DE540446C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit WaehlerbetriebInfo
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- DE540446C DE540446C DES83792D DES0083792D DE540446C DE 540446 C DE540446 C DE 540446C DE S83792 D DES83792 D DE S83792D DE S0083792 D DES0083792 D DE S0083792D DE 540446 C DE540446 C DE 540446C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 21
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/58—Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
- H04Q3/62—Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
- H04Q3/625—Arrangements in the private branch exchange
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
24. DEZEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M540446 KLASSE 21 a 3 GRUPPE
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere für
Nebenstellenanlagen, bei denen die Anschlußstellen über dieselben Anschlußleitungen
Außen- (Post-) und Hausgespräche führen und nach. Einleitung der Verbindung und
Wirksamwerden eines das Außengespräch kennzeichnenden Schaltvorganges ein der anrufenden
Leitung zugeordnetes Anrufzeichen to eingeschaltet wird.
Die Erfindung bezweckt, besondere Schalteinrichtungen zur Einschaltung des Anrufzeichens
an der Anschlußleitung weitest gehend zu vermeiden und dadurch die Anschaffungs-
und Instandhaltungskosten zu verringern. Erreicht wird dies dadurch, daß beim Wirksamwerden
des das Außengespräch kennzeichnenden Schaltvorganges Schaltmittel das Anrufrelais
der Leitung zwecks Einschaltung des Anrufzeichens beeinflussen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Wünscht der Teilnehmer Tn eine Verbindung mit der Beamtin der eigenen Vermittlungsstelle
und hebt er zu diesem Zweck seinen Hörer ab, so wird das Relais R über Erde,
Kontakt 11, über Kontakte der Klinke KX,
Teilnehmerschleife, Kontakte der Klinke^/, Kontakt 21, Wicklung I des Relais R, Batterie,
Erde erregt und veranlaßt durch Schließen des Kontaktes 3 r in bekannter Weise die Einstellung
des Vorwählers VW auf einen freien Gruppenwähler GW. Ist ein solcher gefunden,
so besteht folgender Stromkreis für das Relais T: Erde, Widerstand Wi, Kontakt ιζρ,
Kontakt 14 to, Schaltarm c des Vorwählers
VW, Wicklung I und II des Relais T, Kontakt 3 r, Batterie, Erde. Das Relais T spricht an
und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 41 den Stromkreis des Drehmagneten D,
während durch Schließen des Kontaktes 51 die Wicklung II des Relais T kurzgeschlossen
wird. Ferner wird durch Öffnen der Kontakte 11 und 21 das Relais R stromlos gemacht
und durch Schließen der Kontakte 61 und 71 die Sprechleitung durchgeschaltet.
Am Kontakt 8 t wird der Stromkreis der Anruflampe AL vorbereitet. Das Relais Γ wird
jetzt über Erde, Widerstand Wi, Kontakt 15 p,
Kontakt 14.ni, Schaltarm c des Vorwählers
VlV, Wicklung I des Relais T1 Kontakt 5 t,
Schaltsegment 1 bis 10, Schaltarm rf des Vorwählers
VW, Batterie, Erde erregt gehalten. Die parallel zur Wicklung I des Relais T
geschaltete Wicklung II des Relais R erhält in dem ersten Stromkreis des Relais T und
auch in dem letztgenannten Stromkreis nicht genügend Strom, um die Kontakte des i?-Relais,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Adolf Waschnack in Finkenkrug.
nachdem das Relais T den Stromkreis des Relais R über die Wicklung II unterbrochen
hat, in ihrer Arbeitsstellung festzuhalten.
Um das Abfallen des Relais R mit größerer Sicherheit zu erreichen, können die Wicklungen
I und II des Relais/? auch gegeneinandergeschaltet werden.
Das Speisebrückenrelais A wird nach erfolgter
Durchschaltung an den Kontakten 61 ίο und 7 t wie folgt erregt: Erde, Wicklung II
des Relais A1 Kontakt 11 p, Schaltarm b des
Vorwählers VW, Kontakt y t, über Teilnehmerschleife,
Kontakt 61, Schaltarm a des Vorwählers
VW, Kontakt 10/7, Wicklung I des Relais^4,
Batterie, Erde.
Der Teilnehmer Tn sendet nun eine Stromstoßreihe aus, wodurch der Gruppenwähler
GW in bekannter Weise auf eine bestimmte Kontaktreihe gehoben wird xind hiernach in
freier Wahl einen freien Anschluß in der Kontaktreihe aussucht.
An die Kontakte des unteren Schaltarmes vom Gruppenwähler sind nun in der besonderen
Kontaktreihe Schaltmittel (Widerstand Wi1) angeschlossen, deren Widerstand niedriger
ist als die Schaltmittel, welche über gewöhnliche Anschlüsse erreicht werden.
Stellt sich der Gruppenwähler GW auf einen Anschluß der besonderen Kontaktreihe
ein, so fließt über die untere Leitung ein verstärkter Strom. Hierdurch wird das der
anrufenden Leitung zugeordnete, parallel zum Γ-Relais liegende Anrufrelais R über die
Wicklung II erregt, welches die Einschaltung des Anrufzeichens bewirkt. Die einzelnen
Schaltvorgänge sind folgende: Hat der Gruppenwähler GW einen freien Anschluß gefunden,
so wird das Relais/3 über Erde, Widerstand Wi1, Kontakt 17 t1, Kontakt 21
am Gruppenwähler GW, Schaltarm c1 des Gruppenwählers GW, Wicklung II und I des
Relais P, Kontakt 14 m, Schaltarm c des Vorwählers
VW, Wicklung I des Relais T, Kontakt 51, Segment ι bis 10, Schaltarm d des
Vorwählers VW, Batterie, Erde erregt. Das Relais P spricht an und bewirkt durch Schließen
des Kontaktes 16/? Kurzschließen der Wicklung I des Relais P, während durch Öffnen
der Kontakte 10 ρ und 11 ρ und Schließen
der Kontakte 12 p und 13/7 die Leitung
im Gruppenwähler GW durchgeschaltet wird. Durch Öffnen des Kontaktes ΐζρ und Schließen
des Kontaktes 16 ρ wird die Wicklung I des Relais/5 kurzgeschlossen.
