DE2460176C2 - Rinnenschußverbindung für einen Kettenkratzförderer mit einer hieran angeordneten Hobelkettenführung - Google Patents
Rinnenschußverbindung für einen Kettenkratzförderer mit einer hieran angeordneten HobelkettenführungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rinnenschußverbindung für einen Kettenkratzförderer mit einer hieran.
jo vorzugsweise versatzseitig. angeordneten Hobelkettenführung,
bestehend aus an den einzelnen Rinnenschüssen des Förderers abgeschlossenen Abdeck- bzw.
Brackenblechen und Abdeckhauben und deren Innenraum in übereinanderliegende Kettenkanäle untertei-
j5 !ende lösbare Gleitdistanzstücke, wobei mit den
Rinnenschüssen endseitig hinter der Abdeckhaube liegende Zapfenvorsprünge verbunden sind, über
welche eine nach Art eines Kettengliedes ausgebildete Öse steckbar ist. die mittels eines Sicherungsorgans auf
den Zapfenvorsprüngen gesichert isi
Aus der DE-OS 22 22 081 isi eine Ki.menschußverbindung
dieser Art für einen Kettenkratzförderer bekannt, der mit einer abbaustoßseitig angeordneten, als
Laderampe ausgebildeten Hobelführung versehen ist.
Die Sicherung der auf den Zapfenvorsprüngen aufgesteckten Ösen erfolgt hier mittels Spannhülsen, die in
Bohrungen der Zapfenvorsprünge eingetrieben werden. Eine solche Sicherung ist wenig zuverlässig und bei
festgerosteten .Spannhülsen nur schwer /u lösen, /umal
» die Spannhüisen be hochgeklappter Abdeckhaube nur
schwer zugänglich sind.
Die Verwendung von Ösen zur Rinnenschußverbindung ist auch aus der DE-AS 22 Ol 400 und der DIAS
7i 02 399 bekannt.
Die Sicherung der Ösen erfolgt auch hier mittels Spannhülsen oder aber mittels Schrauben.
Die Erfindung geht von einer Rinnenschußverbindung der eingangs genannten Art aus. die insbesondere
für Kettenkratzförderer mit versat/seitiger Anordnung der Hobelkettenführung bestimmt ist. wie sie bei
bekannten Schwerthobeln vorgesehen werden. Aufgabe der Erfindung ist es. die Sicherung der ösen auf den
Zapfenvorsprüngen zu vereinfachen und zuverlässiger zu gestalten, was durch zweckmäßige Gestaltung und
bi Anordnung der ohnehin für die Hobelkettenführung
benötigten Anbaiiteile am Kettenkratzförderer erreicht
werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst.
daß das Gleitdistan«"!ück zugleich als Sicherungsorgan
für die öse ausgebildet und mit einem die öse seitlich
übergreifenden Ansatz versehen ist.
Nach der Erfindung werden also die ohnehin zur Hobelkettenführung bestimmten, seitlich lösbar an den
Rinnenschüssen angeordneten Gleitdistanzstücke zugleich zur Sicherung der die Rinnenschüsse zugfest,
jedoch geringfügig gelenkbeweglich verbindenden ösen verwendet. Von der Verwendung besonderer
Sicherungsorgane, wie Spannhülsen, Schrauben u. dgl., kann daher abgesehen werden. Die Zapfenvorsprünge,
auf welche die ösen aufgesteckt werden, können hierbei mit Vorteil so angeordnet werden, daß sie zumindest
angenähert in der Ebene der Gleitdistanzstücke oder gegenüber diesen geringfügig nach oben versetzt liegen,
derart, daß sie von dem endseitigen Ansatz der lösbaren Gleitdistanzstücke überdeckt werden. Die ösen liegen
hierbei außerhalb des Laufbereiches der Hobelkette hinter den Gleitdistanzstücken. Bei einer besonders
einfachen Ausführungsform bildet der Ansatz des Gleitdistanzstückes eine bis in den Bereich der Öse
reichende Verlängerung des Gleitdistanzstückes, wobei letzteres an dieser Verlängerung mit einer die öse und
den Zapfenvorsprung umgreifenden Ausnehniung versehen ist. Die seitliche Ausnehmung des Glei'distan/- >i
Stückes weist vorzugsweise eine der Außenkontur des Zapfenvorsprungs und der Öse angepaßte, zweckmäßig
gestufte. Seitenkante auf. Vorteilhafterweise wird die Anordnung so getroffen, daß das Gleitdistanzstück mit
seinem spitz zulaufenden Ende den Zapfenvorsprung im je
wesentlich auf ganzer Breite seiner Stirnfläche seitlich übergreift.
