  • 2. Ersetzt man in Beispiel i das i-Am#inoanthrachinon durch die. gleiche Gewichtsmenge 2-Aminoanthracliilion, so erhält man, ein isoineres Anth.raeliinonviamino-Bz-i-benzanthronvl-Py-i-pyrazol,ant#ron in Gestalt eines brauntli Pulvers. das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit rotbrauner Farbe löst und aus dieser Lösung beim Verdünnen mit Wasser in gelbbraunen Flocken ausfällt.
  • Durch alkalische Kondensation dieses neuen Zwischenp,roduktes nach der Vorschrift des Beispiels i entsteht ein Farbstoff, der aus einer schwarzviolett gefärbten Lösung in konzentrierter Schwefelsäure auf Zusatz von Wasser grünstichigblaugrau ausflockt. Er färbt aus grünblatter alkalischer Hydros-ulfitküpe auf Baumwolle ein klares Blaugrau, röter alis die Ausfirbung des Farbstoffes nach Beispiel i.
  • 3. Werden in Beispiel 1 3o Gewichtsteile i - 4-Diaminoanthrachinon an Stelle des dort verwandten i-Aminoantlirachinoiis eingesetzt, so erhält man. als Konden-sationsprodukt ein braunschwarzes Pulver, das von konzentrierter Schwefelsäure braunviolett gelöst wird. Der hieraus durch Kalischrael7e gewonnene Farbstoff zeigt eine grim..sch-,varze Löstingsfarhe in Sch-wefelsättre und färbt auf BaumworIle aus blauer Külye ein blati>st#ichiges Grau.
  • 4. In Beispiel i wird das, Al-n#ino-,anthrachinon, durch 8,5,5 Gewichtsteile i-Amino-4-benzovIaminoantrachinon ersetzt; es bildet sich (Benzoylaminoanthrachiiioyl-)aminobenzanthronylpyrazolant-hron, ein braunschwarzes Pulver, braun löslich in Schwefelsäure. Der Farbstoff, aus diesem Zwischenkörper durch alkoholische Kalischine-17e t->ei 100' C erhalten, bildet eine dunkel.grüne Paste oder ein grünschwarzes Pulver. Er löst sich in konzentrierter Schwefelsäure drunkelgrün und fällt aus dieser Lösung mit Wasser in blaugrünen Flocken aus. Die Farbe der Küp"# ist blaugrün, die Färbung auf Baumwolle ein sehr grünstichiges Blaugrau.
  • Ein isornerer Farbstoff entsteht hei Vervon i-Anlino-5-benzoylaniinoanthrachinon: violettstichig schwarze Paste oder schwarzes Pulver, grün löslich in konzentrierter Schwefelsäure. In feinverteilter Form ist der Farbstoff violett-blau, er färbt aus grünblauer Küpe ein rotstichiges Blatigraru.
  • 5. Wenn man in Beispiel i für Aminoantlirachinon 62,5 Gewichtsteile i-Aminoantli,rachi.n,on,-2-alld#livd. einsetzt so, erbält man über ein dunkelbraunes, in Schwefelsäure gelbrot lösliches Zwischenprodukt hinweg ein schwarzes Farbstoffpulver. Aus dessen braun-, gefi irbter Lösung in konzentrierter Schwefelsäure fällt Wasser grünstichigblaugraue Flocken. Aus blauer- alkalischer Hyd,rosi-ilfitküpe färbt der Farbstoff auf Baumwolle in schwacher Ausfälibung ein neutrales Grau, in starker Ausfärbung ein neutrales Schvarz von vorzüglicher Echtheit.
