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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Analysieren
einer Flüssigkeitsprobe
zur Verwendung in der Chemie und der Biochemie, und insbesondere
eine Vorrichtung zum Durchführung
einer Vorbehandlung, wie z. B. dem Spülen einer Nadel oder dem Verdünnen der
entnommenen Probe.
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Eine
Analyse von z. B. glykosiliertem Hämoglobin unter Verwendung von
z. B. der Flüssigkeitschromatographie
ist bisher derart durchgeführt
worden, dass eine Blutprobe in einem Röhrchen bzw. einem Schlauch
(einem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen),
das bzw. der eine Gummikappe aufweist, in einer vorbestimmten Menge
entnommen wird, um die Menge an glykosiliertem Hämoglobin in der Probe zu analysieren.
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Der
zuvor beschriebene Vorgang wird speziell derart durchgeführt, dass
eine stiftartige Nadel, die in der Lage ist, die Gummikappe des
Vakuum-Blutentnahmeröhrchens
zu durchdringen, genau einen Durchdringungszielabschnitt mit einem
Durchmesser von ungefähr
5 mm im mittleren Abschnitt der Gummikappe durchdringt, um so eine
Blutprobe mit vorbestimmter Menge zu sammeln bzw. zu entnehmen,
und anschließend
wird die Blutprobe zu einem willkürlichen Verdünnungsverhältnis verdünnt und
in eine Analysesäule
eingeführt.
Deshalb muss die Vorbehandlung, die die Entnahme (Probenahme) und die
Verdünnung
umfasst, vor dem Einführen
der Probe in die Säule
durchgeführt
werden. Wird die Analyse an glykosiliertem Hämoglobin durchgeführt, muss eine
weitere Vorbehandlung zum Hämolysieren
roter Blutkörperchen
vor dem Zuführen
der Probe in die Analysesäule
durchgeführt
werden. Um nacheinander eine Mehrzahl von Blutproben zu analysieren, muss
die Vorbehandlung des Spülens
der Nadel vor dem eigentlichen Vorgang durchgeführt werden.
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Wie
zuvor beschrieben besitzen verschiedene Analysevorrichtungen, einschließlich der
glykosiliertem Hämoglobin-Analysevorrichtung,
einen derartigen Aufbau, dass sie ihre Komponententeile so steuern,
dass die Komponententeile komplizierte Vorgänge durchführen können. Überdies sind spezielle Teile
zum Spülen
und Verdünnen
vorgesehen worden.
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Die
Vorbehandlung wird nun anhand der 1 beschrieben,
so dass als Beispiel eine Vorrichtung zum Analysieren von Blut,
wie z. B. die glykosilierte Hämoglobin-Analysevorrichtung,
genommen wird. Die glykosilierte Hämoglobin-Analysevorrichtung muss die Blutprobe
aus dem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen,
die die Gummikappe besitzt, mit zufriedenstellender Reproduzierbarkeit
saugen, eine aufgrund der Probe auftretende Kontaminierung entfernen
und eine ausgezeichnete Reproduzierbarkeit bezüglich der Verdünnung, im
allgemeinen im Bereich von 200 bis ungefähr 400, besitzen.
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Anfänglich wird
eine Nadel 1 in eine Probenahmeposition 2 bewegt,
und anschließend
durchdringt sie eine Gummikappe auf einem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen 3,
indem sie abwärts
bewegt wird. Auf diese Weise wird eine Blutprobe mit vorbestimmter
Menge abgesaugt, wobei die Menge durch den oszillierenden Vorgang
einer ersten Spritze 4 bestimmt wird. Um die Blutprobe
mit zufriedenstellender Reproduzierbarkeit absaugen zu können, muss
die zuvor beschriebene vorbestimmte Menge 3 Mikroliter
oder mehr betragen. Ein erstes Ventil 5 wird geschlossen,
so dass die erste Spritze 4 den Saugvorgang durchführen kann.
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Anschließend wird
die Nadel in einen Verdünnungsbehälter 6 bewegt,
um die abgesaugte Blutprobe auszugeben, und danach wird eine zweite Spritze 7 bedient,
um eine Lösung (Verdünnungslösung) aus
einer Verdünnungsdüse 8 mit
einer vorbestimmten Menge auszuspritzen, um so die Blutprobe zu
einem vorbestimmten Verdünnungsverhältnis zu verdünnen (im
allgemeinen 200 bis 400). Nachdem das Ausstoßen der Lösung aus der Verdünnungsdüse 8 beendet
worden ist, werden das erste Ventil 5 und das zweite Ventil 9 umgeschalten,
um so die verdünnte
Probe in einen Probeinjektor 10, der durch ein hexagonales
Ventil gebildet wird, einzuführen.
Anschließend
wird die verdünnte
Probe der Analysesäule
zugeführt.
Um ebenso den Verdünnungsvorgang
mit ausgezeichneter Reproduzierbarkeit durchführen zu können, muss die Menge der entnommenen
Blutprobe 3 Mikroliter oder mehr betragen.
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Nachdem
die zuvor beschriebenen Vorgänge
beendet worden sind, werden die Verdünnungskammer und die Nadel
gespült,
um eine frische Blutprobe zu analysieren. Die Nadel wird durch ein
Verfahren gespült,
bei dem eine Lösung
in einen Nadelspülblock 11 über eine
Spülpumpe 12 fließt, oder durch
ein Verfahren, bei dem die Spüllösung aus
der Nadel in einen Nadelspülbehälter 13 ausgegeben wird,
und anschließend
ein drittes Ventil 14 geöffnet und eine Saugpumpe 15 betrieben
wird, um so die kontaminierte Spüllösung in
eine Vakuumkammer 16 zu saugen, und indem anschließend ein
viertes Ventil 17 zu einem gewissen Zeitpunkt geöffnet wird,
um die kontaminierte Lösung
in einen Ausgabeabschnitt 18 auszugeben.
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Der
Verdünnungsbehälter 6 wird
dadurch gespült,
dass die Spüllösung aus
der Nadel 1 oder der Spüldüse 18 in
den Verdünnungsbehälter so
lange ausgegeben wird, bis der Behälter vollständig mit der Lösung gefüllt ist.
Anschließend
wird ein fünftes
Ventil 19 geöffnet,
und daraufhin wird die Saugpumpe 15 betrieben, um die kontaminierte
Spüllösung in
die Vakuumkammer 16 zu saugen, und im Anschluss wird das
vierte Ventil 17 zu einem gegebenen Zeitpunkt geöffnet, um
so die kontaminierte Lösung
in den Ausgabeabschnitt 18 auszugeben.
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Um
die auftretende Kontamination zwischen den Proben zu verringern,
müssen
die Nadel 1, der Nadelspülbehälter 13, der Nadelspülblock 11,
der Verdünnungsbehälter 6,
der Probeinjektor 10 und das Innere der Rohre, die die
Verbindungen zwischen den zuvor beschriebenen Komponenten bilden,
gespült
werden.
