DE2329348B2 - Verfahren und vorrichtung zum aufteilen einer reihe fluessiger proben in einer fluidleitungsanordnung zur analyse der proben - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum aufteilen einer reihe fluessiger proben in einer fluidleitungsanordnung zur analyse der proben

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DE2329348B2 DE19732329348 DE2329348A DE2329348B2 DE 2329348 B2 DE2329348 B2 DE 2329348B2 DE 19732329348 DE19732329348 DE 19732329348 DE 2329348 A DE2329348 A DE 2329348A DE 2329348 B2 DE2329348 B2 DE 2329348B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufteilen einer Reihe flüssiger Proben in einer Fluidleitungsanordnung zur Analyse der Proben, bei dem die flüssigen Proben nacheinander und durch jeweils mindestens einen, mit den Proben nicht mischbaren Gasschub voneinander getrennt als kontinuierlich fließender Probenstrom durch eine Leitung geschickt werden und der kontinuierlich fließende Probenstrom in mehrere, durch Zweigleitungen fließende, zu analysierende Probenteilströme aufgeteilt wird. Ferner befaßt sich die Erfindung mit einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer die flüssigen Proben und die Gasschübe ansaugenden Sonde, einer den von der Sonde gebildeten Probenstrom durch eine Leitung fördernden Einrichtung, mehreren Zweigleitungen, die zur Analyse der Probe auf je eine Substanz eine Analyseeinheit enthalten, und einer den durch die Leitung geförderten Probenstrom in die durch die Zweigleitungen fließenden Probenteilströme aufteilenden Einrichtung.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung der beschriebenen Art sind aus der DT-OS 15 23 049 bekannt. Bei dieier bekannten Anordnung wird zur Analyse einer Reihe flüssiger Proben auf mehrere verschiedene Bestandteile aus den flüssigen Proben zunächst ein Probenstrom gebildet, in dem die aufeinanderfolgenden Proben mindestens durch einen Gasschub voneinander getrennt sind, um das Analyseergebnis nachteilig beeinträchtigende Verschleppungen zwischen den einzelnen Proben zu vermeiden. Der kontinuierlich fließende und durch Gasschübe unterteilte Probenstrom wird dann in mehrere, praktisch gleich aussehende Probenteilströme aufgeteilt, an denen die Analyse vorgenommen wird. Bei der Aufteilung des ursprünglich gebildeten Probenstroms in die zu analysierenden Probenteilströme ist es wichtig, daß auch die die einzelnen Probenschübe voneinander trennenden Gasschübe derart auf die Probenteilströme aufgeteilt werden, daß die den Gasschüben zukommende Funktion erhalten bleibt, nämlich eine Verseuchung oder Verunreinigung zwischen aufeinan-Verfolgenden Proben zu vermeiden. Das bedeutet, daß die in dem ursprünglich Probenstrom befindlichen Gasschübe ein hinreichend großes Volumen haben müssen, das auch nach der Aufteilung des Probenstroms in die Probenteilströme ausreicht, um die jetzt aufeinanderfolgenden Teilproben vollständig voneinander getrennt zu halten. Die Größe des Volumens der im ursprünglichen Probenstrom befindlichen Gasschübe hängt somit von der Anzahl der zu analysierenden Probenteilströme ab.
Wenn die Anzahl der zu analysierenden Teilströme sehr hoch ist, beispielsweise vierzig, nimmt die Bereitstellung des ursprünglichen Probenstroms eine sehr lange Zeit in Anspruch, da zwischen den einzelnen Proben ein sehr langer Gasschub ausgebildet werden muß. Das bedeutet, daß eine die Proben und die Casschübe aufeinanderfolgend ansaugende Sonde zwischen dem Ansaugen von zwei verschiedenen Proben verhältnismäßig lange in einer Gasatmosphäre gehalten werden muß, um ein hinreichend großes Volumen des die Proben voneinander trennenden Gases anzusaugen. Dies hat den Nachteil, daß bei einer verhältnismäßig großen Anzahl von Probenteilströmen eine erwünschte hohe Probenverarbeitungsgeschwindigkeit nicht erreicht werden kann.
Es sind bereits Injektoren bekannt, die zu einem passenden Zeitpunkt ein abgemessenes Volumen eines nicht mischbaren Fluids, beispielsweise eines Gases, in einen Flüssigkeitsstrom zu dessen Unterteilung einleiten. Hierzu wird beispielsweise auf den durch die US-PS 36 54 959 bekannten Injektor verwiesen. Aus der US-PS 35 24 366 ist ein weiterer Injektor bekannt, der von einer solchen Bauart ist, daß er bei der Injektion eines Volumens eines nicht mischbaren Fluids, beispielsweise bei der Injektion von Luft, in den Flüssigkeitsstrom eine Pulsation in dem Strom hervorruft. Dabei wird das Fluid, das zur Zeit der Injektion des Luftschubs aus der Fluidleitung austritt, nachträglich ersetzt. Obwohl diese Art der Vorgehensweise für einige Analyseverfahren geeignet sein mag, ist sie nicht für do alle Analyseverfahren verwendbar, insbesondere nicht für diejenigen, bei denen in der Fluidleitung Pulsationen vermieden werden sollen, die sonst unter bestimmten Umständen gewisse Funktionen stören wurden, wie die genaue Zusammenführung eines abgemessenen "5 Flüssigkeitsprobenteils mit einem genau vorgegebenen Volumen eines Reagenzes oder eines Verdünnungsmitieis. das dem Probentci! vor dem Luftinjektcr zugege ben wird. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, bei denen bei der automatisch durchgeführten Flüssigkeitsprobenanalyse Pulsationen in einer Fluidleitung unerwünscht sind.
