DE534558C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit WaehlerbetriebInfo
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- DE534558C DE534558C DES94600D DES0094600D DE534558C DE 534558 C DE534558 C DE 534558C DE S94600 D DES94600 D DE S94600D DE S0094600 D DES0094600 D DE S0094600D DE 534558 C DE534558 C DE 534558C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 17
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims 1
- 230000036540 impulse transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims 1
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 claims 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/32—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. SEPTEMBER 1931
30. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 534 ' KLASSE 21a3 GRUPPE
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb
Es sind Schaltungsanordnungen, in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb bekannt,
bei denen über zwei parallel geschaltete symmetrische Hälften einer Drosselspule und
über die an den freien Enden dieser Drossel ebenfalls parallel geschaltete a- und 5-Ader
Wählerimpulse zwecks Einstellung von Stromstoßempfängern gegeben werden.
Es sind auch Schaltungsanordnungen mit Schleifenimpulsgabe bekannt, bei denen eine
Drosselspule als Haltebrücke zwischen der a- und &-Ader Verwendung findet, die während
der Impulsgäbe zum Zwecke der Stromverstärkung für die Impulsrelais kurzgeschlossen
wird. Außerdem sind auch Schaltungsanordnungen bekannt, bei welchen die Stromstoßart
den Verbindungseinrichtungen der eingeschlagenen Verbindungsrichtung angepaßt wird.
'Die vorliegende Erfindung·'vereinigt nun die obengenannte verschiedene Wirkungsweise der Drosseln in einem Schaltmittel D bei einer Schaltungsanordnung, in welcher je nach der verlangten Verkehrsrichtung einmal mit Minusimpulsen über die parallel geschal-
'Die vorliegende Erfindung·'vereinigt nun die obengenannte verschiedene Wirkungsweise der Drosseln in einem Schaltmittel D bei einer Schaltungsanordnung, in welcher je nach der verlangten Verkehrsrichtung einmal mit Minusimpulsen über die parallel geschal-
ä5 tete a- undJb-Ader urid zum anderen mit
Schleifenimpulsen über beiden Adern in Reihe gewählt werden muß.
Durch die Erfindung wird infolge der Ersparnis an Schaltmitteln eine, nicht unwesentliehe
Verbilligung der Anlage erzielt.
Die erfindungsgemäße Schaltung kann z.B.
bei.den sogenannten Werkzentralen mit Vorteil angewendet werden. Es kann dann bei
diesen selbsttätigen Fernsprechzentralen bei der Wahl einer bestimmten Nummer ein Re-
■ lais D im /. GW derart beeinflußt werden, daß
die weiteren Impulse als Minusimpulse über "' die parallel geschaltete α- und &-Ader weiter-.
geleitet werden und z.B.. in der nächsten Wahlstufe einen LW einstellen, während bei
"der Wahl einer anderen Nummer dasselbe . Relais Ό derartig beeinflußt wird, daß die
folgenden^ Impulse als Schleifenimpulse über die a- und &-Ader, z. B. beim Herstellen einer
Amtsverbindung, zur Wirkung kommen. Das , .D-Relais ist erfindungsgemäß als .ein Relais
mit drei Wicklungen ausgeführt, von denen zwei an Windungszahl und Widerstand zusammen
gleich der dritten Wicklung sind. Auf diese Weise entstehen zwei gleiche Wicklungshälften,,
die als Differenzrelais geschaltet sind. . .
Zum Verständnis der Wirkungsweise sollen die im folgenden als Ausführungsbeispiele
näher beschriebenen beiden Fälle betrachtet werden.
i. Der Teilnehmer hängt aus und hat in
bekannter Weise über einen Wähler GW z.B. die nächstfolgende Wahlstufe belegt. Es sind
also die Prüfkontakte p* geschlossen, und der
Gruppenwähler auf der Abbildung hat sich auf die Verbindungsleitung 1 eingestellt. Da-
*/ Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hermann Wevering in Nürnberg.