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Die
glykosilierte Hämoglobin-Analysevorrichtung
und dergleichen, und insbesondere die herkömmliche Analysevorrichtung
zum Behandeln von Flüssigkeitsproben,
wie z. B. Blutproben, müssen
die Blutprobe aus dem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen mit
einer Menge von 3 Mikroliter oder mehr absaugen, um die Reproduzierbarkeit
zu verbessern. Da das Verdünnungsverhältnis einer
gewöhnlichen
Blutprobe 200 bis 400 beträgt,
muss die Kapazität
des Verdünnungsbehälters 1500
Mikroliter oder mehr betragen. Folglich gibt es ein Problem, dass
eine große Menge
an Spüllösung, nicht
weniger als ungefähr 3000
Mikroliter, erforderlich ist, um den Spülvorgang durchzuführen.
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Überdies
muss die herkömmliche
Vorrichtung mit der besonderen Saugpumpe und dem besonderen Ventil
zum Spülen
des Verdünnungsbehälters versehen
sein. Überdies
ist die besondere Lösungszuführpumpe
und ein bestimmtes Ventil erforderlich, um die Nadel zu spülen. Folglich
wird der Aufbau der Vorrichtung und der Betrieb jeder Komponente
zu kompliziert. Als Folge daraus dauert die Vorbehandlung sehr lange.
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Die
in 1 gezeigte herkömmliche
Vorrichtung beinhaltet einen derartigen Aufbau, dass der Verdünnungsbehälter 6 vollständig mit
der aus der Nadel 1 oder der Verdünnungsdüse 8 ausgegebenen Spüllösung gefüllt werden
muss, und im Anschluss muss das fünfte Ventil 19 geöffnet werden,
um den Absaugvorgang durchzuführen.
Anschließend
kann der obere Endabschnitt des Verdünnungsbehälters nicht ausreichend gespült werden,
und auf diese Weise besteht eine Restwahrscheinlichkeit hinsichtlich
einer verbleibenden Kontamination. Entsprechend dieser Umstände gibt
es ein Problem dahingehend, dass die Nadel oder das Ventil verstopft
werden. Anschließend
muss eine komplizierte Instandsetzung durchgeführt werden, bei der der Verdünnungsbehälter 6,
das Ventil 19 und die Saugpumpe 15 in regelmäßigen Abständen aus
der Vorrichtung entfernt werden müssen, um so manuell gespült zu werden.
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Im
Falle des Vakuum-Blutentnahmeröhrchens,
die eine Gummikappe besitzt, durchdringt die Nadel die Gummikappe.
Deshalb besteht die Möglichkeit,
dass ein Abrieb der Gummikappe, der an der Nadel anhaften kann,
in der Vorrichtung verstreut wird. In diesem Fall gibt es ein Problem
dahingehend, dass die Gesamtdurchführung, die bis zur Analysesäule reicht,
verstopft wird.
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Nachdem
die Flüssigkeitsprobe
abgesaugt worden ist, wird die Nadel in den Verdünnungsbehälter bewegt, und anschließend wird
die Verdünnungslösung aus
der Verdünnungsdüse ausgegeben,
um so ein willkürliches
Verdünnungsverhältnis (200
bis 400) zu verwirklichen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Verdünnungslösung in
den Verdünnungstank
diagonal nach oben abweichend von der Mitte des Verdünnungstankes
ausgestoßen,
was wiederum einen Wirbel in dem Verdünnungstank erzeugt, um so die
Verdünnungseffizienz
zu verbessern. Da die Menge der ausgestoßenen Verdünnungslösung durch das Lösungsverhältnis bestimmt
wird, entsteht dahingehend ein Problem, dass die Blutprobe und die
Verdünnungslösung nicht
ausreichend miteinander vermischt werden können, falls das Lösungsverhältnis gering
ist.
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Falls
die Flüssigkeitsprobe
eine Blutprobe ist, umfasst die Vorbehandlung gelegentlich den Vorgang
des Hämolysierens
des Blutes zusätzlich
zu dem Verdünnungsvorgang.
Der zuvor beschriebene Verdünnungsvorgang
führt jedoch
leicht zu einer nicht zufriedenstellenden Hämolyse.
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Die
EP 0299419 beschreibt ein
automatisches Messverfahren von Glyko-Hämoglobin und ein Probe-Einspritzventil,
basierend auf dem Prinzip der Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie. Die
US 4820497 offenbart eine
bewegbare Reinigungseinheit für
eine Ansaugnadel, wobei die Einheit sich als Reaktion auf die Bewegung
der Ansaugnadel bewegt. Die
EP
0661542 beschreibt eine Pipettenspülvorrichtung zum Spülen einer
Pipette für
Flüssigkeitsproben,
die zum Absaugen einer Flüssigkeitsprobe,
wie z. B. Blut, verwendet wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorbehandlungsvorrichtung
vorzusehen, die die zuvor genannten Probleme in bezug auf die herkömmliche
Technologie löst.
Die Aufgabe gemäß der vorliegenden
Erfindung kann durch eine Vorbehandlungsvorrichtung gelöst werden,
die umfasst: eine Nadel zur Probenahme mindestens einer vorzubehandelnden
Flüssigkeitsprobe
vorbestimmter Menge,; einen Nadelhaltemechanismus zur bewegbaren
Halterung der Nadel in einer vertikalen Richtung; einen Rahmen zur
bewegbaren Halterung des Nadelhaltemechanismus in einer horizontalen
Richtung; einen für
den Nadelhaltemechanismus vorgesehenen Nadelspülblock, einen Vorbehandlungsbehälter, der
dadurch gebildet ist, dass ein Verdünnungsbehälter zum Verdünnen der
Flüssigkeitsprobe und
ein Flüssigkeitsausgabebehälter zum
Ausgeben von flüssigem
Abfall integriert ist; eine Mischfluiddurchführung zum Mischen der verdünnten Flüssigkeitsprobe;
und Rohre und mindestens zwei Spritzen zum Bestimmen von Flussdurchführungen,
die die Nadel, den Nadelspülblock,
den Vorbehandlungsbehälter
und die Mischfluiddurchführung
verbinden, und die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Unterteilung
zum Trennen des Verdünnungsbehälters und des
Flüssigkeitsausgabebehälters in
dem Vorbehandlungsbehälter
vorgesehen ist, um so die verdünnte
Flüssigkeitsprobe,
die über
die Unterteilung fließen
kann, in den Flüssigkeitsausgabebehälter einzuführen, und
dass der Nadelspülblock
in der horizontalen Richtung zusammen mit der Nadel bewegbar ist,
wobei dessen vertikale Bewegung unterbunden ist.