Ausgehend von dem Stand der Technik nach der DT-OS 15 23 049 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ohne Beschränkung der Probenverarbeitungsgeschwindigkeit und unter Beibehaltung der Probenintegrität Maßnahmen anzugeben, nach denen der Probenstrom in zahlreiche Probenteilströme aufgeteilt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs beschriebene Verfahren nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß vor der Aufteilung des Probenstroms in die Probenteilströme ein Teil des den Strom bildenden Fluids einschließlich sämtlicher Gasschübe aus dem kontinuierlich fließenden Probenstrom entfernt wird und unmittelbar dahinter so viele und so große Gasschübe in den Probenstrom eingeleitet werden, daß sie sowohl in dem Leitungsabschnitt, in den sie eingeleitet werden, als auch nach der danach erfolgenden Aufteilung in Probenteilströme die Probenschübe vollständig voneinander trennen und eine optimale Reinigungswirkung erzielen.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich nach der Erfindung dadurch aus, daß in der den Probenstrom führenden Leitung eine einen Teil des den Strom bildenden Fluids einschließlich sämtlicher Gasschübe aus dem Probenstrom entfernende Ableitvorrichtung vorgesehen ist und daß in der den Probenstrom führenden Leitung unmittelbar hinter der Ableitvorrichtung eine Dosiereinrichtung angeordnet ist, die derart ausgebildet ist. daß sie in den Probenstrom so viele und so große Gasschübe einleitet, daß diese sowohl in dem Leitungsabschnitt, in den sie eingeleitet werden, als auch nach der danach erfolgenden Aufteilung in Probenteilströme die Probenschübe vollständig voneinander trennen und eine optimale Reinigungswirkung erzielen.
Die beanspruchten Maßnahmen ermöglichen es, daß man ohne Störung der fluidmechanischen Verhältnisse großvolumige Gasschübe in den Probenstrom einleiten kann, die zum einen ohne Begrenzung der Probenverarbeitungsgeschwindigkeit und zum anderen ohne die Gefahr von Verschleppungen zwischen den einzelnen zu analysierenden Proben eine Aufteilung des Probenstroms in zahlreiche Probenteilströme gestatten. Die bei der Bildung des Probenstromes zwischen den einzelnen Proben anfangs ausgebildeten Gasschübe brauchen hingegen lediglich so groß zu sein, daß sie m dem ursprünglich gebildeten Probenstrom die einzelnen aufeinanderfolgenden Proben sicher voneinander trennen. Das Einleiten der zusätzlichen Gasschübe in den Probenstrom kann derart gesteuert vorgenommen werden, daß sich jeweils mindestens einet der großvolumigen Gasschübe zwischen aufeinanderfolgenden Proben befindet. Das beanspruchte Verfahren und die entsprechende Vorrichtung sind mit großem Vorteil dort einsetzbar, wo eine Probe zum Aufteilen in eine sehr große Anzahl von Teilproben vor der Aufteilung verdünnt wird. Die in den Probenstrom eingeleiteten Gasschübe haben ein solches Volumen, daß nach dem Aufteilen des Probenstroms in die zahlreichen Probenteilströme die aus jedem eingeleiteten Gasschub hervorgegangenen Gasteilschübe den Querschnitt der Zweigleitungen vollständig ausfüllen. Sofern zum Zusammenführen des Probenstroms mit einem durch nicht mischbare Gasschübc unterteilten Rc^cnzstrorn ριπρ weitere1 l.eituns
vorgesehen ist, wird die Ableitvorrichtung derart betrieben, daß sie die mit dem Reagenzstrom in den Probenstrom eingeleiteten Gasschübe zusammen mit dem zwischen den aufeinanderfolgenden Proben befindlichen Gasschüben aus dem Probenstrom entfernt. Das Entsprechende gilt für die zusammen mit einem Verdünnungsmittelstrom eingeleiteten Gasschübe. Sofern eine Probenentnahmeeinrichtung derart betrieben wird, daß unter ihrer Steuerung die Ansaugsonde mehrmals aufeinanderfolgend in jede flüssige Probe eintaucht, so daß zumindest der Anfangsabschnitt jeder flüssigen Probe durch kleine Gasschübe unterteilt ist, wird die Ableitvorrichtung derart betrieben, daß sie auch diese kleinen Gasschübe zusammen mit den zwischen den aufeinanderfolgenden flüssigen Proben befindlichen Gasschüben aus dem Probenstrom entfernt.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung erfolgt die Fluidentfernung aus dem Probenstrom gleichzeitig mit dem Einleiten der großvolumigen Gasschübe in den Strom. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß in dem Probenstrom keine störenden Stöße entstehen, die beispielsweise die genaue Bemessung eines mit der Probe zu mischenden Verdünnungsmittels stören könnten. Dazu ist noch vorzugsweise das Volumen der entfernten Fluidmenge gleich dem Volumen der in den Strom eingeführten Gasschübe. Auf diese Weise werden die Stöße im Probenstrom so gering wie möglich gehalten. Die Periodizität des Einleitens eines Gasschubs in den Probenstrom kann in Übereinstimmung mit dem Auftreten der Probe an einem Punkt gesteuert werden, wo der Fluidteil aus dem Strom entfernt bzw. der Strom entgast wird. Der Zeitpunkt oder die Periodizität der Entfernung eines Fluidteils aus dem Probenstrom kann dann von der Periodizität des Einleitens der Gasschübe in den Strom abhängig gemacht werden. Die Dosiereinrichtung und die Ableitvorrichtung können somit gemeinsam angesteuert werden. Die Dosiereinrichtung kann beispielsweise eine Leitung enthalten, die über die Abieitvorrichtung mit der den Probenstrom führenden Leitung in Verbindung steht. Die Entfernung des Fluidteils aus dem Probenstrom kann durch die Dosiereinrichtung dadurch vorgenommen werden, daß die genannte Leitung mit einem Druck beaufschlagt wird, der niedriger als der Druck in der den Probenstrom führenden Leitung ist.
Bei dem abgeführten Fluid kann es sich fast ausnahmsweise um ein Gas handeln.
Weitere Aus- oder Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargelegt
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Fluidanordnung, die zum Einbau in eine ganze Fluidanlage eines Probenanalysiergeräts geeignet ist
F i g. 2 eine teilweise schematisch dargestellte Vorderansicht einer Leitungsanordnung für die in der F i g. 1 dargestellte Fluidanordnung,
F i g. 3 eine Ansicht des Stromunterteilungsmusters in einem Teil der Fluidanordnung de«· F i g. 1,
F i g. 4 eine Ansicht des Stromunterteilungsmusters in einem anderen Teil der Fluidanordnung der F i g. 1 und
F i g. 5 eine Ansicht des Stromunterteilungsmusters in einem weiteren Teil der Fluidanordnung der F i g. 1.
