DE434857C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb zur Herstellung von abgehenden Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb zur Herstellung von abgehenden Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung

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DE434857C
DE434857C DES55313D DES0055313D DE434857C DE 434857 C DE434857 C DE 434857C DE S55313 D DES55313 D DE S55313D DE S0055313 D DES0055313 D DE S0055313D DE 434857 C DE434857 C DE 434857C
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relay
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DES55313D
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Bei den bekannten Schaltungsanordnungen für Fernsprechanlage!! mit Wählerbetrieb sind an oder vor dem ersten Nummernstromstoßempfänger Schalteinrichtungen vorgesehen, über die ein anrufender Teilnehmer den Mikrophonspeisestrom erhält. Außerdem werden von den Schalteinrichtungen die von der anrufenden Leitung auszusendenden Stromstoßreihen an die einzustellenden Nummernstrom-Stoßempfänger übertragen.
Bei Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen können bei Verbindungen zwischen Teilnehmern verschiedener Vermittlungsstellen durch eine derartige mittelbare - i5 Stromstoßgabe (d.h. zwischen der anrufenden Teilnehmerleitung und dem Stromstoßrelais der anderen Vermittlungsstelle sind Stromstoßübertrager eingeschaltet) Störungen auftreten. Die Ursache dieser Störungen kann beispielsweise in einer verschiedenen Spannung der in den einzelnen Vermittlungsstellen befindlichen, den Betriebsstrom liefernden Batterien liegen. Durch die Erfindung wird ein vollständig einwandfreier und ordnungsmäßiger Betrieb dadurch erreicht, daß Umschalteinrichtungen vorgesehen sind, durch die die für die Verbindungen in die eigene Vermittlungsstelle zur Wirkung kommenden Sprech- und Stromstoßübertrager bei einem Ruf in eine andene Vermittlungsstelle ausgeschaltet werden. Die Bestimmung über die Betriebsart (mit oder ohne Übertrager) wird hierbei zweckmäßig durch Schalteinrichtungen an den von einem Wähler zu belegenden Leitungen getroffen.
Die Ausschaltung des. Sprech- und Stromstoßübertragers ist auch dann von Vorteil, wenn bei einem Verkehr in eine andere Vermittlungsstelle der anrufende Teilnehmer die Wähler der entfernten Vermittlungsstelle nicht selbst einstellt, weil diese Vermittlungsstelle für Hand- oder halbselbsttätigen Betrieb eingerichtet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die gewünschte Verbindung führt von einer Vermittlungsstelle in eine andere Vermittlungsstelle. Von einem Vorwahlorgan kommen die Leitungen a, b, c. Über die c-Ader sowie die Kontakte 1 und 2 wird das Relais C erregt, das durch Schließen seines Kontaktes 3 den Stromlireis für das Steuerrelais V2 und -— das Auslöseverzögerungsrelais V1 schließt. Da gleichzeitig mit dem Relais C auch das Relais A über die Adern α und b erregt worden ist, wird der Kontakt 4 geschlossen und hierdurch das - Steuerrelais V2 kurzgeschlossen. Der Stromkreis für die Wicklung II des Relais C und des Relais V1 verläuft daher wie folgt: Erde, Batterie, Kontakt 3, Wicklung II des Relais C1 Kontakt 4, Relais. V1, Erde. Das Relais V1 schließt seinen Kontakt 5. Werden nunmehr von der Teilnehmerstelle aus Stromstöße zum Heben des. Nummernstromstoßempfängers (z. B. Gruppenwähler QW) ausgesandt, so beeinflussen diese den Hubmagneten H wie folgt: Erde, Batterie, Hubmagnet H1 Kontakte 5, 6 und 7, Erde. Beim ersten Stromstoß wird der Kontakt 4 geöffnet, der Kontakt 9 geschlossen und das Relais V2 erregt, das seinen Kontakt 8 öffnet und hierdurch eine vorzeitige Einschaltung des Drehmagneten D verhindert. Die vorübergehende Schließung des Kontaktes 9 hat auf das Relais C keinen Einfluß, da dieses mit verzögertem Ankerabfall ausgerüstet ist. Nach Beendigung der Stromstoßreihe wird; der Drehmagnet D wie folgt eingeschaltet: Erde, Batterie, Drehmagnet D1 Selbstunterbrecherkontakt 10, Kontakte 8, 11, 12, Kopf kontakt 13, Erde. Findet der Gruppenwähler GW- eine freie Leitung, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklungen II und I des Relais P1 Kontakt 14 des Auslöseverzögerungsrelais V1, Kontaktarm c', Steuerschalterkon-
takt 15 in Stellung i, Wicklung I eines Relais C1, Batterie, Erde.