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Die
Vorbehandlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung besitzt einen derartigen Aufbau, dass, wenn die verdünnte Probe,
die die Flüssigkeitsprobe,
wie z. B. Blut, verdünnt
hat, größer als die
Kapazität
des Verdünnungsbehälters ist,
der Abschnitt, der über
die zuvor genannte Kapazität
hinausgeht, in den Lösungsausgabebehälter fließen kann,
um so ausgegeben zu werden. Wenn die gewöhnliche glykosilierte Hämoglobinanalyse
die Blutprobe um 200 bis 400 verdünnen muss. Andererseits kann
die Menge der zu entnehmenden Blutprobe keine 3 Mikroliter oder
weniger betragen, um eine zufriedenstellende Reproduzierbarkeit
zu erhalten. Folglich, falls die gesamte Menge der verdünnten Probe aufgenommen
wird, nimmt die Kapazität
des Verdünnungsbehälters zu,
was dazu führt,
dass die Spüllösung, die
zu einer großen
Menge erforderlich ist, den Verdünnungsbehälter spült. Nachteilig
ist, dass die Diffusion und die Mischung der Blutprobe in dem Verdünnungsbehälter häufig nicht
ausreichend ist. Andererseits besitzt die vorliegende Erfindung
einen derartigen Aufbau, dass die Kapazität des Verdünnungsbehälters absichtlich klein ist,
und die verdünnte
Probe, die über
den Verdünnungsbehälter fließen kann,
dazu verwendet wird, eine erste Spülung des Verdünnungsbehälters durchzuführen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist ein Diagramm, das
eine herkömmliche
Vorbehandlungsvorrichtung zeigt, welche bei einer glykosilierten
Hämoglobin-Analysevorrichtung verwendet
wird;
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2 ist ein Diagramm, das
eine Analysevorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung
zeigt und im Zusammenhang mit einer glykosilierten Hämoglobin-Analysevorrichtung
verwendet wird; und
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3 ist ein Diagramm, die
einen Vorbehandlungsbehälter
zeigt, der durch Integrieren eines Verdünnungsbehälters zum Verdünnen einer
Flüssigkeitsprobe
und eines Lösungsausgabebehälters gebildet
wird, und der bei der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wobei 3a den Gesamtaufbau des Vorbehandlungsbehälters und 3b lediglich den Verdünnungsbehälter zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Die
Vorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die als ein Vorbehandlungsabschnitt
einer glykosilierten Hämoglobin-Analysevorrichtung
verwendet wird, wird nun in bezug auf die Zeichnungen im Detail
beschrieben.
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2 ist ein Diagramm, das
den Aufbau der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Vorbehandlungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist derart angeordnet, dass sie die Entnahme, das Verdünnen, das
Vermischen und Spülen
der Komponenten ausführt,
um eine Kontamination bei der Vorbehandlung zu verhindern. Um die
zuvor genannte Vorbehandlung durchzuführen, verwendet die vorliegende
Erfindung eine Verdünnungslösung zum
Verdünnen
der Flüssigkeitsprobe
und eine Spüllösung zum Spülen der
Komponenten der Vorrichtung. Obwohl die Lösung zwei oder mehrere Arten
von Lösungen sein
kann, kann nur eine einzige Art von Lösung 21 eingesetzt
werden, wie in 2 gezeigt
ist. Eine glykosilierte Hämoglobin-Analysevorrichtung
ist in der Lage, das Verdünnen
und das Spülen
durch eine einzige Art von Lösung
oder dergleichen durchzuführen, die
eine Salzkonzentration besitzt, welche das Hämolysieren von roten Blutkörperchen
ermöglicht
und ein Netzmittel enthält,
das bei dem Spülvorgang
verwendet wird. Bei der in 2 gezeigten
Vorrichtung verdünnt
die Spül-
und Verdünnungslösung 21 eine Blutprobe 24 in
einem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen 23,
das eine Gummikappe 22 besitzt. Überdies dient die Spül- und Verdünnungslösung 21 als
eine Lösung
zum Spülen
einer Nadel 25 usw., nachdem die Blutprobe entnommen worden
ist. In einem Fall, bei dem eine Lösung mit niedriger Salzkonzentration als
die Spül-
und Verdünnungslösung verwendet wird,
kann die einfache Verwendung zum Verdünnen der Blutprobe das Blut
im allgemeinen nicht zufriedenstellend hämolysieren. Eine zufriedenstellende Hämolyse kann
jedoch dadurch realisiert werden, dass ausreichend gemischt wird,
was wiederum in einer Mischfluiddurchführung, die später beschrieben wird,
durchgeführt
wird.
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Die
in 2 gezeigte Vorrichtung
umfasst eine Fluiddurchführung
(ein Lösungssaugsystem), das
aus einer ersten Spritze 31, einem Behälter, in dem die Spül- und Verdünnungslösung 21 enthalten ist,
ein erstes Ventil 34 und Rohre zum Verbinder der zuvor
genannten Komponenten aufweist, eine Fluiddurchführung (eine Probenahmesystem),
das aus einem Probeinjektor 33, der ein gewöhnliches
hexagonales Injektionsventil verwendet, eine Nadel 25,
das erste Ventil 34, ein zweites Ventil 35 und
Rohre zum Verbinden der zuvor genannten Komponenten aufweist, eine
Fluiddurchführung
(ein Nadelspülsystem), das
die erste Spritze 31, einen Nadelspülblock 28, das erste
Ventil 34, das zweite Ventil 35, ein drittes Ventil 36 und
Rohre zum Verbinden der zuvor genannten Komponenten aufweist, eine
Fluiddurchführung
(ein Mischfluiddurchführungssystem),
das die erste Spritze 31, eine Mischfluiddurchführung 32,
ein Verdünnungsbehälter 30b,
das erste Ventil 34, das zweite Ventil 35, das
dritte Ventil 36 und Rohre zum Verbinden der zuvor genannten
Komponenten aufweist, und ein System, das eine zweite Spritze 29 zum
Absaugen der Blutprobe, die Nadel 25 und Rohre zum Verbinden
der zuvor genannten Komponenten aufweist. Wie zuvor beschrieben
weist der in 2 gezeigte
Aufbau der vorliegenden Erfindung die erste Spritze 31 zum
Absaugen und Ausgeben der Verdünnungs-
und Spüllösung und
die zweite Spritze 29 zum Absaugen und Ausgeben der Blutprobe
auf. Ein Teil der Arbeitsweise kann jedoch durch eine zusätzlich vorgesehene
Spritze durchgeführt werden.
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Die
in 2 gezeigte Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist derart aufgebaut, dass die Spritze vor dem Durchführen der
eigentlichen Vorbehandlung der Flüssigkeitsprobe, die im Anschluss beschrieben
wird, betätigt
wird. Überdies
wird jedes Ventil umgeschaltet, um zuvor jedes System mit der Verdünnungs-
und Spüllösung zu
füllen.
Es ist jedoch bevorzugt, dass das Mischfluiddurchführungssystem derart
angeordnet wird, dass eine Luftschicht sich benachbart dem Verdünnungsbehälter 30b befindet, um
die Verdünnungs-
und Spüllösung, mit
der der Verdünnungsbehälter 30b gefüllt worden
ist, in eine Position zwischen der Mischfluiddurchführung und dem
Verdünnungsbehälter nach
hinten zu schieben, indem die erste Spritze betätigt wird, um so die verdünnte Probe
und die Spül-
und Verdünnungslösung so
anzuordnen, dass sich dazwischen die Luftschicht befindet.
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Obwohl
das in 2 gezeigte Beispiel
einen derartigen Aufbau besitzt, bei dem die Nadel 25 in Stiftform
vorliegt, um die Gummikappe 22 des Vakuum-Blutentnahmeröhrchens 23 zu
durchdringen, so gibt es hinsichtlich der Länge, der speziellen Form usw.
keine besonderen Einschränkungen.