Bei versatzseitiger Anordnung der von den Abdeckhauben gebildeten Kettenkanäle sind die Zapfenvorspriinge
für die ösen zweckmäßig an versatzseitig an η den Rinnenschüssen angeschlossenen, über die Rinnenschüsse
nach oben aufragenden Brackenblechen angeordnet, so daß die zwischen den Rinnenschüssen
wirkenden Kräfte über diese Anbauteile von Rinnenschuß zu Rinnenschbß übertragen werden. Es empfiehlt
sich hier, die Zapfenvorsprünge an Anschlußstücken anzuordnen, welche in endseitige Ausschnitte der
Brackenbleche eingeschweißt sind. Diese Anschlußstükke lassen sich hinreichend kräftig ausbilden. Dabei
können an den Anschlußstücken noch Abweisorgane für 4", das im oberen Kettenkanal laufende Kettentrum
angeordnet werden, so daß ein einwandfreier Kettenlauf gewährleistet ist. Die Abweisorgane werden
zweckmäßig mit schrägen Abweiserflächen für die Kette versehen. Vorzugswe.se wird die Anordnung so w
getroffen, daß an dem in den oberen Kettenkanal vorspringenden Abweisorgan etwa in Horizontalrichlung
und in Vertikalrichtung geneigt verlaufende Abweiserfläcnen vorhanden sind. Die Abweisorgane
brauchen nur oberhalb der Gleitdistanzstücke, also im Bereich des leerlaufenden Kettenobertrums der Hobelkette
vorgesehen zu werden. Ls empfiehlt sich im übrigen, die Zapfenvorsprünge und die Abweisorgane
einstückig an den Vnschlußstücken anzuformen. die vorzugsweise aus kräftigen Gußstücken besichen.
In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der erfin
dungsgemäßen Rinnenvcrschußbindiing sind die Anschlußstücke
mit Bolzcnlöchcrn für die Gleitdistanzstücke und die Hauben durchfassende und diese an den
Rinnenschüssen seitlich festlegende Schrauben vcrsc- ίϊ
hen. Die Brackenbleche bzw. ihre Anschlußstücke weisen zweckmäßig rückseitig Anschlagstückc auf. die
sich seitlich gegen Gcgcnflächc. wie insbesondere Brackenhalter der Rinnenschüsse, abstützen. Hiermit
wird sichergestellt, daß die zwischen den einzelenen Rinnenschüssen wirkenden Zugkräfte ausschließlich
über die seitlichen Anbauteile der Rinnenschösse, alsc über die Brackenfläche bzw. ihre Anschlußstücke, die
Zapfenvorsprünge und die Ösen übertragen werden, so daß die sonst als Rinnenschußverbindungen üblichen
Muschelschraubenverbindungen, falls sie bei der Montage des Kettenkratzförderers zur Rinnenschußverbindung
zusätzlich vorgesehen werden, von den Zugkräften entlastet sind.
Die Erfindung schließt eine vorteilhafte Ausgestaltung
des Gleitdistanzstückes ein, welches bei der erfindungsgemäßen Rinnenschußverbindung Verwendung
findet Das Gleitdistanzstück weist hierbei endseitig eine den Zapfenvorsprung mit der öse
aufnehmende und seitlich umgreifende Ausnehmung auf.
Für das erfindungsgemäße Gleitdisianzstück und die
mit den Anschlußstücken und Zapfenvorsprüngen versehenen Abdeck- bzw. Brackenbleche wird selbstständiger
Schutz beansprucht.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zf sammenhang
mit dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 in einer Seitenansicht von der Versatzseite her
die einar ier zugewandten Enden zweier benachbarter
Rinnenschüsse zusammen mit einer Rinnenschußverbindung nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach Linie H-Il der Fig.l:
Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach Linie Ill-Ill der Fig.l.
Der Kettenkratzförderer ist, wie bekannt, aus einzelnen Rinnenschüssen 10(Fig.3)zusammengebaut,
die jeweils aus zwei über einen eingeschweißten Förderboden 11 verbundenen sigmaförmigen Seitenprofilen
12 bestehen. Letztere weisen an der Außenseite in der Mittelebene der Profile, d. h. in der Ebene des
Förderboden liegende V-förmige Ausnehmungen 13 auf. in die. wie bekannt, sogenannte Brackenhalter 14
eingeschweißt sind.
Ar. diesen Brackenhaltern sind mittels Schrauben 15 Biackenbleche 16 angeschlossen, die versatzseitig über
die Rinnenschüsse herausragen und deti Füllquerschnitt der Förderrinne erhöhen. Die in dem Rinnenstrang des
Förderers umlaufende endlose Kratzerkette(n) mit den hieran angeordneten Kratzern ist (sind) nicht besonders
dargestellt, da dies allgemein bekannt ist.