  • 6. 5.5 Gewichtsteile Pvrazolantliron, 97 Ge- wichtsteile dibromiertis Benzanthron und 61,2 Gewichtsteile Bz-i-aminobenzanthron werden nach Beispiel i kondensiert und verschmolzen, Oder 55 Gewichtsteile Pyrazolantliron und 93,5 Gewichtsteile mononitriertes Bz-i-brornbenzanthron werden kondensiert, zur Aminoverbindung reduziert und mit 77,3 Gewichtsteilen Bz-i-bronibenzanthroii "veiterkondensiert: und mit Ätzkalialkohol verschmolzen. In heiden Fällen bildet ";.ich über ein gelbbraunes, in Schwefelsäure kirschrot lösliches Zivischenprodukt ein grünschwarzes Farbsto,ffpulver. Konzentrierte Schwefelsäure löst den fertigen Farbstoff mit braunstichigvioletter Farbe, beim VerdVinnen mit Wasser fallen aus dieser Lösung grüne Flocken. Aus. der blauen alkalischen Hydrosulfitküpe wird Baumwolle in grünstichig-Naugrauen Tönen angefärbt-7. 26,4Gewichtsteile des Kondensationsproduktes aus äquimolekularen Mengen Pyrazolanthron und dibromierten Benzanthron werden mit 23,2 Gewichtsteilen des reduzierten Kondensationsproduktes aus äquimolekularen Mengen Pyrazolanthiron und niononitriertem Bz-i-broinbenzantbron in 6oo Teilen Nitrobenzol unter Zusatz von 25 Gewichtsteilen wasserfreiem Natriumacetat und 6 Gewichtsteilen Kupfere-arbonat 12 Stunden lang bei Siedetemperatur verrührt. Nach dem Erkalten wird das ausgeschiedene Produkt filtriert, gewaschen und nach dem Auskochen mit verdünnter Salzsäure getrocknet. Es stelltein braungelbes Pulver dar, das sich init gelbroter Farbe in konzentrierter Schwefelsaure löst.
  • Durch alkoholische Kalischiiielze bei etwa 1000 ' gemäß Beispiel i entsteht aus obigem Zwischenkörper ein Farbstoff, der aus seiner violettbraunen Lösung in Schwefelsäure durch Wasser in blauen Flocken gefällt wird. Er färbt ein grünstichiges Blatiggrau aus grünblauer Küpe auf Baumwolle.
  • g. Kondensation von i Mol. Dibrombenzanthron mit 2 Mol. Pyrazolanthron und Farbstoff hieraus: Aus 55 Gewichtsteilen Pyrazolanthron wird in 13oo Gewichtsteilen Nitrobenzal in Gegenwart von 35 Gewichtsteilen feinverteiltem Kaliumearbonat durch '/,stündiges Verrühren bei etwa i go0 C zunächst das Kalisalz des Pyrazolanthrons gebildet. Dann werden 48,7 Gewichtsteile Dibrombenzanthron eingetragen und weitere 6 Stunden lang bei z# Siedetemperatur verrührt. 2Zach dem Erkalten wird (las erhaltene Kondensationsprodukt abfiltriert, mit --\7itrobenzol, Alkoliol und Wasser gewaschen und getrocknet. Es stellt ein gelbbratmes Pulver dar und löst sich in konzentrierter Schwefelsäure mit gelbroter Farbe.
  • Durch Verschmelzen mit Ätzkali in Gegenwart von Alkohol bei etwa ioo0 C entsteht aus diesem Zwischenprodukt ein Farbstoff, der in trocl#enem 7.tistande ein blativiolettes Pulver ist. Aus seiner weinroten Lösung in konzentrierter Schwefelsäure fallen beim Verdünnen mit Wasser leuchtend grünblaue Flokken aus. Aus grünstiebig-blauer alkalischer Hydrostilfitküpe erhält man auf Baumwolle klare grünstichige Blaufärbungen.
  • g. Wird irn Beispiel i in der zweiten Phase der Reaktion das Gemisch von Arninoanthrachinon, Acetat und Kupfersalz ersetzt durch eine Mischung von 45Teilen Carbazol, 2oTeilen Kaliumcarbonat und 5 Tei:len Kupfercarbonat, so erhält man ei - n leuchtend orangegelbes hochschmelzendes Zwischenprodukt, das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit gelbstichigroter Farbe löst. In der Kalischmelze entsteht bieraus ein Farbstoff, der aus grünblauer Küpe, Baumwolle in echten blaugrauen Tönen anfärbt.
  • o. 52 Teile 5 - Dimethylaminopyrazolantliron werden in 75o Teilen Nitrohenzol iii, Gegenwart von 15 Teilen feinstverteiltein, Kaliurncarbonat mit 62 Teilen Bz-j.--brombenzanthron 1,vi etwa 2oo0 ölbadtemperatur kondensiert und das entstandene Produkt in üb- licher Weise aufgearbeitet. Es stellt ein braunrotes Pulver dar, gelbrot löslich in konzentrierter Schwefelsäure. Durch 6st-ün#digz#"; V'erschmelzen mit alkoholischein Ätzkali bei etwa ioo0 bildet sieh aus diesem Zwischenj)rorlukt ein Farbstoff in Form einer schwarzen Paste bzw. eines schwarzen Pulvers. Schwefelsäure löst init rötlichbrauner Farbe, beim Verdünnen mit Wasser fällt aus rlieser Lösung ein dunkeloliv gefärbtes Salz, das heini Auswascben sich nach Violettbratin verf ärbt. Aus einer blaugrauen Küpe wird Baum-wolle in violettblatien Tönen angefärfit.
