DE3330955C2 - - Google Patents
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- E21C—MINING OR QUARRYING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hobelführung der im Ober
begriff des Anspruchs 1 angegebenen Bauart.
Hobelführungen dieser oder ähnlicher Bauart werden für
die Führung schwertloser Kohlenhobel verwendet. Sie be
stehen aus einzelnen Führungsschüssen, die an den Rin
nenschüssen des als Kettenkratzförderer ausgebildeten
Strebförderers abbaustoßseitig angebaut werden. Hinter
den Abdeckhauben und den die Unterführung für den Hobel
bildenden Stegleisten liegen die durch Gleitdistanzstücke
voneinander getrennten Kettenkanäle für die endlose
Hobelkette, mit deren gezogenem Untertrum der Hobel ver
bunden ist.
Bei einer bekannten Hobelführung der vorgenannten Art
sind die den oberen Kettenkanal verschließenden und die
Oberführung des Hobels bildenden Abdeckhauben um an ih
rer Unterseite angeordnete Gelenke gegen den Abbaustoß
abklappbar, wodurch das rücklaufende Obertrum der end
losen Hobelkette freigelegt werden kann. Die zwischen
den Kettenkanälen liegenden Gleitdistanzstücke sind auf
Abstand zueinander angeordnet, so daß beim Zurückklap
pen der Abdeckhauben auch der untere Kettenkanal zu
gänglich ist (DE-OS 26 07 350).
Bei einer anderen bekannten Hobelführung der gattungs
gemäßen Bauart weisen die Abdeckhauben eine etwa ebene
Kopffläche auf, die abbaustoßseitig durch eine aufragen
de Führungsleiste begrenzt wird, welche die Oberführung
für den Hobel bildet (DE-OS 30 12 884, DE-OS 30 42 203).
Die Verbindung der einzelnen Führungsschüsse erfolgt
mittels gewindefreier Bolzen, sogenannter Knebel, die
von der Abbaustoßseite her in entsprechende Bolzenta
schen der Stegleisten eingeführt und mittels angeschraub
ter Sicherungsplatten in den Taschen gesichert werden.
Die Gelenktaschen und deren Gelenkauflager liegen hier
in der Ebene der Knebelverbindungen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine besonders stabile Ho
belführung zu schaffen, die bei Verwendung stärkerer
Hobelketten eine größere Bauhöhe erhalten kann und sich
möglichst auch durch einfache Montage auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Gelenktaschen der Stegleiste oberhalb der Kupplungs
organe in Höhe des oberen Kettenkanals liegen, und daß
die Stegleiste bis mindestens zur Mittelachse des
oberen Kettenkanals nach oben aufragt und an diesem auf
ragenden Leistenteil in Nähe ihrer Enden die Gelenkta
schen aufweist.
Bei dieser Ausgestaltung der Hobelführung ist also die
die Unterführung für den Hobel bildende kräftige Steg
leiste so weit nach oben verlängert, daß die Gelenkta
schen im Niveau oberhalb der die Führungsschüsse mitein
ander winkelbeweglich verbindenden, vorzugsweise von kne
beln der bekannten Art gebildeten Kupplungsorgane liegen.
Dadurch können die Abdeckhauben kleinere Abmessungen er
halten, so daß sich entsprechend kleinere Handhabungsge
wichte für den Anbau, für das Verschwenken und das Heraus
heben der Abdeckhauben aus den Steckgelenken ergeben.