Die Schrauben 15. deren Köpfe 17 die Brackenhalter 14 hintergreifen, dienen zugleich zum Anschluß von
etwa U-förmigen Abdeckhauben 18 und von Gleitdistanzstücken
19. die zusammen mit dem Brackenblech 16 zwei vertikal übereinarderliegende Kettenkanäle 20
und 2' fjr eine endlose Hobelantriebskette bilden, deren Obertrum 22. wie in Fig. 3 strichpunktiert
angedeutet, in dem .-beren Kettenkanal 20 geführt ist.
Der im einzelnen nicht näher dargestellte Kohlenhobel unterfaßt mit einen Schwert 23 den Kettenkratzförderer,
wobei sein Schwert über eine .Schlitzöffnung 25 von unten in den untere,1 Kettcnkanal 21 hineinfaßt, wo er
mit den am Schwert angeordneten Führungskolben 24 an dem Zugtrum der endlosen Hobelantrieb:kette
angeschlossen ist. An jedem Rinnenschuß sind zweckmäßig versatzseitig zwei Hauben 18 und zwei
GleitdistanTstiicke 19 angeschlossen, wobei die Lä"ge
der einzelnen Hauben 18 und der Glcitdistanzslücke J9
etwa gleich der halben Rinnenschußlänge ist. Die Länge
der Brackenbleche 16 kann der Rinnenschiißlänge
entsprechen.
Die Glciidistanzstückc It bestehen aus flachen
Leisten, die zur horizontalen Längsmittelcbcne symmetrisch ausgebildet sind, so daß sie wahlweise in der einen
oder anderen Wendelage seitlich an den Rinnenschiissen angeschlossen werden können. Wie bekannt, sind
die Gleitdistanzstücke aus Blechstreifen 26 und 27 gefertigt, die an ihren gegeneinander konvergierenden
Enden bei 29 miteinander verschweißt sind und /wischen die Querstege 28 eingeschweißt sind (Fig. I).
Die Befestigunpsschrauben 15 durchfassen die Gleitdistanzstücke
19 und entsprechende Bolzenlöcher 30 der Brackenbleche 16.
Die Brackenbleche 16 weisen an ihren beiden Enden Anschlußstücke 31 auf. die in endseitige Ausschnitte der
Brackenbleche eingeschweißt sind. In F i g. 3 sind bei 32 die Schweißnähte angedeutet. Die Anschlußstücke 31
bestehen aus im Umriß etwa rechteckigen Platten.
Brackenbleche 16 eingeschweißt sind und jeweils einen Zapfenvorsprung 33 aufweisen, der senkrecht zu den
Brackenblechen in den innenraum der Abdeckhauben 18 vorspringt. Die AnschluLstücke 31 mit den
Zapfenvorsprüngen 33 sind zweckmäßig als Guß- oder Schmiedestücke gefertigt. Die Zapfenvorsprünge liegen
geringfügig oberhalb der Mittelebene der Abdeckhauben 18. d h. /u den in der Mittelebene der Rinnenschüsse
und der Abdeckhauben liegenden Achsen der Anschlußschrauben 15 geringfügig nach oben /u dem
oberen Kettenkanal 20 hin versetzt (Fig. 3). Wie die F i g. 1 und 2 zeigen, liegen die Zapfenvorsprünge 33 der
an den beiden benachbarten Rinnenschüssen angeordneten Brackenbleche 16 bzw. ihrer Anschlußstücke 31 in
einer gemeinsamen Horizontalebene mit geringem i Abstand nebeneinander, so daß an den Enden der
Rinnenschiisse über die hier befindlichen beiden Zapfenvorsprünge 33 eine nach Art eines Kettengliedes
ausgebildete Öse 34 seitlich aufgesteckt werden kann. welche somit die Rinnenschüsse an ihren Stoßstellen
zugfest verbindet. Die Zapfenvorsprünge 33 sind etwa hakenförmig ausgebildet und weisen der Innenkontur
eier Ösen 34 entsprechende gemuldete Flächen 35 auf (Fig. 2). wobei sie sich, in Draufsicht gesehen, zu ihren
freien Zapfenenden hin etwas verjüngen, wie in F i g. 2 !
bei 36 dargestellt.