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Die
Nadel 25 wird durch einen Nadelhaltemechanismus 26 gehalten,
der die Nadel in vertikaler Richtung senkrecht zu der Richtung bewegen
kann, die in der Zeichnung durch das Symbol A angedeutet ist. Der
Nadelhaltemechanismus 26 wird über einen Rahmen F gelagert,
der sich in horizontaler Richtung bewegen kann, die durch das Symbol
B in der Zeichnung angedeutet ist. Ein Nadelspülblock 28 ist an dem Nadelhaltemechanismus 26 angebracht.
Obwohl die Nadel 25 derart aufgebaut ist, dass sie den Nadelspülblock 28 durchdringen
und sich in vertikaler Richtung bewegen kann, so bewegt sich der
Nadelspülblock
nicht in vertikaler Richtung. Die vertikale Bewegung der Nadel 25 bewirkt
deshalb eine relative Positionsänderung
in bezug auf den Nadelspülblock 28.
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Die
Nadel 25 wird aufgrund der horizontalen Bewegung des Rahmens
(in Richtung B) in eine Position oberhalb einer Position bewegt,
an der die Blutprobe 24 von dem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen 23 entnommen
wird. In dieser Position wird der Nadelhaltemechanismus 26 nach
unten (in Richtung A) bewegt, so dass die Nadel 25 die
Gummikappe 22 durchdringt, wodurch sie in die Blutprobe 24 eintaucht
(in einem Zustand 25a). Wird die zweite Spritze 29 in
dem zuvor genannten Zustand betätigt,
wird eine Blutprobe mit vorbestimmter Menge abgesaugt. Beim Durchführen der
glykosilierten Hämoglobinanalyse
beträgt
die Absaugmenge gewöhnlich
ungefähr 3
Mikroliter.
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Nachdem
die Blutprobe abgesaugt worden ist, führt die Bewegung des Nadelhaltemechanismus 26 und
des Rahmens dazu, dass die Nadel 25 in eine Position oberhalb
des Lösungsausgabebehälters 30a des
Vorbehandlungsbehälters 30 bewegt
wird, der durch Integrieren des Verdünnungsbehälters 30b zum Verdünnen der
Flüssigkeitsprobe
und des Lösungsausgabebehälters 30a zum
Ausgeben der Abfalllösung
gebildet wird, um so die Außenoberfläche der
Nadel zu spülen.
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In
der zuvor genannten Position werden die Ventile 34, 35 und 36 in
der Durchführung,
die von der ersten Spritze 31 zu dem Nadelspülblock 28 verläuft, geöffnet, um
das Nadelspülsystem
zu öffnen, und
um so die Verdünnungs-
und Spüllösung 21 dem Nadelspülblock 28 zuzuführen, wodurch
die Außenoberfläche der
Nadel 25 gespült
wird. Der Nadelspülblock 28 ist
ein Block, der ein Durchdringen der Nadel gestattet und einen säulenförmigen,
hohlen Abschnitt, der in vertikaler Richtung gebildet wird, besitzt,
wobei der säulenförmige, hohle
Abschnitt einen Innendurchmesser besitzt, der größer als der Außendurchmesser
der Nadel ist. Der hohle Abschnitt steht in Verbindung mit einer
Durchführung
zum Einführen der
Spüllösung, die
in der Seitenoberfläche
des oberen Abschnittes des Blockes gebildet ist. Die Durchführung zum
Einführen
der Spüllösung steht
mit der ersten Spritze 31 über die Ventile 36, 35 und 34 in Verbindung.
Wird das Nadelspülsystem
geöffnet, wird
die Verdünnungs-
und Spüllösung 21 in
die Nadelspüldurchführung von
der Einführdurchführung eingeführt, um
so entlang der Außenoberfläche der Nadel 25 zu
fließen
und anschließend
in den Lösungsausgabebehälter 30a ausgegeben
zu werden, nachdem die Außenoberfläche der
Nadel gespült worden
ist. Aufgrund des zuvor genannten Aufbaus ist eine spezielle Saugpumpe
zum Ausgeben der Probe nicht erforderlich, um die kontaminierte
Verdünnungs-
und Spüllösung auszugeben,
da die kontaminierte Verdünnungs-
und Spüllösung aufgrund der
Schwerkraft ausgegeben werden kann. Selbstverständlich kann der Lösungsausgabebehälter 30a mit
einer Pumpe oder dergleichen über
eine Vakuumkammer oder dergleichen verbunden werden.
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Die
Nadelspüldurchführung, die
eine fluide Durchführung
für die
Verdünnungs-
und Spüllösung zum
Spülen
der Nadel ist, dient ebenso als eine Führung zum Halten der Nadel 25,
die den Nadelspülblock 28 durchdringt,
um die vertikale Bewegung der Nadel 25 zu führen. Deshalb
ist es bevorzugt, dass die Länge
der Durchführung
so groß wie
möglicht
ist. Wie später
beschrieben wird, kann die Länge
jedoch willkürlich
bestimmt sein in Anbetracht des Bereichs der vertikalen Bewegung,
da die Nadel 25 beim Spülen
derselben in vertikaler Richtung bewegt wird.
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Das
obere Ende der Nadelspüldurchführung, die
in vertikaler Richtung des Nadelspülblockes 28 gebildet
ist, ist über
ein Dichtelement, wie z. B. einen O-Ring, abgedichtet. Der Aufbau der
Durchführung ist
derart ausgebildet, dass ein Überfließen von
dem oberen Abschnitt verhindert werden kann, wenn die Verdünnungs-
und Spüllösung zugeführt worden
ist, um so ein Ausgeben der Lösung
lediglich durch die untere Endöffnung
zu bewirken. Das Abdichtelement, z. B. der O-Ring, grenzt die vertikale
Bewegung der Nadel 25 nicht ein. Das Abdichtelement besitzt
die Wirkung, dass ein Abrieb der Gummikappe, der an der Außenoberfläche der
Nadel 25 anhaften kann, abgewischt wird, wenn die Nadel
in dem zuvor genannten Zustand in vertikaler Richtung bewegt wird.
Es ist bevorzugt, dass die zuvor genannte vertikale Bewegung ungefähr 3 mal
durchgeführt
wird. Insbesondere ist es bevorzugt, dass die Bewegungslänge derart
bestimmt ist, dass der gesamte Korpus der Nadel in Kontakt mit dem
O-Ring oder dergleichen kommt. Zumindest sollte der Abschnitt, der
die Gummikappe durchdrungen hat, auf die zuvor beschriebene Weise
in Kontakt treten. Um ein zufriedenstellendes Zuführen der
Verdünnungs-
und Spüllösung zur
Außenoberfläche der
Nadel zu bewirken, ist es bevorzugt, dass die Durchführung zum
Einführen
der Verdünnungs-
und Spüllösung senkrecht
zur Nadelspüldurchführung gebildet
ist. Überdies
ist es bevorzugt, dass der Innendurchmesser der Durchführung zum
Einführen
der Verdünnungs-
und Spüllösung geringer
als der Innendurchmesser der Nadelspüldurchführung ist.