  • Das verwendete 5-Dimethylaiiiinopyrazolantliron kann aus --Cliloranthracliilion-i-liy(Irazin (Berichte der Deutschen Chemischen Ge,-sellschaft, Band 45, S. :2247) durch 12StÜndige Einwirkung von alkoholischer Dimethylaminlösung unter Druck bei 16o bis 170' als rotes Pulver vom Rob,schmelzpunkt 232 bis 234' erhalten werden.
  • ii. Bei Einsatz von 4-Dirnethylaminopyrazolantbron an Stelle des 5-Derivates in Beispiel io entsteht in gleicher Weise Vile.r ein bratines Zwischen-rodukt hinwe- ein Farl)-p Z, stoff, der aus grünblauer Küpe auf Batimwollu grünstichigblaugrüne Färbungen liefert.
  • Das benötigte, 4 - Dinietlivlal-niiiopyrazolanthron bildet sich beispielsweise durch Einwirkung von Hydrazin auf i - Chlor - 4 - dimethyl,aminoantbrachinon (vgl. Patent 136777, Beispiel i i) in Pyridinlösung bei Kochtemperatur. Es stellt ein orangebraunes Pulver dar, das sich bei 2-o-t" zersetzt. Schwefelsäure löst mit li#ellgelber Farbe und starker gelbgrüner Fluoreszenz.
  • 12. 51 Teile, 8-Clilorpyrazolanthron (Berichte der Deutschen Cheiniscben. Gesellschaft Band 45, S. 2247), 62 Teile Bz-i-brombenzanthron und 15 Teile feinverteiltes Kaliiiiiicarbonat werden in 13oo Teilen Nitrobenzol zunächst ],ei Siedetemperatur verrührt, bis kein schwerlösliches rotes Pyrazolantlironsalz inehr zu beobachten ist. Dann wird ein Gemisch von 45 Teilen. i-Amilioaiith,ra-cli,inon, 45 Teilen trockenem Natriti#macetat und io Teilen Kupfercarbonat eingetragen und weiter 25 Stunden lang unter Rühren zum Kochen erhitzt. Beim Erkalten scheidet sich dasBz-i-benzanthronyl-Py-i-(ai-ithrachinonvli-amvno-8-pyrazolantbron) aus. Nach der üb- lichen Aufarbeitung bildet es ein rötlichgelbbraunes Pulver, das von konzentrierter Schwefelsäure mit wenig intensiver braunstichigroter Farbe gelöst wird. In der Kalischmelze gemäß Beispiel i verwandelt es sich in einen I#,-#ipenfarbstoff, der Baumwolle aus grünlichgraublauer Küpe kräftig grüngraublain anfärbt. Aus seiner trüben weinroten Lösung in Schwefelsäure fällt Wasser blatigratie Flocken.
  • 13. S-Chlorpyrazolanthron (vgl. das britische Patent 264 503)# an Stelle des Isomeren in Beispiel 1:2 angewandt, ergibt ein bräunlichgelbrotesBz-i-benzanthronyl-Py-i-(anthrachinonyl - i - amino - 5 - pyrazolanthron), rötlichbraungelb löslich in l#:oiizentricrter Schwefelsiure und hieraus durch Kalischmelze einen Farbstoff, der graugrün aus einer blaugrauen Küpe färbt. Schwefelsäure löst den Farbstoff mit gratigrüner Farbe, Wasser fällt aus dieser Lösung olivgrüne Flocken.
  • 14. 4-Chlorpyrazolanthroii (gewonnen aus I-4-Dichloranthrachinon und Hydrazin in Pyridin, gelbbraunes Kristallpulver vom Schinelzpunkt 301 bis 30:2', lös-lich in konzentrierter Schwefelsäure mit rotgelber Farbe und orangefarbener Fluoreszenz) liefert nach Beispiel 12 verarbeitet ein rötlichgelbbraunes Bz-i-benzanthronyl-Py-i-(anthrachinonyl-iamino-4-pyrazolanthron), das sich in Schwefelsäure rötlichgelbbraun löst. Der Farbstoff, der hieraus durch Kalischmelze gebildet wird, färbt aus graustichig-violettblauer Küpe auf Baumwolle ein Olivgrün. Schwefelsäure löst den Farbstoff bräunlicholiv, Wasser fällt aus dieser Lösung olivfarbene Flocken.
