-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fotokamera, die
imstande ist, fotografische Informationen oder Informationen
für die Entwicklung wie beispielsweise Informationen über
Bildausschnitte aufzunehmen.
-
Es sind bereits Fotokameras oder Zubehör offenbart worden, die
imstande sind, auf einem Film Belichtungsdaten einschließlich
einer Verschlußzeit oder eines Blendenwertes aufzunehmen, oder
fotografische Informationen, die ein Datum, eine Zeit, eine
Film-Vergleichsseriennummer und Daten über ein fotografiertes
Objekt enthalten (z. B. die unter der Nr. 51-84632 offengelegte
Japanische Patentanmeldung).
-
Es sind auch Fotokameras offenbart worden, die während des
Fotografierens auf dem Film Bildausschnittsinformationen
aufnehmen, wodurch auf der Grundlage dieser Informationen ein
Herstellen von Bildausschnittsabzügen durchgeführt wird (z. B.
die unter der Nr. 54-26721 offengelegte Japanische
Patentanmeldung). Weiter ist eine Vorrichtung offenbart
worden, mit welcher eine Datenmarkierung, die bestimmten
anzubringenden Daten entspricht, an einem Randteil des Films
außerhalb eines Einzelbildes angebracht wird, und bei der
diese Datenmarkierung in einen Buchstaben umgeformt und dieser
Buchstabe dann in einem Labor auf Fotopapier wiedergegeben
wird (unter der Nr. 60-260929 offengelegte Japanische
Patentanmeldung).
-
Es ist weiter eine Fotokamera bekannt, die einen Schaltkreis
zum Unterscheiden zwischen natürlichem Licht, fluoreszierendem
Licht und Wolfram-Licht enthält, und die unter Verwendung von
LEDs eine Angabe darüber auf dem Film anbringt (Japanische
Patentveröffentlichung Nr. Sho 58-53327).
-
Jedoch weisen die herkömmlichen Fotokameras mit dem oben
beschriebenen Aufbau Probleme auf, die nachfolgend beschrieben
werden:
-
(a) Da die fotografischen Informationen oder die Informationen
für die Entwicklung im Film selbst angebracht werden, besteht
ein Problem einer räumlichen Begrenzung im Hinblick auf das
Aufnehmen des Umfangs und der Arten von Informationen. Das
heißt, daß im Film auf zunehmende Arten von Informationen
vorher ausgewählt werden müssen.
-
(b) Man erwartet in Zukunft, daß der Umfang und die Arten
fotografischer Informationen oder von Informationen für die
Entwicklung, die ein Benutzer aufzunehmen wünscht, weiter
zunehmen werden, und daß die herkömmlichen Verfahren
unzulänglich sein werden, um diese Tendenz zu meistern.
-
(c) Da die oben genannten Informationen im Film selbst
aufgenommen sind, sind die Informationen für den Benutzer erst
nach der Entwicklung des Films verfügbar. Dies ist
insbesondere im Hinblick auf die fotografischen Informationen
störend.
-
Mit zunehmender Verfahrensautomatisierung im Fotogeschäft oder
in einem Entwicklungslabor ist weiter im Hinblick auf die
Informationen für die Entwicklung ein Verfahren gefordert
worden, das imstande ist, die aufgenommenen Informationen für
die Entwicklung genau wiederzugeben.
-
Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Aufnehmen von Informationen mit großem Umfang
und von vielfältiger Art und außerdem eine genaue und
zuverlässige Kommunikation derselben zu verwirklichen.
-
Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist eine Fotokamera
vorgesehen, die eine Vorrichtung zum Erfassen und Aufnehmen
von Daten umfaßt, welche eine Eigenschaft einer Farbe einer
Lichtquelle betreffen, die ein zu fotografierendes Objekt
beleuchtet, und gekennzeichnet ist durch:
-
ein Befestigungsteil, um ein wiederbeschreibbares
Datenspeichermedium zum Speichern der Daten lösbar zu
befestigen; und
-
eine Ausgabeeinrichtung zum Ausgeben und Aufnehmen der
Daten auf nichtoptischem Weg auf das Speichermedium in einer
solchen Weise, daß die aufgenommenen Daten veränderbar sind.
-
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform gibt die
Ausgabeeinrichtung die Daten an eine Karte mit integriertem
Schaltkreis aus.
-
Es soll hier angemerkt werden, daß die zwischen der Kamera und
der IC-Karte zu übertragenden Daten fotografische
Informationen und/oder Informationen für die Entwicklung
umfassen können.
-
Insbesondere enthalten hier die fotografischen Informationen
mindestens eine der nachfolgenden Informationen:
Farbtemperaturinformationen, Belichtungshinweisinformationen,
Informationen wie Datum und Zeit, einen Zeitwert Tv
(Verschlußzeit), einen Blendenwert Av, einen
Objektluminanzwert Bv, Informationen, die eine Verwendung oder
Nichtverwendung eines Blitzlichtgeräts anzeigen,
Belichtungsinformationen, wie beispielsweise eine
Belichtungseinstellung, eine Anzahl von gemachten Aufnahmen
(eine aufgelaufene Anzahl von Verschlußauslösevorgängen der
Fotokamera), einen Kameratyp, eine Filmsorte, eine
Filtersorte, eine Größe des fotografierten Objekts.
-
Die Informationen für die Entwicklung schließen hier
mindestens eine der folgenden Informationen ein: Informationen
über Bildausschnitte, die Farbtemperaturinformationen,
Informationen betreffend eine Filmgröße, eine Einzelbildnummer
des Films, eine Anzahl von Abzügen, eine Größe des Abzugs, das
Erfordernis einer schnellen Entwicklung, eine Herstellung
eines oder mehrerer Diapositive sowie mit besonderer
Behandlung, Informationen betreffend Datum und Zeit.