Um die Abdeckhauben zum Abbaustoß hin abzuklappen und
gegebenenfalls auszubauen, wird zwischen der Hobelfüh
rung und dem Abbaustoß nur ein verhältnismäßig kleiner
Frei- bzw. Schwenkraum benötigt, der nicht größer zu
sein braucht als das Maß, um welches die Liegendschie
nen der Hobelführungsschüsse über deren Stegleisten
zum Abbaustoß hin vorspringen. Auch diese Maßnahme trägt
zur Erleichterung der Montage bei. Die Gelenktaschen
können in vorteilhafter Weise in Nähe der Enden der ein
zelnen Führungsschüsse oberhalb der Kupplungsorga
ne angeordnet werden, wobei letztere zweckmäßig in der
Ebene der kräftigen Gleitdistanzstücke liegen, wie dies
an sich bekannt ist. Die Kettenkanäle können für die
Aufnahme einer starken Hobelkette größere Abmessungen
erhalten, ohne daß sich übermäßig große Handhabungsge
wichte für die Abdeckhauben ergeben. Damit kann die ge
samte Hobelführung zugleich eine größere Bauhöhe erhal
ten, was auch im Hinblick auf die einwandfreie Führung
des Hobels vorteilhaft ist. Die über die Länge des Füh
rungsschusses durchgehende kräftige Stegleiste ragt
zweckmäßig bis zur Höhe des Oberflansches des Rin
nenseitenprofils auf. Sie weist zweckmäßig eine wulstar
tig gerundete Kopffläche auf, in der die Gelenktaschen
ausgeformt sind. Dabei wird die Anordnung vorteilhafter
weise so getroffen, daß die über die Stegleisten aufra
genden Schenkel der Abdeckhauben gegenüber der abbau
stoßseitigen Stirnfläche der Stegleisten zurückversetzt
sind. Hierdurch wird nicht nur der Ladevorgang durch den
Hobel begünstigt, sondern zugleich auch das Gewicht der
Abdeckhauben weiter vermindert.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist
an der Stegleiste unterhalb der Gelenktaschen ein lösba
res Sicherungsorgan als Ausschwenkbegrenzung für die Ab
deckhaube angeordnet. Dabei läßt sich die Anordnung in
zweckmäßiger Weise so ausgestalten, daß die Sicherungs
organe die Abdeckhauben gegen Herausheben ihrer Gelenk
fortsätze aus den Gelenktaschen sichern. Um die Abdeck
hauben von der den unteren Kettenkanal einschließenden
Unterführung abnehmen zu können, müssen hierbei zunächst
die Sicherungsorgane gelöst werden. Die Sicherungsorgane
werden vorzugsweise so ausgebildet und angeordnet, daß
sie zugleich die Knebel in der Knebeltasche der Steg
leisten sichern. Im übrigen können die Sicherungsorgane
in bekannter Weise aus Sicherungsplatten bestehen, die
in unterhalb der Gelenktaschen liegenden angepaßten Aus
nehmungen der Stegleisten mittels Befestigungsschrauben
festgelegt werden. Die Knebel erhalten zweckmäßig an
ihrer Köpfen zungenartige Riegelansätze, die von den
Sicherungsplatten übergriffen werden. Ferner empfiehlt
es sich, die klauenförmig gewölbten Gelenkfortsätze
außenseitig mit einer Bogennut zu versehen, in die das
Sicherungsorgan bzw. die Sicherungsplatte mit einem Quer
ansatz einfaßt, der die Ausschwenkbegrenzung der Abdeck
hauben bildet. Am Grund der die Sicherungsorgane auf
nehmenden Ausnehmungen wird vorteilhafterweise eine
seitlich offene Tasche angeordnet, in welche die Be
festigungsschraube mit ihrem Schraubenkopf eingesteckt
werden kann.
Als Gelenkauflager für die Abdeckhauben werden zweckmä
ßig Zapfen vorgesehen, welche so in den Gelenktaschen be
festigt sind, daß sie axial in die Gelenktaschen vor
springen, ohne aber die Gelenktaschen auf voller Breite
zu durchfassen. Die Gelenkfortsätze der Abdeckhauben
werden dabei hakenförmig so ausgebildet, daß sie
in der Schließlage der Abdeckhauben zur Fördererseite
hin offen sind und die Zapfen von der Abbaustoßseite her
hakenförmig umgreifen.
Die Sicherung der Abdeckhauben in der Schließlage er
folgt zweckmäßig mittels Sicherungsschrauben. Dabei
wird die Anordnung vorteilhafterweise so getroffen,
daß die Gleitdistanzstücke hinter den Gelenktaschen
Bolzenkopfausnehmungen für aufrechtstehende Sicherungs
schrauben aufweisen, die Öffnungen an den Enden der
den oberen Kettenkanal übergreifenden Schenkel der Ab
deckhauben durchgreifen. Die Sicherungsschrauben er
halten zweckmäßig einen Zylinderkopf, wobei die Bol
zenkopfausnehmungen entsprechend zylindrisch geformt
sind. Ferner empfiehlt es sich, die Abdeckhauben an
den fördererseitigen Enden ihrer den oberen Kettenkanal
übergreifenden Schenkel mit Riegelnasen zu
versehen, die im Schließzustand hinter eine Riegel
leiste, d. h. in eine Riegelausnehmung fassen und damit die
Abdeckhauben in der Schließlage zuverlässig verriegeln.
