DE735875C - Bindemaeher mit Foerderwalzen - Google Patents
Bindemaeher mit FoerderwalzenInfo
- Publication number
- DE735875C DE735875C DEK158847A DEK0158847A DE735875C DE 735875 C DE735875 C DE 735875C DE K158847 A DEK158847 A DE K158847A DE K0158847 A DEK0158847 A DE K0158847A DE 735875 C DE735875 C DE 735875C
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- DE
- Germany
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- binding
- conveyor
- roller
- rollers
- mower
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D61/00—Elevators or conveyors for binders or combines
- A01D61/002—Elevators or conveyors for binders or combines transversal conveying devices
- A01D61/004—Elevators or conveyors for binders or combines transversal conveying devices with cylindrical tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. MAI 1943
29. MAI 1943
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 735 KLASSE 45 c GRUPPE 29 oi
K 15884T IIII45C
ist als Erfinder genannt worden.
Zusatz zum Patent 729
Patentiert im Deutschen Reich vom 2. Oktober 1940 an
Das Hauptpatent hat angefangen am 29. Dezember 1939
Patenterteilung-bekanntgemacht am 22. April 1943
Die Erfindung nach dem Hauptpatent 72g 929 bezieht sich auf einen Bindemäher
mit Förderwalzen als Schrägförderer und besteht im wesentlichen darin, daß die Förderwalzen
entgegengesetzt umlaufen und der Förderbereich der Förderansätze der Walzen sich
überschneidet, so daß das Gut im stetigen Fluß auf einer S-förmigen Bahn der Bindeeinrichtung
zugeführt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Förderwalzen noch für
weitere Zwecke anzuwenden und den Aufbau des Bindemähers hierdurch noch weiter
zu vereinfachen. So ist es zwar mit den
*5 Förder walzen als Schrägförderer schon möglich,
den Bindetisch tiefer zu legen, als 'es
Tuchförderer gestatten. Diese Möglichkeit kann aber noch nicht restlos ausgenutzt werden,
solange hin und her gehende Packer der üblichen Bauart beibehalten werden. Erst
wenn die üblichen Packer noch durch eine umlaufende Packerwalze ersetzt werden, kann
der Bindetisch so tief als möglich angeordnet werden. Es ist zwar schon bei Bindemähern
mit Tuchförderern bekannt, sowohl unterhalb des Bindetisches gelagerte Walzen
mit Greiferansätzen als Packer zu verwenden als auch hin und her gehende Packer
oberhalb des Bindetisches von oben in den Hubstrom greifend anzuordnen.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß die an sich bekannte Packerwalze
in ihrer Ausbildung den Walzen des Schrägförderers entspricht und über den Bindetisch von oben in den Hubstrom greifend
angeordnet ist. Auf diese Weise kann der Bindetis'ch noch tiefer angeordnet werden,
als es mit Förderwalzen und hin und her gehenden Packern oder mit einer unterhalb
des Bindetisches gelagerten Packerwalze möglich ist. Außerdem gestattet die Anordnung
einer Packerwalze in Verbindung mit
Förderwalzen auch noch insofern eine wirtschaftlichere Herstellung, als serienmäßig hergestellte
Walzen sowohl als Förderwalzen als auch als Packerwalzen, sei es im letzteren
Falle auch mit geringfügigen Änderungen/-benutzt werden können. Ferner fallen mit "■
den hin und her gehenden Packern auch eine Anzahl von Gelenken und Übertragungsgliedern
für den Antrieb der Packer weg. ίο Die Anordnung der Packerwalze gemäß der
Erfindung ist jedoch nicht auf Bindemäher mit zwei Förderwalzen beschränkt. Sie kann
z. B. mit denselben Vorteilen auch Anwendung finden bei Bindemähern mit nur einer :
Förderwalze, wie sie im Zuge der Entwick- i lung auch angestrebt werden. Gemäß der
Erfindung laufen die Packerwalze und die obere Schrägfördererwalze schneller um als
die untere Schrägfördererwalze. Das hat dien Vorteil, daß Stauungen vermieden werden und
das Gut der Bindevorrichtung einwandfrei zugeführt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an
einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt die Abbildung wie beim
Hauptpatent einen Querschnitt durch den Bindemäher.