-
Die in der erfindungsgemäßen Fotokamera als
Speichereinrichtung verwendete IC-Karte ist insofern
vorteilhaft als:
-
1) die Karte eine ausreichend große Speicherkapazität besitzen
kann, mit einer im Vergleich zu dem Typ, bei dem die Daten auf
dem Film aufgedruckt werden, geringen
Datenspeicherraumbegrenzung, und die Karte fotografische
und/oder Laborinformationen in großem Umfang und in
vielfältiger Art aufnehmen kann;
-
2) die Karte leicht am Rückendeckel befestigbar ist, da sie
eine geringe Dicke aufweist;
-
3) die Karte im Vergleich mit einem Magnetplattensystem im
Hinblick auf den erforderlichen Raum vorteilhaft ist, da eine
mechanische Antriebsvorrichtung nicht erforderlich ist;
-
4) der Zugriff auf Informationen (Einschreiben und Auslesen
von Informationen) sehr schnell durchgeführt werden kann;
-
5) die Karte in ihrem Anpassungsvermögen an eine große
Vielzahl von Verwendungsfällen gegenüber anderen Systemen
besser ist.
-
Zum besseren Verständnis der Erfindung, und um darzustellen,
wie dieselbe ausgeführt werden kann, wird nun anhand von
Beispielen auf die begleitenden Zeichnungen Bezug genommen, in
welchen:
-
Fig. 1a eine Draufsicht ist, die eine äußere Ausbildung einer
zur vorliegenden Erfindung in Bezug stehenden Fotokamera
zeigt,
-
Fig. 1b eine dieselbe darstellende Rückseitenansicht ist,
-
Fig. 2a eine Vorderseitenansicht eines Rückendeckels der
Fotokamera der vorliegenden Erfindung ist,
-
Fig. 2b eine Schnittansicht entlang der Linie 2b-2b der Fig.
2a ist,
-
Fig. 3 ein Blockschaltbild ist, welches ein Gesamtsystem der
erfindungsgemäßen Fotokamera veranschaulicht,
-
Fig. 4 ein Blockschaltbild ist, welches einen inneren Aufbau
einer IC-Karte zeigt,
-
Fig. 5 ein Fließbild ist, welches einen Austausch von Signalen
veranschaulicht, der zwischen einem Kamerakörper und der IC-
Karte durchgeführt wird,
-
Fig. 6 ein schematisches Fließbild ist, welches die
Wirkungsweise eines im Kamerakörper untergebrachten
Mikrocomputers veranschaulicht,
-
Fig. 7a und 7b abgebrochene Vorderansichten eines
belichteten Films sind,
-
Fig. 8 eine verfahrensbeschreibende Ansicht ist, die die
Bewegungen der IC-Karte und des Films zwischen einem Benutzer,
einem Fotoladen und einem Labor veranschaulichen, und
-
Fig. 9 eine verfahrensbeschreibende Ansicht ist, die
alternative Bewegungen der IC-Karte veranschaulicht.
-
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
nachfolgend unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
besonders beschrieben.
-
Die Fig. 1a und 1b sind jeweils eine Draufsicht bzw. eine
Rückseitenansicht, die eine äußere Ausbildung einer mit einer
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in
Bezug stehenden Fotokamera zeigen.
-
Bezugnehmend auf die Bezugszeichen und -ziffern in Fig. 1a
steht 'A' für die Fotokamera, 1 für einen Kamerakörper, 2 für
einen Verschlußauslöseknopf, 3 für ein Lichteinlaßfenster, 4
für eine Gruppe von Einstellschaltern zum Einstellen
verschiedener Informationen, und 5 steht für einen
Anzeigeabschnitt, um die verschiedenen Informationen jeweils
anzuzeigen.
-
Das durch eine milchigweiße Platte gebildete
Lichteinlaßfenster 3 enthält in einem unteren Teil desselben
einen Lichtquellenfarbmeßsensor. Die Gruppe von
Einstellschaltern 4 enthält Schalter zum Einstellen
verschiedener Informationen, wie beispielsweise eines
Zeitwertes (Verschlußzeit) Tv, eines Blendenwertes Av, eines
Filmempfindlichkeitswertes Sv (ISO), eines Belichtungsmodus,
eines Bildausschnittes, eines Antriebsmodus, eines
Belichtungshinweises und dergleichen, und enthält zudem einen
+/- Schalter für beim Einstellen erforderliche Zunahme- und
Abnahmevorgänge. Der Anzeigeabschnitt 5 enthält in einem
hinteren Bereich desselben (einem unteren Bereich in der
Figur) einen Teil 5a, um anzuzeigen, ob eine IC-Karte
befestigt ist oder nicht, und der Anzeigeabschnitt 5 enthält
in einem vorderen Bereich desselben (einem oberen Bereich in
der Figur) einen Teil 5b, um die verschiedenen fotografischen
Informationen anzuzeigen, wobei der Anzeigenteil 5a so
angepaßt ist, daß er aufleuchtet, um im Fall, daß die IC-Karte
nicht angebracht ist, ein Warnsignal bereitzustellen.
-
Bezugnehmend auf die Bezugszeichen und -ziffern in Fig. 1b
steht 6 für einen Sucher, 7 für eine Filmpatrone, 'F' für
einen Film, 9 für eine Aufwickelspule, 10 steht für einen
Anschluß, um Signale zwischen einem Rückendeckel und dem
Kamerakörper zu übertragen, 11 für einen Fotografierrahmen,
und 12 steht für eine Licht emittierende Diode um eine IC-
Kartenbefestigungsmarkierung anzubringen.
-
Die Fig. 2a und 2b sind eine Vorderansicht, die einen
Rückendeckel der Daten aufnehmenden Fotokamera zeigt, bzw.
eine Schnittansicht entlang der Linie 2b-2b in Fig. 2a.
-
Bezugnehmend auf die Bezugszeichen und -ziffern in den Fig.
2a und 2b, steht 13 für den lösbar am Kamerakörper 1
befestigten Rückendeckel, 14 für eine Grundplatte, 15 für
einen Anschluß für die IC-Karte 'B', 16 für eine IC-
Kartenandruckplatte, 17 für eine als Einheit mit IC-
Kartenandruckplatte 16 ausgebildete Filmandruckplatte, 18 für
eine Führungsstange, um einen Vorwärts- und Rückwärtstransport
der IC-Kartenanpressplatte 16 zu führen, 19 für eine Feder,
die um die Führungsstange 18 herum befestigt ist und so
angepaßt ist, daß sie die IC-Kartenandruckplatte 16 in einer
Richtung vom Rückendeckel 13 wegdrückt, 20 für Steckerstifte
für den Anschluß 10 des Kamerakörpers 1, und eine Bezugsziffer
21 steht für eine Feder, um die Steckerstifte 20 in einer
Richtung weg vom Rückendeckel 13 zu drücken. Auf der
Grundplatte 14 sind der Anschluß 15 und der Verbinder 20
elektrisch miteinander verbunden.
