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Diese
Erfindung bezieht sich auf Prostaglandinagonisten, pharmazeutische
Zusammensetzungen, enthaltend diese Agonisten, und die Verwendung
dieser Agonisten zur Vorbeugung von Knochenverlust oder Wiederherstellung
oder Verstärkung
der Knochenmasse, einschließlich
der Behandlung von Zuständen,
die mit geringer Knochenmasse bei Säugern, einschließlich Menschen
verbunden sind.
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Osteoporose
ist eine systemische Skelettkrankheit, die durch geringe Knochenmasse
und Abbau des Knochengewebes gekennzeichnet ist, mit einer sich
daraus ergebenden Erhöhung
der Knochenbrüchigkeit und
Empfindlichkeit für
Frakturen. In den USA sind mehr als 25 Millionen Menschen von dem
Zustand betroffen und dieser verursacht mehr als 1,3 Millionen Frakturen
pro Jahr, einschließlich
500.000 Rückgrat-,
250.000 Hüft-
und 240.000 Handwurzelfrakturen jährlich. Hüftfrakturen sind die ernsteste
Folge von Osteoporose, wobei 5 bis 20 % der Patienten innerhalb
eine Jahres sterben und über
50 % der Überlebenden
physisch beeinträchtigt
sind.
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Die Älteren haben
das größte Risiko
für Osteoporose,
und deshalb ist zu erwarten, daß sich
das Problem mit dem Älterwerden
der Population signifikant erhöht.
Weltweit wird vorhergesagt, daß sich
die Frakturhäufigkeit
dreifach über
die nächsten
60 Jahre erhöht,
und eine Studie schätzte,
daß es
4,5 Millionen Hüftfrakturen
weltweit 2050 geben wird.
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Frauen
sind von Osteoporose stärker
betroffen als Männer.
Frauen erfahren eine stärkere
Beschleunigung des Knochenverlustes während der fünf Jahre nach der Menopause.
Andere Faktoren, die das Risiko erhöhen, umfassen Rauchen, Alkoholmißbrauch,
eine sitzende Lebensweise und geringe Calciumaufnahme.
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Es
gibt derzeit zwei Haupttypen der pharmazeutischen Therapie für die Behandlung
von Osteoporose. Der erste ist die Verwendung von Antiresorptionsverbindungen,
um die Resorption von Knochengewebe zu verringern.
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Östrogen
ist ein Beispiel eines Antiresorptivums. Es ist bekannt, daß Östrogen
Frakturen verringert. Außerdem
berichten Black et al. in
EP
0605193 A1 , daß Östrogen,
speziell wenn es oral eingenommen wird, Plasmaniveaus von LDL verringert
und die der vorteilhaften Lipoproteine hoher Dichte (HDLs) erhöht. Jedoch kann Östrogen
den Knochen zurück
auf die Niveaus eines jungen Erwachsenen in dem entwickelten osteoporotischen
Skelett nicht wiederherstellen. Außerdem ist jedoch die Langzeitöstrogentherapie
mit einer Vielzahl von Störungen
verbunden, einschließlich
der Erhöhung
des Risikos von Gebärmutterkrebs,
Gebärmutterschleimhautkrebs
und möglicherweise
Brustkrebs, was viele Frauen dazu veranlaßt, diese Behandlung zu vermeiden.
Die signifikanten unerwünschten
Wirkungen, die mit der Östrogentherapie
verbunden sind, stützen
die Notwendigkeit für
die Entwicklung von alternativen Therapien für Osteoporose, die die wünschenswerte
Wirkung auf Serum LDL aufweisen, aber keine unerwünschten
Wirkungen verursachen.
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Ein
zweiter Typ der pharmazeutischen Therapie zur Behandlung von Osteoporose
ist die Verwendung von Anabolika zur Beschleunigung der Knochenbildung
und Erhöhung
der Knochenmasse. Es wird erwartet, daß diese Klasse von Mitteln
Knochen in dem entwickelten osteoporotischen Skelett wiederherstellt.
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US-Pat.
Nr. 4,112,236 offenbart bestimmte Interphenylen-8-aza-9-dioxothia-11,12-secoprostaglandine
zur Behandlung von Patienten mit Nierenstörungen.
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Bestimmte
Prostagladinagonisten werden in
GB
1478281 ,
GB 1479156 und
US-Pat. Nr. 4,175,203, 4,055,596, 4,175,203, 3,987,091 und 3,991,106
beschrieben, wie für
beispielsweise Nierenvasodilatatoren nützlich.
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US-Pat.
Nr. 4,033,996 offenbart bestimmte 8-Aza-9-oxo-(und -dioxo)-thia-11,12-secoprostaglandine, die
als Nierenvasodilatatoren nützlich
sind, zur Vorbeugung von Thrombusbildung, um die Wachstumshormonfreisetzung
zu induzieren, und als Regulatoren der Immunantwort.
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Das
französische
Patent Nr. 897,566 offenbart bestimmte Aminosäurederivate für die Behandlung
von neurologischer, mentaler oder Herz-Gefäß-Krankheit.
J. Org. Chem.
26; 1961; 1437 offenbart N-Acetyl-N-benzyl-p-aminophenylmercaptoessigsäure.
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Zusätzlich zu
Osteoporose weisen ungefähr
20 bis 25 Millionen Frauen und eine zunehmende Anzahl an Männern nachweisbare
Wirbelfrakturen infolge der verringerten Knochenmasse auf, wobei
allein in Amerika von weiteren 250.000 Hüftfrakturen jährlich berichtet
wird. Der letztere Fall ist mit einer 12%igen Sterberate innerhalb
der ersten zwei Jahre und mit einer 30%igen Rate an Patienten, die
häusliche
Pflege nach der Fraktur benötigen,
verbunden. Während
diese bereits signifikant ist, wird erwartet, daß sich die wirtschaftlichen
und medizinischen Folgen der Genesung aufgrund langsamer oder mangelhafter
Heilung dieser Knochenfrakturen aufgrund des Älterwerdens der allgemeinen
Population erhöhen
wird. Während
es mehrere vielversprechende Therapien (Bis-phosphonate usw.) in
der Entwicklung zur Vorbeugung von Knochenverlust im Alter und daher Verringerung
der Wahrscheinlichkeit der Verursachung schwächender Frakturen gibt, sind
diese Therapien nicht für
die Wiederherstellung der Knochenmasse gedacht, wenn die Fraktur
einmal stattgefunden hat.
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Es
ist gezeigt worden, daß Östrogene
(Bolander et al., 38th Annual Meeting Orthopedic Research Society,
1992) die Qualität
der Heilung von Appendixfrakturen verbessern. Deshalb kann die Östrogenersatztherapie
scheinbar ein Verfahren für
die Behandlung der Frakturwiederherstellung sein. Jedoch ist die
Patientencompliance bei der Östrogentherapie
aufgrund ihrer Nebenwirkungen relativ schlecht, einschließlich der
Wiederaufnahme der Menstruation, Mastalgie, einem erhöhten Risiko
von Gebärmutterkrebs,
einem erhöhten wahrgenommenen
Risiko von Brustkrebs und der begleitenden Verwendung von Progestinen.
Außerdem
werden Männer
wahrscheinlich Einwende gegen die Verwendung von Östrogenbehandlung
erheben. Es besteht ausdrücklich
die Notwendigkeit für
eine Therapie, die für
die Patienten, die unter schwächenden
Knochenfrakturen leiden oder die geringe Knochenmasse haben, vorteilhaft
sein würde,
und die die Patientencompliance erhöhen würde.
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Obwohl
es eine Vielzahl von Osteoporosetherapien gibt, besteht die kontinuierliche
Notwendigkeit und eine kontinuierliche Suche in diesem Bereich der
Technik nach alternativen Osteoporosetherapien. Außerdem besteht
die Notwendigkeit nach Knochenfraktur-Heilungstherapien.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung ist auf eine Verbindung der Formel I
Formel
I oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz oder Prodrug
hiervon gerichtet,
worin
B N ist;
A (C
1-C
3)-Alkylsulfonyl, das gegebenenfalls an einem
Kohlenstoff unabhängig
mit Hydroxy, (C
1-C
4)-Alkyl
oder Halogen mono-, di- oder trisubstituiert ist, ist;
Q
-(C
2-C
6)-Alkylen-W-(C
1-C
3)-alkylen-,
-(C
3-C
8)-Alkylen-, wobei
das -(C
3-C
8)-Alkylen-
gegebenenfalls mit bis zu vier Substituenten, unabhängig ausgewählt aus
Fluor oder (C
1-C
4)-Alkyl,
substituiert ist,
-X-(C
1-C
5)-Alkylen-,
-(C
1-C
5)-Alkylen-X-,
-(C
1-C
3)-Alkylen-X-(C
1-C
3)-alkylen-,
-(C
2-C
4)-Alkylen-W-X-(C
0-C
3)-alkylen-,
-(C
0-C
4)-Alkylen-X-W-(C
0-C
3)-alkylen-,
-(C
2-C
5)-Alkylen-W-X-W-(C
1-C
3)-alkylen- ist,
wobei das zweimalige Auftreten von W unabhängig voneinander ist;
X
Phenyl, Thienyl, Thiazolyl, das Phenyl, Thienyl oder Thiazolyl ist,
das gegebenenfalls unabhängig
mit Fluor, Chlor, Trifluormethyl, Methoxy, Difluormethoxy oder Trifluormethyloxy
mono- oder disubstituiert ist;
Z Carboxyl, (C
1-C
6)-Alkoxycarbonyl oder Tetrazolyl ist;
K
Methylen ist;
M -Ar ist, worin Ar Phenyl, Thiazolyl, Pyridyl,
Thienyl, Oxazolyl, Furanyl, Cyclopentyl oder Cyclohexyl ist;
das
Ar ist, das gegebenenfalls an einem Kohlenstoff mit bis zu drei
Substituenten, unabhängig
ausgewählt
aus R
1, R
2 und R
3, substituiert ist, wobei Ar mit mindestens
R
1 substituiert ist, und wobei R
1 (C
1-C
7)-Alkyl
oder (C
1-C
5)-Alkoxy, das (C
1-C
7)-Alkyl oder
(C
1-C
5)-Alkoxy ist,
das gegebenenfalls mit Hydroxy oder Fluor mono-, di- oder trisubstituiert
ist; und R
2 und R
3 jeweils
unabhängig
voneinander Chlor, Fluor, Methyl, Difluormethoxy, Trifluormethoxy
oder Trifluormethyl sind.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen sind
7-{[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure,
7-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure,
7-{[5-(1-Hydroxy-hexyl)-thiophen-2-ylmethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure und
(3-{[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die E-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -(C2-C6)-Alkylen-W-(C1-C3)-alkylen ist; und
W Oxy ist.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die F-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -(C3-C8)-Alkylen-, das -(C3-C8)-Alkylen-, das gegebenenfalls mit ein bis
vier Fluor substituiert ist, ist.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen unter der F-Gruppe von Verbindungen sind
Verbindungen, worin
- a. A Methylsufonyl ist;
Q
n-Hexylen ist;
Z Carboxyl ist;
K Methylen ist und
M
4-(1-Hydroxy-n-hexylen-1-yl)phenyl ist;
- b. A Methylsufonyl ist;
Q n-Hexylen ist;
Z Carboxyl
ist;
K Methylen ist und
M 4-(n-Butylen-1-yl)phenyl ist;
und
- c. A Methylsufonyl ist;
Q n-Hexylen ist;
Z Carboxyl
ist;
K Methylen ist und
M 5-(1-Hydroxy-n-hexylen-1-yl)thien-2-yl
ist.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die G-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -X-(C1-C5)-Alkylen- ist; und
X Thienyl oder
Phenyl, das Phenyl und Thienyl, das gegebenenfalls unabhängig mit
Fluor, Chlor, Trifluormethyl oder Methoxy mono- oder disubstituiert
ist, ist.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die H-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -(C1-C5)-Alkylen-X- ist und
X Thienyl oder
Phenyl, das Phenyl und Thienyl, das gegebenenfalls unabhängig mit
Fluor, Chlor, Trifluormethyl oder Methoxy mono- oder disubstituiert
ist, ist.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die I-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -(C1-C3)-Alkylen-X-(C1-C3)-alkylen- ist und
X Thienyl oder Phenyl,
das Phenyl und Thienyl, das gegebenenfalls unabhängig mit Fluor, Chlor, Trifluormethyl oder
Methoxy mono- oder disubstituiert ist, ist.
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Eine
besonders bevorzugte Verbindung innerhalb der I-Gruppe von Verbindungen
ist eine Verbindung, worin
A Methylsulfonyl ist;
Q 3-Methylenphenylmethyl
ist;
Z Carboxyl ist;
K Methylen ist und
M 4-(n-Butylen-1-yl)phenyl
ist.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die J-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -(C2-C4)-Alkylen-W-X-(C0-C3)-alkylen- ist;
X Thienyl oder Phenyl,
das Phenyl und Thienyl, das gegebenenfalls unabhängig mit Fluor, Chlor, Trifluormethyl oder
Methoxy mono- oder disubstituiert ist, ist; und
W Oxy ist.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die K-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -(C0-C4)-Alkylen-X-W-(C1-C3)-alkylen- ist;
X Thienyl oder Phenyl,
das Phenyl und Thienyl, das gegebenenfalls unabhängig mit Fluor, Chlor, Trifluormethyl oder
Methoxy mono- oder disubstituiert ist, ist; und
W Oxy ist.
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Eine
Gruppe von Verbindungen, die bevorzugt ist und die L-Gruppe bezeichnet,
enthält
diese Verbindungen, worin
Q -(C2-C4)-Alkylen-W-X-W-(C1-C3)-alkylen- ist;
W Oxy ist und
X
Thienyl oder Phenyl, das Phenyl und Thienyl, das gegebenenfalls
unabhängig
mit Fluor, Chlor, Trifluormethyl oder Methoxy mono- oder disubstituiert
ist, ist.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf die Verwendung einer Verbindung der Formel
I zur Herstellung eines Medikaments zum Verstärken und Erhalten der Knochenmasse
und Vorbeugen weiteren Knochenverlusts bei einem Säuger gerichtet.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf die Verwendung einer Verbindung der Formel
I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung eines Säugers mit
einem Zustand, der mit geringer Knochenmasse verbunden ist, gerichtet.
Bevorzugt werden Postmenopausen-Frauen und Männer über dem Alter von 60 behandelt. Ebenso
einbezogen sind Individuen, ungeachtet des Alters, die signifikant
verringerte Knochenmasse, d. h. ≥ 1,5
s.d. unter den normalen Niveaus für junge Leute, aufweisen.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Osteoporose, Knochenfrakturen, Osteotomie, Knochenverlust, der
mit Periodontitis verbunden ist, oder Protheseneinwuchs bei einem
Säuger
(einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Osteoporose bei einem Säuger
(einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Osteotomieknochenverlust bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet. In einem Aspekt wird die Verbindung der Formel I lokal
an einer Stelle der Osteotomie angewendet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Alveolarknochenverlust bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Knochenverlust, der mit Periodontitis verbunden ist, bei einem
Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von idiopathischem Knochenverlust im Kindesalter bei einem Säuger gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von „sekundärer Osteoporose", die Glucocorticoid-induzierte
Osteoporose, Hyperthyreoidismus-induzierte Osteoporose, Immobilisierungs-induzierte
Osteoporose, Heparin-induzierte Osteoporose oder Immunosuppressivum-induzierte
Osteoporose umfaßt,
bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Glucocorticoid-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Hyperthyreoidismus-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Immobilisierungs-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Heparin-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
von Immunosuppressivum-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
einer Knochenfraktur bei einem Säuger
(einschließlich Mensch)
gerichtet. In einem Aspekt dieser Erfindung zum Behandeln einer
Knochenfraktur wird die Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch
akzeptables Salz hiervon lokal an der Stelle der Knochenfraktur
angewendet. In einem anderen Aspekt dieser Erfindung wird die Verbindung
der Formel I oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz hiervon systemisch
verabreicht.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments zum Verbessern
der Knochenheilung nach der Gesichtswiederherstellung oder Oberkieferwiederherstellung
oder Unterkieferwiederherstellung bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet. In einem Aspekt dieses Verfahrens wird die Verbindung
der Formel I oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz hiervon lokal
an der Stelle der Knochenwiederherstellung angewendet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments zum Induzieren
des Protheseneinwuchses bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments zum Induzieren
der Wirbelsynostose bei einem Säuger
(einschließlich Mensch)
gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments zur Verbesserung
der Röhrenknochenstreckung
bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf die Verwendung einer
Verbindung der Formel I zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung
anstelle eines Knochentransplantats bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet. In einem Aspekt dieses Verfahrens wird die Verbindung
der Formel I oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz hiervon lokal
an der Stelle eines Knochentransplantats angewendet. Ebenso kann,
wenn ein Knochentransplantat benötigt
wird, eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch akzeptables
Salz hiervon an der Stelle eines Knochentransplantats zur Wiederherstellung
des Knochens angewendet werden.
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Eine
bevorzugte Dosierung beträgt
etwa 0,001 bis 100 mg/kg/Tag der Verbindung der Formel I oder eines
pharmazeutische akzeptablen Salzes hiervon. Eine besonders bevorzugte
Dosierung beträgt
etwa 0,01 bis 10 mg/kg/Tag der Verbindung der Formel I oder eines
pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen gerichtet,
die eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung der Formel
I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon und einen
pharmazeutisch akzeptablen Träger
umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Verstärkung der
Knochenmasse gerichtet, die eine Knochenmasse-verstärkende Menge
einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen
Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
eines Zustandes, der mit der geringen Knochenmasse verbunden ist,
bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die zum Behandeln der geringen Knochenmasse eine
Menge einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen
Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Osteoporose, Knochenfrakturen, Osteotomie, Knochenverlust, der
mit Periodontitis verbunden ist, Knochentransplantatsubstitution
oder Protheseneinwuchs bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von „sekundärer Osteoporose", die Glucocorticoid-induzierte
Osteoporose, Hyperthyreoidismus-induzierte Osteoporose, Immobilisierungs-induzierte
Osteoporose, Heparin-induzierte Osteoporose oder Immunosuppressivum-induzierte
Osteoporose umfaßt,
bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die eine „sekundäre Osteoporose"-behandelnde Menge
einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes
hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Osteoporose bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die eine Osteoporose-behandelnde Menge einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen zur Verbesserung
der Knochenfrakturheilung bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Knochenfraktur-behandelnde Menge einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Osteotomieknochenverlust bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Osteotomieknochenverlust-behandelnde Menge einer
Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes
hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Alveolarknochenverlust bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Alveolarknochenverlust-behandelnde Menge einer
Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes
hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von idiopathischem Knochenverlust im Kindesalter bei einem Kind
gerichtet, die eine Menge zum Behandeln des idiopathischen Knochenverlusts
im Kindesalter einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen
Träger
umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen zur Verstärkung der
Knochenheilung nach der Gesichtswiederherstellung oder Oberkieferwiederherstellung
oder Unterkieferwiederherstellung bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Knochenheilungs-behandelnde Menge einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Knochenverlust, der mit Periodontitis verbunden ist, bei einem
Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die eine Menge zum Behandeln des Knochenverlusts,
der mit Periodontitis verbunden ist, einer Verbindung der Formel I
oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon und einen pharmazeutisch
akzeptablen Träger
umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Protheseneinwuchs bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Protheseneinwuchs-behandelnde Menge einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen zum Induzieren
der Wirbelsynostose bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Verstärkung der
Röhrenknochenstreckung
bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die eine Knochenmasseverstärkungs-behandelnde Menge einer
Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Glucocorticoid-induzierter
Osteoporose bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die eine Menge zum Behandeln von Glucocorticoid-induzierter
Osteoporose einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen
Träger
umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Hyperthyreoidismus-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Menge zum Behandeln von Hyperthyreoidismus-induzierter
Osteoporose einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen
Träger
umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Immobilisierungs-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Menge zum Behandeln von Immobilisierungs-induzierter
Osteoporose einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen
Träger
umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Heparin-induzierter
Osteoporose bei einem Säuger
(einschließlich
Mensch) gerichtet, die eine Menge zum Behandeln von Heparin-induzierter
Osteoporose einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen
Träger
umfassen.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen für die Behandlung
von Immunosuppressivum-induzierter Osteoporose bei einem Säuger (einschließlich Mensch)
gerichtet, die eine Menge zum Behandeln von Immunosuppressivum-induzierter
Osteoporose einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes hiervon und einen pharmazeutisch akzeptablen
Träger
umfassen.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung sind die Kombinationen der Verbindungen
der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon
und anderen Verbindungen, wie nachstehend beschrieben.
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Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf pharmazeutische Zusammensetzungen,
umfassend eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch akzeptables
Salz hiervon und ein Antiresorptivum, und auf die Verwendung dieser
Zusammensetzungen für
die Herstellung eines Medikaments für die Behandlung (beispielsweise
Vorbeugung) von Zuständen,
die mit geringer Knochenmasse verbunden sind, einschließlich Osteoporose,
bei Säugern
(beispielsweise Menschen, insbesondere Frauen) oder die Verwendung
dieser Zusammensetzungen für
die Herstellung eines Medikaments für andere Knochenmasse-verstärkende Verwendungen
gerichtet.
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Die
Kombinationen dieser Erfindung umfassen eine therapeutisch wirksame
Menge einer ersten Verbindung, wobei die erste Verbindung eine Verbindung
der Formel I oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz hiervon ist;
und eine therapeutisch wirksame Menge einer zweiten Verbindung,
wobei die zweite Verbindung ein Antiresorptivum ist, wie ein Östrogenagonist/-antagonist
oder ein Bisphosphonat.
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Bevorzugte Östrogenagonisten/-antagonisten
umfassen Droloxifen, Raloxifen, Tamoxifen, 4-Hydroxy-tamoxifen, Toremifen,
Centchroman, Levormeloxifen, Idoxifen, 6-(4-Hydroxy-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)benzyl]-naphthalin-2-ol,
{4-[2-(2-Aza-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl)-ethoxy)-phenyl}-[6-hydroxy-2-(4-hydroxy-phenyl)benzo[b]thiophen-3-yl]-methanon,
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-pipendin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl)-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol
und
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
und die pharmazeutisch akzeptablen Salze hiervon.
-
Besonders
bevorzugte Östrogenagonisten/-antagonisten
umfassen Droloxifen;
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
und die pharmazeutisch akzeptablen Salze davon.
-
Bevorzugte
Bisphosphonate umfassen Tiludronsäure, Alendronsäure, Ibandronsäure, Risedronsäure, Etidronsäure, Clodronsäure und
Pamidronsäure
und ihre pharmazeutisch akzeptablen Salze.
-
Ein
anderer Aspekt dieser Erfindung ist die Verwendung einer Zusammensetzung
zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung von Säugern, die
geringe Knochenmasse aufweisen, umfassend
- a.
eine therapeutisch wirksame Menge einer ersten Verbindung, wobei
die erste Verbindung eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch
akzeptables Salz hiervon ist, und
- b. eine therapeutisch wirksame Menge einer zweiten Verbindung,
wobei die zweite Verbindung ein Antiresorptivum ist, wie ein Östrogenagonist/-antagonist
oder ein Bisphosphonat.
-
Diese
Zusammensetzungen können
ebenso für
andere Knochenmasse-verstärkende
Verwendungen verwendet werden.
-
Bevorzugte Östrogenagonisten/-antagonisten
in diesem Verfahren umfassen Droloxifen, Raloxifen, Tamoxifen, 4-Hydroxy-tamoxifen,
Toremifen, Centchroman, Levormeloxifen, Idoxifen, 6-(4-Hydroxy-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-benzyl]-naphthalin-2-ol,
{4-[2-(2-Aza-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl)-ethoxy]-phenyl}-[6-hydroxy-2-(4-hydroxy-phenyl)-benzo[b]thiophen-3-yl]-methanon,
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydrohaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
und die pharmazeutisch akzeptablen Salz hiervon.
-
Besonders
bevorzugte Östrogenagonisten/-antagonisten
umfassen Droloxifen;
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydrohaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
und die pharmazeutisch akzeptablen Salze hiervon.
-
Bevorzugte
Bisphosphonate umfassen Tiludronsäure, Alendronsäure, Ibandronsäure, Risedronsäure, Etidronsäure, Clodronsäure und
Pamidronsäure
und ihre pharmazeutisch akzeptablen Salze.
-
Ein
bevorzugter Aspekt dieser Erfindung ist, worin der Zustand, der
mit geringer Knochenmasse verbunden ist, Osteoporose ist.
-
Ein
anderer bevorzugter Aspekt dieser Erfindung ist, worin die erste
Verbindung und die zweite Verbindung im wesentlichen gleichzeitig
verabreicht werden.
-
Ein
anderer bevorzugter Aspekt dieser Erfindung ist, worin die erste
Verbindung für
einen Zeitraum von etwa einer Woche bis etwa drei Jahren verabreicht
wird.
-
Gegebenenfalls
folgt der Verabreichung der ersten Verbindung die Verabreichung
der zweiten Verbindung, wobei die zweite Verbindung ein Östrogenagonist/-antagonist
ist, für
einen Zeitraum von etwa drei Monaten bis etwa drei Jahren ohne die
Verabreichung der ersten Verbindung während des zweiten Zeitraums
von etwa drei Monaten bis etwa drei Jahren.
-
Alternativ
folgt der Verabreichung der ersten Verbindung die Verabreichung
der zweiten Verbindung, wobei die zweite Verbindung ein Östrogenagonist/-antagonist
ist, für
einen Zeitraum von mehr als etwa drei Jahre ohne die Verabreichung
der ersten Verbindung während
des Zeitraums von mehr als etwa drei Jahren.
-
Ein
anderer Aspekt dieser Erfindung ist ein Kit, umfassend:
- a. eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung der Formel
I oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz hiervon und einen pharmazeutisch
akzeptablen Träger
in einer ersten Dosiereinheitsform;
- b. eine therapeutisch wirksame Menge eines Antiresorptivums,
wie ein Östrogenagonist/-antagonist
oder ein Bisphosphonat und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger in einer
zweiten Dosiereinheitsform und
- c. Behälter
zur Aufnahme der ersten und zweiten Dosierungsform.
-
Bevorzugte Östrogenagonisten/-antagonisten
in diesem Kit umfassen Droloxifen, Raloxifen, Tamoxifen, 4-Hydroxy-tamoxifen,
Toremifen, Centchroman, Levormeloxifen, Idoxifen, 6-(4-Hydroxy-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-benzyl]-naphthalin-2-ol,
{4-[2-(2-Aza-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl)-ethoxy]-phenyl}-[6-hydroxy-2-(4-hydroxy-phenyl)-benzo[b]thiophen-3-yl]-methanon,
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydrohaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
und die pharmazeutisch akzeptablen Salze hiervon.
-
Besonders
bevorzugte Östrogenagonisten/-antagonisten
umfassen Droloxifen,
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
und die pharmazeutisch akzeptablen Salze hiervon.
-
Bevorzugte
Bisphosphonate umfassen Tiludronsäure, Alendronsäure, Ibandronsäure, Risedronsäure, Etidronsäure, Clodronsäure und
Pamidronsäure
und ihre pharmazeutisch akzeptable Salze.
-
Noch
ein anderer Aspekt dieser Erfindung ist auf eine pharmazeutische
Zusammensetzung, einschließlich
einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen
Salzes hiervon und einem anderen Knochenanabolikum (obwohl das andere
Knochenanabolikum eine andere Verbindung der Formel I sein kann)
und auf die Verwendung dieser Zusammensetzungen zur Herstellung
von Medikamenten für
die Behandlung von Zuständen,
die mit geringer Knochenmasse verbunden sind, einschließlich Osteoporose,
bei Säugern
(beispielsweise Menschen, insbeson dere Frauen) oder die Verwendung
dieser Zusammensetzungen zur Herstellung von Medikamenten für andere
Knochenmasse-verstärkende
Verwendungen gerichtet.
-
Die
Kombination umfaßt
eine therapeutisch wirksame Menge einer ersten Verbindung, wobei
die erste Verbindung eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch
akzeptables Salz hiervon ist; und eine therapeutisch wirksame Menge
einer zweiten Verbindung, wobei die zweite Verbindung ein anderes
Knochenanabolikum ist.
-
Bevorzugte
Knochenanabolika umfassen IGF-1 gegebenenfalls mit IGF-1-Bindungsprotein
3, Prostaglandin, Prostaglandinagonist/-antagonist, Natriumfluorid,
Nebenschilddrüsenhormon
(PTH), aktive Fragmente des Nebenschilddrüsenhormons, Nebenschilddrüsenhormon-verwandte
Peptide und aktive Fragmente und Analoga der Nebenschilddrüsenhormon-verwandten
Peptide, Wachstumshormon oder Wachstumshormonsekretagoga und die
pharmazeutisch akzeptablen Salze hiervon.
-
Ein
anderer Aspekt dieser Erfindung ist die Verwendung von Zusammensetzungen
zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung von Säugern, die
geringe Knochenmasse aufweisen, umfassend
- a.
eine therapeutisch wirksame Menge einer ersten Verbindung, wobei
die erste Verbindung eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch
akzeptables Salz hiervon ist; und
- b. eine therapeutisch wirksame Menge einer zweiten Verbindung,
wobei die zweite Verbindung ein anderes Knochenanabolikum als die
Verbindung der Formel I ist.
-
Diese
Zusammensetzungen können
ebenso für
andere Knochenmasse-verstärkende
Verwendungen verwendet werden.
-
Bevorzugte
Knochenanabolika umfassen IGF-1 gegebenenfalls mit IGF-1-Bindungsprotein
3, Prostaglandin, Prostaglandinagonist/-antagonist, Natriumfluorid,
Nebenschilddrüsenhormon
(PTH), aktive Fragmente des Nebenschilddrüsenhormons, Nebenschilddrüsenhormon-verwandte
Peptide und aktive Fragmente und Analoga der Nebenschilddrüsenhormon-verwandten
Peptide, Wachstumshormon oder Wachstumshormonsekretagoga und die
pharmazeutisch akzeptablen Salze hiervon.
-
Ein
bevorzugter Aspekt dieser Erfindung ist, worin der Zustand, der
mit geringer Knochenmasse verbunden ist, Osteoporose ist.
-
Ein
anderer bevorzugter Aspekt dieser Erfindung ist, worin die erste
Verbindung und die zweite Verbindung im wesentlichen gleichzeitig
verabreicht werden.
-
Ein
anderer Aspekt dieser Erfindung ist ein Kit, umfassend:
- a. eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung der Formel
I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes hiervon und einen
pharmazeutisch akzeptablen Träger
in einer ersten Dosiereinheitsform;
- b. eine therapeutisch wirksame Menge einer zweiten Verbindung,
wobei die zweite Verbindung ein anderes Knochenanabolikum als die
Verbindung der Formel I ist; und
- c. einen Behälter
zur Aufnahme der ersten und zweiten Dosierungsform.
-
Bevorzugte
Knochenanabolika umfassen IGF-1 gegebenenfalls mit IGF-1-Bindungsprotein
3, Prostaglandin, Prostaglandinagonist/-antagonist, Natriumfluorid,
Nebenschilddrüsenhormon
(PTH), aktive Fragmente des Nebenschilddrüsenhormons, Nebenschilddrüsenhormon-verwandte
Peptide und aktive Fragmente und Analoga der Nebenschilddrüsenhormon-verwandten
Peptide, Wachstumshormon oder Wachstumshormonsekretagoga und die
pharmazeutisch akzeptablen Salze hiervon.
-
Der
Ausdruck „Zustand/Zustände, der/die
mit geringer Knochenmasse verbunden ist/sind" bezieht sich auf einen Zustand, wo
das Niveau der Knochenmasse unter dem alterspezifischen Normalwert
liegt, wie in Standards von der World Health Organization „Assessment
of Fracture Risk and its Application to Screening for Postmenopausal
Osteoporose (1994). Report of a World Health Organization Study
Group. World Health Organization Technical Series 843" definiert. Einbezogen
in „Zustand/Zustände, der/die
mit geringer Knochenmasse verbunden ist/sind" sind primäre und sekundäre Osteoporose.
Die sekundäre
Osteoporose umfaßt
Glucocorticoid-induzierte Osteoporose, Hyperthyreoidismus-induzierte
Osteoporose, Immobilisierungs-induzierte Osteoporose, Heparin-induzierte
Osteoporose und Immunosuppressivum-induzierte Osteoporose. Ebenso einbezogen
ist die periodontale Krankheit, Alveolarknochenverlust, Osteotomie
und idiopathischer Knochenverlust im Kindesalter. Der/Die „Zustand/Zustände, der/die
mit geringer Knochenmasse verbunden ist/sind" umfaßt/umfassen ebenso Langzeitkomplikationen
von Osteoporose, wie Wirbelsäulenkrümmung, Verlust
an Größe und Prothesenchirurgie.
-
Der
Ausdruck „Zustand/Zustände, der/die
mit geringer Knochenmasse verbunden ist/sind" bezieht sich ebenso auf einen Säuger, von
dem bekannt ist, daß er
eine signifikant höhere
als durchschnittliche Chance für
die Entwicklung dieser Krankheiten hat, wie oben beschrieben, einschließlich Osteoporose
(beispielsweise Postmenopause-Frauen, Männer über dem Alter von 60).
-
Andere
Knochenmasse-verstärkende
oder -verbessernde Verwendungen umfassen die Erhöhung der Knochenfraktur-Heilungsrate,
Verbessern der Rate von erfolgreichen Knochentransplantaten, Knochenheilung nach
der Gesichtswiederherstellung oder Oberkieferwiederherstellung oder
Unterkieferwiederherstellung, Protheseneinwuchs, Wirbelsynostose
oder Röhrenknochenstreckung.
-
Der
Fachmann wird erkennen, daß sich
der Ausdruck Knochenmasse tatsächlich
auf die Knochenmasse pro Flächeneinheit
bezieht, die manchmal (obwohl nicht streng genau) als Knochenmineraldichte
bezeichnet wird.
-
Der
Ausdruck „Behandeln" oder „Behandlung", wie hierin verwendet,
umfaßt
vorbeugende (beispielsweise prophylaktische) und palliative Behandlung.
-
Unter „pharmazeutisch
akzeptabel" ist
zu verstehen, daß der
Träger,
das Verdünnungsmittel,
die Trägerstoffe
und/oder Salz mit den anderen Bestandteilen der Formulierung kompatibel
sein müssen
und für
ihren Empfänger
nicht schädlich
sein dürfen.
-
Unter
Alkylen ist gesättigter
Kohlenwasserstoff (geradkettig oder verzweigt) zu verstehen, wobei
ein Wasserstoffatom aus jedem der terminalen Kohlenstoffe entfernt
wird. Exemplarisch von diesen Gruppen (vorausgesetzt, daß die bezeichnete
Länge das
spezielle Beispiel umfaßt)
sind Methylen, Ethylen, Propylen, Butylen, Pentylen, Hexylen, Heptylen.
-
Unter
Halogen ist Chlor, Brom, Iod oder Fluor zu verstehen.
-
Unter
Alkyl ist geradkettiger gesättigter
Kohlenwasserstoff oder verzweigter gesättigter Kohlenwasserstoff zu
verstehen. Exemplarisch von diesen Alkylgruppen (vorausgesetzt,
daß die
bezeichnete Länge
das spezielle Beispiel umfaßt)
sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, sec-Butyl, tert-Butyl,
Pentyl, Isopentyl, Neopentyl, tert-Pentyl, 1-Methylbutyl, 2-Methylbutyl,
3-Methylbutyl, Hexyl, Isohexyl, Heptyl und Octyl.
-
Unter
Alkoxy ist geradkettiges gesättigtes
Alkyl oder verzweigtes gesättigtes
Alkyl, das durch ein Oxy gebunden ist, zu verstehen. Exemplarisch
von diesen Alkoxygruppen (vorausgesetzt, daß die bezeichnete Länge das
spezielle Beispiel umfaßt)
sind Methoxy, Ethoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, Isobutoxy, tert-Butoxy,
Pentoxy, Isopentoxy, Neopentoxy, tert-Pentoxy, Hexoxy, Isohexoxy,
Heptoxy und Octoxy.
-
Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck Mono-N- oder Di-N,N-(C1-Cx)-alkyl... auf
die (C1-Cx)-Alkyleinheit, die
unabhängig
genommen wird, wenn sie Di-N,N-(C1-Cx)-alkyl... ist (x bezieht sich auf ganze
Zahlen).
-
Es
ist selbstverständlich,
daß, wenn
eine carbocyclische oder heterocyclische Einheit an ein bezeichnetes
Substrat durch unterschiedliche Ringatome ohne Angabe einer speziellen
Verknüpfungsstelle
gebunden oder anderweitig angelagert werden kann, dann alle möglichen
Punkte beabsichtigt sind, ob durch ein Kohlenstoffatom oder beispielsweise
ein dreiwertiges Stickstoffatom. Beispielsweise bedeutet der Ausdruck „Pyridyl" 2-, 3- oder 4-Pyridyl,
der Ausdruck „Thienyl" 2- oder 3-Thienyl
und so weiter.
-
Der
Ausdruck „pharmazeutisch
akzeptables Salz" bezieht
sich auf nicht-toxische anionische Salze, enthaltend Anionen, wie
(aber nicht darauf beschränkt)
Chlorid, Bromid, Iodid, Sulfat, Bisulfat, Phosphat, Acetat, Maleat,
Fumarat, Oxalat, Lactat, Tartrat, Citrat, Gluconat, Methansulfonat
und 4-Toluol-sulfonat. Der Ausdruck bezieht sich ebenso auf nicht-toxische
kationische Salze, wie (aber nicht darauf beschränkt) Natrium, Kalium, Calcium,
Magnesium, Ammonium oder protoniertes Benzathin (N,N'-Dibenzylethylendiamin),
Cholin, Ethanolamin, Diethanolamin, Ethylendiamin, Meglamin (N-Methylglucamin),
Benethamin (N-Benzylphenethylamin), Piperazin oder Tromethamin (2-Amino-2-hydroxymethyl-1,3-propandiol).
-
Wie
hierin verwendet, beziehen sich die Ausdrücke „Reaktions-inertes Lösungsmittel" und „inertes
Lösungsmittel" auf ein Lösungsmittel,
das nicht mit den Ausgangsmaterialien, Reagenzien, Zwischenprodukten oder
Produkten in einer Weise interagiert, die die Ausbeute des gewünschten
Produktes nachteilig beeinflußt.
-
Das
hierin in der Nomenklatur verwendete eingeklammerte negative oder
positive Zeichen gibt die Richtung der Ebene an, in die linear polarisiertes
Licht durch das spezielle Stereoisomer gedreht wird.
-
Der
Chemiker wird erkennen, daß bestimmte
Verbindungen dieser Erfindung ein oder mehrere Atome enthalten werden,
die in einer speziellen stereochemischen oder geometrischen Konfiguration
vorliegen können,
was zu Stereoisomeren und Konfigurationsisomeren führt. All
diese Isomere und Gemische davon sind in dieser Erfindung einbezogen.
Hydrate der erfindungsgemäßen Verbindungen
sind ebenso einbezogen.
-
Der
Chemiker wird erkennen, daß bestimmte
Kombinationen von Heteroatom-enthaltenden Substituenten, die in
dieser Erfindung aufgelistet sind, Verbindungen definieren, die
unter physiologischen Bedingungen weniger stabil sein werden (beispielsweise
die, enthaltend Acetal- oder Aminalverknüpfungen). Folglich sind diese
Verbindungen weniger bevorzugt.
-
DTT
bedeutet Dithiothreitol. DMSO bedeutet Dimethylsulfoxid. EDTA bedeutet
Ethylendiamintetraessigsäure.
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung führen
zur Knochenbildung, die zu verringerten Frakturraten führt. Diese
Erfindung trägt
einen signifikanten Teil zur Technik durch die Bereitstellung von
Verbindungen bei, die die Knochenbildung erhöhen, was zur Vorbeugung, Verlangsamung
und/oder Regression von Osteoporose und verwandten Knochenerkrankungen
führt.
-
Andere
Merkmale und Vorteile werden aus der Beschreibung und den Ansprüchen, die
die Erfindung beschreiben, offensichtlich.
-
AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Im
allgemeinen können
die Verbindungen dieser Erfindung durch Verfahren hergestellt werden,
die Verfahren umfassen, die in der Chemie bekannt sind, insbesondere
im Lichte der hierin enthaltenden Beschreibung. Bestimmte Verfahren
zur Herstellung der Verbindungen dieser Erfindung werden durch die
folgenden Reaktionsschemen dargestellt. Andere Verfahren können in
dem experimentellen Abschnitt beschrieben werden. Einige der Schemen,
wenn sie sich auf Verbindungen der Formel I beziehen, umfassen nicht
nur die Herstellung von erfindungsgemäßen Verbindungen, sondern beziehen
sich ebenso auf die Herstellung von Referenzbeispielen.
-
Einige
Substituenten (beispielsweise Carboxyl) können am besten durch Umwandlung
einer anderen funktionellen Gruppe (für Carboxyl sind Beispiele Hydroxyl
oder Carboxaldehyd) zu einem späteren
Zeitpunkt der Synthesesequenz hergestellt werden.
-
Im
allgemeinen können
die Verbindungen der Formel I, worin B Stickstoff ist, durch aufeinanderfolgende
Alkylierung von Sulfonamid mit zwei entsprechenden Alkylhalogeniden
oder Alkylsulfonaten oder reduktive Aminierung eines Amins, enthaltend
die notwendige Säurefunktionalität (geeignet
geschützt)
mit einem Aldehyd, gefolgt von der Umsetzung mit einem Sulfonylchlorid,
gefolgt von Hydrolyse, hergestellt werden.
-
Im
allgemeinen können
die Verbindungen der Formel I (worin B N (Stickstoff) ist und A,
K, M und Q in der Zusammenfassung beschrieben sind) gemäß den Verfahren,
die in den Schemen 1 und 2 nachstehen beschrieben sind, hergestellt
werden. Im allgemeinen umfassen die Sequenzen die aufeinanderfolgende
Alkylierung des entsprechenden Sulfonamids oder Amids der Formel
I mit zwei entsprechenden Alkylhalogeniden oder Alkylsulfonaten.
Es wird angemerkt, daß die
Schemen 1 und 2 sich nur in der Reihenfolge der Zugabe der zwei
Alkylierungsmittel unterscheiden. Die Alkylierungsreihenfolge wird
typischerweise in Abhängigkeit
der Reaktivität
der elektrophilen Seitenketten gewählt. Um die Menge der Dialkylierung,
die in dem ersten Alkylierungsschritt auftritt, zu verringern, wird
die weniger reaktive elektrophile Seitenkette typischerweise zuerst
eingeführt.
Eines der Alkylierungsmittel enthält typischerweise eine Carbonsäure oder
Säureisoster,
das geeignet mit einer entsprechenden Schutzgruppe maskiert ist.
In den Schemen 1 und 2 ist der Säurepräkursor der
Formel I ein Carbonsäureester,
wo R entweder ein geradkettiges Niederalkyl, bevorzugt Methyl oder
Ethyl, oder eine tert-Butyl- oder Phenylgruppe darstellt. Andere
Säureisostere
können
durch entsprechendes Modifizieren dieser Schemen unter Verwendung
von Verfahren, die dem Fachmann bekannt sind, eingesetzt werden
(siehe Schema 6, das eine Tetrazolherstellung für ein Beispiel beschreibt).
Typische Alkylierungsmittel sind primär, sekundär, benzylisch oder allylisch
und sind bevorzugt Alkylbromide oder Alkyliodide.
-
Das
Sulfonamid der Formel I wird zu seinem Anion mit einer starken Base,
wie Natriumhydrid, Lithiumdiisopropylamid, Lithiumbis(trimethylsilyl)amid,
Kaliumbis(trimethylsilyl)amid, Kalium-tert-butoxid usw. in einem
aprotischen Lösungsmittel,
wie Dimethylformamid, Tetrahydrofuran (THF) oder Dimethylformamid/Benzol bei
einer Temperatur von -78 °C
bis 100 °C
umgewandelt. Das resultierende Anion wird mit dem entsprechenden
Alkylhalogenid oder Alkylsulfonat der Formel 2 oder 3 (worin X' das Halogenid oder
Sulfonat ist) bei einer Temperatur von 0 °C bis 100 °C alkyliert, wodurch die entsprechende
alkylierte Verbindung der Formel 4 oder 5 erhalten wird. In einigen
Fällen
werden variierende Mengen eines Nebenproduktes, das aus der Dialkylierung des
Sulfonamids resultiert, erhalten und können unter Verwendung von Chromatographietechniken,
bevorzugt durch Flashchromatographie, entfernt werden (WC. Still,
M. Kahn, A. Mitra, J. Org. Chem. 43, 2923, 1978). Die Verbindungen
der Formel 4 oder 5 werden zu dem Anion erneut unter Verwendung
einer geeigneten Base, wie Natriumhydrid, Lithiumbis(trimethylsilyl)amid,
Lithiumdiisopropylamid, Kaliumbis(trimethylsilyl)amid, Kalium-tert-butoxid
oder Kaliumcarbonat, in einem aprotischen Lösungsmittel, wie Dimethylformamid,
THF, Dimethylformamid/Benzol oder Aceton, bei einer Temperatur von
-78 °C bis
100 °C umgewandelt.
Die Alkylierung (wie oben beschrieben) mit dem entsprechenden zweiten
Alkylhalogenid oder Alkylsulfonat (Verbindung der Formel 3 oder
2) liefert den entsprechenden Ester der Formel 6. Der Ester der
Formel 6 wird zu der entsprechenden Säure der Formel I (in Fällen, wo
R Methyl oder Ethyl darstellt) mit einer verdünnten, wässerigen, basischen Lösung (bevorzugt
Natrium- oder Kaliumhydroxid in wässerigem Methanol oder Ethanol),
Lithiumhydroxid in einem wässerigen
alkoholischen Lösungsmittel,
wässerigem
Tetrahydrofuran bei einer Tem peratur von 0 °C bis 80 °C oder unter Verwendung der
Verfahren hydrolysiert, die in „Protecting Groups in Organic Synthesis," Zweite Auflage,
T.W. Greene und P.G.M. Wuts, John Wiley and Sons, Inc., 1991 beschrieben
sind.
-
-
-
Die
Verbindungen der Formel I können
ebenso aus Aminen hergestellt werden (siehe Schemen 3 bis 4 für die Beispiele).
Im allgemeinen können
die entsprechenden Aminausgangsmaterialien (Verbindungen der Formel
9 und 10) kommerziell erhalten werden oder können unter Verwendung von Verfahren
hergestellt werden, die dem Fachmann bekannt sind (siehe „The Chemistry
of Amino, Nitroso and Nitro Compounds and their Derivatives," Hrsg. S. Patai,
J. Wiley, New York, 1982). Beispielsweise können gemäß den Schemen 3 und 4 die Aminausgangsmaterialien
aus den entsprechenden Nitrilen der Formel 7 oder 8 hergestellt
werden. Die Nitrile sind entweder aus kommerziellen Quellen erhältlich oder
können
unter Verwendung von Verfahren hergestellt werden, die dem Fachmann
bekannt sind (siehe Rappaport, „The Chemistry of the Cyano
Group," Interscience,
New York, 1970 oder Patai and Rappaport, „The Chemistry of Functional
Groups," pt. 2,
Wiley, New York, 1983). Das Nitril der Formel 7 oder 8 wird mit
einem Reduktionsmittel, wie Boran-Tetrahydrofuran-Komplex, Boran-Methylsulfid-Komplex,
Lithiumaluminiumhydrid oder Hydrierung in Gegenwart von Raney-Nickel oder
einem Platin- oder Palladiumkatalysator in einem protischen Lösungsmittel,
wie Methanol oder Ethanol, bei einer Temperatur von 0 °C bis 50 °C reduziert.
Das resultierende Amin der Formel 9 oder 10 wird entweder zu dem
Sulfonamid oder Amid der Formel 11 oder 12 durch Behandlung (Acylierung)
mit einem Säurechlorid oder
Sulfonylchlorid in Gegenwart einer schwachen Base, wie Triethylamin,
Pyridin oder 4-Methyl-morpholin, in
einem aprotischen Lösungsmittel,
wie Methylenchlorid oder Diethylether, bei einer Temperatur von -20 °C bis 50 °C umgewandelt.
Alternativ wird die Verknüpfung
von Aminen der Formeln 9 oder 10 mit Carbonsäuren günstigerweise in einem inerten
Lösungsmittel,
wie Dichlormethan oder N,N-Dimethylformamid (DMF), durch ein Kopplungsreagens,
wie 1(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid (EDC)
oder 1,3-Dicyclohexylcarbodiimid (DCC), in Gegenwart von 1-Hydroxybenzotriazolhydrat
(HOBT) durchgeführt,
um die Verbindungen der Formel 11 oder 12 zu erzeugen. In dem Fall,
wo das Amin als das Hydrochloridsalz vorliegt, ist es bevorzugt,
ein Äquivalent
einer geeigneten Base, wie Triethylamin, zu dem Reaktionsgemisch
zuzugeben. Alternativ kann die Verknüpfung mit einer Kopplungsreagens,
wie Benzotriazol-1-yloxy-tris(dimethylamino)-phosphoniumhexafluorphosphat
(BOP), in einem inerten Lösungsmittel,
wie Methanol bewirkt werden. Diese Verknüpfungsreaktionen werden im
allgemeinen bei Temperaturen von -30 °C bis 80 °C, bevorzugt 0 °C bis 25 °C, durchgeführt. Zur
Erläuterung
von anderen Bedingungen, die zum Verknüpfen von Peptiden verwendet
werden, siehe Houben-Weyl, Bd. XV, Teil II, E. Wunsch, Hrsg. George
Thieme Verlag, 1974, Stuttgart. Die Alkylierung und, wenn gewünscht, Entschützung der
Verbindung der Formel 11 oder 12, wie in den Schemen 1 und 2 beschrieben,
ergab die entsprechende Säureverbindung
der Formel 13 und 14.
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Die
Amine der Formel 9 und 10 können
ebenso via Reduktion der Amide der Formel 15 und 16 hergestellt
werden. Die Reduktion kann unter Verwendung von Reagenzien, wie
Boran-Tetrahydrofuran-Komplex, Boran-Methylsulfid-Komplex oder Diisobutylaluminiumhydrid,
in einem aprotischen Lösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran oder Diethylether, bei einer Temperatur von
-78 °C bis
60 °C erreicht
werden.
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Die
Amine der Formel 9 und 10 können
ebenso aus den entsprechenden Nitropräkursoren durch Reduktion der
Nitrogruppe unter Verwendung von Reduktionsreagenzien, wie Zink/HCl,
Hydrierung in Gegenwart von Raney-Nickel, Palladium- oder Platinkatalysatoren
und anderen Reagenzien erhalten werden, wie von P.N. Rylander in „Hydrogenation
Methods," Academic
Press, New York, 1985 beschrieben.
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Die
Beschreibung und Herstellung von anderen Aminen und Alkylierungsmitteln,
die für
die obigen Synthesen nützlich
sind, werden nachstehend in dem mit HERSTELLUNGEN betitelten Abschnitt
beschrieben.
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Eine
Alternative zu der Alkylierungschemie, die oben für die Herstellung
von Verbindungen der Formel I beschrieben ist, umfaßt die reduktive
Aminierung eines Amins, enthaltend die notwendige Säurefunktionalität (geeignet
geschützt),
mit einem Aldehyd und wird in Schema 5 gezeigt. Alternativ kann
der Aldehyd die Säurefunktionalität zum Verknüpfen mit
einem Amin enthalten.
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Die
reduktive Aminierung wird typischerweise mit einem Reduktionsmittel,
wie Natriumcyanoborhydrid oder Natriumtriacetoxyborhydrid, bevorzugt
bei einem pH zwischen 6 und 8 durchgeführt. Die Reaktion wird normalerweise
in einem protischen Lösungsmittel,
wie Methanol oder Ethanol, bei Temperaturen von -78 °C bis 40 °C durchgeführt (für eine Hauptreferenz
siehe A. Abdel-Magid, C. Maryanoff K. Carson, Tetrahedron Lett.
39, 31, 5595 – 5598,
1990). Andere Bedingungen umfassen die Verwendung von Titanisopropoxid
und Natriumcyanoborhydrid (R. J. Mattson et al., J. Org. Chem. 1990,
55, 2552 – 4)
oder die Vorbildung des Imins unter Dehydratiseriungsbedingungen,
gefolgt von Reduktion. Das resultierende Amin der Formel 42, 42A
wird zu dem gewünschten
Sulfonamid durch Verknüpfen
mit einem Sulfonylchlorid umgewandelt, wie in den Schemen 3 und
4 beschrieben. Wenn gewünscht,
stellt die Hydrolyse die entsprechende Säure bereit.
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Die
Beschreibung und Verwendung von Aldehyden, die in dem obigen Schema
5 verwendbar sind, können
in dem HERSTELLUNGS-Abschnitt gefunden werden.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel 1 (d. h. Tetrazole der Formel 60, worin B N ist, und
A, K, M und Q wie oben beschrieben sind) in Schema 6 beschrieben. Das
Ausgangssulfonamid oder Amid der Formel 4 wird mit dem entsprechenden
Alkylhalogenid oder Sulfonat (worin X' Halogenid oder Sulfonat ist), beispielsweise
ein primäres,
sekundäres,
Benzyl- oder Allylalkylbromid, -iodid oder -sulfonat, das ein Nitril
enthält,
alkyliert, wodurch Verbindungen der Formel 59 bereitgestellt werden. Die
Alkylierung wird durch die Behandlung der Verbindung der Formel
59 mit einer Base, wie Natriumhydrid, Lithiumbis(trimethylsilyl)amid,
Kaliumbis(trimethylsilyl)amid, Kaliumtertbutoxid oder Kaliumcarbonat,
in einem aprotischen Lösungsmittel,
wie Dimethylformamid, Dimethylformamid/Benzol oder Aceton, erreicht.
Die Alkylierung findet bei einer Temperatur von -78 °C bis 100 °C statt.
Bevorzugte Bedingungen zum Umwandeln des resultierenden Nitrils
zu dem Tetrazol der Formel 60 umfassen die Behandlung mit Dibutylzinnoxid
und Trimethylsilylazid in Toluol unter Rückfluß (S. J. Wittenberger und B.G.
Donner, J. Org. Chem. 1993, 58, 4139 – 4141, 1993). Für einen Überblick über alternative
Herstellung von Tetrazolen siehe R.N. Butler, Tetrazoles, In Comprehensive
Heterocyclic Chemistry; Potts, K.T. Hrsg.; Pergamon Press: Oxford,
1984, Bd. 5, S. 791 – 838.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I in Schema 7 beschrieben. Die Ester der Formel 46 können unter
Verwendung der Verfahren hergestellt werden, die vorher beschrieben
sind (siehe Schemen 1 und 2). Die anschließende Heck-Verknüpfung dieses
Zwischenproduktes mit einem Arylhalogenid (bevorzugt einem Arylbromid
oder Aryliodid), einem Aryltriflat oder einem Ringsystem, das ein
Vinylbromid, -iodid oder -triflat enthält, wird mit einem Palladiumkatalysator,
wie Palladiumacetat oder Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0),
in Gegenwart eines Trialkylamins, wie Triethylamin, erreicht. In
einigen Fällen,
kann ein Triarylphosphin zu der Reaktion zugegeben. Die Reaktion
wird typischerweise in einem aprotischen Lösungsmittel, wie Dimethylformamid
oder Acetonitril, bei einer Temperatur von etwa 0 °C bis etwa
150 °C durchgeführt (siehe
R.F. Heck in Comp. Org. Syn., Bd. 4, Kap. 4.3, S. 833 oder Daves und
Hallberg, Chem. Rev. 1989, 89, 1433). Wenn gewünscht, können die Verbindungen der Formel
47 zu der entsprechenden Säure
hydrolysiert werden. Alternativ können die Verbindungen der Formel
47 hydriert werden, und wenn gewünscht,
weiter zu der entsprechenden Säure
der Formel 49 hydrolysiert werden. Bevorzugte Bedingungen zur Hydrierung
umfassen die Verwendung eines Palladium- oder Platinkatalysators
in einem alkoholischen Lösungsmittel,
wie Ethanol oder Methanol, bei einer Temperatur von etwa 0 °C bis etwa
50 °C. In
Fällen,
wo M ein teilweise gesättigtes
Ringsystem darstellt, wird die Hydrierung ein gesättigtes
Ringsystem erzeugen.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I (worin B N ist und A, Q, K und M wie in der Zusammenfassung
beschrieben sind, und R wie für
Schemen 1 und 2 beschrieben ist) in Schema 8 beschrieben. Die Verbindungen
der Formel 51 können,
wie in den Schemen 1 und 2 beschrieben, durch Alkylierung von Verbindungen
der Formel 5 mit einem Elektrophil der Formel 2 hergestellt werden,
das die entsprechende Funktionalität an dem Ring M für die anschließende Umwandlung
zu einem Aldehyd enthält.
