DE575002C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren VermittlungsstellenInfo
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- DE575002C DE575002C DES68531D DES0068531D DE575002C DE 575002 C DE575002 C DE 575002C DE S68531 D DES68531 D DE S68531D DE S0068531 D DES0068531 D DE S0068531D DE 575002 C DE575002 C DE 575002C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q5/00—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren
Vermittlungsstellen, bei. welchen unter Mitwirkung einer Beamtin die von anderen Vermittlungsstellen
ankommenden Verbindungsleitungen mit den gewünschten Teilnehmern verbunden werden.
Um in der angerufenen Vermittlungsstelle einen anrufenden Teilnehmer nacheinander mit
mehreren Anschlußstellen verbinden zu können, ohne daß ein völliger Aufbau des ganzen Verbindungsweges
seitens der anrufenden Stelle erforderlich ist, sind für Anlagen mit Wählerbetrieb
Anordnungen vorgeschlagen worden, bei welchen erne Auslösung der Wähler an der
anrufenden Vermittlungsstelle nur dann erfolgt, wenn eine mehrmalige Zustandsänderung
auf der Verbindungsleitung zur anrufenden Vermittlungsstelle eingetreten ist. Diese Anao
Ordnungen erfordern aber, daß durch Hilfseinrichtungen diese mehrmaligen Zustandsänderungen
künstlich dann hervorgerufen werden, wenn die Verbindung bereits nach Beendigung
des Sprechverkehrs mit nur einer Anas schlußstelle getrennt werden soll.
Die Erfindung bezweckt nun, eine anrufende Anschlußstelle nacheinander mit mehreren-Anschlußstellen
an einer angerufenen Vermittlungsstelle unter Mitwirkung einer Beamtin mit dieser verbinden zu können, ohne daß ein
völliger Aufbau des ganzen Verbindungsweges erforderlich ist und ohne Vorsehung derjenigen
Schaltmittel, welche eine mehrfache Zustandsänderung auf der Verbindungsleitung zwischen der angerufenen und anrufenden Vermittlungsstelle
herbeiführen. Erreicht wird dieses dadurch, daß der Verbindungsleitung in
der angerufenen Vermittlungsstelle eine Schalteinrichtung zugeordnet ist, welche bei ihrer
Betätigung durch die Beamtin nach Aufforderung zur Herstellung mehrerer nacheinander
folgender Verbindungen für den anrufenden Teilnehmer die Überwachungseinrichtungen vorbereitend
derart steuert, daß bei Beendigung einer Sprechverbindung durch die angerufene Anschlußstelle die Schlußzeichengabe nach der
anrufenden Vermittlungsstelle verhindert und ein Schlußzeichen in der angerufenen Vermittlungsstelle
zur Wirkung gebracht wird.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird erreicht, daß je nach dem Wunsche des anrufenden
Teilnehmers bei Herstellung der Verbindung die Trennung der Verbindung sofort bei Beendigung des Sprechverkehrs mit der
ersten angerufenen Anschlußstelle der gewünschten Vermittlungsstelle oder erst nach beendigtem
Sprechverkehr mit mehreren Anschlußstellen herbeigeführt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Fortlassung aller für das
Wesen der Erfindung nicht in Betracht kommenden Einzelheiten dargestellt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Adolf Waschnack in Finkenkrug b. Berlin
Die von der Hauptvermittlungsstelle zur Untervermittlungsstelle UA führenden Verbindungsleitungen,
von denen eine auf der Zeichnung dargestellt und mit VL bezeichnet ist, endigen in der Untervermittlungsstelle in Wählern,
z. B. AS. Die Leitungen sind mit Anrufrelais, z. B. A, Anruf lampe, z. B. AL, und Abfrageschaltern
ausgerüstet. Unter Mithilfe letzterer schaltet sich die Beamtin der Untervermittlungsstelle
mit ihrem Abfrageapparat AbA an die anrufende Leitung an. Zum Verbinden eines über die Hauptvermittlungsstelle
anrufenden Teilnehmers mit einem der Teilnehmer der Untervermittlungsstelle, z. B. N1
oder IV2, dienen den einzelnen Teilnehmern zugeordnete Verbindungstasten, z. B. Nt1 und
Nt2. D ist der Drehmagnet des Wählers .4S
und D1 der Drehmagnet des Wählersuchers WS. Der Wählersucher WS dient zum Aussuchen
eines freien Wählers, wie z. B. AS für den von der Untervermittlungsstelle abgehenden Verkehr.