-
Ein Teil zwischen der Grundplatte 14 und der IC-
Kartenandruckplatte 16 bildet einen IC-
Kartenbefestigungsabschnitt XI. Wenn die IC-Karte 'B' von
oberhalb dieses Abschnitts XI eingeführt und dann der
Rückendeckel 13 geschlossen wird, wird die Filmandruckplatte
17 entgegen der Druckkraft der Feder 19 gegen den Kamerakörper
1 gedrückt, wodurch die IC-Kartenandruckplatte 16 die IC-Karte
'B' in derselben Figur nach rechts drückt und die IC-Karte 'B'
in elektrischen Kontakt mit dem Anschluß 15 kommt. Damit
gleichzeitig kommt der Steckerstift 20 in Kontakt mit dem
Anschluß 10 des Kamerakörpers 1 und wird von einer Druckkraft
der Feder 21 gegen diesen gedrückt, wodurch die IC-Karte 'B'
und der Kamerakörper 1 in elektrischen Kontakt miteinander
treten.
-
Fig. 3 ist ein Blockschaltbild, welches das gesamte System der
Fotokamera zeigt.
-
Bezugnehmend auf dieselbe Figur, bezeichnet ein von einer
strichpunktierten Linie 22 umgebener Teil ein Inneres des
Kamerakörpers 1. Ein Bezugszeichen MC bezeichnet einen
Mikrocomputer und ein Zeichen LM bezeichnet einen
Lichtmeßabschnitt, welcher eine Objektluminanz mißt und eine
Lichtquellenfarbe mißt und dann Licht- und Farbmeßdaten als
digitales Signal zum Mikrocomputer MC ausgibt. Ein
Bezugszeichen EC bezeichnet einen Belichtungssteuerabschnitt,
der auf der Grundlage der vom Mikrocomputer MC erhaltenen
Werte Tv und Av eine Blendenöffnung und eine Verschlußzeit
steuert. Ein Bezugszeichen WC bezeichnet einen
Filmaufspulsteuerabschnitt, welcher einen Motor (nicht
dargestellt) zum Aufspulen und Zurückspulen des Films 'F' und
zum Spannen verschiedener Mechanismen, wie beispielsweise des
Verschlusses und des Spiegels steuert. Ein Bezugszeichen DS
bezeichnet einen Anzeigeabschnitt, um die verschiedenen
fotografischen Informationen anzuzeigen. Dieser
Anzeigeabschnitt DS entspricht dem Anzeigeabschnitt 5 in Fig.
1a. Ein Bezugszeichen PR bezeichnet einen
Makierungsaufdruckabschnitt, um einen Bezug
zwischen dem Film F und der IC-Karte 'B' herzustellen.
-
Ein Bezugszeichen SA bezeichnet eine Gruppe von
Folgeschaltern, die auf der Grundlage des vom Mikrocomputer MC
erfaßten Kamerazustands Folgesteuerungen durchführen, wie
beispielsweise ein Auslösen des Verschlusses - eine Belichtung
-
- ein Aufspulen des Films - ein Zurückspulen des Films usw.
Diese Gruppe von Folgeschaltern schließt einen
Verschlußauslöseschalter, einen Schalter zum Erfassen eines
Abschlusses des Filmaufspulvorgangs und andere Schalter ein.
Ein Bezugszeichen SB bezeichnet eine Gruppe von
Einstellschaltern, die der Gruppe von Einstellschaltern 4 in
Fig. 1a entspricht. Diese Gruppe von Einstellschaltern SB
enthält Schalter zum Einstellen eines Zeitwertes -
(Verschlußzeit) und eines- Blendenwertes, einen Schalter zum
Verändern des Belichtungsmodus (z. B. Belichtungssteuermodus
mit Verschlußzeitpriorität, Belichtungssteuermodus mit
Blendenpriorität), einen Schalter zum Einstellen des
Bildausschnitts und des Belichtungshinweises und andere
Schalter. Ein Bezugszeichen TM bezeichnet ein Zeitglied, ein
Zeichen AF bezeichnet einen automatischen
Fokussiersteuerabschnitt zum Messen der Entfernung oder zum
Erfassen eines Fokussierzustandes und zum Steuern einer Linse,
ein Zeichen LS bezeichnet einen in einer Linse vorgesehenen
Linseninformationsausgabeabschnitt, um Linseninformationen
betreffend ein Fotografieren und einen automatischen
Fokussiervorgang auszugeben, ein Zeichen BA bezeichnet eine
Energiequelle, die im Kamerakörper 1 untergebracht und so
angepaßt ist, daß sie auf der Grundlage von Steuersignalen
(nicht dargestellt) vom Mikrocomputer MC dem Mikrocomputer MC
und anderen Blöcken Strom zuführt, ein Zeichen CL bezeichnet
einen Taktimpulserzeugungsabschnitt, um auf der Grundlage der
Steuersignale (nicht dargestellt) vom Mikrocomputer MC
Taktimpulse zum Mikrocomputer MC und zur IC-Karte 'B'
auszugeben, und ein Zeichen AC bezeichnet Zubehör, wie
beispielsweise ein elektronisches Blitzgerät, eine
Datenaufdruckvorrichtung, einen Winder und dergleichen.
-
Die IC-Karte 'B' umfaßt eine Kunststoffkarte mit eingebautem
LSI dessen innerer Aufbau in Fig. 4 dargestellt ist.
-
Die IC-Karte 'B' enthält einen Mikrocomputer MC1 und einen von
einem elektrisch löschbaren programmierbaren ROM (nachfolgend
als EEPROM bezeichnet) gebildeten Speicher M. Die IC-Karte 'B'
besitzt sechs äußere Anschlüsse für den Takt, die Dateneingabe
und -ausgabe, zum Zurückstellen, zur Stromzufuhr und zur
Erdung, und die IC-Karte 'B' ist wie in Fig. 3 dargestellt mit
dem Kamerakörper 1 verbunden.