Beispielsweise könnten
Elektrophile der Formel 2 (Schema 2) einen geschützten Alkohol an dem Ring,
M, enthalten, der nach der Alkylierung entschützt und zu dem Aldehyd oxidiert
werden kann, unter Verwendung von Reagenzien, die dem Fachmann bekannt
sind, um Verbindungen der Formel 51 zu erzeugen. Ein alternatives
Verfahren ist, mit einem Elektrophil der Formel 2 zu alkylieren,
wo M eine Vinylgruppe enthält. Nach
der Alkylierung stellt die oxidative Spaltung der Doppelbindung
den gewünschten
Aldehyd der Formel 51 bereit. Die oxidative Spaltung kann durch
Umwandlung der Doppelbindung zu 1,2-Diol mit katalytischem Osmiumtetroxid
und N-Methylmorpholin, gefolgt von oxidativer Spaltung zu dem Aldehyd
unter Verwendung von Natriumperiodat erreicht werden. Alternativ
wird die oxidative Spaltung über
Ozonolyse, gefolgt von Reduktion unter Verwendung von Reagenzien,
wie Methylsulfid, Triphenylphosphin, Zink/Essigsäure oder Thioharnstoff, den
gewünschten
Aldehyd der Formel 51 erzeugen. Die Addition von L-Metall, wo L-Metall
irgendein Organometallreagens, wie Organolithium oder Grignard-Reagens,
darstellt, in einem aprotischen Lösungsmittel, wie Diethylether
oder Tetrahydrofuran, bei einer Temperatur von -78 °C bis 80 °C gefolgt
von Hydrolyse des Esters, wie oben beschrieben, stellt die gewünschte Verbindung
der Formel 50 bereit.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I in Schema 9 beschrieben. Das entsprechende Sulfonamid
oder Amid der Formel 5 wird alkyliert unter Verwendung der Bedingungen,
die in den Schemen 1 und 2 beschrieben sind, mit einem Elektrophil,
das ein aromatisches Bromid oder Iodid oder ein Ringsystem enthält, welches
ein Vinylbromid oder -iodid (Ar1) enthält, wodurch
die Verbindungen der Formel 53 bereitgestellt werden. Die Suzuki-Verknüpfung der
Verbindung der Formel 53 mit einer Arylboronsäure (Ar2)
stellt die Verbindungen der Formel 53a bereit (für einen Überblick der Suzuki-Reaktion
siehe A. R. Martin und Y. Yang in Acta Chem. Scand. 1993, 47, 221).
Die Verknüpfungsreaktion
wird unter Verwendung von etwa zwei Äquivalenten einer Base, wie
Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumhydroxid, Thalliumhydroxid,
Kaliumphosphat oder Natriummethoxid, in Gegenwart eines Palladiumkatalysators,
wie Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0), Palladiumacetat, Palladiumchlorid,
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) oder [1,4-Bis(diphenylphosphin)butan]palladium(0),
erreicht. Die Reaktion kann in wässerigen
alkoholischen Lösungsmitteln
verlaufen (Methanol oder Ethanol), wässerigem Tetrahydrofuran, wässerigem
Aceton, wässerigem
Glykoldimethylether oder wässerigem
Benzol bei Temperaturen zwischen 0 °C und 120 °C. Wenn Ar1 einen
teilweise gesättigten
Ring darstellt, wenn geeignet, kann die Reduktion des Rings, um
ein gesättigtes Ringsystem
bereitzustellen, am diesem Punkt durchgeführt werden. Bedingungen, um
diese Umwandlung zu erreichen, umfassen die Hydrierung in Gegenwart
eines Katalysators, wie Palladium oder Platin, in einem alkoholischen
Lösungsmittel
(Ethanol oder Methanol) und/oder Ethylacetat. Die Esterhydrolyse
der Verbindungen der Formel 53a, wenn gewünscht, stellt die entsprechende
Säure bereit.
Die resultierenden Säuren
können
funktionelle Gruppen an entweder den Ringsystemen (Ar1 oder
Ar2) enthalten, die unter Verwendung von Verfahren,
die dem Fachmann bekannt sind, modifiziert werden können. Beispiele
von solchen Modifikationen werden in Schema 10 gezeigt.
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Die
Verbindungen der Formel 54, die eine Aldehyd-funktionelle Gruppe
enthalten, können
unter Verwendung von Verfahren, die in den Schemen 8 und 9 beschrieben
werden, hergestellt werden. Gemäß Schema
10 stellt die Behandlung der Verbindung der Formel 54 mit einem
geeigneten Organometallreagens (L-Metall), wie Organolithium oder
Grignard-Reagens, in einem aprotischen Lösungsmittel, wie Diethylether
oder Tetrahydrofuran, bei einer Temperatur von -78 °C bis 80 °C, gefolgt
von der Hydrolyse des Esters, die Verbindungen der Formel 56 bereit.
Alternativ stellt die Reduktion des Aldehyds, gefolgt von der Hydrolyse
die Verbindungen der Formel 55 bereit.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I in Schema 11 beschrieben. Der Ausgangsalkohol der Formel
58 kann unter Verwendung der Verfahren, die in den Schemen 1 und
2 beschrieben sind, hergestellt werden. Das Zwischenprodukt 58 wird
mit einer Vielzahl von Arylalkoholen (M stellt einen aromatischen
Ring dar) unter Verwendung von Mitsonobu-Bedingungen verknüpft (für einen Überblick
siehe O. Mitsonobu, Synthesis, 1, 1981). Typischerweise wird die
Verknüpfung
durch Addition eines Verknüpfungsmittels,
wie Triphenylphosphin und Diethylazodicarboxylat (DEAD) oder Diisopropylazodicarboxylat,
in inerten Lösungsmitteln,
wie Methylenchlorid oder Tetrahydrofuran, bei einer Temperatur von
0 °C bis
80 °C erreicht.
Wenn gewünscht,
ergibt die anschließende
Hydrolyse die entsprechende Säure.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I, d. h. Verbindungen der Formel 106, worin B N ist und
A, K und M wie in der Zusammenfassung beschrieben sind und R wie
in den Schemen 1 und 2 beschrieben ist, und folglich den entsprechenden
Säuren
in Schema 12 beschrieben. Eine Verbindung der Formel 102 wird zu
einer Verbindung der Formel 105 (worin das X ein aromatischer Ring
ist, wie ein Benzolring oder ein Thiophenring) in Gegenwart einer
Lewis-Säure,
wie Titantetrachlorid, oder einer Mineralsäure, wie Salzsäure, zugegeben.
Wenn gewünscht,
kann der Ester der Forme 106 zu der entsprechenden Säure durch
Hydrolyse oder Entschützung
umgewandelt werden.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I in Schema 13 beschrieben. Die Chlormethylverbindungen
der Formel 104 werden mit dem entsprechend substituierten aromatischen
Ringsystem, M, wie 4-Ethoxybenzol oder Thiophen, in Gegenwart einer
Lewis-Säure,
wie Titantetrachlorid, oder einer Mineralsäure, wie Salzsäure, in
einem aprotischen Lösungsmittel,
wie Chloroform, bei einer Temperatur von 0 °C bis 80 °C behandelt, wodurch die Verbindung
der Formel 107 erhalten wurde, die anschließend hydrolysiert oder entschützt werden
kann, wie oben beschrieben, wodurch die entsprechende Säure erhalten
wird. Alternativ können
die Chlormethylverbindungen der Formel 104 mit einer Lewis-Säure, wie
Titantetrachlorid und einem entsprechend subsituierten Vinylsilan
in einem aprotischen Lösungsmittel,
wie Methylenchlorid, bei einer Temperatur von -50 °C bis 50 °C behandelt
werden, wodurch die Verbindungen der Formel 108 erhalten werden,
die anschließend
hydrolysiert oder entschützt
werden können,
wie oben beschrieben, wodurch die entsprechende Säure erhalten
wird. Wenn ge wünscht,
kann die Reduktion der Doppelbindung unter Verwendung der Bedingungen,
die in Schema 7 beschrieben sind, erreicht werden.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I in Schema 14 beschrieben. Die Chlormethylverbindungen
der Formel 104 werden mit einer Lewis-Säure, wie Titantetrachlorid
und einem entsprechend substituierten Allylsilan in einem aprotischen
Lösungsmittel,
wie Chloroform, bei einer Temperatur von 0 °C bis 80 °C behandelt, wodurch die Verbindungen
der Formel 109 erhalten werden, die anschließend hydrolysiert oder entschützt werden
können,
wie oben beschrieben.
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Alternativ
wird ein anderes Verfahren zum Herstellen bestimmter Verbindungen
der Formel I (d. h. Verbindungen der Formel 112, worin B N ist und
A, Q, R und M wie oben beschrieben sind, und folglich die entsprechenden
Säuren)
in Schema 15 beschrieben. Die Chlormethylverbindungen der Formel
104 werden mit einer Sulfinsäure
der Formel 111 in Gegenwart einer Base, wie Triethylamin, in einem
aprotischen Lösungsmittel,
wie Chloroform, bei einer Temperatur von etwa -30 °C bis etwa
50 °C behandelt,
wodurch die Verbindungen der Formel 112 erhalten werden, die anschließend hydrolysiert
oder entschützt
werden können,
wie oben beschrieben, wodurch die entsprechende Säure erhalten
wird.
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Die
Verbindungen der Formel I (worin B C(H) ist, R' eine kurzkettige Alkylgruppe ist, und
R1 die Alkylgruppen an A darstellt, wie
in der Zusammenfassung beschrieben) können gemäß Schema 16 hergestellt werden.
Die beta-Ketoester
der Formel 113 werden anschließend
mit Verbindungen der Formel 114 alkyliert, gefolgt von Alkylierung
der Verbindungen der Formel 116, wodurch die Verbindungen der Formel
117 erhalten wurden (J. Med. Chem. 26, 1993, S. 335 – 41). Die
Alkylierungen können
in einem geeigneten Lösungsmittel, wie
DMF, THF, Ether oder Benzol, unter Verwendung einer geeigneten Base,
wie Natriumhydrid, LDA oder Kaliumcarbonat, bei einer Temperatur
von etwa -78 °C
bis etwa 80 °C
durchgeführt
werden. Die resultierenden disubstituierten Ketoester der Formel
117 werden, um die entsprechende Verbindung der Formel 118 zu erhalten,
unter Verwendung einer wässerigen
Base, wie Natriumhydroxid, hydrolysiert und decarboxyliert, um den Ester
zu hydrolysieren, gefolgt von einer sauren Quenchung, wie wässerige
Salzsäure,
um die Decarboxylierung zu bewirken.
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Alternativ
können
die Verbindungen der Formel I (worin B C(H) ist, R' wie oben beschrieben
ist, und R1 die Alkylgruppen an A darstellt,
wie in der Zusammenfassung beschrieben) gemäß Schema 17 hergestellt werden.
Die anschließende
Alkylierung eines Malonatderivats der Formel 119 stellt die dialkylierten
Spezies der Formel 121 bereit. Die Entschützung der Estergruppe durch
Behandlung mit einer starken Säure,
wie TFA oder HCl in Ethanol bei einer Temperatur von etwa -20 °C bis etwa
50 °C führt zu dem
decarboxylierten Produkt der Formel 122. Die Umwandlung der Säure zu einem
Säurechlorid
unter Verwendung von Thionylchlorid oder Oxalylchlorid in einem
aprotischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von -78 °C
bis 50 °C
oder zu einem Weinreb-Amid unter Verwendung von Methoxymethylamin
in Gegenwart eines geeigneten Verknüpfungsmittels, wie DCC oder
DEC, in einem aprotischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur von etwa -30 °C bis etwa 50 °C stellt
die Verbindungen der Formel 123 bereit. Die Verbindungen der Formel
123 sind geeignete Substrate für
die Addition von verschiedenen Organometallspezies (beispielsweise
Grignard-Reagenzien, Organo-Cadmium-Reagenzien), die nach der Hydrolyse
des terminalen Esters die Keto-Säureverbindungen
der Formel 118 liefern.
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Alternativ
können
die Verbindungen der Formel 118 unter Verwendung der Verfahren,
die zuvor beschrieben sind (siehe beispielsweise Schemen 7, 8, 9,
10 und 11), hergestellt werden, wo eine oder beide der Seitenketten
nach der Anlagerung weiter funktionalisiert werden.
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HERSTELLUNGEN
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Amine, Amide und Sulfonamide
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Bestimmte
Amide oder Sulfonamide, die durch die Formeln 21, 22 und 23 beschrieben
sind, können gemäß Schema
18 hergestellt werden. Die Alkinylamide oder -sulfonamide der Formel
25, 26 und 27 werden durch Verknüpfen
eines Alkinylsulfonamids oder -amids der Formel 24 zu einem aromatischen
oder Vinylhalogenid, bevorzugt einem aromatischen oder Vinylbromid
oder -iodid (worin W und Z wie oben definiert sind und wo X und
M einen aromatischen Ring oder ein teilweise gesättigtes Ringsystem darstellen)
hergestellt. Die Verknüpfung
wird typischerweise in Gegenwart von Kupferiodid, einem Palladiumkatalysator,
wie Palladiumchlorid, Bis(triphenylphosphin)palladiumdichlorid oder
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0), und einem Amin, wie Triethylamin,
Diisopropylamin oder Butylamin, in einem aprotischen Lösungsmittel,
wie Acetonitril, bei einer Temperatur von 0 °C bis 100 °C erreicht. Die resultierenden
Alkine der Formeln 25, 26 und 27 können zu den entsprechenden
Alkanen der Formel 21, 22 oder 23 über Hydrierung in Gegenwart
eines Palladium- oder Platinkatalysators und in Lösungsmitteln,
wie Methanol, Ethanol und/oder Ethylacetat, bei einer Temperatur
von 0 °C
bis 50 °C
umgewandelt werden. Alternativ kann man das Alkin zu dem cis-Alken
unter Verwendung des Lindlar-Katalysators (Pd-CaCO3-PbO)
umwandeln. In dem Fall, wo M ein teilweise gesättigtes Ringsystem darstellt,
wird die Hydrierung M zu einem vollständig gesättigten Ringsystem umwandeln.
Die Alkylierung und Entschützung,
wie in den Schemen 1 und 2 beschrieben, ergeben die entsprechenden
Verbindungen der Formel I.
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Gemäß Schema
19 können
Verbindungen der Formel 33 aus einem geeigneten Amin der Formel
32 (beispielsweise Methoxyarylalkylamin) hergestellt werden. Amine
der Formel 32 sind kommerziell erhältlich oder können durch
Verfahren, die dem Fachmann bekannt sind, (siehe beispielsweise
Schema 4) hergestellt werden, und werden zu Sulfonamiden oder Amiden
der Formel 31 unter Verwendung von Verfahren umgewandelt, die beispielsweise
in den Schemen 3 und 4 beschrieben sind. Der resultierende aromatische
Methylether der Formel 31 wird mit Reagenzien, wie Bortribromid,
Pyridinhydrochlorid, Hydrogenbromid/Essigsäure oder anderen Reagenzien
entschützt,
wie in Protecting Groups in Organic Synthesis, Zweite Auflage, T.W.
Greene und P.G.M. Wuts, John Wiley and Sons, Inc., 1991 beschrieben.
Die Alkylierung mit einem Bromalkylester unter Verwendung einer
milden Base, wie Kaliumcarbonat, in einem aprotischen Lösungsmittel,
wie Dimethylformamid oder Aceton, bei einer Temperatur von 0 °C bis 100 °C, erzeugt
das gewünschte
Amid oder Sulfonamid der Formel 33.
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ALKYLIERUNGSMITTEL
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Zahlreiche
Verfahren existieren für
die Synthese der gewünschten
Alkylierungsmittel, die in den obigen Verfahren verwendet werden
und dem Fachmann bekannt sind (siehe „The Chemistry of the Carbon-Halogen
Bond," Hrsg. S.
Patai, J. Wiley, New York, 1973 und „The Chemistry of Halides,
Pseudo-Halides, and Azides," Hrsg.
S. Patai and Z. Rappaport, J. Wiley, New York, 1983). Einige Beispiele
werden in den Schemen 20 bis 26 gezeigt. Wie in Schema 20 gezeigt,
können
Tolyl- oder Allylsubstrate über
die Halogenierung zu Benzyl- oder Allylbromiden umgewandelt werden
(worin M, X, W und Z wie in der Zusammenfassung beschrieben sind).
Diese Reaktion wird typischerweise mit N-Bromsuccinimid (NBS) in Gegenwart eines
Radikalinitiators, wie AIBN oder einem Peroxid, bevorzugt Benzoylperoxid,
durchgeführt.
Alternativ kann die Reaktion mit Licht initiiert werden. Die Reaktion
wird in einem inerten Lösungsmittel,
wie Kohlenstofftetrachlorid oder Chloroform, bei einer Temperatur
von 50 °C
bis 100 °C
durchgeführt.
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Schema
21 stellt die Synthese von Alkylierungsmitteln dar, die zum Herstellen
von Verbindungen der Formel I, wo M eine cyclische Biaryl- oder
Arylgruppe darstellt, verwendbar sind. Die Suzuki-Verknüpfung eines
Aryliodids oder -bromids oder eines Ringsystems, enthaltend ein
Vinylbromid oder -iodid (Ar1), mit einer Methylarylboronsäure (Ar1) unter Verwendung der Bedingungen, die
in Schema 9 beschrieben sind, stellt die Verbindungen der Formel
34 bereit. In dem Fall, wo ein Vinylbromid oder -iodid verwendet
wird, können
die Verbindungen der Formel 34 reduziert werden, um einen vollständig gesättigten
Ring zu bilden. Die Reduktion wird durch Hydrierung in Gegenwart
von Palladium- oder Platinkatalysatoren typischerweise in protischen
Lösungsmitteln
(Methanol oder Ethanol), Tetrahydrofuran oder Ethylacetat, erreicht.
Die Halogenierung der Methylgruppe unter Verwendung von Reagenzien
und Bedingungen, wie in Schema 20 beschrieben, stellt die Alkylierungsmittel
der Formel 35 bereit.
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Ein
anderes übliches
Verfahren zum Erhalt der Alkylhalogenide ist durch Halogenierung
eines Alkohols oder eines Alkoholderivats. Alkohole werden aus kommerziellen
Quellen erhalten oder können
unter Verwendung von Verfahren, die dem Fachmann bekannt sind, hergestellt
werden. Beispielsweise wird in Schema 22 eine Carbonsäure oder
ein Carbonsäureester
zu dem Alkohol unter Verwendung von Reagenzien, wie Natriumborhydrid,
Lithiumaluminiumhydrid, Boran-Tetrahydrofuran-Komplex, Boran-Methylsulfid-Komplex
usw. reduziert. Die entsprechenden Alkylchloride werden typischerweise
aus den Alkoholen mit Reagenzien, wie Hydrogenchlorid, Thionylchlorid,
Phosphorpentachlorid, Phosphoroxychlorid oder Triphenylphosphin/Kohlenstofftetrachlorid,
hergestellt. Für
die Herstellung von Alkylbromiden wird der Alkohol üblicherweise
mit Reagenzien, wie Hydrogenbromid, Phosphortribromid, Triphenylphosphin/Brom
oder Carbonyldiimidazol/Allylbromid, behandelt (Kamijo, T., Harada,
H., Iizuka, K. Chem. Pharm. Bull. 1983, 38, 4189). Um Alkyliodide
zu erhalten, setzt man typischerweise den Alkohol mit Reagenzien,
wie Triphenylphosphin/Iod/Imidazol oder Hydogeniodid, um. Alkylchloride
können
zu reaktiveren Alkylbromiden oder Alkyliodiden durch Behandlung
mit einem anorganischen Salz, wie Natriumbromid, Lithiumbromid,
Natriumiodid oder Kaliumiodid, in Lösungsmitteln, wie Aceton oder
Methylethylketon, umgewandelt werden. Alkylsulfonate können ebenso
als Elektrophile verwendet werden oder können zu Alkylhalogeniden umgewandelt
werden. Sulfonate werden aus dem Alkohol unter Verwendung einer
milden Base, wie Triethylamin oder Pyridin, und einem Sulfonylchlorid
in einem inerten Lösungsmittel,
wie Methylenchlorid oder Diethylether hergestellt. Die Umwandlung
zu dem Halogenid wird durch die Behandlung mit einem anorganischen
Halogenid (Natriumiodid, Natriumbromid, Kaliumiodid, Kaliumbromid,
Lithiumchlorid, Lithiumbromid usw.) oder einem Tetrabutylammoniumhalogenid
erreicht.
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Zimtsäuren oder
Zimtsäureester
sind aus kommerziellen Quellen üblicherweise
erhältlich
und können zu
Alkylierungsmitteln der Formel 37 oder 38 folgendermaßen umgewandelt
werden (siehe Schema 23). Die Zimtsäure- oder Zimstsäureesterderivate werden durch
Hydrierung in Gegenwart von Palladium- oder Platinkatalysatoren
typischerweise in protischen Lösungsmitteln
(beispielsweise Methanol oder Ethanol), Tetrahydrofuran oder Ethylacetat,
reduziert. Die Reduktion und Umwandlung zu dem Alkylhalogenid oder
-sulfonat, wie in Schema 22 beschrieben, stellt Formel 38 bereit.
Wo geeignet, werden die Zimtsäuren
oder Zimtsäureester
direkt zu Alkoholen der Formel 39 durch Behandlung mit Reagenzien,
wie Lithiumaluminiumhydrid, in inerten Lösungsmitteln, wie Tetrahydrofuran
und Diethylether, umgewandelt. Alternativ kann die Zimtsäure oder der
Zimtsäureester
zu dem Allylalkohol der Formel 40 unter Verwendung von Reagenzien,
wie Lithiumaluminiumhydrid/Aluminiumchlorid, Diisobutylaluminiumhydrid
oder Lithiumborhydrid reduziert werden. Die Umwandlung zu dem Allylhalogenid
oder -sulfonat, wie in Schema 22 beschrieben, stellt Reagenzien
der Formel 37 bereit.
-
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Die
Herstellung der Alkylierungsmittel der Formel 41 (worin W und M
wie in der Zusammenfassung oben beschrieben sind) wird in Schema
24 beschrieben. Die Verbindungen der Formel 42 werden mit einer Vielzahl
von Basen alkyliert, wobei deren Auswahl von dem Wesen von W und
M abhängt.
Einige bevorzugte Basen sind Natriumhydroxid, Natriumhydrid, Lithiumdiisopropylamid,
Lithiumbis(trimethylsilyl)amid, Kaliumbis(trimethylsilyl)amid und
Kalium-tert-butoxid usw. Die Behandlung des resultierenden Anions
mit einer Vielzahl von Dialkylhalogeniden erzeugt die gewünschten
Alkylierungsmittel der Formel 41. Für die Herstellung von Verbindungen,
wo W ein Sauerstoff darstellt und M ein aromatischer Ring ist, umfassen
die bevorzugten Bedingungen die Bildung des Alkoxidanions mit Natriumhydroxid,
gefolgt von Addition eines Dihalogenalkans, beispielsweise Dibromalkan.
Die Reaktion wird normalerweise in Wasser bei 75 °C bis 125 °C durchgeführt.
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Aldehyde,
die für
die Chemie nützlich
sind, die in Schema 5 beschrieben wird, sind aus kommerziellen Quellen
erhältlich
oder können
aus verfügbaren
Zwischenprodukten unter Verwendung von Verfahren, die dem Fachmann
bekannt sind, hergestellt werden. Schema 25 stellt ein exemplarisches
Verfahren dar, das verwendet wird, um Hydroxyaldehyde der Formel
43 herzustellen (wo M in Schema 5 eine Hydroxy-substituierte Alkylgruppe
enthält).
Die Behandlung eines Dialdehyds, wo eines der Aldehyde als ein Acetal
der Formel 144 geschützt
wird (worin die OR-Gruppen
konventionelle Substituenten sind, die in einer Acetalschutzgruppe
verwendet werden), mit einem Organometallreagens (L-Metall), bevorzugt
einem Organolithium- oder Grignard-Reagens, in einem inerten Lösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran oder Diethylether, liefert die Verbindungen
der Formel 45. Die anschließende
Acetalhydrolyse unter mild sauren Bedingungen, beispielsweise verdünntes Hydrogenchlorid,
Amberlyst-15-Harz, Kieselgel oder andere Reagenzien, wie „Protecting
Groups in Organic Synthesis," Zweite
Auflage, T.W. Greene und P.G.M. Wuts, John Wiley and Sons, Inc.,
1991 beschrieben, liefert die gewünschten Hydroxyaldehyde der
Formel 43.
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CHLORMETHYLZWISCHENPRODUKTE
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Intermediäre Chlormethylverbindungen
können,
wie in den Schemen 26 und 27 beschrieben, hergestellt werden. Im
allgemeinen wird das entsprechende Sulfonamid oder Carboxamid der
Formel 101 oder 103 mit einem Formaldehydäquivalent, wie Paraformaldehyd,
in einem inerten organischen Lösungsmittel,
wie Methylenchlorid oder Chlo roform, mit einem geeigneten Katalysator,
wie HCl, Zinkchlorid oder Trimethylsilylchlorid, bei Temperaturen
von 0 °C
bis 60 °C
behandelt, wodurch die Chlormethylderivate der Formel 102 bzw. 104 erhalten
werden.
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Der
Fachmann wird erkennen, daß Antiresorptiva
(beispielsweise Progestine, Polyphosphonate, Bisphosphonat(e), Östrogenagonisten/-antagonisten, Östrogen, Östrogen/Progestin-Kombinationen,
Premarin, Östron, Östriol oder
17α- oder
17β-Ethinylöstradiol)
zusammen mit den Verbindungen dieser Erfindung verwendet werden
können.
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Exemplarische
Progestine sind aus kommerziellen Quellen erhältlich und umfassen: Algestonacetophenid,
Altrenogest, Amadinonacetat, Anagestonacetat, Chlormadinonacetat,
Cingestol, Clogestonacetat, Clomegestonacetat, Delmadinonacetat,
Desogestrel, Dimethisteron, Dydrogesteron, Ethyneron, Ethynodioldiacetat,
Etonogestrel, Flurogestonacetat, Gestaclon, Gestoden, Gestonoroncaproat,
Gestrinon, Haloprogesteron, Hydroxyprogesteroncaproat, Levonorgestrel,
Lynestrenol, Medrogeston, Medroxyprogesteronacetat, Melengestrolacetat,
Methynodioldiacetat, Norethindron, Norethindronacetat, Norethynodrel,
Norgestimat, Norgestomet, Norgestrel, Oxogestonphenpropionat, Progesteron,
Quingestanolacetat, Quingestron und Tigestol.
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Bevorzugte
Progestine sind Medroxyprogestron, Norethindron und Norethynodrel.
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Exemplarische
Knochenresorptions-inhibierende Polyphosphonate umfassen Polyphosphonate
des Typs, offenbart in US-Patent 3,683,080, erteilt am 8. August
1972. Bevorzugte Polyphosphonate sind geminale Diphosphonate (ebenso
als Bisphosphonate bezeichnet). Tiludronatdinatrium ist ein besonders
bevorzugtes Polyphosphonat. Ibandronsäure ist ein besonders bevorzugtes
Polyphosphonat. Alendronat ist ein besonders bevorzugtes Polyphosphonat.
Andere bevorzugte Polyphosphonate sind 6-Amino-1-hydroxy-hexyliden-bisphosphonsäure und
1-Hydroxy-3(methylpentylamino)-propyliden-bisphosphonsäure. Die
Polyphosphonate können
in Form der Säure
oder eines löslichen
Alkalimetallsalzes oder Erdalkalimetallsalzes verabreicht werden.
Hydrolysierbare Ester der Polyphosphonate sind ebenso einbezogen.
Spezielle Beispiele umfassen Ethan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure, Methandiphosphonsäure, Pentan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure, Methandichlordiphosphonsäure, Methanhydroxydiphosphonsäure, Ethan-1-amino-1,1-diphosphonsäure, Ethan-2-amino-1,1-diphosphonsäure, Propan-3-amino-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure, Propan-N,N-dimethyl-3-amino-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure, Propan-3,3-dimethyl-3-amino-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure, Phenylaminomethandiphosphonsäure, N,N-Dimethylaminomethandiphosphonsäure, N-(2-Hydroxyethyl)-aminomethandiphosphonsäure, Butan-4-amino-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure, Pentan-5-amino-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure, Hexan-6-amino-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure und
pharmazeutisch akzeptable Ester und Salze hiervon.
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Insbesondere
können
die erfindungsgemäßen Verbindungen
mit einem Säugeröstrogenagonist/-antagonist
kombiniert werden. Jeder Östrogenagonist/-antagonist
kann als zweite Verbindung dieser Erfindung verwendet werden. Der
Ausdruck Östrogenagonist/-antagonist
bezieht sich auf Verbindungen, die mit dem Östrogenrezeptor binden, den
Knochenumsatz inhibieren und Knochenverlust verhindern. Insbesondere
werden Östrogenagonisten
hierin als chemische Verbindungen definiert, die zum Binden an die Östrogenrezeptorstellen
in Säugergewebe
und Nachahmen der Wirkungen von Östrogen
in ein oder mehreren Geweben fähig
sind. Östrogenantagonisten
werden hierin als chemische Verbindungen definiert, die zum Binden
an die Östrogenrezeptorstellen
in Säugergewebe
und Blockieren der Wirkungen von Östrogen in ein oder mehreren
Geweben fähig
sind. Diese Aktivitäten
werden ohne weiteres durch den Fachmann gemäß Standardassays, einschließlich Östrogenrezeptorbindungsassays,
Standardknochen-Histomorphometrie- und -Densitometer-Verfahren bestimmt
(Eriksen E.F. et al., Bone Histomorphometry, Raven Press, New York,
1994, Seiten 1 – 74;
Grier S.J. et. al., The Use of Dual-Energy X-Ray Absorptiometry
In Animals, Inv. Radiol., 1996, 31(1): 50 – 62; Wahner H.W. und Fogelman
I., The Evaluation of Osteoporosis: Dual Energy X-Ray Absorptiometry
in Clinical Practice., Martin Dunitz Ltd., London 1994, Seiten 1 – 296).
Eine Vielzahl von diesen Verbindungen werden nachstehend beschrieben
und durch Verweis angegeben.
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Ein
bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist Droloxifen: (Phenol, 3-[1-[4-[2-(Dimethylamino)ethoxy]phenyl]-2-phenyl-1-butenyl]-,
(E)-) und assoziierte Verbindungen, die in US-Patent 5,047,431 offenbart
sind.
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Ein
anderer bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist Tamoxifen: (Ethanamin, 2-[4-(1,2-Diphenyl-1-butenyl)phenoxy]-N,N-dimethyl, (Z)-2-,
2-Hydroxy-1,2,3-propantricarboxylat (1 : 1)) und assoziierte Verbindungen,
die in US-Patent 4,536,516 offenbart sind (dessen Offenbarung hierin
durch Verweis aufgenommen wird).
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Eine
andere verwandte Verbindung ist 4-Hydroxytamoxifen, die in US-Patent
4,623,660 offenbart ist (dessen Offenbarung hierin durch Verweis
aufgenommen wird).
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Ein
bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist Raloxifen: (Methanon, [6-Hydroxy-2-(4-hydroxyphenyl)-benzo[b]thien-3-yl][4-[2-(1-piperidinyl)ethoxy]phenyl]-,
Hydrochlorid), das in US-Patent 4,418,068 offenbart ist.
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Ein
anderer bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist Toremifen: (Ethanamin, 2-[4-(4-Chlor-1,2-diphenyl-1-butenyl)phenoxy]-N,N-dimethyl-,
(Z)-, 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarboxylat (1 : 1)), das in US-Patent 4,996,225
offenbart ist.
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Ein
anderer bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist Centchroman: 1-[2-[[4-(Methoxy-2,2-dimethyl-3-phenyl-chroman-4-yl)-phenoxy]-ethyl]-pyrrolidin,
das in US-Patent 3,822,287 offenbart ist. Ebenso bevorzugt ist Levormeloxifen.
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Ein
anderer bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist Idoxifen: Pyrrolidin, 1-[-[4-[[1-(4-Iodphenyl)-2-phenyl-1-butenyl]phenoxy]ethyl],
das in US-Patent 4,839,155 offenbart ist.
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Ein
anderer bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist 6-(4-Hydroxy-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)benzyl]-naphthalin-2-ol,
das in US-Pat. Nr. 5,484,795 offenbart ist.
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Ein
anderer bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist {4-[2-(2-Aza-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl)-ethoxy]phenyl}-[6-hydroxy-2-(4-hydroxy-phenyl)-benzo[b]thiophen-3-yl]-methanon,
das zusammen mit Herstellungsverfahren in der PCT-Veröffentlichung
Nr. WO 95/10513, übertragen
auf Pfizer Inc., offenbart wird.
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Ein
anderer bevorzugter Östrogenagonist/-antagonist
ist GW5638: 3-[4-(1,2-Diphenyl-but-1-enyl)-phenyl]acrylsäure; siehe
Wilson, T.M. und Kollegen in Endrocrinology 1997, 138, 9, 3901 – 3911.
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Andere
bevorzugte Östrogenagonist/-antagonisten
umfassen Verbindung, wie in dem gemeinschaftlich übertragenen
US-Patent Nr. 5,552,412 beschrieben. Besonders bevorzugte darin
beschriebene Verbindungen sind:
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrol
idin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydrohaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol
und
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinol
in.
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Andere Östrogenagonisten/-antagonisten
werden in US-Patent 4,133,814 beschrieben. US-Patent 4,133,814 offenbart
Derivate von 2-Phenyl-3-aroyl-benzothiophen und 2-Phenyl-3-aroylbenzothiophen-1-oxid.
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Der
Fachmann wird erkennen, daß andere
Knochenanabolika (Knochenmasse-verstärkende Mittel) zusammen mit
den erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendet werden können.
Ein Knochenmasse-verstärkendes
Mittel ist eine Verbindung, die die Knochenmasse auf ein Niveau
verstärkt,
das über
dem Knochenfrakturschwellenwert liegt (wie ausführlich in World Health Organization
Study World Health Organization, „Assessment of Fracture Risk
and its Application to Screening for Postmenopausal Osteoporosis
(1994). Report of a WHO Study Group. World Health Organization Technical
Series 843" beschrieben).
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Irgendein
Prostaglandin oder Prostaglandinagonist/-antagonist kann als die
zweite Verbindung dieser Erfindung verwendet werden (dies würde die
Nutzung von zwei unterschiedlichen Verbindungen der Formel I dieser
Erfindung umfassen). Der Fachmann wird erkennen, daß IGF-1,
mit oder ohne IGF-Bindungsprotein 3, Natriumfluorid, Nebenschilddrüsenhormon
(PTH), aktive Fragmente des Nebenschilddrüsenhormons, Wachstumshormon
oder Wachstumshormonsekretagoga ebenso verwendet werden können. Die
folgenden Absätze beschreiben
exemplarische zweite Verbindungen dieser Erfindung ausführlicher.
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Jedes
Prostaglandin kann als die zweite Verbindung dieser Erfindung verwendet
werden. Der Ausdruck Prostaglandin bezieht sich auf Verbindungen,
die Analoga der natürlichen
Prostaglandine PGD1, PGD2, PGE2, PGE1 und PGF2 sind, die bei der Behandlung von Osteoporose
nützlich
sind. Diese Verbindungen binden an Prostaglandinrezeptoren. Dieses
Binden wird ohne weiteres durch den Fachmann gemäß Standardassays bestimmt (beispielsweise
An S. et al., Cloning and Expression of the EP2 Subtype
of Human Receptors for Prostaglandin E2,
Biochemical and Biophysical Research Communications, 1993, 197(1):
263 – 270).
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Prostaglandine
sind alicyclische Verbindungen, die mit der Grundverbindung Prostansäure verwandt sind.
Die Kohlenstoffatome des Grundprostaglandins sind nacheinander von
dem Carboxylkohlenstoffatom über
den Cyclopentylring zu dem terminalen Kohlenstoffatom an der benachbarten
Seitenkette nummeriert. Normalerweise liegen die benachbarten Seitenketten
in der trans-Orientierung vor. Die Gegenwart einer Oxogruppe an
C-9 der Cyclopentyleinheit ist Indikativ für ein Prostaglandin innerhalb
der E-Klasse, während
PGE2 eine ungesättigte trans-Doppelbindung
an der C13-C14-
und eine cis-Doppelbindung an der C5-C6-Stellung enthält.
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Eine
Vielzahl von Prostaglandinen wird nachstehend beschrieben und durch
Verweis angegeben, jedoch werden andere Prostaglandine dem Fachmann
bekannt sein. Exemplarische Prostaglandine werden in den US-Patenten
Nr. 4,171,331 und 3,927,197 offenbart.
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Norrdin
et al., The Role of Prostaglandins in Bone In Vivo, (Prostaglandins
Leukotriene Essential Fatty Acids 41, 139 – 150, 1990) ist ein Überblick
von Knochen-anabolischen Prostaglandinen. Jee und Ma, The In Vivo
Anabolic Actions of Prostaglandins in Bone. (Bone, 21: 297 – 304) ist
ein jüngster Überflick über die
Knochen-anabolische Wirkung von Prostaglandinen.
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Jeder
Prostaglandinagonist/-antagonist kann als die zweite Verbindung
dieser Erfindung verwendet werden. Der Ausdruck Prostaglandinagonist/-antagonist
bezieht sich auf Verbindungen, die an Prostaglandinrezeptoren binden
(beispielsweise J. W. Regan et al., Cloning of a Novel Human Prostaglandin
Receptor with Characteristics of the Pharmacologically Defined EP2 Subtype, Molecular Pharmacology, 46: 213 – 220, 1994.) und
die Wirkung von Prostaglandin in vivo nachahmen (beispielsweise
Knochenbildung stimulieren und Knochenmasse und -festigkeit erhöhen). Diese
Wirkungen werden ohne weiteres durch den Fachmann gemäß den Standarassays
bestimmt (Eriksen E.F. et al., Bone Histomorphometry, Raven Press,
New York, 1994, Seiten 1 – 74;
Grier S.J. et. al., The Use of Dual-Energy X-Ray Absorptiometry
In Animals, Inv. Radiol., 1996, 31(1): 50 – 62; Wahner H.W. und Fogelman
I., The Evaluation of Osteoporose: Dual Energy X-Ray Absorptiometry
in Clinical Practice., Martin Dunitz Ltd., London 1994, Seiten 1 – 296).
Eine Vielzahl von diesen Verbindungen werden nachstehend beschrieben
und durch Verweis angegeben, jedoch werden andere Prostaglandinagonisten/-antagonisten
dem Fachmann bekannt sein. Exemplarische Prostaglandinagonisten/-antagonisten
werden folgend offenbart.
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Das
gemeinschaftlich übertragene
US-Pat. Nr. 3,932,389 offenbart 2-Descarboxy-2-(tetrazol-5-yl)-11-desoxy-15-substituierte
omega-Pentanorprostaglandine, die für die Knochenbildungsaktivität nützlich sind.
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Das
gemeinschaftlich übertragene
US-Pat. Nr. 4,018,892 offenbart 16-Aryl-13,14-dihydro-PGE2-p-biphenylester,
die für
die Knochenbildungsaktivität
nützlich
sind.
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Das
gemeinschaftlich übertragene
US-Pat. Nr. 4,219,483 offenbart 2,3,6-substituierte 4-Pyrone, die für die Knochenbildungsaktivität nützlich sind.
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Das
gemeinschaftlich übertragene
US-Pat. Nr. 4,132,847 offenbart 2,3,6-substituierte 4-Pyrone, die für die Knochenbildungsaktivität nützlich sind.
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US-Pat.
Nr. 4,000,309 offenbart 16-Aryl-13,14-dihydro-PGE2-p-biphenylester,
die für
die Knochenbildungsaktivität
nützlich
sind.
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US-Pat.
Nr. 3,982,016 offenbart 16-Aryl-13,14-dihydro-PGE2-p-biphenylester,
die für
die Knochenbildungsaktivität
nützlich
sind.
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US-Pat.
Nr. 4,621,100 offenbart substituierte Cyclopentane, die für die Knochenbildungsaktivität nützlich sind.
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US-Pat.
Nr. 5,216,183 offenbart Cyclopentanone, die für die Knochenbildungsaktivität nützlich sind.
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Natriumfluorid
kann als die zweite Verbindung dieser Erfindung verwendet werden.
Der Ausdruck Natriumfluorid bezieht sich auf Natriumfluorid in all
seinen Formen (beispielsweise Natriumfluorid mit langsamer Freisetzung,
Natriumfluorid mit nachhaltiger Freisetzung). Natriumfluorid mit
nachhaltiger Freisetzung wird in US-Pat. Nr. 4,904,478 offenbart.
Die Aktivität
von Natriumfluorid wird ohne weiteres durch den Fachmann gemäß biologischer
Protokolle bestimmt (siehe beispielsweise Eriksen E.F. et al., Bone
Histomorphometry, Raven Press, New York, 1994, Seiten 1 – 74; Grier
S.J. et. al., The Use of Dual-Energy X-Ray Absorptiometry In Animals,
Inv. Radiol., 1996, 31(1): 50 – 62;
Wahner H.W. und Fogelman I., The Evaluation of Osteoporosis: Dual
Energy X-Ray Absorptiometry in Clinical Practice., Martin Dunitz
Ltd., London 1994, Seiten 1 – 296).
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Jedes
Nebenschilddrüsenhormon
(PTH) kann als die zweite Verbindung dieser Erfindung verwendet werden.
Der Ausdruck Nebenschilddrüsenhormon
bezieht sich auf Nebenschilddrüsenhormone,
Fragmente oder Stoffwechselprodukte davon und strukturelle Analoga
davon, die die Knochenbildung stimulieren und die Knochenmasse erhöhen können. Ebenso
einbezogen sind Nebenschilddrüsenhormon-verwandte
Peptide und aktive Fragment und Analoga von Nebenschilddrüsenhormon-verwandten
Peptiden, siehe WO 94/01460. Diese funktionelle Aktivität wird ohne
weiteres durch den Fachmann gemäß Standardassays
bestimmt (siehe beispielsweise Eriksen E.F. et al., Bone Histomorphometry,
Raven Press, New York, 1994, Seiten 1 – 74; Grier S.J. et. al., The
Use of Dual-Energy X-Ray Absorptiometry In Animals, Inv. Radiol.,
1996, 31(1): 50 – 62;
Wahner H.W. und Fogelman I., The Evaluation of Osteoporosis: Dual
Energy X Ray Absorptiometry in Clinical Practice., Martin Dunitz
Ltd., London 1994, Seiten 1 – 296).
Eine Vielzahl von diesen Verbindungen werden nachstehend beschrieben
und durch Verweis angegeben, jedoch werden andere Nebenschilddrüsenhormone dem
Fachmann bekannt sein. Exemplarische Nebenschilddrüsenhormone
werden in den folgenden Referenzen offenbart.
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„Human
Parathyroid Peptide Treatment of Vertebral Osteoporosis", Osteoporosis Int.,
3, (Supp 1): 199 – 203.
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„PTH 1-34
Treatment of Osteoporosis with Added Hormone Replacement Therapy:
Biochemical, Kinetic and Histological Responses" Osteoporosis Int. 1:162 – 170.
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Jedes
Wachstumshormon oder Wachstumshormonsekretagogum kann als die zweite
Verbindung dieser Erfindung verwendet werden. Der Ausdruck Wachstumshormonsekretagogum
bezieht sich auf Verbindungen, die die Freisetzung des Wachstumshormons
stimulieren oder die Wirkung des Wachstumshormons nachahmen (beispielsweise
die Knochenbildung erhöhen,
was zu erhöhter
Knochenmasse führt).
Diese Wirkungen werden ohne weiteres durch den Fachmann gemäß Standardassays
bestimmt. Eine Vielzahl von diesen Verbindungen ist in den folgenden
veröffentlichen
PCT-Patentanmeldungen einbezogen: WO 95/14666; WO 95/13069; WO 94/19367;
WO 94/13696 und WO 95/34311. Jedoch werden andere Wachstumshormone
oder Wachstumshormonsekretagoga dem Fachmann bekannt sein.
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Insbesondere
ist ein bevorzugtes Wachstumshormonsekretagogum N-[1(R)-[1,2-Dihydro-1-methansulfonylspiro[3H-indol-3,4'-piperidin]-1'-yl)carbonyl]-(phenylmethyloxy)ethyl]-2-amino-2-methylpropanamid:
MK-677.
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Andere
bevorzugte Wachstumshormonsekretagoga umfassen
2-Amino-N-[2-(3a-(R)-benzyl-2-methyl-3-oxo-2,3,3a,4,6,7-hexahydro-pyrazolo-[4,3-c]pyridin-5-yl)-1-(R)-benzyloxymethyl-2-oxo-ethyl]-isobutyramid
oder sein L-Weinsäuresalz;
2-Amino-N-{1-(R)-benzyloxymethyl-2-[3a-(R)-(4-fluor-benzyl)-2-methyl-3-oxo-2,3,3a,4,6,7-hexahydropyrazolo[4,3-c]pyridin-5-yl]-2-oxo-ethyl}-isobutyramid;
und
2-Amino-N-[2-(3a-(R)-benzyl-3-oxo-2,3,3a,4,6,7-hexahydro-pyrazolo[4,3-c]pyridin-5-yl)-1-(R)benzyloxymethyl-2-oxo-ethyl]isobutyramid;
2-Amino-N-{1-(2,4-difluor-benzyloxymethyl)-2-oxo-2-[3-oxo-3a-pyridin-2-ylmethyl-2{2,2,2-trifluor-ethyl)-2,3,3a,4,6,7-hexahydro-pyrazolo[4,3-c]pyridin-5-yl]-ethyl}-2-methyl-propionamid.
-
Einige
der Herstellungsverfahren, die zur Herstellung der hierin beschriebenen
Verbindungen nützlich sind,
können
den Schutz der entfernten Funktionalität erfordern (beispielsweise
primäre
Amin-, sekundäre Amin-,
Carboxylpräkursoren
in Formel I). Die Notwendigkeit für diesen Schutz wird in Abhängigkeit
der Beschaffenheit der entfernten Funktionalität und den Bedingungen der Herstellungsverfahren
variieren. Die Notwendigkeit für
diesen Schutz wird ohne weiteres durch einen Fachmann bestimmt.
Die Verwendung von solchen Schützungs-/Entschützungsverfahren
liegt ebenso innerhalb der Technik. Für eine allgemeine Beschreibung
von Schutzgruppen und ihre Verwendung siehe T.W. Greene, Protective
Groups in Organic Synthesis, John Wiley & Sons, New York, 1991.
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Die
Ausgangsmaterialien und Reagenzien für die oben beschriebenen Verbindungen
sind ohne weiteres erhältlich
oder können
ohne weiteres durch den Fachmann unter Verwendung konventioneller
Verfahren der organischen Synthese hergestellt werden. Beispielsweise
beziehen sich viele der hierin verwendeten Verbindungen auf Verbindungen,
die in der Natur gefunden werden, oder werden davon abgeleitet,
wobei in diesen ein großes
wissenschaftliches Interesse und kommerzielle Notwendigkeit besteht,
und folglich sind viele dieser Verbindungen kommerziell erhältlich oder
werden in der Literatur angegeben, oder werden ohne weiteres aus
anderen allgemein verfügbaren
Substanzen durch Verfahren, die in der Literatur angegeben werden, hergestellt.
Diese Verbindungen umfassen beispielsweise Prostaglandine.
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Einige
der Verbindungen dieser Erfindung weisen asymmetrische Kohlenstoffatome
auf und sind deshalb Enantiomere oder Diastereomere. Diasteromere
Gemische können
in ihre einzelnen Diastereomere auf der Grundlage ihrer physikalisch-chemischen
Unterschiede durch an sich bekannte Verfahren, beispielsweise durch
Chromatographie und/oder fraktionierte Kristallisierung, getrennt
werden. Enantiomere können
durch Umwandeln des enantiomeren Gemisches in ein diastereomeres
Gemisch durch Umsetzung mit einer geeigneten optisch aktiven Verbindung
(beispielsweise Alkohol), Trennen der Diastereomere und Umwandeln
(beispielsweise Hydrolysieren) der einzelnen Diastereomere zu den
entsprechenden reinen Enantiomeren getrennt werden. All diese Isomere,
einschließlich
Diastereomere, Entantiomere und Gemische davon, werden als Teil
dieser Erfindung betrachtet. Ebenso sind einige der Verbindungen
dieser Erfindung Atropisomere (beispielsweise substituierte Biaryle)
und werden als Teil dieser Erfindung betrachtet.
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Viele
der Verbindungen dieser Erfindung sind sauer und sie bilden ein
Salz mit einem pharmazeutisch akzeptablen Kation. Einige der erfindungsgemäßen Verbindungen
sind basisch und sie bilden ein Salz mit einem pharmazeutisch akzeptablen
Anion. All diese Salze liegen innerhalb des Umfangs dieser Erfindung
und sie können
durch konventionelle Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise
können
sie einfach durch Kontaktieren der sauren und basischen Einheiten
normalerweise in einem stöchiometrischen
Verhältnis
in entweder einem wässerigen,
nicht-wässerigen
oder teilweise wässerigen
Medium, wenn geeignet, hergestellt werden. Die Salze werden entweder
durch Filtration, durch Ausfällung
mit einem Nicht-Lösungsmittel,
gefolgt von Filtration, durch Eindampfung des Lösungsmittels oder in dem Fall
von wässerigen
Lösungen
durch Lyophilisierung, wenn geeignet, rückgewonnen.
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Außerdem liegen
sie, wenn die erfindungsgemäßen Verbindungen
Hydrate oder Solvate sind, ebenso innerhalb des Umfangs der Erfindung.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
werden alle an die therapeutische Verwendung als Mittel angepaßt, die
die Knochenbildung stimulieren und die Knochenmasse bei Säugern, insbesondere
Menschen, erhöhen.
Da die Knochenbildung eng mit der Entwicklung von Osteoporose und
Knochen-bezogenen Krankheiten verbunden ist, verhindern, hemmen
diese Verbindungen aufgrund ihrer Wirkung auf Knochen die Osteoporose
und/oder bilden diese zurück.
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Der
Nutzen der erfindungsgemäßen Verbindungen
als medizinische Mittel bei der Behandlung von Zuständen, die
mit geringer Knochenmasse verbunden sind (beispielsweise Osteoporose),
bei Säugern
(beispielsweise Menschen, insbesondere Frauen) wird durch die Aktivität der erfindungsgemäßen Verbindungen in
konventionellen Assays, einschließlich in-vivo-Assays, einem
Rezeptorbindungsassay, dem Cyclic-AMP-Assay und dem Frakturheilungsassay
dargestellt (wobei alle nachstehend beschrieben sind). Der in-vivo-Assay
(mit entsprechenden Modifikationen innerhalb der Technik) kann verwendet
werden, um die Aktivität
von anderen Anabolika sowie Prostaglandinagonisten dieser Erfindung
zu bestimmen. Das Östrogenagonist/-antagonist-Protokoll
kann verwendet werden, um die Aktivität von Östrogenagonisten/-antagonisten insbesondere
und ebenso andere Antiresorptiva zu bestimmen (mit entsprechenden
Modifikationen in der Technik). Das Protokoll der Kombinations-
und sequentiellen Behandlung, das nachstehend beschrieben ist, ist
für die
Darstellung des Nutzens der Kombinationen der hierin beschriebenen
Anabolika (beispielsweise der erfindungsgemäßen Verbindungen) und Antiresorptiva
(beispielsweise Östrogenagonisten/-antagonisten) nützlich.
Diese Assays stellen ebenso ein Mittel bereit, wodurch die Aktivitäten der
erfindungsgemäßen Verbindungen
(oder der anderen hierin beschriebenen Anabolika und Antiresorptiva)
miteinander und mit den Aktivitäten
der anderen bekannten Verbindungen verglichen werden können. Die
Ergebnisse dieser Vergleiche sind zur Bestimmung der Dosierungsniveaus
bei Säugern,
einschließlich
Menschen, für
die Behandlung von solchen Krankheiten nützlich.
-
Anabolikum-In-Vivo-Assay
-
Die
Aktivität
von Knochenanabolika bei der Stimulierung der Knochenbildung und
Erhöhung
der Knochenmasse kann in unversehrten männlichen oder weiblichen Ratten,
männlichen
(Orchidektomie) oder weiblichen (Ovariektomie) Ratten mit Sexualhormonmangel
getestet werden.
-
Männliche
oder weibliche Ratten in unterschiedlichem Alter (wie 3 Monate alt)
können
in dieser Studie verwendet werden. Die Ratten sind entweder unversehrt
oder kastriert (Hoden entfernt oder Eierstock entfernt), und die
Prostaglandinagonisten wurden bei unterschiedlichen Dosierungen
(wie 1, 3 oder 10 mg/kg/Tag) für
30 Tage subkutan injiziert oder über
Sondenfütterung
zugeführt.
Bei den kastrierten Ratten wird mit der Behandlung am nächsten Tag
nach dem chirurgischen Eingriff begonnen (für den Zweck der Vorbeugung
von Knochenverlust) oder zum Zeitpunkt als der Knochenverlust bereits
auftrat (zum Zweck der Wiederherstellung der Knochenmasse). Während dieser
Studie hatten die Ratten alle freien Zugang zu Wasser und pelletiertem herkömmlichem
Futter (Teklad Rodent Diet #8064, Harlan Teklad, Madison, WI), enthaltend
1,46 % Calcium, 0,99 % Phosphor und 4,96 I.E./g Vit. D3.
Alle Ratten erhielten subkutane Injektionen von 10 mg/kg Calcein
an den Tagen 12 und 2 vor der Tötung.
Die Ratten wurden getötet.
Die folgenden Endpunkte wurden bestimmt:
-
Oberschenkelknochenmineralmessungen:
-
Der
rechte Oberschenkelknochen von jeder Ratte wird bei der Autopsie
entfernt und unter Verwendung von Zwei-Spektren-Röntgen-Absorptiometrie
gescannt (DXA, QDR 1000/W, Hologic Inc., Waltham, MA), ausgestattet
mit „Regional
High Resolution Scan"-Software
(Hologic Inc., Waltham, MA). Die Abtastfeldgröße beträgt 5,08 × 1,902 cm, die Auflösung beträgt 0,0254 × 0,0127
cm und die Abtastgeschwindigkeit beträgt 7,25 mm/Sekunde. Die Oberschenkelscanbilder
werden analysiert und Knochenfläche,
Knochenmineralgehalt (BMC) und Knochenmineraldichte (BMD) der gesamten
Oberschenkel (WF), distale Oberschenkelmetaphysen (DFM), Oberschenkelschaft
(FS) und proximale Oberschenkel (PF) werden bestimmt.
