DE69736762T2 - Pipettenreinigungseinheit für automatische biochemische Analysiervorrichtung - Google Patents

Pipettenreinigungseinheit für automatische biochemische Analysiervorrichtung Download PDF

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Akio Akishima Kimura
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N35/00Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor
    • G01N35/10Devices for transferring samples or any liquids to, in, or from, the analysis apparatus, e.g. suction devices, injection devices
    • G01N35/1004Cleaning sample transfer devices

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Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen automatischen biochemischen Analysator zum Analysieren von biologischen Proben, wie beispielsweise Blut und Urin, in Hinblick auf zahlreiche Elemente, und insbesondere auf eine Reinigungseinheit zum Reinigen von Pipetten, die zum Einsaugen und Abgeben von Proben sowie Reagenzien verwendet werden.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Derartige automatische biochemische Analysatoren zum Analysieren von biologischen Proben sind aus der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 2024/1993 bekannt. Bei diesem Stand der Technik werden eine Mehrzahl von Probenbehältern auf einer Probenscheibe eingesetzt. Bei diesem Instrument werden auf der Probenscheibe eingesetzte Proben-Aliquots in den Probencontainern durch eine Probenpipette eingezogen sowie in einen Reaktionsbehälter auf einer Reaktionsscheibe dispensiert. Eine Reagenzpipette zieht Reagenzien von einer Mehrzahl von Reagenzscheiben ein und fügt die Reagenzien den Proben-Aliquots hinzu. Schließlich wird die Probe in Hinblick auf eine Vielzahl von Elementen analysiert. Während der Analyse wird demnach die Reihenfolge, nach der die Elemente analysiert werden, unter Berücksichtigung der erforderlichen Verfahrenszeitdauer derart festgelegt, dass diese Verfahrenszeitdauer verkürzt ist.
  • Da wo ein Proben-Aliquot oder Reagenz durch eine Pipette eingespritzt wird, wird eine vorgegebene Probenmenge oder Reagenzmenge eingesaugt, während ein Pipettenabschnitt seitlich des Vorderendes in eine/ein in einem Behälter enthaltene/s Probe oder Reagenz eintaucht. Die Pipette wird anschließend zu einem Reaktionsbehälter bewegt, wobei das Proben-Aliquot oder Reagenz eingesaugt bleibt. Schließlich wird das Aliquot in den Reaktionsbehälter eingespritzt. Wenn der vordere Endabschnitt der Pipette aus dem Behälter bewegt wird, benetzt ein Teil des Proben-Aliquots oder des Reagenzes die äußere Fläche des vorderen Pipettenendabschnitts und verbleibt dort. Da wo ein Teil des Proben-Aliquots oder des Reagenzes auf diese Weise innerhalb oder außerhalb der Pipette verbleibt, treten dann unterschiedliche Probleme auf, wenn das nächste Proben-Aliquot oder Reagenz durch die gleiche Pipette eingespritzt wird.
  • Dementsprechend ist es üblich die inneren und äußeren Pipettenflächen dann zu reinigen, wenn das Einspritren eines einzelnen Proben-Aliquots oder Reagenzes endet. Bei Verfahren des Stands der Technik wird Reinigungswasser auf die Außenfläche zum Waschen derselben gespritzt. Um das Innere der Pipette zu reinigen, wird eine vorgegebene Menge an Reinigungswasser in die Pipette eingezogen und das eingezogene Wasser anschließend abgeleitet.
  • Die FR-A1-2,482,310 bezieht sich auf eine ein Düsenspraygerät umfassende Pipettenreinigungsvorrichtung, wobei das Düsenspraygerät eine Reinigungsflüssigkeitsäule dann abgibt, wenn die Pipette in eine die Düse aufnehmende Einschließung gedreht wird. Eine äußere Fläche der Pipettenspitze wird ausreichend durch die Säule befeuchtet, sodass die Spitzenöffnung in die Säule hervortritt. Die Einschließung kann nach oben geöffnet oder abgeschlossen sein.
  • Die EP-A1-0,602,802 bezieht sich auf eine Fluidprobenreinigungsvorrichtung und auf ein Verfahren, bei welcher eine vertikal verschiebbare Probe innerhalb einer Reinigungsmanschettenbohrung angeordnet ist, wobei die Bohrung Anschlüsse zum Zuführen eines Vakuums und einer Reinigungsflüssigkeit zu der Bohrung aufweist. Die Reinigungsmanschette und die Probe werden zusammen lateral versetzt. Die Waschschritte der Probenspitze umfassen ein Anheben der Spitze innerhalb der Bohrung, Anlegen eines Vakuums an die Bohrung, Spülen des Probeninneren sowie Spülen des Probenäußeren.