-
Fig. 5 ist ein Fließbild, welches eine Signalübertragung in
beiden Richtungen zwischen der Kamera 'A' und der IC-Karte 'B'
darstellt.
-
Bezugnehmend auf diese Figur setzt beim Schritt #101 der im
Kamerakörper 1 untergebrachte Mikrocomputer MC die IC-Karte
'B' zurück. Beim Schritt #102 führt der Mikrocomputer MC1 beim
Empfang eines Rücksetzsignals einen Befehl "ANTWORT AUF EIN
ZURÜCKSETZEN" durch, bei welchem Informationen ausgegeben
werden, die benötigt werden, um den Mikrocomputer MC im
Kamerakörper 1 in die Lage zu versetzen, vorbestimmte
Eigenschaften der IC-Karte 'B' zu beurteilen. Diese
Beurteilung der Eigenschaften der IC-Karte 'B' schließt zum
Beispiel eine Beurteilung des Anpassungsvermögens der IC-Karte
'B' an das vorhandene Kamerasystem bezüglich Spannung,
Frequenz und dergleichen ein. Beim Schritt #103 gibt der
Mikrocomputer MC im Kamerakörper 1 die vom Mikrocomputer MC1
der IC-Karte 'B' ausgegebenen Eigenschaften der IC-Karte 'B'
ein. Beim Schritt #104 beurteilt der Mikrocomputer MC, ob
diese IC-Karte 'B' für das vorhandene Kamerasystem geeignet
ist oder nicht, dabei diagnostiziert der Mikrocomputer MC
insbesondere das Anpassungsvermögen, den Befestigungszustand
(Nichtbefestigung und falsche Befestigung), Versagen und
dergleichen der IC-Karte 'B'. Falls die IC-Karte 'B' als
normal beurteilt wird, wird beim Schritt #105 ein Anschlußcode
zur IC-Karte 'B' ausgegeben. Dieser Anschlußcode ändert sich
in Abhängigkeit von Anschlüssen, wie beispielsweise der
Kamera, einer Schreib/Lesevorrichtung in einem Fotoladen,
einem automatischen Drucker in einem Labor und einem Personal
Computer für die häusliche Verwendung. Deshalb beurteilt der
Mikrocomputer MC1 der IC-Karte 'B' auf der Grundlage des
eingegebenen Anschlußcodes beim Schritt #106, an welcher Art
Anschluß die IC-Karte 'B' befestigt worden ist, und wählt im
Speicher M ein zugängliches Gebiet aus. Der Zweck dieser
Auswahl ist es, ein unbeabsichtigtes Verändern der Daten durch
Beschränken der über einen gewissen Anschluß zugänglichen
Daten zu verhindern.
-
Beim Schritt #107 gibt der Mikrocoinputer MC im Kamerakörper 1
zur IC-Karte 'B' Informationen aus, die den Inhalt
desdurchzuführenden Informationsaustauschs betreffen, z. B. eine
Art und Richtung des Informationsaustauschs, und beim Schritt
#108 gibt der Mikrocomputer MC1 der IC-Karte 'B' diese
Informationen ein und führt vorbereitende Betriebsabläufe dazu
durch. Danach tauschen bei den Schritten #109 und #110 der
Mikrocomputer MC des Kamerakörpers 1 und der Mikrocomputer MC1
der IC-Karte 'B' miteinander Informationen zum Fotografieren,
für das Labor und dergleichen aus. Die verschiedenen Arten von
Informationen, die vom Kamerakörper 1 ausgegeben werden,
werden im Speicher 'M' der IC-Karte 'B' gespeichert. Bei
Abschluß des Datenaustauschs stellt der Mikrocomputer MC des
Kamerakörpers 1 beim Schritt #111 ein Steuersignal bereit, um
den Mikrocomputer MC1 der IC-Karte 'B' abzustellen, und dann
wird beim Schritt #112 der Mikrocomputer MC1 abgestellt.
-
Falls andererseits beim Schritt #104 beurteilt wird, daß die
IC-Karte 'B' nicht normal ist, wird am Anzeigeabschnitt DS
eine Warnanzeige bereitgestellt, die ein Anpassungsunvermögen,
ein Nichtbefestigen, ein fehlerhaftes Befestigen bzw. ein
Versagen der IC-Karte 'B' anzeigt, und der Verfahrensablauf
führt die Tätigkeit beim Schritt #111 durch.
-
Der gleiche Algorithmus, wie oben beschrieben, wird nicht nur
für den Anschluß der Kamera durchgeführt, sondern auch für
andere Anschlüsse der Schreib/Lesevorrichtung in einem
Fotogeschäft, eines Entwicklungsgeräts und eines Kopiergeräts
in einem Labor, des Personal Computers für die häusliche
Verwendung usw.
-
Fig. 6 ist ein schematisches Fließbild, welches die Funktionen
des Mikrocomputers MC des Kamerakörpers 1 veranschaulicht.
-
Bezugnehmend auf diese Figur wird der Mikrocomputer MC durch
Einstellen der Stromquelle BA auf "Ein", oder zum Beispiel
durch Einstellen eines Lichtmeßschalters auf "Ein" mit Strom
beaufschlagt. Beim Schritt #1 wird jeweils der Status der
Gruppe von Folgeschaltern SA eingegeben. Beim Schritt #2 wird
beurteilt, ob ein Aufspulvorgang des Films 'F' abgeschlossen
worden ist, oder nicht. Falls nicht, schreitet das Verfahren
zum Schritt #3 fort, um den Film 'F' bis zum Abschluß des
Aufspulens weiter auf zuspulen. Beim Abschluß schreitet das
Verfahrens zum Schritt #4 fort, um zu beurteilen, ob sich
sämtliche anderen Schalter der Folgeschalter mit Ausnahme des
Aufspul-Abschlußschalters in ihrem Normalzustand befinden oder
nicht, d. h. ob ein Fotografieren möglich ist, oder nicht.
Falls nicht, schreitet das Verfahren zum Schritt #5 fort, um
den Mikrocomputer MC abzustellen. Falls andererseits beurteilt
wird, daß sich die Schalter in ihrem Normalzustand befinden,
schreitet das Verfahren zum Schritt #6 fort, um ein
Startsignal zum Licht- und Farbmeßabschnitt LM
bereitzustellen, wodurch Betriebsabläufe zum Erfassen der
Licht- und Farbbedingungen und des Fokusierzustands gestartet
werden.