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Wie
zuvor beschrieben wird die Nadel 25, deren Außenoberfläche dadurch
gespült
worden ist, dass die Nadel 25 in vertikaler Richtung mehrmals bewegt
wird, während
die Verdünnungs-
und Spüllösung oberhalb
des Lösungsausgabebehälters 30a des
Vorbehandlungsbehälters 30 fließen kann,
der durch Integrieren des Verdünnungsbehälters zum Verdünnen der
Flüssigkeitsprobe
und des Lösungsausgabebehälters gebildet
ist, in horizontaler Richtung in eine Position oberhalb des Verdünnungsbehälters 30b des
Vorbehandlungsbehälters 30 bewegt,
und wird anschließend
nach unten zum Bodenabschnitt des Verdünnungsbehälters 30b bewegt.
In der zuvor genannten Position wird das System von der zweiten
Spritze 29 zur Nadel 25 geöffnet, um die Gesamtmenge der
in die Nadel gesaugten Blutprobe auszugeben. Anschließend wird
das Ventil umgeschaltet, um das Probenahmesystem von der ersten Spritze 31 zu
der Nadel 25 zu öffnen,
um so langsam die Verdünnungs- und Spüllösung 21 in Übereinstimmung
mit dem Verdünnungsverhältnis auszugeben. Falls
die Kapazität
des Verdünnungsbehälters 30b nicht
geringer als die Menge der zu analysierenden Probe ist, so muss
die Kapazität
nicht größer als
die Kapazität
der durch die Verdünnung
hergestellten verdünnten
Probe sein. Die Höhe
der Unterteilung 30c zwischen dem Verdünnungsbehälter 30b und dem Lösungsausgabebehälter 30a,
die integral ausgebildet sind, ist so verringert. Auf diese Weise
wird die verdünnte
Probe, die über
die Unterteilung 30c fließen kann, in den Lösungsausgabebehälter 30a eingeführt. Es
wird darauf hingewiesen, dass die verdünnte Probe, die in den Lösungsausgabebehälter 30a fließen kann,
lediglich aufgrund der Schwerkraft ausgegeben werden kann.
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Wie
anhand der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt der Verdünnungsbehälter 30b einen
derartigen Aufbau, dass der Querschnittsbereich in horizontaler Richtung
in einer Richtung vom Bodenabschnitt zum oberen Ende vergrößert ist.
Obwohl die Form des Verdünnungsbehälters 30b verjüngt (konische
Form) ausgebildet sein kann, um so eine kontinuierliche Änderung
des Querschnittsbereichs zu realisieren, kann die Form z. B. dreistufig,
wie dargestellt, ausgebildet sein (wie eine Form, die durch Kombinieren von
einer Säule
mit drei unterschiedlichen Querschnittsbereichen gebildet wird).
Aufgrund des zuvor genannten Aufbaus kann ein Problem dahingehend verhindert
werden, dass eine Diffusion der Blutprobe in die Verdünnungs-
und Spüllösung nicht
ausreichend ist, so dass dadurch ein Konzentrationsgradient nach
der Verdünnung
auftritt und der Abschnitt mit relativ hoher Konzentration aufgrund
des Überfließens in
den Lösungsausgabebehälter 30a verfehlt wird.
Da die verdünnte Probe
wiederum von der Nadel 25, wie zuvor beschrieben wurde,
abgesaugt wird, ist es bevorzugt, dass der Innendurchmesser des
Bodenabschnittes derart ist, dass der vorderste Endabschnitt der
Nadel 25 den Bodenabschnitt erreichen kann.
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Entsprechend
der Kenntnis des Erfinders der vorliegenden Erfindung besitzt der
Bodenabschnitt des Verdünnungsbehälters 30b eine
kreisförmige Form
mit einem Querschnittsbereich, der um ungefähr 0,5 mm bis ungefähr 1,5 mm
größer als
der Außendurchmesser
der Nadel ist, um so der im Anschluss folgenden Nadel 25 zu
gestatten, auf zufriedenstellende Weise die verdünnte Probe abzusaugen. Es ist
ferner bevorzugt, dass eine verjüngte Form
verwendet wird, deren Durchmesser in einer Richtung zum vordersten
Ende hin verringert ist, wie in 3 gezeigt
ist. Es ist bevorzugt, dass der Abschnitt benachbart dem oberen
Ende ungefähr
4 bis ungefähr
6 mal des Querschnittsbereichs des Bodenabschnittes ist, um eine
zufriedenstellende Diffusion beim Durchführen der Verdünnung zu
realisieren.
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Anschließend werden
die Ventile 34, 35 und 36 umgeschalten,
um das Mischfluiddurchführungssystem
zu öffnen,
welches von der ersten Spritze 31 zum unteren Ende des
Verdünnungsbehälters 30b des
Vorbehandlungsbehälters 30 gebildet
ist. Anschließend
wird die Bewegungsrichtung der ersten Spritze 31 geändert, um
so die verdünnte
Probe in der Fluiddurchführung
in die andere Richtung zu bewegen, wie dies durch das Symbol C in
der Zeichnung angezeigt ist. Wie anhand der Zeichnung ersichtlich
ist, sind die Rohre benachbart des Verdünnungsbehälters 30b in der Mischfluiddurchführung zu einer
speziellen Mischfluiddurchführung 32 ausgebildet,
in der mehrere Abschnitte mit unterschiedlichen Querschnittsbereichen
kontinuierlich aneinander gereiht sind. Die Mischfluiddurchführung 32 ändert die Flussrate,
wenn die verdünnte
Probe durch die Mischfluiddurchführung 32 sich
bewegt, um einen willkürlichen
turbulenten Fluss zu erzeugen, der die Mischeffizienz derart verbessert,
dass die Blutprobe auf zufriedenstellende Weise hämolysiert
wird. Die Form der Mischfluiddurchführung ist nicht auf die in der
Zeichnung dargestellten Form beschränkt. Falls sich die benutzte
Form hinsichtlich ihres Querschnittsbereichs ändert, um so die Flussrate
der hier durchfließenden
Lösung
zu ändern,
was wiederum einen turbulenten Fluss erzeugt, so bestehen hinsichtlich
der Form keine Einschränkungen.
Es ist bevorzugt, dass die Fluiddurchführung die gleiche Kapazität wie die
des Verdünnungsbehälters 30b oder eine
größere Kapazität besitzt.
Die verdünnte
Probe, die in der Mischfluiddurchführung vermischt wurde, kehrt
schließlich
zum Verdünnungsbehälter zurück. Es wird
darauf hingewiesen, dass die Verdünnungs- und Spüllösung und
die verdünnte
Probe in dem Mischfluiddurchführungssystem
die Luftschicht umgeben. Obwohl es bevorzugt ist, dass sich die
Nadel in dem Verdünnungsbehälter 30b während des
Betriebs, bei dem das Mischfluiddurchführungssystem verwendet wird,
befindet, so kann sie vorübergehend z.
