DE435559C - Strassenfahrzeug mit Schwinghebelantrieb - Google Patents

Strassenfahrzeug mit Schwinghebelantrieb

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DE435559C
DE435559C DEP45393D DEP0045393D DE435559C DE 435559 C DE435559 C DE 435559C DE P45393 D DEP45393 D DE P45393D DE P0045393 D DEP0045393 D DE P0045393D DE 435559 C DE435559 C DE 435559C
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DE
Germany
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rocker arm
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arm drive
seat
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Expired
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DEP45393D
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OSKAR POHLE
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OSKAR POHLE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/14Rider propulsion of wheeled vehicles operated exclusively by hand power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Straßenfahrzeug Schwinghebelantrieb. Die Erfindung betrifft ein Straßenfahrzeug mit Schwinghebelantrieb und einem mit der Antriebsvorrichtung verbundenen, sich auf und nieder bewegenden Sitz. Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß der Schwinghebel auf ein Getriebe wirkt, das aus einer mit der Radachse durch Ketten-oder sonstigen Antrieb verbundenen 'Welle mit einer Kupplungsscheibe besteht, die beim Vor- und Zurückschwingen des Schwingliebels wechselweise mit zwei in einem verschiebbaren Schlitten gelagerten Reibrollen gekuppelt wird, um die ein mit dem Schwing-Hebel verbundenes Antriebsseil kreuzweise so geführt ist, daß die beiden Rollen sich gegenläufig bewegen. Die Bewegung des Sitzes wird dabei durch eine an den Schwinghebel angelenkte Schubstange vermittelt.
  • Ein besonderer Vorteil ist, daß derselbe Schw itighebel; welcher den Antrieb bewirkt, ' auch als Lenkstange, als Bremshebel und zum Einschalten des Leerlaufganges dienen kann; letzteres geschieht dadurch, daß die Reibräder mit der Kupplungsscheibe außer Berührung gebracht werden. Alle diese Vorgänge können also durch Bedienung dieses Hebels unter Umständen mit einer Hand beherrscht werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. i schematisch bei einem Straßenfahrzeug im Schnitt durch die Mittelachse und Seitenansicht, in Abb. 2 im Grundriß dargestellt.
  • Der Wagenkasten a ruht in üblicher Weise auf vier Rädern b. Der Hebel c ist drehbar und hin und her schwingbar in einem kardanischen oder Kreuzgelenk t gelagert und dient zum Antrieb der Hinterräder und gleichzeitig als Lenkstange.
  • Das Getriebe besteht aus einer Welle y, die mit der Hinterradachse durch Ketten- oder sonstigen Antrieb .z, o, p verbunden ist und eine Kupplungsscheibe in trägt, die beim Vor- und Zurückschwingen des Schwinghebels wechselweise mit zwei in einem verschiebbaren Rahmen oder Schlitten l gelagerten Reib- und Seilrollensätzen la und i gekuppelt wird. Um die mit den Reibrollen lz und i starr verbundenen, auf derselben Achse sitzenden Seilrollen sind Antriebsseile g, k kreuzweise so geführt, daß die Reibrollen h und i sich gegenläufig bewegen. Der Schwinghebel c ist durch eine Schubstange e mit dem Antriebsseil g verbunden und überträgt seine Bewegung durch dieses auf die Seilrollen und durch Vermittlung der Reibrollen la, i auf die Kupplungsseheibe vä und somit auf die Treibachse y. Beim Hinundherschwingen des Hebels c wird der Schlitten l in der einen oder anderen Richtung verschoben und die Kupplungsscheibe m mit der einen Reibrolle in Berührung gebracht und von der anderen entfernt und umgekehrt, so daß in dem Getriebe stets die für eine gleichsinnige Bewegung erforderliche Kupplung hergestellt wird. Beim Umkehren der Bewegung des Schwinghebels wird eine Leerlaufstellung eingeschaltet, die auch zu längerem Leerlauf, z. B. beim Bergabfahren, benutzt werden kann.
  • Soll die Richtung gewendet werden, so kann dies in einfacher Weise mit Hilfe eines auf der Achse y der Kupplungsseheibe m oder in anderer Weise gelagerten Hand- oder Fußhebels q geschehen, der zwei Rollen r und s, die in einer Wippe gelagert sind, zwischen die Kupplungsscheibe en und die Reibrollen h und i schaltet und die Drehrichtung der Kupplungsscheibe m umkehrt, wodurch eine Rückwärtsbewegung des Wagens und Rücklaufbremsung ausgeübt werden kann (vgl. Abb. i). Eine Bremsung findet auch in einfacher Weise statt, wenn beim Festhalten des Antriebshebels c das sich drehende Rad m an dem Belag des feststehenden Rades la oder i reibt.
  • Um das Hinundherschwingen des Schwinghebels zu unterstützen, soll, ähnlich wie bei bekannten Fahrzeugen, der Sitz des Fahrers während der Fahrt, der Körperbewegung folgend, auf und nieder gehend eingerichtet werden. Die Bewegung des Sitzes wird dabei ebenfalls von dem Schwinghebel c abgeleitet. Dieser wird hierzu durch zwei Schubstangen d mit dem an Gelenken f befestigten Führungsrahmen z verbunden, auf dem der Sitz hin und her rollen kann. Die Füße stemmen sich zur Entlastung und zum Durchziehen, wie bei der Ruderbewegung, auf eine am Boden des, Wagenkastens vorgesehene Fußstütze.
  • Die Steuerung des Wagens erfolgt in üblicher Weise mit Hilfe der im Kreuzgelenk t gelagerten Lenkstange c und der Übertragungsteile u, v, w.
  • Die Kupplungsscheibe m kann auch, wie dargestellt, nach Art eines Differentialgetriebes ausgeführt sein. In diesem Falle dienen die Räder als Ausgleichräder. Sie sind in der Reibrolle in gelagert und übertragen die Bewegung auf seitlich anstoßende Scheiben, die mit den Wellenteilen y verbunden sind.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: i. Straßenfahrzeug mit Schwinghebelantrieb und einem mit der Antriebsvorrichtung verbundenen, sich auf und nieder bewegenden Sitz, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (c) auf ein Getriebe wirkt, das aus einer mit der Radachse durch Ketten- oder sonstigen Antrieb verbundenen Welle (y) mit einer Kupplungsscheibe (na) besteht, die beim Vor- und Zurückschwingen des Schwinghebels wechselweise mit zwei in einem verschiebbaren Schlitten (l) gelagerten Reibrollen (h und i) gekuppelt wird, um die ein mit dem Schwinghebel verbundenes Antriebsseil kreuzweise so geführt ist, daß die beiden Rollen sich gegenläufig bewegen.
  2. 2. Straßenfahrzeug nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Sitzes durch eine an den Schwinghebel (c) angelenkte Schubstange (d) vermittelt wird.
DEP45393D 1922-12-14 1922-12-14 Strassenfahrzeug mit Schwinghebelantrieb Expired DE435559C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0461286A1 (de) * 1990-06-13 1991-12-18 H.-J. Dr. Horst Zweiradsportgerät/Fahrmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0461286A1 (de) * 1990-06-13 1991-12-18 H.-J. Dr. Horst Zweiradsportgerät/Fahrmaschine

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