-
Als nächstes werden beim Schritt #7 Linseninformationen vom
Linseninformationsausgabeabschnitt LS eingegeben. Beim Schritt
#8 werden vom Zubehör AC Zubehörinformationen eingegeben. Beim
Schritt #9 wird der Status der Einstellschalter SB eingegeben.
Beim Schritt #10 werden die den Status der Einstellschalter SB
betreffenden Informationen verarbeitet. Insbesondere wird
beurteilt, ob von Verschlußzeit, Blendenwert,
Belichtungsmodus, Bildausschnittseinstellung,
Belichtungseinstellung und dergleichen eine Einstellung über
die Einstellschalter SB verändert worden ist oder nicht. Falls
eine Veränderung vorgenommen wurde, wird ein dieser
Veränderung entsprechender Betriebsablauf durchgeführt.
-
Beim Schritt #11 werden die Informationen, die man als
Ergebnis der Betriebsabläufe zum Erfassen der Licht- und
Farbbedingungen und des Fokusierzustands erhalten hat,
eingegeben. Beim Schritt #12 wird auf der Grundlage der bei
den Schritten #7 bis #11 eingegebenen Informationen eine
Belichtungsberechnung durchgeführt, um Daten, z. B. einen Tv-
Wert zum Fotografieren, einen Av-Wert zum Fotografieren usw.
zu erhalten, die zur Steuerung der Belichtung erforderlich
sind, und beim Schritt #13 wird das Ergebnis der Berechnung
auf dem Anzeigeabschnitt DS angezeigt. Beim Schritt #14 werden
die berechneten Werte und andere für das Zubehör AC
erforderliche Informationen zum Zubehör AC ausgegeben.
-
Der Mikrocomputer MC führt die Folge der Schritte #4 bis #14
wiederholt durch, bis ein Verschlußauslösevorgang durchgeführt
wird. Diese Folge kann alternativ so programmiert werden, daß
sie abgebrochen wird, falls der Verschlußauslösevorgang nicht
innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums durchgeführt wird,
oder so, daß sie nur wiederholt wird, während der
Lichtmeßschalter (nicht dargestellt) betätigt wird.
-
Bei dem auf den Schritt #14 folgenden Schritt #15 wird
beurteilt, ob der Verschlußauslösevorgang durchgeführt worden
ist oder nicht. Falls nicht, kehrt das Verfahren zum Schritt
#4 zurück, während, falls der Vorgang durchgeführt worden ist,
der Mikrocomputer MC beim Schritt #17 mit dem Mikrocomputer
MC1 der IC-Karte 'B' Informationen austauscht. Dieser
Informationsaustausch wird in Übereinstimmung mit der in Fig.
5 dargestellten Datenaustauschfolge durchgeführt, wodurch die
vom Kamerakörper 1 ausgegebenen verschiedenen Arten von
Informationen im Speicher 'M' der IC-Karte 'B' gespeichert
werden.
-
Beim Schritt #18 wird beurteilt, ob der Informationsaustausch
normal durchgeführt worden ist oder nicht. Falls ja, schreitet
das Verfahren zum Schritt #19 fort, um in dem Film 'F' eine
Markierung anzubringen, die anzeigt, daß der vorhandene Film
'F' derjenige Film ist, dessen vorbestimmte Informationen im
Speicher 'M' der IC-Karte 'B' gespeichert sind. Insbesondere
wird dieses Anbringen einer Markierung durch Erleuchten einer
Licht emittierenden Diode in einem Markierungsanbringabschnitt
PR durchgeführt. Und der Zweck dieses
Markierungsanbringvorgangs ist es, diesen Film 'F', dessen
vorbestimmte Informationen, z. B. die
Bildausschnittinformationen, die Farbtemperaturinformationen,
eine Einzelbildnummer, eine Kopiernummer, die
Belichtungshinweisinfomationen, Datum, Zeit, verschiedene
Fotoinformationen, die Laborinformationen, Informationen über
eine Größe des zu fotografierenden Objekts in der IC-Karte 'B'
gespeichert sind, von anderen Filmen zu unterscheiden. Wenn
Filme in den Geräten im Labor verwechselt werden, erlaubt es
dies einer Bedienungsperson, diesen bestimmten Film 'F',
dessen Informationen in der IC-Karte 'B' gespeichert sind, von
den anderen Filmen zu unterscheiden und den Film 'F' dieser
IC-Karte 'B' zuzuordnen. Dies wird später besonders
beschrieben. Nach einem Anbringen der Markierung schreitet das
Verfahren zum Schritt #20 fort.
-
Wenn beim Schritt #18 geurteilt wird, daß der
Informationsaustausch nicht normal durchgeführt worden ist,
wird der Schritt #19 ausgelassen und das Verfahren schreitet
zum Schritt #20 fort. Beim Schritt #20 wird eine
Belichtungssteuerung in Gang gesetzt, die auf der Grundlage
derjenigen Daten, die für die Belichtungssteuerung
erforderlich sind, einschließlich des beim Schritt #12
erhaltenen Foto-Tv-Werts und des Foto-Av-Werts, den Verschluß,
eine Blende und dergleichen steuert. Beim Schritt #21 werden
Signale, die die Durchführung des Verschlußauslösevorgangs
anzeigen, zu den jeweiligen Abschnitten ausgegeben, um
dieselben dadurch zurückzusetzen. Beim Schritt #22 wird bis
zur Beendigung der Belichtungssteuerung abgewartet, und dann
kehrt das Verfahren zum Schritt #2 zurück, um den Film 'F'
aufzuspulen und an einem Einzelbildzähler des Films eine
Erhöhung vorzunehmen (Wiederholung des Schritts #2 und des
Schritts #3), und dann wird die obige Tätigkeit erneut
durchgeführt. Es soll angemerkt werden, daß das Verfahren an
Stelle dieser Wiederholung so abgewandelt werden kann, daß
der Mikrocomputer MC abgeschaltet wird, wenn der
Lichtmeßschalter (nicht dargestellt) nicht betätigt ist.