Die in der F i g. 1 dargestellte Fluidanordnung weist eine Probenquelle in Form einer Probenentnahmeeinrichtung 10 auf. Die Probenentnahmeeinrichtung 10 kann derart aufgebaut sein, wie es aus der US-PS 31 34 263 bekannt ist. Die Probenentnahmeeinrichtung enthält einen Drehtisch 12 und eine Sonde 14, die in aufeinanderfolgende Probenbecher eintaucht, die in einem Kreis auf dem Drehtisch angeordnet sind. Die
s Probenbecher enthalten eine Reihe verschiedener Proben, bei denen es sich beispielsweise um Blutproben handeln kann. Bei der Drehbewegung des Tisches 12 werden alle Probenbecher nacheinander zur Entnahme der Probe mit der Sonde 14 ausgerichtet. So befindet
ίο sich bei der Darstellung nach der F i g. 1 gerade ein Probenbecher 18 an der Entnahmestelle. Der nachfolgende Probenbecher ist mit 20 bezeichnet. Die Probenentnahmeeinrichtung enthält ferner einen Waschmittelbehälter 22, der eine Waschlösung enthält, in die die
is Sonde 14 zwischen der Entnahme aufeinanderfolgender Proben eingetaucht wird, um einen Waschlösungsschub anzusaugen. Dabei kann die Sonde 14 auch mehrmals in die Waschlösung eingetaucht werden, um den gerade vorliegenden Anforderungen zu genügen.
jo Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Sonde periodisch in nicht dargestellte Standardlösungen einzutauchen, die an geeigneten Stellen in der Probenentnahmeeinrichtung gespeichert sind. Jeweils nach dem Austritt der Sonde 14 aus einer Flüssigkeit, beispiels-
2f, weise einer Probe, der Waschlösung oder einer Standardlösung, wird über das jetzt freiliegende Ende der Sonde Luft angesaugt. Die angesaugte Luft bildet in dem durch die Sonde 14 fließenden Strom nach der Wiedereintauchung der Sonde 14 in eine Flüssigkeit einen nicht mischbaren Fluidschub zwischen den Flüssigkeiten. Auf diese Weise wird ein unterteilter Flüssigkeitsstrom gebildet, in dem alle Flüssigkeitsschübe an nicht mischbare Fluidschübe eines Gases, beispielsweise Luft, angrenzen. Die Sonde 14 ist mit einem bewegbaren Tragarm 16 ausgerüstet der es der Sonde ermöglicht, zwischen aufeinanderfolgenden Proben eine Bewegung durchzuführen, beispielsweise zwischen aufeinanderfolgenden Proben in die Waschlösung und gegebenenfalls auch in irgendeine Standardlösung einzutauchen. Die Probenentnahmeeinrichtung kann von einem nicht dargestellten Rechner angesteuert sein, der außer der Steuerung der Bewegungen der Sonde 14 auch andere Funktionen inne hat
Der Auslaß der Sonde 14 ist an einen Pumpenschlauch 24 angeschlossen, der zusammenquetschbar und mit einer Schlauchquetschpumpe 26 zusammenarbeiten kann, um über die Sonde 14 die genannten Fluide anzusaugen. Die Pumpe 26 kann derart aufgebaut sein, wie es aus der DT-OS 21 45 571 bekannt ist Be der Verwendung derartiger Schlauchquetschpumper treten bekanntlich in einem gewissen Maß Pulsationer in dem geförderten Fluidstrom auf. Wenn beispielswei se ein nicht dargestellter Druckkörper der Pump« einen zusammenquetschbaren Pumpenschlauch, bei spielsweise den Schlauch 24, berührt, kommt es kurz zeitig zu einem Staudruck. Dieser Staudruck würde di< Gleichförmigkeit des von der Sonde angesaugten Gas schubs beeinträchtigen, wenn die Sonde beim Auftretei des Staudrucks gerade eine Flüssigkeit verlassen ha und der Umgebungsatmosphäre ausgesetzt ist Da au Bemessungsgründen das Vorhandensein von gleichför migen durch die Sonde 14 angesaugten Luftvolumei von hohem Vorteil ist besteht zwischen der Schlauch quetschpumpe 26 und der Probenentnahmeeinrichtuni
10 bzw. zwischen der Pumpe 26 und einer die Arbeits weise der Probenentnahmeeinrichtung steuernden Ein heit beispielsweise dem erwähnten Rechner, eine nich dargestellte Steuerverbindung. Diese Steuerverbindun:
stellt sicher, daß in der Sonde 14 kein Staudruck auftritt, wenn die Sonde eine Flüssigkeit verlassen hai und ihr Ansaugende gegenüber der Umgebungsatmosphärc freiliegt.
Der Auslaß des zusammenquetschbaren Pumpenschlauchs 24 ist an den Einlaß einer Leitung 28 angeschlossen. Ein zusammenquetschbarer Pumpcnschluuch 30, der dem Pumpenschlauch 24 ähnlich ist, ist mit seinem Einlaß an eine nicht dargestellte Fluidqucllc angeschlossen, um ein Reagenz oder ein Verdünnungsmittel anzusaugen. Wie es aus der F i g. 1 hervorgeht, ist ferner ein Schlauch 32 vorgesehen, dessen Einlaß an eine nicht dargestellte Druckluftquelle angeschlossen ist. In die Leitung 32 ist ein Schlauchquetschventil 34 eingeschaltet, das beispielsweise derart aufgebaut sein kann, wie es aus der US-PS 36 54 959 bekannt ist. Das Schlauchquetschventil 34 hat die Funktion, zu gesteuerten Zeitintervallen dem einen Zweig eines T-Stücks 36 ein genau vorgegebenes Volumen an Luft zuzuführen. Das Auslaßende des zusammenquetschbaren Pumpcnschlauchs 30 ist an einen weiteren Zweig des T-Stücks 36 angeschlossen. Die vom Schlauchquetschventil 34 freigesetzten Lul'tvolumen haben einen Druck, der höher als der Druck in dem Pumpenschlauch 30 ist, so daß der aus dem verbleibenden Zweig des T-Stücks 36 austretende Verdünnungsmittelstrom durch Gasschübe unterteilt ist. Die Unterteilung des Verdünnungsmittelstroms erfolgt äußerst genau und gleichförmig. An Stelle von Luft kann man dem Schlauch 32 auch ein anderes inertes Gas zuführen.