Das den Wählersucher WS anreizende Relais An und das die Sperrung aller Verbindungsleitungen
bei Herstellung einer Ver~ bindung mit einem Teilnehmer der Untervermittlungsstelle
bewirkende Relais G sind für alle Teilnehmer der Untervermittlungsstelle gemeinsam. Durch die den einzelnen Verbindungsleitungen
zugeordneten Halteschalter, z. B. 33As1 wird, falls der anrufende Teilnehmer
der Hauptvermittlungsstelle noch eine Verbindung mit anderen Teilnehmern der Untervermittlungsstelle
haben will, die vorzeitige Schlußzeichengabe zur Hauptvermittlungsstelle unterdrückt.
Es sei nun beispielsweise angenommen, daß über die Verbindungsleitung VL ein Anruf von
der Hauptvermittlungsstelle ankommt, wodurch über die α-Ader der Verbindungsleitung VL,
Kontakt χ ab, einen Kondensator, Wicklung des Relais A, δ-Ader der Verbindungsleitung VL
das Anrufrelais A erregt wird. Das Relais A schließt seinen Kontakt 2«, wodurch folgender
Stromkreis für die Anruflampe AL hergestellt wird: Erde, Arbeitskontakt za. Lampe AL,
Batterie, Erde. Die Lampe AL leuchtet auf, woran die Beamtin erkennt, daß ein Anruf angekommen
ist. Die Beamtin schaltet sich nun durch Umlegen des Abfrageschalters ab an die
durch das Aufleuchten der Lampe gekennzeichnete Verbindungsleitung VL mit ihrem Abfrageapparat
AbA über die geschlossenen Kontakte 3 «δ und Adb des Abfrageschalters an.
Die Beamtin erkundigt sich nach den Wünschen des anrufenden Teilnehmers und erhält den
Auftrag, ihn zuerst mit dem Teilnehmer N1
und nach Beendigung der Verbindung mit diesem Teilnehmer ihn auch noch mit dem Teilnehmer^
zu verbinden. Die Beamtin legt nun, um nach Beendigung der ersten Verbindung mit dem Teilnehmer N1 die Schlußzeichengabe
zur Hauptvermittlungsstelle zu verhüten, den Halteschalter JiS der Verbindungsleitung VL
um, wodurch zwischen die beiden Leitungszweige eine das Schlußzeichen in der Haupt-
vermittlungsstelle unterdrückende Brücke eingeschaltet wird: «-Ader, Drosselspule Dr, Kontakt
33 As des Halteschalters, δ-Ader. Durch das Öffnen des Kontaktes xab wurde das Relais
A aberregt. A schaltet durch öffnen seines Kontaktes 2 α die Anruf lampe 4L ab. Über
den Kontakt 5 ab des Abfrageschalters wird ein Stromkreis für das Relais F hergestellt: Erde,
Wicklung von F, Kontakt 5 ab, Batterie, Erde. Die Beamtin legt ferner die dem Teilnehmer N1
zugeordnete Verbindungstaste Nt1 um. Hierdurch kommt folgender Stromkreis für das Relais
G zustande: Erde, Ruhekontakt Oi1, Taste
Nt1, Wicklung von G, Batterie, Erde. Das Relais G spricht an, schließt seinen Kontakt Jg
und öffnet seinen Kontakt 8 g. Das Relais F hat-durch Schließen seines Kontaktes 9 f den
Stromkreis für das der Leitung VL zugeordnete Relais E vorbereitet, den das Relais G durch
Schließen seines Kontaktes 10 g vollendet: Erde, Batterie, Ruhekontakt ils, Wicklung von E,
Arbeitskontakt gf, Ruhekontakt 30^, Arbeitskontakt log, Erde. Das Relais G hat durch
Öffnen seines Kontaktes 8 g das gemeinsame Relais An abgeschaltet, so daß. während der
Verbindungsherstellung die Sperrung aller zur HauptvermittlungsstelleführendenVerbindungsleitungen
für die anderen Teilnehmer der Untervermittlung erfolgt. Über .den Kontakt 22Mi1
der Verbindungstaste Nt1 wird die Leitung des Teilnehmers JV1 durch Potential gekennzeichnet.