  • 15. Die Verwendiung von 6o Teilen 3-BrOmpyrazolantbron (darstellbar aus 1-3-Dibromanthrachinon und. Hydrazin in Pyridinlösung, F z- 3 1 o bis 3110) in Beispiel 12 an Stelle des Chlorderivates, führt zu einem dunkelrotbraunen, in Schwefelsäure mit brauner Farbe löslichen Bz- i -benzanthronyl-P-v- i - (anthrachinonvl- i -amino-3-pyrazolanthron) und zu einem Farbstoff, der Baumwolle aus blaugrauer Küpe.olivgrün anfärbt. Schwefelsäure löst den trockenen Farbstoff mit olivgrüner Farbe, Wasser fäll t aus dieser Lö§ung graugrüne Flocken.
  • 16. Werden in Beispiel 1 64 Teile 5-Chlorpyrazolantbron an Stelle des Pyrazolanthrons und weiterhin die doppelte Gewichtsmenge i-A-niinoant,hrachinon und Natriumacetat angewandt, so erhält man als Zwischenprodukt ein bordeauxrotes Dianthrachinonviaminobenzanthronylpyrazolanthron und hieraus einen Farbstoff, der aus grauer Küpe auf Baumwolle in olivgrauen Farbtönen aufzieht. Schwefelsäure, löst das Produkt mit grüner Farbe.
  • Bei Verarbeitung von 8-Chlorpyrazolanthron in gleicher Weise erhält man einen graufärbenden Küpenfarlystoff.
  • 17. Kondensiert man :23,5 Teile (i Mol.) S-Aininopyrazolantliron (Patent 301 554, BeisPie11) mit 62 Teilen (2 Mol.) Bz-i-brombenzantliron, so gewinnt man ein Zwischenprod,iLikt als rotbraunes Pulver. Hieraus entsteht durch Kaliscbmelze ein Farbstoff, der von Schwefelsäure mit hraunroter Farbe gelöst wird und aus grünblauer Küpe grünstichigblaugraue Färbungen liefert.
  • 18. Durch Benzanthronisierung von I-4-Dieliloranthrachinon in bekannter Weise erhält man ein 5-8-Dichlorbenzanthroil vom Schmelzpunkt 157 bis 1581" hieraus durch Bromierung ein Bz-i-brOM-5-8-(liclilorbenzaiitliroii vom Schmelzpunkt 225 bis 2:260.
  • Werden 18,9 Teile dieses Bz-i-brom-5-8-dichlorbenzanthrons mit i i Teilen Pyrazolanthron und weiter mit 2,5 Teilen i-Arninoanthrac,hinon nach der Vorschrift des Beispiels i kondensiert, so erhält man ein halogenfreies dunkelbraunes Bz-i-[Di-(antlirach,inonyl-i-amino-) 5-8-benzantlironyl-] Py-i-pyrazolanthron, welches sich mit rotbrauner Farbe in konzentrierter Schwefelsäure löst. In der Kalischmelzc kondensiert sich dieser Zwischenkörper weiter zu einem Farbstoff, der in konzentrierter Schwefelsäure eine gelbgrüne Lösungsfarbe zeigt und' aus einer grünen Küpe die Baumwolle in grünstichiggrauen Tönen anfärbt.
  • ig. In Beispiel i wird das i-Aminoanthrachinon durch 6oTe!ile i-2-Diaminoanthrachinon ersetzt: man er-hält als Zwischenkörper ein braunschwarzes Amino-antbrachinonylaminobenzanthronylpyrazolanthron, rotbraun löslich in konzentrierter Schwefelsäure, und weiter einen Farbstoff, der aus grünstichi.-, blauer Küpe Bauinwolle. lebhaft. blaugrau anfärbt. Das trockene Farbstoffpulver löst sieh in konzentrierter Schwefelsäure mit schwarzbrauner Farbe, Wasser fällt aus dieserLösung blaugrüne Flocken.
  • 20. Bz- T -benzanthronyl-Py- i - (8-benzoylaminopyrazolanthron) wird in ein Gemisch von Ätzkali und Alkohol eingerührt und "/, Stunde lang bei 95 bis iooll verschmolzen. Nach der Atifarbeitung erhält inan eine grünblaue Paste eines Farbstoffes, Ader aus leuchtend blauer KüpeBaum-#volle grünstichigblau färbt. Konzentrierte Schwefelsäure. lösL den getrockneten Farbstoff weinrot.