  • Die JP-A-61-114158 bezieht sich auf ein Analysatorinstrument, welches ein System zum Säubern einer Ansaugdüse durch Einführen einer Düse in ein zylindrisches Gefäß durch eine Aussparung sowie Fließen von Reinigungsflüssigkeit über die Düse aufweist.
  • Wenn jedoch Reinigungswasser einfach an die Pipettenaußenfläche gespritzt wird, fließt das Reinigungswasser nicht schnell genug ab und folglich verbleibt ein Teil des Reinigungswassers an der Pipettenaußenfläche. Wenn anschließend eine neue Probe eingespritzt wird, kann der Verdünnungsgrad der Probe von dem beabsichtigten Wert abweichen. Wenn dann ein Reagenz eingesaugt wird, kann die Konzentration des Reagenzes von dem beabsichtigten Wert abweichen. Folglich ist es schwierig, genaue Messergebnisse zu erhalten.
  • ÜBERSICHT DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung wurde in Hinblick auf das vorstehende Problem durchgeführt.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Pipettenreinigungseinheit bereitzustellen, welche mit einem automatischen biochemischen Analysator verwendet wird und die eine Pipette in einer Minimalzeit mit Reinigungswasser, welches fast vollständig abgelassen wird, reinigen kann, wodurch es mehr Proben gestattet wird, innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer vermessen zu werden, als dies bisher der Fall war.
  • Diese Aufgabe wird in Übereinstimmung mit den Lehren der Erfindung durch eine Pipettenreinigungseinheit gemäß Anspruch 1 gelöst. Ihr Reinigungsfluidabgabeblock umfasst ein Gehäuse in Form eines Blocks. Das Gehäuse ist mit einem sich vertikal erstreckenden Reinigungsfluidkanal versehen. Das Gehäuse weist eine Öffnung in seiner Deckfläche auf. Die Öffnung steht dem Pipettenvorderende gegenüber und steht in Verbindung mit dem Reinigungsfluidkanal. Der Reinigungsfluidkanal ist mit dem Reinigungsfluidzuführungsmittel an dem unteren Ende des Blocks verbunden. Das Vorderende der Pipette beschreibt eine Bahn. Eine nach oben gespreizte Fuge ist in der Deckfläche des Gehäuses ausgebildet und erstreckt sich entlang der Bahn des Pipettenvorderendes. Ein Ablasskanal ist in dem Gehäuse ausgebildet und ist zu der Umgebung durch eine Seitenwand des Gehäuses geöffnet. Der Reinigungsfuidkanal ist an seinem unteren Ende mit dem Ablasskanal verbunden. Wenn die Pipette sich bewegt, führt ihr Vorderende durch die Fuge. Der Block ist um einen Winkel zu einer Vertikalen innerhalb einer Ebene, in welche sich die Fuge erstreckt, geneigt.
  • Andere Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden im Zuge der nun folgenden Beschreibung derselben erscheinen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines automatischen biochemischen Analysators, die den gesamten Aufbau des Analysators zeigt, wobei dieser mit einer Pipettenreinigungseinheit in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist;
  • 2 ist eine Vorderansicht der in 1 dargestellten Pipettenreinigungseinheit;
  • 3 ist eine seitliche Teilquerschnittsansicht der in 2 dargestellten Pipettenreinigungseinheit;
  • 4 ist eine Draufsicht der in 2 dargestellten Pipettenreinigungseinheit;
  • 5(a) ist eine vordere Teilquerschnittsansicht eines Reinigungsfluidabgabeblocks, der bei der in 2 dargestellten Pipettenreinigungseinheit verwendet wird;
  • 5(b) ist eine linke Seitenansicht des in 5(a) dargestellten Reinigungsfluidabgabeblocks;
  • 5(c) ist eine Draufsicht des in 5(a) dargestellten Reinigungsfluidabgabeblocks;
  • 6 ist ein vertikaler Querschnitt der in 2 dargestellten Pipettenreinigungseinheit, bei der Reinigungswasser zugeführt wird; und
  • 7 ist eine zur 6 ähnlicher vertikaler Querschnitt, bei dem jedoch Reinigungswasser abgelassen wird.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Gesamtstruktur eines automatischen biochemischen Analysators ist in 1 dargestellt. Der biochemische Analysator, welcher im Allgemeinen durch das Bezugszeichen 1 gekennzeichnet ist, umfasst eine Probendrehscheibe 4, eine Verdünnungsdrehscheibe 6, eine erste Reagenzdrehscheibe 8, eine zweite Reagenzdrehscheibe 10 sowie eine Reaktionsdrehscheibe 12. Eine vorgegebene Anzahl von biologische Proben enthaltenden Probenbehältern 2 ist auf der Probendrehscheibe 4 eingesetzt. Die Proben werden von den Probenbehältern 2 eingezogen und verdünnt. Die verdünnten Proben werden in Verdünnungsbehälter 5 gebracht, die wiederum auf die Verdünnungsdrehscheibe 6 eingesetzt werden. Reagenzbehälter 7, die ein erstes und viertes Reagenz verschiedener Sorten enthalten, werden auf der Reagenzdrehscheibe 8 eingesetzt. Reagenzbehälter 9, die ein zweites und drittes Reagenz verschiedener Sorten enthalten, werden auf der zweiten Reagenzdrehscheibe 10 eingesetzt. Eine vorgegebene Anzahl von Reaktionsbehältern 11 wird auf der Reaktionsdrehscheibe 12 eingesetzt.