-
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ablauf wird der Datenaustausch
zwischen dem Mikrocomputer MC des Kamerakörpers 1 und dem
Mikrocomputer MC1 der IC-Karte 'B' jedesmal durchgeführt, wenn
ein Verschlußauslösevorgang stattfindet. Der Grund dafür ist
der folgende: Falls der Datenaustausch während des
Lichtmeßvorgangs durchgeführt wird, übersteigen die Daten eine
Schreibkapazität (10&sup4; bis 10&sup5;) des vorhandenen EEPROM (des
Speichers 'M'). Im Falle einer IC-Karte, die als Speicher 'M'
nicht den EEPROM benutzt, zum Beispiel eine IC-Karte, die eine
Batterie und einen RAM beinhaltet, ist es wegen ihrer
ausreichend großen Schreibkapazität möglich, den
Datenaustausch zwischen den Mikrocomputern MC und MC1 während
des Lichtmeßvorgangs durchzuführen. Weiter kann selbst bei der
IC-Karte der vorliegenden Erfindung ein Informationsaustausch
zum Beurteilen des Anpassungsvermögens, der
Befestigungszustände, eines Versagens und dergleichen wie
beschrieben als Schritt #103 des Fließbilds in Fig. 5
durchgeführt werden.
-
Als nächstes werden die Bildausschnittsinformationen, eine der
Informationen für das Labor, die zusammen mit anderen Arten
von Informationen vom Mikrocomputer MC des Kamerakörpers 1 in
den Speicher 'M' der IC-Karte 'B' gespeichert werden, unter
Bezugnahme auf die folgende Tabelle besonders beschrieben.
-
CODE BILDAUSSCHNITT
-
000 keinen Bildausschnitt
-
001 a
-
010 b
-
011 keinen Bildausschnitt + a + b
-
101 c
-
110 d
-
111 keinen Bildausschnitt + c + d
-
Die Bezugszeichen a, b, c in der obigen Tabelle bezeichnen
Flächen, von denken ein Abzug mit einem Bildausschnitt gemacht
werden soll. Fig. 7a und Fig. 7b zeigen die Flächen
a, b, c, d
auf dem Film 'F'.
-
Die Codierungen 011 und 111 bezeichnen aufeinanderfolgende
Bildausschnittbetriebsabläufe, in welchen eine Mehrzahl von
Abzügen mit unterschiedlichen Bildausschnittsgrößen als Abzüge
vom gleichen Negativ hergestellt werden. Das heißt, falls der
Code 011 im Speicher 'M' der IC-Karte 'B' als
Ausschnittsinformation gespeichert ist, steuert diese
Ausschnittsinformation das Kopiergerät beim Kopiervorgang, um
drei Arten von Abzügen aufeinanderfolgend bereitzustellen,
einem Abzug, der keinen Bildausschnitt darstellt, einen Abzug
mit der Bildausschnittsfläche a und einem Abzug mit der
Bildausschnittsfläche b.
-
Die Fig. 7a und 7b zeigen eine Markierung m1 und eine
Markierung m2, die anzeigen, daß der vorliegende Film als der
Film identifiziert wird, dessen vorbestimmte Informationen im
Speicher 'M' der IC-Karte 'B' gespeichert sind. Diese
Markierungen m1 und m2 werden später besonders beschrieben.
-
Fig. 8 ist eine verfahrensbeschreibende Ansicht, die
Bewegungen der IC-Karte 'B' zwischen einem Benutzer 'U', dem
Fotogeschäft 'D' und dem Labor 'L' veranschaulicht, in welcher
ein als eine durchgezogene Linie sichtbarer Pfeil eine
Bewegung der Hardware (IC-Karte 'B', des Films 'F', des Abzugs
'P', des Negativfilms 'N') bezeichnet, während ein anderer,
als eine unterbrochene Linie sichtbarer Pfeil eine Bewegung
(Eingaben und Ausgaben) der die IC-Karte 'B' betreffenden
Daten bezeichnet.
-
Wenn der Benutzer 'U' fotografiert, speichert der Speicher 'M'
der IC-Karte 'B' vom Mikrocomputer MC der Kamera 'A'
ausgegebene Informationen, einschließlich der
Bildausschnittsinformationen, der Farbtemperaturinformationen,
der Einzelbildnummer des Films, der Nummer des Abzugs, der
Belichtungshinweisinformationen, des Datums, der Zeit, der
verschiedenen fotografischen Informationen, der Informationen
über die Größe des fotografierten Objekts (bezugnehmend auf
die unterbrochene Linie I). Falls der Benutzer 'U' ein Gerät
mit Terminal 31, beispielsweise einen Personal Computer, sowie
eine damit verbindbare IC-Karten-Schreib/Lesevorrichtung 32
besitzt, zeichnet der Benutzer 'U' selbst unter Verwendung
dieser Geräte ein Entwicklungsverfahren, einen
Bildaufnahmeort, eine kurze Mitteilung und dergleichen in den
Speicher 'M' der IC-Karte 'B' auf (bezugnehmend auf eine
unterbrochene Linie II). Weiter ist dies nicht nur dann
möglich, wenn das Fotogeschäft 'D' um die Entwicklung und die
Herstellung von Abzügen gebeten wird, sondern auch, wenn
dasselbe um zusätzliche Abzüge gebeten wird.
-
Der Benutzer 'U' nimmt die IC-Karte 'B' mit den in der obigen
Weise aufgenommenen vorbestimmten Informationen und den Film
'F' zum Fotogeschäft D.
-
Im Fotogeschäft 'D' wird die IC-Karte 'B' der IC-Karten-
Schreib/Lesevorrichtung 33 eingegeben, um dadurch zusätzliche
Daten, wie eine Empfangsbestätigungsnummer, einen Namen und
eine Telefonnummer des Benutzers in die IC-Karte 'B'
aufzunehmen (bezugnehmend auf eine unterbrochene Linie III).