Wie es aus den F i g. 1 und 2 hervorgeht, steht der Auslaßzweig des T-Stücks 36 mit einem Zweig eines T-Stücks 38 in Verbindung. Ein weiterer Zweig des T-Stücks 38 ist an den Auslaß der Probenlcitung 28 angeschlossen. Der noch verbleibende Zweig des T-Stücks 38 stellt den Auslaß für den vereinigten Proben- und Verdünnungsmiueiiirorn dar und ist an den Einlaß einer Leitung 39 angeschlossen, in die ein stationärer Mischer 40 eingeschaltet ist, bei dern ti sich bei spielsweise um eine Mischschlange handeln kann. Die Mischung der Probe und des Verdünnungsmittels in dem durch die Leitung 39 fließenden unterteilten Strom findet in dem Mischer 40 statt. Der Auslaß der Leitung 39 ist wie es aus den F ι g. 1 und 2 hervorgeht, an einen Arm 44 eines Verrweigungsstücks 42 angeschlossen. Ein weiterer A-m 46 des Verzweigungsstücks 42 ist mit dem Einlaß einer Leitung 47 verbunden, durch die der Proben-Verdünnungsmittel-Strom weiterfließü der jetzt alertfeigs in esier anderen Wesse als der über die Leitung 39 in dea Ann 40 des Verzwagungsstöcfcs 42 esHareteade Senotn unterteilt ist Das Verzweigongsstäcfc 42 weist nämlich einen Arm 48 auf. dessen Funktion darm bestellt den zagefiäaten materteiiien Strom zn entgasen* d. ru die ai dem Strom vorhandenen Loft schöbe, efie über die Sonde f4 angesaugt ma über den Schlauch 32 von dem SchiaociiqaetsdTveutii 34 in den Strom angefahrt wurdeiiv zb entfernen. Wie es aas der Fig.! terroirge&t, weist das Verzwagiüigsstitefc 42 unmwtdbar hmter der Aastrittsöffnung des Arms 4» eine Öffnung 5& soll die za einem weiteren Arm des Verzweigungsstüdes 42 fahrt Die Öffnung 5& stellt eine üifQgjetiofng dar. n&er die in den Proben-Ver dünnungsnritteii-StroTn periodisch auftretende Gasmv puTse. beispielsweise Luftämpulue. eingeführt werden, die in dem Ffttöen-Verdüinningsnritid-SOTjTn mehr mischbare Fltaic&cnü&e darstseflen. Der auf diese Weise untertejfte Strom tritt über den Ann 4& in den EniaÜ dfc- Leitung 47 ein.
Wie es ilic Fi g. I und 2 /eigen, ist eine Leitung 5b mit ihrem F.inlaß an den Fntgasungsarni 48 des Vn zweigungsstücks 42 angeschlossen. Her AushiM der Lei tung 46 ist mn einem Zweig eines T Stücks 58 vcibuns den. Fin weiterer Zweig des T-Stücks 58 ist an den Fin laß einer Leitung 60 angeschlossen. Her dem ciMgc nannten Zweig des T-Stücks 58 gegenüberliegende ver bleibende Zweig ist mit «lern FJnInI) einer Leitung 62 verbunden. Der Auslaß der Leitung 62 ist an cine Pum
κι pe 63 angeschlossen. Wahrend dem Betrieb der Fluid anordnung wird die Pumpe 63 fortwährend betrieben Der Auslaß der Pumpe 63 ist an den Einlaß einer Lei tung 64 angeschlossen. Der Auslaß der Leitung 64 ist mil einem Zweig eines T-Stücks 66 verbunden, dessen
i<, Funktion darin besteht, das ihm über die Leitung 64 zugeführtc Fluid über eine Leitung 72 einem Abfluß zuzuleiten.
Der in der an den Arm 48 angeschlossenen Leitung 56 auftretende Volumendurchfluß ist geringer als ilet Volumendurchfluß in den Armen 44 und 46. über die der Proben-Vcrdünnungsmitlcl-Strom der Leitung 47 zugeführt wird.
Die bereits genannte Leitung 60 weist einen /usam menquetschbaren Abschnitt auf, der mit einem mehl
2s dargestellten Druckkörper einer Schlauchquetschpum pe 61 zusammenarbeitet. Wenn die Pumpe 61 arbeitet, pumpt sie durch die Leitung 60 cm Fluid, das sie über das T Stück 58 erhält. Der Auslaß der Leitung 60 ist an das bereits genannte T-Stück 66 angeschlossen, dessen Auslaßzweig, an den der Einlaß der Leitung 72 ange schlossen ist. zum Abfluß führt. An Stelle eines Abfhis ses kann auch ein geeigneter Abfallbehälter vorgesc hen sein Die bereits genannte l-eitung 52. deren Auslaß an die Luftinjektionsoffniing 50 angeschlossen ist. weist
is ebenfalls einen zusammenquetschbaren Abschnitt auf. der mit einem nicht dargestellten Druckkörper der Pumpe 61 zusammenarbeitet. Der Einlaß der Leitung 52 kann zu e;ner Quelle eines geeigneten inerten Gases führer- oder gegenüber <W 1 Jmgebungsatinospriä-e of-
ac fen sein. Wenn die Pumpe 61 in Betrieb ist. wird somit über die Leitung 52 ein Gas angesaugt, das der Iniek tionsöffniing 50 zugeführt wird.
Die Pumpe 61 wird vorzugsweise zu ungle'chfcVrmi gen. jedoch gesteuerten Intervallen betrieben, und
A5 zwar durch Ansteuerung über eine geeignete Steuer einheit 63-4. Auf diese Weise kann die Pumpe auf Befehi der Probenentnahmeeinrichtimg 10 betrieben werden. Zu diesem Zweck ist ein Kabel 65 mit seineir einen Ende an einen Ausgangsanschkiß der Probenent nafemeemrictitoBg 1β und tm seroetn aiafere» Ende ar einen Eingangsanscnlu6 der Steuereinheit 63a mge schlössen. Ein Kabel 67 ist mit sewrerft- einen Ende a* einen Ausgangsaßschluß der Steuereinheit 63a und ffw semeffl anderen Ende an einen EingangsansCrrtuß de Pumpe 6f angeschlossen.