  • Auf der Probendrehscheibe 4 sind die Probenbehälter 2 in zwei Reihen angeordnet sowie regelmäßig voneinander durch einen Schritt beabstandet. Jede Reihe besteht aus 42 Probenbehältern 2. Diese Probendrehscheibe 4 wird schrittweise jeweils um einen Schritt gedreht.
  • Eine Verdünnungspipette 13 wird zwischen der Probendrehscheibe 4 und der Verdünnungsdrehscheibe 6 angebracht sowie zwischen der Probendrehscheibe 4 und der Verdünnungsdrehscheibe 6 durch einen Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) hin- und herbewegt. Die Verdünnungspipette 13 wird für Einsaug- und Einspritzvorgänge nach oben und unten bewegt. Dann, wenn die Verdünnungspipette 13 Zugang zu einem Probenbehälter 2 an einer vorgegebenen Stelle auf der Probendrehscheibe 4 erlangt, wird eine Probenentnahmepumpe (nicht dargestellt) betätigt, um eine vorgegebene Probenmenge aufzunehmen. Die Verdünnungspipette 13 erhält dann Zugang zu einem Verdünnungsbehälter 5 an einer vorgegebenen Position auf der Verdünnungsdrehscheibe 6. Eine vorgegebene Menge von Verdünnungsmitteln (für gewöhnlich physiologische Salzlösung), die von der Verdünnungspipette 13 zugeführt wird, wird selbst in den Verdünnungsbehälter 5 zusammen mit der Probe eingespritzt. Folglich wird die Probe zu einem gewissen Grad innerhalb des Verdünnungsbehälters 5 verdünnt. Anschließend wird die Verdünnungspipette 13 durch eine Reinigungseinheit (nicht dargestellt), die an der Mittelstellung des hin- und herbewegenden Hubs der Pipette angeordnet ist, gereinigt.
  • Eine Probenentnahme-Pipette 14, eine Rühreinheit 15 sowie eine Reinigungseinheit 16 sind genauso wie die Verdünnungspipette 13 um die Verdünnungsdrehscheibe 6 herum angeordnet. Die verdünnte Probe in dem Verdünnungsbehälter 5 wird durch die Rühreinheit 15 verrührt, was folglich eine einheitlich verdünnte Probe erzeugt. N sei die Anzahl der Verdünnungsbehälter 5, die peripher auf der Verdünnungsdrehscheibe 6 angeordnet sind. Die Verdünnungsdrehscheibe 6 wird schrittweise um jeweils M Schritte gedreht. Um diese Einheiten 13, 14, 15 und 16 mit ausreichenden Freiheitsgraden anzuordnen, sind M und N so gewählt, dass sie keinen gemeinsamen Faktor aufweisen.
  • Ein Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) bewegt die Probenentnahme-Pipette zwischen der Verdünnungsdrehscheibe 6 und der Reaktionsdrehscheibe 12 durch die Pipettenreinigungseinheit 16 hin- und her. Dann, wenn die Probenentnahme-Pipette 14 derart abgesenkt wird, dass sie Zugang zu einem Verdünnungsbehälter 5 an einer vorgegebenen Position auf der Verdünnungsdrehscheibe 6 erhält, wird eine Verdünnungsprobenentnahme-Pumpe (nicht dargestellt) betätigt, um eine vorgegebene Menge einer verdünnten Probe einzuziehen. Die Probenentnahme-Pipette 14 wird dann abgesenkt, um Zugang zu einem Reaktionsbehälter 11 an einer vorgegebenen Position auf der Reaktionsdrehscheibe 12 zu erhalten, und die Pipette 14 spritzt die eingezogene verdünnte Probe in den Reaktionsbehälter 11 ein.