Durch das in diesem Stromkreise ansprechende Relais P wird der Stromkreis des Drehmagneten D am Kontakt 11 unterbrochen. An den Kontakten 16 und 17 werden die Sprechadern a', b' durchgeschaltet. Das Relais C1 der Verbindungsleitung VL erregt über seinen Kontakt 18 und den Steuerschalterkontakt 19 in Stellung 1 den Steuerschalter magneten S, der den Steuerschalter in die Stellung 2 weiterschaltet. In dieser Stellung des Steuerschalters ist an die Ader b" der Verbindungsleitung VL ein Umschaltrelais U1 angelegt. Dieses Relais spricht im folgenden Stromkreise an: Erde, Batterie, Umschaltrelais CZ1, Steuerschalterkontakt 20 in Stellung 2, Adern b", b', Kontakte 21, 17, Wicklung 22 des Sprechstromübertragers Ue, Kontakt 23, Wicklung I des Relais U, Erde. Das Umschaltrelais U1 schaltet am Kontakt 24 ein Hilfsrelais V3 ein, das seinen Kontakt 25 schließt und dadurch einen Stromkreis zur Weiterschaltung des Steuerschalters der Verbindungsleitung in die Durchsprechstellung vorbereitet". Das Relais U des Gruppenwählers GW. schließt am Kontakt 26 die Wicklung II des Relais C kurz, so daß dieses stromlos wird. Der Kontakt 23 wird daher geöffnet und der Kontakt 27 geschlossen. Hierdurch wird die Wicklung II des Relais U über Erde, Batterie, Widerstand 28, Kontakte 27, 29, Wicklung II des Relais U, Erde erregt. Das Relais U öffnet beim Ansprechen die Kontakte 30, 31, 32, 21 und schließt die Kontakte 2>2>, 34> 35 und 36. Hierdurch ist der Sprechstromübertrager Ue und der aus dem Relais A sowie dem Kontakt 37 bestehende Stromstoßübertrager ausgeschaltet.
Die Auslösung· des eingestellten Gruppenwählers GW. ist durch den das Auslöseverzögerungsrelais V1 für die Dauer der Verbindung erregt haltenden Kontakt 26 verhindert.
Beim Unterbrechen des Stromkreises für das Relais U1 infolge Ausschaltung des Sprech- und Stromstoßübertragers wird der Stromkreis für den Steuerschaltermagneten 5 wie folgt geschlossen: Erde, Kontakte 28, 25, Steuerschalterkontakt 39 in Stellung 2, Steuerschaltermagnet S, Batterie, Erde. Der Steuerschalter geht in die dritte Stellung, in der an den Kontakten 40, 41 die Sprechadern durchgeschaltet sind. Die Auslösung des eingestellten Wählers kann beispielsweise durch Stromloswerden eines in der Verbindungsleitung liegenden Relais A1 bewirkt werden, das für die Dauer der Verbindung über einen Kontakt 42 das Relais V3 erregt hält. Wird V3 stromlos, so wird durch Unterbrechen des Kontaktes 43 der über Erde, Batterie, Wicklungen I und II des Relais C1, Kontakt 44, Steuerschalterkontakt 43 in Stellung 2 und 3, Kontaktarm c', Kontakt 14, Wicklung I und Kontakt 45 des Relais P, Erde bestehende Sperr- und Haltestromkreis unterbrochen. Das Relais P bewirkt durch Öffnen des Kontaktes die Auslösung des Relais U, das am Kontakt 26 den Stromkreis für das ReIaIsV1 unterbricht. Der Auslösemagnet M wird hierauf über Erde, Batterie, Auslösemagnet M, Kontakte 46, 47, 48, 49, Erde eingeschaltet und löst den Gruppenwähler GW. aus. Das Relais M öffnet seinen Kontakt 1 und bewirkt hierdurch die Auslösung der eingestellten Vorwahlorgane.
Bei einem Anruf in die eigene Vermittlungsstelle kann das Relais U im Gruppenwähler GW nicht ansprechen, da an den zu Wählern der eigenen Vermittlungsstelle führenden Leitungen ein Relais. U1 nicht angeschaltet wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb zur Herstellung von abgehenden Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung, gekennzeichnet durch Umschalteinrichtungen (Relais U), durch die die bei Verbindungen in die eigene Vermittlungsstelle zur Wirkung kommenden Sprech- und Stromstoßübertrager bei einer Verbindung in eine andere Vermittlungsstelle ausgeschaltet werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Schaltemrichtungen (Relais U1) an der von einem Wähler zu belegenden Leitung die Betriebsart (mit oder ohne Übertrager) bestimmt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2j dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schalteinrichtungen an den Leitungen nur ein vorübergehender Anreiz zur Ausschaltung der Übertrager gegeben wird, so daß die Ausschaltung durch an dem Übertrager angeordnete Schalteinrichtungen (Relais U) aufrechterhalten wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Intätigkeitsetzen der Umschalteinrichtungen ein Umgehungsweg um die Sprech- und Stromstoßübertrager hergestellt wird, der nur Kontakte der Umschalteinrichtung enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES55313D Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb zur Herstellung von abgehenden Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung Expired DE434857C (de)

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