DE971149C - Maehdrescher - Google Patents

Maehdrescher

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DE971149C
DE971149C DE1949P0033946 DEP0033946D DE971149C DE 971149 C DE971149 C DE 971149C DE 1949P0033946 DE1949P0033946 DE 1949P0033946 DE P0033946 D DEP0033946 D DE P0033946D DE 971149 C DE971149 C DE 971149C
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DE
Germany
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thresher
conveyor
cutting unit
assembly
insertion opening
Prior art date
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Expired
Application number
DE1949P0033946
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Trummer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
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Publication date
Application filed by Heinrich Lanz AG filed Critical Heinrich Lanz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE971149C publication Critical patent/DE971149C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 18. DEZEMBER 1958
P 33946 ΠΙ145 c D
Die Erfindung betrifft einen im Querfluß arbeitenden Mähdrescher, bei dem das gemähte Gut dem Drescher vom Schneidwerk aus von einer umlaufenden Förderwalze auf einer Gleitbahn zugeführt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei diesem Mähdrescher die Ausbildung und Anordnung der Zuführungseinrichtung für das Dresohgut dahingehend zu verbessern, daß die Maschine auch auf unebenem Acker störungsfrei einsetzbar ist.
Zu diesem Zweck wird der Mähdrescher gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß die Förder walze mit ihren Zubehörteilen und das Schneidwerk nebst Plattformförderer eine in sich geschlossene Baugruppe bilden, die mit dem Drescher höhenverschiebbar verbunden ist, wobei das Auslaufende der Baugruppe mit Spielraum in die Einlegeöffnung des Dreschers hineinragt und der Einlaufboden des Dreschers mit dem Auslaufende nachgiebig verbunden und in seiner Neigung verstellbar ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß sich die Einrichtung, die vom Schneidwerk aus das gemähte Gut dem Drescher zuführt, auf unebenem Acker dem Drescher gegenüber in der Höhenrichtung einstellen kann. Dadurch ist auch unter as ungünstigen Verhältnissen ein einwandfreier Mähdrescherbetrieb gewährleistet. Auf zusätzliche Zuführungsorgane zwischen der Baugruppe und dem Drescher kann verzichtet werden, was nicht nur die Maschine, sondern auch die Zuführung des Erntegutes in den Drescher vereinfacht.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist die aus Förderwalze, Zubehörteilen und Schneidwerk nebst Plattformförderer gebildete Baugruppe mit dem Drescher lösbar verbunden, sie kann daher für die Straßenfahrt oder zum Durchfahren schmaler Durchgänge ohne großen Zeitaufwand von der Maschine abgenommen und an diese hinten angehängt werden.
Um eine exakte Zuführung des Dresdhgutes in den Drescher zu gewährleisten und um zu verhindern, daß -Teile des Dreschgutes von der Förder-
809 685/13
walze über die Einlegeöffnung hinausgetragen werden, können im Bereich der Einlegeöffnung des Dreschers mit der Förderwalze zusammenwirkende Abstreifer vorgesehen werden, die mit einer bogenförmigen, die Höhendifferenz zwischen Plattformförderer und Einlaufboden des Dreschers überbrückenden Gleitbahn einen zur Einlegeöffnung führenden Förderkanal bilden.
Die Erfindung ist in den Fig. r und 2, die ein
ίο Ausführungsbeispiel zeigen, veranschaulicht.
Der Mähdrescher besteht aus dem Schneidwerk ι und dem Drescher 2. Das vom Messer 3 des Schneidwerkes geschnittene Getreide wird durch das Plattformtuch 4 einem Höhenförderer zugeleitet, der es dem Dreschwerk aufgibt. Im Ausführungsbeispiel wird ein Drescher verwendet, dessen Dreschwerk im wesentlichen aus den drei Dreschvorrichtungen 5, 6 und 7 besteht, die das Dreschgut nacheinander bearbeiten. Die gewonnenen Körner sammeln sich auf dem Ablaufboden 8, der sie der Reinigungsvorrichtung zuführt, die im Raum 10 des Dreschers untergebracht ist. Das ausgedroschene Stroh kann gebunden oder von der Dreschvorrichtung 7 aus unmittelbar auf das Feld abgelegt werden. Bei Verwendung eines derartigen Dreschwerkes kann der sonst übliche Strohschüttler wegfallen, da die Körnergewinnung bereits restlos im Dreschwerk erfolgt.
Als Höhenförderer dient eine Förderwalze 11, .die an ihrem Umfang mit Greifern 12 versehen und von einer bogenförmigen Gleitbahn 13 umgeben ist. Die Walze nimmt das Dresdhgut vom Plattformtuch 4 auf und fördert es auf der einen Viertelkreis bildenden Gleitbahn 13 direkt auf den Korbeinlauf boden 14, auf dem es der Dreschvorrichtung 5 tangential zufließt. Um zu verhindern, daß das Dreschgut von der Förderwalze 11 über die Einlegeöffnung 15 des Dreschers 2 hinausgetragen wird, sind an der oberen Abdeckung 16 der Walze 11 Abstreifer 17 vorgesehen, die mit der Gleitbahn 13 einen ansteigenden Förderkanal bilden, dessen Auslaufende 18 mit Spielraum in die Einlegeöffnung 15 einmündet. Außerdem ist das Auslaufende möglichst nahe an das Dreschwerk herangerückt, um das Einzugsvermögen der Dreschtrommel 5 voll auszunutzen. Zu berücksichtigen ist ferner, daß das Schneidwerk 1 zum Drescher 2 verstellbar sein muß, damit es sich den Bodenunebenheiten anpassen kann und ein Verändern der Schnitthöhe möglich ist. Diesem Zweck entsprechend wird die Förderwalze n vom Gestell 19 des Schneidwerkes 1 getragen und bildet dadurch mit dem Schneidwerk eine Baugruppe. Der Antrieb der Förderwalze 11 erfolgt vom Plattformförderer 4 aus, der seinen Antrieb vom Drescher erhält. Die Umlaufgeschwindigkeit der Walze liegt zweckmäßig unter, derjenigen des Plattformtuches 4. An sich kann sie jedoch veränderlich sein, um den wechselnden Arbeitsbedingungen angepaßt werden zu können. Zum Verändern der Schnitthöhe ist das Schneidwerk 1 um die Achse des Fahrgestells 20 des Dreschers sowie um die in gleicher Höhe angeordnete Achse seines Laufrades 21 nach oben und unten schwenkbar. Auch beim Anpassen des Schneidwerkes an die Bodenunebenlheiten kann sich der Auslauf 18 in der Einlegeöffnung 15 frei bewegen. Um in jeder Arbeitsstellung des Schneidwefkes eine tangentiale Zuführung des Dresdhgutes zu gewährleisten, ist der Einlaufboden 14 der Dreschvorrichtung S in seiner Neigung verstellbar, d. h. an die Gleitbahn und das Korbeinlaufende der Dreschvorrichtung 5 gelenkig angeschlossen sowie längenveränderlich ausgebildet. Außerdem ist die Einlegeöffnung 15 höher ausgebildet als der in sie hineingeführte Auslauf 18. Für die Straßenfahrt kann das Schneidwerk abnehmbar und hinten an den Drescher anhängbar sein. Statt dessen wäre es aber auch denkbar, das Schneidwerk in waagerechter Ebene einklappbar anzuordnen. -