  • Die Rühreinheit 15 wird durch einen vertikalen Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) nach oben und unten bewegt und weist einen Rührstab (nicht dargestellt) auf, der der Verdünnungsdrehscheibe 6 entgegengesetzt hin- und herbewegt wird. Der Rührstab der Verdünnungsdrehscheibe 6 schiebt sich in eine verdünnte Probe in dem Verdünnungsbehälter 5 vor und bewegt sich auf und ab, um eine einheitliche verdünnte Probe zu erzeugen. Die Reinigungseinheit 16 macht die Probenentnahmepipette 14 sauber, nachdem die verdünnte Probe in den Reaktionsbehälter 11 eingespritzt wird.
  • Um die Reaktionsdrehscheibe 12 herum sind Reagenzpipetten 17, 18, Rühreinheiten 19, 20, ein als ein Detektor fungierender Mehrfach-Wellenlängenphotometer 21, eine Termostatkammer 22 und eine Reinigungseinheit 23 zum Reinigen der Reaktionsbehälter als auch der Probenentnahme-Pipette 14 angeordnet. Diese Einheiten sind an ihren zugehörigen Positionen relativ zu dem Reaktionsbehälter 11 in Betrieb.
  • In Bezug auf 2 wird angenommen, dass 221 Reaktionsbehälter 11 entlang des ganzen Außenbereichs der Reaktionsdrehscheibe 12 angeordnet sind. Bezugszeichen 1 bis 221 sind an 221 Positionen vergeben, die entgegen dem Uhrzeigersinn entlang der Außenfläche der Reaktionsdrehscheibe 12 aufgenommen sind. Ein erstes Reagenz wird an einer Position 1 eingespritzt. Ein viertes Reagenz wird an einer Position 2 eingespritzt. Das erste Reagenz wird an einer Position 4 verrührt. Das vierte Reagenz wird an einer Position 5 verrührt. Ein drittes Reagenz wird an einer Position 36 eingespritzt. Ein zweites Reagenz wird an einer Position 37 eingespritzt. Das dritte Reagenz wird an einer Position 39 verrührt. Das zweite Reagenz wird an einer Position 40 verrührt. Der Reaktionsbehälter 11 wird gereinigt sowie auf Verschmutzung an Positionen 80107 überprüft. Eine verdünnte Probe wird an einer Position 113 eingespritzt. Die Pipetten 14, 17, 18, die Rühreinheiten 19, 20 sowie die Reinigungseinheit 23 führen ihren Betrieb auf dem Reaktionsbehälter 11 aus, der an den vorstehend beschriebenen Positionen angehalten wird.
  • Die Reagenzpipette wird zwischen der Reaktionsdrehscheibe 12 und der Reagenzdrehscheibe 8 mittels eines Antriebsmechanismuses (nicht dargestellt) hin- und herbewegt. Dann, wenn das erste Reagenz in den Reaktionsbehälter 11 pipettiert werden soll, wird die Reagenzpipette 17 abgesenkt, die so Zugang zu dem Reagenzbehälter 7, der an einer vorgegebenen Position auf der Reagenzdrehscheibe 8 angeordnet ist, erhält. Eine Reagenzpumpe (nicht dargestellt) wird dann betätigt, um eine vorgegebene Reagenzmenge einzuziehen. Anschließend dreht sich die Pipette hin zu der Reaktionsdrehscheibe 12. Die Pipette wird abgesenkt, um Zugang zu dem Reaktionsbehälter 11, der an einer vorgegebenen Stelle auf der Reaktionsdrehscheibe 12 positioniert ist, zu erhalten. Das eingezogene Reagenz wird als das erste Reagenz in den Reaktionsbehälter 11 eingespritzt.
  • Die Reagenzpipette 17 funktioniert auf ähnliche Weise, wenn das in dem anderen Reagenzbehälter 7 enthaltene vierte Reagenz in den Reaktionsbehälter 11 pipettiert wird. Wie vorstehend erwähnt wurde, unterscheidet sich die Position, an der das vierte Reagenz pipettiert wird, von der Position, an der das erste Reagenz pipettiert wird. Das heißt, dass die Reagenzpipette 17 so gestaltet ist, dass es an zwei Pipettierpositionen angehalten werden kann.
  • Die Rühreinheit 19 wird durch einen Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) nach oben und unten bewegt und weist einen Rührstab (nicht dargestellt) auf, der gedreht wird und sich vor und zurück bewegt. Der Rührstab dringt in den Reaktionsbehälter 11 an einer vorgegebenen Position auf der Reaktionsdrehscheibe 12 vor und wird anschließend der Reaktionsdrehscheibe 12 entgegengesetzt gedreht sowie auf und ab bewegt. Dies stellt sicher, dass das erste Reagenz eine gleichmäßige Reaktion der verdünnten Probe hervorruft.