Für den Fall, daß der Benutzer nicht imstande ist, den durch
die unterbrochene Linie II angezeigten Vorgang bei sich selbst
durchzuführen, werden derartige Informationen, zum Beispiel
die Größe und die Anzahl der Abzüge, das Erfordernis und der
Inhalt einer besonderen Behandlung und dergleichen, die bisher
gewöhnlich auf eine Papiertransporttüte geschrieben wurden, im
Fotogeschäft 'D' in der IC-Karte 'B' aufgenommen. Es soll
angemerkt werden, daß die IC-Karten-Schreib/Lesevorrichtung
Schalter besitzt, die den jeweiligen Positionen auf der
Transporttüte entsprechenden (d. h. den oben genannten
Informationen), und so gestaltet ist, daß sie einfach und
bequem zu benutzen ist.
-
Die im Fotogeschäft D entgegengenommene IC-Karte 'B' und der
Film 'F' werden beide dem Labor 'L' übergeben, wo der Film 'F'
und die IC-Karte 'B' dem Entwicklungsgerät und dem Kopiergerät
34 eingegeben werden, um auf der Grundlage der von der IC-
Karte 'B' ausgegebenen Informationen (bezugnehmend auf eine
unterbrochene Linie IV) eine Entwicklung und ein Herstellen
von Abzügen durchzuführen, wodurch man einen Negativfilm 'N'
und Abzüge 'P' erhält.
-
In diesem Fall werden Informationen, wie der Inhalt der
Behandlung, die Anzahl der Abzüge und eine Bezugsnummer in der
IC-Karte 'B' aufgenommen (bezugnehmend auf eine unterbrochene
Linie V). Weiter liest ein Zentralcomputer 35 die
verschiedenen Informationen zum Fotografieren aus der IC-Karte
'B' aus und verarbeitet dieselben statistisch, und diese
verarbeiteten Informationen können vorteilhafterweise
ausgenutzt werden, um ein besseres Fotosystem zu erzielen
(bezugnehmend auf eine unterbrochene Linie VI).
-
Der Negativfilm 'N', der Abzug oder die Abzüge 'P' und die IC-
Karte 'B' mit der Aufnahme der zusätzlichen Informationen
werden zum Fotogeschäft 'D' zurückgebracht, wo die IC-Karten-
Schreib/Lesevorrichtung 33 die in der IC-Karte 'B'
aufgenommenen Informationen aus liest und automatisch die
Bearbeitungsgebühr berechnet (bezugnehmend auf eine
unterbrochene Linie VII). Falls diese IC-Karte 'B' als
Scheckkarte oder Kreditkarte verwendet werden kann, braucht
der Benutzer die Bearbeitungsgebühr nicht bar zu bezahlen.
-
Nachdem die IC-Karte 'B', die Abzüge 'P' und der Negativfilm
'F' vom Fotogeschäft 'D' dem Benutzer 'U' zurückgegeben worden
sind, ist der Benutzer 'U' imstande, die Informationen zum
Fotografieren und die Bearbeitungsinformationen über den
Personal Computer 31 und die Schreib/Lesevorrichtung 32
auszulesen, und der Benutzer 'U' ist außerdem imstande, die
obigen Informationen in Computer-Speichereinrichtungen, wie
eine Magnetplatte, ein Magnetband, einen Blasenspeicher oder
dergleichen zu speichern, oder er ist imstande, die
Informationen in Form einer Druckkopie durch Ausdrucken
aufzunehmen (bezugnehmend auf eine unterbrochene Linie VIII).
Der Abzug bzw. die Abzüge 'P' wird bzw. werden in ein
Fotoalbum 37 aufgenommen.
-
Für den Benutzer 'U', der die Schreib/Lesevorrichtung 32 nicht
besitzt, kann das Fotogeschäft 'D' Dienstleistungen
bereitstellen, um dem Benutzer 'U' bei der Rückgabe des
Negativfilms und der Abzüge eine Kopie mitzugeben, auf welcher
in der IC-Karte 'B' gespeicherten Informationen im Geschäft
oder im Labor 'L' ausgedruckt worden sind.
-
Nach einem Aufnehmen der erforderlichen Informationen in der
IC-Karte 'B' in die Computer-Speichereinrichtung und
dergleichen kann der Benutzer 'U' die IC-Karte 'B' erneut an
der Kamera 'A' befestigen und dieselbe wiederholt verwenden.
-
In Fig. 9 dargestellte weitere Bearbeitungsabläufe der IC-
Karte 'B' werden als nächstes beschrieben.
-
Wenn der Benutzer 'U' den Film 'F' und die IC-Karte 'B' zum
Fotogeschäft 'D' bringt, werden in diesem Fotogeschäft 'D' die
in der IC-Karte 'B' aufgenommenen Daten in eine andere
Aufnahmesvorrichtung B' übertragen, die ausschließlich für das
Fotogeschäft 'D' und für das Labor 'L' bestimmt ist (eine
Datenübertragung zwischen einer durchgezogenen Linie IX und
einer durchgezogenen Linie X). Damit braucht der Benutzer 'U'
die IC-Karte 'B' nicht im Geschäft zurücklassen, so daß der
Benutzer 'U' imstande ist, diese IC-Karte 'B' unmittelbar für
ein Herstellen weiterer Aufnahmen zu verwenden. Dies ist
insofern vorteilhaft, als der Benutzer 'U' nicht viele IC-
Karten zu besitzen braucht.
-
Die anderen in Fig. 9 dargestellten Abläufe, welche dieselben
sind, wie diejenigen, die in Fig. 8 dargestellt sind, weisen
die gleichen Bezugszeichen wie diese für die gleichen Teile
und Bauteile auf und werden nicht mehr beschrieben.
-
Da die IC-Karte 'B', wie in Fig. 2 dargestellt, gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung an
einem auf einer Innenseite des Rückendeckels 13 der Kamera 'A'
vorgesehenen IC-Kartenbefestigungsteil X1 befestigt ist,
werden die vorbestimmten Informationen über sämtliche
belichteten Einzelbilder des Films 'F' in der IC-Karte 'B'
aufgenommen, falls der Rückendeckel 13 nicht unbeabsichtigt
geöffnet wird. Der Grund dafür ist der folgende.