Die Oberführung des Hobels wird zweckmäßig durch eine
kräftige Führungsleiste der Abdeckhauben gebildet, die
obere Verlängerungen der die Gelenkfortsätze tragenden
Schenkel der Abdeckhauben bilden und über die zum För
derer hin geneigte Kopffläche der den oberen Kettenka
nal übergreifenden Schenkel der Abdeckhauben aufragen.
Die gesamte Hobelführung kann mit dem zugeordneten
Rinnenschuß des Kettenkratzförderers eine Transport-
und Montageeinheit bilden. Dies läßt sich
dadurch erreichen, daß die die aufklapp
baren und lösbaren Abdeckhauben tragenden Teile der Füh
rungsschüsse mit den einzelnen Rinnenschüssen durch Ver
schweißen fest verbunden werden, wobei zweckmäßig auch
an der Versatzseite der Rinnenschüsse angeordnete Brack
enplatten mit den jeweiligen Rinnenschüssen durch
Schweißen verbunden werden. Die Schweißverbindung der
genannten Teile führt zu einer Vereinfachung der Ho
belführung, da die sonst notwendigen Schraubenverbin
dungen entfallen können. Außerdem wird ein nachträg
liches Anziehen von gelockerten Befestigungsschrauben
im Betrieb vermieden. Der Rinnenschuß mit den ange
schweißten Anbauteilen bildet eine geschlossene Mon
tageeinheit, die sich bei Bedarf auswechseln läßt. Die
Schweißverbindung führt auch zu einer Verminderung des
Reparaturaufwandes; ein Aufarbeiten von Schraubenlö
chern, von Anlageflächen für die Befestigungsschrau
ben u. dgl. entfällt.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel nä
her erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Rinnen
schuß eines Kettenkratzförderers mit
abbaustoßseitig angebauter Hobelfüh
rung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 die Hobelführung nach Fig. 1 in einer
Ansicht vom Abbaustoß her in Richtung
des Pfeiles II der Fig. 1, wobei die
Hobelführung im Stoßbereich zweier be
nachbarter Hobelführungs-Rinnenschüs
se dargestellt ist;
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der
Fig. 2;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt nach Linie IV-IV
der Fig. 2;
Fig. 5 die Hobelführung nach den Fig. 1 bis 4
in ihrem oberen Bereich in einer
Stirnansicht, teilweise aufgebrochen;
Fig. 6 eine Einzelheit in einem Schnitt nach
Linie VI-VI der Fig. 5.
Die in der Zeichnung dargestellte Hobelführung ist, wie
bekannt, abbaustoßseitig an einem Kettenkratzförderer
angebaut, dessen Rinnenstrang in herkömmlicher Weise aus
einzelnen Rinnenschüssen 1 besteht, die von zwei mit ih
ren Flanschen einander zugewandten Seitenprofilen 2 und
3 und einem zwischen diesen etwa mittig eingeschweißten
Förderboden 4 gebildet sind. Mit 5 sind zwei als Rund
gliederketten ausgebildete endlose Kratzerketten bezeich
net, an denen die Kratzer 6 angeschlossen sind.
Die sich im allgemeinen über die gesamte Länge des Rin
nenstranges des Kettenkratzförderers erstreckende Hobel
führung ist ebenfalls schußweise aufgebaut. Sie dient in
bekannter Weise zur Zwangsführung eines schwertlosen Ho
bels, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Die
einzelnen Hobelführungsschüsse 7 bestehen jeweils aus
einer mit ihrem abbaustoßseitigen Ende gegen das Liegen
de abgestützten, zum Abbaustoß hin leicht geneigten Lie
gendschiene 8, die den einen Schenkel einer Winkelschie
ne bildet, deren aufragender Schenkel 9 an dem abbaustoß
seitigen Seitenprofil 2 des zugeordneten Rinnenschusses 1
befestigt ist, ferner aus Gleitdistanzstücken 10, einer
Stegleiste 11 und einer Abdeckhaube 12, Die Liegendschie
ne 8 bzw. die sie bildende Winkelschiene, die Stegleiste
11 und die Abdeckhaube 12 erstrecken sich im wesentlichen
über die gesamte Rinnenschußlänge. Die Liegendschienen 8
der einzelnen Hobelführungsschüsse 7 bilden somit eine
durchgehende Gleitbahn, auf welcher der Hobel läuft. Je
dem Hobelführungsschuß 7 sind zwei Gleitdistanzstücke 10
zugeordnet, deren Länge erheblich kleiner ist als die
halbe Rinnenschußlänge. Die beiden Gleitdistanzstücke
10 sind demgemäß bei jedem Hobelführungsschuß 7 in ei
nem Abstand zueinander angeordnet, wie dies z. B. aus der
DE-OS 30 12 884 bekannt ist.