-
Schienbeinknochen-Histomorphometrieanalysen:
-
Das
rechte Schienbein wurde bei der Autopsie entfernt, vom Muskel disseziert
und in drei Teile geschnitten. Das proximale Schienbein und der
Schienbeinschaft wurden in 70 % Ethanol fixiert, in abgestuften Konzentrationen
von Ethanol dehydratisiert, in Aceton entfettet, dann in Methylmethacrylat
eingebettet (Eastman Organic Chemicals, Rochester, NY).
-
Die
Frontalschnitte der proximalen Schienbeinmetaphysen bei Dicken von
4 und 10 μm
wurden unter Verwendung von Reichert-Jung Polycut S-Mikrotom geschnitten.
Die 4 μm
Schnitte wurden mit modifizierter Masson's Trichrome-Farbe eingefärbt, während die
10 μm Schnitte
ungefärbt
blieben. Ein Schnitt von 4 μm und
ein Schnitt von 10 μm
aus jeder Ratte wurden für
Knochenschwammsubstanz-Histomorphometrie verwendet.
-
Querschnitte
des Schienbeinschafts bei einer Dicke von 10 μm wurden unter Verwendung von
Reichert-Jung Polycut S-Mikrotom geschnitten. Diese Schnitte wurden
für die
Rindenknochen-Histomorphometrieanalyse verwendet.
-
Knochenschwammsubstanz-Histomorphometrie:
Ein Bioquant-OS/2-Histomorphometriesystem (R & M biometrics, Inc., Nashville, TN)
wird für
die statischen und dynamischen Histomorphometriemessungen der sekundären Knochenschwammsubstanz
der proximalen Schienbeinmetaphysen zwischen 1,2 und 3,6 mm distal
zu der Wachstumsplatten-Epiphysenverbindung verwendet. Die ersten
1,2 mm der Schienbeinmetaphysenregion müssen weggelassen werden, um
die Messungen auf die sekundäre
Knochenschwammsubstanz zu beschränken.
Die 4-μm-Schnitte
wurden verwendet, um Indizes zu bestimmen, die mit dem Knochenvolumen,
der Knochenstruktur und Knochenresorption verbunden sind, während die
10-μm-Schnitte
verwendet wurden, um die Indizes zu bestimmen, die mit der Knochenbildung
und Knochenumsatz verbunden sind.
- I) Messungen
und Berechnungen, die mit Trabekelknochenvolumen und -struktur verbunden
sind: (1) Gesamte Metaphysenfläche
(TV, mm2): Metaphysenfläche zwischen 1,2 und 3,6 mm
distal zu der Wachstumsplatten-Epiphysenverbindung.
(2) Trabekelknochenfläche
(BV, mm2): Gesamtfläche von Trabekeln innerhalb
TV. (3) Trabekelknochenperimeter (BS, mm): die Länge des gesamten Perimeters
von Trabekeln. (4) Trabekelknochenvolumen (BV/TV, %): BV/TV × 100. (5)
Trabekelknochenzahl (TBN, #/mm): 1,199/2 × BS/TV. (6) Trabekelknochendicke
(TBT, μm):
(2000/1,199) × (BV/BS).
(7) Trabekelknochenseparation (TBS, μm): (2000 × 1,199) × (TV – BV).
- II) Messungen und Berechnungen, die mit der Knochenresorption
verbunden sind: (1) Osteoklastenzahl (OCN #): Gesamtzahl an Osteoklasten
innerhalb der gesamten Metaphysenfläche. (2) Osteoklastenperimeter
(OCP, mm): Länge
an Trabekelperimeter, abgedeckt durch Osteoklasten. (3) Osteoklastenzahl/mm (OCN/mm,
#/mm): OCN/BS. (4) Prozent Osteoklastenperimeter (% OCP, %): OCP/BS × 100.
- III) Messungen und Berechnungen, die mit Knochenbildung und
-umsatz verbunden sind: (1) Einzel-Calcein-markierter Perimeter (SLS, mm): Gesamtlänge an Trabekelperimeter,
markiert mit einer Calceinmarkierung. (2) Dop pel-Calcein-markierter
Perimeter (DLS, mm): Gesamtlänge
an Trabekelperimeter, markiert mit: zwei Calceinmarkierungen. (3)
Inter-markierte Breite (ILW, μm):
Durchschnittsabstand zwischen zwei Calceinmarkierungen. (4) Prozentualer
mineralisierender Perimeter (PMS, %): (SLS/2 + DLS)/BS × 100. (5) Mineralappositionsrate
(MAR, μm/Tag):
ILW/Markierungsintervall. (6) Knochenbildungsrate/Oberfläche ref. (BFR/BS, μm2/d/μm):
(SLS/2 + DLS) × MAR/BS.
(7) Knochenumsatzrate (BTR, %/y): (SLS/2 + DLS) × MAR/BV × 100.
-
Rindenknochen-Histomorphometrie:
Ein Bioquant-OS/2-Histomorphometriesystem (R & M biometrics, Inc., Nashville, TN)
wird für
die statischen und dynamischen Histomorphometriemesungen von Schienbeinschaftrindenknochen
verwendet. Die Gesamtgewebefläche,
Knochenmarkhohlraumfläche,
Knochenhautperimeter, Endokortikalperimeter, einzel-markierter Perimeter,
doppel-markierter Perimeter und inter-markierte Breite auf sowohl
der Knochenhaut- als auch Endokortikaloberfläche werden gemessen, und Rindenknochenfläche (Gesamtgewebefläche – Knochenmarkhohlraumfläche), prozentuale
Rindenknochenfläche
(Rindenfläche/Gesamtgewebefläche × 100),
prozentuale Knochenmarksfläche
(Knochenmarkhohlraumfläche/Gesamtgewebefläche × 100),
prozentualer markierter Knochenhaut- und Endokortikalperimeter [(einzel-markierter
Perimeter/2+doppel-markierter Perimeter)/Gesamtperimeter × 100],
Mineralappositionsrate (inter-markierte Breite/Intervalle) und Knochenbildungsrate
[Mineralappositionsrate × [(einzel-markierter
Perimeter/2+doppel-markierter Perimeter)/Gesamtperimeter]] werden
berechnet.
-
Statistiken
-
Statistiken
können
unter Verwendung von StatView 4.0 Paketen berechnet werden (Abacus
Concepts, Inc., Berkeley, CA). Die Analyse des Varianz- (ANOVA)-Tests,
gefolgt von Fisher's
PLSD, wird verwendet, um die Unterschiede zwischen den Gruppen zu
vergleichen.
-
Bestimmung der cAMP-Erhöhung in
293-S Zellinien, die stabil rekombinante menschliche EP2- und EP4-Rezeptoren überexprimieren.
-
cDNAs,
die die vollständigen
offenen Leserahmen der menschlichen EP2- und EP4-Rezeptoren darstellen,
werden durch Umkehrtranskriptase-Polymerasekettenreaktion unter
Verwendung von Oligonukleotidprimern, basierend auf veröffentlichten
Sequenzen (1, 2) und RNA aus primären menschlichen Nierenzellen (EP2)
oder primären
menschlichen Lungenzellen (EP4) als Matrizes, erzeugt. cDNAs werden
in die Mehrfachklonierungsstelle von pcDNA3 (Invitrogen) geklont
und verwendet, um 293-S menschliche embryonale Nierenzellen über Calciumphosphatmitfällung zu
transfektieren. G418-resistente Kolonien werden expandiert und hinsichtlich
der spezifischen [3-H]PGE2-Bindung getestet. Transfektanten, die
hohe Niveaus an spezifischer [3-H]PGE2-Bindung zeigen, werden weiter
durch Scatchard-Analyse charakterisiert, um Bmax und Kds für PGE2 zu
bestimmen. Die Linien, die für
das Verbindungsscreenen ausgewählt
werden, weisen ungefähr 338.400
Rezeptoren pro Zelle und einen Kd = 12 nM für PGE2 (EP2) und ungefähr 256.400
Rezeptoren pro Zelle und einen Kd = 2,9 nM für PGE2 (EP4) auf. Die konstitutive
Genexpression von beiden Rezeptoren in den 293-S-Stammzellen ist
unbedeutend. Zellen werden in RPMI, ergänzt mit fetalem Rinderserum
(10 % End) und G418 (700 μg/ml
End), gehalten.
-
cAMP-Reaktionen
in den 293-5/EP2- und 293-5/EP4-Linien werden durch Ablösen von
Zellen aus den Kulturkolben in 1 ml Ca++- und Mg++-defizientem PBS
mittels kräftigem
Zerstoßen,
Zugeben von serumfreiem RPMI auf eine Endkonzentration von 1 × 106 Zellen/ml und Zugeben von 3-Isobutyl-1-methylxanthin
(IBMX) auf eine Endkonzentration von 1 mM bestimmt. Ein Milliliter
der Zellsuspension wurde unmittelbar in einzelne 2-ml-Schraubkappen-mikrozentrifugen
aliquotiert und für
10 Minuten, unbedeckt, bei 37 °C,
5 % CO2, 95 % relativer Feuchte inkubiert.
Die Verbindung, die getestet werden soll, wurde dann zu den Zellen
bei 1 : 100-Verdünnungen
zugegeben, so daß die
DMSO- oder Ethanolendkonzentrationen 1 % betragen. Direkt nach dem Zugeben
der Verbindung wurden die Röhrchen
abgedeckt, durch zweimaliges Umdrehen gemischt und bei 37 °C für 12 Minuten
inkubiert. Die Proben werden dann durch Inkubation bei 100 °C für 10 Minuten
lysiert und direkt auf Eis für
5 Minuten abgekühlt.
Zellbruchstücke
wurden durch Zentrifugation bei 1000 × g für 5 Minuten pelletiert, und
geklärte
Lysate wurden in die frischen Röhrchen überführt. cAMP-Konzentrationen
wurden unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen cAMP-Radioimmunoassaykits
(NEK-033, NEN/DuPont) nach Verdünnen
der geklärten
Lysate 1 : 10 in cAMP-RIA-Assaypuffer bestimmt. Typischerweise behandelt
man Zellen mit 6 bis 8 Konzentrationen der Verbindung, die getestet
werden soll, in 1-log-Inkrementen. EC50-Berechnungen wurden auf
einem Hewlett Packard 32SII Handheld-Rechner unter Verwendung von
linearer Regressionsanalyse auf dem linearen Teil der Dosis-Wirkungs-Kurven
durchgeführt.
-
Referenzen
-
- 1. Regan, J.W. Bailey, T.J. Pepperl, D.J. Pierce, K.L. Bogardus,
A.M. Donello, J.E. Fairbairn, C.E. Kedzie, K.M. Woodward, D.F. und
Gil, D.W. 1994 Cloning of a Novel Human Prostaglandin Receptor with
Characteristics of the Pharmaclogically Defined EP2 Subtype. Mol.
Pharmacology 46: 213 – 220.
- 2. Bastien, L., Sawyer, N., Grygorczyk, R., Metters, K., und
Adam, M. 1994 Cloning, Functional Expression, and Characterization
of the Human Prostaglandin E2 Receptor EP2 Subtype. J. Biol. Chem.
Bd. 269, 16: 11873 – 11877.
-
Assay für das Binden
an Prostaglandin-E2-Rezeptoren
-
Membranherstellung:
Alle Vorgänge
werden bei 4 °C
durchgeführt.
Transfektierte Zellen, die Prostaglandin-E2-Typ 1-Rezeptoren (EP1), Typ 2- (EP2),
Typ 3- (EP3) oder Typ 4- (EP4) Rezeptoren exprimieren, werden geerntet
und zu 2 Millionen Zellen pro ml in Puffer A suspendiert [50 mM
Tris-HCl (pH 7,4), 10 mM MgCl2, 1 mM EDTA,
1 mM Pefabloc-Peptid, (Sigma, St. Louis, MO), 10 μM Phosporamidon-Peptid,
(Sigma, St. Louis, MO), 1 μM
Pepstatin-A-Peptid, (Sigma, St. Louis, MO), 10 μM Elastatinal-Peptid, (Sigma,
St. Louis, MO), 100 μM
Antipain-Peptid (Sigma, St. Louis, MO)]. Diese wurden durch Sonifikation
mit einem Branson Sonifier (Model #250, Branson Ultrasonics Corporation,
Danbury, CT) in 2 fünfzehn-Sekunden-Bursts
lysiert. Nicht-lysierte Zellen und Bruchstücke wurden durch Zentrifugation
bei 100 × g
für 10
min entfernt. Die Membranen wurden dann durch Zentrifugation bei
45.000 × g
für 30
Minuten geerntet. Die pelletierten Membranen wurden zu 3 bis 10
mg Protein pro ml resuspendiert, wobei die Konzentration gemäß dem Verfahren
von Bradford [Bradford, M., Anal. Biochem., 72, 248 (1976)] bestimmt
wurde. Resuspendierte Membranen wurden dann gefroren bei -80 °C bis zur
Verwendung gelagert.
-
Bindungsassay:
Gefrorene Membranen, wie oben hergestellt, wurden aufgetaut und
zu 1 mg Protein pro ml in Puffer A verdünnt. Ein Volumen an Membranpräparat wurde
mit 0,05 Volumen Testverbindung oder Puffer und einem Volumen an
3 nM 3H-Prostaglandin E2 (#TRK 431, Amersham, Arlington Heights,
IL) in Puffer A vereinigt. Das Gemisch (205 μl Gesamtvolumen) wurde für 1 Stunde
bei 25 °C
inkubiert. Die Membranen wurden dann durch Filtration durch Glasfaserfilter
vom GF/C-Typ (#1205-401, Wallac, Gaithersburg, MD) unter Verwendung
eines Tomtec-Harvesters
(Model Mach II/96, Tomtec, Orange, CT) rückgewonnen. Die Membranen mit
gebundenem 3H-Prostaglandin E2 wurden durch den Filter eingefangen,
der Puffer und ungebundenes 3H-Prostaglandin E2 liefen durch den
Filter in den Abfall. Jede Probe wurde dann dreimal mit 3 ml [50
mM Tris-HCl (pH 7,4), 10 mM MgCl2, 1 mM
EDTA] gewaschen. Die Filter wurden dann durch Erhitzten in einem Mikrowellenofen
getrocknet. Um die Menge an 3H- Prostaglandin,
das an die Membranen gebunden ist, zu bestimmen, wurden die getrockneten
Filter in Plastikbeutel mit Szintillationslösung gegeben und in einem LKB-1205-Betaplate-Leser
gezählt
(Wallac, Gaithersburg, MD). Die IC50-Werte wurden aus der Konzentration der
Testverbindung bestimmt, die erforderlich ist, um 50 % des spezifisch
gebundenen 3H-Prostaglandins E2 zu verschieben.
-
FRAKTURHEILUNGSASSAYS
-
ASSAY FÜR DIE WIRKUNGEN
AUF DIE FRAKTURHEILUNG NACH SYSTEMISCHER VERABREICHUNG
-
Frakurtechnik:
Sprague-Dawley-Ratten im Alter von 3 Monten wurden mit Ketamin anästhesiert.
Ein 1-cm-Schnitt
wurde auf dem anteromedialen Aspekt des proximalen Teils des rechten
Schienbeins oder Oberschenkels gemacht. Folgendes beschreibt die
Schienbeinoperationstechnik. Der Schnitt wurde durch den Knochen
durchgeführt,
und ein 1-mm-Loch wurde 4 mm proximal zu dem distalen Aspekt des
Tuberositas tibiae, 2 mm medial zu dem Vorderrücken, gebohrt. Marknagelung
wurde mit einem 0,8 mm Edelstahlrohr durchgeführt (maximale Last 36,3 N,
maximale Steifigkeit 61,8 N/mm, getestet unter denselben Bedingungen
wie die Knochen). Es wurde kein Ausreiben des Markkanals durchgeführt. Eine
standardisierte geschlossene Fraktur wurde 2 mm über dem Schienbein-Wadenbein-Gelenk
durch Dreipunktbeugung unter Verwendung von speziell konstruierten
einstellbaren Zangen mit stumpfen Einspannklemmen erzeugt. Um die
Weichteilschädigung zu
minimieren, ist Vorsicht geboten, die Fraktur nicht zu verschieben.
Die Haut wurde mit monofilen Nylonfäden geschlossen. Die Operation
wurde unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Röntgenaufnahmen von allen Frakturen
wurden direkt nach der Nagelung aufgenommen, und die Tiere mit Frakturen
außerhalb
der spezifizierten Diaphysenfläche
oder mit verschobenen Nägeln
wurden ausgeschlossen. Die übrigen
Tiere wurden zufällig
in die folgenden Gruppen mit 10 bis 12 Tieren pro jede Untergruppe
zum Testen der Frakturheilung eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt
tägliche
Sondenfütterung
des Vehikels (Wasser: 100 % Ethanol = 95 : 5) bei 1 ml/Ratte, während die
anderen eine tägliche
Sondenfütterung
von 0,01 bis 100 mg/kg/Tag der Verbindung, die getestet werden soll,
(1 ml/Ratte) für
10, 20, 40 und 80 Tage erhielten.
-
An
den Tagen 10, 20, 40 und 80 wurden 10 bis 12 Ratten aus jeder Gruppe
mit Ketamin anästhesiert und
nach der Ausblutung obduziert. Beide Schienbein-Wadenbein-Knochen
wurden durch Dissektion entfernt und das gesamte Weichgewebe abgezogen.
Die Knochen aus 5 bis 6 Ratten für
jede Gruppe wurden in 70 % Ethanol für die histologische Analyse
gelagert, und die Knochen aus weiteren 5 bis 6 Ratten für jede Gruppe wurden
in einer gepufferten Ringer's-Lösung gelagert
(+4 °C,
pH 7,4) für
Röntgenaufnahmen
und biomechanische Tests, die durchgeführt wurden.
-
Histologische
Analyse: Die Verfahren zur histologischen Analyse von gebrochenem
Knochen sind zuvor von Mosekilde und Bak veröffentlicht worden (The Effects
of Growth Hormone on Fracture Healing in Rats: A Histological Description.
Bone, 14: 19 – 27,
1993). Kurz, die Frakturseite wurde 8 mm zu jeder Seite der Frakturlinie
gesägt,
nicht-entkalkt in Methylmethacrylat eingebettet und Stirnschnitte
auf einem Reichert-Jung Polycut-Mikrotom in 8 μm dick geschnitten. Masson-Trichrome-eingefärbte Stirnmittenschnitte
(einschließlich
sowohl Schienbein als auch Oberschenkel) wurden zur Sichtbarmachung
der zellulären
und Gewebereaktion auf die Frakturheilung mit und ohne Behandlung
verwendet. Sirius-Rot-eingefärbte
Schnitte wurden verwendet, um die Merkmale der Kallusstruktur darzustellen
und um zwischen Geflechtknochen und Lamellenknochen an der Frakturstelle
zu unterscheiden. Die folgenden Messungen wurden durchgeführt: (1)
Frakturspalt – gemessen
als der kürzeste
Abstand zwischen den Rindenknochenenden in der Fraktur, (2) Kalluslänge und
Kallusdurchmesser, (3) Gesamtknochenvolumenfläche von Kallus, (4) Knochengewebe
pro Gewebefläche
innerhalb der Kallusfläche,
(5) Fasergewebe in dem Kallus, (6) Knorpelgewebefläche in dem
Kallus.
-
Biomechanische
Analyse: Die Verfahren zur biomechanischen Analyse sind zuvor von
Bak und Andreassen veröffentlicht
worden (The Effects of Aging on Fracture Healing in Rats. Calcif
Tissue Int 45: 292 – 297,
1989). Kurz, Röntgenaufnahmen
von allen Frakturen wurden vor dem biomechanischen Test aufgenommen.
Die mechanischen Eigenschaften der heilenden Frakturen wurden durch
destruktive Drei- oder Vierpunktbeugungs-Verfahrensweisen analysiert.
Maximale Last, Steifigkeit, Energie bei maximaler Last, Ablenkung
bei maximaler Last und maximale Spannung wurden bestimmt.
-
ASSAY FÜR DIE WIRKUNGEN
AUF DIE FRAKTURHEILUNG NACH DER LOKALEN VERABREICHUNG
-
Frakturtechnik:
weibliche oder männliche
Beagle-Hunde im Alter von ungefähr
2 Jahren wurden in dieser Studie verwendet. Transverse Radialfrakturen
wurden durch langsame kontinuierliche Belastung; in der Dreipunktbeugung
erzeugt, wie von Lenehan et al. beschrieben (Lenehan, T. M.; Baffigand,
M.; Nunamaker, D.M.; Wood, F.E.: Effects of EHDP on Fracture Healing
in Dogs. J Orthop Res 3: 499 – 507;
1985). Der Draht wurde durch die Frakturstelle gezogen, um die vollständige anatomische
Disruption des Knochens sicherzustellen. Danach wurde die lokale
Abgabe von Prostaglandinagonisten an die Frakturstelle durch langsame Freisetzung
der Verbindung, die durch Pellets mit langsamer Freisetzung oder
Alzet-Minipumpen für
10, 15 oder 20 Wochen verabreicht wurde, erreicht.
-
Histologische
Analyse: Die Verfahren zur histologischen Analyse eines gebrochenen
Knochens sind zuvor von Peter et al. veröffentlicht worden (Peter, C.P.;
Cook, W.O.; Nunamaker, DM; Provost, M. 1.; Seedor, J.G.; Rodan,
G.A. Effects of alendronate on fracture healing and bone remodeling
in dogs. J. Orthop. Res. 14: 74 – 70, 1996) und Mosekilde und
Bak (The Effects of Growth Hormone on fracture Healing in Rats:
A Histological Description. Bone, 14: 19 – 27, 1993). Kurz, die Frakturseite
wurde 3 cm zu jeder Seite der Frakturlinie gesägt, nicht-entkalkt in Methylmethacrylat
eingebettet und Frontalschnitte auf einem Reichert-Jung Polycut-Mikrotom
8 μm dick
geschnitten. Masson-Trichromeeingefärbte Stirnmittenschnitte (einschließlich sowohl Schienbein
als auch Oberschenkel) wurden zur Sichtbarmachung der zellulären und
Gewebereaktion auf die Frakturheilung mit und ohne Behandlung verwendet.
Sirius-Rot-eingefärbte
Schnitte wurden verwendet, um die Merkmale der Kallusstruktur darzustellen
und um zwischen Geflechtknochen und Lamellenknochen an der Frakturstelle
zu unterscheiden. Die folgenden Messungen wurden durchgeführt: (1)
Frakturspalt – gemessen als
der kürzeste
Abstand zwischen den Rindenknochenenden in der Fraktur, (2) Kalluslänge und
Kallusdurchmesser, (3) Gesamtknochenvolumenfläche von Kallus, (4) Knochengewebe
pro Gewebefläche
innerhalb der Kallusfläche,
(5) Fasergewebe in dem Kallus, (6) Knorpelgewebefläche in dem
Kallus.
-
Biomechanische
Analyse: Die Verfahren zur biomechanischen Analyse sind zuvor von
Bak und Andreassen veröffentlicht
worden (The Effects of Aging on Fracture Healing in Rats. Calcif
Tissue Int 45: 292 – 297,
1989) und Peter et al. (Peter, C.P.; Cook, W.O.; Nunamaker, D.M.;
Provost, M.T.; Seedor, J.G.; Rodan, G.A. Effects of Alendronate
On Fracture Healing And Bone Remodeling In Dogs. J. Orthop. Res.
14: 74 – 70, 1996).
Kurz, Röntgenaufnahmen
von allen Frakturen wurden vor dem biomechanischen Test aufgenommen. Die
mechanischen Eigenschaften der heilenden Frakturen wurden durch
destruktive Drei- oder Vierpunktbeugungs-Verfahrensweisen analysiert.
Maximale Last, Steifigkeit, Energie bei maximaler Last, Ablenkung
bei maximaler Last und maximale Spannung wurden bestimmt.
-
ÖSTROGENAGONIST/-ANTAGONIST-PROTOKOLL
-
Östrogenagonisten/-antagonisten
sind eine Klasse von Verbindungen, die den Knochenumsatz inhibieren
und Östrogenmangel-induzierten
Knochenverlust verhindert. Das Knochenverlustmodell von Ratten mit entfernten
Eierstöcken
ist weitgehend als ein Modell des Postmenopausen-Knochenverlusts
verwendet worden. Unter Verwendung dieses Modells kann man die Wirksamkeit
der Östrogenagonist/-antagonist-Verbindungen
bei der Vorbeugung von Knochenverlust und Inhibierung von Knochenresorption
testen.
-
Weibliche
Sprague-Dawley-Ratten (Charles River, Wilmington, MA) in unterschiedlichen
Altersstufen (wie 5 Monate) wurden in diesen Studien verwendet.
Die Ratten wurden einzeln in Käfigen
von 20 cm × 32
cm × 20
cm während
des experimentellen Zeitraums gehalten. Alle Ratten hatten freien
Zugang zu Wasser und pelletisiertem kommerziellem Futter (Agway
ProLab 3000, Agway County Food, Inc., Syracuse, NY), enthaltend
0,97 % Calcium, 0,85 % Phosphor und 1,05 I.E./g Vit. D3.
-
Eine
Gruppe von Ratten (8 bis 10) wurden scheinoperiert und p. o. mit
Vehikel behandelt (10 % Ethanol und 90 % Kochsalzlösung, 1
ml/Tag), während
den übrigen
Ratten bilateral die Eierstöcke
entfernt wurden (OVX) und mit entweder Vehikel (p. o.), 17β-Östradiol
(Sigma, E8876, E2, 30 μg/kg,
tägliche
subkutane Injektion) oder Östrogenagonisten/-antagonisten
(wie Droloxifen bei 5, 10 oder 20 mg/kg, täglich p. o.) für einen
bestimmten Zeitraum (wie 4 Wochen) behandelt wurden. Alle Ratten
erhielten subkutane Injektionen von 10 mg/kg Calcein (Fluorchromknochenmarker)
12 und 2 Tage vor der Tötung,
um die dynamischen Veränderungen
im Knochengewebe zu untersuchen. Nach 4 Wochen Behandlung wurden
die Ratten getötet
und eine Autopsie vorgenommen. Die folgenden Endpunkte wurden bestimmt:
Körpergewichtzunahme:
Körpergewicht
bei Autopsie minus Körpergewicht
bei chirurgischem Eingriff.
Gebärmuttergewicht und Histologie:
Die Gebärmutter
wurde aus jeder Ratte während
der Autopsie entfernt und direkt gewogen. Danach wurde die Gebärmutter
hinsichtlich der histologischen Messungen verarbeitet, wie Gebärmutterquerschnittsgewebefläche, Stromadicke
und Luminalepitheldicke.
Gesamtserumcholesterin: Blut wurde
durch Herzpunktion erhalten und konnte bei 4 °C gerinnen, und wurde dann bei
2.000 g für
10 min zentrifugiert. Serumproben wurden hinsichtlich Gesamtserumcholesterin
unter Verwendung eines Hochleistungs-Cholesterinkalorimetrieassays
analysiert (Boehringer Mannheim Biochemicals, Indianapolis, IN).
Oberschenkelknochenmineralmessungen:
Der rechte Oberschenkel von jeder Ratte wurde durch Autopsie entfernt
und unter Verwendung von Zwei-Spektren-Röntgen-Absorptiometrie gescannt
(DEXA, QDR 1000/W, Hologic Inc., Waltham, MA), ausgestattet mit „Regional
High Resolution Scan"-Software
(Hologic Inc., Waltham, MA). Die Abtastfeldgröße betrug 5,08 × 1,902
cm, die Auflösung
betrug 0,0254 × 0,0127
cm und Abtastgeschwindigkeit betrug 7,25 mm/Sekunde. Die Oberschenkelscannbilder
wurden analysiert und Knochenfläche,
Knochenmineralgehalt (BMC) und Knochenmineraldichte (BMD) der gesamten
Oberschenkel (WF), distale Oberschenkelmetaphysen (DFM), Oberschenkelschaft
(FS) und proximale Oberschenkel (PF) wurden bestimmt.
-
Proximale Schienbeinmetaphysen-Knochenschwammsubstanz-Histomorphometrienalysen:
-
Das
rechte Schienbein wurde bei der Autopsie entfernt, vom Muskel disseziert
und in drei Teile geschnitten. Das proximale Schienbein wurde in
70 % Ethanol fixiert, in abgestuften Konzentrationen von Ethanol dehydratisiert,
in Aceton entfettet, dann in Methylmethacrylat eingebettet (Eastman
Organic Chemicals, Rochester, NY). Die Frontalschnitte der proximalen
Schienbeinmetaphysen bei Dicken von 4 und 10 μm wurden unter Verwendung von
Reichert- Jung Polycut
S-Mikrotom geschnitten. Ein Schnitt von 4 μm und ein Schnitt von 10 μm aus jeder
Ratte wurden für
Knochenschwammsubstanz-Histomorphometrie verwendet. Die 4 μm Schnitte
wurden mit modifizierter Masson's
Trichrome-Farbe eingefärbt,
während
die 10 μm
Schnitte ungefärbt blieben.
-
Ein
Bioquant-OS/2-Histomorphometriesystem (R & M biometrics, Inc., Nashville, TN)
wurde für
die statischen und dynamischen Histomorphometriemessungen der sekundären Knochenschwammsubstanz
der proximalen Schienbeinmetaphysen zwischen 1,2 und 3,6 mm distal
zu der Wachstumsplatten-Epiphysenverbindung verwendet. Die ersten
1,2 mm der Schienbeinmetaphysenregion wurden weggelassen, um die
Messungen auf die sekundäre
Knochenschwammsubstanz zu beschränken.
Die 4-μm-Schnitte
wurden verwendet, um Indizes zu bestimmen, die mit dem Knochenvolumen,
der Knochenstruktur und Knochenresorption verbunden sind, während die
10-μm-Schnitte
verwendet wurden, um die Indizes zu bestimmen, die mit Knochenbildung
und Knochenumsatz verbunden sind.
-
I) Messungen und Berechnungen,
die mit Trabekelknochenvolumen und -struktur verbunden sind:
-
- 1. Gesamte Metaphysenfläche (TV, mm2):
Metaphysenfläche
zwischen 1,2 und 3,6 mm distal zu der Wachstumsplatten-Epiphysenverbindung.
- 2. Trabekelknochenfläche
(BV, mm2): Gesamtfläche von Trabekeln innerhalb
TV.
- 3. Trabekelknochenperimeter (BS, mm): die Länge des gesamten Perimeters
von Trabekeln.
- 4. Trabekelknochenvolumen (BV/TV, %): BV/TV × 100.
- 5. Trabekelknochenzahl (TBN, #/mm): 1,199/2 × BS/TV.
- 6. Trabekelknochendicke (TBT, μm): (2000/1,199) × (BV/BS).
- 7. Trabekelknochenseparation (TBS, μm): (2000 × 1,199) × (TV – BV).
-
II) Messungen und Berechnungen,
die mit der Knochenresorption verbunden sind:
-
- 1. Osteoklastenzahl (OCH2 #):
Gesamtzahl an Osteoklasten innerhalb der gesamten Metaphysenfläche.
- 2. Osteoklastenperimeter (OCP, mm): Länge an Trabekelperimeter, abgedeckt
durch Osteoklasten.
- 3. Osteoklastenzahl/mm (OCN/mm, #/mm): OCN/BS.
- 4. Prozentualer Osteoklastenperimeter (% OCP, %): OCP/BS × 100.
-
III) Messungen und Berechnungen,
die mit Knochenbildung und -umsatz verbunden sind
-
- 1. Einzel-Calcein-markierter Perimeter (SLS,
mm): Gesamtlänge
an Trabekelperimeter, markiert mit einer Calceinmarkierung.
- 2. Doppel-Calcein-markierter Perimeter (DLS, mm): Gesamtlänge an Trabekelperimeter,
markiert mit zwei Calceinmarkierungen.
- 3. Inter-markierte Breite (ILW, μm): Durchschnittsabstand zwischen
zwei Calceinmarkierungen.
- 4. Prozenutaler mineralisierender Perimeter (PMS, %): (SLS/2
+ DLS)/BS × 100.
- 5. Mineralappositionsrate (MAR, μm/Tag): ILW/Markierungsintervall.
- 6. Knochenbildungsrate/Oberfläche ref. (BFR/BS, μm2/d/μm):
(SLS/2 + DLS) × MAR/BS.
- 7. Knochenumsatzrate (BTR, %/y): (SLS/2 + DLS) × MAR/BV × 100.
-
Statistiken
-
Statistiken
wurden unter Verwendung von StatView 4.0 Paketen berechnet (Abacus
Concepts, Inc., Berkeley, CA). Die Analyse des Varianz-(ANOVA)-Tests,
gefolgt von Fisher's
PLSD, wurde verwendet, um die Unterschiede zwischen den Gruppen
zu vergleichen.
-
PROTOKOLL
DER KOMBINATIONS- UND SEQUENTIELLEN BEHANDLUNG
-
Die
folgenden Protokolle können
natürlich
durch den Fachmann variiert werden. Beispielsweise können unversehrte
männliche
oder weibliche Ratten, männlichen
(Orchidektomie) oder weiblichen (Ovariektomie) Ratten mit Sexualhormonmangel
verwendet werden. Außerdem
können
männliche
oder weibliche Ratten in unterschiedlichen Altersstufen (wie 12
Monate) in den Studien verwendet werden. Die Ratten können entweder
unversehrt oder kastriert sein (Hoden entfernt oder Eierstöcke entfernt),
und es wurden ihnen Anabolika verabreicht, wie die erfindungsgemäßen Verbindungen
in unterschiedlichen Dosierungen (wie 1, 3 oder 6 mg/kg/Tag) für einen
bestimmten Zeitraum (wie zwei Wochen bis zwei Monate), und gefolgt
von der Verabreichung eines Antiresorptivums, wie Droloxifen, bei
unterschiedlichen Dosierungen (wie 1, 5, 10 mg/kg/Tag) für einen
bestimmten Zeitraum (wie zwei Wochen bis zwei Monate) oder eine
Kombinationsbehandlung mit sowohl Anabolikum als auch Antiresorptivum
bei unterschiedlichen Dosierungen für einen bestimmten Zeitraum (wie
zwei Wochen bis zwei Monate). Bei den kastrierten Ratten konnte
mit der Behandlung am nächsten
Tag nach dem chirurgischen Eingriff (für den Zweck der Vorbeugung
von Knochenverlust) oder zum Zeitpunkt als der Knochenverlust bereit
auftrat (zum Zweck der Wiederherstellung der Knochenmasse) begonnen
werden.
-
Die
Ratten wurden unter Ketaminanästhesie
getötet.
Die folgenden Endpunkte wurden bestimmt:
Oberschenkelknochenmineralmessungen:
Der rechte Oberschenkelknochen von jeder Ratte wurde bei der Autopsie
entfernt und unter Verwendung von Zwei-Spektren-Röntgen-Absorptiometrie
gescannt (DXA, QDR 1000/W, Hologic Inc., Waltham, MA), ausgestattet
mit „Regional
High Resolution Scan"-Software
(Hologic Inc., Waltham, MA). Die Abtastfeldgröße betrug 5,08 × 1,902
cm, die Auflösung
betrug 0,0254 × 0,0127
cm und die Abtastgeschwindigkeit betrug 7,25 mm/Sekunde. Die Oberschenkelscannbilder
wurden analysiert und Knochenfläche,
Knochenmineralgehalt (BMC) und Knochenmineraldichte (BMD) der gesamten
Oberschenkel (WF), distale Oberschenkelmetaphysen (DFM), Oberschenkelschaft
(FS) und proximale Oberschenkel (PF) wurden bestimmt.
Lendenwirbelknochenmineralmessungen:
Zwei-Spektren-Röntgen-Absorptiometrie
(QDR 1000/W, Hologic, Inc., Waltham, MA), ausgestattet mit „Regional
High Resolution Scan"-Software
(Hologic Inc., Waltham, MA), wurde verwendet, um die Knochenfläche, Knochenmineralgehalt
(BMC) und Knochenmineraldichte (BMD) des gesamten Lendenrückgrats
und jeden der sechs Lendenwirbel (LV1 – 6) in den anästhetisierten
Ratten zu bestimmen. Die Ratten wurden durch Injektion (i. p.) von
1 ml/kg eines Gemisches aus Ketamin/Rompun (Verhältnis von 4 zu 3) anästhesiert
und dann auf die Rattenplattform gegeben. Die Abtastfeldgröße betrug
6 × 1,9 cm,
die Auflösung
betrug 0,0254 × 0,0127
cm und Abtastgeschwindigkeit betrug 7,25 mm/Sekunde. Das gesamte
Lendenrückgratscannbild
wurde erhalten und analysiert. Knochenfläche (BA) und Knochenmineralgehalt
(BMC) wurden bestimmt, und die Knochenmineraldichte wurde berechnet
(MBC geteilt durch BA) für
das gesamte Lendenrückgrat
und jeden der sechs Lendenwirbel (LV1 – 6).
-
Proximale Schienbeinmetaphysen-Knochenschwammsubstanz-Histomorphometrienalysen:
-
Das
rechte Schienbein wurde bei der Autopsie entfernt, vom Muskel disseziert
und in drei Teile geschnitten. Das proximale Schienbein wurde in
70 % Ethanol fixiert, in abgestuften Konzentrationen von Ethanol dehydratisiert,
in Aceton entfettet, dann in Methylmethacrylat eingebettet (Eastman
Organic Chemicals, Rochester, NY). Die Frontalschnitte der proximalen
Schienbeinmetaphysen bei Dicken von 4 und 10 μm wurden unter Verwendung von
Reichert-Jung Polycut
S-Mikrotom geschnitten. Ein Schnitt von 4 μm und ein Schnitt von 10 μm aus jeder
Ratte wurden für
Knochenschwammsubstanz-Histomorphometrie verwendet. Die 4 μm Schnitte
wurden mit modifizierter Masson's
Trichrome-Farbe eingefärbt,
während
die 10 μm
Schnitte ungefärbt blieben.
-
Ein
Bioquant-OS/2-Histomorphometriesystem (R & M biometrics, Inc., Nashville, TN)
wurde für
die statischen und dynamischen Histomorphometriemessungen der sekundären Knochenschwammsubstanz
der proximalen Schienbeinmetaphysen zwischen 1,2 und 3,6 mm distal
zu der Wachstumsplatten-Epiphysenverbindung verwendet. Die ersten
1,2 mm der Schienbeinmetaphysenregion mußten weggelassen werden, um die
Messungen auf die sekundäre
Knochenschwammsubstanz zu beschränken.
Die 4-μm-Schnitte
wurden verwendet, um Indizes zu bestimmen, die mit dem Knochenvolumen,
der Knochenstruktur und Knochenresorption verbunden sind, während die
10-μm-Schnitte
verwendet wurden, um die Indizes zu bestimmen, die mit Knochenbildung
und Knochenumsatz verbunden sind.
-
I) Messungen und Berechnungen,
die mit Trabekelknochenvolumen und -struktur verbunden sind:
-
- 1. Gesamte Metaphysenfläche (TV, mm2):
Metaphysenfläche
zwischen 1,2 und 3,6 mm distal zu der Wachstumsplatten-Epiphysenverbindung.
- 2. Trabekelknochenfläche
(BV, mm2): Gesamtfläche von Trabekeln innerhalb
TV.
- 3. Trabekelknochenperimeter (BS, mm): die Länge des gesamten Perimeters
von Trabekeln.
- 4. Trabekelknochenvolumen (BV/TV, %): BV/TV × 100.
- 5. Trabekelknochenzahl (TBN, #/mm): 1,199/2 × BS/TV.
- 6. Trabekelknochendicke (TBT, μm): (2000/1,199) × (BV/BS).
- 7. Trabekelknochenseparation (TBS, μm): (2000 × 1,199) × (TV – BV).
-
II) Messungen und Berechnungen,
die mit der Knochenresorption verbunden sind:
-
- 1. Osteoklastenzahl (OCN, #): Gesamtzahl an
Osteoklasten innerhalb der gesamten Metaphysenfläche.
- 2. Osteoklastenperimeter (OCP, mm): Länge an Trabekelperimeter, abgedeckt
durch Osteoklasten.
- 3. Osteoklastenzahl/mm (OCN/mm, #/mm): OCN/BS.
- 4. Prozentualer Osteoklastenperimeter (% OCP, %): OCP/BS × 100.
-
III) Messungen und Berechnungen,
die mit Knochenbildung und -umsatz verbunden sind;
-
- 1. Einzel-Calcein-markierter Perimeter (SLS,
mm): Gesamtlänge
an Trabekelperimeter, markiert mit einer Calceinmarkierung.
- 2. Doppel-Calcein-markierter Perimeter (DLS, mm): Gesamtlänge an Trabekelperimeter,
markiert mit zwei Calceinmarkierungen.
- 3. unter-markierte Breite (ILW, μm): Durchschnittsabstand zwischen
zwei Calceinmarkierungen.
- 4. Prozenutaler mineralisierender Perimeter (PMS, %): (SLS/2
+ DLS)/BS × 100.
- 5. Mineralappositionsrate (MAR, μm/Tag): ILW/Markierungsintervall.
- 6. Knochenbildungsrate/Oberfläche ref. (BFR/BS, μm2/d/μm):
(SLS/2 + DLS) × MAR/BS.
- 7. Knochenumsatzrate (BTR, %/y): (SLS/2 + DLS) × MAR /BV × 100.
-
Statistiken
-
Statistiken
wurden unter Verwendung von StatView 4.0 Paketen berechnet (Abacus
Concepts, Inc., Berkeley, CA). Die Analyse des Varianz-(ANOVA)-Tests,
gefolgt von Fisher's
PLSD, wurde verwendet, um die Unterschiede zwischen den Gruppen
zu vergleichen.
-
Verwendung
eines Prostaglandinrezeptoragonisten bei der Nierenregenerierung.
-
Die
Rolle eines Prostaglandinagonisten bei der Nierenregenerierung wurde
durch die Fähigkeit
von PGE2 oder einem Prostaglandinagonisten, die Expression von Bone
Morphogenetic Protein 7 (BMP-7) in Wildtyp-293S-Zellen und in 293S-Zellen,
transfektiert mit dem EP2-Rezeptor, zu induzieren,
untersucht.
-
Verfahren:
293S- und EP2 293S-Zellen wuchsen in Dulbecco's modifiziertem Eagle-Medium (DMEM, Gibco,
BRL; Gaithersburg, MD). Einen Tag vor der Behandlung mit PGE2 oder einem Prostaglandinagonisten wurden
die Zellen bei einer Dichte von 1,5 × 106 Zellen/10
cm Schale in einer Plattenkultur angelegt. Am nächsten Tag wurde die Zellmonoschicht
einmal mit OptiMEM (Gibco, BRL) gewaschen, gefolgt von der Zugabe
von 10 ml OptiMEM/Schale in Gegenwart und Abwesenheit von Vehikel
(DMSO), PGE2 (10-6M) oder Prostaglandinagonist
(10-6M). Die Zellen wurden geerntet und
RNA bei 8, 16 und 24 Stunden extrahiert. Die Northern-Blot-Analyse
des Gesamten (20 mg/Spur) wurde durch Sondieren der Blots mit 32P-markierer BMP-7-Sonde durchgeführt. Die
Blots wurden für
RNA-Ladung durch Hybridisierung mit 32P-markierter
18s ribosomaler RNA-Sonde normalisiert. Es wurde beobachtet, daß sowohl
PGE2 als auch der Prostaglandinagonist in
einer zeitabhängigen
Weise die Expression von BMP-7 in den EP2-293S-Zellen, aber nicht
in der Stammzellinie induziert. Vorausgesetzt die bekannte Rolle
von BMP-7 bei der Nierenregenerierung und die Fähigkeit eines Prostaglandinagonisten,
die BMP-7-Expression in 293S-Nierenzellen in einer zeit- und rezeptorspezifischen
Weise zu induzieren, gibt eine Rolle für einen Prostaglandinagonisten
bei der Nierenregenerierung an.
-
Die
Verabreichung der erfindungsgemäßen Verbindungen
kann durch jedes Verfahren erfolgen, welches eine erfindungsgemäße Verbindung
systemisch und/oder lokal abgibt (beispielsweise an der Stelle der Knochenfraktur,
Osteotomie oder Orthopädiechirurgie).
Diese Verfahren umfassen orale Wege, parenterale, intraduodenale
Wege usw. Im allgemeinen werden die erfindungsgemäßen Verbindungen
oral verabreicht, aber die parenterale Verabreichung (beispielsweise
intravenös,
intramuskulär,
subkutan oder intramedullär) kann
genutzt werden, beispielsweise wo die orale Verabreichung für den Target
unzureichend ist oder wo der Patient das Arzneimittel nicht mit
der Nahrung aufnehmen kann.
-
Die
Verbindungen werden für
die Behandlung und Beschleunigung der Heilung von Knochenfrakturen und
Osteotomien durch die lokale Anwendung (beispielsweise an den Stellen
der Knochenfrakturen oder Osteotomien) der erfindungsgemäßen Verbindungen
oder Zusammensetzungen davon verwendet. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
werden an den Stellen der Knochenfrakturen oder Osteotomien angewendet, beispielsweise
entweder durch Injektion der Verbindung in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise einem öligen
Lösungsmittel,
wie Arachisöl)
auf die Knorpelgewebewachstumsplatte oder in Fällen von offener Chirurgie
durch lokale Auftragung darauf von diesen Verbindungen in einem
geeigneten Träger,
wie Knochenwachs, demineralisiertem Knochenpulver, polymeren Knochenzementen,
Knochendichtungsmittel usw. Alternativ kann die lokale Auftragung
durch Auftragen einer Lösung
oder Dispersion der Verbindung in einem geeigneten Träger auf
die Oberfläche
von oder Einführen
in feste oder halbfeste Implantate erreicht werden, die konventionell
in der Orthopädiechirurgie
verwendet werden, wie Dacron-Netz, Goretex®, Gelschaum
und Kielknochen oder Prothesen.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
ebenso lokal auf die Stelle der Fraktur oder Osteotomie in einem
geeigneten Träger
in Kombination mit einem oder mehreren der oben beschriebenen Anabolika oder
Knochenantiresorptiva aufgetragen werden.
-
Die
zwei unterschiedlichen erfindungsgemäßen Verbindungen können gleichzeitig
oder nacheinander in jeder Reihenfolge co-verabreicht werden, oder
eine einzelne pharmazeutische Zusammensetzung, umfassend eine Verbindung
der Formel I, wie oben beschrieben, und eine zweite Verbindung,
wie oben beschrieben, in einem pharmazeutisch akzeptablen Träger kann
verabreicht werden.
-
Beispielsweise
kann das Knochenanabolikum allein oder in Kombination mit einem
Antiresorptivum für eine
Woche bis drei Jahre verwendet werden, gefolgt von einem Antiresorptivum
allein für
drei Monate bis drei Jahre, mit optionaler Wiederholung des vollständigen Behandlungskreislaufs.
Alternativ kann beispielsweise das Knochenanabolikum allein oder
in Kombination mit einem Antiresorptivum für drei Monate bis drei Jahre verwendet
werden, gefolgt von einem Antiresorptivum allein für den Rest
des Lebens des Patienten. Beispielsweise kann in einer bevorzugten
Verabreichungsweise eine Verbindung der Formel I, wie oben beschrieben, einmal
täglich
verabreicht werden, und eine zweite Verbindung, wie oben beschrieben
(beispielsweise Östrogenagonist/-antagonist),
kann täglich
in Einzel- oder Mehrfachdosierungen verabreicht werden. Alternativ
können
beispielsweise in einer anderen bevorzugten Verabreichungsweise
die zwei Verbindungen nacheinander verabreicht werden, wobei die
Verbindung der Formel I, wie oben beschrieben, einmal täglich für einen
Zeitraum verabreicht werden kann, der ausreichend ist, die Knochenmasse
auf ein Niveau zu verstärken,
das über dem
Knochenfrakturschwellenwert liegt (World Health Organization Study „Assessment
of Fracture Risk and its Application to Screening for Postmenopausal
Osteoporosis (1994). Report of a World Health Organization Study
Group. World Health Organization Technical Series 843"), gefolgt von der
Verabreichung einer zweiten Verbindung, wie oben beschrieben (beispielsweise Östrogenagonist/-antagonist),
täglich
in Einzel- oder Mehrfachdosierungen. Es ist bevorzugt, daß die erste
Verbindung, wie oben beschrieben, einmal täglich in einer schnellen Abgabeform
verabreicht wird, wie orale Abgabe (beispielsweise Abgabeform mit
nachhaltiger Freisetzung wird bevorzugt vermieden).
-
Bei
jedem Vorgang wird die Menge und das Timing der verabreichten Verbindungen
natürlich
von dem zu behandelnden Patienten, von der Schwere der Krankheit,
von der Verabreichungsweise und von dem Urteilsvermögen des
behandelnden Arztes abhängen.
Daher sind die nachstehend angegebenen Dosierungen aufgrund der
Schwankungen von Patient zu Patient eine Richtlinie, und der Arzt
kann Dosierungen des Arzneimittels titrieren, um die Behandlung
zu erreichen (beispielsweise Knochenmassenverstärkung), die der Arzt für den Patienten
als angebracht empfindet. Angesichts des gewünschten Behandlungsgrades muß der Arzt eine
Vielzahl von Faktoren ausgleichen, wie Knochenmassenausgangsniveau,
Alter des Patienten, Gegenwart von bereits bestehender Krankheit
sowie Gegenwart von anderen Krankheiten (beispielsweise Herz-Gefäß-Krankheit).
-
Im
allgemeinen wird eine Menge einer erfindungsgemäßen Verbindung verwendet, die
ausreichend ist, um die Knochenmasse auf ein Niveau zu verstärken, das über dem
Knochenfrakturschwellenwert liegt (ausführlicher in World Health Organization
Study, die hierin zuvor zitiert wird).
-
Im
allgemeinen liegt eine wirksame Dosierung für die oben beschriebenen Anabolika
in dem Bereich von 0,001 bis 100 mg/kg/Tag, bevorzugt 0,01 bis 50
mg/kg/Tag.
-
Die
folgenden Absätze
stellen bevorzugte Dosierungsbereiche für verschiedene Antiresorptiva
dar.
-
Die
Menge an Antiresorptivum, die verwendet werden soll, wird durch
seine Aktivität
als ein Knochenverlustinhibitor bestimmt. Diese Aktivität wird mittels
einer einzelnen Pharmakokinetik der Verbindung und seine minimale/maximale
wirksame Dosierung bei der Inhibierung des Knochenverlusts unter
Verwendung eines Protokolls, wie oben beschrieben, bestimmt (beispielsweise ÖSTROGENAGONIST/-ANTAGONIST-PROTOKOLL).
-
Im
allgemeinen beträgt
eine wirksame Dosierung für
ein Antiresorptivum etwa 0,001 mg/kg/Tag bis etwa 20 mg/kg/Tag.
-
Im
allgemeinen beträgt
eine wirksame Dosierung für
Progestine etwa 0,1 bis 10 mg pro Tag; die bevorzugte Dosis beträgt etwa
0,25 bis 5 mg pro Tag.
-
Im
allgemeinen wird eine wirksame Dosierung für Polyphosphonate durch ihre
Wirksamkeit als ein Knochenresorptionsinhibitor gemäß Standardassays
bestimmt.
-
Bereiche
für die
tägliche
Verabreichung von einigen Polyphosphonaten betragen etwa 0,001 mg/kg/Tag
bis etwa 20 mg/kg/Tag.
-
Im
allgemeinen liegt eine wirksame Dosierung für die Behandlung dieser Erfindung,
beispielsweise die Knochenresorptionsbehandlung dieser Erfindung
für die Östrogenagonisten/-antagonisten
dieser Erfindung in dem Bereich von 0,01 bis 200 mg/kg/Tag, bevorzugt
0,5 bis 100 mg/kg/Tag.
-
Insbesondere
liegt eine wirksame Dosierung für
Droloxifen in dem Bereich von 0,1 bis 40 mg/kg/Tag, bevorzugt 0,1
bis 5 mg/kg/Tag.
-
Insbesondere
liegt eine wirksame Dosierung für
Raloxifen in dem Bereich von 0,1 bis 100 mg/kg/Tag, bevorzugt 0,1
bis 10 mg/kg/Tag.
-
Insbesondere
liegt eine wirksame Dosierung für
Tamoxifen in dem Bereich von 0,1 bis 100 mg/kg/Tag, bevorzugt 0,1
bis 5 mg/kg/Tag.
-
Insbesondere
liegt eine wirksame Dosierung für
cis-6-(4-Fluor-phenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
(-)-cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-6-Phenyl-5-[4-(2-pyrrolidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol;
cis-1-[6'-Pyrrolidinoethoxy-3'-pyridyl]-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydrohaphthalin;
1-(4'-Pyrrolidinoethoxyphenyl)-2-(4''-fluorphenyl)-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin;
cis-6-(4-Hydroxyphenyl)-5-[4-(2-piperidin-1-yl-ethoxy)-phenyl]-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-ol
oder
1-(4'-Pyrrolidinolethoxyphenyl)-2-phenyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
in
dem Bereich von 0,0001 bis 100 mg/kg/Tag, bevorzugt 0,001 bis 10
mg/kg/Tag.
-
Insbesondere
liegt eine wirksame Dosierung für
4-Hydroxy-tamoxifen in dem Bereich von 0,0001 bis 100 mg/kg/Tag,
bevorzugt 0,001 bis 10 mg/kg/Tag.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
werden im allgemeinen in Form einer pharmazeutischen Zusammensetzung
verabreicht, umfassend mindestens eine der Verbindungen dieser Erfindung
zusammen mit einem pharmazeutisch akzeptablen Vehikel oder Verdünnungsmittel.
Daher können
die erfindungsgemäßen Verbindungen
einzeln oder zusammen mit jeder konventionellen oralen, parenteralen,
rektalen oder transdermalen Dosierungsform verabreicht werden.
-
Zur
oralen Verabreichung kann eine pharmazeutische Zusammensetzung die
Form von Lösungen, Suspensionen,
Tabletten, Pillen, Kapseln, Pulvern und dergleichen annehmen. Tabletten,
enthaltend verschiedene Trägerstoffe,
wie Natriumcitrat, Calciumcarbonat und Calciumphosphat, werden zusammen
mit verschiedenen Lösungsvermittlern, wie
Stärke
und bevorzugt Kartoffel- oder Tapiokastärke, und bestimmten Komplexsilikaten,
zusammen mit Bindemitteln, wie Polyvinylpyrrolidon, Saccharose,
Gelatine und Akazie, eingesetzt. Außerdem sind Schmiermittel,
wie Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und Talk, oftmals für die Tablettierzwecke
sehr nützlich.
Feste Zusammensetzungen von ähnlichem
Typ werden ebenso als Füllstoffe
in weichen und harten gefüllten
Gelatinekapseln eingesetzt; bevorzugte Materialien in diesem Zusammenhang
umfassen ebenso Laktose oder Milchzucker sowie Polyethylenglykole
mit hohem Molekulargewicht. Wenn wässerige Suspensionen und/oder
Elixiere zur oralen Verabreichung gewünscht sind, können die
erfindungsgemäßen Verbindungen
mit verschiedenen Süßungsmitteln,
Aromastoffen, Farbmitteln, Emulgatoren und/oder Suspendiermitteln
sowie Verdünnungsmitteln,
wie Wasser, Ethanol, Propylenglykol, Glycerin und verschiedenen ähnlichen
Kombinationen davon kombiniert werden.