B. in eine Position oberhalb des Verdünnungsbehälters 30b bewegt werden.
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Nachdem
die verdünnte
Probe in dem Mischfluiddurchführungssystem
gemischt worden ist, wird die Gesamtmenge der verdünnten Probe,
die zu dem Verdünnungsbehälter 30b zurückgekehrt
ist, dadurch abgesaugt, dass das Probenahmesystem geöffnet wird,
welches von der ersten Spritze 31 zu der Nadel 25 gebildet
ist, und dass die erste Spritze 31 betätigt wird. Wie anhand der Zeichnung
ebenso ersichtlich ist, ist ein Probeinjektor 33 allgemeiner
Art, der das hexagonale Injektionsventil verwendet, in dem Probenahmesystem
angeordnet, welches von der ersten Spritze 31 zu der Nadel 25 gebildet
ist. Auf diese Weise wird eine vorbestimmte Menge der verdünnten Probe,
die durch die Nadel 25 abgesaugt wird, in eine Probeschlaufe 33a in
dem Probeinjektor 33 aufgenommen. Falls die Kapazität der Fluiddurchführung, die
von der Nadel 25 zu der Probeschlaufe 33a gebildet
ist, größer als
die Kapazität
des Verdünnungsbehälters 30b ist,
so kann die Nadel 25 vorübergehend z. B. in eine Position
oberhalb des Verdünnungsbehälters 30b bewegt
werden, um so Luft im Anschluss an die verdünnte Probe aufzunehmen. Insbesondere ist
es bevorzugt, dass die Kapazität
der Fluiddurchführung,
die bis zur Probeschlaufe 33a reicht, im wesentlichen gleich
der Kapazität
des Verdünnungsbehälters 30b ist.
Insbesondere bevorzugt ist die Kapazität der Fluiddurchführung, die
das zweite Ventil 35 erreicht, im wesentlichen gleich der
Kapazität
des Verdünnungsbehälters 30b,
so dass sich die Probeschlaufe 33a an einer Zwischenposition
in bezug auf die Kapazität
befindet.
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Nachdem
die Gesamtmenge der verdünnten Probe
von der Nadel 25 abgesaugt worden ist, wird das Mischfluiddurchführungssystem
in einem Zustand geöffnet,
indem das Führungsende
der Nadel sich in dem Bodenabschnitt des Verdünnungsbehälters befindet. Anschließend wird
die erste Spritze betätigt,
um die Verdünnungs-
und Spüllösung auszugeben,
wodurch der Verdünnungsbehälter und
die Mischfluiddurchführung
gespült
werden. Als Folge des Spülvorganges
kann ebenso die verdünnte
Probe, die an der Außenoberfläche der
Nadel anhaften kann, abgespült
werden. Die Ausgabemenge der Verdünnungs- und Spüllösung ist
größer als
die Kapazität
des Verdünnungsbehälters 30b. Überdies wird
dieser Vorgang deshalb ausgeführt,
um ein Überfließen der
Verdünnungs-
und Spüllösung in
den Lösungsausgabebehälter 30a zu
bewirken. Anschließend
wird die erste Spritze betätigt,
um in umgekehrter Richtung die Verdünnungs- und Spüllösung, die
in der Verdünnungsschicht
zurückbleibt,
in eine Position zwischen der Mischfluiddurchführung und dem Verdünnungsbehälter zu
bewegen. Wird eine nächste
Vorbehandlung durchgeführt,
so umgibt auf diese Weise die verdünnte Probe und die Spül- und Verdünnungslösung die
Luftschicht.
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Als
letzter Schritt des Vorbehandlungsvorganges wird die Nadel 25 von
dem Verdünnungsbehälter 30b in
eine Position oberhalb des Lösungsausgabebehälters 30a bewegt.
Anschließend
wird das Probenahmesystem geöffnet,
und die erste Spritze 31 wird sodann betätigt, um
die Verdünnungs-
und Spüllösung auszugeben,
und um so die verdünnte Probe,
die in dem Probenahmesystem verblieben ist, zu entfernen. Daraus
folgend kann das Spülen
des Probenahmesystems einschließlich
des inneren Abschnittes der Nadel beendet werden. Deshalb erzeugt
die verdünnte
Probe oder dergleichen, die in dem Probenahmesystem verblieben ist,
keine Kontamination, wenn der nächste
Probenahmevorgang durchgeführt
wird.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass die verdünnte Probe, die in der Probeschlaufe 33a enthalten ist,
einer glykosilierten Hämoglobin-Analysesäule zugeführt wird,
die mit einem positiven Ionenaustausch-Harz (nicht gezeigt) gefüllt ist.
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Ein
Aufbau, der erfindungsgemäß als eine Vorbehandlungsvorrichtung
einer glykosilierten Hämoglobin-Analysevorrichtung
verwendet wird, wird nun in bezug auf ein Beispiel beschrieben.
Es wird darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht
auf den Aufbau des Beispiels beschränkt ist.
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Im
allgemeinen muss die Vorbehandlungsvorrichtung für die glykosilierte Hämoglobin-Analysevorrichtung
das Zeiterfordernis von 120 Sekunden oder kürzer erfüllen, d. h. die Zeit, die erforderlich
ist, um die Vorbehandlung zu beenden, einen Übertrag (Kontaminierung) von
der vorherigen Blutprobe von 1% oder weniger erfüllen, ein Verdünnungsverhältnis von
ungefähr
250 und eine Reproduzierbarkeit (CV) von 10% oder weniger erfüllen. Überdies
muss die Vorrichtung die Verdünnung
und Hämolyse
von roten Blutkörperchen
durchführen
können.
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Der
Gesamtaufbau der benutzten Vorbehandlungsvorrichtung ist in 2 gezeigt. Als Verdünnungs-
und Spüllösung 21 wurde
ein Hämolysemittel
für die
glykosilierte Hämoglobinanalyse (Hämolysemittel
C, das von der Tosoh Corporation hergestellt wird) eingesetzt. Als
Blutprobe 24 wurde Blut verwendet, zu dem EDTA als ein
Mittel zum Verhindern einer Blutkoagulation hinzugefügt wurde,
was wiederum in dem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen 23,
das die Gummikappe 22 besitzt, gesammelt wurde, und das
einer zentrifugalen Sedimentation bei 3000 Umdrehungen für 10 Minuten
ausgesetzt wurde und anschließend
für 3 Tage
stehen gelassen wurde, um so eine hohe Viskosität sicherzustellen.
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Als
erste Spritze 31 zum Saugen und Ausgeben der Lösung wurde
eine Spritze mit einer Kapazität
von 2500 Mikroliter verwendet. Als die zweite Spritze 29 zum
Saugen und Ausgeben der Probe wurde eine Spritze mit einer Kapazität von 250
Mikroliter verwendet. Als erstes Ventil 34, zweites Ventil 35 und
drittes Ventil 36 wurde ein Dreiwege-Elektromagnetisches
Ventil verwendet (hergestellt von „Advance Electric Company
Inc."). Als Probeinjektor 33 wurde
ein hexagonales Injektionsventil verwendet (hergestellt von Rheodyne
Incorporated). Es wird darauf hingewiesen, dass die Kapazität der Probeschlaufe 33a des
Probeinjektors 10 Mikroliter betrug.