Die Gleitdistanzstücke 10 sind mit dem aufragenden
Schenkel 9 der Winkelschiene einstückig oder durch Ver
schweißen oder Verschrauben etwa in Höhe des Förderbo
dens 4 verbunden. Mit den beiden Gleitdistanzstücken 10
ist die Stegleiste 11 etwa parallel zum Schenkel 9 der
Winkelschiene einstückig oder durch Verschrauben, Ver
schweißen od. dgl. fest verbunden. Zwischen dem Schenkel
9 der Winkelschiene und der Stegleiste 11 befinden sich
Kettenkanäle 13 und 14 für die (nicht dargestellte) end
lose Hobelkette, mit der der Hobel längs am Abbaustoß
entlangbewegt wird. Der obere Kettenkanal 13, in wel
chem sich das Rücklauftrum der Hobelkette führt, ist
durch die Abdeckhaube 12 nach oben abgedeckt.
Die Stegleiste 11 ragt gegenüber den Gleitdistanzstücken
10 nach unten in Richtung auf die Liegendschiene 8, wo
bei zwischen ihrem unteren Ende 15 und der Liegendschie
ne, wie bekannt, eine Spaltöffnung vorgesehen ist, durch
die der Hobelkörper mit Führungsarmen od. dgl. hindurch
faßt, an denen das Zugtrum der Hobelkette in dem unte
ren Kettenkanal 14 angeschlossen ist. Die Stegleiste 11
erstreckt sich nach oben über die beiden Gleitdistanzstücke
10 bis etwa in Höhe des Oberflansches 16 des abbau
stoßseitigen Seitenprofils 2 des Rinnenschusses 10 Die
obere Kopffläche 17 der Stegleiste ist wulstartig ge
rundet. Die Stegleiste ragt mindestens etwa bis zur Mit
telachse bzw. zur halben Höhe des oberen Kettenkanals 13
auf.
Ihre abbaustoßseitige, nahezu vertikalstehende Stirn
fläche 18 erstreckt sich somit von ihrem unteren Ende 15
bis zu der wulstartigen Kopffläche 17 im Bereich des
oberen Kettenkanals 13.
Die Abdeckhaube 12, die sich ebenfalls im wesentlichen
über die gesamte Länge des Führungsschusses 7 er
streckt, ist angenähert L-förmig profiliert.
Sie weist einen vertikal aufragenden Schenkel 19
auf, der eine Führungsleiste bildet, welche die Ober
führung für den Hobel darstellt. Der den oberen Ket
tenkanal 13 überdeckende Schenkel 20 ist an der Unter
seite entsprechend der etwa kreisförmigen Kontur des
oberen Kettenkanals 13 lagerschalenartig ausgeformt.
Die obere Kopffläche 21 dieses Schenkels liegt oberhalb
des Rinnenschusses 1 und ist zu dessen Ober- und För
dertrum hin geneigt.
Insbesondere die Fig. 1, 4 und 5 zeigen, daß der die
Oberführung für den Hobel bildende Schenkel 19 der Ab
deckhaube 12 gegenüber der abbaustoßseitigen Stirnflä
che 18 der Stegleiste 11 zum Rinnenschuß 1 hin zurück
versetzt ist, so daß die Stirnfläche 18 etwa in Höhe des
Oberflansches 16 des Seitenprofils 2 über die gerundete
Kopffläche 17 in die von dem Schenkel 19 gebildete Füh
rungsleiste übergeht.
