DE564744C - Beim Lenken wirkende Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motor-welle und den beiden Hinterraedern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist - Google Patents
Beim Lenken wirkende Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motor-welle und den beiden Hinterraedern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar istInfo
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- DE564744C DE564744C DEB149684D DEB0149684D DE564744C DE 564744 C DE564744 C DE 564744C DE B149684 D DEB149684 D DE B149684D DE B0149684 D DEB0149684 D DE B0149684D DE 564744 C DE564744 C DE 564744C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D11/00—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
- B62D11/02—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
- B62D11/06—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
- B62D11/08—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using brakes or clutches as main steering-effecting means
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Description
- Beim Lenken wirkendeVorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motorwelle und den beiden Hinterrädern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf eine beim Lenken wirkende Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motorwelle und den beiden Hinterrädern durch je eine Komtskupplung ein- und ausschaltbar ist.
- Dem gleichen Zweck dienende Vorrichtungen sind bekannt. Diese haben aber den Nachteil, daß sie keine Gewähr für zuverlässige Wirkungsweise bieten, da Gefahr besteht, daß die Kupplungskonusse dann gegeneinandergleiten können, wenn eine starre Verbindung zwischen Motorwelle und den beiden Hinterrädern geschaffen werde? soll. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der vorerwähnten Art, durch welche aber der erwähnte Nachteil in einfacher Weise dadurch beseitigt wird, daß der treibende Kupplungskonus mit Rasten versehen ist, in die Klauen einer an sich bekannten Klauenkupplung eindringen können.
- Diese Vereinigungen der beiden bekannten Kupplungen bieten den Vorteil, daß beim Lenken des Fahrzeuges ein zuverlässiges und sanftes Ein- und Ausschalten der Hinterräder gewährleistet ist und ein unbeabsichtigte Gleiten des treibenden Kupplungskonus v crmieden wird, indem beim Einschalten eines Hinterrades zunächst der Gegenkonus sanft gegen den vom Motor getriebenen Kupplungskonus gepreßt wird, worauf erst die Klauen in die Rasten des treibenden Kupplungskonus eindringen können, während beim Ausschalten eines Hinterrades erst die Klauen seiner zugehörigen Klauenkupplung aus den Rasten des treibenden Kupplungskonus gehoben werden und dann der Gegenkonus gelüftet wird.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r einen Gründriß im Schnitt, während Abb. 2 eine Einzelheit darstellt.
- Die vom Motor getriebene Welle 2o wirkt unter Vermittlung eines Kegelrades 21 auf ein mit einem Doppelkupplungskonus 2 starr verbundenes Kegelrad r. jeder Kupplungskonus 2 arbeitet mit einem Gegenkonus 33 zusammen und besitzt auf der Stirnfläche seines Umfanges Rasten 3, in welche Klauen 4. einer Klauenkupplung 4., 5 eingreifen können. Der getriebene Gegenkonus 33 ist zwischen dem Kupplungskonus 2 und der Klauenkupplung -1, 5 angeordnet. Damit die Klauen .1 in die Rasten 3 des treibenden Kupplungs-"koiius 2 eindringen können, besitzt der getriebene Kupplungskonus 33 an seinem Umfang Aussparungen 34., in denen die Klauen .@ der Klauenkupplung d., 5 verschiebbar sind. Die Klauenkupplung .4, 5 ist in einer mit Nut 6 versehenen Büchse ; angeordnet und mit dieser in Pfeilrichtung rf. verschiebbar. Die Büchse 7 und die Klauenkupplung 4, 5 werden durch Federn 8 und der Gegenkonus 33 wird durch Federn 9 gegen den Kupplungskoüus 2 gepreßt. Die Federn 9 finden ihr Widerlager an einem Bund io der Achsbüchse 43 und an einem Bund i i der Nabe 12 des Gegenkonus 33. Die Nabe 12 des Gegenkonus 33 steht durch Federkeile 50 mit der Büchse 43 in Verbindung und ist in axialer Richtung auf der Büchse 43 verschiebbar und mit dieser gemeinsam drehbar. Kegelrad i mitsamt dem Doppelkupplungskonus 2 ist auf den Büchsen 43 drehbar. Die Vorrichtung ist durch Kugellager 13 in einem Gehäuse 14 der Hinterachsbrücke gelagert. Die hinteren Laufräder werden mittels Steckachsen in Achslöcher 42 je einer Büchse 43 befestigt, welch letztere durch einen lose drehbaren Bolzen 15 zusammengehalten werden und als Träger des Doppelkupplungskonus 2 dienen. Durch