DE663142C - Lenkvorrichtung fuer Fahrspielzeuge - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer Fahrspielzeuge

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DE663142C
DE663142C DESCH111367D DESC111367D DE663142C DE 663142 C DE663142 C DE 663142C DE SCH111367 D DESCH111367 D DE SCH111367D DE SC111367 D DESC111367 D DE SC111367D DE 663142 C DE663142 C DE 663142C
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DE
Germany
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steering
coupling
wheels
steering device
wheel
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Expired
Application number
DESCH111367D
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English (en)
Inventor
Max Schmid
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/26Details; Accessories
    • A63H17/36Steering-mechanisms for toy vehicles

Description

  • Lenkvorrichtung für Fahrspielzeuge Es sind bereits Lenkvorrichtungen für Fahrspielzeuge durch von Hand betätigte Kupplungseinrichtungen zur wechselweisen Fahrtrichtungsänderung durch Ein- und Auskuppeln der Lauf- und Lenkräder bekanntgeworden. Ferner ist es bekannt, daß zwecks Änderung der Fahrtrichtung eine Kupplungs-und Bremsvorrichtung vorgesehen ist, die ein vorübergehendes Entkuppeln einer Raupe vom Triebwerk bei gleichzeitigem Festhalten dieser Raupe herbeiführt.
  • Die so hergestellten Fahrspielzeuge mit Brems- und Kupplungseinrichtungen sind je- doch teuer in der Herstellung, da zur überwindung der Bremswirkung durchweg ganz starke Federtriebwerke verwendet werden müssen.
  • Diese Nachteile auszuschalten, dient vorliegende Erfindung. Erreicht wird dies dadurch, daß als Kupplungseinrichtung für die Lenk- und Laufräder eine Zahnstange mit nasenartigen Endteilen vorgesehen ist, die durch das Rechts- und Linksdrehen der an der Federwerksplatine angebrachten, mit Zahnrad versehenen Steuerstange in eine entsprechend seitliche Richtung verschoben wird und deren Endteile mit den Kupplungseinrichtungen auf der getriebenen Laufradachse wechselweise verschieben, die ihrerseits aus je zwei auf der Laufradachse lose angeordneten, unter Federwirkung stehenden Räderpaaren bestehen, die Durchlässe zum jeweiligen Eingreifen der Kupplungsnasen der Kupplungen auf der Laufradachse besitzen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i eine Draufsicht des Fahrspielzeuges, beispielsweise einen Tank darstellend, bei abgenommenem Tankoberteil, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i (Rückansicht), Abb - 3 einen Schnitt durch das Tankunterteil, die Steuer- und Räderkupplung in Ansicht bei abgekuppeltern rechtem Laufrad.
  • In dem Tankunterteila ist das Federtriebwerkb befestigt, welches mit einem Ritzele kämmt, das auf der Welled angeordnet ist. Auf der Welle d sind die beiden Antriebsräder f, g, welche mit Gummiraupen bei Tanks versehen sind, lose aufgeschoben und werden diese durch Schraubenfedern h, 1 gegen Verschiebung gesichert. Die Innenflächen der Räder/, (7 besitzen öffnungen k, in wel zwei auf der Welle d sitzende, mit End versehene Scheiben eingreifen. Wen,4nie".>. Endteile k in die Öffnungen k der Antriebs,-', räderf,g in Eingriff stehen, ist bei Betrieb des Werkes die Geradeausfahrt des Fahrzeuges gegeben. Soll eine Rechts- oder Linksdrehung des Fahrzeuges erfolgen, so müssen die Endteilel der Scheiben von den Rädern abwechslungsweise herausgenommen werden. Zu diesem Zweck ist in Lappenm der Werksplatinen eine an der oberen Seite mit einem Steuerrad o. dgl. ti ausgerüstete drehbare Achsec vorgesehen, die ein Ritzelp besitzt. Dieses Ritzel wird mit einer teilweise gezahnten Stangeq in Eingriff gebracht, welche ihre Lagerung in öffnungen der Werksplatinen hat. An den beiden Außenseiten der Zahnstange q sind Nasen r vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Lenkvorrichtung ist folgende: Nachdem das Werk aufgezogen ist, kann das Fahrzeug in gerader Richtung fortlaufen. Soll eine Rechtsdrehung vorgenommen werden, so wird am Steuerradn nach rechts gedreht. Dadurch verschiebt das auf der Achseo sitzende Ritzel p die Zahnstange q nach rechts. Die Zahnstange bzw. die Nase r derselben drückt dadurch das rechte Laufrad g nach außen. Dadurch kommt die Kupplungsnasel außer Eingriff mit den öffnungen k des Rades g. Die Folge ist, daß dieses Rad g stehenbleibt, während das linke Radf weiterläuft. Ist die Drehung vollzogen, so wird am Handsteuer in entgegengesetzter Richtung gedreht, das Rit7el p verschiebt dadurch die Zahnstange q nach links. Die Feder i drückt hierauf das Laufrad g nach innen, die Endteilel der Kupplungsscheibe greifen wieder in 41e öffnungenk des Rades ein, nehmen die-';ii"s wieder mit, so daß der Tank wieder in W#.#ader Richtung läuft. Bei Linksdrehung des ,Tanks erfolgt die Ausschaltung des Rades J in der gleichen Weise, wie vorstehend beschrieben. Um eine Feststellung der Zahnstange in gerader oder verschobener Stellung zu erreichen, sind in derselben Rillen o. dgl. vorgesehen, in welche sich eine am Werk befestigte federnde Halt#erung jeweils einlegt. C

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Lenkvorrichtung für Fahrspielzeuge durch von Hand.' betätigte Kupplungseinrichtungen zur we-chselweisen Fahrtrichtungsänderung durch Ein- und Auskuppeln der Lauf - und Lenkräder, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungseinrichtung für die Lenk' und Laufräder eine Zahnstange mit nasenartigen Endteilen vorgesehen ist, die durch das Rechts- und Linksdrehen der an der Federwerksplatine angebrachten, mit Zahnrad versehenen Steuerstange in eine entsprechend seitliche Riclitung verschoben wird und deren Endteile die Lauf- und Lenkräder zum Kuppeln und Entkuppeln mit den Kupplungseinri.r-htungen auf_ der getriebenen Laufradachse wechselweise verschieben, die ihrerseits aus je zwei auf der Laufradachse lose angeordneten, unter Fedenvirkung stehenden Räderpaaren bestehen, die Durchlässe zum jeweiligen Eingreifen der Kupplungsnasen der Kupplungen- auf der- Laufradachse- besitzen.
DESCH111367D 1936-11-13 1936-11-13 Lenkvorrichtung fuer Fahrspielzeuge Expired DE663142C (de)

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