-
Für die Zwecke
der parenteralen Verabreichung können
Lösungen
in Sesam- oder Erdnußöl oder in wässerigem
Propylenglykol eingesetzt werden, sowie sterile wässerige
Lösungen
der entsprechenden wasserlöslichen
Salze. Diese wässerigen
Lösungen
können
geeigneterweise gepuffert sein, wenn notwendig, und das flüssige Verdünnungsmittel
wird zunächst
mit ausreichend Salzlösung
oder Glukose isotonisch gemacht. Diese wässerigen Lösungen sind zu intravenösen, intramuskulären, subkutanen
und intraperitonealen Injektionszwecken besonders geeignet. In diesem
Zusammenhang sind die eingesetzten sterilen wässerigen Medien alle ohne weiteres
durch Standardtechniken, die einem Fachmann allgemein bekannt sind,
erhältlich.
-
Für die Zwecke
der transdermalen (beispielsweise topischen) Verabreichung werden
verdünnte
sterile, wässerige
oder teilweise wässerige
Lösungen
(normalerweise in etwa 0,1 % bis 5 % Konzentration), andernfalls ähnlich den
obigen parenteralen Lösungen,
hergestellt.
-
Verfahren
zur Herstellung verschiedener pharmazeutischer Zusammensetzungen
mit einer bestimmten Menge an Wirkstoff sind bekannt oder werden
im Lichte dieser Offenbarung dem Fachmann bekannt sein. Für Beispiele
von Verfahren zur Herstellung pharmazeutischer Zusammensetzungen
siehe Remington's
Pharmaceutical Sciences, Mack Publishing Company, Easter, Pa., 15.
Auflage (1975).
-
Pharmazeutische
Zusammensetzungen gemäß der Erfindung
können
0,1 % bis 95 % der erfindungsgemäßen Verbindung(en),
bevorzugt 1 % bis 70 % enthalten. In jedem Vorgang wird die Zusammensetzung oder
Formulierung, die verabreicht werden soll, eine Menge einer Verbindung(en)
gemäß der Erfindung
in einer Menge enthalten, die wirksam ist, um die Krankheit/den
Zustand des zu behandelnden Patienten, beispielsweise eine Knochenstörung, zu
behandeln.
-
Da
die vorliegende Erfindung einen Aspekt aufweist, der sich auf die
Verstärkung
und Erhaltung der Knochenmasse durch die Behandlung mit einer Kombination
aus Wirkstoffen bezieht, die separat verabreicht werden können, bezieht
sich die Erfindung ebenso auf das Kombinieren separater pharmazeutischer
Zusammensetzungen in Kitform. Der Kit umfaßt zwei separate pharmazeutische
Zusammensetzungen: eine Verbindung der Formel I und eine zweite
Verbindung, wie oben beschrieben. Der Kit umfaßt Behälter zur Aufnahme der separaten
Zusammensetzungen, wie eine geteilte Flasche oder eine geteilte
Folienverpackung. Typischerweise umfaßt der Kit Angaben für die Verabreichung
der separaten Komponenten. Die Kitform ist besonders vorteilhaft,
wenn die separaten Komponenten bevorzugt in unterschiedlichen Dosierungsformen
verabreicht werden (beispielsweise oral und parenteral), bei unterschiedlichen
Dosierungsintervallen verabreicht werden, oder wenn maßanalytische
Bestimmung der einzelnen Komponenten der Kombination durch den behandelnden
Arzt gewünscht
ist.
-
Ein
Beispiel eines solchen Kits ist eine sogenannte Blisterpackung.
Blisterpackungen sind in der Verpackungsindustrie allgemein bekannt
und werden weitgehend für
das Verpacken von pharmazeutischen Dosiereinheits formen verwendet
(Tabletten, Kapseln und dergleichen). Blisterpackungen bestehen
im allgemeinen aus einer Schicht aus relativ festem Material, abgedeckt
mit einer Folie aus einem bevorzugt transparenten Kunststoffmaterial.
Während
des Verpackungsverfahrens werden Vertiefungen in der Kunststoffolie
gebildet. Die Vertiefungen haben die Größe und Form der Tabletten oder
Kapseln, die verpackt werden sollen. Als nächstes werden die Tabletten
oder Kapseln in die Vertiefungen gelegt und die Schicht aus relativ
festem Material wird gegen die Kunststoffolie zur Folie gerichtet
verschlossen, die entgegengesetzt zur Richtung liegt, in die die
Vertiefungen gebildet wurden. Infolgedessen werden die Tabletten
oder Kapseln in die Vertiefungen zwischen der Kunststoffolie und
der Schicht eingeschlossen. Bevorzugt ist die Festigkeit der Schicht
so, daß die
Tabletten oder Kapseln aus der Blisterpackung durch manuell angewandten
Druck auf die Vertiefungen entfernt werden können, wodurch eine Öffnung in
der Schicht an der Stelle der Vertiefung gebildet wird. Die Tablette
oder Kapsel kann dann durch das Öffnen
entfernt werden.
-
Es
kann wünschenswert
sein, eine Erinnerungshilfe auf dem Kit bereitzustellen, beispielsweise
in Form von Zahlen neben den Tabletten oder Kapseln, wobei die Zahlen
mit den Tagen des Regims übereinstimmen,
mit dem die so spezifizieren Tabletten oder Kapseln mit der Nahrung
aufgenommen werden sollten. Ein anderes Beispiel einer solchen Erinnerungshilfe
ist ein Kalender, gedruckt auf eine Karte, beispielsweise folgendermaßen „erste
Woche, Montag, Dienstag, ... usw.... zweite Woche, Montag, Dienstag,
..." usw. Andere Varianten
oder Erinnerungshilfen werden ohne weiteres offensichtlich sein.
Eine „tägliche Dosis" kann eine einzelne
Tablette oder Kapsel oder mehrere Pillen oder Kapseln, die an einem
bestimmten Tag eingenommen werden sollen, sein. Ebenso kann eine
tägliche
Dosis einer Verbindung der Formel I aus einer Tablette oder Kapsel
bestehen, während
eine tägliche
Dosis der zweiten Verbindung aus mehreren Tabletten oder Kapseln bestehen
kann und umgekehrt. Die Erinnerungshilfe sollte dies widerspiegeln.
-
In
einer anderen speziellen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Spender bereitgestellt, der so konstruiert
ist, die täglichen
Dosierungen auf einmal in der Reihenfolge ihrer gedachten Verwendung
abzugeben. Bevorzugt ist der Spender mit einer Erinnerungshilfe
ausgestattet, um so die Zusammenarbeit mit dem Regime weiter zu
erleichtern. Ein Beispiel einer solchen Erinnerungshilfe ist ein
mechanischer Zähler,
der die Zahl der täglichen
Dosierungen, die abgegeben worden sind, angibt. Ein anderes Beispiel
einer solchen Erinnerungshilfe ist ein batteriebetriebener Mikrochipspeicher,
der mit einer Flüssigkristallanzeige
verbunden ist, oder akustisches Remindersignal, welches das Datum
abliest, an der die letzte tägliche
Dosis eingenommen worden ist und/oder daran erinnert, wann die nächste Dosis
eingenommen werden muß.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
werden entweder allein oder in Kombination miteinander oder anderen
Verbindungen im allgemeinen in einer geeigneten Formulierung verabreicht.
Die folgenden Formulierungsbeispiele sind nur illustrativ und sollen
den Umfang der vorliegenden Erfindung nicht einschränken.
-
In
den folgenden Formulierungen bedeutet „Wirkstoff" eine Verbindung dieser Erfindung.
-
Formulierung 1: Gelatinekapseln
-
Harte
Gelatinekapseln wurden unter Verwendung von folgendem hergestellt:
-
Eine
Tablettenformulierung wurd unter Verwendung der nachstehenden Inhaltsstoffe
hergestellt: Formulierung
2: Tabletten
-
Die
Komponenten wurden gemischt und unter Bildung von Tabletten gepreßt. Alternativ
wurden Tabletten, jeweils enthaltend 0,25 bis 100 mg Wirkstoff,
folgendermaßen
hergestellt: Formulierung
3: Tabletten
-
Die
Wirkstoffe, Stärke
und Cellulose wurden durch ein US-Sieb Nr. 45 Mesh geführt und
gründlich
gemischt. Die Lösung
aus Polyvinylpyrrolidon wurde mit den resultierenden Pulvern gemischt,
die dann durch ein US-Sieb Nr. 14 Mesh geführt werden.
-
Die
so hergestellten Körnchen
wurden bei 50 bis 60 °C
getrocknet und durch ein US-Sieb Nr. 18 Mesh geführt. Die Natriumcarboxymethylstärke, Magnesiumstearat
und Talk, die zuvor durch ein US-Sieb Nr. 60 geführt wurden, wurden dann zu
den Körnchen
zugegeben, die nach dem Mischen auf einer Tablettenmaschine gepreßt werden,
wodurch Tabletten erhalten wurden.
-
Suspensionen,
jeweils enthaltend 0,25 bis 100 mg Wirkstoff pro 5 ml Dosis, wurden
folgendermaßen hergestellt: Formulierung
4: Suspensionen
-
Die
Wirkstoffe wurden durch ein US-Sieb Nr. 45 Mesh geführt und
mit der Natriumcarboxymethylcellulose und dem Sirup gemischt, um
eine glatte Paste zu bilden. Die Benzeosäurelösung, Aroma und Farbmittel wurden
mit etwas Wasser verdünnt
und unter Rühren
zugegeben. Ausreichend Wasser wurde dann zugegeben, um das erforderliche
Volumen herzustellen. Eine Aerosollösung wurd hergestellt, enthaltend
die folgenden Inhaltsstoffe: Formulierung
5: Aerosol
-
Der
Wirkstoff wurde mit Ethanol gemischt und das Gemisch zu einem Teil
des Treibmittels (Propellant 22) zugegeben, auf 30 °C abgekühlt und
in eine Füllvorrichtung übertragen.
Die erforderliche Menge wurde dann in einen Edelstahlbehälter eingespeist
und mit dem restlichen Treibmittel verdünnt. Die Ventileinheiten wurden
dann an den Behälter
angebracht.
-
Zäpfchen wurden
folgendermaßen
hergestellt: Formulierung
6: Zäpfchen
-
Der
Wirkstoff wurde durch ein US-Sieb Nr. 60 Mesh geführt und
in den gesättigten
Fettsäureglyceriden suspendiert,
die zuvor unter Verwendung minimaler notwendiger Erhitzung geschmolzen
wurden. Das Gemisch wurde dann in eine Zäpfchenform von nominaler Kapazität von 2
g gegossen und konnte abkühlen.
-
Eine
intravenöse
Formulierung wurde folgendermaßen
hergestellt: Formulierung
7: Intravenöse
Lösung
-
Die
Lösung
aus den obigen Inhaltsstoffen wurde einem Patienten bei einer Rate
von etwa 1 ml pro Minute intravenös verabreicht.
-
Der
obige Wirkstoff kann ebenso eine Kombination aus Mitteln sein.
-
ALLGEMEINE EXPERIMENTELLE
VERFAHREN
-
NMR-Spektren
wurden auf einem Varian XL-300 (Varian Co., Palo Alto, Kalifornien)
Bruker AM-300 Spektrometer bei etwa 23 °C bei 300 MHz für Protonen
und 75,4 MHz für
Kohlenstoff (Bruker Co., Billerica, Massachusetts) oder einem Varian
Unity 400 bei 400 MHz für
Protonenkerne aufgezeichnet. Chemische Verschiebungen werden in
Teilen pro Million nach tiefen Feldern von Trimethylsilan verschoben
ausgedrückt.
Die Peakformen werden folgendermaßen angegeben: s, Singulett;
d, Dublett; t, Triplett, q, Quartett; m, Multiplett; bs = breites
Singulett. Resonanzen, die als austauschbar bezeichnet werden, treten
in keinem separaten NMR-Experiment auf, wo die Probe mit mehreren
Tröpfchen
von D2O in demselben Lösungsmittel geschüttelt wurde.
Massenspektren der chemischen Ionisation bei Atmosphärendruck
(APCI) wurden auf einem Fisons Platform II Spektrometer erhalten.
Chemische Ionisationsmassenspektren wurden auf einem Hewlett-Packard 5989
Instrument (Hewlett-Packard Co., Palo Alto, Kalifornien) (Ammoniakionisation,
PBMS) erhalten. Wo die Intensität
von Chlor- oder Brom-enthaltenden Ionen beschrieben wird, wurde
das erwartete Intensitätsverhältnis beobachtet
(ungefähr
3 : 1 für 35Cl/37Cl-enthaltende
Ionen und 1 : 1 für 79Br/81Br-enthaltende Ionen)
und die Intensität
von nur dem niedrigeren Masseion wird angegeben.
-
Die
Säulenchromatographie
wurde mit entweder Baker Silica Gel (40 μm) (J.T. Baker, Phillipsburg, N.J.)
oder Silica Gel 60 (EM Sciences, Gibbstown, N.J.) in Glassäulen unter
niedrigem Stickstoffdruck durchgeführt. Ringchromatographie wurde
unter Verwendung eines Chromatron (Modell 7924T, Harrison Research) durchgeführt. Wenn
nicht anderweitig angegeben, wurden die Reagenzien verwendet, wie
aus den kommerziellen Quellen erhalten. Dimethylformamid, 2-Propanol,
Tetrahydrofuran und Dichlormethan, verwendet als Reaktionslösungsmittel,
waren die wasserfreie Sorte, geliefert von Aldrich Chemical Company
(Milwaukee, Wisconsin). Mikroanalysen wurden durch Schwarzkopf Microanalytical
Laboratory, Woodside, NY, durchgeführt. Die Ausdrücke „konzentriert" und „coeingedampft" beziehen sich auf
die Entfernung von Lösungsmittel bei
Wasserstrahlpumpendruck auf einem Rotationsverdampfer mit einer
Badtemperatur von weniger als 45 °C. Reaktionen,
durchgeführt
bei „0
bis 20 °C" oder „0 bis
25 °C", wurden mit anfänglicher
Kühlung
des Gefäßes in einem
isolierten Eisbad durchgeführt,
das sich auf Raumtemperatur über
mehrere Stunden erwärmen
konnte. Die Abkürzung „min" und „h" stehen für „Minuten" bzw. „Stunden".
-
Beispiel 1
-
7-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
Schritt A: Alkylierung
-
Ethyl-7-[(4-butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptanoat
-
Eine
Lösung
aus Ethyl-7-methansulfonyl-amino-heptanoat (250 mg, 1,0 mmol) in
DMF (2 ml) wurde tropfenweise zu NaH (48 mg, 1,19 mmol, 60 % in Öl) in DMF
bei 0 °C
zugegeben. Nach dem Rühren
für 45 Minuten
bei Raumtemperatur wurde 1-Brommethyl-4-butyl-benzol (271 mg, 1,19
mmol) tropfenweise zugegeben. Die Reaktion wurde für 2 h gerührt und
das DMF wurde im Vakuum entfernt. Der Rest wurde mit CH2Cl2 verdünnt
und die organische Lösung
wurde nacheinander mit 1N HCl (1 x), Wasser (2 x) und Salzlösung (1
x) gewaschen. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt wurde via Ringchromatographie (15 % EtOAc/Hexane
zu 40 % EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die Titelverbindung von
Schritt A (379 mg) erhalten wurde. 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,12 – 7,30 (m, 4H), 4,35 (s, 2H),
4,12 (q, 2H), 3,10 – 3,19
(m, 2H), 2,80 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 2,25 (t, 2H), 1,46 – 1,62 (m,
7H), 1,18 – 1,39
(m, 6H), 0,92 (t, 3H); MS 415 (M+18).
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
7-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure.
-
Zu
einer Lösung
aus der Titelverbindung von Schritt A (379 mg, 0,95 mmol) in MeOH
(6 ml) wurde NaOH (1,0 ml, 5N) zugegeben. Die Reaktion wurde bei
Raumtemperatur für
24 h gerührt
und wurde mit wässeriger
HCl (1N) angesäuert.
Das MeOH wurde im Vakuum entfernt, und der Rest wurde in CH2Cl2 gelöst. Die organische
Lösung
wurde nacheinander mit HCl (1N, 1 x), Wasser (2 x) und Salzlösung (1
x) gewaschen. Die organische Lösung
wurde mit MgSO4 getrocknet, filtriert und
im Vakuum konzentriert. Die Reinigung durch Ringchromatographie
(CH2Cl2 zu 6 % MeOH/CH2Cl2) ergab die Titelverbindung
(356 mg). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,12 (m,
4H), 4,35 (s, 2H), 3,10 – 3,19
(m, 2H), 2,80 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 2,31 (t, 2H), 1,48 – 1,65 (m,
7H), 1,20 – 1,40
(m, 6H), 0,97 (t, 3H); MS 387 (M+18).
-
Beispiele 2 – 44
-
Die
Beispiele 2 bis 44 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
unter Verwendung der Verfahren, die in den Schemen 1 und 2 beschrieben
sind, und in analoger Weise zu Beispiel 1 unter Veränderung
der Reaktionstemperatur und der Zeit in Schritt A, wie angemerkt,
hergestellt.
-
Beispiel 2
-
(3-{[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,14 (m,
5H), 4,32 (s, 2H), 4,29 (s, 2H), 3,66 (s, 2H), 2,76 (s, 3H), 2,60
(t, 2H), 1,59 (m, 2H), 1,34 (m, 2H), 0,93 (t, 3H); MS 388 (M+)
-
Beispiel 3 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,00 (m,
1H), 6,80 (m, 2H), 4,12 (t, 2H), 3,60 (t, 2H), 3,26 (t, 2H), 2,90
(s, 3H), 2,37 (t, 2H), 1,65 (m, 4H), 1,39 (m, 4H); MS 412 (M+).
-
Beispiel 4 (Referenzbeispiel)
-
4-(2-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-benzoesäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,02 (d,
2H), 7,30 (d, 2H), 7,20 (s, 1H), 7,19 (s, 2H), 6,39 (d, 1H), 6,08
(m, 1H), 3,94 (m, 2H), 3,50 (t, 2H), 3,00 (t, 2H), 2,78 (s, 3H).
-
Beispiel 5
-
7-[Methansulfonyl-(4-trifluormethyl-benzyl)-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,60 (d,
2H), 7,48 (d, 2H), 4,41 (s, 2H), 3,16 (t, 2H), 2,87 (s, 3H), 2,29
(t, 2H), 1,40 – 1,61
(m, 4H), 1,13 – 1,33
(m, 4H).
-
Beispiel 6 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-[Methansulfonyl-(3-phenyl-allyl)-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei 90 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,2 – 7,4 (m,
5H), 6,59 (d, 1H), 6,12 – 6,21
(m, 1H), 4,0 (d, 2H), 3,21 (t, 2H), 2,32 (t, 2H), 1,55 – 1,70 (m,
4H), 1,27 – 1,40
(m, 4H); MS 338,1 (M-1).
-
Beispiel 7 (Referenzbeispiel)
-
trans-(4-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-butoxy)-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,37 (m,
2H), 7,23 (m, 1H), 6,42 – 6,52
(m, 1H), 6,15 – 6,28
(m, 1H), 3,96 (m, 4H), 3,52 (m, 2H), 3,23 (m, 2H), 2,86 (s, 3H),
1,55 – 1,72
(m, 4H); MS 411,5 (M+1).
-
Beispiel 8
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7-{[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei 90 °C. Smp. 68 – 70 °C; 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,38 (m,
4H), 4,62 – 4,66
(m, 1H), 4,34 (s, 2H), 3,10 – 3,18
(m, 2H), 2,94 (s, 1H), 2,83 (s, 3H), 2,17 – 2,39 (m, 3H), 1,10 – 1,83 (m,
16H), 0,80 – 0,90
(m, 3H).
-
Beispiel 9 (Referenzbeispiel)
-
7-[Methansulfonyl-(2'-trifluormethyl-biphenyl-4-ylmethyl)-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (CDCl3, 400
MHz) δ 7,75 – 7,23 (m,
8H), 4,46 (s, 2H), 3,21 (t, 2H), 2,84 (s, 3H), 2,34 (t, 2H), 1,57
(m, 4H), 1,28 (m, 4H).
-
Beispiel 10 (Referenzbeispiel)
-
7-[(2',6'-Dichlor-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (CDCl3, 400
MHz) δ 7,60 – 7,20 (m,
7H), 4,41 (s, 2H), 3,21 (t, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,30 (t, 2H), 1,56
(m, 4H), 1,27 (m, 4H); MS 458 (M+).
-
Beispiel 11 (Referenzbeispiel)
-
7-[Methansulfonyl-(2-phenoxy-ethyl)-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,25 – 7,36 (m,
2H), 6,85 – 7,03
(m, 3H), 4,11 (t, 2H), 3,62 (t, 2H), 3,27 (t, 2H), 2,91 (s, 3H),
2,34 (t, 2H), 1,72 – 1,54
(m, 4H), 1,45 – 1,25
(m, 4H).
-
Beispiel 12 (Referenzbeispiel)
-
7-[(Methylsulfonyl)[[4-(2-pyridinyl)phenyl]methyl]amino]-heptansäurehydrochloridsalz
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 45 Minuten bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,72 (bs,
1H), 7,64 – 7,95
(m, 4H), 7,48 (d, 2H), 7,21 – 7,32
(m, 1H), 4,40 (s, 2H), 3,14 (t, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,15 – 2,35 (m,
2H), 1,40 – 1,60
(m, 4H), 1,08 – 1,30
(m, 4H).
-
Beispiel 13 (Referenzbeispiel)
-
7-[Methansulfonyl-(5-phenyl-pentyl)-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur und
18 h bei 70 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,28 – 7,14 (m,
5H), 3,12 (m, 4H), 2,78 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 2,34 (t, 2H), 1,62
(m, 8H), 1,32 (m, 6H).
-
Beispiel 14 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2-(2,4-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 20 h bei 65 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,33 (d,
1H), 7,16 (dd, 1H), 6,83 (d, 1H), 4,13 (t, 2H), 3,62 (t, 2H), 3,31
(t, 2H), 2,94 (s, 3H), 2,31 (m, 2H), 1,61 (m, 4H), 1,33 (m, 4H).
-
Beispiel 15 (Referenzbeispiel)
-
trans-[3-({[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,13 (m,
7H), 6,33 (d, 1H), 6,09 (m, 1H), 4,38 (s, 2H), 3,91 (d, 2H), 3,61 (s,
2H), 2,89 (s, 3H).
-
Beispiel 16 (Referenzbeispiel)
-
7-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 72 h bei 60 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,25 (s,
1H), 7,19 (s, 2H), 3,15 (m, 4H), 2,81 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 2,34
(t, 2H), 1,89 (m, 2H), 1,60 (m, 4H), 1,32 (m, 4H).
-
Beispiel 17 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,31 – 6,91 (m,
8H), 4,34 (s, 2H), 3,64 (s, 2H), 3,18 (t, 2H), 2,81 (s, 3H), 2,49
(t, 2H), 1,78 (m, 2H); MS 413 (M+18).
-
Beispiel 18 (Referenzbeispiel)
-
7-[(2-Indan-2-yl-ethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 4 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 (m,
4H), 3,24 (t, 2H), 3,17 (t, 2H), 3,08 (m, 2H), 2,83 (s, 3H), 2,62
(m, 2H), 2,48 (m, 1H), 2,35 (t, 2H), 1,81 (m, 2H), 1,62 (m, 4H), 1,37
(m, 4H).
-
Beispiel 19 (Referenzbeispiel)
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7-[Methansulfonyl-(4-phenyl-butyl)-amino]-heptansäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 72 h bei 60 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,26 (m,
2H), 7,17 (m, 3H), 3,16 (t, 2H), 3,10 (t, 2H), 2,78 (s, 3H), 2,63
(t, 2H), 2,34 (t, 2H), 1,70 – 1,51
(m, 8H), 1,32 (m, 4H).
-
Beispiel 20 (Referenzbeispiel)
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[3-({[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,27 (m,
5H), 4,48 (s, 2H), 3,97 (t, 2H), 3,64 (s, 2H), 3,57 (t, 2H), 2,92
(s, 3H).
-
Beispiel 21 (Referenzbeispiel)
-
4-(4-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-phenyl)-buttersäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 1 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 6,97 (m,
8H), 3,67 (t, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,68 (t, 2H), 2,63 (t, 2H), 2,40
(t, 2H), 1,97 (m, 2H), 1,77 (m, 2H).
-
Beispiel 22 (Referenzbeispiel)
-
[2-(2-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenoxy]-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 1 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,29 – 6,71 (m,
8H), 4,64 (s, 2H), 3,44 (t, 2H), 3,23 (m, 2H), 2,95 (t, 2H), 2,71
(s, 3H), 2,58 (t, 2H), 1,89 (m, 2H).
-
Beispiel 23 (Referenzbeispiel)
-
[3-({Methansulfonyl-[3-(3-trifluormethyl-phenyl)-propyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (CDCl3, 400
MHz) δ 7,42 – 7,21 (m,
4H), 4,34 (s, 2H), 3,62 (s, 2H), 3,22 (t, 2H), 2,81 (s, 3H), 2,56
(t, 2H), 1,79 (m, 2H); MS 447 (M+18).
-
Beispiel 24
-
{4-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-butoxy}-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,23 (m,
2H), 7,14 (m, 2H), 4,34 (s, 2H), 4,03 (s, 2H), 3,48 (t, 2H), 3,19
(t, 2H), 2,79 (s, 3H), 2,59 (t, 2H), 1,57 (m, 6H), 1,32 (m, 2H),
0,91 (t, 3H); MS 370 (M-1).
-
Beispiel 25 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,71 (m,
1H), 7,24 – 7,15
(m, 3H), 7,03 (m, 1H), 6,83 (m, 1H), 3,19 (m, 4H), 2,89 (t, 2H),
2,81 (s, 3H), 2,61 (t, 2H), 1,94 (m, 4H).
-
Beispiel 26
-
7-{[5-(1-Hydroxy-hexyl)-thiophen-2-ylmethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,87 (d,
1H), 6,81 (d, 1H), 4,86 (t, 1H), 4,53 (s, 2H), 3,20 (t, 2H), 2,76
(s, 3H), 2,33 (t, 2H), 1,79 (m, 2H), 1,22 – 1,68 (m, 14H), 0,82 – 0,92 (m,
3H).
-
Beispiel 27
-
5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 4 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,65 (s,
1H), 7,20 (m, 4H), 6,68 (s, 1H), 4,33 (s, 2H), 3,22 (m, 2H), 2,81
(m, 5H), 2,59 (m, 2H), 1,84 (m, 2H), 1,57 (m, 2H), 1,33 (m, 2H),
0,91 (m, 3H); MS 408 (M-1).
-
Beispiel 28 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-{[3-(3,5-Difluor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,87 (m,
2H), 6,70 (m, 1H), 6,50 (d, 1H), 6,14 – 6,25 (m, 1H), 3,98 (d, 2H),
3,20 (t, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,32 (t, 2H), 1,61 (m, 4H), 1,35 (m,
4H).
-
Beispiel 29 (Referenzbeispiel)
-
7-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,04 – 7,30 (m,
4H), 3,15 (m, 4H), 2,80 (s, 3H), 2,62 (t, 2H), 2,35 (t, 2H), 1,90
(m, 2H), 1,50 – 1,67
(m, 4H), 1,25 – 1,40
(m, 4H).
-
Beispiel 30 (Referenzbeispiel)
-
trans-5-(3-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 4 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,15 – 7,46 (m,
4H), 6,79 (s, 1H), 6,55 (d, 1H), 6,35 (m, 1H), 3,99 (d, 2H), 3,29
(m, 2H), 2,91 (m, 5H), 1,99 (m, 2H); MS 447,7 (M-1).
-
Beispiel 31
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7-[(4-Isobutyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 72 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,24 (d,
2H), 7,12 (d, 2H), 4,32 (s, 2H), 3,12 (t, 2H), 2,79 (s, 3H), 2,45
(d, 2H), 2,30 (t, 2H), 1,85 (m, 1H), 1,45 – 1,62 (m, 4H), 1,16 – 1,32 (m,
4H), 0,90 (d, 6H).
-
Beispiel 32 (Referenzbeispiel)
-
7-{[3-(2-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,10 – 7,39 (m,
4H), 3,22 (t, 2H), 3,10 (t, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,73 (t, 2H), 2,35
(t, 2H), 1,86 – 2,00
(m, 2H), 1,52 – 1,70
(m, 4H), 1,28 – 1,45 (m,
4H); MS 376 (M+1).
-
Beispiel 33 (Referenzbeispiel)
-
7-[(2'-Chlor-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,21 – 7,50 (m,
8H), 4,44 (s, 2H), 3,15 – 3,26
(m, 2H), 2,86 (s, 3H), 2,27 – 2,38
(m, 2H), 1,48 – 1,68
(m, 5H), 1,20 – 1,38
(m, 4H).
-
Beispiel 34 (Referenzbeispiel)
-
7-[(4-Benzyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,30 (m,
9H), 4,32 (s, 2H), 3,98 (s, 2H), 3,12 (t, 2H), 2,90 (s, 3H), 2,30
(t, 2H), 2,45 – 2,60
(m, 4H), 1,16 – 1,32
(m, 4H).
-
Beispiel 35 (Referenzbeispiel)
-
trans-[3-({[3-(3,5-Dichlor-phenyl-allyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenoxy]-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 4 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,22 (m,
3H), 7,14 (m, 1H), 6,98 – 6,82
(m, 3H), 6,34 (d, 1H), 6,09 (m, 1H), 4,66 (s, 2H), 4,38 (s, 2H),
3,93 (d, 2H), 2,89 (s, 3H); MS 443,8 (M-1).
-
Beispiel 36
-
(4-{[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 4 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,29 – 7,13 (m,
5H), 6,98 – 6,82
(m, 3H), 4,65 (s, 2H), 4,29 (s, 4H), 2,76 (s, 3H), 2,58 (t, 2H),
1,57 (m, 2H), 1,33 (m, 2H), 0,91 (t, 3H); MS 405 (M+).
-
Beispiel 37 (Referenzbeispiel)
-
3-(2-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-ethoxy)-benzoesäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 4 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,60 (d,
1H), 7,51 (s, 1H), 7,34 (t, 1H), 7,11 (m, 1H), 6,95 (m, 1H), 6,83
(s, 1H), 4,20 (m, 4H), 3,73 (m, 4H), 3,01 (s, 3H); MS 447,8 (M-1).
-
Beispiel 38 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2-(3-Chlor-phenoxy-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei 65 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,19 (m,
1H), 6,94 (m, 1H), 6,86 (m, 1H), 6,76 (m, 1H), 4,09 (t, 2H), 3,59
(t, 2H), 3,25 (t, 2H), 2,89 (s, 3H), 2,33 (t, 2H), 1,63 (m, 4H),
1,35 (m, 4H); MS 395 (M+18).
-
Beispiel 39 (Referenzbeispiel)
-
7-[(2'-Cyano-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 6 h bei 90 °C. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,75 (d, 1H), 7,65 (t, 1H),
7,40 – 7,60 (m,
6H), 4,20 (s, 2H), 3,20 (t, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,25 (t, 2H), 1,55
(m, 4H), 1,25 (m, 4H); MS 414 (M+1).
-
Beispiel 40 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(3,5-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 72 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69 (d,
1H), 6,84 (d, 1H), 6,62 (s, 1H), 6,46 (s, 2H), 4,08 (t, 2H), 3,62
(t, 2H), 3,35 (t, 2H), 2,92 (m, 5H), 2,27 (s, 6H), 2,07 (m, 2H);
MS 411 (M+).
-
Beispiel 41 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(3,5-Dimethoxy-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69 (d,
1H), 6,84 (d, 1H), 6,09 (m, 1H), 6,01 (m, 2H), 4,08 (t, 2H), 3,74
(s, 6H), 3,61 (t, 2H), 3,34 (t, 2H), 2,93 (t, 2H), 2,90 (s, 3H),
2,07 (m, 2H); MS 444 (M+1).
-
Beispiel 42 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 6,97 (m, 1H), 6,84 (d, 1H), 7,22 (d, 2H), 4,08 (t, 2H), 3,59
(t, 2H), 3,33 (t, 2H), 2,92 (t, 2H), 2,89 (s, 3H), 2,06 (m, 2H);
MS 452 (M+1).
-
Beispiel 43 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenoxy]-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3)δ 7,30 – 6,85 (m,
8H), 4,66 (s, 2H), 4,32 (s, 2H), 3,18 (t, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,49
(t, 2H), 1,76 (m, 2H); MS 412 (M+).
-
Beispiel 44 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenoxy]-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,24 (t,
1H), 6,98 (m, 3H), 6,84 (m, 1H), 6,78 (d, 2H), 4,60 (s, 2H), 4,44
(s, 2H), 3,99 (t, 2H), 3,57 (t, 2H), 2,98 (s, 3H); MS 448 (M+).
-
Beispiel 45 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-{[3-(3-Hydroxy-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
Schritt A: Heck-Verknüpfung
-
trans-Ethyl-7-{[3-(3-Hydroxy-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptanoat
-
Zu
einer Lösung
aus 7-(Allyl-methansulfonyl-amino)-heptansäureethylester (250 mg, 0,86
mmol), 1-Acetyloxy-3-iod-benzol (225 mg, 0,86 mmol) und Triethylamin
(139 ml, 1 mmol) in DMF (3 ml) wurde Palladiumacetat (25 mg) zugegeben.
Die Reaktion wurde auf 80 °C
unter Stickstoff für
24 h erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
wässeriges
Natriumthiosulfat und CH2Cl2 wurden
zugegeben. Die wässerige
Lösung
wurde mit CH2Cl2 (2
x) extrahiert und die vereinigten organischen Schichten wurden mit Wasser
(1 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde mit MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Das Produkt wurde durch Ringchromatographie (Hexane zu 25 % EtOAc/Hexane)
gereinigt, wodurch die Titelverbindung von Schritt A (95 mg) erhalten
wurde. 1H NMR (CDCl3,
400 MHz) δ 6,88 – 7,34 (m,
4H), 6,53 – 6,60
(m, 1H), 6,13 – 6,20
(m, 1H), 4,10 (q, 2H), 3,95 (d, 2H), 3,17 – 3,21 (m, 2H), 2,85 (s, 3H),
2,24 – 2,31
(m, 2H), 2,31 (s, 3H), 1,56 – 1,62
(m, 4H), 1,27 – 1,33
(m, 4H), 1,23 (t, 3H).
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
trans-7-{[3-(3-Hydroxy-phenyl-allyl]-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde die Titelverbindung von Schritt A hydrolysiert,
wodurch die Titelverbindung (53 mg) bereitgestellt wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,14 – 7,25 (m,
1H), 6,81 – 6,89
(m, 2H), 6,74 – 6,77
(m, 1H), 6,50 (d, 1H), 6,08 – 6,15
(m, 1H), 3,95 (d, 2H), 3,16 – 3,20
(m, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,26 – 2,33
(m, 2H), 1,50 – 1,65
(m, 4H), 1,20 – 1,38
(m, 4H); MS 353,9 (M-1).
-
Beispiele 46 – 50
-
Die
Beispiele 46 bis 50 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
in analoger Weise zu Beispiel 45 hergestellt.
-
Beispiel 46 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-{[3-(2-Hydroxy-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,49 (d,
1H), 6,12 (m, 1H), 3,94 (d, 2H), 3,18 (t, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,31
(t, 2H), 1,58 (m, 4H), 1,32 (m, 4H); MS 353,9 (M-1).
-
Beispiel 47 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-{[3-(3-Hydroxymethyl-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,19 – 7,41 (m,
4H), 6,58 (d, 1H), 6,13 – 6,25
(m, 1H), 4,70 (s, 2H), 3,92 – 4,02 (m,
2H), 3,15 – 3,25
(m, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,29 (t, 2H), 1,52 – 1,68 (m, 4H), 1,18 – 1,39 (m,
4H); MS 368 (M-1).
-
Beispiel 48 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,25 (m,
3H), 4,80 (d, 1H), 6,15 – 6,28
(m, 1H), 3,98 (m, 2H), 3,22 (t, 2H), 2,87 (s, 3H), 2,35 (m, 2H),
1,48 – 1,72
(m, 4H), 1,19 – 1,42
(m, 4H).
-
Beispiel 49 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-{[3-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,77 (m,
3H), 6,66 (m, 1H), 6,36 (m, 1H), 4,02 (d, 2H), 3,24 (t, 2H), 2,89
(s, 3H), 2,33 (t, 2H), 1,62 (m, 4H), 1,35 (m, 4H).
-
Beispiel 50 (Referenzbeispiel)
-
trans-7-[Methansulfonyl-(4-phenyl-but-3-enyl)-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,23 (m,
5H), 6,46 (d, 1H), 6,13 (m, 1H), 3,31 (t, 2H), 3,19 (t, 2H), 2,83
(s, 3H), 2,52 (m, 2H), 2,34 (m, 2H), 1,62 (m, 4H), 1,35 (m, 4H);
MS 353 (M+).
-
Beispiel 51 (Referenzbeispiel)
-
7-{[3-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
Hydrierung
-
Eine
Lösung
aus trans-7-{[3-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure (210
mg, 0,44 mmol) in MeOH (10 ml) wurde zu 10 % Pd/Kohlenstoff (200
mg) zugegeben. Das Gemisch wurde auf einem Parr-Hydrierapparat bei
50 psi plaziert und wurde für
20 h hydriert. Die Reaktion wurde durch Celite mit Hilfe von MeOH
filtriert und das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt. Die Reinigung durch Ringchromatographie
(2 mm Drehplatte, 20 : 80 : 0,1 V/V/V EtOAc/Hexane/AcOH) ergab die
Titelverbindung (190 mg). 1H NMR (CDCl3, 400 MHz) δ 7,69 (s, 1H), 7,63 (s, 2H),
3,20 (t, 2H), 3,14 (t, 2H), 2,81 (m, 5H), 2,28 (m, 2H), 1,94 (m,
2H), 1,32 (m, 4H); MS 495 (M+18).
-
Beispiele 52 – 54
-
Die
Beispiele 52 bis 54 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
in analoger Weise zu Beispiel 51 hergestellt.
-
Beispiel 52 (Referenzbeispiel)
-
7-[Methansulfonyl-(3-phenyl-propyl)-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,10 – 7,30 (m,
5H), 3,18 (t, 2H), 3,13 (t, 2H), 2,80 (s, 3H), 2,63 (t, 2H), 2,34
(t, 2H), 1,92 (m, 2H), 1,48 – 2,72
(m, 4H), 1,09 – 1,42
(m, 4H).
-
Beispiel 53 (Referenzbeispiel)
-
7-[Methansulfonyl-(3-m-tolyl-propyl)-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,94 – 7,21 (m,
4H), 3,18 (t, 2H), 3,13 (t, 2H), 2,80 (s, 3H), 2,59 (t, 2H), 2,34
(t, 2H), 2,32 (s, 3H), 2,85 – 2,97
(m, 2H), 2,50 – 2,68
(m, 5H), 1,23 – 1,40
(m, 5H).
-
Beispiel 54 (Referenzbeispiel)
-
7-{[3-(3,5-Difluor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,60 – 6,78 (m,
3H), 3,12 (m, 4H), 2,82 (s, 3H), 2,64 (t, 2H), 2,37 (t, 2H), 1,92
(m, 2H), 1,50 – 1,70
(m, 4H), 1,18 – 1,42
(m, 4H).
-
Beispiel 55 (Referenzbeispiel)
-
7-{[4-(1-Hydroxy-3-phenyl)-propyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
Schritt A: Grignard-Reaktion
-
Ethyl-7-{[4-(1-Hydroxy-3-phenyl-propyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptanoat.
-
Eine
Lösung
aus Ethyl-7-[(4-formyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptanoat (200
mg, 0,54 mmol) in CH2Cl2 (2,5
ml) wurde auf 0 °C
abgekühlt.
Phenethylmagnesiumchlorid (0,6 ml, 1 M in THF, 0,6 mmol) wurde tropfenweise
zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 24 h gerührt. Wasser
und HCl (1N) wurden zugegeben und die wässerige Lösung wurde mit CH2Cl2 extrahiert. Die organische Lösung wurde
mit Wasser (1 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (10 % EtOAc/Hex zu
40 % EtOAc/Hex) gereinigt, wodurch die Titelverbindung von Schritt
A (40 mg) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 7,95 (d,
1H), 7,45 (d, 1H), 7,13 – 7,40
(m, 7H), 4,65 – 4,73
(m, 1H), 4,32 – 4,46
(m, 2H), 4,11 (q, 2H), 3,25 – 3,35 (m,
1H), 3,00 – 3,22
(m, 2H), 2,83 (s, 3H), 2,60 – 2,81
(m, 1H), 1,96 – 2,34
(m, 4H), 1,15 – 1,70
(m, 12H); MS 493 (M+18).
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
7-{[4-(1-Hydroxy-3-phenyl-propyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure.
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde die Titelverbindung von Schritt A hydrolysiert,
wodurch die Titelverbindung (11 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) &dgr; 7,93 (d, 1H), 7,48 (d, 1H),
7,15 – 7,38
(m, 7H), 4,31 – 4,50
(m, 2H), 3,02 – 3,35
(m, 4H), 2,83 (s, 3H), 2,60 – 2,80
(m, 1H), 1,96 – 2,33
(m, 4H), 1,12 – 1,61
(m, 8H). fq
-
Beispiele 56 – 58
-
Die
Beispiele 56 bis 58 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
in analoger Weise zu Beispiel 55 hergestellt.
-
Beispiel 56
-
7-{[4-(1-Hydroxy-pentyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,35 – 7,25 (m,
4H), 4,66 (t, 1H), 4,34 (s, 2H), 3,15 (t, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,25
(t, 2H), 1,85 – 1,61
(m, 2H), 1,55 – 1,12
(m, 13H), 0,90 – 0,82
(m, 3H); MS 417 (399 + 18).
-
Beispiel 57 (Referenzbeispiel)
-
7-{[4-(1-Hydroxy-2-phenyl-ethyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,15 – 7,35 (m,
9H), 4,85 – 4,97
(m, 1H), 4,35 (s, 2H), 3,15 (t, 2H), 2,98 – 3,05 (m, 2H), 2,82 (s, 3H),
2,28 (t, 2H), 1,40 – 1,60
(m, 4H), 1,14 – 1,32
(m, 4H); MS 451 (M+18).
-
Beispiel 58 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2'-(1-Hydroxy-hexyl)-biphenyl-4-ylmethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (CDCl3,
400 MHz) δ 7,55 – 7,62 (m,
1H), 7,15 – 7,45
(m, 7H), 4,74 (t, 1H), 4,41 (s, 2H), 3,12 – 3,28 (m, 2H), 2,88 (s, 3H),
2,30 (t, 3H), 1,43 – 1,75
(m, 6H), 1,05 – 1,32
(m, 11H), 0,80 (t, 3H); MS 507 (M+18).
-
Beispiel 59 (Referenzbeispiel)
-
trans-N-[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-N-[6-(1H-tetrazol-5-yl)-hexyl]-methansulfonamid
-
Schritt A: Alkylierung
-
trans-N-(6-Cyano-hexyl)-N-[3-(3,5-dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonamid
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt A von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde trans-N-[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonamid
(500 mg, 2,45 mmol) mit 7-Bromheptannitril (781 mg, 2,94 mmol) bei
Raumtemperatur über
24 h alkyliert, wodurch die Titelverbindung von Schritt A (760 mg)
erhalten wurde. 1H NMR (CDCl3,
400 MHz) δ 7,26
(m, 3H), 6,49 (d, 1H), 6,22 (m, 1H), 3,98 (m, 2H), 3,22 (t, 2H), 2,88
(s, 3H), 2,36 (t, 2H), 1,68 – 1,35
(m, 8H).
-
Schritt B: Tetrazolbildung
-
trans-N-[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-N-[6-(1H-tetrazol-5-yl)-hexyl]-methansulfonamid
-
Trimethylsilylazid
(0,136 ml, 1,026 mmol) und Dibutylzinnoxid (38 mg, 0,15 mmol) wurden
zu einer Lösung
aus trans-N-(6-Cyano-hexyl)-N-[3-(3,5-dichlorphenyl)-allyl]-methansulfonamid
(59A) (199 mg, 0,52 mmol) in Toluol (4 ml) zugegeben. Die Reaktion
wurde unter Rückfluß über Nacht
erhitzt. Die Reaktion wurde mit CH2Cl2 verdünnt
und die organische Lösung
wurde nacheinander mit HCl (1N, 1 x), Wasser (1 x) und Salzlösung (1
x) gewaschen. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt wurde über
Ringchromatographie (CH2Cl2 zu
5 % MeOH/CH2Cl2)
gereinigt, wodurch die Titelverbindung (120 mg) erhalten wurde. 1H NMR (CDCl3, 400
MHz) δ 7,26
(m, 3H), 6,50 (d, 1H), 6,22 (m, 1H), 4,00 (m, 2H), 3,23 (t, 2H),
3,02 (t, 2H), 2,90 (s, 3H), 1,83 (t, 2H), 1,62 (t, 2H), 1,38 (m,
4H); MS 132 (M+).
-
Beispiele 60 – 61
-
Die
Beispiele 60 bis 61 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
in analoger Weise zu Beispiel 59 hergestellt.
-
Beispiel 60
-
N-(4-Butyl-benzyl)-N-[6-(2H-tetrazol-5-yl)-hexyl]-methansulfonamid
-
- 1H NMR (CDCl3,
400 MHz) δ 7,26 – 7,17 (m,
4H), 4,36 (s, 2H), 3,17 (t, 2H), 3,00 (t, 2H), 2,81 (s, 3H), 2,59
(t, 2H), 1,88 (t, 2H), 1,54 (m, 6H), 1,15 (m, 4H), 0,93 (t, 3H);
MS 394 (M+1).
-
Beispiel 61 (Referenzbeispiel)
-
N-[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-N-[6-(1H-tetrazol-5-yl)-hexyl]-methansulfonamid
-
- 1H NMR (CDCl3,
400 MHz) δ 6,99
(m, 1H), 6,78 (m, 2H), 4,10 (t, 2H), 3,61 (t, 2H), 3,25 (t, 2H),
3,02 (t, 2H), 2,96 (s, 3H), 1,84 (m, 2H), 1,64 (m, 2H), 1,40 (m,
4H); MS 436 (M+).
-
Beispiel 62 (Referenzbeispiel)
-
7-[(2'-Hydroxymethyl-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
Schritt A: Reduktion
-
Ethyl-7-[(2'-hydroxymethyl-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptanoat
-
Natriumtetrahydridoborat
(37 mg, 0,95 mmol) wurde zu einer Lösung aus Ethyl-7-{[2'-(1-formyl)-biphenyl-4-ylmethyl]}-heptanoat
(415 mg, 0,95 mmol) in MeOH (4 ml) bei -78 °C zugegeben. Die Reaktion wurde
bei -20 °C
für 1,5
h gerührt
und Wasser wurde zugegeben. Die Reaktion wurde mit CH2Cl2 verdünnt
und die organische Lösung
wurde mit Wasser (1 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie
(10 % EtOAc/Hexane zu 50 EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die Titelverbindung
von Schritt A (397 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,55 – 7,62 (m, 1H), 7,23 – 7,45 (m,
7H), 4,62 (s, 2H), 4,42 (s, 2H), 4,09 (q, 2H), 3,20 (t, 2H), 2,89
(s, 3H), 2,26 (t, 2H), 1,19 – 1,70
(m, 11H); MS 465 (M+18).
-
Schritt B: Hydrolyse
-
7-[(2'-Hydroxymethyl-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure.
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde die Titelverbindung von Schritt A hydrolysiert,
wodurch Titelverbindung (300 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,51 – 7,59 (m, 1H), 7,22 – 7,43 (m,
7H), 4,60 (s, 2H), 4,42 (s, 2H), 3,20 (t, 2H), 2,90 (s, 3H), 2,30
(t, 2H), 1,45 – 1,62
(m, 4H), 1,20 – 1,30
(m, 4H); MS 437 (M+18).
-
Beispiel 63 (Referenzbeispiel)
-
7-(Biphenyl-4-ylmethyl-methansulfonyl-amino)-heptansäure
-
Schritt A: Suzuki-Verknüpfung
-
Ethyl-7-(biphenyl-4-ylmethyl-methansulfonyl-amino)-heptanoat
-
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(102 mg, 0,09 mmol), wässeriges
Na2CO3 (0,9 ml,
1 M) und Phenylboronsäure
(216 mg, 1,77 mmol) wurden zu einer Lösung aus Ethyl-7-{[4-iodbenzyl]-methansulfonyl-amino}-heptanoat (415 mg,
0,89 mmol) in Toluol (37 ml) und EtOH (7 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 3 h erhitzt.
Die Lösung
wurde mit EtOAc verdünnt
und wurde mit Wasser (2 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Die Reinigung durch Ringchromatographie (10 % EtOAc/Hexane
zu 30 % EtOAc/Hexane) ergab die Titelverbindung von Schritt A (298
mg). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,62 – 7,30 (m,
4H), 4,41 (s, 2H), 4,12 (q, 2H), 3,20 (t, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,23
(t, 3H), 1,58 (m, 4H), 1,35 (m, 7H); MS 418,3 (M+).
-
Schritt B: Hydrolyse
-
7-(Biphenyl-4-ylmethyl-methansulfonyl-amino)-heptansäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde die Titelverbindung von Schritt A (298 mg,
0,71 mmol) hydrolysiert, wodurch die Titelverbindung (200 mg) erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,62 – 7,30 (m,
9H), 4,42 (s, 2H), 3,20 (t, 2H), 2,87 (s, 3H), 2,30 (t, 2H), 1,58 (m,
4H); MS 407 (M+18).
-
Beispiel 64 (Referenzbeispiel)
-
7-[(2'-Formyl-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
Schritt A: Suzuki-Verknüpfung
-
Ethyl-7-{[2'-(1-formyl)-biphenyl-4-ylmethyl]}-heptanoat
-
Tetrakis(tiphenyl-phosphin)palladium(0)
(85 mg, 0,07 mmol), Na2CO3 (0,8
ml, 1 M) und 2-Formylbenzolboronsäure wurden zu einer Lösung aus
Ethyl-7-{[4-iodbenzyl]-methansulfonyl-amino}-heptanoat (345 mg, 0,74
mmol) in Toluol (30 ml) und EtOH (6 ml) zugegeben. Nach dem Rückflußkochen
für 3 h
wurde die Lösung mit
EtOAc verdünnt
und wurde mit Wasser (2 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt wurde über
Ringchromatographie gereinigt, wodurch Ethyl-7-{[2'-(1-formyl)-biphenyl-4-ylmethyl]}-heptanoat
(320 mg) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 9,95
(s, 1H), 8,05 (d, 1H), 7,35 – 7,70
(m, 7H), 4,46 (s, 2H), 4,10 (q, 2H), 3,19 – 3,28 (m, 2H), 2,90 (s, 3H),
2,28 (t, 2H), 1,50 – 1,62
(m, 5H), 1,20 – 1,35
(m, 6H); MS 463 (M+18).
-
Schritt B: Hydrolyse
-
7-[(2'-Formyl-biphenyl-4-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde Ethyl-7-{[2'-(1-formyl)-biphenyl-4-ylmethyl]}-heptanoat
(75 mg, 0,172 mmol) hydrolysiert, wodurch the Titelverbindung (55
mg) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,93
(s, 1H), 8,04 (d, 1H), 7,63 (m, 1H), 7,52 – 7,37 (m, 6H), 4,43 (s, 2H),
3,22 (t, 2H), 2,91 (s, 3H), 2,32 (t, 2H), 1,56 (m, 4H), 1,30 (m,
4H).
-
Beispiel 65 (Referenzbeispiel)
-
7-{[4-(3-Hydroxymethyl-thiophen-2-yl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
Schritt A: Suzuki-Verknüpfung
-
Ethyl-7-{[4-(3-formyl-thiophen-2-yl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptanoat
-
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(91 mg, 0,08 mmol), Na2CO3 (0,87
ml, 1 M) und 5-Formyl-2-thiophenboronsäure (247
mg, 1,58 mmol) wurden zu einer Lösung
aus Ethyl-7-{[4-iodbenzyl]-methansulfonylamino}-heptanoat (371 mg,
0,79 mmol) in Toluol (33 ml) und EtOH (6,5 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 3 h erhitzt.
Die Lösung
wurde mit EtOAc verdünnt
und die organische Lösung
wurde mit Wasser (2 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Das Produkt wurde durch Ringchromatographie (25 % EtOAc/Hexane zu
50 % EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die Titelverbindung von Schritt
A (75 mg) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 9,89
(s, 1H), 7,44 – 7,60
(m, 5H), 7,21 – 7,31
(m, 1H), 4,45 (s, 2H), 4,10 (q, 2H), 3,20 (t, 2H), 2,90 (s, 3H),
2,25 (t, 3H), 1,58 (m, 4H), 1,35 (m, 7H); MS 452 (M+).
-
Schritt B: Reduktion
-
Ethyl-7-{[4-(3-hydroxymethyl-thiophen-2-yl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptanoat
-
Natriumtetrahydridoborat
(6,0 mg, 0,16 mmol) wurde zu einer Lösung aus der Titelverbindung
von Schritt A (70 mg, 0,16 mmol) in MeOH (1 ml) bei -78 °C zugegeben.
Die Reaktion wurde bei -20 °C
für 2 h gerührt und
Wasser wurde zugegeben. Das Gemisch wurde mit CH2Cl2 verdünnt
und die organische Lösung wurde
mit Wasser (1 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert, wodurch 65B (62 mg) erhalten
wurde, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,15 – 7,52 (m, 6H), 4,68 (s, 2H),
4,40 (s, 2H), 4,09 (q, 2H), 3,19 (t, 2H), 2,86 (s, 3H), 2,24 (t,
2H), 1,82 (bs, 1H), 1,18 – 1,60
(m, 11H).
-
Schritt C: Hydrolyse
-
7-{[4-(3-Hydroxymethyl-thiophen-2-yl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde die Titelverbindung von Schritt B (60 mg,
0,13 mmol) hydrolysiert, wodurch die Titelverbindung (29 mg) erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,15 – 7,52 (m,
7H), 4,68 (s, 2H), 4,40 (s, 2H), 3,19 (t, 2H), 2,88 (s, 3H), 2,30
(t, 2H), 1,52 (m, 4H), 1,33 (m, 4H); MS 443 (M+18).
-
Beispiel 66 (Referenzbeispiel)
-
7-[(4-Hexanoyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
Eine
Lösung
aus 7-{[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure (88
mg, 0,21 mmol) und Dess-Martin-Reagens (145 mg, 0,34 mmol) in CH2Cl2 (2 ml) wurde
bei Raumtemperatur für
72 h gerührt.
Natriumthiosulfatlösung
wurde zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde gerührt, bis
die gesamten Feststoffe gelöst
waren. Die wässerige
Schicht wurde mit CH2Cl2 (2
x) extrahiert, und die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert. Die Reinigung durch Ringchromatographie
(CH2Cl2 zu 5 % MeOH/CH2Cl2) ergab die Titelverbindung
(93,6 mg). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,92 (d,
2H), 7,43 (d, 2H), 4,40 (s, 2H), 3,15 (t, 2H), 2,95 (t, 2H), 2,85
(s, 3H), 2,28 (t, 2H), 1,71 (m, 2H), 1,50 (m, 4H), 1,15 – 1,40 (m,
8H), 0,85 – 0,95
(m, 3H).