Die Atrbejtwejse der Pwnpe W ist derart, daß. wem die Pumpe 6f zar Lurrinjekfton vfisef die Lei&ing S2 um* die Luftinjefcfionsoffmjrtg 30 1« den Proben-VerdQ« mingsnurtiei-Strom m Betrieb ist, die Pumpe €4 glekft
6a zeitig wirksam ist um mit einem proporuonafe« c*$e demselben VolumendurefcfluÜ em fluid über die Lei tung 69 abzuführen, die mit ihrem Eirdaü ait dia T Stück 1Si angeschlossen ist, durch das des über de Ejvtgasungsann 48 und die Leitting 56 dew Prö&en-Yer
«5 dOnnungsmifne^Sfcrom enwommenc fluid in die ta tung 6St «iwrNT. wie es aus den F i g. Γ and 2 ftervorgeft1 Das dureft die Leitung 5& so*5mende Fluid lc^nn auc eine ^rin^ Menge sn Flüssigkeit entftat(<en. Je tMö
Wunsch kann man an Stelle der Schlauchquetschpumpe 61 auch eine Pumpe einer anderen Art benutzen. An Stelle einer einzigen mit den Leitungen 52 und 60 zusammenarbeitenden Pumpe kann man auch auf jede der beiden Leitungen eine getrennte Pumpe einwirken lassen. Die Pumpe 61 mit ihren zugehörigen Teilen wird im folgenden auch Luftinjektor genannt. Dabei sei bemerkt, daß diesem Luftinjektor auch eine Fluidentfernungsfunktion zukommt.
Wie es bereits angedeutet wurde, haben die von dem Luftinjektor 61 in den Proben-Verdünnungsmittel-Strom injizierten Luftschübe eine beträchtliche Größe. Ihr Volumen ist beträchtlich größer als das Volumen der Luftschübe in dem Pumpenschlauch 24 und der zusätzlichen Luftschübe in der Leitung 39. Zum Zeitpunkt der Injektion jedes Luftschubs durch den Luftinjektor 61 werden Pulsationen in dem Proben-Verdünnungsmittel-Strom sowohl in der Leitung 39 als auch in der Leitung 47 dadurch wirksam vermieden, daß infolge der oben erwähnten Fluidentfernungsfunktion des Luftinjektors 61 gleichzeitig bei der Injektion eine Fluidentfernung stattfindet.
Der aus dem Verzweigungsstück 52 austretende und in den Einlaß der Leitung 47 eintretende unterteilte Proben-Verdünnungsmittel-Strom wird später in einer geeigneten Weise in mehrere Teilströme aufgeteilt und dient daher für eine größere Anzahl von analytischen Einheiten, die jeweils eine andere Untersuchung durchführen.
So kann der Auslaß der Leitung 47 beispielsweise an das Einlaßende einer vertikal angeordneten Steigleitung 74 angeschlossen sein, an die die Einlasse von mehreren Aufteilungsleitungen 76 angeschlossen sind, die in der dargestellten Weise gegeneinander versetzt sind. In jeder der Leitungen 76 befindet sich jeweils eine Pumpe 78. Die Pumpen 78 fördern das zu untersuchende Fluid über die Leitungen 76 zu analytischen Einheiten 80. Es sei bemerkt, daß diese Anordnung lediglich als Beispiel gedacht ist und keine Einschränkung darstellt.
Die in der F i g. 2 gezeigte Leitungsanordnung ist in derjenigen Lage dargestellt, in der sie mit nicht gezeigten Befestigungsmitteln an einer Tafel befestigt werden kann, auf der noch eine große Anzahl von anderen verschiedenen Leitungsanordnungen angeordnet sein kann. Diese anderen Leitungsanordnungen können alle zu einer Analyseeinheit gehören und von der in der F i g. 2 dargestellten Verdünnungsmittel-Leitungsanwrdnung versorgt werden. Die anderen Leitungsanord-Bungen können derart aufgebaut sein, daß sie verschiedene analytische Untersuchungen an jeder aufgeteilten Probe vornehmen.
Ein mit Rohrstutzen ausgerüstetes Anschlußstück 51 ist in irgendeiner geeigneten Weise am Grundkörper der Leitungsanordnung 29 befestigt. Das Anschlußstück 51 ist mit verschiedenartigen Fluidleitungen verkünden, wie es aus der F i g. 2 hervorgeht. Ferner ist ein mit Rohrstutzen ausgerüstetes Anschlußstück 70 vorgesehen, das ebenfalls in einer geeigneten Weise am Grundkörper der Leitungsanordnung 29 befestigt ist. Auch dieses Anschlußstück ist mit verschiedenen Fluidleitungen entsprechend der Darstellung nach den F i g. 1 und 2 verbunden.
Wie bereits erwähnt, ist eine große Anzahl von analytischen Einheiten 80 vorgesehen, die an derselben Probe verschiedene Untersuchungen durchführen. Von den zahlreichen analytischen Einheiten sind lediglich einige dargestellt. leder der Einheiten 80 ist eine der Aufteilungsleitungen 76 zugeordnet. Es sei bemerkt, daß bei der Aufteilung des durch die Leitung 47 fließenden unterteilten Proben-Verdünnungsmittel-Stroms m die einzelnen Stromanteile zwecks Belieferung der analytischen Einheiten 80 die Unterteilung des Stroms in den Teilströmen aufrechterhalten bleibt. An eine einzige Verdünnungsmittel-Leitungsanordnung 29 nach den F i g. 1 und 2 können beispielsweise bis zu zwanzig analytische Einheiten angeschlossen werden.