An der Stegleiste 11 eines jeden Führungsschusses 7 ist
in Nähe ihrer beiden Enden und etwa in Höhe des oberen
Kettenkanals 13 jeweils eine Gelenktasche 22 ausgeformt,
die zu beiden Seiten und zu der gerundeten Kopffläche 17
hin offen ist und in der ein Gelenkzapfen 23 befestigt
ist, der sich nur über eine Teillänge der Gelenktasche
erstreckt, wie dies in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist.
Die Abdeckhaube 12 weist in unterer Verlängerung ihres
Schenkels 19 und in Nähe ihrer beiden Enden jeweils ei
nen Gelenkfortsatz 24 auf, der der Form der Gelenkta
sche 22 angepaßt ist und den Gelenkzapfen 23 von der
Abbaustoßseite her haken- bzw. klauenartig umgreift.
Die Gelenkzapfen 23 und die Gelenkfortsätze 24 bilden
Steckgelenke. Die Abdeckhauben 12 sind von der darge
stellten Schließlage in Pfeilrichtung 25 um die Ge
lenkzapfen zum Abbaustoß hin wegklappbar, wodurch der
obere Kettenkanal 13 zugänglich wird. Da die beiden
Gleitdistanzstücke 10 eines jeden Führungsschusses 7
im axialen Abstand zueinander angeordnet sind, wird zu
gleich durch den Zwischenraum zwischen den Gleitdistanz
stücken 10 auch der untere Kettenkanal 14 von oben her
zugänglich. Die Gelenkfortsätze 24 sind an ihrer Rücken
fläche entsprechend der Kopffläche 17 der Stegleiste 11
gerundet. Die Gelenktaschen 22 liegen in Höhe des obe
ren Kettenkanals.
Die Verbindung der benachbarten Führungsschüsse erfolgt
in an sich bekannter Weise mittels Kupplungsorganen 26
in Gestalt von Knebeln, die an
ihren beiden Enden jeweils einen verbreiterten Kopf 27
und an jedem Kopf einen zurückversetzten axialen, zungen
artigen Ansatz 28 aufweisen. Die Stegleisten 11 der
Führungsschüsse 7 weisen an ihren einander zugewandten
Enden zur Abbaustoßseite hin offene, der Form der Knebel
angepaßte Ausnehmungen auf, die Knebeltaschen 29 für
die Aufnahme der Knebel bilden. Die Knebeltaschen 29
liegen unterhalb der Gelenktaschen 22 etwa in Höhe des
Förderbodens 4 der Rinnenschüsse 1, also etwa auf halber
Höhe der Rinnenschüsse. Die Knebeltaschen 29 befinden
sich vor den beiden Gleitdistanzstücken 10 des Führungs
schusses 7. Die Fig. 2 und 3 zeigen die in die Kne
beltaschen 29 eingelegten Kupplungsorgane 26 zwischen zwei benach
barten Führungsschüssen 7. Mit Hilfe dieser Knebelver
bindung werden die Führungsschüsse 7 zugfest, jedoch all
seitig geringfügig gegeneinander abwinkelbar verbunden.
Die Knebelverbindungen können die abbaustoßseitigen
Rinnenschußverbindungen ersetzen. Die Kupplungsorgane 26 werden
in der Knebeltasche 29 durch Sicherungsorgane 30 in Ge
stalt von Sicherungsplatten gegen Herausfallen aus
der Knebeltasche gesichert. Die Sicherungsorgane 30
liegen in Ausnehmungen 31, welche axiale Verlängerungen
der Knebeltaschen 29 bilden und sich unterhalb der Ge
lenkfortsätze 24 der Abdeckhauben 12 befinden. Die
Sicherungsorgane 30 übergreifen die zungenartigen Ansätze
28 der Kupplungsorgane 26 und werden mittels einer Befestigungs
schraube 32 in den ihnen angepaßten Ausnehmungen festge
legt. Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, ist am Grund der
die Sicherungsorgane 30 aufnehmenden Ausnehmung 31
eine seitlich offene Tasche 33 ausgeformt, in die die
Befestigungsschraube 32 mit ihrem Schraubenkopf 34 von
der Seite her einführbar ist, wodurch die Schraube 32
in der Tasche ihre Abstützung findet. Von der Abbaustoß
seite her wird eine Mutter 35 auf die Befestigungsschraube
32 aufgeschraubt und festgezogen. Die Mutter 35 liegt
in einer Aussenkung des Sicherungsorgans 30.