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Im Querfluß arbeitender Mähdrescher, ■bei dem das gemähte Gut dem Drescher vom Schneidwerk aus von einer umlaufenden Förderwalze auf einer Gleitbahn zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwalze (11) mit ihren Zubehörteilen (13, 16, 17) und das Schneidwerk (1) nebst Plattformförderer (4, 19, 21) eine in sich geschlossene Baugruppe bilden, die mit dem Drescher (2) höhen verschiebbar verbunden ist, wobei das Auslaufende (18) der Baugruppe mit Spielraum in die Einlegeöffnung (15) des Dreschers (2) hineinragt und der Einlaufboden (14) des Dreschers (2) mit dem Auslaufende (18) nachgiebig verbunden und in seiner Neigung verstellbar ist.
2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Förderwalze (11), *°° Zubehörteilen (13, 16, 17) und Schneidwerk (1) nebst Plattformförderer (4, 19, 21) gebildete Baugruppe mit dem Drescher (2) lösbar verbunden ist.
3. Mähdrescher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Baugruppe im Bereich der Einlegeöffnung (15) des Dreschers (2) mit der Förderwalze (11) zusammenwirkende Abstreifer (17) vorgesehen sind, die mit einer bogenförmigen, die Höhendifferenz zwischen Plattformförderer (4) und Einlaufboden (14) des Dreschers (2) überbrückenden Gleitbahn (13) einen zur Einlegeöffnung (15) führenden Förderkanal bilden.
115
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 137 473, 163 972, 49°. 318752, 470456, 471 186, 490673, 522216, 552694, 602862, 656498, 729929, 875, 739 346; 12(J
französische Patentschriften Nr. 661 234,
229.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Q A» 686/13 12.58
DE1949P0033946 1949-02-12 1949-02-12 Maehdrescher Expired DE971149C (de)

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DE (1) DE971149C (de)

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