-
Beispiel 67
-
(4-{2-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-ethyl}-phenyl)-essigsäure
-
Schritt A: Alkylierung
-
(4-{2-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-ethyl}-phenyl)-essigsäuremethylester
-
Ein
Gemisch aus [4-[2-Methansulfonylamino-ethyl]-phenyl]-essigsäuremethylester
(38 mg, 0,14 mmol), 1-Brommethyl-4-butylbenzol (35 mg, 0,15 mmol),
K2CO3 (25 mg, 0,182
mmol) und Acetonitril wurde unter Rückfluß für 1 h erhitzt. Wässerige
HCl (2 ml, 1 N) und EtOAc (30 ml) wurden zu der Reaktion zugegeben. Die
organische Lö sung
wurde mit MgSO4 getrocknet, filtriert und
im Vakuum konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie
(30 % EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die Titelverbindung von Schritt
A erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,28 – 7,05 (m,
8H), 4,37 (s, 2H), 3,65 (s, 3H), 3,58 (s, 2H), 3,26 (t, 2H), 2,77
(t, 2H), 2,69 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 1,59 (m, 2H), 1,37 (m, 2H),
0,94 (t, 3H).
-
Schritt B: Hydrolyse
-
(4-{2-[(4 Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-ethyl}-phenyl)-essigsäure
-
In
analoger Weise zu Schritt B von Beispiel 1 wurde die Titelverbindung
von Schritt A hydrolysiert, wodurch die Titelverbindung bereitgestellt
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3)
7,15 (m, 8H), 4,35 (s, 2H), 3,66 (s, 2H), 3,35 (t, 2H), 2,75 (t,
2H), 2,65 (s, 3H), 2,59 (m, 2H), 1,58 (m, 2H), 1,34 (m, 2H), 0,91
(t, 3H).
-
Beispiel 68
-
7-[[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-(propan-1-sulfonyl)-amino]-heptansäure
-
Schritt A: Reduktive Aminierung
-
7-Methyl-{[4-(1-hydroxy-hexyl)-benzyl]-amino}-heptanoat
-
Eine
Lösung
aus 7-Aminoheptansäuremethylesterhydrochlorid
(1,57 g, 8,02 mmol), 4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzaldehyd (1,98 g, 9,63 mmol), Natriumacetat
(1,32 g, 16,05 mmol) und NaBH3CN (605 mg,
9,63 mmol) in MeOH (50 ml) wurde bei Raumtemperatur für 24 h gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und wurde mit EtOAc
verdünnt.
Die Lösung
wurde nacheinander mit NaHCO3 (1 x), Wasser
(1 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie
(1 % MeOH/CHCl3 zu 5 % MeOH/CHCl3) gereinigt, wodurch 7-Methyl-{[4-(1-hydroxyhexyl)-benzyl]-amino}-heptanoat
(1,28 g) erhalten wurde.
-
Schritt B: Amidbildung
-
7-[[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-(propan-1-sulfonyl)-amino]-heptansäuremethylester
-
Eine
Lösung
aus 7-Methyl-{[4-(1-hydroxy-hexyl)-benzyl]-amino}-heptanoat (82,2
mg, 0,235 mmol), 1-Propansulfonylchlorid (29,1 μl, 0,259 mmol) und 4-Methylmorpholin
(285 μl,
0,259 mmol) in CH2Cl2 (10
ml) wurde bei Raumtemperatur für
24 h gerührt.
Zusätzlich
wurden 1-Propansulfonylchlorid (14,5 μl) und 4-Methylmorpholin (14,3 μl) zugegeben,
und die Reaktion wurde für
5 Tage gerührt.
Die organische Lösung
wurde nacheinander mit 5,5 % HCl, Wasser, wässerigem NaHCO3 und
Salzlösung
gewaschen. Die organische Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert, wodurch 7-[[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-heptansäuremethylester
erhalten wurde, der ohne weitere Reinigung im nächsten Schritt verwendet wurde.
-
Schritt C: Hydrolyse
-
7-[[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-(propan-1-sulfonyl)-amino]-heptansäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde 7-[[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-(propan-1-sulfonyl)-amino]-heptansäuremethylester
bei Raumtemperatur über
24 h hydrolysiert, wodurch die Titelverbindung (43 mg) als ein Öl erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,35 – 7,22 (d,
2H), 7,11 – 7,00
(d, 2H), 4,61 (q, 1H), 4,50 (s, 2H), 3,31 (t, 2H), 2,40 – 2,20 (m,
4H), 2,81 – 1,43
(m, 10H), 1,41 – 1,22
(m, 8H), 1,31 – 0,81
(m, 6H); MS 440 (M-1).
-
Beispiel 69
-
Das
Beispiel 69 wurde aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien in
analoger Weise zu 68 hergestellt.
-
Beispiel 69 (Referenzbeispiel)
-
7-[Methansulfonyl-(4-phenyl-thiophen-2-ylmethyl)-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,55 (d,
1H), 7,40 – 7,20
(m, 6H), 4,65 (s, 2H), 3,20 (t, 2H), 3,02 (s, 3H), 2,25 (t, 2H),
1,60 (m, 4H), 1,25 (m, 4H); MS 394 (M-1).
-
Beispiel 70 (Referenzbeispiel)
-
7-{[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-propionyl-amino}-heptansäure
-
Schritt A: Amidbildung
-
7-Methyl-{[4-(1-hydroxy-hexyl)-benzyl]-propionyl-amino}-heptanoat
-
Eine
Lösung
aus 7-Methyl-{[4-(1-hydroxy-hexyl)-benzyl]-amino}-heptanoat (314
mg, 0,90 mmol), Propionsäure,
(73,02 mg, 0,99 mmol), und DCC (203,6 mg, 0,99 mmol) in CH2Cl2 (20 ml) wurde
bei Raumtemperatur für
24 h gerührt.
Die Feststoffe wurden durch Filtration entfernt, und das Filtrat
wurde im Vakuum konzentriert. EtOAc wurde zu dem Rest zugegeben,
und die unlöslichen
Substanzen wurden durch Filtration entfernt. Die organische Lösung wurde
nacheinander mit wässeriger
HCl (5,5 %, 1 x), Wasser (1 x), wässerigem NaHCO3 (1
x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert, wodurch 7-Methyl-{[4-(1-hydroxy-hexyl)-benzyl]-propionyl-amino}-heptanoat
(403 mg) als ein Öl erhalten
wurde, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
Schritt B: Hydrolyse
-
7-{[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-propionyl-amino}-heptansäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde 7-Methyl-{[4-(1-hydroxy-hexyl)-benzyl]-propionyl-amino}-heptanoat
(365 mg, 0,90 mmol) bei Raumtemperatur über 24 h hydrolysiert, wodurch
die Titelverbindung (254 mg) als ein Öl erhalten wurde. 1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,33 – 7,11 (m, 4H), 4,43 – 4,66 (m,
3H), 3,33 (t, 1H), 3,17 (t, 1H), 2,25 – 2,47 (m, 4H), 1,02 – 1,87 (m,
3H), 0,86 (m, 3H); MS 391,4 (M+).
-
Beispiele 71 – 72
-
Die
Beispiele 71 bis 72 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
in analoger Weise zu Beispiel 70 hergestellt.
-
Beispiel 71 (Referenzbeispiel)
-
7-{Butyryl-[4-(1-hydroxy-hexyl)-benzyl]-amino}-heptansäure
-
- 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,21 (d,
2H), 7,15 – 7,02
(d, 2H), 4,60 (q, 1H), 4,40 (s, 2H), 3,22 (t, 2H), 2,70 (t, 2H),
2,41 – 2,20
(t, 2H), 1,85 – 1,55
(m, 10H), 1,45 – 1,22
(m, 8H), 1,01 – 0,85
(m, 6H); MS 404 (M-1).
-
Beispiel 72
-
7-[(4-Butyl-benzyl)-propionyl-amino]-heptansäure
-
- 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,21 (d,
2H), 7,10 – 7,00
(d, 2H), 4,50 (s, 2H), 3,30 (t, 2H), 2,50 (m, 2H), 2,32 (m, 4H),
1,50 (m, 4H), 1,22 (m, 8H), 1,20 (t, 3H), 0,95 (t, 3H); MS 348 (M+).
-
Beispiel 73 (Referenzbeispiel)
-
7-[Methansulfonyl-(4-phenethyl-benzyl)-amino]-heptansäure
-
Schritt A: Alkylierung
-
trans-7-[Methansulfonyl-(4-styryl-benzyl)-amino]-heptansäureethyl
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt A von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde Ethyl-7-aminoheptanoat (502 mg, 2 mmol) mit
trans-4-Chlormethylstilben (502,7 mg, 2,2 mmol) bei Raumtemperatur über 24 h
alkyliert, wodurch trans-7-[Methansulfonyl-(4-styryl-benzyl)-amino]-heptansäureethylester (0,90
g) bereitgestellt wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 7,50
(m, 4H), 7,40 – 7,20
(m, 5H), 7,10 (m, 2H), 4,36 (s, 2H), 4,09 (q, 2H), 3,15 (t, 2H),
2,81 (s, 3H), 2,22 (t, 2H), 1,54 (m, 4H), 1,15 – 1,32 (m, 7H).
-
Schritt B: Hydrierung
-
7-[Methansulfonyl-(4-phenethyl-benzyl)-amino]-heptansäureethylester
-
Eine
Lösung
aus trans-7-[Methansulfonyl-(4-styryl-benzyl)-amino]-heptansäureethylester
(0,60 g) in MeOH (5 ml) und EtOAc (50 ml) wurde zu 10 % Pd/Kohlenstoff
(0,2 g) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf einem Parr-Hydrierapparat
plaziert und wurde für
20 h bei 50 psi hydriert. Das Reaktionsgemisch wurde durch Celite
filtriert und im Vakuum konzentriert, wodurch 7-[Methansulfonyl-(4-phenethyl-benzyl)-amino]-heptansäureethylester
(0,60 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 7,30 – 7,10 (m,
9H), 4,32 (s, 2H), 4,10 (q, 2H), 3,12 (t, 2H), 2,90 (s, 4H), 2,79
(s, 3H), 2,25 (t, 2H), 1,60 – 1,45
(m, 4H), 1,30 – 1,19
(m, 7H).
-
Schritt C: Esterhydrolyse
-
7-[Methansulfonyl-(4-phenethyl-benzyl)-amino]-heptansäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde 7-[Methansulfonyl-(4-phenethyl-benzyl)-amino]-heptansäureethylester
(600 mg) hydrolysiert, wodurch die Titelverbindung erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,10 (m,
9H), 4,32 (s, 2H), 3,13 (t, 2H), 2,91 (s, 4H), 2,79 (s, 3H), 2,30
(t, 2H), 1,61 – 1,47
(m, 4H), 1,32 – 1,18
(m, 4H).
-
Beispiel 74 (Referenzbeispiel)
-
trans-4-{2-[Methansulfonyl-(3-phenyl-allyl)-amino]-ethoxy}-benzoesäure
-
Schritt A: Alkylierung
-
trans-4-{2-[Methansulfonyl-(3-phenyl-allyl)-amino]-ethoxy}-benzoesäuremethyl
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(2-Methansulfonylamino-ethoxy)-benzoesäuremethylester (62 mg, 0,23
mmol) in DMF (10 ml) wurde bei 0 °C
Natrium-bis(trimethylsilyl)amid (1,0 M in THF, 0,24 ml, 0,24 mmol)
tropfenweise zugegeben. Nach 20 Minuten wurde Cinnamylbromid (51
mg, 0,26 mmol) zugegeben und die Reaktion wurde bei Raumtemperatur
für 2 h
gerührt.
Wässerige
1N HCl wurde zugegeben, und das Produkt wurde in EtOAc extrahiert.
Die organische Lösung
wurde mit 1N HCl (3 x), gefolgt von Salzlösung gewaschen. Die organische Lösung wurde
getrocknet (Na2SO4),
filtriert und konzentriert. Die Ringchromatographie (20 % EtOAc
in Hexanen) ergab trans-4-{2-[Methansulfonyl-(3-phenyl-allyl)-amino]-ethoxy}-benzoesäuremethylester
(70 mg). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,97 (d,
2H), 7,35 – 7,23
(m, 5H), 6,88 (d, 2H), 6,58 (d, 1H), 6,18 (m, 1H), 4,20 (t, 2H),
4,12 (d, 2H), 3,88 (s, 3H), 3,68 (t, 2H), 2,95 (s, 3H).
-
Schritt B: Hydrolyse
-
trans-4-{2-[Methansulfonyl-(3-phenyl-allyl)-amino]-ethoxy}-benzoesäure
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde trans-4-{2-[Methansulfonyl-(3-phenyl-allyl)-amino]-ethoxy}-benzoesäuremethylester
(60 mg) hydrolysiert, wodurch die Titelverbindung (35 mg) bereitgestellt
wurde. 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,04 (d,
2H), 7,30 (m, 5H), 6,92 (d, 2H), 6,60 (d, 1H), 6,19 (m, 1H), 4,24
(t, 2H), 4,15 (d, 2H), 3,71 (t, 2H), 2,98 (s, 3H); MS 375 (M+).
-
PRÄPARAT A1
-
N-(4-Butyl-benzyl)-methansulfonamid
-
Schritt A: Nitrilreduktion
-
4-Butylbenzylamin
Eine Lösung
aus 4-Butylbenzonitril (3,63 g, 22,8 mmol) in THF (10 ml) wurde
in einen Dreihalsrundkolben, ausgestattet mit einer Vigreux-Kolonne
und Kurzwegdestillationskopf, gegeben. Die Lösung wurde unter Rückfluß erhitzt
und BH3-Methylsulfidkomplex (2,0 M in THF,
15 ml, 30 mmol) wurde tropfenweise über 15 Minuten zugegeben. Methylsulfid
wurde aus dem Reaktionsgemisch über
1 h abdestilliert, und die Lösung
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt.
Wässerige
HCl (6 N, 25 ml) wurde langsam über
einen Zugabetrichter zugegeben und das Gemisch wurde unter Rückfluß für 30 Minuten
erhitzt. Die Reaktion wurde auf 0 °C abgekühlt und NaOH (7,0 g) wurde
portionsweise zugegeben. Die wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc (3 x) extrahiert, und die organische Lösung wurde
getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert.
Das Produkt (4,01 g) wurde in dem nächsten Schritt ohne weitere
Reinigung verwendet. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,34 (m,
2H), 7,24 (m, 2H), 4,04 (s, 2H), 2,62 (t, 2H), 1,58 (m, 2H), 1,34
(m, 2H), 0,92 (t, 3H).
-
Schritt B: Sulfonamidbildung
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Butylbenzylamin (4,01 g, 24,6 mmol) in CH2Cl2 (75 ml) wurde Pyridin (4,0 ml, 49 mmol)
zugegeben, gefolgt von tropfenweiser Zugabe von Methansulfonylchlorid
(2,5 ml, 32,3 mmol). Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 24 h gerührt und
Wasser wurde zugegeben. Das Produkt wurde in CH2Cl2 (2 x) extrahiert und die organische Lösung wurde
getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert.
Die Flashchromatographie (2 : 1 bis 1 : 1 Hexane : EtOAc) ergab
die Titelverbindung als weißen
Feststoff (3,4114 g). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,23
(d, 2H), 7,15 (d, 2H), 4,84 (m, 1H), 4,25 (d, 2H), 2,82 (s, 3H),
2,58 (t, 2H), 1,56 (m, 2H), 1,33 (m, 2H), 0,91 (t, 3H).
-
In
analoger Weise wurden die folgenden Verbindungen aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
A1 hergestellt.
-
PRÄPARAT A2
-
N-[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonamid
-
PRÄPARAT A3
-
N-[2-(3-Chlor-phenoxy-ethyl]-methansulfonamid
-
PRÄPARAT A4
-
4-Iodbenzyl-methansulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde aus 4-Iodbenzylamin in analoger Weise zu Schritt
B von Präparat
A1 hergestellt. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69
(d, 2H), 7,10 (d, 2H), 4,82 (bs, 1H), 4,28 (d, 2H), 2,87 (s, 3H).
-
PRÄPARAT A5
-
N-[3-(2-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonamid
-
PRÄPARAT B1
-
Ethyl-7-{[4-iodbenzyl]-methansulfonyl-amino}-heptanoat
-
In
analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt A von Beispiel 1
beschrieben ist, wurde 4-Iodbenzyl-methansulfonamid (2,67 g, 8,59 mmol)
mit Ethyl-7-bromheptanoat (2,00 g, 8,44 mmol) bei 50 °C für 2 h und bei
Raumtemperatur für
24 h alkyliert, wodurch die Titelverbindung (3,61 g) bereitgestellt
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,68 (d,
2H), 7,12 (d, 2H), 7,31 (s, 2H), 4,12 (q, 2H), 3,13 (t, 2H), 2,83
(s, 3H), 2,27 (t, 2H), 1,42 – 1,65
(m, 5H), 1,15 – 1,35
(m, 6H); MS 468 (M+).
-
In
analoger Weise wurden die folgenden Verbindungen aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
B1 unter Veränderung
der Reaktionstemperatur und -zeit, wie angegeben, hergestellt.
-
PRÄPARAT B2
-
7-(Allyl-methansulfonyl-amino)-heptansäureethylester
-
Wie
in Präparat
B1 beschrieben: 24 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 5,71 – 5,81 (m, 1H), 5,16 – 5,24 (m,
2H), 4,01 – 4,10
(m, 2H), 3,70 – 3,80
(m, 2H), 3,07 – 3,15
(m, 2H), 2,77 (s, 3H), 2,21 (t, 2H), 1,47 – 1,58 (m, 4H), 1,22 – 1,34 (m,
4H), 1,18 (t, 3H).
-
PRÄPARAT B3
-
7-(But-3-enyl-methansulfonyl-amino)-heptansäureethylester
-
Wie
in Präparat
B1 beschrieben: 90 °C
für 24
h.
-
PRÄPARAT B4
-
N-(6-Cyano-hexyl)-methansulfonamid
-
Wie
in Präparat
B1 beschrieben: 90 °C
für 24
h. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 4,24 (m,
1H), 3,11 (q, 2H), 2,83 (s, 3H), 2,35 (t, 2H), 1,70 – 1,37 (m,
8H); MS 222 (M+18).
-
PRÄPARAT C1
-
5-(3-Methansulfonylamino-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethyl
-
Schritt A
-
5-(3-Methansulfonylamino-prop-1-inyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Brom-thiophen-2-carbonsäuremethylester
(1,66 g, 8,0 mmol), N-Prop-2-inylmethansulfonamid (1,09 g, 8,2 mmol),
Et3N (1,7 ml, 12,1 mmol) und CH3CN
(30 ml) wurde Pd(PPh3)4 (462
mg, 0,4 mmol), gefolgt von CuI (76 mg, 0,4 mmol) zugegeben. Die
Reaktion wurde unter Rückfluß für 24 h erhitzt und
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die flüchtigen
Bestandteile wurden im Vakuum entfernt, und der Rest wurde durch
Flashchromatographie (20 % EtOAc in Hexanen zu 33 % EtOAc in Hexanen)
gereinigt, wodurch 5-(3-Methansulfonylamino-prop-1-inyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
als hellgelber Feststoff (1,1 g) erhalten wurde. 1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,64 (d, 1H), 7,14 (d, 1H),
4,60 (m, 1H), 4,22 (d, 2H), 3,88 (s, 3H), 3,10 (s, 3H); MS 274 (M+1).
-
Schritt B: Hydrierung
-
Eine
Lösung
aus 5-(3-Methansulfonylamino-prop-1-inyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
(3,0 g, 10,9 mmol) in EtOAc (100 ml) und MeOH (50 ml) wurde mit
10 % Pd/C (680 mg) bei 50 psi für
7 h hydriert. Die Lösung
wurde durch ein Pad aus Celite mit Hilfe von MeOH filtriert und
wurde im Vakuum konzentriert, wodurch die Titelverbindung als ein
gebrochen weißer
Feststoff (2,95 g) bereitgestellt wurde. 1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,62 (d, 1H), 7,23 (d, 1H),
4,29 (m, 1H), 3,85 (s, 3H), 3,18 (q, 2H), 2,93 (m, 5H), 1,96 (m,
2H).
-
In
analoger Weise wurden die folgenden Verbindungen aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
C1 hergestellt.
-
PRÄPARAT C2
-
N-[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonamid
-
PRÄPARAT C3
-
N-[3-(3-Trifluormethyl-phenyl)-propyl]-methansulfonamid
-
PRÄPARAT D1
-
1-Brommethyl-4-butyl-benzol
-
HBr
wurde in eine Lösung
aus (4-Butyl-phenyl)-methanol (10,0 g, 60,9 mmol) in CH2Cl2 (100 ml) für 15 Minuten hindurchgeperlt.
Die Reaktion wurde für
weitere 45 Minuten gerührt
und auf Eiswasser gegossen. Die wässerige Lösung wurde mit CH2Cl2 (2 x) extrahiert und wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert, wodurch die
Titelverbindung bereitgestellt wurde, die ohne weitere Reinigung
verwendet wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,29
(d, 2H), 7,14 (d, 2H), 4,49 (s, 2H), 2,60 (t, 2H), 1,58 (m, 2H),
1,36 (m, 2H), 0,92 (t, 3H).
-
In
analoger Weise wurde die folgende Verbindung aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens
von Präparat
D1 hergestellt.
-
PRÄPARAT D2
-
1-Brommethyl-4-isopropyl-benzol
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,31 (d,
2H), 7,19 (d, 2H), 4,49 (s, 2H), 2,90 (m, 1H), 1,24 (d, 6H).
-
PRÄPARAT E1
-
4'-Brommethyl-2-chlor-biphenyl
-
Schritt A: Suzuki-Verknüpfung
-
4'-Methyl-2-chlor-biphenyl.
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (637 mg, 0,551 mmol), Na2CO3 (5 ml, 1 M)
und 4-Methylbenzolboronsäure
(1,5 g, 11,0 mmol) wurden zu einer Lösung aus 2-Chloriodbenzol (1,315
g, 5,514 mmol) in Toluol (98 ml) und EtOH (20 ml) zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 3 h erhitzt.
Die abgekühlte
Lösung
wurde mit EtOAc verdünnt,
und die organische Lösung
wurde mit Wasser (2 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (Hexane
zu 10 % EtOAC/Hexane) gereinigt, wodurch 4'-Methyl-2-chlorbiphenyl (1,08 g) erhalten
wurde. 1H NMR (CDCl3,
400 MHz) δ 7,49 – 7,21 (m,
8H), 2,39 (s, 3H).
-
Schritt B: Benzylbromierung
-
Ein
Gemisch aus 4'-Methyl-2-chlor-biphenyl
(1,08 g, 5,33 mmol), NBS (1,14 g, 6,40 mmol) und AIBN (175 mg, 1,06
mmol) in CCl4 (37 ml) wurde unter Rückfluß für 3 h erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit CH2Cl2 verdünnt,
und die organische Lösung
wurde nacheinander mit wässerigem
gesättigtem
NaHCO3 (2 x), Wasser (1 x) und Salzlösung (1
x) gewaschen. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (Hexane
zu 5 % EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (920
mg) erhalten wurde. 1H NMR (CDCl3, 400 MHz) δ 7,63 – 7,25 (m, 8H), 4,56 (s, 2H).
-
In
analoger Weise wurden die folgenden Verbindungen aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
E1 hergestellt.
-
PRÄPARAT E2
-
4'-Brommethyl-2-trifluormethyl-biphenyl
-
PRÄPARAT E3
-
4'-Brommethyl-2,6-dichlor-biphenyl
-
PRÄPARAT F1
-
(3-Brommethyl-phenyl)-essigsäuremethylester
-
Eine
Lösung
aus m-Tolyl-essigsäuremethylester
(11,41 g, 69,49 mmol), N-Bromsuccinimid (12,59 g, 70,73 mmol), AIBN
(100 mg) in CCl4 (200 ml) wurde unter Rückfluß für 16 h erhitzt.
Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und wässeriges NaHCO3 (gesät.) wurde
zugegeben. Die wässerige
Lösung
wurde mit CH2Cl2 (2
x) extrahiert, und die organische Lösung wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert. Die Reinigung
durch Flashchromatographie (Hexane zu 9 : 1 Hexane : EtOAc) ergab
die Titelverbindung als eine klare und farblose Flüssigkeit
(11,99 g). 1H NMR (CDCl3,
400 MHz) δ 7,27
(m, 4H), 4,47 (s, 2H), 3,69 (s, 3H), 3,62 (s, 2H).
-
In
analoger Weise wurde die folgende Verbindung aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
F1 hergestellt.
-
PRÄPARAT F2
-
2-(4-Brommethyl-phenyl)-pyridin
-
PRÄPARAT G1
-
4-[(1-Acetyloxy)-hexyl]-benzylbromid
-
Schritt A: Grignard-Reaktion
und Schützung
-
4-[(1-Acetyloxy)-hexyl]-toluol.
Pentylmagnesiumbromid (2,0 M in Et2O, 25
ml, 50 mmol) wurde langsam zu p-Tolylbenzaldehyd (5,0 ml, 42,4 mmol)
in THF (50 ml) bei 0 °C
zugegeben. Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur erwärmt und
wurde für
3 h gerührt.
Wässerige
1 N HCl wurde zugegeben und die wässerige Lösung wurde mit EtOAc extrahiert.
Die organische Lösung
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Der Rest wurde in Pyridin (35 ml) gelöst und Ac2O
(10 ml) wurde zugegeben. Die Reaktion wurde für 24 h gerührt und mit Wasser verdünnt. Das
Produkt wurde in EtOAc (3 x) extrahiert und die organische Lösung wurde
mit 1 N HCl, gefolgt von Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (10 % EtOAc/Hexane)
gereinigt, wodurch 4-[(1-Acetyloxy)-hexyl]-toluol (2,082 g) erhalten
wurde.
1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,12 – 7,28 (m,
4H), 5,69 (t, 1H), 2,33 (s, 3H), 2,04 (s, 3H), 1,88 (m, 1H), 1,74
(m, 1H), 1,27 (m, 6H), 0,86 (m, 3H); MS 252 (M+18).
-
Schritt B: Benzylbromierung
-
Ein
Gemisch aus 4-[(1-Acetyloxy)-hexyl]-toluol (2,082 g, 8,89 mmol),
NBS (1,58 g, 8,89 mmol) und katalytischem AIBN in CCl4 (30
ml) wurde unter Rückfluß für 2 h erhitzt.
Die Reaktion wurde abgekühlt
und wurde mit wässerigem
NaHCO3 (gesät.) gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (5 % EtOAc/Hexane)
gereinigt, wodurch die Titelverbindung (2,67 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,34 – 7,40 (m,
4H), 5,70 (t, 1H), 4,47 (s, 2H), 2,06 (s, 3H), 1,86 (m, 1H), 1,73
(m, 1H), 1,27 (m, 6H), 0,85 (m, 3H).
-
In
analoger Weise wurde die folgende Verbindung aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
G1 hergestellt.
-
PRÄPARAT G2
-
Essigsäure-1-(5-brommethyl-thiophen-2-yl)-hexylester
-
PRÄPARAT H1
-
trans-1-(3-Brom-propenyl)-3,5-dichlor-benzol
-
Schritt A: Grignard-Reaktion
-
1-(3,5-Dichlor-phenyl)-prop-2-en-1-ol.
Eine Lösung
aus 3,5-Dichlorbenzaldehyd (7,5 g, 43 mmol) in THF (75 ml) wurde
auf 0 °C
abgekühlt
und Vinylmagnesiumbromid (1 M in THF, 48 ml, 48 mmol) wurde tropfenweise
zugegeben. Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur erwärmt und
wurde über
Nacht gerührt.
Wässerige
HCl (1 N) und EtOAc wurden zugegeben. Die wässerige Lösung wurde mit EtOAc extrahiert
und die organische Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert. Der Rest wurde im nächsten Schritt ohne weitere
Reinigung verwendet.
-
Schritt B: Bromierung
-
Der
Rest, hergestellt in Schritt A, wurde in Et2O
gelöst,
und HBr-Gas wurde langsam in die Lösung für etwa 15 Minuten hindurchgeperlt.
Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 24 h gerührt, und Wasser und EtOAc wurden
zugegeben. Die wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc extrahiert und die organische Lösung wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert. Die Reinigung
durch Flashchromatographie (Hexane) ergab die Titelverbindung (6,91
g).
1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,24 (s,
3H), 6,53 (d, 1H), 6,40 (m, 1H), 4,10 (m, 2H).
-
In
analoger Weise wurde die folgende Verbindung aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
H 1 hergestellt.
-
PRÄPARAT H2
-
trans-1-(3-Brom-propenyl)-3,5-difluor-benzol
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,83 – 6,95 (m,
2H), 6,65 – 6,75
(m, 1H), 6,55 (d, 1H), 6,34 6,45 (m, 1H), 4,10 (d, 2H).
-
PRÄPARAT I1
-
4-Isobutylbenzylbromid
-
Schritt A: Reduktion
-
(4-Isobutyl-phenyl)-methanol.
Eine Lösung
aus Lithiumaluminiumhydrid (30 ml, 1 M in THF, 30 mmol) wurde tropfenweise
zu einer Lösung
aus 4-Isobutylbenzoesäure
(5,34 g, 30 mmol) in THF (50 ml) bei 0 °C zugegeben. Das Eisbad wurde
entfernt und die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 1 h gerührt. Die
Reaktion wurde vorsichtig auf ein Gemisch aus Eis und wässeriger
HCl (10 ml, 6 N) gegossen. Das Produkt wurde in EtOAc extrahiert
und die organische Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert, wodurch (4-Isobutyl-phenyl)-methanol erhalten wurde,
das in dem nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,26 (d, 2H), 7,13 (d, 2H),
4,65 (s, 2H), 2,46 (d, 2H), 1,85 (m, 1H), 0,89 (d, 6H).
-
Schritt B: Bromierung
-
HBr-Gas
wurde durch eine Lösung
aus (4-Isobutyl-phenyl)-methanol (5 g, 28 mmol) in Et2O
(50 ml) für 10
bis 15 Minuten hindurchgeperlt. Die Reaktion wurde für 1 h gerührt und
wurde auf Eis (100 g) gegossen. Et2O wurde
zugegeben und die organische Lösung
wurde mit Salzlösung
(2 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert, wodurch die
Titelverbindung (6 g) bereitgestellt wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,28 (d, 2H), 7,10 (d, 2H),
4,49 (s, 2H), 2,45 (d, 2H), 1,84 (m, 1H), 0,89 (d, 6H).
-
In
analoger Weise wurde die folgende Verbindung aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
I1 hergestellt.
-
PRÄPARAT I2
-
1-(Brommethyl)-4-(phenylmethyl)-benzol
-
PRÄPARAT J1
-
7-[(4-Formyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
Schritt A
-
1-Brommethyl-4-vinylbenzol.
Brom (16,4 g, 103 mmol) wurde langsam zu einer Lösung aus Triphenylphosphin
(28,87 g, 110,1 mmol) in CH2Cl2 (260
ml) bei 0 °C
zugegeben. Nach 10 Minuten wurde 4-Vinylbenzylalkohol (12,5 g, 93,3
mmol) zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C für 2 h gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit Wasser (1 x), gefolgt von Salzlösung (1
x) gewaschen. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt wurde mit Petrolether (3 x) pulverisiert,
und die Etherlösung
wurde im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch Flashchromatographie (Hexane)
gereinigt, wodurch 4-Vinyl-benzyl-bromid (6,23 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,45 (m,
4H), 6,72 (dd, 1H), 5,77 (d, 1H), 5,28 (d, 1H), 4,50 (s, 2H).
-
Schritt B: Alkylierung
-
Ethyl-7-[(4-vinyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptanoat.
Gemäß dem Verfahren,
das in Präparat B1
beschrieben ist, wurde Ethyl-7-methansulfonyl-amino-heptanoat (2,30
g, 9,02 mmol) mit 4-Vinylbenzylbromid (1,77 g, 9,02 mmol) über 3 h
bei Raumtemperatur alkyliert, wodurch nach der Flashchromatographie
(10 % EtOAc/Hexane bis 50 % EtOAc/Hexane) Ethyl-7-[(4-vinylbenzyl)-methansulfonyl-amino]-heptanoat
(2,21 g) bereitgestellt wurde. 1H NMR (400
MHz, CDCl3) δ 7,23 – 7,45 (m, 4H), 6,72 (dd, 1H),
5,76 (d, 1H), 5,28 (d, 1H), 4,38 (s, 2H), 4,12 (q, 2H), 3,14 (t,
2H), 2,83 (s, 3H), 2,24 (t, 2H), 1,15 – 1,64 (m, 11H); MS 385 (M+18).
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Schritt C: Oxidation
-
Eine
Lösung
aus Ethyl-7-[(4-vinyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptanoat (2,2
g, 6,0 mmol) in Dioxan (45 ml) wurde zu einer Lösung aus N-Methylmorpholin-N-oxid
(1,47 g, 12,5 mmol) in Wasser (45 ml) zugegeben. Osmiumtetroxid
(4,6 ml, 2,5 Gew.-% in 2-Methyl-2-propanol) wurde zugegeben und
das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 1 h gerührt. Die Reaktion wurde mit
1 N HCl (50 ml) gequencht und die wässerige Lösung wurde mit CH2Cl2 extrahiert. Die organische Schicht wurde
mit Wasser (1 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde in 35%igem wässerigem
THF (100 ml) gelöst
und NaIO4 (1,41 g, 6,59 mmol) wurde zugegeben.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 2 h gerührt und wurde mit EtOAc und
Wasser verdünnt.
Die organische Lösung wurde
mit Wasser (1 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch die Titelverbindung (1,9 g) erhalten wurde, die ohne weitere
Reinigung verwendet wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 10,0
(s, 1H), 7,82 – 7,90
(d, 1H), 7,50 – 7,59
(d, 2H), 5,30 (s, 2H), 4,45 (s, 2H), 4,05 – 4,18 (m, 2H), 3,12 – 3,22 (m,
2H), 2,86 (s, 3H), 2,19 – 2,30
(m, 2H), 1,42 – 1,62
(m, 6H), 1,18 – 1,30
(m, 3H); MS 387 (M+18).
-
PRÄPARAT K1
-
(4-Methansulfonylamino-butoxy)-essigsäureethylester
-
Schritt A: Alkylierung
-
(4-Brom-butoxy)-essigsäureethylester.
Eine Lösung
aus Ethylglycolat (4,6 g, 44 mmol) in DMF (50 ml) wurde auf 0 °C abgekühlt und
Natrium-bis(trimethylsilyl)amid (1,0 M in THF, 53 ml, 53 mmol) wurde
langsam zugegeben. Die Reaktion wurde für 15 Minuten gerührt und
1,4-Dibrombutan (5,6 ml, 48,4 mmol) wurde zugegeben. Die Reaktion
wurde auf Raumtemperatur erwärmt
und wurde für
24 h gerührt.
Et2O wurde zugegeben, und die organische
Lösung
wurde nacheinander mit HCl (1 N, 3 x), Wasser (3 x) und Salzlösung (1
x) gewaschen. Die organische Lösung
wurde getrocknet (Na2SO4),
filtriert und konzentriert. Durch die versuchte Vakuumdestillation
wurde ein Hauptteil der Verunreinigungen entfernt und ein Gemisch
aus dem Produkt und 1,4-Dibrombutan (3,539 g) erhalten. Die Flashchromatographie
(9 : 1 Hexane : EtOAc) dieses Materials ergab (4-Brom-butoxy)-essigsäureethylester
(1,862 g). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 4,19
(q, 2H), 4,04 (s, 2H), 3,54 (t, 2H), 3,45 (t, 2H), 1,97 (m, 2H),
1,75 (m, 2H), 1,26 (t, 3H); MS 239,1 (M+).
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Schritt B: Alkylierung
-
Zu
einem Gemisch aus NaH (60 % in Öl,
167 mg, 4,18 mmol) und DMF (10 ml) wurde eine Lösung aus Methansulfonamid (398
mg, 4,18 mmol) in DMF (5 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde bei 100 °C für 1,5 h
erhitzt und wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Eine Lösung aus (4-Brom-butoxy)-essigsäureethylester (1000
g, 4,182 mmol) in DMF (10 ml) wurde zugegeben und die Reaktion wurde
bei 100 °C
für 21
h erhitzt. Wasser wurde zu dem abgekühlten Reaktionsgemisch zugegeben
und die wässerige
Lösung
wurde auf pH = 2 mit konzentrierter HCl angesäuert. Die wässerige Lösung wurde mit EtOAc (4 x)
extrahiert und die organische Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (60 %
EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (181 mg) erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 4,90 (m,
1H), 4,20 (q, 2H), 4,04 (s, 2H), 3,54 (m, 2H), 3,16 (m, 2H), 2,93
(s, 2H), 1,69 (m, 4H), 1,26 (t, 3H); MS 254,1 (M+1).
-
PRÄPARAT L1
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3,5-dichlor-benzol
-
Zu
einer Lösung
aus NaOH (2,45 g, 61,3 mmol) in Wasser (20 ml) wurde 3,5-Dichlorphenol
(5 g, 30,7 mmol) zugegeben. Die Lösung wurde unter Rückfluß für 1 h erhitzt
und wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Dibromethan (11,52 g,
61,3 mmol) wurde zugegeben und die Reaktion wurde unter Rückfluß für 24 h erhitzt. Die
abgekühlte
Lösung
wurde mit EtOAc verdünnt
und die organische Lösung
wurde nacheinander mit HCl (1 N, 1 x), Wasser (1 x) und Salzlösung (1
x) gewaschen. Die organische Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert. Die Reinigung durch Flashchromatographie (Hexane zu
5 % EtOAc in Hexane) ergab die Titelverbindung (3,79 g). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,98 (m,
1H), 6,82 (m, 2H), 4,25 (t, 2H), 3,61 (t, 2H).
-
In
analoger Weise wurden die folgenden Verbindungen aus den entsprechenden
Ausgangsmaterialien unter Verwendung des obigen allgemeinen Verfahrens
von Präparat
L1 hergestellt.
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PRÄPARAT L2
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1-(2-Brom-ethoxy)-3,5-dimethyl-benzol
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PRÄPARAT L3
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1-(2-Brom-ethoxy)-3,5-dimethoxy-benzol
-
PRÄPARAT M1
-
4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzaldehyd
-
Eine
Lösung
aus 4-Diethoxymethyl-benzaldehyd (0,300 ml, 1,51 mmol) in THF (3
ml) wurde auf 0 °C abgekühlt. Pentylmagnesiumbromid
(3,0 ml, 2,0 M in THF, 6 mmol) wurde tropfenweise zugegeben. Die
Reaktion wurde bei 0 °C
für 1 h
gerührt
und wurde auf Raumtemperatur erwärmt.
Wässeriges
NH4Cl (gesät.) wurde zugegeben und die
wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc extrahiert. Die organische Lösung wurde mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert.
Der Rest wurde in 10%igem wässerigem Aceton
(50 ml) gelöst
und nasses Amberlyst-15-Harz (1,5 g) wurde zugegeben. Das Gemisch
wurde für
24 h gerührt
und das Harz wurde durch Celite abfil triert. Die Lösung wurde
im Vakuum konzentriert. Die Reinigung über Flashchromatographie (4
: 1 Hexane : EtOAc) ergab die Titelverbindung (1,15 g). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,99 (s,
1H), 7,86 (d, 2H), 7,51 (d, 2H), 4,77 (m, 1H), 1,89 (m, 1H), 1,74
(m, 2H), 1,48 – 1,28
(m, 6H), 0,87 (m, 3H).
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PRÄPARAT N1
-
1-(3-Brom-propyl)-3-chlor-benzol
-
Schritt A: Reduktion
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3-(3-Chlor-phenyl)-propan-1-ol.
Eine Aufschlämmung
aus Lithiumaluminiumhydrid (2,08 g, 54,7 mmol) in THF (100 ml) wurde
auf -78 °C
abgekühlt.
Eine Lösung
aus 3-Chlorzimtsäure
(5,00 g, 27,4 mmol) in THF (25 ml) wurde tropfenweise zugegeben.
Das Kältebad
wurde entfernt und das Gemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt. Nach
6 h wurde die Reaktion durch die Zugabe von Natriumsulfatdecahydrat
gequencht, und das Gemisch wurde über Nacht gerührt. Die
Feststoffe wurden durch Filtration mit Hilfe von EtOAc entfernt,
und die organische Lösung
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert, wodurch 3-(3-Chlor-phenyl)-propan-1-ol(5,17 g) als ein Öl erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,07 (m,
4H), 5,06 (bs, 1H), 3,67 (m, 2H), 2,69 (m, 2H), 1,89 (m, 2H).
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Schritt B: Bromierung
-
Eine
Lösung
aus 3-(3-Chlor-phenyl)-propan-1-ol (12,54 g, 73,6 mmol) und N,N'-Carbonyldiimidazol (13,12
g, 81 mmol) in CH3CN wurde bei Raumtemperatur
für 1 h
gerührt.
Allylbromid (53,43 g, 442 mmol) wurde zugegeben und die Reaktion
wurde unter Rückfluß für 24 h erhitzt.
Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und Salzlösung und
EtOAc wurden zugegeben. Die wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc extrahiert und die organische Lösung wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert. Die Flashchromatographie
ergab die Titelverbindung in etwa 85%iger Ausbeute. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,09 (m, 4H), 3,38 (t, 2H),
2,76 (t, 2H), 2,15 (t, 2H).
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PRÄPARAT O1
-
2-Indanyl-ethyl-bromid
-
Schritt A: Reduktion
-
2-Indanylethanol.
Lithiumaluminiumhydrid (1 M in Et2O, 14
ml, 14 mmol) wurde langsam zu einer Lösung aus 2-Indanylessigsäure (2,5
g, 14 mmol) in Et2O zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 2 h erhitzt
und wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Wasser und EtOAc wurden
zugegeben und die organische Lösung
wurde mit Wasser (2 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch 2-Indanylethanol (2,1 g) erhalten wurde, das in dem nächsten Schritt
ohne weitere Reinigung verwendet wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,08 – 7,24 (m, 4H), 3,75 (t, 2H),
3,07 (m, 2H), 2,61 (m, 3H), 1,80 (m, 2H); MS 180 (M+18).
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Schritt B: Bromierung
-
2-Indanyl-ethyl-bromid.
N,N-Carbonyldiimidazol (2,0 g, 12,3 mmol) wurde zu einer Lösung aus
2-Indanylethanol (2,0 g, 12,3 mmol) in Acetonitril zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 1 h gerührt und Allylbromid (8,93 g,
73,8 mmol) wurde zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf 70 °C für 24 h erhitzt
und wurde auf Wasser gegossen. Die wässerige Lösung wurde mit Et2O
extrahiert und die organische Lösung
wurde mit Wasser (1 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch die Titelverbindung (2,54 g) erhalten wurde. 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,10 – 7,25 (m, 4H), 3,48 (t, 2H),
3,11 (m, 2H), 2,63 (m, 3H), 2,07 (m, 2H).
-
PRÄPARAT P1
-
trans-3-[(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonamid
-
Ein
Gemisch aus Methansulfonamid (3,27 g, 34,4 mmol), trans-(3,5-Dichlorphenyl)-allylbromid
(1,83 g, 6,88 mmol), K2CO3 (0,95
g, 6,88 mmol) und CH3CN wurde auf 55 °C für 24 h erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf EtOAc und 1 N HCl gegossen. Die organische
Lösung
wurde mehrmals mit 1 N HCl gewaschen, über MgSO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie
(30 % EtOAc/Hexane zu 40 % EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die
Titelverbindung (1,40 g) erhalten wurde. 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,24 (m, 3H), 6,50 (d, 1H),
6,25 (m, 1H), 4,45 (m, 1H), 3,94 (m, 2H), 3,00 (s, 3H).
-
PRÄPARAT Q1
-
(4-Methansulfonylamino-phenyl)-buttersäureethylester
-
Schritt A: Veresterung
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4-(4-Amino-phenyl)-buttersäureethylester.
Katalytische Schwefelsäure
wurde zu einer Lösung
aus 4-(4-Aminophenyl)-buttersäure
(6,0 g, 33,48 mmol) in EtOH zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
bei Raumtemperatur für
24 h gerührt.
HCl (5 ml, 6 N) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 24 h erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und CH2Cl2 und Wasser wurden
zugegeben. Der pH wurde auf 7,0 mit wässerigem NaHCO3 (gesät.) eingestellt.
Die organische Lösung wurde
mit Wasser (1 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch 4-(4-Amino-phenyl)-buttersäureethylester (1,53 g) erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,95 (d, 2H),
6,61 (d, 2H), 4,10 (q, 2H), 3,66 (bs, 2H), 2,53 (t, 2H), 2,29 (t,
2H), 1,88 (m, 2H), 1,24 (t, 3H).
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Schritt B: Sulfonamidbildung
-
Pyridin
(0,87 ml, 10,9 mmol) wurde zu einer Lösung aus 4-(4-Amino-phenyl)-buttersäureethylester (1,50
g, 7,25 mmol) in CH2Cl2 zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde auf 0 °C
abgekühlt
und Methansulfonylchlorid (913 mg, 7,97 mmol) wurde zugegeben. Die
Reaktion wurde bei 0 °C
für 1 h
und bei Raumtemperatur für
2 h gerührt.
Das Gemisch wurde in Wasser gegossen und CH2Cl2 wurde zugegeben. Der pH wurde auf 1,0 unter
Verwendung von 1 N HCl eingestellt. Die organische Lösung wurde
mit Wasser (1 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt kristallisierte beim Stehenlassen, wodurch
die Titelver bindung (2,03 g) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,09 – 7,32 (m, 4H), 4,12 (q, 2H),
2,97 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 2,30 (t, 2H), 1,91 (m, 2H), 1,24 (t,
3H).
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PRÄPARAT R1
-
[2-(2-Methansulfonylamino-ethyl)-phenoxy]-essigsäureethyl
-
Schritt A: Sulfonamidbildung
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N-[2-(2-Methoxy-phenyl)-ethyl]-methansulfonamid.
Pyridin (12,0 ml, 150 mmol) wurde zu einer Lösung aus 2-Methoxyphenethylamin
(15,1 g, 100 mmol) in CH2Cl2 (100
ml) zugegeben. Die Reaktion wurde auf 0 °C abgekühlt und Methansulfonylchlorid
(12,6 g, 110 mmol) wurde zugegeben. Die Reaktion wurde bei 0 °C für 0,5 h
und bei Raumtemperatur für
2 h gerührt.
Wasser wurde zugegeben und die wässerige
Schicht wurde mit CH2Cl2 (2
x) extrahiert. Die organische Lösung
wurde mit Wasser (1 x) und Salzlösung
(1 x) gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch N-[2-(2-Methoxy-phenyl)-ethyl]-methansulfonamid (18,5 g)
erhalten wurde.
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Schritt B: Demethylierung
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N-[2-(2-Hydroxy-phenyl)-ethyl]-methansulfonamid.
Bortribromid (1,0 M in CH2Cl2,
80,8 ml, 80,8 mmol) wurde zu einer Lösung aus N-[2-(2-Methoxy-phenyl)-ethyl]-methansulfonamid
(18,5 g, 80,8 mmol) in CH2Cl2 (200
ml) zugegeben. Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 2 h gerührt und
wurde auf Wasser (200 ml) gegossen. Die wässerige Schicht wurde mit CH2Cl2 (2 x) extrahiert
und die organische Lösung
wurde mit Wasser (1 x) und wässerigem
NaHCO3 (gesät., 1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch N-[2-(2-Hydroxy-phenyl)-ethyl]-methansulfonamid (16,8 g)
erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,11
(m, 2H), 6,86 (m, 1H), 6,80 (m, 1H), 4,79 (m, 1H), 3,39 (t, 2H),
2,88 (t, 2H), 2,77 (s, 3H).
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Schritt C: Alkylierung
-
Ein
Gemisch aus N-[2-(2-Hydroxy-phenyl)-ethyl]-methansulfonamid (4,3
g, 20 mmol), NaI (1,2 g, 8,0 mmol), K2CO3 (6,07 g, 44 mmol), Ethylbromacetat (3,34
g, 20 mmol) und DMF (70 ml) wurde bei Raumtemperatur für 24 h gerührt. Die
Reaktion wurde in Wasser gegossen und die wässerige Lösung wurde mit CH2Cl2 extrahiert. Die organische Lösung wurde
mit Wasser (1 x), gefolgt von Salzlösung (1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert. Die Flashchromatographie (Hexane zu 7 : 3 Hexane :
EtOAc) ergab die Titelverbindung (800 mg). 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,18 (m, 2H), 6,93 (t, 1H), 6,71
(d, 1H), 4,97 (m, 1H), 4,65 (s, 2H), 4,24 (q, 2H), 3,42 (m, 2H),
2,94 (t, 2H), 2,75 (s, 3H), 1,27 (t, 3H); MS 319 (M+ 18).
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HERSELLUNG S1
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1-(3,5-Dichlorphenyl)-propylbromid
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Schritt A
-
3-(3,5-Dichlorphenyl)-acrylsäure. Ein
Gemisch aus 3,5-Dichlorbenzaldehyd (15,0 g, 85,7 mmol), Malonsäure (12,5
g, 120,2 mmol) und Piperidin (5 ml) wurde bei 100 °C für 2 h und
bei 150 °C
für 1 h
erhitzt. Die Reaktion wurde auf 3 N HCl (200 ml) gegossen, und der
Niederschlag wurde durch Filtration entfernt. Das Produkt wurde
durch Um kristallisierung (100 ml heißes EtOH) gereinigt, wodurch
3-(3,5-Dichlorphenyl)-acrylsäure (11,5
g) erhalten wurde. 1H NMR (250 MHz, DMSO-d6) δ 12,6
(bs, 1H), 7,83 (m, 2H), 7,64 – 7,51
(m, 2H), 6,72 (d, 1H).
-
Schritt B: Hydrierung
-
3-(3,5-Dichlorphenyl)-propionsäure. Zu
einer Lösung
aus 10 % Pd/C (1,5 g) in THF (200 ml) wurde 3-(3,5-Dichlorphenyl)-acrylsäure (11,5
g) zugegeben. Die Reaktion wurde auf einem Parr-Schüttelapparat
bei 50 psi für
3 h hydriert. Der Katalysator wurde durch Filtration durch Celite
entfernt, und die organische Lösung wurde
im Vakuum konzentriert, wodurch 3-(3,5-Dichlorphenyl)-propionsäure (11,3
g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,00 – 7,35 (m,
3H), 2,89 (t, 2H), 2,66 (t, 2H).
-
Schritt C: Reduktion
-
3-(3,5-Dichlorphenyl)-propanol.
LiAlH4 (1 M in Et2O,
10 ml, 10 mmol) wurde langsam zu einer Lösung aus 3-(3,5-Dichlorphenyl)-propionsäure (2,19
g, 10 mmol) in Et2O (50 ml) zugegeben. Die
Reaktion wurde unter Rückfluß für 2 h erhitzt.
Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und 2 N NaOH (1 ml) und
wässeriges
NH4Cl (gesät., 3 ml) wurden vorsichtig
zugegeben. Die Lösung
wurde durch Celite filtriert und das Filtrat wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (25 % EtOAc/Hexane)
gereinigt, wodurch 3-(3,5-Dichlorphenyl)-propanol (640 mg) erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,17 (m,
1H), 7,07 (m, 2H), 3,64 (m, 2H), 2,65 (t, 2H), 1,84 (m, 2H).
-
Schritt D: Bromierung
-
Triphenylphosphin
(315 mg, 1,20 mmol) wurde zu einer Lösung aus 3-(3,5-Dichlorphenyl)-propanol (200
mg, 0,98 mmol) in CH2Cl2 (20
ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf 0 °C abgekühlt, und Brom (207 mg, 1,30
mmol) wurde tropfenweise zugegeben. Die Reaktion wurde bei 0 °C für 1 h gerührt und wurde
auf Raumtemperatur erwärmt.
Die Reaktion wurde in Wasser gegossen und die wässerige Lösung wurde mit CH2Cl2 extrahiert. Die organische Lösung wurde
mit Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (Hexane)
gereinigt, wodurch die Titelverbindung (134 mg) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,21 (m,
1H), 7,08 (m, 2H), 3,37 (t, 2H), 2,74 (t, 2H), 2,13 (m, 2H).
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PRÄPARAT T1
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4-(2-Methansulfonylamino-ethoxy)-benzoesäuremethyl
-
Schritt A: Entschützung
-
4-(2-Amino-ethoxy)-benzoesäuremethylesterhydrochloridsalz.
Zu einer Lösung
aus 4-[2-(2,2-Dimethylpropionylamino)-ethoxy]-benzoesäuremethylester
(350 mg) in EtOH (6 ml) wurde bei 0 °C konzentrierte HCl (3 ml) zugegeben.
Die Lösung
wurde auf Raumtemperatur erwärmt
und wurde im Vakuum konzentriert, wodurch das Hydrochloridsalz von
4-(2-Amino-ethoxy)-benzoesäuremethylester
(266 mg) als weißer
Feststoff erhalten wurde, das in dem nächsten Schritt ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
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Schritt B: Sulfonamidbildung
-
Methansulfonylchlorid
(144 mg, 1,27 mmol) wurde zu einer Lösung aus 4-(2-Aminoethoxy)-benzoesäuremethylester
(266 mg, 1,15 mmol) und Pyridin (255 mg, 2,52 mmol) in CH2Cl2 (10 ml) bei
0 °C zugegeben. Die
Lösung
wurde auf Raumtemperatur erwärmt
und wurde für
24 h gerührt.
EtOAc wurde zugegeben und die organische Lösung wurde mit HCl (1 N, 2
x), gefolgt von Salzlösung
gewaschen. Die organische Lösung
wurde getrocknet (Na2SO4),
filtriert und konzentriert, wodurch die Titelverbindung als ein
weißer
Feststoff (240 mg) erhalten wurde. 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,99 (dd, 2H), 6,90 (dd, 2H),
4,77 (m, 1H), 4,15 (t, 2H), 3,88 (s, 3H), 3,58 (m, 2H), 3,02 (s,
3H); MS 274 (M+1).
-
PRÄPARAT U1
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7-(4-Butyl-phenylamino)-heptansäuremethylester
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Gemäß dem Verfahren
in Schritt A von Beispiel 68 ergab die reduktive Aminierung von
4-Butyl-benzaldehyd (1,50 g, 9,26 mmol) mit 7-Aminoheptansäuremethylesterhydrochlorid
(1,51 g, 7,72 mmol) die Titelverbindung (955 mg). 1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,29 (d, 2H), 7,16 (d, 2H),
3,85 (s, 2H), 3,67 (s, 3H), 3,54 (m, 1H), 2,70 (t, 2H), 2,59 (t,
2H), 2,29 (t, 2H), 1,60 (m, 6H), 1,32 (m, 6H), 0,92 (t, 3H); MS
306 (M+1).
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PRÄPARAT V1
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[3-(Methansulfonylamino-methyl)-phenoxy]-essigsäure
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Schritt A: Sulfonamidbildung
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N-(3-Methoxy-benzyl)-methansulfonamid.
Methansulfonylchlorid (4,170 g, 36,4 mmol) wurde zu einer Lösung aus
3-Methoxybenzylamin (5,000 g, 36,4 mmol) und Triethylamin (3,946
g, 39,0 mmol) in THF (100 ml) bei Raumtemperatur zugegeben. Das
Gemisch wurde für
18 h gerührt
und die unlöslichen
Substanzen wurden durch Filtration entfernt. Die organische Lösung wurde
zu einem gelben Öl
konzentriert, welches durch Flashchromatographie (6 : 4 Hexane :
EtOAc bis 1 : 1 Hexane : EtOAc) gereinigt wurde, wodurch N-(3-Methoxybenzyl)-methansulfonamid
(7,431 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 7,26
(m, 1H), 6,92 – 6,82
(m, 3H), 4,62 (m, 1H), 4,28 (d, 2H), 3,80 (s, 3H), 2,87 (s, 3H);
MS 214 (M-1).