Da der in diesem Stromkreis des Relais/3 fließende Strom infolge Einstellung des Gruppenwählers
auf einen Kontakt der besonderen Kontaktreihe verstärkt ist, wird die Wicklung II des Relais R, welche parallel zum
Γ-Relais geschaltet ist, wieder erregt und bewirkt durch Schließen des Kontaktes 9 r das
Aufleuchten der Lampe AL über Erde, Kontakt 81, Kontakt 9 r, Anruflampe AL, Batterie,
Erde.
Das Relais C wird über folgenden Stromkreis erregt: Erde, Wicklung II des Relais C,
Kontakt 20 am Gruppenwähler GW, Schaltarm b1 des Gruppenwählers GW, Kontakt 13/7,
Schaltarm b des Vorwählers VW, Kontakt 7 t, über Teilnehmerschleife, Kontakt 61, Schaltarm
α des Vorwählers VW, Kontakt 12 p,
Schaltarm a1 des Gruppenwählers GW, Kontakt
19 des Gruppenwählers, Wicklung I des Relais C, Batterie, Erde. Der Kontakt 18 c
wird geschlossen, so daß das Relais T1 über Erde, Relais T1, Kontakt 18 c, Kontakt 21 des
Gruppenwählers GW, Schaltarm c1 des Gruppenwählers
GW, Wicklung II des Relais P, Kontakt 16 p, Kontakt 14 m, Schaltarm
c des Vorwählers VW, Wicklung I des Relais T, Kontakt %t, Segment 1 bis 10,
Schaltarm d des Vorwählers VW, Batterie, Erde zum Ansprechen gebracht wird und
durch Öffnen des Kontaktes 17 t1 der niedrigohmige
Widerstand Wi1 abgeschaltet wird.
Die Wicklung des Relais T1 ist so bemessen, daß die Relais/3, T und R auch im
Stromkreis des Relais T1 nicht abfallen können.
Am Aufleuchten der Lampe AL erkennt die Beamtin der Nebenstellenvermittlungsstelle,
daß sie von einem Nebenstellenteilnehmer verlangt wird. Sie führt den Stöpsel St
in die Klinke/</, wodurch die Leitung an den
Kontakten der Klinke unterbrochen wird, so daß der Vorwähler VW und der Gruppenwähler
GW in bekannter Weise in die Ruhelage gebracht werden.
Die Beamtin der Nebenstellenvermittlungsstelle schaltet in bekannter Weise ihre Abfragegarnitur
an den Schnurstromkreis an und nimmt den Wunsch des Nebenteilnehmers entgegen.
Claims (3)
- Patentansprüche:. ι. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere für Nebenstellenanlagen, bei denen die Anschlußstellen über dieselben Anschlußleitungen Außen- (Post-) und Hausgespräche führen und nach Einleitung der Verbindung und Wirksamwerden eines das Außengespräch kennzeichnenden Schaltvorganges ein der anrufenden Leitung zugeordnetes Anrufzeichen eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Wirksamwerden des das Außengespräch kennzeichnenden Schaltvorganges (z. B. Einstellung von Wählern) das Anrufrelais lso der Leitung zwecks Einschaltung des Anrufzeichens beeinflußt wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anrufrelais über eine bereits anderen Zwecken dienende Leitungsader erneut erregt wird.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,dadurch, gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Anrufzeichens über Arbeitskontakte der der anrufenden Leitung zugeordneten beiden Steuerrelais (Anruf- und Trennrelais) verläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83792D DE540446C (de) | 1928-01-25 | 1928-01-25 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83792D DE540446C (de) | 1928-01-25 | 1928-01-25 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE540446C true DE540446C (de) | 1931-12-24 |
Family
ID=7511267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83792D Expired DE540446C (de) | 1928-01-25 | 1928-01-25 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE540446C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE874024C (de) * | 1949-11-26 | 1953-04-20 | Mix & Genest Ag | Schaltungsanordnung zur Einfach- oder Mehrfachzaehlung in Fernmelde-anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Anrufsuchern |
| DE951456C (de) * | 1953-03-20 | 1956-10-31 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb und Teilnehmerbesetztlampen |
| DE966523C (de) * | 1952-02-01 | 1957-08-14 | Standard Elek K Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
| DE968645C (de) * | 1952-08-15 | 1958-03-13 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb |
| DE971485C (de) * | 1952-02-23 | 1959-02-05 | Normalzeit G M B H | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
-
1928
- 1928-01-25 DE DES83792D patent/DE540446C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE874024C (de) * | 1949-11-26 | 1953-04-20 | Mix & Genest Ag | Schaltungsanordnung zur Einfach- oder Mehrfachzaehlung in Fernmelde-anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Anrufsuchern |
| DE966523C (de) * | 1952-02-01 | 1957-08-14 | Standard Elek K Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
| DE971485C (de) * | 1952-02-23 | 1959-02-05 | Normalzeit G M B H | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
| DE968645C (de) * | 1952-08-15 | 1958-03-13 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb |
| DE951456C (de) * | 1953-03-20 | 1956-10-31 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb und Teilnehmerbesetztlampen |
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