Die Sicherungsorgane 30 weisen an ihren der Schrauben
befestigung gegenüberliegenden Enden einander gegenüber
liegende Queransätze 36 in symmetrischer Anordnung auf,
von denen der eine in eine Querausnehmung 37 der Steg
leiste 11 und der andere in eine Bogennut 38 des be
treffenden Gelenkfortsatzes 24 einfaßt. Die Anordnung
ist so getroffen, daß durch den Eingriff der Queransätze 36
in die Bogennuten 38 die Abdeckhauben 12 bei der Öffnungs
bewegung eine Anschlagbegrenzung erfahren. Beim Abklap
pen der Abdeckhaube 12 in Pfeilrichtung 25 (Fig. 1) ge
langt die die Bogennut 38 an der Oberseite begrenzende
Anschlagfläche 39 in Anschlag gegen den betreffenden Quer
ansatz 36, wodurch die weitere Ausschwenkbewegung der
Abdeckhaube 12 begrenzt wird. In dieser Schwenklage
sichern die Sicherungsorgane 30 die Abdeckhaube 12
gegen Herausheben ihrer Gelenkfortsätze 24 aus den
Gelenktaschen 22. Um die Abdeckhauben 12 auszubauen,
werden die Sicherungsorgane 30 durch Lösen ihrer Be
festigungsschrauben 32 entfernt, worauf sich die Ge
lenkfortsätze 24 zum Abbaustoß hin aus den Gelenkta
schen 22 herausführen lassen.
Die Gleitdistanzstücke 10 weisen hinter den Gelenkta
schen 22, d. h. an der Anschlagseite am Seitenprofil 2
des Rinnenschusses 1, Bolzenkopfausnehmungen 40 auf
(Fig. 5 und 6), in die von dem oberen Kettenkanal
13 her bei aufgeklappter Abdeckhaube 12 eine Sicherungs
schraube 41 eingeführt werden kann, die einen
Zylinderkopf 42 aufweist. Die etwa vertikalstehen
den Sicherungsschrauben 41 durchfassen Öffnungen 43
am fördererseitigen Ende des Schenkels 20 der Abdeck
hauben 12. Die Öffnungen 43 sind zur Seite hin offen,
so daß beim Zurückklappen der Abdeckhaube 12 in die
Schließlage die Schrauben 41 sich in die Öffnungen 43
legen. Mit Hilfe einer aufgeschraubten Mutter 44, die
versenkt in einer Einziehung der Kopffläche des Schen
kels 20 liegt, wird die Abdeckhaube in der Schließlage
gesichert. Die Sicherungsschrauben 41 werden in den
Bolzenkopfausnehmungen 40 gegen Drehung gehalten, wobei
ein gewisses Bewegungsspiel zum Einfädeln der Schrau
be 41 in die Öffnungen 43 beim Schließen der Abdeckhau
ben 12 gegeben ist. Die Bolzenkopfausnehmungen 40 sind
der Form der Zylinderköpfe 42 entsprechend
zylindrisch ausgeformt.
Um die Abdeckhauben 12 in Pfeilrichtung 25 abzuklappen,
brauchen lediglich die Muttern 44 gelöst zu werden. Die
Abdeckhauben 12 können dann um die Zapfen 23 bis zum An
schlag an den Queransätzen 36 zurückgeklappt werden.
Bei dieser Klappbewegung brauchen die Abdeckhauben 12
nicht über den Raum hinausgeschwenkt zu werden, der
durch die von den Liegendschienen 8 gebildete Baubrei
te der Hobelführungsschüsse 7 bestimmt ist.