  • Das Benzanthronylbenzoylaminopyrazolanthron entsteht durch Kondensation äquimolekularer Mengen von 8-Aminopyrazolanthron und Bz-i-brombenzanthron und nachfolgende Benzoylierung. E, s bildet ein gelbbraunes Kristallpulver. Schwefelsäure löst mit intensiver und klarer violettstichigroter Farbe, Wassex fällt aus dieser Lösung grünlichgelbe Flocken.
  • 21. 15,5 Teile Dichlor-ber17antbronyl-pyrazolanthron (erhalten durch 5stülidio, ge Einwirkung von Chlor bei gewöhnlicher Temperatur auf Bz-i--benzantlironyl-Py-i-pyrazolanthron in Chlorsulfonsäurelösun"- in Gegenwart von Jod, gelbbraunes Pulver, karminrot löslich in konzentrierter Schwefelsäure, Chlorgehalt 14,90/" berechnet für Eintritt von 2 Atomen Chlor =z 13,7 '/,) werden mit 15 Teilen i-Aminoaathracliinoii, 3o Teilen Natriumacetat, o,5 Teilen Kupfercarbonat und einer Spur Kupferpulver in 3oo Teilen Nitrobenzol iS Stunden lang unter Rühren zum Kochen erhitzt. Nach dem Erkalten wird fil- triert, der Niederschlag mit Nitro,)enzol gewaschen und mit Eisessig ausgekocht. Das Produkt stellt in trockenem Zustande ein dunkles Pulver dar, das sich mit weinroter Farbe in konzentrierter Schwefelsäure löst. Durch ;7stündiges Verschmelzen mit alkoholischem Ätzkali bei 16o bis i7o' entsteht aus diesem Zwischenprodukt ein Farbstoff, der trocken ein schwarzes Pulver bildet, kon-7,entrierte Schw-efelsäure löst ihn mit grüner Farbe. Die alkalische Hvdrostilfitküpe ist sttimpfgrün gefärbt und hefert auf Baumwolle graue Atisfärbungen.

Claims (1)

  1. PATENZTANSPRUCH : Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Darstellung von Küpenfarbstoffen nach Patent 490732, dadurch gekennzeichnet, daß man hier solche Bz-i-benzanthronyl-Py-i-pyrazolantbrone oder deren Derivate, die substituierteArninoreste (im weitesten Sinne, wobei der Stickstoff z. B. auch Glied eines heterocyclischen Ringes sein kann) im Molekül enthalten, mit alkalisehen Kondensationsmitteln behandelt.
DEI37332D 1929-03-05 1929-03-05 Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen Expired DE520395C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI37332D DE520395C (de) 1929-03-05 1929-03-05 Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI37332D DE520395C (de) 1929-03-05 1929-03-05 Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE520395C true DE520395C (de) 1931-03-11

Family

ID=7189494

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI37332D Expired DE520395C (de) 1929-03-05 1929-03-05 Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE520395C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743674C (de) * 1941-02-22 1943-12-30 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE857844C (de) * 1942-03-15 1952-12-01 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743674C (de) * 1941-02-22 1943-12-30 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE857844C (de) * 1942-03-15 1952-12-01 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE520395C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen
DE831432C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe
DE478046C (de) Verfahren zur Darstellung von Kondensationsprodukten der Anthrachinonreihe
DE546229C (de) Verfahren zur Darstellung echter Kuepenfarbstoffe
DE719345C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE745464C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE745465C (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninfarbstoffen
DE240276C (de)
DE721021C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
DE485961C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthanthronreihe
DE749495C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE742326C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der Fluoranthenreihe
DE461503C (de) Verfahren zur Herstellung von indigoiden Farbstoffen und deren Zwischenprodukten
DE561441C (de) Verfahren zur Darstellung von halogenhaltigen Kuepenfarbstoffen der Dibenzpyrenchinonreihe
DE606602C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe
DE533498C (de) Verfahren zur Darstellung echter Kuepenfarbstoffe
DE618748C (de) Verfahren zur Herstellung von carboxylgruppenfreien metallhaltigen Azofarbstoffen
DE619080C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen der Antrachinonacridonreihe
DE101486C (de)
DE278660C (de)
DE638835C (de) Verfahren zur Darstellung von Chromierungsfarbstoffen der Anthrachinonreihe
DE546227C (de) Verfahren zur Darstellung neuer Kuepenfarbstoffe
DE502815C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
DE490723C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen
AT99924B (de) Verfahren zur Herstellung von indigoiden Farbstoffen.