ίο In den F i g. 3,4 und 5 sind Stromunterteilungsmuster dargestellt, aus denen die Unterteilung des von der Sonde 14 zugeführten und mit anderen Strömen unterteilten Stroms hervorgeht. Im einzelnen ist der Strom in der Leitung 24, in der Leitung 39 und in der Leitung 47 dargestellt. Das Verzweigungsstück 42 erscheint sowohl in der F i g. 4 als auch in der F i g. 5.
Unter Bezugnahme auf die F i g. 3 sei bemerkt, daß bei der dargestellten Anordnung der Eintauchvorgang der Probensonde 14 in den Probenbecher 18 derart stattfindet, daß die in dem Becher befindliche Probe mit der Sonde zunächst kurz abgetatstet wird, bevor im Anschluß daran die Sonde für eine längere Zeit erneut in denselben Probenbecher eintaucht. Während dieser Zeit fließt dann ein größerer Probenschub durch die Sonde als während der vorangegangenen kurzen Abtastung. An dieser Stelle sei noch erwähnt, daß in den einzelnen Bechern verschiedene Proben sein können. Wie bereits ausgeführt, hat jede Abtastung nur einen verhältnismäßig kurzen Probenschub in der Sonde zur _io Folge. Bevor die Sonde in den Probenbecher eingetaucht wird, strömt durch die Sonde Luft, die über das der Atmosphäre ausgesetzte Sondenende angesaugt wird. Beim Austritt der Sonde aus einer Flüssigkeit wird somit jedesmal ein Gas- bzw. Luftschub angesaugt. Diese Luftschübe unterteilen den Strom bzw. jede Probe in eine Anzahl von Flüssigkeitsschüben. Ferner bilden die Luftschübe Luftblasen, die in an sich bekannter Weise zwischen aufeinanderfolgenden Proben als Trennschub dienen und während derjenigen Zeitspanne angesaugt werden, in der die Sonde zum letzten Mal aus dem gerade bearbeitenden Probenbecher 18 austritt und zum ersten Mal in die Probe des nachfolgenden Probenbechen; 20 eintaucht. Wahrend dieser Zeitspanne kann die Probensonde auch in die in dem Behälter 22 befindliche Waschlösung ein Mal oder mehrmals eingetaucht werden, so daß über die Sonde eine entsprechende Anzahl von Waschlösungsschüben angesaugt werden, die jeweils durch Luftschübe von einander getrennt sind. Der besseren Übersicht halber werden die Schübe einer ersten Probe mit SI. die Schübe einer nachfolgenden Probe mit 52 und die Schübe einer sich daran anschließenden Probe mit 53 bezeichnet. Die Gas- bzw. Luftschübe werden mit A und die Waschlösungsschübe mit ^bezeichnet. Im folgenden wird auf die F i g. 3 Bezug genommen. Wenn die Sonde 14 aus der Waschlösung in dem Behälter 22 austritt und das Ansaugende der Sonde jetzt der Umgebungsatmosphäre ausgesetzt ist. strömt Gas in die Sonde und bildet einen Gasschub 85. der in dem Schlauch 24 einem gerade zuvor angesaugten Waschlösungsschub folgt Im Anschluß daran taucht die Sonde 14 kurzzeitig in die Probe 1 ein und saugt einen Probenschub 90 an. dem ein weiterer Luftschub 85 folgt
Daraufhin tastet die Sonde die Probe 1 ein zweites Mal ab, so daß dem Luftschub 85 ein weiterer kurzer Pro
benschub 92 folgt. Danach wird die Sonde 14 für eine längere Zeit, beispielsweise für 12 und 13 see, in die Probe 1 eingetaucht. Einem weiteren Luftschub 85 folgt
daher jetzt ein sehr langer Probenschub 94, an den sich ein weiterer Luftschub 85 anschließt. Diesem Luftschub 85 folgt dann wiederum ein Waschlösungsschub vom Behälter 22.
Es sei erwähnt, daß die Anzahl der kurzen Probenab- s tastungen größer oder kleiner sein kann und daß sowohl die Dauer dieser Abtastungen als auch die Dauer der sich an die letzte Abtastung anschließenden viel längeren Aufenthaltszeit der Sonde in der Probe gesteuert sein können. Die Anzahl der Eintauchungen der κ. Sonde in die Waschflüssigkeit zwischen aufeinanderfolgenden Proben kann in Abweichung von der oben beschriebenen Darstellung größer als Eins sein. Die Bewegung der Sonde 14 kann von dem oben erwähnten Rechner bestimmt werden. In dem Schlauch 24 kann is der Probendurchfluß etwa 400 ml/min betragen. Die gesamte Entnahmezeit der Sonde für irgendeine Probe kann etwa 18 see dauern.
Ein Verdünnungsmittel kann mit einem Durchfluß von etwa 2100 ml/min infolge der herrschenden Druckdifferenz in den Einlaß der Leitung 30 eintreten. Der Verdünnungsmittelstrom wird mit dem Probenstrom am T-Stück 36 zusammengeführt, wie es aus den F i g. 1 und 2 hervorgeht. Die in den Einlaß der Leitung 32 von einer nicht dargestellten Quelle eintretende Luft kann 2s unter der Steuerung des Schlauchquetschventils 34 dem vereinten Proben-Verdünnungsmittel-Strom mit einer Geschwindigkeit von etwa 90 Luftblasen/min zugegeben werden. In der zum Abfluß führenden Leitung 64 kann der Durchfluß 610 ml/min betragen. Der aus der Leitung 47 der in der F i g. 2 dargestellten Verdünnungsmittel-Leitungsanordnung austretende Strom kann einen Durchfluß von etwa 2020 ml/min haben. Dieser Strom tritt in die Leitung 74 ein. Wie es bereits eingangs erwähnt wurde, sind die lnjektionszeitinter- 3s valle der Luftblasen des Akkumulators 34 zeitlich mit den Bewegungen der Probensonde 14 abgestimmt. Darüber hinaus wird der Volumendurchfluß der Luft in die Sonde 14 sehr g;nau geregell, so daß die in dem Schlauch 24 auftretenden Luftblasen eine gleichförmige Größe haben.