Die einzelnen Rinnenschüsse 1 des Kettenkratzförderers
können zusammen mit den angebauten Hobelführungsschüs
sen 7 eine Bau- und Montageeinheit bilden. Diese Mon
tageeinheiten lassen sich im fertig montierten Zustand
in den Streb bringen oder auch je nach Bedarf einzeln
aus dem Verband ausbauen und ersetzen. Vorzugsweise um
faßt jede Bau- und Montageeinheit außerdem eine an dem
versatzseitigen Seitenprofil 3 des Rinnenschusses 1
fest angebrachte Brackenplatte 45, die über den Streb
förderer aufragt und die mit Anschlußorganen für den
Anschluß von Anbauteilen sowie mit Kupplungsorganen 46
für die versatzseitige Rinnenschußverbindung versehen
ist. Die Kupplung kann hier mit Hilfe von Ösen 47 oder
vorzugsweise ebenfalls mit Hilfe von Knebelbolzen erfol
gen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltungsform sind die
die Hobelführungsschüsse bildenden Teile, mit Ausnahme
der Abdeckhaube 12, durch Schweißen fest an dem abbau
stoßseitigen Seitenprofil des Rinnenschusses 1 angeschlos
sen. Dabei können die die Liegendschiene 8 bildenden
Winkelbleche am Seitenprofil 2 angeschweißt werden. Die
Gleitdistanzstücke 10 werden an den aufragenden Schen
keln 9 der Winkelbleche angeschweißt oder sind mit die
sen einstückig verbunden. Die Stegleiste 11 kann ebenfalls
an den Gleitdistanzstücken 10 angeschweißt werden oder
mit diesen einstückig verbunden sein. Auch die versatz
seitige Brackenplatte 45 kann an dem betreffenden Seiten
profil des Rinnenschusses 1 angeschweißt werden. Die
Schweißverbindung macht die Verwendung von Befestigungs
schrauben und deren Anschlußteilen überflüssig. Die Ge
fahr eines Lockerns der Befestigungsschrauben im Be
triebseinsatz ist nicht gegeben. Es versteht sich aber,
daß die erfindungsgemäße Hobelführung auch in herkömmli
cher Weise mit Hilfe von Schraubenverbindungen an den
Rinnenschüssen des Kettenkratzförderers angebaut werden
kann. Die Teilungsebene zwischen der Abdeckhaube 12
und den oberen Enden der Stegleiste 11 und des aufragen
den Schenkels 9 der Winkelschiene liegt in Höhe der Ober
seite des Oberflansches 16 des Seitenprofils 2 des Rin
nenschusses 1 und oberhalb der Mittelachse des oberen
Kettenkanals 13. Wie in Fig. 4 angedeutet ist, können
die Abdeckhauben 12 Riegelnasen 48 aufweisen, die in
der Schließlage in Riegelausnehmungen 49 am oberen Ende
des aufragenden Schenkels 9 der Winkelschiene einfassen
und damit eine formschlüssige Verriegelung der Abdeck
haube bewirken.
Claims (18)
1. An der Abbaustoßseite eines Förderers angeordnete
Hobelführung für einen kettengezogenen Hobel, bei
der die einzelnen Führungsschüsse von Liegendschie
nen, von im Abstand voneinander zwischen einem un
teren Kettenkanal und einem oberen Kettenkanal für
die endlose Hobelkette angeordneten Gleitdistanz
stücken, mit den Gleitdistanzstücken verbundenen,
eine Unterführung für den Hobel bildenden und zur
Liegendschiene gerichteten Stegleisten und von den
oberen Kettenkanal abdeckenden, eine Oberführung
für den Hobel bildenden, L-förmigen Abdeckhau
ben gebildet sind, die mittels Steckgelenken gegen
den Abbaustoß abklappbar und abnehmbar an den Steg
leisten gelagert sind, wobei die Steckgelenke von
unteren Gelenkfortsätzen der Abdeckhauben gebildet
sind, die in Gelenktaschen der Stegleisten einfas
sen und sich in diesen auf einem Gelenkauflager ab
stützen, und wobei ferner die Führungsschüsse end
seitig mittels Kupplungsorganen kuppelbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenktaschen (22) der
Stegleiste (11) oberhalb der Kupplungsorgane (26)
in Höhe des oberen Kettenkanals (13) liegen, und
daß die Stegleiste (11) bis mindestens zur Mit
telachse des oberen Kettenkanals (13) nach oben auf
ragt und an diesen aufragenden Leistenteilen in Nä
he ihrer Enden die Gelenktaschen (22) aufweist.
2. Hobelführung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Stegleiste (11)
mit einer wulstartig gerundeten Kopffläche (17) ver
sehen ist.
3. Hobelführung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß
der über die Stegleiste (11) aufragende Schenkel
(19) der Abdeckhaube (12) gegenüber der abbau
stoßseitigen Stirnfläche (18) der Stegleiste zu
rückversetzt ist.
4. Hobelführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stegleiste (11) bis zur Höhe des Oberflan
sches (16) des Rinnenseitenprofiles (2) aufragt.
5. Hobelführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der Stegleiste (11) unterhalb der Gelenktaschen
(22) ein lösbares Sicherungsorgan (30) als Aus
schwenkbegrenzung für die Abdeckhaube (12) angeord
net ist.
6. Hobelführung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherungs
organe (30) die Abdeckhaube (12) gegen Herausheben
ihrer Gelenkfortsätze (24) aus den Gelenktaschen
(22) sichern.
7. Hobelführung nach Anspruch 5 oder 6, da
durch gekennzeichnet, daß
die Sicherungsorgane (30) das als Knebel ausgeführte
Kupplungsorgan (26) in einer
Knebeltasche (29) der Stegleiste (11) sichern.
8. Hobelführung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sicherungsorgane (30) aus Sicherungsplatten
bestehen, die in einer ihnen angepaßten, unterhalb
der Gelenktasche (22) liegenden Ausnehmung (31)
der Stegleiste (11) mittels einer Befestigungs
schraube (32) gehalten ist.
9. Hobelführung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherungsorgane
(30) einen am Kopf (27) des als Knebel ausgeführten Kupplungsorgans (26)
angeordneten zungenartigen Riegelansatz (28)
übergreifen.
10. Hobelführung nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die klauenförmig gewölbten Gelenkfortsätze
(24) außenseitig eine Bogennut (38) aufweisen, in
die das Sicherungsorgan (30)
mit einem Queransatz (36) zur Ausschwenkbe
grenzung einfaßt.
11. Hobelführung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Grund der das Sicherungsorgan (30) aufnehmen
den Ausnehmung (31) eine seitlich offene Tasche (33)
für die Aufnahme des Kopfes (34) der Befestigungs
schraube (32) angeordnet ist.
12. Hobelführung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stegleiste (11) mit axial in die Gelenktaschen
(22) vorspringenden Zapfen (23) versehen ist, wel
che die Gelenkauflager für die Gelenkfortsätze (24)
der Abdeckhaube (12) bilden.
13. Hobelführung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die mit
den Gleitdistanzstücken (10) ver
bundenen aufragenden Schenkel (9) einer Winkel
schiene hinter den Gelenktaschen (22) Bolzenkopf
ausnehmungen (40) für aufrechtstehende Sicherungs
schrauben (41) aufweisen, die Öffnungen (43) an
den Enden der den oberen Kettenkanal (13) übergrei
fenden Schenkel (20) der Abdeckhauben (12) durch
greifen.
14. Hobelführung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherungs
schrauben (41) einen Zylinderkopf (42) aufweisen
und die Bolzenkopfausnehmungen (40) entsprechend
zylindrisch geformt sind.
15. Hobelführung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
die die Gelenkfortsätze (24) tragenden Schenkel
(19) der Abdeckhauben über die zum Förderer hin
geneigte Kopffläche (21) der den oberen Kettenka
nal (13) übergreifenden Schenkel (20) aufragen.
16. Hobelführung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckhauben (12) an den auf der Förderersei
te liegenden Haubenteilen mit Riegelnasen (48)
versehen sind, die im Schließzustand in eine Rie
gelausnehmung (49) einfassen.
17. Hobelführung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
die die aufklappbaren Abdeckhauben (12) tragenden Teile der
Führungsschüsse (7) mit den einzelnen Rinnenschüssen (1)
durch Schweißen fest verbunden sind und mit diesen
eine Montageeinheit bilden.
18. Hobelführung nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß auch an der
Versatzseite der Rinnenschüsse (1) angeordnete
Brackenplatten (45) mit den jeweiligen Rinnenschüs
sen (1) durch Schweißen verbunden sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833330955 DE3330955A1 (de) | 1983-08-27 | 1983-08-27 | Hobelfuehrung |
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| GB08421515A GB2145758B (en) | 1983-08-27 | 1984-08-24 | Improvements in mineral mining machine guides |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833330955 DE3330955A1 (de) | 1983-08-27 | 1983-08-27 | Hobelfuehrung |
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|---|---|
| DE3330955A1 DE3330955A1 (de) | 1985-03-14 |
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