Claims (6)
- durch kommt folgender Stromkreis zustande: Minus, ,Magnet H, Impulskontakt a1, Kontakt dul, Mittelpunkt des Relais D, zu gleichen Teilen über"die Wicklung"500 von D1 5-Ader und über die Wicklung 180, dlv, 320 von D, Kontakte d", d1, α-Ader, beide Adern zur Drosselspule Dr und über Relais 7 zur Erde. Relais D kann nicht anziehen, weil beide Hälften sich entgegenwirken. Nun erfolgt die weitere Wahl. Beim Ablauf des Nümmernschalters wirkt Kontakt a! als Impulskontakt und gibt die Stromstöße an R'elais / weiter. Das Relais J steuert seinerseits die Einstell-' magnete der folgenden Wahlstufen. 2. Ist die Einstellung des GW^ derart, daß die α- und &-Ader zur Leitung 2 (Ämtsleitung) hin durchgeschaltet ist, über die nur mit Schleifenimpulsen gewählt werden kann, so kommt für das Relais D folgender Stromkreis zustande: Minus, über H, af, dU!, S00" Ohm-Wicklung yon D, p, Wählerarm, fo-Ader, über- den verzögert umlegenden Kontakt 1, Widerstand 800, Erde. Es wird also in diesem.-. Falle nur eine Hälfte des Differenzrelais D as vom Strom durchflossen, und Z). zieht deshalb an. Mit der 320-Ohm-Wicklung legt sich- das... Relais D in folgenden Haltestromkreis: Minus, Widerstand γόο, d11, Wicklung 320, dIV,' V1, ' Erde. Gleichzeitig werden mit d1 die Wick-'hingen von D (500 und 180) als Gleichstrombrücke zwischen die a-fr-Leitung gelegt und der Impulskontakt α"7 für die Schleifenimpulsgaben freigegeben. Während jeder Impulsreihe, welche mit ar" durch öffnen der Schleife weitergeleitet wird, bringt a" das Relais V2. Mit ^/-Kontakt werden über d1 zur einwandfreien Impulsgabe die zwischen α-5-Leitung liegenden Wicklungen von D kurzgeschlossen. . Die Einschaltung des Relais D bei der Schleifenimpuisgabe kann auch auf folgende Art möglich gemacht werden. Das Anlegen des Belegungspotentials über Widerstand 800, wie oben beschrieben, kann auch ander α-Ader erfolgen, wobei das Relais D mit seiner .Wicklung 500 Ohm dann jedoch an die α-Leitung gelegt werden muß, d. h, die Anschlußweise des Relais D an die Leitungsadern ist bei dieser Ausführung zu vertauschen. .Die Einschaltung des Relais D kann aber auch durch Anlegen je eines Potentials an die α- und &-Ader erfolgen. "• Patentansprüche: .■i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei welcher die Stromstoßärt den Verbindungseinrichtungen der belegten Verbindungsrichtung angepaßt wird; .dadurch= gekennzeichnet, daß in der einen-Verkehrsrichtung in an sich bekannter Weise an den Mittelpunkt der in Brücke zwischen die Sprechadern geschalteten induktiven Wicklungen eines Differenzrelais (320 + 180 und 500 von D) angelegte Stromstöße über beide parallel ■geschaltete Leitungsadern weitergegeben werden, während in der anderen Verkehrsrichtung durch das Ansprechen des Differenzrelais über eine seiner Wicklungen die Umschaltung auf Schleifenstromstoßgabe unter gleichzeitiger Ausnutzung dieser Wicklung" als Haltebrücke bewirkt wird.
- 2. Schaltungsanordnungnach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß dire Umsteuerung von Erdimpulsen auf Schleifenimpulse durch ein Differenzrelais (D) erfolgt, und daß dieses Relais durch einen Impuls über, eine Ader von der in Frage kommenden abgehenden Leitung aus oder auch durch Anlegen von Plus- und Minuspotential an je eine Ader der abgehenden Leitung beeinflußt wird.
- 3. Schaltungsanordnung in Fernsprech- - anlagen mit Wählerbetrieb nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß" das Relais D einen Teil seiner Wicklung (320). nach Erhalt des Umschalteimpulses . oder Anlegen der Potentiale Plus und Minus an die Adern der abgehenden Leitung als Haltewicklung aus- go nutzt. -
- 4. Schaltungsanordnung in ,Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb nach AnspruchI bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Wicklung das Relais (D) als Brücke zwischen die a-&-Leitung geschaltet wird. -
- 5. Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb "nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Kontakt des Differenzrelais (d"1) das Potential, welches für die Impulsgabe über die parallel geschaltete a-fr-Leitung benötigt wird, abgetrennt wird. - '
- 6. Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb nach Anspruch 3 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ansprechen des Differenzrelais (D) durch einen Kontakt dieses Relais (d') ein bis dahin kürzgeschlossener Impulskontakt (a!") für die Abgabe der Schleifenimpulse freigegeben und .daß durch diesen selben Kontakt (d1) das Differenzrelais als Haltebrücke zwischen die a-fr-Ader geschaltet wird. ._-■..'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES94600D DE534558C (de) | 1929-10-26 | 1929-10-26 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES94600D DE534558C (de) | 1929-10-26 | 1929-10-26 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE534558C true DE534558C (de) | 1931-09-30 |
Family
ID=7518799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES94600D Expired DE534558C (de) | 1929-10-26 | 1929-10-26 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE534558C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE904191C (de) * | 1943-07-28 | 1954-02-15 | Mix & Genest Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
| DE929199C (de) * | 1940-07-27 | 1955-06-20 | Normalzeit | Schaltungsanordnung fuer Schleifenstromstossuebertrager in Fernsprechanlagen |
-
1929
- 1929-10-26 DE DES94600D patent/DE534558C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929199C (de) * | 1940-07-27 | 1955-06-20 | Normalzeit | Schaltungsanordnung fuer Schleifenstromstossuebertrager in Fernsprechanlagen |
| DE904191C (de) * | 1943-07-28 | 1954-02-15 | Mix & Genest Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
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