Im Inneren der Leitung 39, die den mit zusätzlichen Luftschüben von der Leitung 32 unterteilten Proben-Verdünnungsmittel-Strom aufnimmt, tritt das in der F i g. 4 dargestellte Unterteiiungsmuster aus Flüssigkeitsschüben und Gasschüben auf. In einer einzigen Probe können beispielsweise etwa siebenundzwanzig zusätzliche Luftschübe auftreten. Da der Innendurchmesser der in der F i g. 4 dargestellten Leitung 39 großer als der Innendurchmesser des Schlauchs 24 ist. sind die über die Sonde 14 angesaugten Luftschübe 85 nicht mehr hinreichend groß, um den gesamten Innendurchmesser der Leitung 39 auszufüllen. Dies hat zur Folge, wie es beispielsweise aus der F i g. 4 hervorgeht, daß ein in der Leitung 39 fließender Flüssigkeitsschub eine Kombination aus einem Schub der Probe 1 und einem Waschlösungsschub ist
Wie es die F i g. 4 und 5 zeigen, werden über den in den F i g. 1 und 2 dargestellten Entgasungsarm 48 alle Gasschübe aus dem Strom entfernt Wie es in der F i g. 5 zu sehen ist werden unmittelbar hinter dem Entgasungsarm 42 über die in der F i g. 1 gezeigte Luftinjektionsöffnung 50 Luftimpulse in den Proben-Verdünnungsmittel-Strom injiziert. Dies geschieht unter der Wirkung der Pumpe 61, die wiederum von der Steuereinheit 63a angesteuert wird. Die Steuereinheit 63a steht dabei, wie bereits erwähnt, über das Kabel 65 mit der Probenentnahmeeinrichtung in Verbindung und wird daher von dieser angesteuert, und zwar insbesondere in Abhängigkeit von den Bewegungen der Probensonde. Der erste der Probe 2 zugeordnete Gasschub, der, wie auch alle anderen, verhältnismäßig groß ist, wird in den letzten Flüssigkeitsschub der Probe 1 injiziert. Obwohl es im einzelnen nicht erwähnt wurde, sind die in der F i g. 4 dargestellten zusätzlichen Luftblasen hinreichend groß, um den Querschnitt der Leitung 39 auszufüllen. Die Luftblasen darstellenden Gasschübe, die von dem Luftinjektor 61 injiziert werden, füllen den Querschnitt der Leitung 47 vollkommen aus und sind unter Berücksichtigung der nachfolgenden Aufteilung des Stroms in der Leitung 74 beträchtlich größer. Die erste große Luftblase verhindert eine Verunreinigungswirkung der Probe 2 in dem Strom nach vorne, also eine Verunreinigung der Probe 1 durch die Probe 2. Es sei bemerkt, daß diese erste große Luftblase und die nächste von dem Luftinjektor 61 erzeugte Luftblase einen Ten der Probe 1, die Waschlösung W und einen Teil der Probe 2 umschließen. Dieser besondere, in der F i g. 5 mit 98 bezeichnete Flüssigkeitsschub ist zur Analyse nicht geeignet, da er, wie bereits erwähnt. Teile der Proben 1 und 2 sowie die Waschlösung enthält. Es handelt sich also um einen verunreinigten Flüssigkeitsschub.
Die beiden nachfolgenden, von dem Luftinjektor 61 eingegebenen Luftblasen folgen, wie es aus der F i g. 5 hervorgeht, in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen. Der zweiten dieser zuletzt genannten Luftblasen schließt sich ein langer Schub der Probe 2 an. der von Verunreinigungen praktisch frei und daher zur Analyse geeignet ist. Diesem langen Probenschub 104 geht ein kurzer Schub 102 der Probe 2 voraus. Dem Schub 102 geht ein weiterer kurzer Schub 100 der Probe 2 voraus. Hinter den zuletzt genannten, von dem Luftinjektor 61 injizierten Luftblasen wiederholt sich der gesamte Zyklus für die Probe 3. Wie bereits zuvor erwähnt, wird während der Zeitdauer, in der die großen Luftblasen von dem Luftinjektor in den Flüssigkeitsstrom cingegeben werden, aus bereits genannten Gründen vom Injektor 61 Fluid über die an die Leitung 56 angeschlossene Leitung 60 entfernt, wie es aus der F i g. 1 hervorgeht.
Die beschriebene Fluidanordnung bietet den Vorteil, daß man bei ihrer Verwendung in einem Analysiertem mit verschiedenartigen analytischen Einheiten, von denen mehr als zwanzig vorhanden sein können und jede analytische Einheit eine andere Untersuchung an derselben Probe ausführt, nur etwa 0,227 ml von jeder Probe benötigt Zum Betrieb der eingangs an Hand dei genannten Patentschriften beschriebenen Analysierge rate sind etwa 2 ml von jeder Probe erforderlich. Dabe ist noch zu berücksichtigen, daß die Anzahl der ver schiedenartigen Analyseuntersuchungen an jeder Pro be bei den herkömmlichen Geräten wesentlich gerin ger ist. Darüber hinaus wird bei Verwendung der be schriebenen Anordnung eine Probenanalysierge schwindigkeis von mehr als 150 verschiedener Probet pro Stunde erreicht. Bisher war eine Probenanalysier geschwindigkeit von 60 bis 90 Proben/Stunde üblich.
Die über die Sonde 14 in die in den F i g. 1 und : dargestellte Anordnung eingeleiteten Luftschübe übet auf die Sonde und den nachfolgenden Schlauch 24 so wie die Leitung 28 eine in hohem Maß erwünschte Rei nigungswirkung aus. Dadurch wird die Gefahr eine Verseuchung zwischen aufeinanderfolgenden Probei bzw. Probenschüben stark herabgesetzt. Ferner sei er wähnt, daß das Verdünnungsmittel mn einem hohe:
Volumenverhältnis den Proben zugeführt wird und daß das Verdünnungsmittel durch zusätzliche Lufischübe unterteilt ist, die avf die Innenwände der Leitungen eine hohe Reinigungskraft ausüben, und zwar von derjenigen Stelle an, bei der der unterteilte Verdünnungsmittelstrom mit dem Probenstrom zusammengeführt wird, bis zu derjenigen Stelle, bei der in dem Verzweigungsstück 52 alle Gas- bzw. Luftschübe aus dem Proben-Verdünnungsmittel-Strom entfernt werden. Der zwischen diesen Stellen liegende Leitungsabschnitt wird durch den unterteilten Proben-Verdünnungsmittel-Strom in einem solchen Zustand gehalten, daß nahezu keine Veranlassung gegeben ist eine Verunreinigung zwischen aufeinanderfolgenden Proben bzw. aufeinanderfolgenden Probenschüben befürchten zu müssen.