Die Sicherung der Ösen 34 auf den Zapfen vorspringen
35 erfolgt mittels der Gleitdistanzstucke 19. die jri
ihren /\: den Rmnenschußenden hin gerichteten Enden
iewciis einen Ansatz bzw. eine Verlängerung 37 '■'
aufweisen, welche den an dem betreffenden RinnensihuiJcn'Je
befindi.chen Zapfenvorsprung 33 seitlich '.iTifaii· jrid abdeckt. Wie vor allem F i g. 2 zeigt, sind die
übereinanderliegenden Bleche 26 und 27 der Gleitdistanzstiicke
19 an den Verlängerungen 37 mit seitlichen ">' Ausnehmungen 38 versehen, in welche die Zapfenvorsprünge
33 einfassen. Die durch die Ausnehmungen 38 gebildeten Seitenkanten der Gleitdistanzstücke 19 bzw.
ihrer Bleche 26 und 27 sind gestuft ausgebildet, wie bei und 40 dargestellt. Die Anordnung ist demgemäß so Mi
getroffen, daß die Kontur der seitlichen Ausnehmungen 38 der nach vorne spitz zulaufenden Verlängerungen 57
der Glcitdistan/siückc 19 im wesentlichen tier Außenkonttir
der Zapfenvorsprünge 33 und der Ösen 34 angepaßt ist. so daß die /apfenvorsprünge und die Ösen
von den Verlängerungen der Glcitdistanzstücke seitlich eng umfaßt werden und ein seitliches Abgleiten der
Ösen 34 von den Zapfenvorsprüngen 33 verhindern.
An den in Anschnitte der Braekenblechc 16
eingeschweißten Anschlußstüeken 31 sind in den oberen
Kettenkanal 20 vorspringende Abweiser 41 angeformt, welche, wie in F i g. I bis j deutlich zu erkennen, die im
oberen Kettentrum 20 liegenden Teile der Ösen 34 nach oben und zur Seite hin abdecken und mit schräg
verlaufenden Abweiserflächen 42 und 4? versehen sind. Die Abwciserflächen 42 verlaufen in der Horizontalebene
(F ig. 2) in Kettenlaufrichtung von dem Brackenblech 16 schräg nach innen in den oberen Kettenkanal 20.
während die Abweiserflächen 43 in der Vertikalebene (Fig. 3) schräg nach unten zu den Gleitdistanzstücken
λλι- · . · * Γ\" — Al— ' A4 "al 1"
l3 iiiti geneigt Simvj. LJlC /»L/V.'Ci'Cr . i Γί<!ϊ ίϊΟΓί SChrligC"
Abweiserflächen 42 und 43 bewirken, daß das im Kettenkanal 20 laufende Leer- bzw. Obertrum der
endlosen Hobelantriebskette etwas nach außen und mich unten zu den Gleitdistanzstücken hin abgelenkt
wird, so daß es praktisch keinen Kontakt mit den Ösen 34 und den Zapfenvorsprüngen 33 hat. Die Ösen 34
liegen verdeckt in gerundeten Mulden 44 der Abweiser 41.
Die r, die Brackenbleche 16 eingeschweißten
Anschlußstücke 31 weisen Bolzenlöcher 45 für die Anschlußschrauben 15 auf (Fig. 2). Die Schrauben 15
dienen somit zur Befestigung der 3rackenbleche 16. der Gleitdistanzstücke 19 und der Abdeckhauben 18. Die
Sicherung der Schraubverbindung erfolgt mittels auf die Bolzenenden aufgeschraubter Muttern 46.
An den Brackenblechen 16 bzw. den eingeschweißten Anschlußstücken 31 sind rückseitig Anschlagstücke 47
befestigt, welche sich im Montagezustand seitlich an den Brackenhaltern 14 abstützen, die. wie bekannt, in den
V-Nuten der Rinnenschüsse eingeschweißt sind. Die zwischen den Rinnenschüssen wirkenden Zugkräfte
werden daher über die Anschlagstücke 47. die Brackenbleche. die Zapfenvorsprünge und das Kettenglied
von dem einen auf den anderen Rinnenschuß übertragen, wobei die Anschlußschrauben 15 von den
Kräften im wesentlichen entlastet sind.
Die Rinnenschiisse können an der Abb.uistoßseiie des
Kettenkratzförderers ebenfalls mittels Zapfenvorsprünge und Kettenglieder bzw. Ösen verbunden werden.
Statt dessen können hier aber auch andere Rinnenschuß\ erbindungen vorgesehen werden.