Das verzögert ausgebildete Relais E hat inzwischen angesprochen und über seinen Kontakt
140 einen Haltestromkreis für sich hergestellt. Das Relais E hat ferner seinen Kontakt
150 geschlossen und hierdurch den Drehmagneten D des Wählers AS, wie folgt, an den
Unterbrecher RU angeschaltet: Erde, Batterie, Wicklung von D, Kontakt 16 p, Arbeitskontakt
x$e, Relaisunterbrecher RU, Erde. Der Wähler
AS dreht seine Kontaktarme 17, 18, 19, 20
so lange, bis der Kontaktarm 19 den Kontakt 21, den Anschlußkontakt der gewünschten
Teilnehmerleitung, erreicht hat. Hierdurch kommt folgender Stromkreis für das dem Teil- no
nehmer zugeordnete Relais T1 und das Prüfrelais P der Leitung VL zustande: Erde, Arbeitskontakt
7 g, Kontakt 22Mi1, Wicklung von
T1, Kontakt 21, Kontaktarm 19, Wicklungen I
und II von P, Arbeitskontakt 23 g, Batterie,
Erde. Die Relais T1 und P sprechen an. Das Relais P schaltet durch Öffnen seines Kontaktes
x6ft den Drehmagneten D des Wählers AS ab und schließt über seinen Kontakt 24^
die zweite Wicklung von P kurz, wodurch das .120 Relais P in bekannter Weise gegen Belegung
von anderer Seite aus gesperrt wird. Das Re-
lais T1 hat durch öffnen seiner Kontakte
und 2Oi1 das Anruf relais N des Teilnehmers N1 abgeschaltet, so daß dieser keine abgehende Verbindung herstellen kann. Das Relais P hat ferner durch Schließen seines Kontaktes 27^ folgenden Stromkreis für die Überwachungslampe UL hergestellt: Erde, Kontakt28Ui1, Kontaktarm 20, Arbeitskontakt 2jfi, Lampe UL, Batterie, Erde. Die Lampe UL bleibt so lange eingeschaltet, bis die Beamtin ihre Verbindungstaste 2Vi1 zurücklegt. An dem Aufleuchten der Lampe UL erkennt die Beamtin, daß die Verbindung so weit hergestellt ist, daß sie sich durch Zurücklegen des Abfrageschalters der Verbindungsleitung VL aus der Verbindung ausschalten kann. Durch das Zurücklegen der Verbindungstaste 2Vi1 wird das Relais G aberregt und hierdurch die Sperrung der anderen Verbindungsleitungen aufgehoben. Die Relais T und P werden über den Kontakt Oi1 erregt gehalten. Ebenso verläuft der Stromkreis für das Relais E nach Öffnen des Kontaktes 10 g über den Kontakt 30 p, Das Relais P hat ferner durch Schließen seiner Kontakte 31^ und 32/) die beiden Sprechleitungen durchgeschaltet.
