AT204556B - Verfahren zur Herstellung von neuen, substituierten Piperidinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen, substituierten Piperidinderivaten

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AT204556B
AT204556B AT734858A AT734858A AT204556B AT 204556 B AT204556 B AT 204556B AT 734858 A AT734858 A AT 734858A AT 734858 A AT734858 A AT 734858A AT 204556 B AT204556 B AT 204556B
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May & Baker Ltd
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen, substituierten Piperidinderivaten 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Piperidinderivaten der allgemeinen Formel   I :   
 EMI1.1 
 worin   R.   einen niedermolekularen Alkylrest oder einen Aralkylrest,   R2, R'2'R6   un R'6 jeweils einen niedermolekularen Alkylrest,   Rg   und   Rg   jeweils Wasserstoff oder einen niedermolekularen Alkylrest und R4 Wasserstoff, einen niedermolekularen Alkylrest oder einen Aralkylrest bedeuten, sowie von deren Additionssalzen mit Säuren und quaternären Verbindungen. Unter niedermolekularem Alkylrest" soll ein Alkylrest mit nicht mehr als vier Kohlenstoffatomen verstanden werden. 



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen besitzen eine beträchtliche ganglienblockende Wirksamkeit und weisen daher Eigenschaften auf, die ihnen beträchtliches Interesse bei der Behandlung von Hypertension verleihen. 



   Die bevorzugten der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind diejenigen, in deren allgemeiner Formel Ri einen Methylrest,   R2, R'2'   
 EMI1.2 
 tension die am stärksten wirkenden Substanzen. 



   Die neuen Verbindungen können aus der Verbindung der allgemeinen Formel II : 
 EMI1.3 
 in der die verschiedenen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, nach an sich für die Durchführung der Hydrierung einer äthylenischen Doppelbindung bekannten Methoden, beispielsweise mittels Wasserstoffs in Gegenwart eines metallischen Katalysators, z. B. RaneyNickel, oder einem Edelmetall, oder einem Katalysator auf der Basis eines Edelmetallsalzes hergestellt werden. 



   Unter an sich bekannten Methoden" sind alle bis jetzt verwendeten oder in der Literatur beschriebenen Methoden gemeint. 



   Bei ihrer therapeutischen Verwendung werden die Basen der Formel I in Form von Additionssalzen mit Säuren oder quaternären Verbindungen angewendet, wobei die Anionen oder Reste dieser Salze für den tierischen Organismus in therapeutischen Dosen der verwendeten Salze verhältnismässig unschädlich sind, so dass die physiologischen Eigenschaften der Base nicht durch Sekundärwirkungen des Anions beeinträchtigt werden. 



  Als Beispiele solcher Salze seien die Hydro- 
 EMI1.4 
 genannt. Die bevorzugten Salze sind das saure Tartrat und das Hydrochlorid. Die Additionssalze mit Säuren und die quaternären Verbindungen können nach an sich bekannten Methoden hergestellt werden. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken. 



   Beispiel 1 : Man reduziert   7,   6   g 1, 2, 2, 6, 6-   Pentamethyl-1, 2, 3, 6-tetrahydropyridin in Äthanol mittels Wasserstoffs in Gegenwart von RaneyNickel bei 97   C unter einem Druck von 5   kgfcm2   
 EMI1.5 
 engt im Vakuum ein und destilliert. Auf diese Weise erhält man   1, 2, 2, 6, 6-Pentamethylpiperidin   in Form eines farblosen Öls. 



   Beispiel 2 : Man reduziert 4, 7 g 4-Äthyl-   1, 2, 2, 6, 6-pentamethy 1-1, 2, 3, 6-tetrahydropyridin in    100 cm3 Methanol mit Wasserstoff in Gegenwart von Raney-Nickel unter einem Druck von 33   kg/cm     bei 124  C   3 Stunden und erhält so 1, 9 g   4-Äthyl-1, 2, 2, 6, 6-pentamethylpiperidin   vom   Kps = 79-800 C.   



   Das als Ausgangspunkt verwendete 4-Äthyl-   1, 2, 2, 6, 6-pentamethyl-1, 2, 3, 6-tetrahydropyridin    wird wie folgt hergestellt : Man löst 18 g   4-Äthyl-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

   2, 2, 6, 6-tetramethylpiperidinol- (4)   (Clarke und Francis, Berichte 45, Seite 2060) in 90 cm3 wässerigem Formaldehyd mit einem Gehalt von 400 g/l und erhitzt die Lösung 20 Stunden auf 95-100  C. Nach Abkühlen macht man die Lösung mit konzentrierter Salzsäure (16, 7 cm3) stark sauer und engt sie im Vakuum auf dem Dampfbad ein. Den Rückstand löst man in Wasser, macht stark alkalisch und extrahiert die ausgefallene Base mit Äther. Die Ätherextrakte werden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum unter Bildung von 17, 6 g einer weissen Festsubstanz vom F.   =66, 5-70    C eingeengt.

   Durch Umkristallisieren dieser weissen Festsubstanz aus Petroläther (Siedebereich 40 bis   600 C)   erhält man 13, 5 g   4-Äthyl-l, 2, 2, 6, 6-penta-   
 EMI2.1 
 (4)nol- (4) werden in 150 cm3 Schwefelsäure mit einem Gehalt von 500 g/l gelöst. Man erhitzt die Lösung 4 Stunden zum Rückfluss und macht sie, nach Abkühlen, mit Natronlauge mit einem Gehalt von 100   g/l   alkalisch. Die ausgefallene Base wird mit Äther extrahiert. Nach Trocknen des Ätherextraktes über Natriumsulfat, Filtrieren und Einengen im Vakuum erhält man 8 g eines braunen Öls. Dieses Öl liefert nach Destillation 3, 4 g   4-Äthyl-l, 2, 2, 6, 6-pentamethyl-l, 2, 3, 6-tetra-   hydropyridin vom Kp7   =76-80  C.   



   Beispiel 3 : Man reduziert wie in Beispiel 2 beschrieben   3,   3   1,2,2,4,6,6-Hexamethyl-1,2,3,6-   tetrahydropyridin und erhält so   1,   4   g 1, 2, 2, 4, 6, 6-   Hexamethylpiperidin in Form eines ungefärbten Öls vom   Kp7=61-62  C.   
 EMI2.2 
 



    2, 2, 4, 6, 6-PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen, substituierten Piperidinderivaten der allgemeinen Formel I : 
 EMI2.3 
 in der Ri einen niedermolekularen Alkylrest oder   einen Aralkylrest, R2, R'2'R6 und R'6 jeweils einen niedermolekularen Alkylrest, Ra und R3    jeweils Wasserstoff oder einen niedermolekularen Alkylrest und R4 Wasserstoff, einen niedermolekularen Alkylrest oder einen Aralkylrest bedeuten, sowie von deren Salzen und quaternären Derivaten, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Verbindung der allgemeinen Formel II : 
 EMI2.4 
 in der die verschiedenen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, die äthylenische Doppelbindung hydriert und das Reaktionsprodukt gegebenenfalls in seine Salze oder quaternären Derivate übergeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrierung mittels Wasserstoffs in Gegenwart eines Katalysators, wie Raney-Nickel, durchgeführt wird.
AT734858A 1957-03-22 1958-03-22 Verfahren zur Herstellung von neuen, substituierten Piperidinderivaten AT204556B (de)

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