Lösen des Bolzens 15 kann die Vorrichtung leicht auseinandergenommen werden, während andererseits der Bolzen 15 auch den Zusammenbau der Vorrichtung vereinfacht. An der Büchse 7 sind an ihrem freien Ende mit Steilgewinde versehene Bolzen 16 befestigt. Das Steilgewinde wird von mit entsprechendem Gegengewinde versehenen Augen 18 der Hebel 17 umfaßt, die an ein beim Lenken des Fahrzeuges verschiebbares Gestänge 22 angreifen. Hierdurch «=erden die Hebel 17 verschwenkt und die Büchse 7 für das Freigeben eines Hinterrades in Pfeilrichtung ß verschoben. Dies Verschieben der Büchse 7 bewirkt, daß zunächst. die Klauen -4 der Klauenkupplung 4, 5 die Rasten 3 des Kupplungskonus 2 verlassen. Nachdem dies geschehen, hat der Boden 7a der Büchse 7 seinen Anschlag an einem Kugellager tja gefunden, welches an dem Bund i i anliegt und zur Reibungsverminderung zwischen diesem und dem Büchsenboden 7a dient. Beim weiteren Verschwenken der Hebel 17 wird der Büchsenboden 7a die Nabe 12 und damit den Gegenkonus 33 ebenfalls in Pfeilrichtung ,B bewegen, was zur Folge hat, daß der Kupplungskonus 2 vollkommen unabhängig von seiiietri Gegenkonus 33 und den Klauen 4 der Klauenkupplung 4, 5 umlaufen kann, so daß das mit dieser Vorrichtungshälfte in Verbindung stehende Hinterrad vom Antrieb vollkommen abgeschaltet ist, also lose mitläuft (Abb. i linke Hälfte), während. dabei das andere Hinterrad durch den Kupplungskonus, angetrieben werden kann. Werden die ebel 17 wieder in ihre Anfangslage zurückgeschwenkt, dann wird die Büchse 7 durch den Druck der Feder 9 ebenfalls wieder in ihre Anfangslage zurückgedrängt. Hierbei wirken die Federn 8 unterstützend und bewirken ferner, daß der Gegenkonus 33 wieder mit dem Kupplungskonus 2 in Eingriff kommt, bevor die Klauen 4 der Klauenkupplung 4, 5 in die Rasten 3 des Kupplungskonus 2 eindringen. Dies hat zur Folge, daß ein sanftes Ein- bzw. Abschalten der Hinterräder gewährleistet ist. Das Verschwenken der -Hebel 17 geschieht durch eine die Steuerung der Vorderräder bewirkende Stoßstange.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Beim Lenken wirkende Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motorwelle und den beiden Hinterrädern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Kupplungskonus (2) mit Rasten (3) versehen ist, in die Klauen (4) einer an sich bekannten Klauenkupplung (4,5) eindringen können.
- 2. Vorrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauenkupplung (4, 5) in einer Büchse (7) angeordnet ist, die beim Freigeben ihres zugehörigen Hinterrades zunächst die Klauen (4) aus den Rasten (3) der Kupplung (2) hebt und bei ihrem weiteren Verschiebet: den Gegenkonus (33) von der Kupplung (2) löst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB149684D DE564744C (de) | 1931-04-17 | 1931-04-18 | Beim Lenken wirkende Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motor-welle und den beiden Hinterraedern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2037305X | 1931-04-17 | ||
| DEB149684D DE564744C (de) | 1931-04-17 | 1931-04-18 | Beim Lenken wirkende Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motor-welle und den beiden Hinterraedern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE564744C true DE564744C (de) | 1933-03-07 |
Family
ID=25968818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB149684D Expired DE564744C (de) | 1931-04-17 | 1931-04-18 | Beim Lenken wirkende Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motor-welle und den beiden Hinterraedern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE564744C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958719C (de) * | 1954-07-18 | 1957-02-21 | Emilio Fossati | Getriebe, besonders fuer Raupenkettenfahrzeuge |
| DE959438C (de) * | 1953-10-23 | 1957-03-07 | Walter Guenther Manhardt | Kombinierte Lenkung fuer Einachsschlepper |
| DE1152904B (de) * | 1960-12-20 | 1963-08-14 | Walter Barabas | Vorrichtung zum Lenken von mehrachsigen Kraftfahrzeugen |
-
1931
- 1931-04-18 DE DEB149684D patent/DE564744C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959438C (de) * | 1953-10-23 | 1957-03-07 | Walter Guenther Manhardt | Kombinierte Lenkung fuer Einachsschlepper |
| DE958719C (de) * | 1954-07-18 | 1957-02-21 | Emilio Fossati | Getriebe, besonders fuer Raupenkettenfahrzeuge |
| DE1152904B (de) * | 1960-12-20 | 1963-08-14 | Walter Barabas | Vorrichtung zum Lenken von mehrachsigen Kraftfahrzeugen |
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