  • Die Rühreinheit 19 verrührt auf ähnliche Weise die verdünnte Probe und das vierte Reagenz innerhalb des Reaktionsbehälters 11. Wie vorstehend beschrieben, unterscheidet sich die Position, an der das vierte Reagenz verrührt wird, von der Position, an der das erste Reagenz verrührt wird.
  • Die Reagenzpipette 18 zieht das zweite oder dritte Reagenz von der zweiten Reagenzdrehscheibe 10 ein und spritzt das eingezogene Reagenz in exakt der gleichen Weise wie die Reagenzpipette 17 in den Reaktionsbehälter ein, der an einer vorgegebenen Position auf der Reaktionsdrehscheibe angeordnet ist. Die Rühreinheit 20 verrührt das zweite oder dritte Reagenz sowie die verdünnte Probe in exakt der gleichen Weise wie die Rühreinheit 19 in dem Reaktionsbehälter.
  • Das Mehrfach-Wellenlängenphotometer 21 misst die Absorption der verdünnten Lösung innerhalb des Reaktionsbehälters 11 und erfasst die Reaktionsprodukte, die aus der verdünnten Probe in dem Reaktionsbehälter 11 entstehen.
  • Die Thermostatkammer 22 hält zu allen Zeiten die Temperatur des Reaktionsbehälters 11 auf der Reaktionsdrehscheibe 12 konstant.
  • Die Reinigungseinrichtung 23 verwendet eine Ablasspumpe (nicht dargestellt), um die erfasste verdünnte Probe sowie in dem Reaktionsbehälter 11 enthaltenes Reagenz einzuziehen. Die eingezogene Probe sowie das eingezogene Reagenz werden in einen Ablasstank abgegeben. Eine Reinigungsfluidpumpe (nicht dargestellt) führt dann diesem Reaktionsbehälter 11 Reinigungsfluid zu, um das Innere des Reaktionsbehälters 11 zu reinigen. Das Reinigungsfluid wird dann in den Ablasstank abgezapft. Zu diesem Zeitpunkt wird der Verschmutzungsgrad des Reaktionsbehälters 11 gemessen. Wenn es schwer verschmutzt ist, wird eine Warnung dafür ausgegeben, den Behälter zu ersetzen.
  • Angenommen N sei die Anzahl der Reaktionsbehälter 11, die peripher auf der Reaktionsdrehscheibe 12 angeordnet sind. Diese Reaktionsdrehscheibe 12 wird schrittweise jeweils um M Schritte gedreht. Um diese Einheiten 14, 17, 18, 19, 20, 21, 22 sowie 23 mit ausreichenden Freiheitsgraden anzubringen, sind M und N so gewählt, dass sie keinen gemeinsamen Faktor aufweisen. Die Reaktionsdrehscheibe 12 wird bei einem Arbeitsschritt ein wenig mehr als 180° gedreht. Bei der vorliegenden Ausführungsform werden die 221 Reaktionsbehälter 11 in 112 Schritten bei einem Arbeitsschritt gedreht.
  • Angenommen ein Reaktionsbehälter wird in der Position 1 angehalten. Dieser Behälter wird 112 Schritte bei dem nächsten Arbeitsschritt gedreht und erreicht Position 113. Der Behälter wird 112 Schritte bei dem nächsten Arbeitsschritt gedreht und erreicht Position 4. Schließlich wurde der Behälter nach zwei Schrittbewegungen bei zwei Arbeitsschritten 3 Schritte weit bewegt.
  • 2 ist eine Vorderansicht der Pipettenreinigungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung. 3 ist eine Teilquerschnittsseitenansicht der Pipettenreinigungseinheit. 4 ist eine Draufsicht der Pipettenreinigungseinheit. In diesen Figuren umfasst die Pipettenreinigungseinheit, die im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 16 gekennzeichnet ist, einen topfähnlichen Behälter 24 mit einem rechteckigen Querschnitt. Dieser Behälter 24 ist an seiner Oberseite geöffnet. Ein Reinigungsfluidabgabeblock 25 ist am Kopf des Behälters 24 angebracht sowie unter einem Durchlauf angeordnet, durch den sich die Pipette bewegt. Der Reinigungswasserabgabeblock 25 setzt sich aus einem Gehäuse 26 in Form eines Blocks sowie einem Anbringungsabschnitt 27 zusammen. Das Gehäuse 26 des Blocks ist mit einem vertikalen Loch 28 versehen, welches sich der Länge des Gehäuses 26 nach erstreckt. Dieses vertikale Loch 28 bildet einen Durchlauf für das Reinigungswasser. Eine V-Fuge 29 ist in der Oberseite des Gehäuses 26 ausgebildet und erstreckt sich horizontal durch das Gehäuse hindurch. Das vertikale Loch 28 öffnet sich in den Boden dieser V-Fuge 29. Die die V-Fuge 29 definierenden Seitenwände sind mit bogenförmigen Ausnehmungen 30 versehen, die einen Durchmesser im Wesentlichen gleich zu dem Durchmesser des Vertikallochs 28 aufweisen.