und 2Oi1 das Anruf relais N des Teilnehmers N1 abgeschaltet, so daß dieser keine abgehende Verbindung herstellen kann. Das Relais P hat ferner durch Schließen seines Kontaktes 27^ folgenden Stromkreis für die Überwachungslampe UL hergestellt: Erde, Kontakt28Ui1, Kontaktarm 20, Arbeitskontakt 2jfi, Lampe UL, Batterie, Erde. Die Lampe UL bleibt so lange eingeschaltet, bis die Beamtin ihre Verbindungstaste 2Vi1 zurücklegt. An dem Aufleuchten der Lampe UL erkennt die Beamtin, daß die Verbindung so weit hergestellt ist, daß sie sich durch Zurücklegen des Abfrageschalters der Verbindungsleitung VL aus der Verbindung ausschalten kann. Durch das Zurücklegen der Verbindungstaste 2Vi1 wird das Relais G aberregt und hierdurch die Sperrung der anderen Verbindungsleitungen aufgehoben. Die Relais T und P werden über den Kontakt Oi1 erregt gehalten. Ebenso verläuft der Stromkreis für das Relais E nach Öffnen des Kontaktes 10 g über den Kontakt 30 p, Das Relais P hat ferner durch Schließen seiner Kontakte 31^ und 32/) die beiden Sprechleitungen durchgeschaltet.
Um die Sperrung des ersten Gespräches und den dadurch bedingten Abfall des Relais P
gegen Belegung von anderer Seite aufrechtzuerhalten, wird durch öffnen des Kontaktes 133 Äs
des Halteschalters die Sperrung eingeleitet.
Es kann infolgedessen kein Stromkreis für Relais St zustande kommen. Die Kontakte 35 st
und 36 si bleiben offen, so daß der Drehmagnet D
des Wählers AS nicht an den Unterbrecher RU
3^ angeschaltet- werden und kein Stromkreis für
die Relais T1 und P zustande kommen kann.
Es wird jetzt in bekannter Weise Rufstrom zum Teilnehmer 2V1 gesandt. Meldet sich der
Teilnehmer 2V1, so kommt' durch den über die
Teilnehmerschleife fließenden Speisestrom das Relais S, wie folgt, zum Ansprechen: Erde,
Wicklung II von S, Leitungsader b, Arbeitskontakt 32^, Kontaktarm 18, Teilnehmerstelle
2V1, Leitungsader a, Kontaktarm 17, Arbeitskontakt
31^, Wicklung I von S, Batterie,
Erde. Das Relais S bringt 'durch Öffnen seines Kontaktes 11 s das Relais E zum Abfallen.
Nach Öffnen des Kontaktes 23« halten sich die
Relais T1 und P über den Kontakt 37 s erregt.
Ist das Gespräch zu Ende und hat der Teilnehmer 2V1 seinen Hörer aufgelegt, so fällt das
Relais S ab. Das Relais S bewirkt durch öffnen seines Kontaktes 37 s die Aberregung der Relais
T1 und P. Nach dem Abfallen des Relais S
müßte normalerweise die Schlußzeichengabe zur Hauptvermittlungsstelle erfolgen. Es wird
dies aber, wie bereits angeführt, dadurch unmöglich gemacht, daß die über den Schalter
33 Äs gebildete Brücke zwischen den beiden Leitungszweigen eingeschaltet bleibt. Durch
das Abfallen des Relais P wurde der Kontakt 27^ umgelegt und hierdurch folgender Stromkreis
hergestellt: Erde, Batterie, Überwachungslampe UL, Kontakte 27^ und 39 äs des Halteschalters,
Wicklung W, Erde. In diesem Stromkreis wird die Überwachungslampe UL wieder
eingeschaltet. Gleichzeitig wird über den Kontakt .40 w der Wecker GW eingeschaltet. An
dem Aufleuchten der Lampe UL und dem Ertönen des Weckers GW erkennt die Beamtin
der Untervermittlungsstelle, daß die erste Verbindung zu Ende ist. Um nun den Teilnehmer
der Hauptvermittlungsstelle mit dem zweiten von ihm gewünschten Teilnehmer 2V2 zu verbinden,
legt die Beamtin den diesem Teilnehmer zugeordneten Schalter 2Vi2 um, wodurch über
den Kontakt 4Ii2 das Relais G erregt wird.