An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, daß die von dem Luftinjektor in dem Verzweigungsstück 42 injizierten Luftschübe dazu dienen, die zuvor in dem Proben-Verdünnungsmittel-Strom vorhandenen Luftschübe wirkungsvoli zu ersetzen und dabei hinreichend große Gasbiasen vorzusehen, um in einer Verteileran-
5 Ordnung, beispielsweise der Leitung 74, eine Aufteilung des unterteilten Proben-Verdünnungsmittel-Stroms in mehrere ähnlich unterteilte Teilströme vorzunehmen, die verschiedenartigen Analyseeinheiten zugeführt werden. Darüber hinaus bewirken die großen Luftschübe eine wirksame Reinigung der Leitungswände und verhindern eine Verunreinigung zwischen aufeinanderfolgenden Probenschüben. Bei einer Anordnung mit einer derart hohen, oben erwähnten Probenanaiysiergeschwindigkeit wäre es bisher schwierig, ja sogar fast
unmöglich gewesen, derart große Gasschübe über die Entnahmesonde in die Anordnung einzuleiten, da es vie! zu lange dauern würde, bis ein derart großes Gasvolumen durch die Sonde geströmt wäre.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Aufteilen einer Reihe flüssiger Proben in einer Fluidleitungsanordnung zur Analyse der Proben, bei dem die flüssigen Proben nacheinander und durch jeweils mindestens einen, mit den Proben nicht mischbaren Gasschub voneinander getrennt als kontinuierlich fließender Probenstrom durch eine Leitung geschickt werden und der kontinuierlich fließende Probenstrom in mehrere, durch Zweigleitungen fließende, zu analysierende Probenteilströme aufgeteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Aufteilung des Probenstroms in die Probenteilströme ein Teil des den Strom bildenden Fluids einschließlich sämtlicher Gasschübe aus dem kontinuierlich fließenden Probenstrom entfernt wird und unmittelbar dahinter so viele und so große Gasschübe in den Probenstrom eingeleitet werden, daß sie sowohl in dem Leitungsabschnitt, in den sie eingeleitet werden, als auch nach der danach erfolgenden Aufteilung in Probenteilströme die Probenschübe vollständig voneinander trennen und eine optimale Reinigungswirkung erzielen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluidentnahme aus dem Probenstrom gleichzeitig mit dem Einleiten der Gasschübe vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Probenstrom entfernte Fluidteil ein Volumen aufweist, das mit dem Volumen der in den Probenstrom eingeleiteten zusätzlichen Gasschübe etwa übereinstimmt.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden An-Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Entfernung des Fluidteils aus dem Probenstrom alle im Strom bis dahin vorkommenden Gasscbübe entfernt werden.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitgeschwindigkeit der zusätzlichen Gasschübe in den Probenstrom gleich der Entfernungsgeschwindigkeit des Fluidanteils aus dem Strom ist.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jede im Strom vorkommende Probe mehrere der zusätzlichen Gasschübe derart in den Probenstrom eingeleitet werden, daß der vordere Abschnitt jeder Probe in mehrere, voneinander getrennte Probenschübe unterteilt wird.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, sofern die aufeinanderfolgenden Proben durch jeweils einen Waschlösungsschub voneinander getrennt sind, zwei der zusätzlichen Gasschübe derart in den Probenstrom eingeleitet werden, daß sich der Waschlösungsschub zwischen ihnen befindet.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, sofern der fco Probenstrom mit einem durch nicht mischbare Gasschübe unterteilten Verdünnungsmittelstrom zusammengeführt worden ist, vor dem Einleiten der zusätzlichen Gasschübe in den Probenstrom die mit dem Verdünnungsmittelstrom eingeführten Gas- fts Schübe aus dem Probenstrom entfernt werden.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch ! mit einer die flüssigen Proben und die Gasschübe ansaugenden Sonde, einer den von der Sonde gebildeten Probenstrom durch eine Leitung fördernden Einrichtung, mehreren Zweigleitungen, die zur Analyse der Probe auf je eine Substanz eine Analyseeinheit enthalten, und einer den durch die Leitung geförderten Probenstrom in die durch die Zweigleitungen fließenden Probenteilströme aufteilenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in der den Probenstrom führenden Leitung (28, 39, 47) eine einen Teil des den Strom bildenden Fluids einschließlich sämtlicher Gasschübe aus dem Probenstrom entfernende Ableitvorrichtung (48) vorgesehen ist und daß in der den Probenstrom führenden Leitung unmittelbar hinter der Ableitvorrichtung (48) eine Dosiereinrichtung (50) angeordnet ist, die derart ausgebildet ist, daß sie in den Probenstrom so viele und so große Gasschübe einleitet, daß diese sowohl in dem Leitungsabschnitt, in den sie eingeleitet werden, als auch nach der danach erfolgenden Aufteilung in Probenieilströme die Probenschübe vollständig voneinander trennen und eine optimale Reinigungswirkung erzielen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Dosiereinrichtung (50) und mit der Ableitvorrichtung (48) eine Pumpeinrichtung (61) verbunden ist, die derart ausgelegt und betreibbar ist, daß das Einleiten der zusätzlichen Gasschübe in den Probenstrom zur selben Zeit und mit derselben volumetrischen Geschwindigkeit wie die Fluidentnahme aus dem Probensirom erfolgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß, sofern die Ansaugsonde (14) derart betrieben wird, daß sie zwischen aufeinanderfolgenden flüssigen Proben einen Waschlösungsschub ansaugt, die Dosiereinrichtung (50) derart betätigt wird, daß sie jeweils zwei, den Waschlösungsschub umschließende, zusätzliche Gasschübe in den Probenstrom einleitet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung (50) derart betreibbar ist, daß die zusätzlichen Gasschübe ein beträchtlich größeres Volumen als die von der Sonde (14) angesaugten Gasschübe haben.
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