Die Verbindung der einzelnen Rinnenschüsse ka.m im übrigen gleichzeitig auch mit Hilfe der herkömmlichen
Muschelschraubenverbindungen erfolgen, die in diesem Fall lediglich bei der Montage der Rinnenschüsse eine
Verbindungsfunktion erfüllen. Sobald die Rinnenschußverbindung mit Hilfe der Ösen und Zapfenvorsprünge
hergestellt ist. erfolgt die Kraftübertragung zwischen den Rinnenschüssen ausschließlich oder zumindest
überwiegend über diese Kupplung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Rinnenschußverbindung für einen Kettenkratzförderer
mit einer hieran, vorzugsweise versatzseitig, angeordneten Hobelkettenführung, bestehend
aus an den einzelnen Rinnenschüssen des Förderers angeschlossenen Abdeck- bzw. Brackenblechen und
Abdeckhauben und deren Innenraum in übereinanderliegende
Kettenkanäle unterteilende lösbare Gleitdistanzstücke, wobei mit den Rir.nenschüssen
endseitig hinter der Abdeckhaube liegende Zapfenzahnvorsprünge verbunden sind, über welche eine
nach Art eines Kettengliedes ausgebildete öse steckbar ist, die mittels eines Sicherungsorgans auf
den Zapfenvorsprüngen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitdistanzstück
(19) zugleich als Sicherungsorgan für die öse (34) ausgebildet und mit einem die öse seitlich
übergreifenden Ansatz (37) versehen ist.
2. Rinnenschußverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (37) des
GIeitdista62*tückes (19) eine bis in den Bereich der
öse (34) reichende Verlängerung des Gleitdistanzstückes bildet, wobei letzteres an dieser Verlängerung
mit einer die Öse und den Zapfenvorsprung umgreifenden Ausnehmung (38) versehen ist.
3. Rinnenschußverbindung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Ausnehmung
(38) des Gleitdistanzstückes (19) eine der Außenkontur des Zapfenvorsprungs (33) und der
öse (34) angepaßte, zweckmäßig gestufte. Seitenkante
(39,40) aufweist.
4. Rinnen^hußverbindung nach einem der Ansprüche
1 bis 3. dadurch gek 'nnzeichnet. daß das Gleitdistanzstück (i9) m-t seinem spitz zulaufenden
Ende den Zapfen vorsprung (33) τι wesentlichen auf
ganzer Breite seiner Stirnfläche seitlich übergreift.
5. Rinnenschußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß bei
versatzseitiger Anordnung der von den Abdeckhauben (18) gebildeten Kettenkanäle (20, 21) die
Zapfenvorsprünge (33) für die Ösen (34) an versatzseitig an den Rinnenschüssen (10) angeschlossen,
über die Rinnenschüsse nach obet. aufragenden Brackenblechen (16) angeordnet sind.
6. Rinnenschußverbindung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenvorsprünge
(33) an Anschlußstücken (31) angeordnet sind, welche in endseitige Ausschnitte der Brackenbleche
(16) eingeschweißt sind.
7. Rinnenschußverbindung nach Anspruch 6. dadurch
gekennzeichnet, daß an den Anschlußstucken (31) Abweisorgans (41) für das im oberen Kettenkanal
(20) laufende Kettentrum (22) angeordnet sind.
8. Rinnenschußvcrbindung nach Anspruch 7. dadurch
gekennzeichnet, daß die Abweisorgane (41)
mit schrägen Abweiscrflächen (42, 43) für die Kette versehen sind.
9. Rinnenschußverbindung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß an den in den oberen
Kettenkanal (20) vorspringenden Abweisorgan (41) etwa in Horizontalrichiung und in Vertikalrichtung
geneigt verlaufende Abweiserflächen (42, 43) angeordnet sind.
10. Rinnenschußverbindung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abweisorgane (41) nur oberhalb der Gleitdistanzstücke (19) a ngcordnet sind.
II. Rinnenschußverbindung nach einem der
Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenvorsprünge (33) und die Abweisorgane (41)
einstückig an, vorzugsweise aus Gußstücken bestehenden, Anschlußstücken (31) angeformt sind.
IZ Rinnenschußverbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlußstücke (31) mit Bolzenlöchern (45) für die Gleitdistanzstücke (19) und die Hauben (18)
durchfassende und diese an den Rinnen-chüssen seitlich festlegende Schrauben (15) versehen sind.
13. Rinnenschußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Brackenbleche (16) bzw. ihre Anschlußstücke (31) rückseitig mit sich seitlich gegen Gegenflächen, wie
insbesondere Brackenhalter (14) der Rinnenschüsse abstützenden Anschlagstücken (47) versehen sind.
14. Gleitdistanzstück für eine Rinnenschußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 13. dadurch
gekennzeichnet, daß das Gleitdistanzstück (19) endseitig eine den Zapfenvorsprung (33) mit der öse
(34) aufnehmende und seitlich umgreifende Ausnehmung (38) aufweist.
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