G bewirkt in bekannter Weise die Erregung des Relais E. Letzteres legte den Drehmagneten
D des Wählers AS an den Unterbrecher RU an. Der Wähler ^4S dreht seine
Kontaktarme so lange, bis der Kontaktarm ig
den Kontakt 42 erreicht hat, an welchem die Teilnehmerleitung 2V2 angeschlossen ist. Es
erfolgt jetzt in bekannter Weise die Erregung der Relais T2 und P. Rufstrom wird zum Teilnehmer
2V2 gesandt usw., wie bereits vorher beschrieben. Ist die Verbindung zu Ende, so wird
das Schlußzeichen durch Einschalten der Lampe UL und des Weckers GW zur Untervermittlungsstelle
gegeben, woran die Beamtin erkennt, daß auch diese Verbindung beendet ist und nun
ihrerseits den Halteschalter 33 Äs zurücklegt, wodurch die Brücke zwischen den beiden
Leitungsadern abgeschaltet wird und dann in bekannter Weise das Schlußzeichen in der
Hauptvermittlungsstelle erscheint. Durch Zurücklegen des Halteschalters 33 As wird der
Kontakt 133 äs wieder geschlossen, wodurch die Sperrung der Verbindungsleitung VL aufgehoben
wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei welchen die Verbindungen von anderen Vermittlungsstellen durch eine Beamtin der angerufenen Vermittlungsstelle, insbesondere zur Herstellung mehrerer nacheinander folgender Verbindungen des anrufenden Teilnehmers mit verschiedenen Teilnehmern ohne vollständige Auslösung des eingestellten Verbindungsweges, vollendet werden und bei denen die angerufene Anschlußstelle bei Beendigung der Verbindung das Schlußzeichen in der anrufenden Vermittlungsstelle zur Wirkung bringt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsleitung in der angerufenen Vermittlungsstelle eine Schalteinrichtung (Schalter 33 äs) zugeordnet ist, welche bei ihrer Betätigung durch die Be-amtin nach Aufforderung zur Herstellung mehrerer nacheinander folgender Verbindungen für den anrufenden Teilnehmer die Überwachungseinrichtungen (Dr, UL) derart vorbereitend steuert, daß bei Beendigung einer Sprechverbindung durch die angerufene Anschlußstelle die Schlußzeichengabe.nach der anrufenden Vermittlungsstelle verhindert, in der angerufenen Vermittlungsstelle dagegen zur Wirkung gebracht wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schlußzeichen hi der angerufenen Vermittlungsstelle das bei Einstellung des Wählers der Verbindungsleitung auf die gewünschte Anschlußstelle zur Wirkung kommende Überwachungszeichen (UL) dient.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Anlagen, bei denen über dieselbe Verbindungsleitung Verbindungen in einander so entgegengesetzten Verkehrsrichtungen geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (Schalter 133 hs) auch die Sperrmittel (St) der Verbindungsleitung in ihrem wirksamen Zustand hält, um nach Beendigung einer Verbindung und vor Vollendung einer zweiten Verbindung eine Belegung der Verbindungsleitung durch einen anrufenden Teilnehmer (z. B. N3) zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68531D DE575002C (de) | 1925-01-21 | 1925-01-21 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68531D DE575002C (de) | 1925-01-21 | 1925-01-21 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575002C true DE575002C (de) | 1933-04-22 |
Family
ID=7500359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES68531D Expired DE575002C (de) | 1925-01-21 | 1925-01-21 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575002C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764328C (de) * | 1933-12-09 | 1954-05-24 | Mix & Genest A G | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Untervermittlungsstellen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen und Rueckfragemoeglichkeit |
-
1925
- 1925-01-21 DE DES68531D patent/DE575002C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764328C (de) * | 1933-12-09 | 1954-05-24 | Mix & Genest A G | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Untervermittlungsstellen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen und Rueckfragemoeglichkeit |
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