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Schritt B: Demethylierung
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N-(3-Hydroxy-benzyl]-methansulfonamid.
Eine Lösung
aus BBr3 (1,0 M in CH2Cl2, 111 ml, 111 mmol) wurde langsam zu einer
Lösung
aus N-(3-Methoxy-benzyl)-methansulfonamid (12,000 g, 55,7 mmol)
in CH2Cl2 (200 ml)
bei 0 °C
zugegeben. Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur erwärmt und
wurde für
4 h gerührt. Methanol
(100 ml) wurde vorsichtig zugegeben und die Lösung wurde im Vakuum konzentriert.
Die Flashchromatographie (1 : 1 Hexane : EtOAc) ergab N-(3-Hydroxy-benzyl)-methansulfonamid
(11,50 g). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20
(m, 1H), 6,84 (m, 2H), 6,77 (m, 1H), 4,83 (bs, 1H), 4,24 (s, 2H),
2,86 (s, 3H); MS 201 (M+).
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Schritt C: Alkylierung
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Ein
Gemisch aus N-(3-Hydroxy-benzyl)-methansulfonamid (6,000 g, 29,82
mmol), Methylbromacetat (4,562 g, 29,82 mmol), K2CO3 (4,121 g, 29,82 mmol) und Aceton (250 ml)
wurde bei Raumtemperatur für
68 h gerührt.
Die Feststoffe wurden durch Filtration entfernt, und die Lösung wurde
im Vakuum konzentriert. Die Reinigung durch Flashchromatographie
(1 : 1 Hexane : EtOAc) ergab die Titelverbindung (5,637 g). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,25 (m,
1H), 6,96 (m, 1H), 6,89 (s, 1H), 6,82 (m, 1H), 4,63 (m, 3H), 4,28
(m, 2H), 3,80 (s, 3H), 2,86 (s, 3H); MS 274 (M+1).
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Es
ist selbstverständlich,
daß die
Erfindung nicht auf die speziellen hierin beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt
ist, aber daß verschiedene
Veränderungen
und Modifikationen ohne Abweichung vom Sinn und Umfang dieses neuen
Konzepts gemacht werden können,
wie durch die folgenden Ansprüche
definiert.
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PRÄPARAT W1
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[3-(Methansulfonylamino-methyl)-phenyl]-essigsäureethylester
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Schritt A: Esterbildung
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(3-Brom-phenyl)-essigsäureethylester.
Zu einer Lösung
aus 3-Bromphenylessigsäure
(10,0 g, 46,5 mmol) in CH3CN (150 ml) wurde
K2CO3 (7,39 g, 53,5
mmol), gefolgt von Ethyliodid (5,6 ml, 70,0 mmol) zugegeben. Das
Gemisch wurde unter Rückfluß für 2,5 h
erhitzt und wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Die flüchtigen Bestandteile wurden
im Vakuum entfernt und Wasser wurde zugegeben. Die wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc (3 x) extrahiert und die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit Salzlösung
gewaschen. Die organische Lösung
wurde (MgSO4) getrocknet, filtriert und
konzentriert, wodurch (3-Brom-phenyl)-essigsäureethylester (9,30 g) als
ein Öl
bereitgestellt wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,43
(s, 1H), 7,38 (m, 1H), 7,21 – 7,16
(m, 2H), 4,14 (q, 2H), 3,56 (s, 2H), 1,24 (t, 3H)
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Schritt B: Nitrilbildung
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(3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester.
Ein Gemisch aus (3-Brom-phenyl)-essigsäureethylester (9,15 g, 37,6
mmol), Kupfercyanid (5,06 g, 56,5 mmol) und 1-Methyl-2-pyrrolidinon
(80 ml) wurde in ein Ölbad,
erhitzt auf 120 °C,
hinter einem Schutzschild gegeben. Die Reaktion wurde auf 200 °C für 1 h erhitzt
und zusätzliches Kupfercyanid
(Spatelspitze) wurde zugegeben. Nach dem Erhitzen für weitere
0,5 h wurde die Reaktion auf Raumtemperatur abgekühlt. Die
Reaktion wurde mit EtOAc verdünnt
und die organische Lösung
wurde mit Wasser/Ammoniumhydroxid-Lösung (2 : 1 Vol.-%) gewaschen,
bis die wässerige
Lösung
nicht länger
blau war. Die organische Lösung
wurde mit Salzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und konzentriert. Die Flashchromatographie (9 : 1 Hexane : EtOAc)
ergab (3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester
(6,31 g) als klares Öl,
das sich beim Stehenlassen verfestigte. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,57 – 7,50 (m, 3H), 7,42 (m, 1H), 4,15
(q, 2H), 3,63 (s, 2H), 1,24 (t, 3H).
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Schritt C: Nitrilreduktion
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(3-Aminomethyl-phenyl)-essigsäureethylesterhydrochlorid.
Eine Lösung
aus (3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester
(6,3 g, 33,29 mmol) in EtOH (50 ml) wurde zu einem Gemisch aus 10
% Pd/C (1,26 g) in EtOH (50 ml) unter Stickstoff zugegeben. Zusätzliches
EtOH (150 ml) wurde zugegeben, gefolgt von einer Lösung aus
HCl in Dioxan (4 M, 11,4 ml, 45,6 mmol). Das Gemisch wurde auf einem
Parr-Schüttelapparat
bei 45 psi für
20 h hydriert und der Katalysator wurde durch Filtration durch Celite
entfernt. Die Lösung
wurde konzentriert, wodurch (3-Aminomethyl-phenyl)-essigsäureethylester
als Hydrochloridsalz (7,31 g) erhalten wurde. 1H NMR
(400 MHz, CD3OD) δ 7,42 – 7,32 (m, 4H), 4,12 (q, 2H),
4,09 (s, 2H), 3,68 (s, 2H), 1,23 (t, 3H).
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Schritt D: Sulfonamidbildung
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[3-(Methansulfonylamino-methyl)-phenyl]-essigsäureethylester
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Methansulfonylchlorid
(2,6 ml, 34 mmol) wurde langsam zu einer Lösung aus (3-Aminomethyl-phenyl)essigsäureethylesterhydrochlorid
(7,31 g, 34 mmol) und Triethylamin (9,8 ml, 70 mmol) in CH2Cl2 (100 ml) bei
0 °C zugegeben.
Das Gemisch wurde für
1 h gerührt
und 1 N wässerige
HCl-Lösung
wurde zugegeben. Die wässerige
Lösung
wurde mit CH2Cl2 (3
x) extrahiert und die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen.
Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (1 : 1 Hexane : EtOAc)
ergab das Titelsulfonamid (8,56 g) als klares und farbloses Öl. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,34 – 7,21 (m,
4H), 4,70 (breit, 1H), 4,29 (d, 2H), 4,12 (q, 2H), 3,60 (s, 2H),
2,86 (s, 3H), 1,24 (t, 3H).
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WEITERE ALLGEMEINE EXPERIMENTELLE
VERFAHREN
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Mitteldruckchromatographie
wurde auf einem Flash 40 Biotage System (Biotage Inc., Dyax Corp., Charlottesville,
VA) durchgeführt.
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Beispiele 75 – 110
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Die
Beispiele 75 bis 110 wurden in analoger Weise zu Beispiel 1, ausgehend
von den entsprechenden Alkylierungsmitteln und Sulfonamiden in dem
Alkylierungsschritt A, gefolgt von Esterhydrolyse in Schritt B,
mit Veränderungen
der Reaktionstemperatur und -zeit in Schritt A, wie angemerkt, hergestellt.
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Beispiel 75 (Referenzbeispiel)
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5-{3-[(6-Chlor-chinolin-2-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur und
24 h bei 75 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,01 (d, 1H),
7,80 (d, 1H), 7,70 (s, 1H), 7,52 – 7,54 (m, 2H), 7,35 (d, 1H),
6,50 (d, 1H), 4,54 (s, 2H), 4,02 (bs, 1H), 3,19 – 3,24 (m, 2H), 2,89 (s, 2H),
2,62 (t, 2H), 1,72 (t, 2H); MS 453 (M+14).
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Beispiel 76 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{[2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69 (d,
1H), 7,48 (s, 1H), 7,25 (s, 2H), 6,84 (d, 1H), 4,22 (t, 2H), 3,63
(t, 2H), 3,36 (t, 2H), 2,91 – 2,96
(m, 5H), 2,10 (t, 2H); MS 519 (M+1).
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Beispiel 77 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{Methansulfonyl-[2-(3-methoxy-phenoxy)-ethyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 30 min bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 7,15 – 7,19 (m,
1H), 6,84 (d, 1H), 6,51 – 6,54
(m, 1H), 6,39 – 6,47
(m, 2H), 4,10 (t, 2H), 3,77 (s, 3H), 3,62 (t, 2H), 3,35 (t, 2H),
2,91 – 2,97
(m, 5H), 2,07 (t, 2H); MS 412 (M-1).
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Beispiel 78 (Referenzbeispiel)
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7-{[3-(3-Chlor-5-methoxy-phenoxy)-propyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,48 – 6,51 (m,
2H), 6,32 (s, 1H), 3,97 (t, 2H), 3,76 (s, 3H), 3,33 (t, 2H), 3,16
(t, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,33 (t, 2H), 2,07 (t, 2H), 1,60 – 1,61 (m,
4H), 1,31 – 1,33
(m, 4H); MS 420 (M-1).
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Beispiel 79 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{[3-(3-Chlor-5-methoxy-phenoxy)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69 (d,
1H), 6,81 (d, 1H), 6,47 – 6,50
(m, 2H), 6,30 – 6,31
(m, 1H), 3,97 (t, 2H), 3,75 (s, 3H), 3,36 (t, 2H), 3,24 (t, 2H),
2,90 (t, 2H), 2,83 (s, 2H), 1,98 – 2,11 (m, 4H); MS 460 (M-1).
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Beispiel 80 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{[3-(3,5-Dichlor-phenoxy)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69 (d,
1H), 6,94 (t, 1H), 6,82 (d, 1H), 6,76 (s, 2H), 3,99 (t, 2H), 3,35
(t, 2H), 3,24 (t, 2H), 2,90 (t, 2H), 2,84 (s, 3H), 1,98 – 2,12 (m,
4H); MS 466 (M-1).
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Beispiel 81 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{[2-(3-Ethyl-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 7,19 (t, 1H), 6,81 – 6,85
(m, 2H), 6,65 – 6,68
(m, 2H), 4,11 (t, 2H), 3,64 (t, 2H), 3,36 (t, 2H), 2,91 – 2,95 (m,
2H), 2,92 (s, 3H), 2,60 (q, 2H), 2,06 – 2,12 (m, 2H), 1,19 – 1,25 (m,
3H); MS 410 (M+-1).
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Beispiel 82 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{[2-(3-Isopropyl-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 7,20 (t, 1H), 6,84 – 6,86
(m, 2H), 6,65 – 6,71
(m, 2H), 4,11 (t, 2H), 3,64 (t, 2H), 3,37 (t, 2H), 2,92 – 2,95 (m,
2H), 2,92 (s, 3H), 2,82 – 2,89
(m, 1H), 2,08 (t, 2H), 1,22 (d, 6H); MS 424 (M+-1).
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Beispiel 83 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{Methansulfonyl-[2-(3-trifluormethyl-phenoxy)-ethyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,68 (d,
1H), 7,37 (t, 1H), 7,21 – 7,23
(m, 1H), 7,05 (s, 1H), 7,00 (d, 1H), 6,82 (d, 1H), 4,14 (t, 2H),
3,62 (t, 2H), 3,34 (t, 2H), 2,92 (t, 2H), 2,90 (s, 3H), 2,07 (t,
2H); MS 450 (M+-1).
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Beispiel 84 (Referenzbeispiel)
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2-(3-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfony-amino}-propyl)-thiazol-4-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,20 (s,
1H), 6,98 (s, 1H), 6,89 (s, 2H), 4,16 (t, 2H), 3,62 (t, 2H), 3,37
(t, 2H), 3,08 (t, 2H), 2,93 (s, 3H), 2,15 (t, 2H); MS 452 (M+-1).
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Beispiel 85 (Referenzbeispiel)
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5-{3-[Methansulfonyl-(3-phenyl-propyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,57 (d,
1H), 7,22 – 7,26
(m, 2H), 7,12 – 7,18
(m, 3H), 6,86 (d, 1H), 3,16 – 3,22
(m, 4H), 2,87 (t, 2H), 2,83 (s, 3H), 2,61 (t, 2H), 1,84 – 1,97 (m,
4H); MS 380 (M+-1).
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Beispiel 86 (Referenzbeispiel)
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7-{[3-(3,5-Dichlor-phenoxy)-propyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 7,19 – 7,23 (m,
1H), 6,84 (d, 1H), 6,61 – 6,70
(m, 2H), 6,56 (d, 1H), 4,10 (t, 2H), 3,62 (t, 2H), 3,34 (t, 2H),
2,90 (s, 3H), 2,86 – 2,95
(m, 2H), 2,07 (t, 2H); MS 401 (M+-1).
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Beispiel 87 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{Methansulfonyl-[2-(3-fluor-phenoxy)-ethyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 7,19 – 7,23 (m,
1H), 6,84 (d, 1H), 6,61 – 6,70
(m, 2H), 6,56 (d, 1H), 4,10 (t, 2H), 3,62 (t, 2H), 3,34 (t, 2H),
2,90 (s, 3H), 2,86 – 2,95
(m, 2H), 2,07 (t, 2H); MS 400 (M+-1).
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Beispiel 88 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{Methansulfonyl-[3-(3-methoxy-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,71 (d,
1H), 7,20 (t, 1H), 6,83 (d, 1H), 6,71 – 6,78 (m, 3H), 3,78 (s, 3H),
3,17 – 3,22
(m, 4H), 2,89 (t, 2H), 2,81 (s, 3H), 2,61 (t, 2H), 1,88 – 2,01 (m,
4H); MS 411 (M+).
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Beispiel 89 (Referenzbeispiel)
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5-[3-(Benzofuran-2-ylmethyl-methansulfonyl-amino)-propyl]-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,68 (d,
1H), 7,54 (d, 1H), 7,42 (d, 1H), 7,22 – 7,32 (m, 2H), 6,82 (d, 1H),
6,68 (s, 1H), 4,58 (s, 2H, 3,32 (t, 2H), 2,92 (t, 2H), 2,86 (s,
3H), 2,01 – 2,08
(m, 2H); MS 393 (M+).
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Beispiel 90 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{[2-(3-Chlor-5-methoxy-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,71 (d,
1H), 6,84 (d, 1H), 6,53 (s, 1H), 6,44 (s, 1H), 6,28 (s, 1H), 4,08
(t, 2H), 3,75 (s, 3H), 3,60 (t, 2H), 3,34 (t, 2H), 2,90 – 2,95 (m,
3H), 2,07 (t, 2H); MS 448 (M+).
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Beispiel 91 (Referenzbeispiel)
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5-(3-{[2-(3-Ethoxy-phenoxyl-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69 (d,
1H), 7,16 (t, 1H), 6,83 (d, 1H), 6,50 – 6,53 (m, 1H), 6,39 – 6,44 (m,
1H), 4,10 (t, 2H), 3,98 (q, 2H), 3,62 (t, 2H), 3,35 (t, 2H), 2,86 – 2,94 (m,
5H), 2,04 – 2,11
(m, 2H), 1,39 (t, 3H); MS 428 (M+).
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Beispiel 92 (Referenzbeispiel)
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(4-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy-ethyl]-methansulfonyl-amino}-butoxy)-essigsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,96 (s,
1H), 6,77 (s, 2H), 4,10 (s, 4H), 3,56 – 3,60 (m, 4H), 3,30 (t, 2H),
2,89 (s, 3H), 1,73 – 1,80
(m, 2H), 1,63 – 1,69
(m, 2H); MS 415 (M+1).
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Beispiel 93
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(3-{[(4-Butoxy-benzyl]-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl]-essigsäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur und
3 h bei 70 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,28 – 7,33 (m,
1H), 7,17 – 7,25
(m, 5H), 6,85 (d, 2H), 4,29 (s, 2H), 4,24 (s, 2H), 3,94 (t, 2H),
3,64 (s, 3H), 2,73 (s, 3H), 1,72 – 1,79 (m, 2H), 1,44 – 1,53 (m,
2H), 0,97 (t, 3H); MS 423 (M+18).
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Beispiel 94
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(4-Butoxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
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- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,23 (d,
2H), 6,85 (d, 2H), 4,29 (s, 2H), 3,94 (t, 2H), 3,11 (t, 2H), 2,77
(s, 3H), 2,29 (t, 2H), 1,75 (m, 2H), 1,58 – 1,43 (m, 6H), 1,24 (m, 4H), 0,96
(t, 3H); MS 403 (M+18).
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Beispiel 95 (Referenzbeispiel)
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7-[(6-Chlor-chinolin-2-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,13 (d,
1H), 8,03 (d, 1H), 7,81 (s, 1H), 7,67 (m, 2H), 4,72 (s, 2H), 3,26
(t, 2H), 2,99 (s, 3H), 2,25 (t, 2H), 1,52 (m, 4H), 1,22 (m, 4H);
MS 417 (M+18).
-
Beispiel 96 (Referenzbeispiel)
-
{3-[(Benzofuran-2-ylmethyl-methansulfonyl-amino)-methyl]-phenyl}-essigsäure
-
- Schritt A: Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,52 – 7,19 (m,
8H), 4,42 (s, 2H), 4,37 (s, 2H), 3,63 (s, 2H), 2,91 (s, 3H).
-
Beispiel 97
-
(3-{[(4-Ethyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-metyhl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Ethyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,29 – 7,33 (m, 1H), 7,16 – 7,25 (m,
7H), 4,30 (d, 4H), 3,69 (s, 3H), 3,62 (s, 2H), 2,76 (s, 3H), 2,64
(q, 2H), 1,54 (t, 3H); MS 376 (M++1).
- Schritt B: (3-{[(4-Ethyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,34 (m,
1H), 7,15 – 7,25
(m, 7H), 4,29 (d, 4H), 3,65 (s, 2H), 2,75 (s, 3H), 2,63 (q, 2H),
1,20 – 1,24
(m, 3H).
-
Beispiel 98
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-propyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[Methansulfonyl-(4-propyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. MS 408 (M++18).
- Schritt B: {3-{[Methansulfonyl-(4-propyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure MS 374
(M+-1).
-
Beispiel 99 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[(4-Benzyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-([(4-Benzyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,14 – 7,29 (m, 13H), 4,28 (d, 4H),
3,95 (s, 2H), 3,67 (s, 3H), 3,59 (s, 2H), 2,75 (s, 3H); MS 456 (M++18).
- Schritt B: (3-{[(4-Benzyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,12 – 7,29 (m,
13H), 4,27 (d, 4H), 3,94 (s, 2H), 3,61 (s, 2H), 3,73 (s, 3H); MS
422 (M+-1).
-
Beispiel 100
-
(3-{[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 4,30 (d,
4H), 3,69 (s, 3H), 3,61 (s, 2H) 2,82 – 2,86 (m, 2H), 2,59 (t, 2H),
1,78 – 1,84
(m, 2H), 1,58 (t, 2H).
- Schritt B: (3{[4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,12 – 7,32 (m,
8H), 4,30 (d, 4H), 3,64 (s, 2H), 2,81 – 2,90 (m, 2H), 2,59 (t, 2H),
1,74 – 1,83
(m, 2H), 1,54 – 1,61
(m, 2H), 1,31 – 1,40
(m, 2H), 0,87 – 0,97
(m, 6H); MS 416 (M+-1).
-
Beispiel 101 (Referenzbeispiel)
-
7-{Methansulfonyl-[3-(5-methyl-thiophen-2-yl)-propyl]-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: 7-{Methansulfonyl-[3-(5-methyl-thiophen-2-yl)-propyl]-amino}-heptansäuremethylester.
Reaktionszeit von 1 h bei 60 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,55 (d,
2H), 3,66 (s, 2H), 3,12 – 3,21
(m, 4H), 2,80 (s, 3H), 2,76 – 2,80
(m, 2H), 2,42 (s, 3H), 2,30 (t, 2H), 1,89 – 1,97 (m, 2H), 1,53 – 1,65 (m,
4H), 1,31 – 1,36
(m, 4H); MS 376 (M++1), 393 (M++18).
- Schritt B: 7-{Methansulfonyl-[3-(5-methyl-thiophen-2-yl)-propyl]-amino}-heptansäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,53 – 6,57 (m,
2H), 3,12 – 3,21
(m, 4H), 2,80 (s, 3H), 2,78 (t, 2H), 2,42 (s, 3H), 2,34 (t, 2H),
1,89 – 1,97
(m, 2H), 1,54 – 1,66
(m, 4H), 1,30 – 1,40
(m, 4H); MS 379 (M++18).
-
Beispiel 102 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[(3-Furan-2-yl-propyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{3-[(3-Furan-2-yl-propyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,62 (d, 1H), 7,29 (d, 1H),
6,80 (d, 1H), 6,26 – 6,28
(m, 1H), 6,00 (d, 1H), 3,85 (s, 3H), 3,18 – 3,23 (m, 4H), 2,88 (t, 2H),
2,81 (s, 3H), 2,66 (t, 2H), 1,90 – 2,03 (m, 4H).
- Schritt B: 5-{3-[(3-Furan-2-yl-propyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,71 (d,
1H), 7,29 (d, 1H), 6,84 (d, 1H), 6,26 – 6,28 (m, 1H), 6,00 – 6,01 (m,
1H), 3,22 (q, 4H), 2,90 (t, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,67 (t, 2H), 1,88 – 2,03 (m,
4H); MS 370 (M+-1).
-
Beispiel 103 (Referenzbeispiel)
-
7-{Methansulfonyl-[3-(3-methoxyphenyl)-propyl]-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: 7-{Methansulfonyl-[3-(3-methoxyphenyl)-propyl]-amino}-heptansäuremethylester.
Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,18 – 7,22 (m, 1H), 6,75 – 6,78 (m,
2H), 6,73 (s, 1H), 3,79 (s, 3H), 3,66 (s, 3H), 3,11 – 3,20 (m,
4H), 2,80 (s, 3H), 2,61 (t, 2H), 2,29 (t, 2H), 1,88 – 1,95 (m,
2H), 1,52 – 1,64
(m, 4H), 1,28 – 1,32
(m, 4H).
- Schritt B: 7-{Methansulfonyl-[3-(3-methoxyphenyl)-propyl]-amino}-heptansäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,18 – 7,22 (m,
1H), 6,75 – 6,78
(m, 2H), 6,73 (s, 1H), 3,79 (s, 3H), 3,11 – 3,20 (m, 4H), 2,80 (s, 3H),
2,61 (t, 2H), 2,34 (t, 2H), 1,89 – 1,95 (m, 2H), 1,53 – 1,66 (m,
4H), 1,29 – 1,36
(m, 4H).
-
Beispiel 104
-
[3-({[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: [3-({[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäureethylester.
Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,17 – 7,31 (m, 8H), 5,70 (t, 1H),
4,31 (s, 4H), 4,12 – 4,17
(m, 4H), 3,60 (s, 2H), 2,76 (s, 3H), 2,06 (s, 3H), 1,83 – 1,88 (m,
1H), 1,57 – 1,75
(m, 1H), 1,20 – 1,27
(m, 9H), 0,85 (t, 3H); MS 525 (M++18).
- Schritt B: [3-({[4-(1-Hydroxy-hexyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,28 (m,
7H), 7,02 (s, 1H), 4,61 (t, 1H), 4,29 (d, 4H), 3,53 (s, 2H), 2,79
(s, 3H), 1,60 – 1,77
(m, 2H), 1,18 – 1,36
(m, 6H), 0,83 (t, 3H); MS 432 (M+-1).
-
Beispiel 105 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(3-Chlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[2-(3-Chlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
Reaktionszeit von 18 h bei 60 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,60 – 7,62 (m,
1H), 7,15 – 7,20
(m, 1H), 6,93 – 6,95
(m, 1H), 6,79 – 6,80
(m, 2H), 6,71 – 6,73
(m, 1H), 4,09 (t, 2H), 3,84 (s, 3H), 3,60 (t, 2H), 3,32 (t, 2H),
2,89 (s, 3H), 2,86 – 2,94
(m, 2H), 2,01 – 2,08
(m, 2H).
- Schritt B: 5-(3-{[2-(3-Chlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,67 (d,
1H), 7,11 – 7,22
(m, 1H), 6,91 – 6,93
(m, 1H), 6,81 (s, 2H), 6,69 – 6,72
(m, 1H), 4,07 (t, 2H), 3,59 (t, 2H), 3,31 (t, 2H), 2,88 (s, 3H),
2,78 – 2,91
(m, 2H), 2,01 – 2,05
(m, 2H).
-
Beispiel 106 (Referenzbeispiel)
-
2-{3-[Methansulfonyl-(3-phenyl-propyl)-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäure
-
- Schritt A: 2-{3-[Methansulfonyl-(3-phenyl-propyl)-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäureethylester.
Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,03 (s,
1H), 7,23 – 7,27
(m, 2H), 7,13 – 7,18
(m, 3H), 4,38 (q, 2H), 3,18 – 3,25
(m, 4H), 3,06 (t, 2H), 2,79 (s, 3H), 2,61 (t, 2H), 2,05 – 2,13 (m,
2H), 1,86 – 1,94
(m, 2H), 1,37 (t, 3H); MS 411 (M++1).
- Schritt B: 2-{3-[Methansulfonyl-(3-phenyl-propyl)-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,20 (s,
1H), 7,10 – 7,24
(m, 5H), 3,17 – 3,28
(m, 4H), 3,04 (t, 2H), 2,83 (s, 3H), 2,61 (t, 2H), 2,02 – 2,09 (m,
2H), 1,85 – 1,92
(m, 2H); MS 381 (M+-1).
-
Beispiel 107 (Referenzbeispiel)
-
2-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiazol-4-carbonsäure
-
- Schritt A: 2-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiazol-4-carbonsäureethylester Reaktionszeit
von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,06 (s,
1H), 7,16 – 7,23
(m, 3H), 7,05 (d, 1H), 4,40 (q, 2H), 3,09 (t, 2H), 3,19 – 3,28 (m,
4H), 2,83 (s, 3H), 2,62 (t, 2H), 2,08 – 2,17 (m, 2H), 1,87 – 1,95 (m, 2H),
1,39 (t, 3H); MS 445 (MH+).
- Schritt B: 2-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiazol-4-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,22 (s,
1H), 7,21 – 7,25
(m, 2H), 7,12 – 7,16
(m, 2H), 3,20 – 3,30
(m, 4H), 3,07 (t, 2H), 2,86 (s, 3H), 2,63 (t, 2H), 2,05 – 2,12 (m,
2H), 1,86 – 1,94
(m, 2H); MS 415 (M+-1).
-
Beispiel 108
-
2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäure
-
- Schritt A: 2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäureethylester.
Reaktionszeit von 5 h bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,00 (s,
2H), 7,21 (d, 2H), 7,11 (d, 2H), 4,38 (q, 2H), 4,33 (s, 2H), 3,23
(t, 2H), 2,96 (t, 2H), 2,78 (s, 3H), 2,56 (t, 2H), 1,96 – 2,03 (m,
2H), 1,50 – 1,58
(m, 2H), 1,37 (t, 3H), 1,26 – 1,33
(m, 2H), 0,89 (t, 3H); MS 439 (M+1).
- Schritt B: 2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,15 (s,
1H), 7,25 (d, 2H), 7,12 (d, 2H), 4,32 (s, 2H), 3,22 – 3,28 (m,
2H), 2,88 – 2,91
(m, 2H), 2,88 (s, 3H), 2,57 (t, 2H), 1,87 (m, 2H), 1,54 (m, 2H),
1,27 – 1,32
(m, 2H), 0,90 (t, 3H); MS 409 (M-1).
-
Beispiel 109
-
(5-{[(4-Isobutyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-thiophen-2-yl)-essigsäure
-
- Schritt A: (5-{[(4-Isobutyl-benzyl]-methansulfonyl-amino]-methyl}-thiophen-2-yl)-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur.
- Schritt B: (5-{[(4-Isobutyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-thiophen-2-yl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,80 – 7,32 (m,
6H), 4,40 (s, 2H), 3,80 (s, 2H), 2,75 (s, 3H), 1,80 (m, 2H), 0,85
(d, 6H); MS 394 (M-1).
-
Beispiel 110
-
2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäure
-
- Schritt A: 2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäureethylester.
Reaktionszeit von 5 bei 100 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,00 (s,
1H), 7,21 (d, 2H), 7,11 (d, 2H), 4,38 (q, 2H), 4,33 (s, 2H), 3,23
(t, 2H), 2,96 (t, 2H), 2,78 (s, 3H), 2,56 (t, 2H), 1,96 – 2,03 (m,
2H), 1,50 – 1,58
(m, 2H), 1,37 (t, 3H), 1,26 – 1,33
(m, 2H), 0,89 (t, 3H); MS 439 (M++1).
- Schritt B: 2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiazol-4-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,15 (s,
1H), 7,25 (d, 2H), 7,12 (d, 2H), 4,32 (s, 2H), 3,22 – 3,28 (m,
2H), 2,88 – 2,91
(m, 2H), 2,88 (s, 3H), 2,57 (t, 2H), 1,87 (m, 2H), 1,54 (m, 2H),
1,27 – 1,32
(m, 2H), 0,90 (t, 3H); MS 409 (M+-1).
-
Beispiel 111 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: 2-[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-isoindol-1,3-dion.
Eine Lösung
aus 1-(2-Brom-ethoxy)-3,5-dichlor-benzol
(2,41 g, 8,93 mmol) und Kaliumphthalimid (2,00 g, 10,64 mmol) in
DMF (7,6 ml) wurde bei 85°C für 1 h erhitzt.
Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und Chloroform wurde zugegeben.
Die organische Lösung
wurde mit 0,2 N wässerigem
NaOH, gefolgt von Wasser gewaschen. Die organische Lösung wurde
(Na2SO4) getrocknet,
filtriert, und konzentriert. Der Rest wurde in Et2O
suspendiert, und der Feststoff wurde durch Filtration gesammelt,
wodurch die Titelverbindung (2,21 g) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,82 (m, 2H), 7,77 (m, 2H),
6,89 (m, 1H), 6,88 (m, 2H), 4,16 (t, 2H), 4,05 (t, 2H); MS 336 (M+).
- Schritt B: 2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethylamin. Eine Lösung aus
2-[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-isoindol-1,3-dion (1,29 g, 3,84 mmol) und Hydrazinhydrat
(202 mg, 4,05 mmol) in MeOH (16 ml) wurde unter Rückfluß für 2 h erhitzt.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und Et2O
wurde zugegeben. Die Suspension wurde mit 40%igem wässerigem
Kaliumhydroxid geschüttelt.
Die wässerige
Lösung
wurde mit Et2O (3 x) extrahiert, und die
vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet (K2CO3), filtriert und konzentriert, wodurch die
Titelverbindung (870 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,95 (m, 1H), 6,80 (m, 2H),
3,95 (m, 2H), 3,07 (t, 2H), 1,70 (bs, 2H).
- Schritt C: N-[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonamid.
Die Titelverbindung wurde aus 2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethylamin,
Et3N und Methansulfonylchlorid unter Verwendung
des Verfahrens, das in Schritt 2 von Präparat A1 beschrieben ist, hergestellt.
Die Umkristallisierung aus EtOH ergab die Titelverbindung. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,93 (m,
1H), 6,74 (m, 2H), 5,09 (m, 1H), 4,01 (t, 2H), 3,47 (q, 2H), 2,96
(s, 3H).
- Schritt D: 7-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäureethylester.
Eine Lösung
aus NaH (60 % in Öl,
338 mg, 8,45 mmol) in DMF (23 ml) wurde auf 0 °C abgekühlt, gefolgt von der Zugabe
von N-[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonamid
(2,0 g, 7,04 mmol). Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 0,5 h
gerührt,
und wurde auf 0 °C
abgekühlt,
gefolgt von der Zugabe von Ethyl-7-bromheptanoat (2,0 g, 8,45 mmol).
Die Reaktion wurde bei 65 °C
für 3 h
erhitzt, und wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. EtOAc wurde zugegeben
und die organische Lösung
wurde nacheinander mit 1 N HCl, Wasser und Salzlösung gewaschen. Die organische
Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert. Die Reinigung durch Flashchromatographie (4 : 1 Hexane
: EtOAc) ergab die Titelverbindung (2,84 g). 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,95 (m, 1H), 6,75 (m, 2H),
4,06 (m, 5H), 3,56 (t, 2H), 3,22 (t, 2H), 2,86 (s, 3H), 2,26 (t,
2H), 1,60 (m, 4H), 1,32 (m, 4H), 1,22 (t, 3H).
- Schritt E: 7-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure. Die
Titelverbindung wurde aus 7-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäureethylester
unter Verwendung des Verfahrens, das in Schritt B von Beispiel 1
beschrieben ist, mit 2N NaOH hergestellt. Die Reinigung durch Flashchromatographie
(1 % MeOH in CH2Cl2)
ergab die Titelsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,95 (m,
1H), 6,75 (m, 2H), 4,07 (t, 2H), 3,56 (t, 2H), 3,23 (t, 2H), 2,86
(s, 3H), 2,33 (t, 2H), 1,61 (m, 4H), 1,33 (m, 4H); MS 411 (M-1).
-
Die
Beispielzahlen 112 bis 122 werden in dieser Beschreibung nicht verwendet.
-
Beispiele 123 – 137
-
Die
Beispiele 123 bis 137 wurden in analoger Weise zu Beispiel 1, ausgehend
von den entsprechenden Alkylierungsmitteln und Sulfonamiden in dem
Alkylierungsschritt A, gefolgt von Esterhydrolyse in Schritt B,
mit Veränderungen
der Reaktionstemperatur und -zeit in Schritt A, wie angemerkt, hergestellt.
-
Beispiel 123 (Referenzbeispiel)
-
[5-({[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-thiophen-2-yl]-essigsäure
-
- Schritt A: [5-({[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-thiophen-2-yl]-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur.
- Schritt B: [5-({[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-thiophen-2-yl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,06 – 7,36 (m,
4H), 6,86 (m, 2H), 4,40 (s, 2H), 3,80 (s, 2H), 2,90 (s, 3H), 3,00
(t, 2H, J = 7,0), 2,40 (t, 2H, J = 7,0), 1,70 (m, 2H); MS 399 (M-1).
-
Beispiel 124 (Referenzbeispiel)
-
[5-({[2-(3,5-Dichlor-phenoxyl)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-thiophen-2-yl]-essigsäure
-
- Schritt A: [5-({[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-thiophen-2-yl]-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur.
- Schritt B: [5-({[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-thiophen-2-yl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,60 – 7,60 (m,
5H), 4,60 (s, 2H), 4,10 (m, 2H), 3,80 (s, 2H), 3,60 (m, 2H), 2,90
(s, 3H); MS 436 (M-1), 438 (M+1).
-
Beispiel 125
-
(5-{[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-thiophen-2-yl)-essigsäure
-
- Schritt A: (5-{[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-thiophen-2-yl)-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur.
- Schritt B: (5-{[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-thiophen-2-yl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,00 – 7,30 (m,
4H), 6,80 (d, 1H, J = 4,0), 6,70 (d, 1H, J = 4,0), 4,40 (s, 2H),
4,30 (s, 2H), 3,80 (s, 2H), 2,90 (s, 3H), 2,60 (m, 2H), 1,60 (m,
2H), 1,30 (m, 2H), 0,90 (t, 3H, J = 7,0); MS 394 (M-1).
-
Beispiel 126 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester.
Reaktionszeit von 72 h bei Raumtemperatur; MS 450 (M+1). Schritt
B: 5-(3-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,80 – 7,70 (m, 5H),
6,19 (d, 1H, J = 3,8), 4,20 (t, 2H, J = 7,0), 3,80 (m, 2H), 3,25 – 3,40 (m,
4H), 2,95 (s, 3H), 2,65 (m, 2H), 1,80 – 2,00 (m, 2H); MS 435 (M-1),
436 (M+1).
-
Beispiel 127 (Referenzbeispiel)
-
trans-5-(3-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure
-
- Schritt A: trans-5-(3-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester.
Reaktionszeit von 72 h bei Raumtemperatur; MS 446 (M+).
- Schritt B: trans-5-(3-{[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,00 – 7,50 (m,
4H), 6,00 – 6,60
(m, 3H), 4,00 (d, 2H, J = 5,0), 3,20 (m, 2H), 2,60 – 2,70 (m,
2H), 1,70 – 2,00
(m, 2H); MS 430 (M-1), 432 (M+1).
-
Beispiel 128 (Referenzbeispiel)
-
3-(2-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-benzoesäure
-
- Schritt A: 3-(2-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-benzoesäuremethylester.
Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur; MS 446 (M+).
- Schritt B: 3-(2-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-benzoesäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,80 – 7,90 (m,
7H), 4,20 (t, 2H, J = 6,7), 3,20 – 3,30 (m, 4H), 2,85 (s, 3H),
2,30 (t, 2H, J = 6,8); MS 431 (M-1),
-
Beispiel 129 (Referenzbeispiel)
-
[3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: [3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-phenyl]-
essigsäuremethylester. Reaktionszeit
von 2 h bei Raumtemperatur. 1H NMR (400
MHz, CDCl3) δ 7,03 – 7,29 (m, 8H), 3,68 (s, 3H),
3,59 (s, 2H), 3,15 – 3,20
(m, 4H), 2,80 (s, 3H), 2,58 – 2,64
(m, 4H), 1,84 – 1,94
(m, 4H).
- Schritt B: [3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-phenyl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,02 – 7,29 (m,
8H), 3,61 (s, 2H), 3,14 – 3,19
(m, 4H), 2,78 (s, 3H), 2,57 – 2,80
(m, 4H), 1,82 – 1,93
(m, 4H).
-
Beispiel 130 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[(3-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-propyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{3-[(3-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-propyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,61 (d, 1H), 6,79 (d, 1H), 6,58 – 6,72 (m,
3H), 5,91 (s, 2H), 3,85 (s, 3H), 3,14 – 3,21 (m, 4H), 2,87 (t, 2H),
2,80 (s, 3H), 2,55 (t, 2H), 1,82 – 1,99 (m, 4H).
- Schritt B: 5-{3-[(3-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-propyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 6,83 (d, 1H), 6,59 – 6,73
(m, 3H), 5,91 (s, 2H), 3,15 – 3,22
(m, 4H), 2,89 (t, 2H), 2,81 (s, 3H), 2,55 (t, 2H), 1,83 – 2,01 (m,
4H); MS 424 (M-1).
-
Beispiel 131
-
(3-{[(4-Isobutyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Isobutyl-benzyl]-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester.
Reaktionszeit von 2 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,32 (m, 6H), 7,11 (d, 2H),
4,30 (d, 4H), 3,69 (s, 3H), 3,62 (s, 3H), 3,62 (s, 3H), 2,75 (s,
3H), 2,46 (s, 2H), 1,81 – 1,88
(m, 1H), 0,88 (d, 6H); MS 404 (M+1), 426 (M+23).
- Schritt B: (3-{[(4-Isobutyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,18 – 7,31 (m,
6H), 7,10 (d, 2H), 4,29 (d, 4H), 3,63 (s, 2H), 2,73 (s, 3H), 2,45
(d, 2H), 1,80 – 1,87
(m, 1H), 0,88 (d, 6H).
-
Beispiel 132
-
7-[(4-Isopropyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure
-
- Schritt A: 7-[(4-Isopropyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäureethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,30 (m, 4H), 4,35 (s, 2H),
4,10 (q, 2H), 3,15 (t, 2H), 2,85 – 2,95 (m, 1H), 2,80 (s, 3H),
2,25 (t, 2H), 1,48 – 1,62
(m, 4H), 1,18 – 1,32
(m, 13H); MS 384 (M+1).
- Schritt B: 7-[(4-Isopropyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäure. MS
356 (M+1).
-
Beispiel 133 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2-(3,5-Difluor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: 7-{[2-(3,5-Difluor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei 50 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,39 – 6,45 (m,
3H), 4,08 (t, 2H), 3,65 (s, 2H), 3,58 (t, 2H), 3,23 – 3,27 (m,
2H), 2,88 (s, 3H), 2,30 (t, 2H), 1,57 – 1,65 (m, 5H), 1,33 – 1,35 (m,
4H); MS 394 (M+1).
- Schritt B: 7-{[2-(3,5-Difluor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,39 – 6,45 (m,
3H), 4,08 (t, 2H), 3,58 (t, 2H), 3,25 (t, 2H), 2,35 (t, 2H), 1,64
(m, 5H), 1,24 – 1,37
(m, 4H); MS 380 (M-1).
-
Beispiel 134 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2-(3,5-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure
-
- Schritt A: 7-{[2-(3,5-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei 50 °C. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,61 (s,
1H), 6,49 (s, 2H), 4,06 – 4,14
(m, 2H), 3,65 (s, 3H), 3,61 (t, 2H), 3,26 (t, 2H), 2,90 (s, 3H),
2,27 – 2,33
(m, 8H), 1,55 – 1,63
(m, 4H), 1,25 (bs, 4H); MS 385 (M+1).
- Schritt B: 7-{[2-(3,5-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,61 (s,
1H), 6,49 (s, 2H), 4,06 – 4,07
(m, 2H), 3,59 – 3,61
(m, 2H), 3,27 (t, 2H), 2,91 (s, 3H), 2,34 (t, 2H), 2,27 (s, 6H),
1,63 – 1,65
(m, 4H), 1,36 (bs, 4H); MS 370 (M-1).
-
Beispiel 135
-
(2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,11 – 7,23 (m,
7H), 6,99 – 7,01
(m, 1H), 4,31 (s, 2H), 3,63 (s, 3H), 3,54 (s, 2H), 3,19 (t, 2H), 2,78
(s, 3H), 2,49 – 2,59
(m, 4H), 1,72 – 1,80
(m, 2H), 1,54 – 1,59
(m, 2H), 1,27 – 1,36
(m, 2H), 0,89 (t, 3H); MS 432 (M+1).
- Schritt B: (2-{3-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,27 (m,
7H), 7,02 (d, 1H), 4,32 (s, 2H), 3,59 (s, 2H), 3,21 (t, 2H), 2,79
(s, 3H), 2,50 – 2,61
(m, 4H), 1,73 – 1,81
(m, 2H), 1,54 – 1,62
(m, 2H), 1,29 – 1,38
(m, 2H), 0,92 (t, 3H); MS 416 (M-1).
-
Beispiel 136 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(Benzo[1,3]dioxol-5-yloxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[2-(Benzo[1,3]dioxol-5-yloxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
Reaktionszeit von 24 h bei Raumtemperatur. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,61 (d, 1H), 6,80 (d, 1H), 6,67 – 6,70 (m,
1H), 6,41 (d, 1H), 6,24 – 6,27
(m, 1H), 5,91 (s, 2H), 4,03 (t, 2H), 3,85 (s, 3H), 3,59 (t, 2H),
3,33 (t, 2H), 2,89 (s, 3H), 2,88 – 2,92 (m, 2H), 2,01 – 2,08 (m,
2H); MS 442 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[2-(Benzo[1,3]dioxol-5-yloxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,69 (d,
1H), 6,84 (d, 1H), 6,68 (d, 1H), 6,40 (s, 1H), 6,24 – 6,27 (m,
1H), 5,91 (s, 2H), 4,03 (t, 2H), 3,60 (t, 2H), 3,34 (t, 2H), 2,90
(s, 3H), 2,90 – 2,94
(m, 2H), 2,02 – 2,10
(m, 2H); MS 426 (M-1).
-
Beispiel 137 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[2-(3-Chlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: [3-({[2-(3-Chlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,15 – 7,33 (m,
5H), 6,93 – 6,95
(m, 1H), 6,80 – 6,81
(m, 1H), 6,69 – 6,71
(m, 1H), 4,49 (s, 2H), 3,96 – 4,02
(m, 2H), 3,67 (s, 2H), 3,54 – 3,67
(m, 4H), 2,94 (s, 3H).
- Schritt B: [3-({[2-(3-Chlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,33 (m,
5H), 6,91 (d, 1H), 6,78 (s, 1H), 6,66 – 6,69 (m, 1H), 4,48 (s, 2H),
3,98 (t, 2H), 3,62 (s, 2H), 3,56 (t, 2H), 2,92 (s, 3H).
-
Beispiel 138 (Referenzbeispiel)
-
[3-(2-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenyl]-essigsäure
-
Schritt A: Alkylierung
-
[3-(2-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenyl]-essigsäure-tert-butylester
-
Schritt
A wurde mit den entsprechenden Ausgangsmaterialien in einer analogen
Weise zu Schritt A von Beispiel 1 mit einer Reaktionszeit von 24
h bei Raumtemperatur durchgeführt;
MS 466 (M+).
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
[3-(2-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenyl]-essigsäure
-
Eine
Lösung
aus [3-(2-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenyl]-essigsäure-tert-butylester (170 mg,
0,36 mmol) in HCl/Dioxan (5 ml) wurde für 48 h bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktion
wurde konzentriert und der Rest wurde in verdünntem wässerigem NaOH (10 ml, pH =
9,3) aufgenommen. Die wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc (10 ml) gewaschen und die Schichten wurden abgetrennt. Die
wässerige
Schicht wurde nach der Extraktion mit EtOAc (10 ml) mit verdünnter wässeriger
HCl auf einen pH von 2,5 angesäuert.
Nach der Extraktion der sauren wässerigen
Schicht mit EtOAc (10 ml) wurde die organische Lösung über MgSO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert, wodurch die Titelverbindung als ein Öl (20 mg)
erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,90 – 7,50 (m,
8H), 3,00 – 3,30
(m, 4H), 2,95 (s, 3H), 2,45 – 2,85
(m, 4H), 1,80 (m, 2H); MS 408 (M-1).
-
Beispiele 139 – 140
-
Die
Beispiele 139 bis 140 wurden in analoger Weise zu Beispiel 138,
ausgehend von den entsprechenden Alkylierungsmitteln und Sulfonamiden
in dem Alkylierungsschritt A, gefolgt von Esterhydrolyse in Schritt
B mit Veränderungen
der Reaktionstemperatur und -zeit in Schritt A, wie angemkert, hergestellt.
-
Beispiel 139 (Referenzbeispiel)
-
[3-(2-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: [3-(2-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenyl]-essigsäure-tert-butylester. Reaktionszeit
von 4 h bei Raumtemperatur.
- Schritt B: [3-(2-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-ethyl)-phenyl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,70 – 7,50 (m,
7H), 4,20 (m, 2H), 3,25 (m, 4H), 2,95 (s, 3H), 2,35 – 2,65 (m,
2H); MS 445 (M-1).
-
Beispiel 140 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-trifluoracetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-trifluoracetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. Reaktionszeit
von 24 h bei Raumtemperatur. MS 508 (M+18). Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-trifluoracetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,60 – 7,80 (m,
6H), 3,22 (m, 4H), 2,80 (m, 2H), 2,63 (m, 2H), 1,60 – 2,02 (m,
4H); MS 433 (M-1).
-
Beispiel 141 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-5-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
Schritt A: Reduktive Aminierung
-
(3-{[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-5-ylmethyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 1,4-Benzodioxan-6-carboxyaldehyd (100 mg, 0,609 mmol) und (3-Aminomethyl-phenyl)-essigsäureethylesterhydrochlorid
(148 mg, 0,645 mmol) in MeOH (2,5 ml) wurde Triethylamin (65 mg,
0,646 mmol) zugegeben. Die Reaktion wurde für 3 h gerührt, wurde auf 0 °C abgekühlt, und
NaBH4 (37 mg, 0,975 mmol) wurde zugegeben.
Nach dem Rühren
bei Raumtemperatur für
10 Minuten wurde ein 1 : 1-Gemisch aus gesättigtem wässerigem NaHCO3 :
H2O zugegeben. Das Produkt wurde in CH2Cl2 extrahiert und
die organische Lösung
wurde mit Wasser, gefolgt von Salzlösung gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch die Titelverbindung (202 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,14 – 7,27 (m, 4H), 6,84 (s, 1H),
6,78 (s, 2H), 4,22 (s, 4H), 4,12 (q, 2H), 3,75 (s, 2H), 3,67 (s,
2H), 3,57 (s, 2H); MS 343 (M+1).
-
Schritt B: Sulfonamidbildung
-
[3-{[2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-5-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
-
Zu
einer Lösung
aus (3-{[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-5-ylmethyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
(200 mg, 0,585 mmol) und Triethylamin (71 mg, 0,702 mmol) in CH2Cl2 (10 ml) wurde
Methansulfonylchlorid (0,05 ml, 0,643 mmol) zugegeben. Die Reaktion
wurde für
16 h gerührt
und wurde mit CH2Cl2verdünnt. Die
organische Lösung
wurde mit Wasser gewaschen, gefolgt von Salzlösung, über MgSO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie
(20 % EtOAc in Hexane zu 40 % EtOAc in Hexanen) gereinigt, wodurch
die Titelverbindung (210 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,31 (m, 4H), 6,75 – 6,82 (m,
3H), 4,30 (s, 2H), 4,24 (s, 4H), 4,20 (s, 2H), 4,13 (q, 2H), 3,59
(s, 2H), 2,74 (s, 3H), 1,24 (t, 3H); MS 420 (M+), 437 (M+17).
-
Schritt C: Esterhydrolyse
-
(3-{[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-5-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
Zu
einer Lösung
aus (3-{[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-5-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
(210 mg, 0,5 mmol) in MeOH (3 ml) wurde bei 0 °C wässeriges NaOH (2 N, 0,5 ml)
zugegeben. Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 16 h gerührt und
wurde mit 1N HCl verdünnt. Das
Produkt wurde in CH2Cl2 extrahiert
und die organische Lösung
wurde mit Wasser gewaschen, gefolgt von Salzlösung. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch die Titelverbindung (165 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,19 – 7,32 (m, 4H), 6,73 – 6,81 (m,
3H), 4,29 (s, 2H), 4,22 (s, 4H), 4,18 (s, 2H), 3,63 (s, 2H), 2,75
(s, 3H).
-
Beispiele 142 – 162
-
Die
Beispiele 142 bis 162 wurden in analoger Weise zu Beispiel 141,
ausgehend von dem entsprechenden Aldehyd- und Aminreagenzien in
Schritt A, gefolgt von der Bildung des gewünschten Sulfonamids in Schritt
B und der Esterhydrolyse in Schritt C hergestellt.
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Beispiel 142
-
(3-{[(5-Ethyl-thiophen-2-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(5-Ethyl-thiophen-2-ylmethyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,15 – 7,29 (m,
4H), 6,70 (d, 1H), 6,59 (d, 1H), 4,11 – 4,15 (m, 2H), 3,90 (s, 2H),
3,80 (s, 2H), 3,58 (s, 2H), 2,76 – 2,82 (m, 2H), 1,84 (bs, 1H),
1,20 – 1,29
(m, 6H); MS 318 (M++1).
- Schritt B: (3-{[(5-Ethyl-thiophen-2-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,23 – 7,35 (m,
4H), 6,77 (d, 1H), 6,63 – 6,64
(m, 1H), 4,40 (s, 2H), 4,38 (s, 2H), 4,15 (q, 2H), 3,62 (s, 2H),
2,82 (q, 2H), 2,77 (s, 3H), 1,23 – 1,31 (m, 6H); MS 413 (M++18).
- Schritt C: (3-{[(5-Ethyl-thiophen-2-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,23 – 7,33 (m,
4H), 6,74 (s, 1H), 6,61 (s, 1H), 4,38 (s, 2H), 4,36 (s, 2H), 3,66
(s, 2H), 2,80 (q, 2H), 2,75 (s, 3H), 1,25 – 1,30 (m, 3H); MS 366 (M+-1).
-
Beispiel 143 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(5-phenyl-furan-2-ylmethyl)-amino]-methyl}-phenyl-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(5-Phenyl-furan-2-ylmethyl)-amino]-methyl}-phenyl-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,62 (d,
2H), 7,34 (t, 2H), 7,14 – 7,29
(m, 5H), 6,55 (d, 1H), 6,24 (d, 1H), 3,81 (d, 4H), 3,66 (s, 3H), 3,59
(s, 2H), 1,73 (bs, 1H).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(5-phenyl-furan-2-ylmethyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,62 (d,
2H), 7,38 – 7,42
(m, 2H), 7,23 – 7,38
(m, 5H), 6,60 – 6,61
(m, 1H), 6,34 (d, 1H), 4,37 (d, 4H), 3,69 (s, 3H), 3,63 (s, 2H),
2,89 (s, 3H); MS 436 (M++23).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(5-phenyl-furan-2-ylmethyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,60 (d,
2H), 7,37 (t, 2H), 7,22 – 7,33
(m, 5H), 6,57 (d, 1H), 6,31 (d, 1H), 4,36 (s, 2H), 4,33 (s, 2H),
3,64 (s, 2H), 2,87 (s, 3H), 398 MS (M+-1).
-
Beispiel 144
-
(3-{[(3-Hydroxy-4-propoxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-[(3-Hydroxy-4-propoxy-benzylamino)-methyl]-phenyl}-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,24 – 7,30 (m,
3H), 7,16 (d, 1H), 6,91 (s, 1H), 6,79 (s, 2H), 3,98 (t, 2H), 3,77
(s, 2H), 3,70 (s, 2H), 3,68 (s, 3H), 3,61 (s, 2H), 1,82 (q, 2H),
1,03 (t, 3H); MS 365 (M++22).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(3-methansulfonyloxy-4-propoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,31 – 7,17 (m,
6H), 6,93 (d, 1H), 4,28 (s, 2H), 4,23 (s, 2H), 3,97 (t, 2H), 3,68
(s, 3H), 3,61 (s, 2H), 3,16 (s, 3H), 2,78 (s, 3H), 1,82 (m, 2H),
1,03 (t, 3H).
- Schritt C: (3-{[(3-Hydroxy-4-propoxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,34 – 7,20 (m,
4H), 6,84 – 6,78
(m, 3H), 4,31 (s, 2H), 4,20 (s, 2H), 3,98 (t, 2H), 3,65 (s, 2H),
2,76 (s, 3H), 1,83 (m, 2H), 1,04 (t, 3H).
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Beispiel 145 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[2-(4-Chlor-phenylsulfany)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
-
Beispiel 146
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(3-{[Methansulfonyl-(4-phenethylsulfanyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Phenethylsulfanyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,16 – 7,33 (m,
13H), 3,78 (d, 4H), 3,68 (s, 3H), 3,61 (s, 2H), 3,12 – 3,16 (m,
2H), 2,89 – 2,93 (m,
2H); MS 406 (M+1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-phenethylsulfanyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,18 – 7,31 (m,
13H), 4,30 (d, 4H), 3,69 (s, 3H), 3,61 (s, 2H), 3,13 – 3,19 (m,
2H), 2,84 – 2,94
(m, 2H), 2,78 (s, 3H); MS 505 (M+22). Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-phenethylsulfanyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,29 (m,
13H), 4,27 (d, 4H), 3,61 (s, 2H), 3,12 – 3,16 (m, 2H), 2,88 – 2,92 (m,
2H), 2,76 (s, 3H); MS 468 (M-1). fq
-
Beispiel 147 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[3-(3,5-Dichlorphenoxy)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: [3-({[3-(3,5-Dichlor-phenoxy)-benzyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,21 – 7,33 (m,
4H), 7,15 (d, 2H), 7,03 – 7,04
(m, 2H) 6,88 – 6,90
(m, 1H), 6,84 (s, 2H), 3,78 (d, 4H), 3,66 (s, 3H), 3,59 (s, 2H),
1,82 (bs, 1H).