  • Ein Verbindungsrohr 31 ist an dem unteren Ende des Vertikallochs 28 eingepasst. Dieses Verbindungsrohr 31 wird an einen Reinigungswassersammelbehälter (nicht dargestellt) sowohl mitels eines Wasserversorgungsrohres 32, als auch eines normal geschlossenen Magnetventils 33 als auch mittels einer Reinigungswasserzuführungspumpe (nicht dargestellt) angeschlossen.
  • Ein laterales Loch 34 mit dem gleichen Durchmesser wie jener des Vertikallochs 28 ist in dem Gehäuse 26 ausgebildet und schneidet sich mit dem Vertikalloch an einer Stelle, die etwas höher ist als das oberste Ende des Verbindungsrohrs 31. Dieses laterale Loch 34 öffnet sich zu der Umgebung durch eine Seitenwand des Gehäuses 26.
  • Wie in den 2 bis 4 dargestellt, ist der Anbringungsabschnitt 27 des Reinigungswasserabgabeblocks 25 verschraubt oder anderweitig an einem Befestigungsabschnitt 36 auf der obersten Außenfläche des Behälters 24 mittels einer Klammer 35 befestigt. Dieser Abgabeblock 25 ist derart befestigt, dass das Gehäuse 26 fast vollständig innerhalb des Behälters 24, wie in 3 dargestellt, aufgenommen ist und dass der Block 25 in einem Winkel zu der Vertikalen innerhalb einer Ebene geneigt ist, in der sich die V-Fuge 29 erstreckt, d. h. innerhalb der Ebene von 2. Wenn die Probenentnahme-Pipette 14 von der Verdünnungsdrehscheibe 6 zu der Reaktionsdrehscheibe 12 oder umgekehrt gedreht wird, geht das Vorderende der Probenentnahme-Pipette 14 durch die V-Fuge 29 hindurch.
  • Ein Ablassrohr 37 ist mit dem Boden des Behälters 24 sowie mit dem Ablasstank (nicht dargestellt) verbunden. Der Betrieb der Drehscheibe 4, der Pipetten 13, 14, 17, 18, der Rühreinheiten 15, 19, 20, der Reinigungseinheiten 16, 23, des Detektors, des Magnetventils sowie der unterschiedlichen Pumpen untersteht der Steuerung/Regelung einer Steuerungs-/Regelungseiheit (nicht dargestellt), die einen Computer oder ähnliches umfasst.
  • Die auf diese Weise konstruierte vorliegende Pipettenreinigungseinheit 16 aktiviert das Magnetventil 33, um es zu öffnen, und treibt gleichzeitig eine Reinigungswasserzuführungspumpe (nicht dargestellt) an, um Reinigungswasser an den Reinigungswasserabgabeblock 25 zuzuführen, wie in 6 gezeigt ist. Das Reinigungswasser fließt dann nach oben durch das vertikale Loch in den Block 25 und erreicht die V-Fuge 29, von wo das Wasser an einer Seite des Blocks 25 austritt. Das Wasser fällt dann in den Behälter 24, geht durch das Ablassrohr und fließt in den Ablasstank (nicht dargestellt) ab.
  • Die Flussrate des Reinigungswassers wird so eingestellt, dass das aus der V-Fuge 29 fließende Wasser einen konstant erhöhten Abschnitt außerhalb des Gehäuses bildet, der höher ist als die oberste Gehäusefläche, wie dies in 6 gezeigt ist. Das Reinigungswasser, welches von dem Verbindungsrohr 31 in das vertikale Loch 28 eintritt, fließt nach oben bei einer vorgegebenen Flussgeschwindigkeit, was folglich einen Unterdruck innerhalb des lateralen Lochs 34 erzeugt. Dies verhindert, dass das Reinigungswasser durch das laterale Loch 34 ausläuft.