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Als
Nadel 25 wurde eine Nadel mit einem Außendurchmesser von 1,25 mm,
einer Länge
von 15,5 cm und einer Öffnung,
deren Durchmesser 0,6 mm betrug, und die an einer Position gebildet
war, die vom Führungsende
der Nadel um einen Abstand von 4,2 mm beabstandet war, verwendet.
Als die Mischfluiddurchführung,
die mit dem Verdünnungsbehälter 30b verbunden
ist, wurde eine Durchführung
verwendet, die aus einem Teflonrohr mit einem Innendurchmesser von
2 mm und einer Länge
von 20 cm und einem Abschnitt mit verringertem Durchmesser, wodurch
die Querschnittsform wellenförmig
ausgebildet ist, hergestellt war.
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Als
Vorbehandlungsbehälter 30,
der durch Integrieren des Verdünnungsbehälters zum
Verdünnen
der Flüssigkeitsprobe
und des Lösungsausgabebehälters gebildet
ist, wurde ein Behälter
verwendet, der aus PMMA (Acrylharz) hergestellt war. Die gesamte
Form des Vorbehandlungsbehälters
ist in 3a gezeigt, und
der detaillierte Aufbau des Verdünnungsbehälters 30b ist
in 3b gezeigt.
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Die
Fläche
der Öffnung
in dem Lösungsausgabebehälter 30a betrug
112,26 mm2. Die Achse des Loches in dem
Verdünnungsbehälter und
die Achse des Loches in dem Lösungsausgabebehälter waren um
14 mm zueinander versetzt. Die Gesamtlänge (a) des Verdünnungsbehälters 30b betrug
47 mm. Das Loch besaß eine
säulenförmige Form,
deren Querschnittsfläche
in drei Stufen sich ändert,
so dass es eine säulenförmige Form
besaß mit
einem Innendurchmesser von 2,5 mm in einem Bereich von der Bodenoberfläche zu einer
Position von 7 mm, eine säulenförmige Form
mit einem Innendurchmesser von 3 mm in einem Bereich von der 7 mm-Position beabstandet
zur Bodenoberfläche
zu einer Position von 43 mm, und einer säulenförmigen Form mit einem Innendurchmesser
von 5 mm in einem Bereich von der 43 mm-Position beabstandet zur Bodenoberfläche zu einer
Position von 47 mm. Die Kapazität
betrug 367,18 Mikroliter. Die Kapazität, die dadurch realisiert wird,
dass die Nadel nach unten zur Bodenoberfläche des Verdünnungsbehälters bewegt
wird, betrug ungefähr
310 Mikroliter, wobei der Wert dadurch erhalten wird, indem die
Kapazität
der Nadel subtrahiert wird. Die Höhe (b) des Außenabschnittes des
Verdünnungsbehälters betrug
4,5 mm. Da die Höhe
der Unterteilung von dem Lösungsausgabebehälter gleich
der Höhe
des oberen Endes des Verdünnungsbehälters war,
und die Breite (c) 1 mm betrug, konnte die verdünnte Probe, die über den
Verdünnungsbehälter fließen kann,
in den Lösungsausgabebehälter eingeführt werden,
um ein Ausgeben zur Außenseite
von dem Vorbehandlungsbehälter
zu vermeiden.
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Der
Aufbau des Nadelspülblockes 28 war derart,
dass ein Block mit einer Gesamtlänge
von 40 mm, einer Breite von 20 mm und einer Tiefe von 40 mm, hergestellt
aus PMMA (Acrylharz), mit einem säulenförmigen Loch vorgesehen war,
das als die Nadelspüldurchführung mit
einem Innendurchmesser von 1,8 mm und einer Gesamtlänge von
40 mm dient. Eine Einführdurchführung für die Spüllösung war
an einer Position gebildet, die 5 mm vom oberen Ende der Nadelspüldurchführung beabstandet
war, wobei die Einführdurchführung für die Spüllösung senkrecht
zur Nadelspüldurchführung verbunden
war und einen Innendurchmesser von 0,8 mm besaß. Überdies war ein O-Ring, der
als das Abdichtelement dient und einen Innendurchmesser von 1,2
mm besaß,
an der Öffnung
an dem oberen Ende der Nadelspüldurchführung angebracht.
Zusätzlich
war eine zylindrische Düse
mit einem hohlen Abschnitt, dessen Innendurchmesser 1,8 mm und dessen
Länge 5 mm
betrug, am unteren Ende des Blockes 28 angebracht, wodurch
die Spüllösung auf
einfache Weise in den Lösungsausgabebehälter 30a ausgegeben werden
konnte.
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Die
Rohre außer
der Mischfluiddurchführung 32 waren
Teflonrohre, von denen jeder einen Innendurchmesser von 0,8 mm besaß.
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Die
Menge der Blutprobe, die von der Nadel entnommen wurde, betrug 3
Mikroliter. Die Spül-
und Verdünnungslösung, deren
Menge 600 Mikroliter betrug, wurde in den Verdünnungsbehälter mit einer Ausgaberate
von 131 Mikroliter pro Sekunde ausgegeben. Da die Kapazität des Verdünnungsbehälters 310
Mikroliter betrug, flossen 290 Mikroliter in den Lösungsausgabebehälter 30a.
Die Nadel wurde mit Hilfe einer Menge von 900 Mikroliter der Verdünnungs-
und Spüllösung gespült, während sich
die Nadel in vertikaler Richtung dreimal hin und her bewegte. Der
Verdünnungsbehälter und
die Mischfluiddurchführung,
die eine Gesamtkapazität
von 367,18 Mikroliter hatten, wurden dadurch gespült, dass
die Verdünnungs-
und Spüllösung zu
einer Menge von 1342 Mikroliter ausgegeben wurde.
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Der
Vorgang zum Mischen der verdünnten Probe
in der Mischfluiddurchführung 32 wurde
dadurch durchgeführt,
dass die erste Spritze 31 oszillierend bewegt wurde, um
so die verdünnte
Probe in der Fluiddurchführung 32 dreimal
hin und her zu bewegen. Die Blutprobe, die der Vorbehandlung ausgesetzt
wurde, wurde einer Säule
zugeführt,
die mit dem positiven Ionenaustauschharz mit Hilfe de Probeinjektors 33 gefüllt war,
und anschließend
wurde die überschüssige verdünnte Probe
von der Nadel in den Lösungsausgabebehälter ausgegeben.
Anschließend
wurde die Verdünnungs-
und Spüllösung mit
einer Menge von 300 Mikroliter ausgestoßen, um die inneren Abschnitte
der Rohre in dem Probenahmesystem und der Nadel auszuspülen.
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Der
zuvor genannte Vorgang dauerte etwa 110 Sekunden. Die Vorbehandlungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung konnte auf zufriedenstellende Weise den Vorbehandlungsvorgang durchführen, insbesondere
den Mischvorgang. Folglich wurden die Blutkörperchen ausreichend hämolysiert.