- Schritt B: [3-({[3-(3,5-Dichlorphenoxy)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,81 – 7,17 (m,
11H), 4,31 (d, 4H), 3,65 (s, 3H), 3,58 (s, 2H), 2,80 (s, 3H).
- Schritt C: [3-({[3-(3,5-Dichlorphenoxy)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,07 – 7,35 (m,
8H), 6,92 – 6,93
(m, 2H), 6,82 (s, 1H), 4,32 (d, 4H), 3,62 (s, 2H), 2,81 (s, 3H).
-
Beispiel 148 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-pyrimidin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Pyrimidin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,77 (d,
2H), 8,37 (d, 2H), 7,44 (d, 2H), 7,23 – 7,29 (m, 3H), 7,14 – 7,16 (m,
2H), 3,86 (s, 2H), 3,79 (s, 2H), 3,66 (s, 2H), 3,60 (s, 2H); MS
348 (M + 1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyrimidin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,83 (s,
2H), 8,43 (s, 2H), 7,44 – 7,49
(m, 2H), 7,23 – 7,33
(m, 5H), 4,37 – 4,41
(m, 4H), 3,71 (s, 3H), 3,61 – 3,68
(m, 2H), 2,82 (s, 3H); MS 426 (M + 1).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyrimidin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,82 (d,
2H) 8,15 (d, 2H), 7,30 (d, 2H), 7,24 – 7,27 (m, 3H), 7,15 – 7,17 (m,
1H), 7,03 (s, 1H), 4,42 (s, 2H), 4,37 (s, 2H), 3,52 (s, 2H), 2,90
(s, 3H).
-
Beispiel 149 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-thiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Thiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,82 – 7,91 (m,
3H), 7,38 – 7,40
(m, 2H), 7,22 – 7,29
(m, 4H), 7,14 – 7,16
(m, 1H), 3,82 (s, 2H), 3,78 (s, 2H), 3,66 (s, 3H), 3,59 (s, 2H);
MS 353 (M + 1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-thiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,92 (d,
2H), 7,84 (d, 1H), 7,17 – 7,37
(m, 7H), 4,33 (d, 4H), 3,67 (s, 3H), 3,59 (s, 2H), 2,80 (s, 3H);
MS 431 (M+1).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-thiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,98 – 7,85 (m,
10H), 4,30 – 4,40
(d, 4H), 3,45 (s, 2H), 2,82 (s, 3H); MS 415 (M-1).
-
Beispiel 150 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[(4-Benzyl-3-hydroxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Benzyl-3-hydroxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,24 – 7,43 (m,
11H), 7,16 (d, 1H), 6,93 (d, 2H), 3,78 (s, 2H), 3,74 (s, 2H), 3,68
(s, 3H), 3,61 (s, 2H); MS 376 (M+1).
- Schritt B: (3-{[(4-Benzyl-3-hydroxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,43 (m,
12H), 6,94 (d, 2H), 4,30 (s, 2H), 4,26 (s, 2H), 3,69 (s, 3H), 3,62
(s, 2H), 2,75 (s, 3H); MS 475 (M+22).
- Schritt C: (3-{[(4-Benzyl-3-hydroxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,43 (m,
12H), 6,93 (d, 2H), 4,29 (s, 2H), 4,25 (s, 2H), 3,64 (s, 2H), 2,74
(s, 3H); MS 438 (M-1).
-
Beispiel 151 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-pyrazin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Pyrazin-2-yl-benzyl)amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,00 (s,
1H), 8,60 (s, 1H), 7,96 – 7,98
(m, 2H), 7,46 – 7,48
(m, 2H), 7,11 – 7,30
(m, 4H), 3,77 – 3,88 (m,
4H), 3,58 – 3,69
(m, 5H); MS 348 (M+1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyrazin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,03 (s,
1H), 8,63 – 8,64
(m, 1H), 8,52 (d, 1H), 8,00 (d, 2H), 7,46 (d, 2H), 7,21 – 7,34 (m, 4H),
4,41 (s, 2H), 4,36 (s, 2H), 3,70 (s, 3H), 3,62 (s, 2H), 2,83 (s,
3H); MS 426 (M+1).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyrazin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,96 (s,
1H), 8,61 – 8,62
(m, 1H), 8,56 – 8,57
(m, 1H), 7,78 (d, 2H), 7,34 (d, 2H), 7,16 – 7,30 (m, 3H), 7,05 (s, 1H),
4,42 (s, 2H), 4,38 (s, 2H), 3,52 (s, 2H), 2,91 (s, 3H); MS 410 (M-1).
-
Beispiel 152 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-phenoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Phenoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,34 (m,
7H), 7,17 – 7,19
(m, 2H), 7,06 – 7,11
(m, 2H), 6,96 – 7,00
(m, 4H), 3,79 (d, 4H), 3,69 (s, 3H), 3,63 (s, 2H); MS 362 (M+1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-phenoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,37 (m,
9H), 7,12 (t, 1H), 6,95 – 7,01
(m, 3H), 4,32 (d, 4H), 3,69 (s, 3H), 3,62 (s, 2H), 2,79 (s, 3H);
457 (M+18).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-phenoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,22 – 7,36 (m,
9H), 7,12 (t, 1H), 6,94 – 7,01
(m, 3H), 4,32 (d, 4H), 3,65 (s, 2H), 2,79 (s, 3H); MS 424 (M-1).
-
Beispiel 153 (Referenzbeispiel)
-
[3-({Methansulfonyl-[4-(4-methyl-[1,2,3]triazol-1-yl)-benzyl]amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: [3-{[4-(4-Methyl-[1,2,3]triazol-1-yl)-benzyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,55 (d,
2H), 7,33 (d, 2H), 7,16 – 7,30
(m, 4H), 3,84 (t, 2H), 3,77 (s, 4H), 3,68 (s, 3H), 3,61 (s, 2H),
2,59 (t, 2H), 2,31 (bs, 1H), 2,14 (t, 2H); MS 353 (MH+).
- Schritt B: [3-({Methansulfonyl-[4-(4-methyl-[1,2,3]triazol-1-yl)-benzyl]amino}-methyl)-phenyl]-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,61 (d,
2H), 7,20 – 7,33
(m, 6H), 4,30 (s, 4H), 3,86 (t, 2H), 3,69 (s, 3H), 3,62 (s, 2H),
2,77 (s, 3H), 2,61 (t, 2H), 2,17 (t, 2H).
- Schritt C: [3-({Methansulfonyl-[4-(4-methyl-[1,2,3]triazol-1-yl)-benzyl)amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,43 (d,
2H), 7,14 – 7,31
(m, 5H), 7,05 (s, 1H), 4,28 (d, 4H), 3,82 (t, 2H), 3,50 (s, 2H), 2,82
(s, 3H), 2,60 (t, 2H), 2,13 (t, 2H).
-
Beispiel 154 (Referenzbeispiel)
-
[3-({Methansulfonyl-[4-(2-oxo-pyrrolidin-1-yl)-benzyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A: [3-({[4-(2-Oxo-pyrrolidin-1-yl)-benzyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,63 – 7,68 (m,
1H), 7,52 – 7,58
(m, 2H), 7,41 – 7,47
(m, 2H), 7,17 – 7,36
(m, 4H), 3,90 (s, 2H), 3,83 (s, 2H), 3,69 (s, 3H), 3,63 (s, 2H),
2,34 (s, 3H); MS 351 (MH+).
- Schritt B: [3-({Methansulfonyl-[4-(2-oxo-pyrrolidin-1-yl)-benzyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,57 (s,
1H), 7,41 – 7,48
(m, 4H), 7,25 – 7,30
(m, 1H), 7,17 – 7,20
(m, 3H), 4,36 (s, 2H), 4,14 (s, 2H), 3,68 (s, 3H), 3,61 (s, 2H),
2,86 (s, 3H), 2,33 (s, 3H).
- Schritt C: [3-({Methansulfonyl-[4-(2-oxo-pyrrolidin-1-yl)-benzyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,58 (s,
1H), 7,13 – 7,39
(m, 8H), 4,40 (s, 2H), 4,37 (s, 2H), 3,56 (s, 2H), 2,91 (s, 3H),
2,29 (s, 3H).
-
Beispiel 155 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{3-[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester. In
Schritt A wurde Triethylamin durch N,N-Diisopropylethylamin ersetzt.
MS 348 (M+1).
- Schritt B: 5-{3-[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
MS 443 (M+18).
- Schritt C: 5-{3-[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H,J = 3,8), 6,50 – 6,80
(m, 4H), 4,40 (s, 2H), 3,23 (m, 2H), 2,80 (m, 2H), 1,70 (m, 2H,);
MS 400 (M+1), 398 (M-1).
-
Beispiel 156
-
(3-{[(4-Ethoxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,16 – 7,31 (m,
6H), 6,83 (d, 2H), 4,27 (s, 2H), 4,22 (s, 2H), 3,99 (q, 2H), 3,62
(s, 2H), 2,71 (s, 3H), 1,38 (t, 3H); 376 (M-1).
-
Beispiel 157 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[(4-Dimethylamino-benzyl)-methansulfony-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,14 – 7,37 (m,
6H), 6,66 (d, 2H), 4,27 (s, 2H), 4,19 (s, 2H), 3,61 (s, 2H), 2,91
(s, 6H), 2,69 (s, 3H); 375 (M-1).
-
Beispiel 158 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[(4-Cyclohexyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,16 (m,
8H), 4,31 (s, 2H), 4,28 (s, 2H), 3,64 (s, 2H), 2,75 (s, 3H), 2,48
(m, 1H), 1,83 (m, 5H), 1,38 (m, 5H).
-
Beispiel 159 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[(4-Dimethylamino-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-[3-(4-Dimethylamino-benzylamino)-propyl]-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
Die Titelverbindung von Schritt A wurde gemäß dem Verfahren, das in Schritt
A von Beispiel 141 beschrieben ist, hergestellt, außer daß Triethylamin
durch N,N-Diisopropylethylamin ersetzt wurde.
- Schritt B: 5-{3-[(4-Dimethylamino-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester. MS
411 (M+1).
- Schritt C: 5-{3-[(4-Dimethylamino-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H), 7,15 (d, 2H), 6,72 (m, 3H), 4,43 (s, 2H), 3,22 (m, 2H), 2,95
(s, 6H), 2,85 (m, 2H), 2,80 (s, 3H), 1,82 (m, 2H); MS 395 (M-1).
-
Beispiel 160
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-pentyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-[(4-Pentyl-benzylamino)-methyl]-phenyl}-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,29 – 7,12 (m,
8H), 3,78 (s, 2H), 3,76 (s, 2H), 3,68 (s, 3H), 3,61 (s, 2H), 2,57
(t, 2H), 1,59 (t, 2H), 1,59 (t, 2H), 1,31 (m, 4H), 0,88 (t, 3H);
MS 340 (M+1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-pentyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,14 (m,
8H), 4,31 (s, 2H), 4,29 (s, 2H), 3,69 (s, 3H), 3,62 (s, 2H), 2,75
(s, 3H), 2,59 (t, 2H), 1,59 (m, 2H), 1,31 (m, 4H), 0,88 (t, 3H).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-pentyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,34 – 7,13 (m,
8H), 4,31 (s, 2H), 4,28 (s, 2H), 3,66 (s, 2H), 2,75 (s, 3H), 2,58
(t, 2H), 1,59 (m, 4H), 1,31 (m, 4H), 0,88 (t, 3H); MS 402 (M-1).
-
Beispiel 161
-
(3-{[(4-Isopropoxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-[(4-Isopropoxy-benzylamino)-methyl]-phenyl}-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,29 – 7,15 (m,
6H), 6,84 (d, 2H), 4,52 (m, 1H), 3,78 (s, 2H), 3,72 (s, 2H), 3,68
(s, 3H), 3,61 (s, 2H), 1,32 (d, 6H).
- Schritt B: (3-{[(4-Isopropoxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,19 (m,
6H), 6,84 (d, 2H), 4,53 (m, 1H), 4,30 (s, 2H), 4,25 (s, 2H), 3,69
(s, 3H), 3,66 (s, 2H), 3,62 (s, 2H), 2,75 (s, 3H), 1,32 (d, 6H).
Schritt C: (3-{[(4-Isopropoxy-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,33 – 7,17 (m,
6H), 6,83 (d, 2H), 4,52 (m, 1H), 4,29 (s, 2H), 4,24 (s, 2H), 3,65
(s, 2H), 2,74 (s, 3H), 1,32 (d, 6H); MS 390 (M-1).
-
Beispiel 162 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-pyrimidin-5-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-[(4-Pyrimidin-5-yl-benzylamino)-methyl]-phenyl}-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,19 (s, 1H),
8,95 (s, 2H), 7,52 (m, 4H), 7,32 – 7,15 (m, 4H), 3,88 (s, 2H),
3,82 (s, 2H), 3,69 (s, 3H), 3,63 (s, 2H).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyrimidin-5-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester.
MS 425 (M+).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyrimidin-5-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,20 (s,
1H), 8,95 (s, 2H), 7,52 (d, 2H), 7,43 (d, 2H), 7,34 – 7,15 (m,
4H), 4,41 (s, 2H), 4,37 (s, 2H), 3,65 (s, 2H), 2,86 (s, 3H); MS
410 (M-1).
-
Beispiel 163
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-methyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
Schritt A: Reduktive Aminierung
-
(3-{[(4-Methyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
-
Eine
Lösung
aus 4-Methylbenzylamin (0,097 ml, 0,76 mmol) und (3-Formyl-phenyl)-essigsäureethylester
(138 mg, 0,72 mmol) in MeOH (2 ml) wurde für 3 h bei Raumtemperatur gerührt. Die
Reaktion wurde auf 0 °C
abgekühlt
und NaBH4 (43 mg, 1,15 mmol) wurde zugegeben.
Nach dem Rühren
bei Raumtemperatur für 10
Minuten wurde ein 1 : 1-Gemisch aus gesättigtem wässerigem NaHCO3 :
H2O zugegeben. Das Produkt wurde in CH2Cl2 (3 x) extrahiert
und die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert, wodurch
die Titelverbindung (231 mg) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,30 (m, 8H), 4,14 (q, 2H),
3,83 (d, 4H), 3,78 (s, 2H), 2,34 (s, 3H), 1,25 (t, 3H); MS 298 (M+1).
-
Schritt B: Sulfonamidbildung
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-methyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
-
Zu
einer Lösung
aus (3-{[(4-Methyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
(119 mg, 0,401 mmol) und Triethylamin (0,61 ml, 0,726 mmol) in CH2Cl2 (2 ml) wurde
bei 0 °C
Methansulfonylchlorid (0,031 ml, 0,405 mmol) zugegeben. Die Reaktion
wurde bei Raumtemperatur für
2,5 h gerührt
und 1 N HCl wurde zugegeben. Das Produkt wurde in CH2Cl2 (3 x) extrahiert. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Das Produkt wurde durch Mitteldruckchromatographie (3 : 1 Hexane
: EtOAc) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (101,4 mg) erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,36 (m,
8H), 4,27 - 4,30 (m, 4H), 4,14 (q, 2H), 3,60 (s, 2H), 2,74 (s, 3H),
2,33 (s, 3H); MS 376 (M+1).
-
Schritt C: Esterhydrolyse
-
Schritt C:(3-{[Methansulfonyl-(4-methyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
Zu
einer Lösung
aus (3-{[Methansulfonyl-(4-methylbenzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester
(101,4 mg, 0,27 mmol) in MeOH (3 ml) wurde wässeriges NaOH (2N, 0,4 ml)
zugegeben. Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 1 h gerührt und
wurde mit einem 1 : 1-Gemisch aus 1N HCl und Wasser verdünnt. Das
Produkt wurde in CH2Cl2 (3
x) extrahiert und die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert
und konzentriert, wodurch die Titelverbindung (87 mg) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,34 (m,
8H), 4,28 (d, 4H), 3,65 (s, 2H), 2,75 (s, 3H), 2,33 (s, 2H); MS
346 (M-1).
-
Beispiele 164 – 170
-
Die
Beispiele 164 bis 170 wurden in analoger Weise zu Beispiel 163,
ausgehend von den entsprechenden Aldehyd- und Aminreagenzien in
Schritt A, gefolgt von der Bildung des gewünschten Sulfonamid in Schritt B
und Esterhydrolyse in Schritt C hergestellt.
-
Beispiel 164
-
(3-{[(4-tert-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-[(4-tert-Butyl-benzylamino)-methyl]-phenyl}-essigsäureethleter. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32 – 7,34 (m,
2H), 7,24 – 7,27
(m, 5H), 7,15 – 7,16
(m, 1H), 4,13 (q, 2H), 3,77 (d, 4H), 3,59 (s, 2H), 1,30 (s, 9H), 1,21 – 1,26 (m,
3H); MS 340 (M++ 1).
- Schritt B: (3-{[(4-tert-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,37 (m,
8H), 4,30 (d, 4H), 4,14 (q, 2H), 3,60 (s, 2H), 2,76 (S, 3H), 1,31
(s, 9H), 1,25 (t, 3H).
- Schritt C: (3-{[(4-tert-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,36 (m,
8H), 4,31 (s, 2H), 4,28 (s, 2H), 3,64 (s, 2H), 2,75 (s, 3H), 1,30
(s, 9H); MS 388 (M+-1).
-
Beispiel 165
-
(3-{[(4-tert-Benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-[(4-tert-Butyl-benzylamino)-methyl]-phenoxy}-essigsäuremethylester.
- Schritt B: (3-{[(4-tert-Benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäuremethylester.
- Schritt C: (3-{[{4-tert-Benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,36 (m,
5H), 6,84 – 6,95
(m, 3H), 4,66 (s, 2H), 4,30 (s, 4H), 2,77 (s, 3H), 1,30 (s, 9H);
MS 404 (M-1).
-
Beispiel 166
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,34 – 7,36 (m,
2H), 7,14 – 7,16
(m, 3H), 7,21 – 7,32
(m, 3H), 4,10 – 4,16
(m, 2H), 3,77 (d, 4H), 360 (s, 2H), 1,21 – 1,25 (m, 3H); MS 368 (M +
1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,15 – 7,33 (m,
8H), 4,31 (d, 4H), 4,14 (q, 2H), 3,58 (s, 2H), 2,81 (s, 3H), 1,25
(t, 3H); MS 446 (M + 1).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,10 – 7,32 (m,
8H), 4,30 (s, 4H), 3,62 (s, 2H), 2,80 (s, 3H); MS 416 (M-1).
-
Beispiel 167 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[3-(4-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- Schritt A:[3-({[3-(4-Chlor-phenyl)-propyl]-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäureethylester.
- Schritt B: [3-({[3-(4-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäureethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,18 – 7,31 (m,
6H), 6,95 (d, 2H), 4,34 (s, 2H), 4,11 (q, 2H), 3,59 (s, 2H), 3,13 – 3,19 (m,
2H), 2,80 (s, 3H), 2,49 (t, 2H), 1,74 – 1,82 (m, 2H), 1,23 (t, 3H);
MS 424 (M+1).
- Schritt C: [3-({[3-(4-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure. MS
393,9 (M-1).
-
Beispiel 168
-
(3-{[Methansulfonyl-(3-trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-{[(3-Trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester.
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(3-trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäureethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,13 – 7,40 (m,
8H), 4,33 (d, 4H), 4,14 (q, 2H), 3,59 (s, 2H), 2,82 (s, 3H), 1,25
(t, 3H); MS 446 (MH+).
- Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(3-trifluormethoxy-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. MS
417 (M-1).
-
Beispiel 169 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[2-(3-Chlor-phenylsulfanyl)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,98 – 7,37 (m,
8H), 4,32 (s, 2H), 3,60 (s, 2H), 3,28 (m, 2H), 2,81 – 2,93 (m,
5H); 412 (M-1).
-
Beispiel 170 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[4-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-benzyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenyl]-essigsäure
-
-
Beispiel 171 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-tiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure
-
Schritt A: Reduktive Aminierung
-
{3-[(4-Thiazol-2-yl-benzylamino)-methyl]-phenoxy}-essigsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus (3-Aminomethyl-phenoxy)-essigsäure-tert-butylester (0,14 g,
0,59 mmol) und 4-Thiazol-2-yl-benzaldehyd
(0,105 g, 0,55 mmol) in 2 ml MeOH wurde bei Raumtemperatur für 1,5 Stunden
gerührt. Nach
der Abkühlung
auf 0 °C
wurde NaBH4 (0,033 g, 0,88 mmol) zugegeben
und die Reaktion wurde für
10 Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde mit wässerigem
gesättigtem
NaHCO3 : H2O (1:1)
gequencht und das MeOH wurde im Vakuum entfernt. Das Produkt wurde
in CH2Cl2 extrahiert
und die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert, wodurch ein braunes Öl erhalten wurde. Das Produkt
wurde über
Flashchromatographie auf Kieselgel (6/4 EtOAc/Hexane) gereinigt,
wodurch die Titelverbindung von Schritt A (0,140 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,91 (d,
2H), 7,82 (s, 1H), 7,40 (d, 2H), 7,23 – 7,38 (m, 2H), 6,94 (m, 2H),
6,78 (d, 1H), 4,49 (s, 2H), 3,80 (s, 2H), 3,76 (s, 2H), 1,45 (s,
9H); MS 411 (M+1).
-
Schritt B: Sulfonamidbildung
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-thiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus ({3-[(4-Thiazol-2-yl-benzylamino)-methyl]-phenoxy}-essigsäure-tert-butylester (0,045
g, 0,109 mmol), Triethylamin (16,8 ml, 0,120 mmol) und Methansulfonylchlorid
(8,6 ml, 0,11 mmol) in 2 ml CH2,-Cl2 wurde bei Raumtemperatur für 2 Stunden
gerührt.
Die Reaktion wurde mit Wasser gequencht. Die wässerige Lösung wurde mit CH2Cl2 gewaschen und die organische Lösung würde über Na2SO4 getrocknet, filtriert
und konzentriert. Das Produkt wurde über Flashchromatographie auf
Kieselgel (1/1 EtOAc/Hexane) gereinigt, wodurch die Titelverbindung
von Schritt B als ein klares Öl
erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,97
(d, 2H), 7,85 (s, 1H), 7,35 (m, 3H), 7,32 (m, 1H), 6,80 – 6,90 (m,
3H), 4,48 (s, 2H), 4,36 (s, 2H), 4,29 (s, 2H), 2,79 (s, 3H), 1,47
(s, 9H); MS 489 (M+1).
-
Schritt C: Esterhydrolyse
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-thiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure
-
Eine
Lösung
aus (3-{[Methansulfonyl-(4-tiazol-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure-tert-butylester (0,074
g) in 2 ml CH2,Cl2 wurde
auf 0 °C
abgekühlt
und 2 ml Trifluoressigsäure
wurden zugegeben. Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 2 Stunden
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde durch Eindampfung unter Azeotropbildung mit CH2Cl2 entfernt, wodurch die Titelverbindung (40
mg) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,94
(bs, 1H), 8,14 (s, 1H), 7,81 (d, 2H), 7,55 (s, 1H), 7,37 (d, 2H),
7,18 (m, 1H), 6,90 (d, 1H), 6,80 (d, 1H), 6,63 (s, 1H), 4,58 (s,
2H), 4,35 (s, 2H), 4,29 (s, 2H), 2,93 (s, 3H); MS 431 (M-1).
-
Beispiele 172 – 178
-
Die
Beispiele 172 bis 178 wurden in analoger Weise zu Beispiel 171,
ausgehend von den entsprechenden Aldehyd- und Aminreagenzien in
Schritt A, gefolgt von der Bildung des gewünschten Sulfonamids in Schritt B
und Esterhydrolyse in Schritt C hergestellt.
-
Beispiel 172 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-pyridin-2-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäurehydrochloridsalz
-
Das
TFA-Salz, das in Schritt C isoliert wurde, wurde zu dem HCl-Salz
durch Addition von 2 Äquivalenten
von 1N HCl umgewandelt, gefolgt von Entfernung von Wasser und Trocknen
im Vakuum. MS 427 (M+1), 425 (M-1).
-
Beispiel 173 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[(2-Benzylsulfanyl-ethyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{3-[(2-Benzylsulfanyl-ethyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,52 (d,
1H), 7,19 – 7,29
(m, 5H), 6,73 (d, 1H), 3,68 (s, 2H), 2,83 (t, 2H), 2,71 (t, 2H),
2,53 – 2,59
(m, 4H), 1,81 (t, 2H), 1,54 (s, 9H); MS 392 (M+1).
- Schritt B: 5-{3-[(2-Benzylsulfanyl-ethyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,52 (d,
1H), 7,22 – 7,30
(m, 5H), 6,74 (d, 1H), 3,71 (s, 2H), 3,23 (t, 2H), 3,06 – 3,15 (m,
2H), 2,77 – 2,82
(m, 5H), 2,58 (t, 2H), 1,54 (s, 9H); MS 470 (M+1).
- Schritt C: 5-{3-[(2-Benzylsulfanyl-ethyl)-methansulfonyl-amino]propyl}-thiophen-2-carbonsäure. MS
412 (M-1).
-
Beispiel 174 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(Biphenyl-2-yloxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[2-(Biphenyl-2-yloxy)-ethyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,49 – 7,52 (m,
3H), 7,24 – 7,39
(m, 5H), 6,90 – 7,20
(m, 2H), 6,69 (d, 1H), 4,08 (t, 2H), 2,89 (t, 2H), 2,74 (t, 2H),
2,57 (t, 2H), 2,22 (bs, 1H) 1,71 – 1,79 (m, 2H), 1,55 (s, 9H);
MS 438 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[2-(Biphenyl-2-yloxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. MS 460
(M-56).
- Schritt C: 5-(3-{[2-(Biphenyl-2-yloxy-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. MS
458 (M-1).
-
Beispiel 175 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(1H-Indol-3-yl)propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(1H-Indol-3-yl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,11 (s,
1H), 7,49 – 7,57
(m, 2H), 7,32 (d, 1H), 7,07 – 7,18
(m, 2H), 6,96 (s, 1H), 6,71 (d, 1H), 2,68 – 2,81 (m, 8H), 1,91 – 2,06 (m,
4H), 1,54 (s, 9H); MS 399 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[3-(1H-Indol-3-yl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,07 (bs,
1H), 7,50 – 7,55
(m, 2H), 7,34 – 7,36
(m, 1H), 7,08 – 7,20
(m, 2H), 6,98 – 6,99
(m, 1H), 6,70 (d, 1H), 3,66 (s, 2H), 3,15 – 3,25 (m, 4H), 3,05 – 3,11 (m,
1H), 2,73 – 2,85
(m, 6H), 1,88 – 2,04
(m; 4H), 1,55 (s, 9H); MS 475 (M-1).
- Schritt C: 5-(3-{[3-(1H-Indol-3-yl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. MS
419 (M-1).
-
Beispiel 176
-
5-{3-[(4-tert-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{3-[(4-tert-Butyl-benzyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,51 (d,
1H), 7,33 (d, 2H), 7,23 – 7,25
(m, 2H), 6,72 (d, 1H), 3,74 (s, 2H), 2,87 (t, 2H), 2,69 (t, 2H), 1,90
(t, 2H), 1,54 (s, 9H), 1,29 (s, 9H); MS 388 (M+1).
- Schritt B: 5-{3-[(4-tert-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,47 – 7,49 (m,
1H), 7,34 – 7,36
(m, 2H), 7,23 – 7,25
(m, 2H), 6,59 (d, 1H), 4,33 (s, 2H), 3,21 (t, 2H), 2,81 (s, 3H),
2,73 (t, 2H), 1,83 (t, 2H), 1,54 (s, 9H), 1,30 (s, 9H); MS 483 (M+18).
- Schritt C: 5-{3-[(4-tert-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,64 (d,
1H), 7,36 (d, 1H), 7,25 – 7,26
(m, 2H), 6,66 (d, 1H), 4,34 (s, 2H), 3,23 (t, 2H), 2,82 (s, 3H),
2,77 (t, 2H), 1,79 – 1,87
(m, 2H), 1,30 (s, 9H); MS 408 (M-1).
-
Beispiel 177 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(3-Chlor-phenylsulfanyl)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[2-(3-Chlor-phenylsulfanyl)-ethyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuretert-buty
lester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,48 – 7,53 (m,
1H), 7,12 – 7,31
(m, 4H), 6,74 (q, 4H), 3,06 (t, 2H), 2,85 (q, 4H), 2,65 (t, 2H),
1,80 – 1,87
(m, 2H), 1,55 (s, 9H); MS 412 (MH+).
- Schritt B: 5-(3-{[2-(3-Chlor-phenylsulfanyl)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,52 (d,
1H), 7,14 – 7,31
(m, 4H), 6,75 (d, 1H), 3,31 – 3,35
(m, 2H), 3,21 (t, 2H), 3,11 – 3,15
(m, 2 H), 2,82 – 2,87
(m, 2H), 2,82 (s, 3H), 1,94 (t, 2H), 1,54 (s, 9H); MS 508 (M+18).
- Schritt C: 5-(3-{[2-(3-Chlor-phenylsulfanyl)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,72 (d,
1H), 7,31 (s, 1H), 7,15 – 7,25
(m, 3H), 6,97 (d, 1H), 3,34 – 3,42
(m, 2H), 3,24 (t, 2H), 3,14 (t, 2H), 2,91 (t, 2H), 2,85 (s, 3H),
1,93 – 2,10
(m, 2H); MS 434 (M+1).
-
Beispiel 178 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[Methansulfonyl-(4-pyridin-3-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure
-
- Schritt A: {3-[(4-Pyridin-3-yl-benzylamino)-methyl]-phenoxy}-essigsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,81 (bs,
2H), 7,59 (d, 2H), 7,47 (m, 2H), 7,41 (m, 2H), 7,22 (t, 1H), 6,94
(m, 2H), 6,78 (m, 1H), 4,50 (s 2H), 3,82 (s, 2H), 3,78 (s, 2H),
1,45 (s, 9H); MS 405 (M+1).
- Schritt B: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyridin-3-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure-tert-butylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,83 (bs,
1H), 8,59 (m, 1H), 7,85 (m, 1H), 7,55 (m, 2H), 7,40 (d, 2H), 7,36
(m, 1H), 7,24 (m, 1H), 6,91 (d, 1H), 6,86 (m, 1H), 6,82 (dd, 1H),
4,49 (s, 2H), 4,39 (s, 2H), 4,32 (s, 2H), 2,81 (s, 3H), 1,48 (s,
9H); MS 483 (M+1). Schritt C: (3-{[Methansulfonyl-(4-pyridin-3-yl-benzyl)-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäure. MS
425 (M-1).
-
Beispiel 179 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Brom-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
Schritt A: Reduktive Aminierung
-
5-(3-{[3-(3-Brom-phenyl)-propyl]-amino}-propyl-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Die
Titelverbindung wurde aus 5-(3-Amino-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tertbutylesterhydrochlorid und
3-(3-Brom-phenyl)-propionaldehyd
gemäß dem Verfahren,
das in Schritt A von Beispiel 141 beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,50 (d,
1H), 7,28 – 7,30
(m, 2H), 7,06 – 7,14
(m, 2H), 6,75 (d, 1H), 2,85 (t, 2H), 2,65 – 2,78 (m, 4H), 2,60 (t, 2H),
1,92 – 2,04
(m, 4H), 1,52 – 1,54
(m, 9H); MS 438 (M+).
-
Schritt B: Sulfonamidbildung
-
5-(3-{[3-(3-Brom-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuretert-butylester
-
Die
Titelverbindung wurde aus 5-(3-{[3-(3-Brom-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuretert-butylester
unter Verwendung des Verfahrens, das in Schritt B von Beispiel 141
beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR (400
MHz, CDCl3) δ 7,52 (d, 1H), 7,30 – 7,32 (m,
2H), 7,07 – 7,16
(m, 2H), 6,74 (d, 1H), 3,15 – 3,20
(m, 4H), 2,84 (t, 2H), 2,80 (s, 3H), 2,59 (t, 2H), 1,85 – 1,98 (m,
4H), 1,54 (s, 9H); MS 533(M+17).
-
Schritt C: Esterhydrolyse
-
5-(3-{[3-(3-Brom-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wurde aus 5-(3-{[3-(3-Brom-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
unter Verwendung des Verfahrens, das in Schritt C von Beispiel 171
beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR (400
MHz, CDCl3) δ 7,71 (d, 1H), 7,31 – 7,33 (m,
2H), 7,08 – 7,17
(m, 2H), 6,84 (d, 1H), 3,11 – 3,22
(m, 4H), 2,90 (t, 2H), 2,81 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 1,82 – 1,99 (m,
4H); MS 458 (M-1).
-
Beispiel 180
-
Beispiel
180 wurde in analoger Weise zu Beispiel 179, ausgehend von den entsprechenden
Aldehyd- und Aminreagenzien in Schritt A, gefolgt von der Bildung
des gewünschten
Sulfonamids in Schritt B und Esterhydrolyse in Schritt C hergestellt.
-
Beispiel 180 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{(Butan-1-sulfonyl)-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester.
Die Titelverbindung wurde gemäß dem Verfahren,
das in Schritt A von Beispiel 179 beschrieben ist, hergestellt,
außer daß Diisopropylethylamin
anstelle von Triethylamin verwendet wurde.
- Schritt B: 5-(3-{(Butan-1-sulfonyl)-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butlester. MS 531
(M+18).
- Schritt C: 5-(3-{(Butan-1-sulfonyl)-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,72 (d,
1H, J = 4,0), 7,00 – 7,40
(m, 4H), 6,70 (d, 1H, J = 4,0), 3,25 (m, 4H), 2,82 (m, 2H), 2,60
(m, 2H, 1,60 – 2,25
(m, 6H), 1,07 (t, 3H, J = 7,0); MS 457 (M-1).
-
Beispiel 181 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[Cyclopropancarbonyl-(2,3-dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
Schritt A: Reduktive Aminierung
-
5-{3-[(2,3-Dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester
-
Schritt
A wurde in analoger Weise zu Schritt A von Beispiel 163 durchgeführt.
-
Schritt B: Amidbildung
-
5-{3-[Cyclopropancarbonyl(2,3-dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester
-
Eine
Lösung
aus 5-{3-[(2,3-Dihydrobenzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester
(0,435 g, 0,125 mmol), DCC (0,0284 g, 0,137 mmol) und Cyclopropancarbonsäure (0,0119 g,
0,137 mmol) in 10 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
16 h gerührt.
Das Gemisch wurde filtriert und die Mutterlauge wurde im Vakuum
konzentriert. Der Rest wurde in 15 ml EtOAc gelöst und filtriert. Die organische
Lösung
wurde mit Wasser, gefolgt von Salzlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch die Titelverbindung von Schritt B als ein Öl (53 mg)
erhalten wurde. MS 416 (M+).
-
Schritt C: Esterhydrolyse
-
5-{3-[Cyclopropancarbonyl-(2,3-dihydro-benzo[1,4]dioxin-6-ylmethyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
Schritt
C wurde in analoger Weise zu Schritt C von Beispiel 141 durchgeführt. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (bs,
1H), 6,50 – 7,00
(m, 4H), 4,50 (s, 2H), 4,20 (bs, 4H), 3,32 (m, 2H), 2,70 (m, 2H),
1,70 – 1,80 (m,
2H), 1,00 – 0,70
(m, 4H); MS 402 (M+1), 400 (M-1).
-
Beispiele 182 – 184
-
Die
Beispiele 182 – 184
wurden in analoger Weise zu Beispiel 181, ausgehend von den entsprechenden
Aldehyd- und Aminreagenzien in Schritt A, gefolgt von der Bildung
des gewünschten
Amids in Schritt B und Esterhydrolyse in Schritt C hergestellt.
-
Beispiel 182 (Referenzbeispiel)
-
5-[3-(Benzofuran-2-ylmethyl-cyclopropancarbonyl-amino)-propyl]-thiophen-2-carbonsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (bs,
1H), 7,00 – 7,60
(m, 4H), 6,60 – 6,95
(m, 2H), 4,60 (s, 2H), 3,20 (m, 2H), 2,70 (m, 2H), 1,80 (m, 2H),
1,00 – 0,70
(m, 4H); MS 384 (M+1), 382 (M-1).
-
Beispiel 183 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-propionyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,74 (d,
1H), 7,30 – 7,00
(m, 4H), 6,73 (d, 1H), 3,20 (m, 4H), 2,92 (m, 2H), 2,71 (m, 2H),
2,20 (m, 2H), 1,89 – 1,70
(m, 4H), 1,20 (t, 3H); MS 392 (M-1).
-
Beispiel 184 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{Acetyl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
MS 352 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{Acetyl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
MS 394 (M+1).
- Schritt C: 5-(3-{Acetyl-[3-(3-chlor-phenyl]-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H, J = 4,0), 7,00 – 7,60
(m, 4H), 6,80 (d, 1H, J = 4,0), 3,25 (m, 4H), 2,82 (m, 2H), 2,60
(m, 2H), 2,20 (s, 3H), 1,60 – 2,00
(m, 2H); MS 378 (M-1), 380 (M+1).
-
Beispiel 185
-
5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
Schritt A: Reduktive Aminierung
-
5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethyl
-
Ein
Gemisch aus 4-Butylbenzaldehyd (250 mg, 1,541 mmol), 5-(3-Amino-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylesterhydrochlorid
(403 mg, 1,695 mmol) und Na2SO4 (2,189
g, 15,41 mmol) in MeOH (10 ml) wurde unter Rückfluß für 4,5 h erhitzt und zusätzliches
Na2SO4 (2,19 g)
wurde zugegeben. Die Reaktion wurde unter Rückfluß für 1 h erhitzt und wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt.
Die Feststoffe wurden mit Hilfe von MeOH abfiltriert und die flüchtigen
Bestandteile wurden im Vakuum entfernt. Der Rest wurde in THF (10
ml) und CH2Cl2 (10
ml) gelöst
und die Lösung
wurde auf 0 °C
abgekühlt.
Essigsäure
(185 mg, 3,082 mmol) wurde zugegeben, gefolgt von Natriumtriaceto xytetrahydridoborat
(653 mg, 3,082 mmol) und die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 16 h gerührt. Die
Reaktion wurde mit EtOAc verdünnt
und die organische Lösung
wurde mit wässerigem
NaHCO3, gefolgt von Salzlösung gewaschen.
Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (99 : 1 CHCl3 :
MeOH bis 97,5 : 2,5 CHCl3: MeOH) ergab die
Titelverbindung (309 mg). MS 346 (MH+).
-
Schritt B: Sulfonamidbildung
-
5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester
-
Die
Titelverbindung wurde unter Verwendung des Verfahrens, das in Schritt
B von Beispiel 141 beschrieben ist, hergestellt, außer daß N-Methylmorpholin
anstelle von Triethylamin verwendet wurde.
-
Schritt C: Esterhydrolyse
-
5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wurde unter Verwendung des Verfahrens, das in Schritt
C von Beispiel 141 beschrieben ist, hergestellt. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,72 (d, 1H, J = 4,0), 7,00 – 7,40 (m,
4H), 6,70 (d, 1H), J = 4,0), 3,22 (t, 2H, J = 6,8), 2,65 (t, 2H,
J = 6,8), 1,60 – 2,25
(m, 6H), 1,02 – 1,10
(m, 6H); MS 436 (M-1), 438 (P+1).
-
Beispiel 186 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[(Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonyl)-(4-butyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
Schritt A: Sulfonamidbildung
-
(3-{[(Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonyl)-(4-butyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester
-
Benzofurazan-4-sulfonylchlorid
(109 mg, 0,50 mmol) wurde zu einer Lösung aus {3-[(4-Butyl-benzylamino)-methyl]-phenyl}-essigsäuremethylester
(163 mg, 0,50 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin (65 mg, 0,50 mmol)
in 1,2-Dichlorethan zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
für 20
h gerührt.
Die Reaktion wurde mit EtOAc verdünnt und die organische Lösung wurde
mit Wasser, gefolgt von Salzlösung
gewaschen. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch (3-{[(Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonyl)-(4-butyl-benzyl)amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester
erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,95
(d, 1H), 7,88 (d, 1H), 7,37 – 7,41
(m, 1H), 7,06 – 7,10
(m, 2H), 6,90 – 6,97
(m, 6H), 4,56 (s, 2H), 4,51 (s, 2H), 3,66 (s, 3H), 3,45 (s, 2H),
2,48 (t, 2H), 1,45 – 1,53
(m, 2H), 1,23 – 1,32
(m, 2H), 0,89 (t, 3H); MS 508 (M+18).
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
(3-{[(Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonyl)-(4-butyl-benzyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
Die
Titelverbindung wurde durch Hydrolyse von (3-{[(Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonyl)-(4-butyl-benzyl)-amino]-methylester
gemäß dem Verfahren,
das in Schritt C von Beispiel 138 beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,93 (d,
1H), 7,87 (d, 1H), 7,34 – 7,38
(m, 1H), 7,07 – 7,09
(m, 2H), 6,90 – 6,96 (m,
6H), 4,54 (s, 2H), 4,49 (s, 2H), 3,47 (s, 2H), 2,46 (t, 2H), 1,44 – 1,51 (m,
2H), 1,21 – 1,31
(m, 2H), 0,88 (t, 3H); MS 492 (M-1).
-
Beispiele 187 – 188
-
Die
Beispiele 187 bis 188 wurden in analoger Weise zu Beispiel 186 durch
Sulfonamidbildung aus dem entsprechenden Amin in Schritt A, gefolgt
von Esterhydrolyse in Schritt B hergestellt.
-
Beispiel 187
-
(3-{[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 4,30 (d,
4H), 3,69 (s, 3H), 3,61 (s, 2H), 2,82 – 2,86 (m, 2H), 2,59 (t, 2H),
1,78 – 1,84
(m, 2H), 1,58 (t, 2H).
- Schritt B: (3-{[(4-Butyl-benzyl)-(propan-1-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,12 – 7,32 (m,
8H), 4,30 (d, 4H), 3,64 (s, 2H), 2,81 – 2,90 (m, 2H), 2,59 (t, 2H),
1,74 – 1,83
(m, 2H), 1,54 – 1,61
(m, 2H), 1,31 – 1,40
(m, 2H), 0,87 – 0,97
(m, 6H); MS 416 (M+-1).
-
Beispiel 188 (Referenzbeispiel]
-
(3-{[(4-Butyl-benzyl)-(thiophen-2-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure
-
- Schritt A: (3-{[(4-Butyl-benzyl)-(thiophen-2-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäuremethylester. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,51 – 7,57 (m,
2H), 7,12 – 7,20
(m, 2H), 6,95 – 7,08
(m, 7H), 4,30 (d, 4H), 3,68 (s, 3H), 3,52 (s, 2H), 2,55 (t, 2H),
1,51 – 1,58
(m, 2H), 1,27 – 1,36
(m, 2H), 0,91 (t, 3H); MS 472 (M+1).
- Schritt B: (3-{[(4-Butyl-benzyl)-(thiophen-2-sulfonyl)-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,50 – 7,54 (m,
2H), 7,10 – 7,18
(m, 2H), 6,89 – 7,05
(m, 7H), 4,27 (d, 4H), 3,52 (s, 2H), 2,52 (t, 2H), 1,48 – 1,56 (m,
2H), 1,21 – 1,34
(m, 2H), 0,89 (t, 3H); MS 456 (M-1).
-
Beispiel 189 (Referenzbeispiel)
-
3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-benzoesäure
-
Schritt A: Sulfonamidbildung
-
3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-benzoesäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-benzoesäuremethylester
(50,3 mg, 0,145 mmol) und Triethylamin (32,4 mg, 0,32 mmol) in CH2Cl2 (10 ml) wurde
Methansulfonylchlorid (18,3 mg, 0,16 mmol) bei 0 °C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde für
24 h bei Raumtemperatur gerührt
und wurde mit CH2Cl2 verdünnt. Die
organische Lösung
wurde nacheinander mit wässeriger
HCl (5,5 %, 1 x), H2O (1 x), NaHCO3 (1 x) und Salzlösung (1 x) gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch das Titelprodukt von Schritt A als ein Öl (71 mg) erhalten wurde. MS
424 (M+1).
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
3-(3-{[3-(3-Chlor-phenylpropyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-benzoesäure
-
Die
Titelverbindung wurde durch Hydrolyse von 3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-benzoesäuremethylester
gemäß dem Verfahren,
das in Schritt C von Beispiel 141 beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,00 – 8,00 (m,
8H), 3,19 (m, 4H), 3,00 (s, 3H), 2,70 (m, 2H), 2,60 (m, 2H), 1,79 – 2,03 (m,
4H); MS 408 (M-1), 410 (M+1).
-
Beispiele 190 – 197
-
Die
Beispiele 190 bis 197 wurden in analoger Weise zu Beispiel 189 durch
Sulfonamidbildung aus dem entsprechenden Amin in Schritt A, gefolgt
von Esterhydrolyse in Schritt B hergestellt.
-
Beispiel 190 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester. MS
414 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl]-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,75 – 7,50 (m,
5H), 6,20 (d, 1H, J = 4), 2,95 (s, 3H), 2,80 (m, 2H), 2,65 (m, 2H),
1,80 – 2,00 (m,
4H); MS 398 (M-1), 400 (M+1).
-
Beispiel 191 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäuremethylester.
MS 418 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,00 – 7,30 (m,
14H), 3,20 (t, 2H, J = 6,8), 2,85 (s, 3H), 2,65 (t, 2H, J = 6,7),
1,90 (m, 2H); MS 402 (M-1), 404 (M+1).
-
Beispiel 192 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester.
MS 428 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,80 – 7,70 (m,
5H), 6,21 (d, 1H, J = 4), 3,22 (m, 4H), 2,81 (m, 2H), 2,62 (m, 2H),
1,80 – 2,20 (m,
6H), 1,05 (t, 3H, J = 7); MS 412 (M-1), 414 (M+1).
-
Beispiel 193
-
5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-ethansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-ethansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
MS 457 (M+18).
- Schritt B: 5-{3-[(4-Butyl-benzyl)-ethansulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H, J = 3,9), 7,00 – 7,40
(m, 4H), 6,72 (d, 1H, J = 3,8), 3,22 (t, 2H, J = 6,9), 2,60 (t,
2H, J = 7,0), 1,72 – 2,30
(m, 6H), 1,03 – 1,09
(m, 6H); MS 422 (M-1).
-
Beispiel 194 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester. MS
461 (M+18).
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,62 – 7,71 (m,
6H), 3,26 (m, 4H), 2,83 (m, 2H), 2,63 (m, 2H), 1,60 – 2,25 (m,
6H), 1,06 (t, 3H, J = 7,0); MS 428 (M-1), 429 (M+1).
-
Beispiel 195 Referenzbeispiel
-
3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-benzoesäure
-
- Schritt A: 3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-benzoesäuremethylester.
MS 438 (M+1).
- Schritt B: 3-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-ethansulfonyl-amino}-propyl)-benzoesäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,00 – 8,00 (m,
8H), 3,21 (m, 4H), 2,78 (m, 2H), 2,50 (m, 2H), 1,82 – 2,20 (m,
6H), 1,05 (t, 3H, J = 7,0); MS 422 (M-1), 424 (M+1).
-
Beispiel 196 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-(propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-{3-[[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-(propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
MS 476 (M+18).
- Schritt B: 5-{3-[[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-(propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (d,
1H, J = 4,0), 7,00 – 7,30
(m, 4H), 6,80 (d, 1H, J = 4,0), 3,20 (m, 4H), 2,70 (m, 4H), 2,50
(m 2H), 1,70 – 2,00
(m, 6H), 1,00 (t, 3H, J = 7,0); MS 444 (M+1), 442 (M-1).
-
Beispiel 197 (Referenzbeispiel)
-
5-{3-[[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-(3-chlor-propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
Schritt A: Sulfonamidbildung
-
5-{3-[[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-(3-chlor-propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Die
Titelverbindung von Schritt A wurde aus dem entsprechenden Ausgangsmaterial
in analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt A von Beispiel
189 beschrieben ist, hergestellt.
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
5-{3-[[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-(3-chlor-propan-1-sulfonyl-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wurde durch Hydrolyse von 5-{3-[[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-(3-chlor-propan-1-sulfonyl)-amino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
in analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt C von Beispiel
171 beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 6,60 – 7,72 (m, 6H), 3,19 (m, 4H),
2,79 (m, 2H), 2,60 (m, 2H), 1,60 – 2,20 (m, 6H); MS 477 (M-1).
-
Beispiel 198 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-hydroxyacetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
Schritt A: Amidbildung
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-hydroxyacetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
-
Eine
Lösung
aus 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
(80,7 mg, 0,23 mmol), Acetoxyessigsäure (30 mg, 0,25 mmol) und
DCC (52 mg, 0,25 mmol) in CH2Cl2 (10
ml) wurde für
24 h bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde filtriert und das Filtrat wurde konzentriert. Der
Rest wurde in EtOAc (15 ml gelöst
und wurde filtriert. Das Filtrat wurde nacheinander mit HCl (5,5
%, 1 x), H2O (1 x), NaHCO3 (1
x), Salzlösung
(1 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert
und konzentriert, wodurch das Produkt als ein Öl (90 mg) erhalten wurde. MS
452 (M+1).
-
Schritt B: Esterhydrolyse
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-hydroxyacetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wurde durch Hydrolyse von 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-hydroxyacetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
in analoger Weise zu dem Verfahren, das in Schritt C von Beispiel
141 beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 6,70 – 7,80 (m, 6H), 3,24 (m, 4H),
2,81 (m, 2H), 2,60 (m, 2H), 1,20 – 2,02 (m, 4H); MS 394 (M-1),
396 (M+1).
-
Beispiele 199 – 205
-
Die
Beispiele 199 bis 205 wurden in analoger Weise zu Beispiel 198 durch
Amidbildung aus dem entsprechenden Amin in Schritt A, gefolgt von
Esterhydrolyse in Schritt B hergestellt.
-
Beispiel 199 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclopropancarbonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclopropancarbonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclopropancarbonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,60 – 7,80 (m,
6H), 3,25 (m, 4H), 2,75 (m, 2H), 2,60 (m, 2H), 1,80 – 2,00 (m,
4H), 0,70 – 1,00
(m, 4H); MS 404 (M-1), 406 (M+1).
-
Beispiel 200 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclobutancarbonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclobutancarbonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl]-propyl]-cyclobutancarbonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,60 – 7,70 (m,
6H), 3,22 (m, 4H), 2,86 (m, 2H), 2,66 (m, 2H), 1,66 – 1,99 (m,
10H); MS 418 (M-1), 420 (M+1).
-
Beispiel 201 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methoxyacetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methoxyacetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure.
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methoxyacetyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,60 – 7,82 (m,
6H), 3,25 (m, 4H), 3,20 (s, 3H), 2,80 (t, 2H, J = 7,0), 2,60 (t,
2H, J = 7,0), 1,60 – 2,00
(m, 4H); MS 408 (M-1), 410 (M+1).
-
Beispiel 202 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{Butyryl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{Butyryl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
MS 422 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{Butyryl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,66 – 7,70 (m,
6H), 3,20 (m, 4H), 2,81 (m, 2H), 2,62 (m, 2H), 1,70 – 2,20 (m,
6H), 1,04 (t, 3H, J = 6,7); MS 408 (M+1), 406 (M-1).
-
Beispiel 203 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-propionyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-propionyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester.
MS 392 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-propionyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,80 – 7,70 (m,
5H), 6,21 (d, 1H, J = 3,9), 3,20 (m, 4H), 2,83 (m, 2H), 2,60 (m,
2H), 1,80 – 2,20
(m, 6H), 1,04 (t, 3H, J = 6,8); MS 376 (M-1), 378 (M+1).
-
Beispiel 204 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclopropancarbonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclopropancarbonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester.
MS 404 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-cyclopropancarbonyl-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,80 – 7,40 (m,
5H), 6,19 (d, 1H, J = 4,0), 3,25 (m, 4H), 2,81 (m, 2H), 2,60 (m,
2H), 1,60 – 2,00
(m, 4H); MS 388 (M-1), 390 (M+1).
-
Beispiel 205 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{Acetyl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure
-
- Schritt A: 5-(3-{Acetyl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester.
MS 378 (M+1).
- Schritt B: 5-(3-{Acetyl-[3-(3-chlor-phenyl)-propyl]-amino}-propyl)-furan-2-carbonsäure. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,82 – 7,70 (m,
5H), 6,20 (d, 1H, J = 4), 3,20 (m, 4H), 2,80 (m, 2H), 2,60 (m, 2H),
2,10 (s, 3H), 1,60 – 2,04
(m, 4H); MS 362 (M-1), 364 (M+1).
-
Beispiel 206 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäurenatriumsalz
-
Zu
einer Lösung
aus 5-(3-{[3-(3-Chlor-phenyl)-propyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäure (7,378
g, 17,74 mmol) in MeOH (325 ml) und Wasser (25 ml) wurde NaHCO3 (1,490 g, 17,74 mmol) zugegeben und die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 3 h gerührt. Die Reaktion wurde im
Vakuum konzentriert und der Rest wurde mit MeOH (2 × 50 ml),
gefolgt von CHCl3 (2 × 50 ml), azeotrop gemacht,
wodurch das Natriumsalz als ein weißer Feststoff (7,661 g) erhalten
wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,35 (d,
1H), 7,28 (m, 2H), 7,14 (m, 2H), 6,73 (d, 1H), 3,23 (m, 4H), 2,83
(s, 3H), 2,82 (m, 2H), 2,62 (t, 2H), 1,94 (m, 2H), 1,88 (m, 2H).
-
Beispiele 207 – 216
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren, das für
Beispiel 206 beschrieben ist, wurden die folgenden Natriumsalze
(Beispiele 207 – 216)
mit Variationen, wie angemerkt, hergestellt.
-
Beispiel 207
-
(3-{[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäurenatriumsalz
-
Gemäß dem Verfahren,
daß für Beispiel
206 beschrieben ist, wurde das Natriumsalz erzeugt. Das Natriumsalz
wurde in 3%igem EtOH/EtOAc bei 45 °C für 20 h gerührt, auf Raumtemperatur abgekühlt und
filtriert, wodurch ein weißer
Feststoff erhalten wurde. Smp. 158 °C: 1H
NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,26 – 7,11 (m, 8H), 4,28 (s, 4H),
3,45 (s, 2H), 3,29 (s, 2H), 2,80 (s, 3H), 2,58 (t, 2H), 1,57 (m,
2H), 1,33 (m, 2H), 0,92 (t, 3H).
-
Beispiel 208 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[3-(3,5-Dichlor-phenyl)-allyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenoxy]-essigsäurenatriumsalz
-
- 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,29 – 7,21 (m,
4H), 6,94 (m, 2H), 6,84 (d, 1H), 6,44 (d, 1H), 6,24 (m, 1H), 4,37 (s,
2H), 4,35 (s, 2H), 3,94 (d, 2H), 2,94 (s, 3H).
-
Beispiel 209 (Referenzbeispiel)
-
[3-({[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-methyl)-phenoxy]-essigsäurenatriumsalz
-
- 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,21 (m,
1H), 6,96 (m, 3H), 6,83 (m, 3H), 4,44 (s, 2H), 4,35 (s, 2H), 4,01
(t, 2H), 3,56 (t, 2H), 2,97 (s, 3H).
-
Beispiel 210 (Referenzbeispiel)
-
2-(3-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiazol-4-carbonsäurenatriumsalz
-
- 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,82 (bs,
1H), 6,99 (m, 1H), 6,92 (m, 2H), 4,15 (t, 2H), 3,62 (m, 2H), 3,36
(m, 2H), 3,03 (m, 2H), 2,94 (s, 3H), 2,14 (m, 2H).