Das Mähgut wird wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent über das Plattform-So
tuch I, von dessen Förderrollen wiederum nur die innere Rolle 2 dargestellt ist, in der Richtung
des Pfeiles der Fördervorrichtung zugeführt. Diese besteht aus der unteren Förderwalze
3 mit den in der Fördervorrichtung vorgewölbten Förderansätzen 4 und der Einkapselung
5 sowie der oberen Förderwalze 6 mit den entsprechend ausgebildeten Förderansätzen
7 und der Einkapselung 8. Die Walzen 3 und 6 bestehen zweckmäßig aus Rohrkörpern,
auf denen die Förderansätze 4 und 7 vorzugsweise durch Punktschweißen befestigt sind, wobei die paarweise angeordneten Förderansätze
scheibenförmige Teile darstellen können, die durch eine Nabe zu einer Doppelscheibe
miteinander verbunden sind. Das untere Ende der Einkapselung 5 reicht bis an die Plattform 1, während das obere, zinirtig
ausgebildete Ende bis an die obere ralze b reicht und als Abstreifer für die
Ansätze 7 dieser Walze dient. Die obere Einkapselung S ist mit ihrem unteren, ebenfalls
zinkenartig ausgebildeten und als Abstreifer für die Ansätze 4 der unteren Walze 3 dienenden
Ende 9 bis an die Walze 3 herangeführt, während das obere Ende der Einkapselung
<S über dem Bindetisch 10 mündet und mit diesem den Austrittskanal für das geförderte
Gut bildet, der nach unten hin noch durch die Abstreifer 11 begrenzt wird. Die Einkapselungen
sichern die eindeutige Führung des Gutes auf der S-förmigen Förderbahn. Über dem Bindetisch 10 ist nun die Packerwalze
14 mit den Förderansätzen 15 angeordnet,
die das Gut der Bindeeinrichtung zuführt, von der die Nadel 16 dargestellt ist.
An die Einkapselung 8 schließt sich die Einkapselung 17 an, die die Packerwalze ι ϊ umschließt
und nach außen sichert. Mit 18 sind noch ein' Auslöser für die Bindenadeln 16
und mit 19 ein Auswerfer für die gebundene Garbe angedeutet.
Claims (2)
1. Bindemäher mit Förderwalzen als Schrägförderer nach Patent 729 929, dadurch
gekennzeichnet, daß die an. sich bekannte Packerwalze ("14' in ihrer Ausbildung
den Walzen 13,6; des Schrägförderers entspricht und über dem Bin de tisch
von oben in den Hubstrom greifend angeordnet ist.
2. Bindemäher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Packer walzet 14! und die obere Schrägfördererwalze
('6' schneller umlaufen als die untere Schrägfördererwalze '3 j.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK158847A DE735875C (de) | 1939-12-29 | 1940-10-02 | Bindemaeher mit Foerderwalzen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK156362A DE729929C (de) | 1939-12-29 | 1939-12-29 | Bindemaeher |
| DEK158847A DE735875C (de) | 1939-12-29 | 1940-10-02 | Bindemaeher mit Foerderwalzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE735875C true DE735875C (de) | 1943-05-29 |
Family
ID=61556577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK158847A Expired DE735875C (de) | 1939-12-29 | 1940-10-02 | Bindemaeher mit Foerderwalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE735875C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971149C (de) * | 1949-02-12 | 1958-12-18 | Heinrich Lanz Ag | Maehdrescher |
-
1940
- 1940-10-02 DE DEK158847A patent/DE735875C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971149C (de) * | 1949-02-12 | 1958-12-18 | Heinrich Lanz Ag | Maehdrescher |
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