Deshalb war das Resultat der Analyse zufriedenstellend. Nach dem
Durchführen
der Vorbehandlung wurde eine Flüssigkeitsprobe,
die kein glykosiliertes Hämoglobin
enthält,
verwendet, um einen ähnlichen
Vorbehandlungsvorgang durchzuführen.
In dem Ergebnis konnte im wesentlichen keine Chromatogramm-Spitze
aufgrund eines Restes (Kontaminierung) der vorherigen Blutprobe
festgestellt werden. Die Fläche
des Chromatogramms, die den absoluten Wert der erhaltenen Blutkörperchen
anzeigt, war im wesentlichen die gleiche wie die, die durch eine
manuelle Vorbehandlung (Verdünnung" um 250 mal realisiert
wurde.
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Als
Folge von Beobachtungen der Reproduzierbarkeit der Vorbehandlungen
(Verdünnung)
mit den gleichen Blutkörperchen
betrug die Reproduzierbarkeit (CV), die nach zehnmaligem Durchführen der Vorbehandlungsvorgänge erhalten
wurde, 1,26%; CV = 1,26%.
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Die
glykosilierte Hämoglobin-Analysevorrichtung,
die die zuvor genannte Vorbehandlungsvorrichtung entsprechend der
vorliegenden Erfindung verwendet, wurde dazu verwendet, um 8000
Blutproben zu analysieren, die in dem Vakuum-Blutentnahmeröhrchen gesammelt wurden. Der
Abrieb der Gummikappe, der an der Nadel anhaften kann, wurde folglich
in den Lösungsausgabebehälter ausgegeben.
Auf diese Weise konnte keine Kontamination (Verschmutzung) in dem
Verdünnungsbehälter festgestellt
werden. Überdies
trat kein Problem des Verstopfens oder dergleichen auf.
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Der
Aufbau der Vorbehandlungsvorrichtung entsprechend der vorliegenden
Erfindung ist derart, dass, wenn die verdünnte Probe, die die Flüssigkeitsprobe
verdünnt
hat, wie z. B. Blut, größer als
die Kapazität
des Verdünnungsbehälters ist,
der die zuvor genannte Kapazität überschreitende
Abschnitt in den Lösungsausgabebehälter überfließen kann,
um so ausgegeben zu werden. Wenn eine gewöhnliche glykosilierte Hämoglobinanalyse
die Blutprobe 200 bis 400 mal verdünnen muss. Andererseits kann
die Menge der zu entnehmenden Blutprobe keine 3 Mikroliter oder
weniger betragen, um eine zufriedenstellende Reproduzierbarkeit
zu erhalten. Folglich, falls die Gesamtmenge der verdünnten Probe
gespeichert wird, nimmt die Kapazität des Verdünnungsbehälters zu, was dazu führt, dass
die erforderliche Spüllösung in
einer großen
Menge vorliegen muss, um den Verdünnungsbehälter zu spülen. Nachteilig ist, wenn die
Diffusion und das Gemisch der Blutprobe in dem Verdünnungsbehälter häufig nicht
ausreichend ist. Andererseits besitzt die vorliegende Erfindung
einen derartigen Aufbau, dass die Kapazität des Verdünnungsbehälters absichtlich kleiner ist
und die verdünnte
Probe, die über
den Verdünnungsbehälter fließen kann,
dazu verwendet wird, um zunächst
den Verdünnungsbehälter zu
spülen.
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Wie
zuvor beschrieben wurde, ist die Kapazität des Verdünnungsbehälters reduziert, so dass erfindungsgemäß die Menge
der Spüllösung, die
erforderlich ist, um den Verdünnungsbehälter zu
spülen, reduziert
ist. Überdies
besitzt die vorliegende Erfindung die Vorrichtung in Form des Verdünnungsbehälters, so
dass die Mischfluiddurchführung
in dem Verdünnungsbehälter gebildet
ist. Auf diese Weise kann die Diffusion und das Gemisch der Flüssigkeitsprobe
oder dergleichen in dem Verdünnungsbehälter wirkungsvoll
in kurzer Zeit ausgeführt
werden. Aufgrund des zuvor genannten Aufbaus kann eine wirkungsvolle
Verdünnung
und Mischen mit der glykosilierten Hämoglobin-Analysevorrichtung
durchgeführt werden,
die als Flüssigkeitsprobe
eine Blutprobe verwendet. In diesem Fall kann eine weitere Wirkung
dahingehend erzielt werden, dass die Hämolyse der Blutprobe realisiert
werden kann. Falls die Anzahl der oszillierenden Vorgänge dadurch
eingestellt wird, indem die Betriebszeiten der Spritze geändert werden, kann
der Grad der Vermischung, der an die Art der Flüssigkeitsprobe angepasst werden
kann, auf einfache Weise realisiert werden.
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Entsprechend
der vorliegenden Erfindung kann die Vorbehandlung, wie z. B. das
Spülen
der Nadel des Verdünnungsbehälters und
der Mischfluiddurchführung,
durch eine einzige Spritze und der drei Ventile zum Umschalten des
Systems, wie dargestellt, durchgeführt werden. Auf diese Weise
kann die Vorrichtung vereinfacht werden und die Zeit, die erforderlich
ist, um die Vorbehandlung durchzuführen, kann verkürzt sein.
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Entsprechend
der vorliegenden Erfindung kann das säulenförmige Loch, das als Verdünnungsbehälter dient,
mit der Spüllösung, die
aus der Spritze ausgegeben wird, gespült werden. Überdies fließt die Spüllösung, die
zu einer Menge ausgegeben wird, welche größer als die Kapazität des Verdünnungsbehälters ist,
in den benachbarten Lösungsausgabebehälter, so
dass eine Kontaminierung, die aufgrund eines Kontaminants am oberen
Ende des Verdünnungsbehälters auftritt,
wirkungsvoll verhindert werden. Zusätzlich sind Elemente, wie z.
B. die Saugpumpe, die Vakuumkammer, die speziellen Ventile, die
lediglich den Verdünnungsbehälter der
herkömmlichen
Vorrichtung spülen,
nicht erforderlich. Da das obere Ende des Verdünnungsbehälters nicht kontaminiert ist,
da die Spüllösung über den
Verdünnungsbehälter fließen kann,
kann der Verdünnungsbehälter einen
Aufbau aufweisen, der nicht von Zeit zu Zeit instandgesetzt werden
muss.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ebenso die Nadel zum Entnehmen der Flüssigkeitsprobe,
wie z. B. Blut, ausreichend gespült
werden. Da das Abdichtelement, wie z. B. der O-Ring, das an dem
Nadelspülblock
angebracht ist, bewirkt, dass die Spüllösung entlang der Nadel fließt, während ein
Abrieb der Gummikappe abgewischt wird, der an der Nadel anhaften
kann, so kann die Außenoberfläche der
Nadel gespült
werden. Anschließend
wird der Abrieb der Gummikappe usw. in den Lösungsausgabetank abgegeben.
Deshalb kann eine weitere Wirkung dahingehend erzielt werden, dass
die Wahrscheinlichkeit des Einführens
des Abriebs in die Rohre der Vorrichtung und ein Verschließen auf
zufriedenstellende Weise eliminiert werden kann.