  • In diesem Zustand dringt ein vorderer Endabschnitt 14a der Probenentnahme-Pipette 14 in den angehobenen Abschnitt des Reinigungswassers vor und wird dazu gebracht, an der dargestellten Position da zu stoppen, wo das von der Probenentnahme-Pipette 14 abgegebene Wasser nicht gegen den Reinigungswasserabgabeblock 25 prallt. In der vorliegenden Erfindung ist der Abgabeblock 25 schräg befestigt und demnach kann die Pipette an einer Position gehalten werden, wo das von der Pipette abgegebene Reinigungswasser nicht auf den Reinigungswasserabgabeblock spritzt, sondern wo das aus dem Block fließende Wasser gegen das vordere Ende der Pipette spritzt.
  • Während des Haltens an dieser Stelle werden Probe sowie Verdünnungsmittel, die an der Außenfläche des vorderen Endabschnitts 14a der Probenentnahme-Pipette 14 anhaften, durch das Reinigungswasser weggewaschen. Das Innere der Probenentnahme-Pipette 14 kann durch Einsaugen einer vorgegebenen Menge von Reinigungswasser in die Probenentnahme-Pipette 14 sowie durch Abgeben des Wassers gereinigt werden. Das Reinigungswasser, welches von der Probenentnahme-Pipette 14 abgegeben wurde, fällt in den Behälter 24, ohne dass es an den Wasserabgabeblock 25 prallt und wird von dem Ablassrohr 37 in der gleichen Art und Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen Ablauf abgegeben.
  • Wenn die innere und äußere Reinigung der Probenentnahme-Pipette beendet ist, wird das Magnetventil 33 geschlossen und zum gleichen Zeitpunkt der Betrieb der Reinigungswasserversorgungspumpe gestoppt. Folglich ist die Zuführung des Reinigungswassers gestoppt. Das Reinigungswasser, welches sich innerhalb des vertikalen Lochs und über dem lateralen Loch 34 befindet, fließt dann aufgrund seines eigenen Gewichts durch das laterale Loch 34 und wird in den Behälter 24 abgeleitet. Folglich senkt sich der Spiegel des angehobenen Reinigungswassers bei einer entsprechenden Zeitkonstante, da das Wasser aus dem Abgabeblock 25 ausströmt. Da das Reinigungswasser, in dem der vordere Endabschnitt der Pipette eingetaucht ist, sich langsam in Stufen auf diese Weise absenkt, trägt die Oberflächenspannung des Reinigungswassers zusammen mit dem Wasserspiegel dasjenige Reinigungswasser weg, welches die Außenfläche des vorderen Endabschnitts benetzt. Im Ergebnis bleibt ein wenig Reinigungswasser auf der Oberfläche der Pipette übrig, nachdem der Wasserspiegel vorbeigegangen ist. Die Menge an Reinigungswasser, welche auf der Oberfläche der Außenfläche des vorderen Endabschnitts der Pipette verbleibt, ist viel kleiner, als bei einem Spritzen von Reinigungswasser auf die Außenfläche der Pipette, das augenblicklich gestoppt wird.
  • Auf diese Art und Weise werden mit der Pipettenreinigungseinheit in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung die äußere Fläche des Einsaugabschnitts 14a der Probenentnahme-Pipette 14 und das Innere der Probenentnahme-Pipette 14 gleichzeitig gereinigt. Demnach wird die Probenentnahme-Pipette 14 zuverlässig und effizient gesäubert. Somit kann die Reinigungszeit verkürzt werden.
  • Darüber hinaus wird das Reinigungswasser gut abgelassen, so dass fast kein Reinigungswasser auf der Probenentnahme-Pipette 14 übrig bleibt. Dies stellt sicher, dass die Probenentnahme-Pipette effektiver gereinigt wird.
  • Es ist anzunehmen, dass die bogenförmigen Ausnehmungen 30 in den Seitenwänden, welche die Fugen 29 definieren, nicht grundlegend für die vorliegende Erfindung sind. Die Ausnehmungen 30 können weggelassen werden und die Seitenwände, welche die Fuge 29 definieren, können in einfache flache Ebenen eingeformt sein. Zusätzlich ist es nicht immer erforderlich, dass die Fuge 29 einen V-geformten Querschnitt aufweist. Die Fuge kann ebenfalls einen U-förmigen Querschnitt, einen rechteckigen Querschnitt oder einen trapezoidförmigen Querschnitt aufweisen, vorausgesetzt, die Fuge weist eine große Öffnung an seiner Oberseite auf.
  • Bei der obigen Ausführungsform wurde die Einheit zum Reinigen der Probenentnahme-Pipette 14 beschrieben. Die Erfindung kann ebenfalls für Pipettenreinigungseinheiten zum Reinigen der Probenverdünnungspipette 13 sowie der Reagenzpipetten 17, 18 verwendet werden.