-
Beispiel 211 (Referenzbeispiel)
-
N-[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-N-[6-(1H-tetrazol-5-yl)-hexyl]-methansulfonamidnatriumsalz
-
- 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,00 (s,
1H), 6,93 (s, 2H), 4,14 (t, 2H), 3,58 (t, 2H), 3,23 (t, 2H), 2,91
(s, 3H), 2,80 (t, 2H), 1,73 (m, 2H), 1,62 (m, 2H), 1,36 (m, 4H).
-
Beispiel 212 (Referenzbeispiel)
-
7-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-heptansäurenatriumsalz
-
Gemäß dem Verfahren,
das für
Beispiel 206 beschrieben ist, wurde das Natriumsalz hergestellt.
Das Natriumsalz wurde in 2 % Wasser in EtOAc bei 65 °C für 20 h gerührt. Das
Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und filtriert, wodurch
ein weißer
Feststoff erhalten wurde. Smp. 166 °C; 1H
NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,00 (s, 1H), 6,94 (s, 2H),
4,14 (t, 2H), 3,59 (t, 2H), 3,29 (t, 2H), 2,92 (s, 3H), 2,14 (t,
2H), 1,60 (m, 4H), 1,35 (m, 4H).
-
Beispiel 213 (Referenzbeispiel)
-
7-[(4-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-heptansäurenatriumsalz
-
Gemäß dem Verfahren,
das für
Beispiel 206 beschrieben ist, wurde das Natriumsalz erzeugt. Das
Natriumsalz wurde in 10 % EtOH in EtOAc bei 65 °C für 20 h gerührt. Das Gemisch wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt
und filtriert, wodurch ein weißer
Feststoff erhalten wurde. Smp. 137 °C; 1H
NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,27 (d, 2H), 7,15 (d, 2H),
4,32 (s, 2H), 3,12 (t, 2H), 2,85 (s, 3H), 2,60 (t, 2H), 2,09 (t,
2H), 1,60 – 1,20
(m, 12H), 0,92 (t, 3H).
-
Beispiel 214 (Referenzbeispiel)
-
(3-{[(4-Cyclohexyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenyl)-essigsäurenatriumsalz
-
- 1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,33 – 7,15 (m,
8H), 4,31 (s, 2H), 4,28 (s, 2H), 3,64 (s, 2H), 2,74 (s, 3H), 2,48 (m,
1H), 1,84 (m, 4H), 1,74 (m, 1H), 1,38 (m, 4H), 1,24 (m, 1H).
-
Beispiel 215
-
(3-{[(4-tert-Butyl-benzyl)-methansulfonyl-amino]-methyl}-phenoxy)-essigsäurenatriumsalz
-
Gemäß dem Verfahren,
das für
Beispiel 206 beschrieben ist, wurde das Natriumsalz erzeugt. Das
Natriumsalz wurde in 2 % Wasser in EtOAc bei 65°C für 20 h gerührt. Das Gemisch wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt
und filtriert, wodurch ein weißer
Feststoff erhalten wurde. Smp. 184 – 186 °C; 1H
NMR (400 MHz, D2O) δ 7,19 (d, 2H), 7,04 (m, 3H),
6,71 (d, 1H), 6,63 (d, 1H), 6,49 (s, 1H), 4,20 (s, 2H), 4,18 (s,
2H), 4,17 (s, 2H), 2,88 (s, 3H), 1,08 (s, 9H).
-
Beispiel 216 (Referenzbeispiel)
-
5-(3-{[2-(3,5-Dichlor-phenoxy)-ethyl]-methansulfonyl-amino}-propyl)-thiophen-2-carbonsäurenatriumsalz
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1H NMR (400 MHz, CD3OD) δ 7,34 (d,
1H), 6,99 (t, 1H), 6,90 (d, 2H), 6,72 (d, 1H), 4,12 (t, 2H), 3,60 (t,
2H), 3,31 (t, 2H), 2,92 (s, 3H), 2,83 (t, 2H), 2,00 (m, 2H).
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PRÄPARATE C4 – C6
-
Die
Präparate
C4 bis C6 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien in analoger
Weise zu Präparat
C1 hergestellt.
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PRÄPARAT C4
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N-[3-(5-Methyl-thiophen-2-yl)propyl]-methansulfonamid
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,57 – 6,53 (m,
2H), 4,35 (m, 1H), 3,17 (m, 2H), 2,93 (s, 3H), 2,83 (t, 2H), 2,42 (s,
3H), 1,90 (m, 2H).
-
PRÄPARAT C5
-
[3-(3-Methansulfonylamino-propel)-phenyl]-essigsäuremethylester
-
- 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,06 (m,
4H), 4,34 (m, 1H), 3,70 (s, 3H), 3,61 (s, 2H), 3,27 (m, 2H), 2,94 (s,
3H), 2,72 (t, 2H), 1,93 (m, 2H).
-
PRÄPARAT C6
-
[2-(3-Methansulfonylamino-propyl)-phenyl]-essigsäuremethylester
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,24 – 7,16 (m,
4H), 4,58 (m, IH), 3,69 (s, 3H), 3,66 (s, 2H), 3,17 (q, 2H), 2,94
(s, 3H), 2,72 (t, 2H), 1,88 (m, 2H).
-
PRÄPARATE D3 – D4
-
Die
Präparate
D3 bis D4 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien in analoger
Weise zu Präparat
D1 hergestellt.
-
PRÄPARAT D3
-
1-Brommethyl-4-propyl-benzol
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- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 – 7,25 (m,
2H), 7,14 (m, 2H), 4,48 (s, 2H), 2,56 (t, 2H), 1,62 (m, 2H), 0,93
(t, 3H).
-
PRÄPARAT D4
-
1-Brommethyl-4-ethylbenzol
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,28 (m,
2H), 7,16 (d, 2H), 4,48 (s, 2H), 2,63 (q, 2H), 1,22 (t, 3H).
-
PRÄPARATE F3 – F4
-
Die
Präparate
F3 bis F4 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien in analoger
Weise zu Präparat
F1 hergestellt.
-
PRÄPARAT F3
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2-Brom-methyl-benzofuran
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PRÄPARAT F4
-
6-Chlor-2-brommethyl-chinolin
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PRÄPARATE L4 – L17
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Die
Präparaten
L4 bis L17 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien in
analoger Weise zu Präparat
L1 hergestellt.
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PRÄPARAT L4
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1-(2-Brom-ethoxy)-3-ethyl-benzol
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PRÄPARAT L5
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3-isopropyl-benzol
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PRÄPARAT L6
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3-trifluormethyl-benzol
-
PRÄPARAT L7
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3,5-difluor-benzol
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,42 (m,
3H), 4,24 (t, 2H), 3,62 (t, 2H).
-
PRÄPARAT L8
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3,5-dichlor-benzol
-
PRÄPARAT L9
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3-fluor-benzol
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PRÄPARAT L10
-
1-(Brom-ethoxy)-3-chlor-5-methoxy-benzol
-
PRÄPARAT L11
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3-ethoxy-benzol
-
PRÄPARAT L12
-
1-(2-Brom-ethoxy)-3-chlor-benzol
-
PRÄPARAT L13
-
5-(2-Brom-ethoxy)-benzo[1,3]dioxol
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,69 (d,
1H), 6,50 (s, 1H), 6,33 (dd, 1H), 5,91 (s, 2H), 4,20 (t, 2H), 3,59
(t, 2H).
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PRÄPARAT L14
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1-(2-Brom-ethoxy)-3,5-bis-trifluormethyl-benzol
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PRÄPARAT L15
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1-(3-Brom-propoxy)-3-chlor-5-methoxy-benzol
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PRÄPARAT L16
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1-(3-Brom-propoxy)-3,5-dichlor-benzol
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PRÄPARAT L17
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1-(2-Brom-ethoxy)-3-methoxy-benzol
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PRÄPARAT W2
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5-(3-Oxo-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
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Schritt A: Esterbildung
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5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester.
Zu einem Gemisch aus wasserfreiem MgSO4 (11,60 g,
96,4 mmol) in 100 ml CH2Cl2 wurde
konzentriertes H2SO4 (1,45
ml, 24,1 mmol) zugegeben und das Gemisch wurde für 15 Minuten gerührt, gefolgt
von der Zugabe von 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure (5,0 g, 24,1 mmol). Nach
dem Rühren
für 1 Minute
wurde tert-Butanol (11,6 g, 20 mmol) zugegeben und die Reaktion
wurde bei Raumtemperatur für
18 h gerührt.
Die Reaktion wurde mit gesättigtem
NaHCO3 gequencht. Die Schichten wurden abgetrennt,
die wässerige
Schicht wurde mit CH2Cl2,
extrahiert, und die vereinigten organischen Schichten wurden über MgSO4 getrocknet. Die organische Lösung wurde
konzentriert, wodurch ein klares Öl erhalten wurde, das durch
Mitteldruckchromatographie (3 % EtOAc in Hexanen) gereinigt wurde,
wodurch die Titelverbindung (4,97 g) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,45 (d, 1H), 7,02 (d, 1H),
1,54 (s, 9H).
-
Schritt B: Aldehydbildung
-
5-(3-Oxo-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester.
Zu einer Lösung
aus 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,50 g, 1,89 mmol) in 5 ml DMF wurde Allylalkohol (0,51 ml, 7,57
mmol) zugegeben, gefolgt von NaHCO3 (0,397
g, 4,72 mmol), Tetrabutylammoniumchlorid (0,525 g, 1,89 mmol) und Palladiumacetat
(0,021 g, 0,094 mmol). Die Reaktion wurde in ein Ölbad, erhitzt
auf 65 °C,
gegeben und erhitzt auf 90 °C
für 2 h
erhitzt. Das Gemisch wurde mit EtOAc und 25 ml Wasser verdünnt, und
die Feststoffe wurden durch Filtration durch Celite entfernt. Die
Schichten wurden abgetrennt, und die organische Lösung wurde
mit Wasser (4 x) gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und zu einem dunkelgelben Öl konzentriert,
das durch Mitteldruckchromatographie (7 : 1 Hexane : EtOAc) gereinigt
wurde, wodurch die Titelverbindung (0,190 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,80 (s,
1H), 7,51 (d, 1H), 6,78 (d, 1H), 3,14 (t, 2H), 2,86 (t, 2H), 1,54 (s,
9H).
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PRÄPARAT X1
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3-(2-Methansulfonylamino-ethyl)-benzoesäuremethylester
-
Schritt A: 3-Cyanomethyl-benzoesäuremethylester
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Ein
Gemisch aus 3-Brommethyl-benzoesäuremethylester
(3,00 g, 13,10 mmol), Kaliumcyanid (1,02 g, 15,71 mmol) und DMF
(25 ml) wurde bei 40 bis 45 °C
für 45
Minuten erhitzt und wurde bei Raumtemperatur für 18 h gerührt. Die Reaktion wurde bei
40 °C für 24 h erhitzt,
auf Raumtemperatur abgekühlt
und zusätzliches Kaliumcyanid
(1,02 g, 15,71 mmol) zugegeben. Die Reaktion wurde bei 40 °C für 18 h erhitzt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Wasser (25 ml) wurde zugegeben und das Produkt wurde in EtOAc (3 × 25 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit 1 N
LiCl, gefolgt von Salzlösung
gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Flashchromatographie (9 : 1 Hexane : EtOAc bis 4 : 1 Hexane :
EtOAc) ergab 3-Cyanomethyl-benzoesäuremethylester (1,36 g). MS
193 (M+18).
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Schritt B: 3-(2-Amino-ethyl)-benzoesäuremethylester.
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Eine
Lösung
aus 3-Cyanomethyl-benzoesäuremethylester
(1,36 g) in EtOH (25 ml) wurde mit HCl (g) gesättigt und PtO2 (200
mg) wurde zugegeben. Die Reaktion wurde auf einem Parr-Schüttelapparat
bei 50 psi für
2,5 h hydriert. Der Katalysator wurde durch Filtration durch Celite
entfernt, und das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt. Der resultierende Feststoff wurde in Et2O gerührt
und das Gemisch wurde filtriert, wodurch die Titelverbindung als
weißer
Feststoff (1,18 g) erhalten wurde. MS 180 (M+1).
-
Schritt C: 3-(2-Methansulfonylamino-ethyl)-benzoesäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 3-(2-Amino-ethyl}-benzoesäuremethylester
(500 mg) in CH2Cl2 (35
ml) wurden bei 0 °C
Methansulfonylchlorid (292 mg, 2,55 mmol) und Triethylamin (1,6
ml, 11,5 mmol) zugegeben. Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur
für 18
h gerührt
und wurde nacheinander mit 5,5 % HCl, Wasser, gesättigtem
NaHCO3 und Salzlösung gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch die Titelverbindung (522 mg) als weißer Feststoff erhalten wurde.
MS 275 (M+18).
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PRÄPARAT Y1
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(3-Formyl-phenyl)-essigsäureethylester
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Schritt A
-
Verfahren A
-
(3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester.
Zu einem Gemisch aus (3-Brom-phenyl)-essigsäureethylester (15,3 g, 62,9
mmol) und 1-Methyl-2-pyrrolidinon (125 ml) wurde Kupfer(I)-cyanid
(8,46 g, 94,4 mmol) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde einem Ölbad bei
190 °C für 1 h gerührt. Die
Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und wurde mit EtOAc und
2 : 1 H2O/NH4OH
verdünnt.
Das Gemisch wurde für
10 Minuten gerührt
und durch Celite filtriert. Die wässerige Schicht wurde mit EtOAc
(2 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde mit 2 : 1 H2O/NH4OH gewaschen,
bis die wässerigen
Extrakte nicht länger
blau waren. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch (3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester
(11,95 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 7,51 – 7,58 (m,
3H), 7,43 (t, 1H), 4,16 (q, 2H), 3,63 (s, 2H), 1,25 (t, 3H).
-
Verfahren
B
-
(3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester.
Ein Gemisch aus (3-Brom-phenyl)-essigsäureethylester (12,38 g, 54,05
mmol), Zinkcyanid (4,33 g, 36,9 mmol) und DMF (150 ml) wurde mit
Stickstoff desoxidiert und Pd(PPh3)4 (3,10 g, 2,68 mmol) wurde zugegeben. Das
Gemisch wurde in einem 90 °C Ölbad für 2,5 h
erhitzt und auf Raumtemperatur abgekühlt. Wässeriges NH4OH
(5 %) wurde zugegeben und das Produkt wurde in Et2O
(3 x) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit
5 % NH4OH, gefolgt von Salzlösung gewaschen.
Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Flashchromatographie (9 : 1 Hexane : EtOAc) ergab (3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester
(9,08 g) als hellgelbe Flüssigkeit, die
spektroskopisch mit der identisch war, die unter Verwendung des
obigen Verfahrens A erhalten wurde.
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Schritt B:
-
(3-Formyl-phenyl)-essigsäureethylester.
Zu einer Lösung
aus (3-Cyano-phenyl)-essigsäureethylester (4,8
g, 25,4 mmol) in 75%iger wässeriger
Ameisensäure
wurde Nickelaluminiumlegierung (4,6 g) zugegeben. Das Gemisch wurde
unter Rückfluß (100 °C) für 2,25 h
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt und durch Celite mit Hilfe
von siedendem EtOH filtriert. Das Filtrat wurde mit H2O
verdünnt,
und das Produkt wurde in CHCl3 (3 x) extrahiert.
Die organische Lösung
wurde mit gesättigter
NaHCO3-Lösung
gerührt,
bis ein pH von 8 erreicht wurde. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (5 : 1 Hexane/EtOAc)
gereinigt, wodurch die Titelverbindung (3,33 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,76 – 7,79 (m,
2H), 7,47 – 7,57
(m, 2H), 4,15 (q, 2H), 3,69 (s, 2H), 1,25 (t, 3H); MS 193 (M+1).
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PRÄPARAT Z1
-
(3-Formyl-phenyl)-essigsäuremethyl
-
Schritt A: (3-Cyano-phenyl)-essigsäuremethylester
-
Stickstoff
wurde durch ein Gemisch aus (3-Brom-phenyl)-essigsäuremethylester
(22,85 g, 99,78 mmol), Zn(CN)2(7,25 g, 61,75
mmol) und DMF (100 ml) für
etwa 5 Minuten hindurchgeperlt, gefolgt von der Zugabe von Tetrakistriphenylphosphin(0)palladium
(4,60 g, 3,98 mmol). Das Gemisch wurde für 3 h bei 80 °C erhitzt
und wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Wässeriges 2H NH4OH
wurde zugegeben, und das Produkt wurde in EtOAc (3 x) extrahiert.
Die organische Lösung
wurde mit 2H NH4OH (2 x), gefolgt von Salzlösung (2 x)
gewaschen. Die organische Lösung
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum konzentriert. Die Reinigung durch Flashchromatographie
(6 : 1 Hexane : EtOAc) ergab die Titelverbindung als ein Öl (15,19
g). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,57 – 7,41 (m,
4H), 3,706 (s, 3H), 3,703 (s, 2H).
-
Schritt B: (3-Formyl-phenyl)-essigsäuremethylester.
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Ein
Gemisch aus (3-Cyano-phenyl)-essigsäuremethylester (1,56 g, 8,91
mmol), Aluminiumnickellegierung (1,63 g) und 75 % Ameisensäure (25
ml) wurde unter Rückfluß für 1,75 h
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
die Feststoffe wurden durch Filtration durch Celite mit Hilfe von
siedendem EtOH entfernt. Wasser wurde zugegeben und die wässerige
Lösung
wurde mit CH2Cl2 (3
x) gewaschen. Wässeriges
gesättigtes
NaHCO3 wurde vorsichtig zu der organischen
Lösung
zugegeben, bis der pH etwa 8 bis 9 betrug. Die organische Lösung wurde
mit Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Die Reinigung
durch Flashchromatographie (5 : 1 Hexane : EtOAc) ergab die Titelverbindung
als klares und farbloses Öl
(870 mg). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,98 (s,
1H), 7,77 (m, 2H), 7,55 – 7,46
(m, 2H), 3,68 (s, 5H).
-
PRÄPARAT AA1
-
2-(3-Methansulfonylamino-propyl)-thiazol-4-carbonsäureethylester
-
Schritt A: 4-Methansulfonylamino-buttersäureethylester.
-
Methansulfonylchlorid
(4,10 g, 35,8 mmol) wurde zu einer Suspension aus Ethyl-4-aminobutyrathydrochlorid
(6,00 g, 35,8 mmol) und Et3N (10,8 ml, 77,4
mmol) in THF (230 ml) zugegeben. Die resultierende Suspension wurde
bei Raumtemperatur für
43 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde filtriert und das Filtrat wurde konzentriert.
Die Flashchromatographie (1 : 1 EtOAc : Hexane zu EtOAc) ergab die
Titelverbindung (7,08 g). 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 4,51
(s, 1H), 4,12 (q, 2H), 3,18 (q, 2H), 2,94 (s, 3H), 2,40 (t, 2H),
1,85 – 1,92 (m,
2H), 1,24 (t, 3H); MS 210 (M++1).
-
Schritt B: 4-Methansulfonylamino-butyramid
-
Eine
Lösung
aus 4-Methansulfonylamino-buttersäureethylester (7,08 g, 33,8
mmol) in konzentriertem NH4OH (200 ml) wurde
bei Raumtemperatur für
66 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert, wodurch die Titelverbindung
als ein weißer
Feststoff (6,16 g) erhalten wurde. Das Produkt wurde in dem nächsten Schritt
ohne weitere Reinigung verwendet. 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 3,30 (s, 3H), 3,05 – 3,09 (m,
2H), 2,91 (s, 3H), 2,24 – 2,30
(m, 2H), 1,80 – 1,85
(m, 2H); MS 181 (M++1).
-
Schritt C: 4-Methansulfonylamino-thiobutyramid.
-
Eine
Suspension aus 4-Methansulfonylamino-butyramid (0,50 g, 2,8 mmol)
und Lawesson-Reagens (0,56 g, 1,4 mmol) in THF (50 ml) wurde bei
Raumtemperatur für
45 Minuten gerührt.
Während
dieser Zeit löste sich
der gesamte Feststoff. Die Lösung
wurde konzentriert und durch Flashchromatographie (79 : 1 EtOAc
: MeOH) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (0,41 g) erhalten
wurde; 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,29 (s, 3H),
3,07 – 3,11
(m, 2H), 2,91 (s, 3H), 2,62 – 2,66
(m, 2H), 1,93 – 1,99
(m, 2H); MS 197 (M+1).
-
Schritt D: 2-(3-Methansulfonylamino-propyl)-thiazol-4-carbonsäureethylester
-
Eine
Lösung
aus 4-Methansulfonylamino-thiobutyramid (0,35 g, 1,8 mmol) und Ethylbrompyruvat (0,37
g, 1,9 mmol) in EtOH (50 ml) wurde bei Raumtemperatur für 17 h gerührt. Zusätzliches
Ethylbrompyruvat (0,05 g, 0,26 mmol) wurde zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
5,5 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert und durch Flashchromatographie
(79 : 1 bis 19 : 1 EtOAc : MeOH) gereinigt, wodurch die Titelverbindung
(0,47 g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 8,05
(s; 1H), 4,40 (q, 2H), 3,24 (t, 2H), 3,17 (t, 2H), 2,96 (s, 3H),
2,10 (t, 2H), 1,39 (t, 3H); MS 293 (M++1).
-
PRÄPARAT BB1
-
N-(4-Butoxy-benzyl)-methansulfonamid
-
Schritt A: Nitrilreduktion
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4-Butoxybenzylamin.
Zu einer Lösung
aus 4-Butoxybenzonitril (4,6 g, 26,25 mmol) in Et2O
(50 ml) wurde Lithiumaluminiumhydrid (1,0 M in THF, 26,2 ml, 26,2
mmol) tropfenweise zugegeben. Die Reaktion wurde unter Rückfluß für 1 h erhitzt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die Reaktion wurde vorsichtig in Wasser (50 ml) gegossen, und wurde
mit Et2O verdünnt. Die Feststoffe wurden
durch Filtration durch Celite mit Hilfe von Et2O
entfernt. Die organische Lösung
wurde mit Wasser, gefolgt von Salzlösung gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch 4-Butoxybenzylamin (2,68 g) erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,16 (m, 2H), 6,82 (m, 2H),
3,91 (m, 2H), 3,75 (s, 2H), 1,73 (m, 2H), 1,46 (m, 2H), 1,39 (m, 2H),
0,95 (t, 3H).
-
Schritt B: Sulfonamidbildung
-
N-(4-Butoxy-benzyl)-methansulfonamid.
Die Titelverbindung wurde gemäß dem allgemeinen
Verfahren, das in Schritt 2 von Präparat A1 beschrieben ist, hergestellt. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,24 (d,
2H), 6,86 (d, 2H), 4,76 (bs, 1H), 4,23 (m, 2H), 3,94 (m, 2H), 283
(s, 3H), 1,75 (m, 2H), 1,47 (m, 2H), 0,96 (t, 3H).
-
PRÄPARAT CC1
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3-(3-Chlor-phenyl)-propionaldehyd
-
Eine
Lösung
aus 1-Chlor-3-iodbenzol (9,63 g, 40,38 mmol), Allylalkohol (5,86
g, 100,96 mmol), Natriumbicarbonate (8,48 g, 100,96 mmol), Tetrabutylammoniumchlorid
(11,22 g, 40,38 mmol) und Pd(OAc)2, (317 mg,
1,413 mmol) in 25 ml DMF wurde bei 50°C für 18 h gerührt. Das Gemisch wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt,
mit Wasser verdünnt,
und die wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc gewaschen. Die organische Lösung wurde mit Wasser gefolgt
von Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie auf Kieselgel (9 :
1 Hexane : EtOAc) gereinigt, wodurch die Titelverbindung als ein Öl (5,04
g) erhalten wurde.
-
PRÄPARAT CC2
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3-(3-Brom-phenyl)-propionaldehyd
-
Die
Titelverbindung wurde unter Verwendung des Verfahrens, das oben
für das
Präparat
CC1 beschrieben ist, mit einer Reaktionszeit von 1 h bei 90 °C hergestellt.
-
PRÄPARAT DD1
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5-(3-Amino-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
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Schritt A: 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-prop-1-inyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
-
Ein
Gemisch aus Prop-2-inylcarbamidsäure-tert-butylester
(1,67 g, 0,011 mmol), 5-Brom-thiophen-2-carbonsäuremethylester (2,50 g, 0,011
mmol), Tetrakistriphenylphosphin(0)palladium (0,622 g, 0,0538 mmol),
CuI (0,102 g, 0,538 mmol) und Triethylamin (1,57 ml, 0,01 l mmol)
in 50 ml Acetonitril unter Stickstoff wurde unter Rückfluß für 16 h erhitzt.
Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit 75 ml EtOAc verdünnt, mit
5,5 % HCl, Wasser und Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum zu
einem Öl
konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie (9 :
1 bis 4 : 1 Hexane : EtOAc) gereinigt, wodurch die Titelverbindung
als ein Öl
(2,06 g) erhalten wurde. MS 313 (M+18).
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Schritt B: 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
-
Ein
Gemisch aus 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-prop-1-inyl)-thiophen-2-carbonsäure-methylester (2,06
g) und 10 % Palladium auf Kohlenstoff (1,03 g) in 50 ml MeOH wurde
auf einem Parr-Schüttelapparat
bei 50 psi H2 für 16 h hydriert. Die Reaktion
wurde durch Celite mit Hilfe von MeOH filtriert und das Filtrat
wurde im Vakuum konzentriert, wodurch die Titelverbindung als ein
Feststoff (1,93 g) erhalten wurde. MS 317 (M+18).
-
Schritt C: 5-(3-Aminopropyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester.
-
Eine
Lösung
aus 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester
(0,118 g, 0,5 mmol) in 50 ml MeOH wurde auf 0 °C abgekühlt und mit HCl (g) gesättigt. Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 90 Minuten gerührt. Die
Lösung
wurde zu einem Feststoff konzentriert, der zwischen EtOAc und gesättigtem
NaHCO3 verteilt wurde. Die Schichten wurden
abgetrennt, und die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch die Titelverbindung als ein Öl (399mg) erhalten wurde. MS
200 (M+1).
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PRÄPARAT DD2
-
5-(3-Amin-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylesterhydrochloridsalz
-
Die
Titelverbindung wurde aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
in analoger Weise zu Präparat
DD1 mit den folgenden Ausnahmen hergestellt. Die Hydrierung, die
in Schritt B durchgeführt
wurde, wurde für
5,5 h durchgeführt.
In Schritt C wurde die Reaktion für 16 h bei Raumtemperatur gerührt und
im Vakuum konzentriert, wodurch die Titelverbindung als das Hydrochloridsalz
erhalten wurde.
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PRÄPARAT EE1
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5-(3-Amino-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Schritt A: Prop-2-inyl-carbamidsäurebenzylester
-
Zu
einer Lösung
aus Propargylamin (6,4 g, 71,2 mmol) in Pyridin (100 ml) wurde Benzylchlorformiat (13,37
g, 78,2 mmol) in 100 ml CH2Cl2 über 0,5
h zugegeben. Die Reaktion wurde für 16 h gerührt, und die flüchtigen
Bestandteile im Vakuum entfernt. Der Rest wurde in EtOAc gelöst, und
die organische Lösung
wurde mit Wasser (2 x) gewaschen. Die organische Lösung wurde
mit verdünnter
wässeriger
HCl, gefolgt von gesättigtem
NaHCO3 gewaschen. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch die Titelverbindung (4,43 g) erhalten wurde.
-
Schritt B: 5-(3-Benzyloxycarbonylamino-prop-1-inyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester.
-
Die
Titelverbindung wurde aus dem entsprechenden Ausgangsmaterial in
analoger Weise zu Schritt A von Präparat DD1 hergestellt.
-
Schritt C: 5-(3-Amino-propyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylesterhydrochloridsalz
-
Zu
einer Lösung
aus 5-(3-Benzyloxycarbonylamino-prop-1-inyl)-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
(1,0 g, 2,69 mmol) in 15 ml MeOH und 2,69 ml 1 N HCl (wäs.) wurde
Pd(OH)2, (1 g) zugegeben. Das Gemisch wurde
auf einem Parr-Schüttelapparat
unter 45 psi H2 für 16 h geschüttelt. Der
Katalysator wurde durch Filtration durch Celite entfernt, und zusätzliches
Pd(OH)2 (1 g) wurde zugegeben. Die Reaktion
wurde bei 45 psi H2 für 6 h geschüttelt, und der Katalysator
wurde durch Filtration durch Celite entfernt. Die Lösung wurde im
Vakuum konzentriert. Der Rest wurde mit CCl4 azeotrop
gemacht und mit Et2O pulverisiert, wodurch
das Titelamin (360 mg) erhalten wurde.
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PRÄPARAT FF1
-
5-{3-[3-(3-Chlor-phenyl)-propylamino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-methylester
-
Eine
Lösung
aus 5-(3-Amino-propyl)-thiophen-2-carbonsäuremethylester (0,118 g, 0,5
mmol) und Diisopropylethylamin (0,071 g, 0,55 mmol) in 10 ml MeOH
wurde bei Raumtemperatur für
30 Minuten gerührt, und
3-(3-Chlor-phenyl)-propionaldehyd (0,093 g, 0,55 mmol) wurde zugegeben.
Das Gemisch wurde für
90 Minuten gerührt.
Die Reaktion wurde auf 0 °C
abgekühlt,
NaBH4 (0,83 ml, 5,98 mmol) wurde zugegeben
und das Gemisch wurde für
30 Minuten gerührt.
Die Reaktion wurde mit 1 : 1 NaHCO3 : H2O gequencht und wurde mit CH2Cl2 gewaschen. Die CH2Cl2-Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch die Titelverbindung als ein Öl (171 mg) erhalten wurde.
MS 352 (M+1).
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PRÄPARATE FF2 – FF4
-
Die
Präparate
FF2 bis FF4 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien in
analoger Weise zu Präparat
FF 1 hergestellt.
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PRÄPARAT FF2
-
5-{3-[3-(3-Chlor-phenyl)-propylamino]-propyl}-thiophen-2-carbonsäure-tert-butylester
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,51 (d,
1H), 7,25 – 7,05
(m, 4H), 6,74 (d, 1H), 2,83 (t, 2H), 2,72 – 2,59 (m, 6H), 1,97 – 1,82 (m,
4H), 1,53 (s, 9H); MS 394 (M+1).
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PRÄPARAT FF3
-
5-{3-[3-(3-Chlor-phenyl)-propylamino]-propyl}-furan-2-carbonsäuremethylester
-
-
PRÄPARAT FF4
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5-{3-[3-(3-Chlor-phenyl)-propylamino]-propyl}-tetrahydrofuran-2-carbonsäuremethylester
-
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PRÄPARAT GG1
-
3-(3-Chlor-phenyl)-propylamin
-
Schritt A: 3-(3-Chlor-phenyl)-acrylamid
-
Eine
Lösung
aus 3-(3-Chlor-phenyl)-acrylsäure
(15,0 g, 82,15 mmol) in 50 ml Thionylchlorid wurde unter Rückfluß für 30 Minuten
erhitzt. Das überschüssige Thionylchlorid
wurde durch Destillation bei Atmosphärendruck entfernt. Der Rest
wurde mit Benzol im Vakuum azeotrop gemacht, wodurch 17,288 g eines
orangen Öls
erhalten wurden. Das Öl
wurde in 25 ml CH2Cl2 gelöst, und
die Lösung
wurde langsam zu flüssigem
NH3 (20 ml, 80,07 mmol) in CHCl3 (50
ml) bei -78 °C
zugegeben. Die resultierende Suspension wurde auf Raumtemperatur
erwärmt
und im Vakuum konzentriert, wodurch die Titelverbindung als grauer
Feststoff (19,38 g) erhalten wurde. 1H NMR
(400 MHz, CD3OD) δ 7,57 (s, 1H), 7,45 (m, 2H),
7,36 (m, 1H), 6,64 (d, 1H); MS 182 (M + 1), 180 (M-1).
-
Schritt B: 3-(3-Chlor-phenyl)-propylamin.
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Eine
1,0-M-Lösung
aus LiAlH4 in THF (6,0 ml, 6,0 mmol) wurde
tropfenweise zu einer Suspension aus 3-(3-Chlor-phenyl)-acrylamid
(1,0 g, 5,51 mmol) in 30 ml THF bei 0 °C zugegeben. Die Reaktion wurde
auf Raumtemperatur erwärmt
und für
5 h gerührt.
Weitere 4 ml von 1 M LiAlH4 wurden zugegeben
und die Reaktion für
18 h gerührt.
Weitere 2 ml von 1 M LiAlH4 wurden zugegeben
und die Reaktion für
24 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde durch tropfenweise Zugabe von Wasser
gequencht. Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert, wodurch THF
entfernt wurde, und mit Wasser verdünnt. Die wässerige Lösung wurde mit EtOAc extrahiert.
Die organische Lösung
wurde mit Wasser gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Der Rest wurde in CHCl3 gelöst und die
organische Lösung
wurde mit 1 M HCl gewaschen. Die wässerige Lösung wurde auf einen pH 11
mit 1 M NaOH basisch gemacht, und das Produkt wurde in CHCl3 extrahiert. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch die Titelverbindung als ein gelbes Öl (0,134 g) erhalten wur de. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,20 – 7,22 (m, 3H),
7,16 (m, 1H), 2,74 (t, 2H), 2,61 (t, 2H), 1,74 (m, 2H); MS 170 (M+1).
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PRÄPARAT HH1
-
4-Pyrimidin-2-yl-benzaldehyd
-
Eine
Lösung
aus 2-Brompyrimidin (1,00 g, 6,3 mmol) und Tetrakistriphenylphosphin(0)palladium (0,218
g, 0,189 mmol) in Ethylenglykoldimethylether (30 ml) wurde bei Raumtemperatur
für 10
Minuten gerührt. Eine
Lösung
aus 4-Formylbenzolboronsäure
(1,14 g, 7,61 mmol) und Natriumbicarbonat (1,58 g, 18,9 mmol) in
15 ml Wasser wurde zugegeben und die Reaktion wurde unter Rückfluß für 18 h erhitzt.
Das Gemisch wurde mit Wasser and CH2Cl2 verdünnt.
Die Schichten wurden abgetrennt, und die wässerige Lösung wurde mit CH2Cl2 gewaschen. Die vereinigten organischen
Schichten wurden über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Der Rest wurde durch Flashchromatographie (10 % bis
30 % Hexane in EtOAc) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (0,979
g) erhalten wurde. 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,11
(s, 1H), 8,83 (s, 2H), 8,82 (s, 1H), 7,98 (s, 2H), 7,23 (s, 2H).
-
PRÄPARATE HH2 – HH7
-
Die
Präparate
HH2 bis HH7 wurden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien in
analoger Weise zu Präparat
HH1 hergestellt.
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PRÄPARAT HH2
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4-Pyridin-2-yl-benzaldehyd
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,09 (s,
1H), 8,72 (s, 1H), 8,16 (s, 2H), 7,95 (s, 2H), 7,79 (s, 2H), 7,29
(m, 1H); MS 184 (M+1).
-
PRÄPARAT HH3
-
4-Pyridin-3-yl-benzaldehyd
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,04 (s,
1H), 8,88 (s, 1H), 8,64 (s, 1H), 7,97 (s, 2H), 7,91 (m, 1H), 7,75
(m, 2H), 7,39 (m, 1H); MS 184 (M+1).
-
PRÄPARAT HH4
-
4-Pyridin-4-yl-benzaldehyd
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,03 (s,
1H), 8,70 (s, 2H), 7,99 (s, 2H), 7,79 (s, 2H), 7,52 (s, 2H); MS
184 (M+1).
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PRÄPARAT HH5
-
4-Thiazol-2-yl-benzaldehyd
-
-
PRÄPARAT HH6
-
4-Pyrimidin-5-yl-benzaldehyd
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,03 (s,
1H), 9,26 (s, 1H), 9,00 (s, 2H), 8,03 (m, 2H), 7,76 (m, 2H).
-
PRÄPARAT HH7
-
4-Pyrazin-2-yl-benzaldehyd
-
- 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,03 (s,
1H), 9,10 (s, 1H), 8,69 (s, 1H), 8,59 (s, 1H), 8,21 (d, 2H), 8,03
(d, 2H).
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PRÄPARAT II1
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5-(3-Oxo-propyl)-1H-pyrazol-3-carbonsäureethyl
-
Schritt A: 5-(tert-Butyl-dimethyl-silanyloxy)-pentan-2-on.
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Eine
Lösung
aus 3-Acetyl-1-propanol (3,000 g, 29,37 mmol), tert-Butyldimethylsilylchlorid
(4,522 g, 30,00 mmol) und Imidazol (5,004 g, 73,5 mmol) in DMF (40
ml) wurde bei 40 °C
für 5 h
erhitzt und wurde bei Raumtemperatur für 66 h gerührt. Wasser (60 ml) wurde zugegeben
und das Produkt wurde in EtOAc (4 × 50 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit Wasser (2 × 50 ml) gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (Hexane : EtOAc 9 : 1)
ergab die Titelverbindung (3,722 g). 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,59 (t, 2H), 2,49 (t, 2H),
2,13 (s, 3H), 1,76 (m, 2H), 0,86 (s, 9H), 0,02 (s, 6H); MS 217 (M+1).
-
Schritt B: 7-(tert-Butyl-dimethylsilanyloxy)-2,4-dioxo-heptansäureethylester
-
Diethyloxalat
(4,048 g, 37,7 mmol) wurde zu festem Natriumethoxid (0,472 g, 69,3
mmol) bei 0 °C
zugegeben, gefolgt von der langsamen Zugabe von 5-(tert-Butyl-dimethyl-silanyloxy)-pentan-2-on
(1,500 g, 69,3 mmol). Die resultierende orangefarbene Lösung wurde
bei 0 °C
für 10
Minuten und bei Raumtemperatur für
3 h gerührt.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (19 : 1Hexane : EtOAc bis
9 : 1 EtOAc : MeOH) ergab die Titelverbindung (1,982 g); MS 317
(M+1).
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Schritt C: 5-[3-(tert-Butyl-dimethyl-silanyloxy)-propyl]-1H-pyrazol-3-carbonsäureethylester
-
Eine
Lösung
aus 7-(tert-Butyl-dimethyl-silanyloxy)-2,4-dioxo-heptansäureethylester
(1,627 g, 51,4 mmol) und Hydrazin (17 ml, 55 mmol) in EtOH wurde
unter Rückfluß für 6 h erhitzt.
Die Reaktion wurde im Vakuum konzentriert. Die Reinigung durch Flashchromatographie
(6 : 4 Hexane : EtOAc) ergab die Titelverbindung (333 mg). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,64 (s,
1H), 4,37 (q, 2H), 3,67 (t, 2H), 2,85 (t, 2H), 1,88 (m, 2H), 1,38
(t, 3H), 0,88 (s, 9H), 0,05 (s, 6H); MS 313 (M+1).
-
Schritt D: 5-(3-Hydroxy-propyl)-1H-pyrazol-3-carbonsäureethylester
-
Eine
Lösung
aus 5-[3-(tert-Butyl-dimethyl-silanyloxy)-propyl}-1H-pyrazol-3-carbonsäureethylester (327
mg, 1,05 mmol) und Tetrabutylammoniumfluorid (288 mg, 1,10 mmol)
in THF (50 ml) wurde bei Raumtemperatur für 1 h gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert. Die Flashchromatographie (EtOAc bis EtOAc
: MeOH 19 : 1) ergab den Titelalkohol (165 mg). 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,58 (s, 1H), 4,35 (q, 2H),
3,71 (t, 2H), 2,84 (t, 2H), 1,91 (m, 2H), 1,36 (t, 3H); MS l99 (M+1).
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Schritt E: 5-(3-Oxo-propyl)-1H-pyrazol-3-carbonsäureethylester.
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Dimethylsulfoxid
(0,14 ml, 1,9 mmol) wurde langsam zu einer Lösung aus Oxalylchlorid (0,137
mg, 1,08 mmol) in CH2Cl2 (1
ml) und THF (1 ml) bei -78 °C
zugegeben. Nach dem Rühren
für 5 Minuten
wurde die Lösung
tropfenweise zu einer Lösung
aus 5-(3-Hydroxy-propyl)-1H-pyrazol-3-carbonsäureethylester (178 mg, 0,898
mmol) in THF (10 ml) bei -78 °C
zugegeben. Die Reaktion wurde für
0,5 h gerührt,
und Triethylamin (0,64 ml) wurde zugegeben. Die Suspension wurde
für 40
Minuten gerührt
und auf Raumtemperatur erwärmt.
Die Reaktion wurde mit CH2Cl2:
Hexanen (1 : 4, 40 ml) verdünnt
und das Gemisch wurde mit 10%igem wässerigem Natriumbisulfat (15
ml), gefolgt von Wasser (2 × 10
ml) gewaschen. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch das Titelaldehyd erhalten wurde. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,82 (s, 1H), 6,59 (s, 1H),
4,35 (q, 2H), 3,06 (m, 2H), 2,84 (t, 2H), 1,91 (m, 2H), 1,34 (t,
3H); MS 197 (M+1).
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PRÄPARAT JJ1
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[5-(Methansulfonylamino-methyl)-thiophen-2-yl]-essigsäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
aus Thiophen-2-yl-essigsäuremethylester
(2 ml, 12,8 mmol) in 1,4-Dioxan (10 ml) wurde konzentrierte HCl
(0,4 ml, 4,8 mmol) tropfenweise über
10 Minuten zugegeben. Zinkchlorid (78 mg, 0,57 mmol) wurde zugegeben
und die Reaktion wurde in ein vorerhitztes Wasserbad bei 45 °C gesenkt
und für
15 Minuten gerührt.
HCl (g) wurde in die Lösung
für 2 bis
3 Minuten hindurchgeperlt. Die Temperatur der Reaktion stieg auf
etwa 60 °C.
Beim Abkühlen
wurde 37%iges wässeriges
Formaldehyd (1,24 ml, 16 mmol) tropfenweise zugegeben, und die Temperatur
stieg auf 70 °C.
Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und Methansulfonamid (1,25
g, 12,8 mmol) wurde in Teilen zugegeben. Die Reaktion wurde für 3 h gerührt und
wurde in EtOAc (60 ml) gegossen. Die organische Lösung wurde
mit Wasser gewaschen und die wässerige
Lösung
wurde mit EtOAc (60 ml) gewaschen. Die vereinigten organischen Lösungen wurden
mit Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (CHCl3)
ergab die Titelverbindung (69 %) als goldenes Öl. 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,85 (d, 1H), 6,70 (d, 1H),
5,20 (m, 1H), 4,40 (s, 2H), 3,80 (s, 2H), 3,70 (s, 3H), 2,80 (s,
3H).
-
PRÄPARAT KK1
-
5-(3-Brom-propyl)-benzo[1,3]dioxol
-
Schritt A: 3-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-propan-1-ol
-
Lithiumaluminiumhydrid
(1M in THF, 30 ml, 30 mmol) wurde langsam zu einer Lösung aus
3-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-propionsäure
(5,83 g, 30 mmol) in THF (60 ml) bei 0 °C zugegeben. Die Reaktion wurde
auf Raumtemperatur erwärmt
und für
2 h gerührt.
Die Lösung
wurde in Teilen zu einem Gemisch aus Eis (200 g) und konzentrierter
HCl (2 ml) zugegeben. Das Produkt wurde in EtOAc extrahiert. Die
organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (Hexane : EtOAc 6 : 4)
ergab den Titelalkohol (4,51 g). 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 6,73 – 6,62 (m, 3H), 5,91 (s, 2H), 3,66
(t, 2H), 2,63 (t, 2H), 1,84 (m, 2H).
-
Schritt B: 5-(3-Brom-propyl)-benzo[1,3]dioxol
-
Gemäß dem Verfahren,
das in Schritt B von Präparat
O1 beschrieben ist, wurde 3-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-propan-1-ol zu dem
Titelbromid umgewandelt. 1H NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 6,74 – 6,63 (m,
3H), 5,92 (s 2H), 3,37 (t, 2H), 2,69 (t, 2H), 2,11 (m, 2H).
-
PRÄPARAT LL1
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2-(3-Iod-propyl)-furan
-
Zu
einer Lösung
aus 3-Furan-2-yl-Propan-1-ol (6,3 g, 50 mmol) in Pyridin (40 ml)
wurde bei 15 °C
p-Toluolsulfonylchlorid (l 1,4 g, 60 mmol) in Teilen zugegeben,
und die Reaktion wurde für
3 h gerührt.
Wasser (10 × 0,5
ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde in ein Gemisch aus konzentrierter
HCl (65 ml) und Eis (200 g) gegossen. Das Produkt wurde in Et2O extrahiert, und die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde. Das Öl
wurde zu einem Gemisch aus NaI (9 g, 60 mmol) in Aceton (70 ml)
zugegeben, und die Reaktion wurde für 15 h gerührt. Die unlöslichen
Substanzen wurden durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde
im Vakuum konzentriert. Die Reinigung durch Flashchromatographie
(Hexane) ergab die Titelverbindung (7,2 g). 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30 (m, 1H), 6,28 (m, 1H),
6,04 (m, 1H), 3,19 (t, 2H), 2,75 (t, 2H), 2,14 (m, 2H).
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PRÄPARAT MM1
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3-(3-Amino-propyl)-benzoesäuremethylesterhydrochloridsalz
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Schritt A: (3-tert-Butoxycarbonylamino-prop-1-inyl)-benzoesäuremethyl
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Gemäß dem allgemeinen
Verfahren, das in Schritt A von Präparat C1 beschrieben ist, wurde Prop-2-inyl-carbamidsäure-tert-butylester
mit 3-Brommethylbenzoat verknüpft,
wodurch die Titelverbindung erhalten wurde. MS 307 (M+18).
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Schritt B: 3-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-benzoesäuremethyl
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Gemäß dem Verfahren,
das in Schritt B von Präparat
C1 beschrieben ist, wurde 3-(3-tert-Butoxycarbonylamino-prop-1-inyl)-benzoesäuremethylester
hydriert, wodurch die Titelverbindung erhalten wurde. MS 311 (M+18).
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Schritt C: 3-(3-Amino-propyl)-benzoesäuremethylesterhydrochloridsalz
-
Eine
Lösung
aus 3-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-benzoesäuremethylester
(565 mg) in MeOH (25 ml) wurde auf 0 °C abgekühlt und die Lösung wurde
mit HCl (g) gesättigt.
Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur für 1,5 h gerührt und im Vakuum konzentriert
wodurch das Titelamin (399 mg) erhalten wurde. MS 194 (M+1).
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PRÄPARAT NN1
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[3-(2-Methansulfonylamino-ethyl)-phenyl]-essigsäure-tert-butylester
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Schritt A: 3-Brom-phenylessigsäure-tert-butylester.
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Ein
Gemisch aus 3-Brom-phenylessigsäure
(5,00 g, 23,24 mmol), tert-Butanol (1,89 g, 25,57 mmol), DMAP (3,12
g, 25,57 mmol) und DCC (527 g, 25,57 mmol) in CH2Cl2 (150 ml) wurde für 24 h bei Raumtemperatur gerührt. Die
Reaktion wurde filtriert und das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde in EtOAc gelöst
und das Gemisch wurde filtriert. Die organische Lösung wurde
nacheinander mit 5,5 % HCl, Wasser, gesättigtem NaHCO3 und
Salzlösung
gewaschen. Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch die Titelverbindung (5,64 g) erhalten wurde.
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Schritt B: {2-[2-(1,3-Dioxo-1,3-dihydro-isoindol-2-yl)-vinyl]-phenyl}-essigsäure-tert-butylester
-
Ein
Gemisch aus 3-Brom-phenylessigsäure-tert-butylester
(5,64 g, 20,80 mmol), N-Vinyl-phthalimid (3,60 g, 20,80 mmol), Diisopropylethylamin
(3,63 g, 28,08 mmol), Palladiumacetat (107 mg, 0,478 mmol) und Tri-o-tolyl-phosphin (475 mg,
1,56 mmol) in Acetonitril (10 ml) wurde bei 90 °C für 20 h gerührt. Die Reaktion wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt
und Eiswasser (50 ml) wurde zugegeben. EtOAc (50 ml) wurde zugegeben
und die organische Lösung
wurde mit 5,5 % HCl, gefolgt von Salzlösung gewaschen. Die organische Lösung wurde über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (Hexane : EtOAc 9 : 1 bis
4 : 1) ergab die Titelverbindung (1,95 g). MS 381 (M+18).
-
Schritt C: {2-[2-(1,3-Dioxo-1,3-dihydro-isoindol-2-yl)-ethyl]-phenyl}-essigsäure-tert-butylester.
-
Zu
einer Lösung
aus {2-[2-(1,3-Dioxo-1,3-dihydro-isoindol-2-yl)-vinyl]-phenyl}-essigsäure-tert-butylester
(1,95 g) in THF (50 ml) wurde 10 % Pd auf Kohlenstoff (1,00 g) zugegeben,
und die Reaktion wurde auf einem Parr-Schüttelapparat
bei 50 psi für
24 h hydriert. Der Katalysator wurde durch Filtration durch Celite
mit Hilfe von THF entfernt. Die flüchtigen Bestandteile wurden
im Vakuum entfernt, wodurch die Titelverbindung (1,97 g) erhalten
wurde. MS 383 (M+18).
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Schritt D: [2-(2-Amino-ethyl)-phenyl]-essigsäure-tert-butylester
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Eine
Lösung
aus {2-[2-(1,3-Dioxo-1,3-dihydro-isoindol-2-yl)-vinyl]-phenyl}-essigsäure-tert-butylester (1,97
g) und Hydrazinhydrat (1,97 ml) in EtOH (75 ml) wurde unter Rückfluß für 90 Minuten
erhitzt. Die Feststoffe wurden durch Filtration entfernt, und das
Filtrat wurde im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde in EtOAc (50
ml) gelöst,
und die Lösung
wurde mit gesättigtem
NaHCO3, gefolgt von Salzlösung gewaschen.
Die organische Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Die Reinigung durch Flashchromatographie (CHCl3 :
MeOH 97,5 : 2,5 bis 95 : 5 bis 9 : 1) ergab das Titelamin (853 mg).
MS 236 (M+1).
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Schritt E: [3-(2-Methansulfonylamino-ethyl)-phenyl]-essigsäure-tert-butylester
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Ein
Gemisch aus [2-(2-Amino-ethyl)-phenyl]-essigsäure-tert-butylester (422,5
mg, 1,795 mmol), Triethylamin (908 mg, 8,977 mmol) und Methansulfonylchlorid
(226,2 mg, 1,975 mmol) in CH2Cl2 (20
ml) wurde vereinigt und bei 0 °C
für 18
h gerührt.
Die organische Lösung
wurde nacheinander mit verdünnter
HCl, Wasser, gesättigtem
NaHCO3 und Salzlösung gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch das Titelsulfonamid (535 mg) erhalten wurde. MS 331 (M+18).
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PRÄPARAT OO1
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5-(3-Methansulfonylamino-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester
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Zu
einer Lösung
aus 5-(3-Amino-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylesterhydrochloridsalz
(siehe Präparat
DD2) (150 mg, 0,683 mmol) und Triethylamin (0,313 ml, 2,25 mmol)
in CH2Cl2 (15 ml)
wurde bei 0 °C Methansulfonylchlorid
(86 mg, 0,75 mmol) zugegeben. Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur
für 18
h gerührt.
Die organische Lösung
wurde nacheinander mit verdünnter
HCl, Wasser, gesättigtem
NaHCO3 und Salzlösung gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert,
wodurch das Titelsulfonamid (156 mg) erhalten wurde. MS 262 (M+1).
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PRÄPARAT PP1
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5-(3-Amino-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäuremethylesterhydrochloridsalz
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Schritt A 5-(3-tert-Butoxyarbonylamino-prop-1-inyl)-furan-2-carbonsäuremethylester
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Die
Titelverbindung wurde unter Verwendung des Verfahrens, das in Schritt
A von Präparat
DD1 beschrieben ist, hergestellt.
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Schritt B 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäuremethylester
und 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-furan-2-carbonsäuremethylester.
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Zu
einer Lösung
aus 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-prop-1-inyl)-furan-2-carbonsäuremethylester (1,69
g) in MeOH (50 ml) wurde 10%iges Palladium auf Kohlenstoff (850
mg) zugegeben, und das Gemisch wurde auf einem Parr-Schüttelapparat
bei 50 psi für
18 h hydriert. Der Katalysator wurde durch Filtration durch Celite
entfernt und die flüchtigen
Bestandteile wurden im Vakuum konzentriert. Die Flashchromatographie
(Hexane : EtOAc 4 : 1) ergab 5-(3-tert-Butoxycarbonylaminopropyl)-furan-2-carbonsäuremethylester
(422 mg, MS 284 M+), gefolgt von 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäuremethylester
(903 mg).
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Schritt C 5-(3-Amino-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäuremethylesterhydrochloridsalz
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Die
Titelverbindung wurde aus 5-(3-tert-Butoxycarbonylamino-propyl)-tetrahydrofuran-2-carbonsäuremethylester
gemäß dem Verfahren,
das in Schritt C für
das Präparat
DD2 beschrieben ist, hergestellt.
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PRÄPARAT QQ1
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3-(1H-Indol-3-yl)-propylamin
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Das
Titelreagens kann unter Verwendung des Verfahrens, das von Jackson
in J. Am. Chem. Soc., 52, 5029 – 5033,
1930 beschrieben ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT RR1
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2-(Biphenyl-2-yloxy)-ethylamin
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Das
Titelreagens kann unter Verwendung des Verfahrens, das in GB 521575
beschrieben ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT SS1
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2-(3-Chlor-phenylsulfanyl)-ethyl
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Das
Titelreagens kann unter Verwendung des Verfahrens, das in Fed. Rep.
Ger. Sci. Pharm., 56, 4, 229 – 234,
1988 beschrieben ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT TT1
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2-(4-Chlor-phenylsulfanyl)-ethylamin
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Das
Titelreagens kann unter Verwendung des Verfahrens, das in Can. J.
Chem., 37, 325 – 329,
1959 beschrieben ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT UU1
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3-(4-Chlor-phenyl)-propylamin
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Das
Titelreagens kann unter Verwendung des Verfahrens, das in J. Med.
Chem., 39, 25, 4942 – 4951, 1996
beschrieben ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT VV1
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4-Phenethylsulfanyl-benzaldehyd
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Das
Titelreagens kann unter Verwendung des Verfahrens, das
EP 332331 beschrieben ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT WW1
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4-(2-Oxo-pyrrolidin-1-yl)-benzaldehyd
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Die
Titelverbindung kann unter Verwendung des Verfahrens, das von Kukalenko
in Chem. Heterocycl. Compd. (Engl. Transl.), 8, 43, 1972 beschrieben
ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT XXI
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4-Cyclohexylbenzylamin
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Die
Titelverbindung kann unter Verwendung des Verfahrens, das von Meglio
und Kollegen in Farmaco Ed. Sci.; IT; 35, 3, 191 – 202, 1980
beschrieben ist, hergestellt werden.
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PRÄPARAT YY1
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3-Hydroxy-4-propoxy-benzaldehyd
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Die
Titelverbindung kann unter Verwendung des Verfahrens, das Beke in
Acta Chim. Acad. Sci. Hung., 14, 325 – 8, 1958 beschrieben ist,
hergestellt werden.
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PRÄPARAT ZZ1
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5-Phenyl-furan-2-carbaldehyd
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Die
Titelverbindung kann unter Verwendung des Verfahrens, das von D'Auria und Kollegen
in Heterocycles, 24, 6, 1575 – 1578,
1986 beschrieben ist, hergestellt werden.