-
Falls die IC-Karte 'B' außerhalb der Kamera 'A' befestigt und
in jedem beliebigen Augenblick frei an der Kamera befestigbar
und von dieser abnehmbar ist, besteht die Möglichkeit, daß die
IC-Karte 'B' im Verlauf einer Herstellung von Aufnahmen oder
eines Datenaustauschs von der Kamera 'A' abgenommen wird oder
an dieser befestigt wird, oder daß eine unterschiedliche IC-
Karte mit der Aufnahme der vorbestimmten Informationen über
Einzelbilder eines anderen Films irrtümlicherweise an der
Kamera 'A' befestigt wird, wodurch ein Durcheinander
verursacht wird, bei welchem der Film 'F' einige Einzelbilder
mit den Daten auf der IC-Karte und andere Einzelbilder ohne
IC-Karten-Daten aufweist. Dies hat im Labor 'L'
Schwierigkeiten bei der Zuordnung der jeweiligen Einzelbilder
zu den Daten auf der IC-Karte zur Folge.
-
Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, müssen besondere
Maßnahmen getroffen werden, die nicht nur eine Erhöhung der
Kosten sondern auch Schwierigkeiten bei der Gestaltung
verursachen.
-
Um die oben genannte Unannehmlichkeit zu vermeiden, ist
erfindungsgemäß die IC-Karte 'B' an dem an der Innenseite des
Rückendeckels 13 vorgesehenen IC-Kartenbefestigungsteil X1
befestigt.
-
Jedoch besteht in einem Zeitraum der Einführung des
vorliegenden Kamerasystems noch eine Möglichkeit, daß ein von
einer Kamera ohne IC-Karten-Datenaufnahmessystem belichteter
Film und ein vom vorliegenden Kamerasystem-belichteter Film im
Labor 'L' miteinander verwechselt werden können. Deshalb
besteht eine Notwendigkeit, es der Kopiermaschine im Labor 'L'
zu ermöglichen, diesen vom vorliegenden Kamerasystem
bearbeiteten Film 'F' von anderen Filmen zu unterscheiden und
den Film 'F' der IC-Karte 'B' zuzuordnen.
-
Dies ist der Grund dafür, warum im Film 'F' die Markierung m1
(m2) angebracht ist, die anzeigt, daß dieser Film der Film
ist, dessen Daten in der IC-Karte 'B' aufgenommen sind. Es ist
nicht erforderlich, diese Markierung in sämtlichen der
Einzelbilder des Films 'F' anzubringen, da es unter Verwendung
der Daten über die Anzahl der Aufnahmevorgänge möglich ist,
den Film 'F' der IC-Karte 'B' zuzuordnen, selbst wenn die
Markierung nur im ersten Einzelbild des Films 'F' angebracht
ist.
-
Diese Nummernmarkierung m1 (m2) kann entsprechend der Anzahl
der belichteten Einzelbilder vom numerischen Typ m1
(bezugnehmend auf Fig. 7a) sein, oder sie kann auch vom
Punkte-Typ m2 (bezugnehmend auf Fig. 7b) sein, um beim ersten
Einzelbild oder bei sämtlichen Einzelbildern des Films 'F'
angebracht zu werden. Jedoch soll angemerkt werden, daß die
Markierung m1 vom numerischen Typ beim Zuordnen derselben zur
IC-Karte 'B' zuverlässiger ist.
-
Obwohl dies nicht dargestellt ist, wird es zudem möglich,
speziell eine bestimmte IC-Karte 'B' einem bestimmten Film 'F'
zuzuordnen, wodurch der entsprechende Vorgang zwischen diesen
wesentlich zuverlässiger sein wird, falls der jeweiligen IC-
Karte 'B' ein jeweils unterschiedlicher Identifizierungscode
eingegeben wird, und dieser Identifizierungscode zusammen mit
der Markierung in dem Einzelbild, bzw. in den Einzelbildern
angebracht wird.
-
Der Identifizierungscode für die IC-Karte 'B' kann vom
Benutzer 'U' über die Kamera 'A' oder über seine eigene
Schreib/Lesevorrichtung 32 eingegeben werden, oder der
Identifizierungscode kann bei einem Herstellungsvorgang der
IC-Karte 'B' derart im Voraus eingegeben werden, daß der
Benutzer 'U' einen bestimmten Code frei auswählen kann, wenn
er eine IC-Karte 'B' kauft.
-
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist der IC-
Kartenbefestigungsteil X1 am Innenteil (zwischen dem
Rückendeckel 13 und dem Film 'F') des Rückendeckels 13
angeordnet. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf
beschränkt. Zum Beispiel kann ein IC-Kartenbefestigungsteil X2
vor dem Film 'F' vorgesehen sein, oder alternativ kann ein IC-
Kartenbefestigungsteil X3 vom Befestigungsteil für die
Filmpatrone 7 im Kamerakörper 1 aus abwärts geneigt vorgesehen
sein, wie jeweils von einer unterbrochenen Linie in Fig. 1b
dargestellt. Bei der ersteren Anordnung kann die IC-Karte 'B'
nur abgenommen werden, nachdem der Film 'F' herausgenommen
ist; demgegenüber kann die IC-Karte 'B' bei der letzteren
Anordnung ähnlich wie bei der zuvor genannten Ausführungsform
ohne ein Herausnehmen des Films 'F' abgenommen werden. Weiter
kann in beiden Fällen ein RAM-Chip als Speichereinrichtung
verwendet werden.
-
Die vorliegende Erfindung offenbart weiter die folgenden
Ausführungsformen:
-
(i) Die IC-Karte 'B' braucht nicht von der allgemein
verwendeten Art sein, sondern kann eine Ausbildung und ein
Format besitzen, die speziell für das Kamerasystem gestaltet
sind. Auch kann die IC-Karte 'B' von demjenigen Typ sein, der
einen Mikrocomputer, eine Batterie und einen RAM einschließt,
oder kann der EEPROM ohne Mikrocomputer und ohne Batterie
sein.
-
(ii) Das Anbringen der Markierung m1 (m2) im Film 'F' bei der
zuvor genannten Ausführungsform ist nicht immer notwendig.
-
(iii) Bei der zuvor genannten Ausführungsform kann die
Bildausschnittsfläche unter einer Mehrzahl von
Bildausschnittsfläche unter einer Mehrzahl von
Bildausschnittsflächen für ein Einzelbild frei bestimmt werden,
dies ist jedoch nicht immer notwendig. Weiter brauchen die
Informationen für das Labor nicht notwendigerweise die
Bildausschnittsinformationen enthalten.