  • Darüber hinaus ist es nicht immer erforderlich, dass das laterale Loch 34, welches in dem Gehäuse 26 des Reinigungswasserabgabeblocks 25 ausgebildet ist, das vertikale Loch 28 senkrecht schneidet. Das laterale Loch 34 kann ebenfalls nach unten außerhalb des Gehäuses 26 so geneigt sein, dass es das vertikale Loch 29 schief schneidet.

Claims (6)

  1. Pipettenreinigungseinheit (16) zum Reinigen einer Pipette (14), die eine/ein durch eine automatische biochemische Analysiervorrichtung (1) zu behandelndelbehandelndes Probe oder Reagenz einsaugt und die/das eingesaugte Probe oder Reagenz an einen anderen Ort befördert, wobei die Pipettenreinigungseinheitumfasst; ein Reinigungsfluidabgabemittel, das unter einem Durchlauf angebracht ist, durch den sich die Pipette, die ein Vorderende aufweist, bewegt, wobei das Vorderende der Pipette eine Bahn beschreibt und das Reinigungsfluidabgabemitel dazu angeordnet ist, ein Reinigungsfluid zu der Pipette hin abzugeben; ein Reinigungsfluidzuführungsmittel (32) zum Zuführen von Reinigungsfluid an das Reinigungsfluidabgabemittel; und ein Ventil (33) zum Steuern/Regeln der Zufuhr des Reinigungsfluids von dem Reinigungsfluidzuführungsmittel an das Reinigungsfluidabgabemittel, wobei das Reinigungsfluidabgabemittel ein Reinigungsfluidabgabeblock (25) ist, der ein Kopfende, ein Bodenende sowie eine Kopfoberfläche aufweist, wobei der Reinigungsfluidabgabeblock ein Gehäuse (26) in der Form eines Blocks umfasst, wobei das Gehäuse umfasst: a) eine Öffnung in seiner Kopfoberfläche, wobei die Öffnung dem Vorderende der Pipette zugewandt ist; b) einen sich der Länge nach in dem Gehäuse erstreckenden Reinigungsfluidkanal (28), wobei der Reinigungsfluidkanal einen Boden aufweist und mit dem Reinigungsfluidzuführungsmittel an dem Bodenende des Blocks verbunden ist; und c) eine an der Kopfoberfläche des Gehäuses gebildete noch oben gespreizte Fuge (29), die ferner sich entlang der Bahn des Vorderendes der Pipette erstreckt, wobei die Fuge derart angeordnet ist, dass das Vorderende der Pipette durch die Fuge während einer Bewegung der Pipette passieren kann, wobei die Fuge an ihrem Boden mit dem Reinigungsfluidkanal verbunden ist; dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zudem d) einen in dem Gehäuse gebildeten Ablasskanal (34) aufweist, der ferner zu der Umgebung durch eine Seitenwand des Gehäuses geöffnet ist, wobei der Reinigungsfluidkanal an seinem unteren Ende mit dem Ablasskanal verbunden ist, und dass der Reinigungsfluidabgabeblock innerhalb einer Ebene, in welcher sich die Fuge erstreckt, um einen Winkel zu einer Vertikalen geneigt ist.
  2. Pipettenreinigungseinheit (16) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fuge (29) einen V-förmigen, U-förmigen oder einen anderen nach oben gespreizten Querschnitt aufweist.
  3. Pipettenreinigungseinheit (16) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsfluidzuführungsmittel (32) dazu angeordnet ist, dass Reinigungsfluid bei einer derartigen Flußgeschwindigkeit zuzuführen, sodass das Reinigungsfluid, welches von der über dem Reinigungsfluidkanal angeordneten Öffnung abgegeben wird, konstant einen angehobenen Abschnitt bildet, der höher ist als die Kopfoberfläche des Gehäuses (26).
  4. Pipettenreinigungseinheit (16) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit derart angeordnet ist, dass die Pipette (14) in einer Halteposition angehalten werden kann, bei der von der Pipette abgelassenes Reinigungfluid nicht auf den Reinigungsfluidabgabeblock (25) spritzt, sondern das aus dem Reinigungsfluidabgabeblock fließende Reinigungsfluid gegen das Vorderende der Pipette spritzt.
  5. Pipettenreinigungseinheit (16) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese ferner einen Behälter (24) umfasst, der dazu angeordnet ist, sowohl von der Fuge (29), als auch von dem Ablasskanal (34) als auch der Pipette (14) abgelassenes Reinigungsfluid aufzunehmen.
  6. Pipettenreinigungseinheit (16) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (33) derart angeordnet ist, dass es geöffnet wird bevor die Pipette (14) die Halteposition erreicht, und dass es geschlossen wird bevor die Reinigung der Pipette abgeschlossen ist sowie die Pipette bewegt wird.
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