AT209901B - Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen

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AT209901B
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piperidino
phenyl
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piperidine
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Thomae Gmbh Dr K
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-2-[piperidyl-(1')]- -2-alkyl- 2-alkyl- bzw. -alkenyläthanen der allgemeinen Formel   I :   
 EMI1.1 
 worin R Wasserstoff, eine Alkyl-oder Alkoxygruppe und Z einen gerad- oder verzweigtkettigen Alkyloder Alkenylrest mit mehr als zwei, vorzugsweise drei oder vier Kohlenstoffaromen bedeuten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Benzylalkylketone der allgemeinen Formel n : 
 EMI1.2 
 worin R und Z die oben angegebene Bedeutung zukommt, in an sich bekannter Weise mit Piperidin reduktiv aminiert oder die genannten Ketone mit Piperidin und Ameisensäure bzw. Formiaten   upset=.   



   Die reduktive Aminierung kann durch Einwirken von naszierendem Wasserstoff   vorgeaossnoea   werden, bevorzugt wird sie jedoch katalytisch durchgeführt. Vorteilhaft arbeitet man hier bei Temperatmen von 100 bis   1500 C   und bei Drucken von 100 bis 200 atm. Die Umsetzung der   BenzylalkyBtane sdt   
 EMI1.3 
 Temperaturen von über 200 C durchgeführt. 



   Thomson und Stevens (Journ. Chem. Soc., London 1931, S. 2608) haben die Herstellung ven 1-Phenyl-2-piperidino-propan und-butan nach einem andern Verfahren beschrieben; die Herstelleng der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen war bisher jedoch nicht bekannt. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wirhung, die diejesige detchlorid und   l-Phenyl-2-piperidino-penten- (3)-hydrochlorid   nach subcutaner Verabreichung dreimal stärker wirken als   1-Phenyl-2-piperidino-propan-hydrochlorid   und 1-Phenyl-2-piperidino-butan-hydrochlorid.

   Ferner wurde festgestellt, dass die Toxizität des 1-Phenyl-2-piperidino-pentan-hydrochlorids erheblich geringer ist als die des   1-Phenyl-2-piperidino-propan-hydrochlorids.   So beträgt die LD50 des 1-Phenyl-2-piperidino-pentan-hydrochlorids (an der Maus, per os) 330   mg/kg,   während die LD50 des 1-Phenyl-2-piperidino-propan-hydrochlorids zu 55 mg/kg bestimmt wurde. 



   Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken. 
 EMI2.1 
 
Zu 34 g Piperidin tropft man in einem Kolben mit absteigendemKühler 18, 4 g wasserfreie Ameisensäure und erwärmt langsam so lange im Ölbad auf etwa 1700    ,,'bis   kein Destillat mehr übergeht. Man lässt nun   abkühlen,   gibt dann 16, 2 g Benzylpropylketon, 2 g Magnesiumchlorid-hexahydrat und 4,6 g wasserfreie Ameisensäure zu und erhitzt 11/2 Stunden auf   240    C. Nach dem Abkühlen auf etwa 1000C gibt man nochmals 4, 6 g Ameisensäure zu und erhitzt wiederum 1 1/2 Stunden lang auf   2400 C.   



  Dieselbe Operation wird noch zweimal wiederholt. Man lässt dann das Reaktionsgemisch abkühlen, fügt verdünnte Salzsäure bis zur sauren Reaktion zu, schüttelt mit Äther aus, trennt die Ätherlösung ab und verwirft sie. Durch Zugabe von verdünnter Natronlauge zur sauren wässerigen Lösung wird das Amin abgeschieden, das man in Äther aufnimmt und nach dem Abdampfen des Lösungsmittels destilliert. Man 
 EMI2.2 
 
Unter Verwendung von 17,6 g p-Methylbenzyl-propylketon erhält man in derselben Weise wie zuvor beschrieben, 8 g l- (p-Methylphenyl)-2-piperidino-pentan vom   KpO, 5=116 - 117oC. Das   Hydrochlorid der Verbindung schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Aceton bei 1830 C. 



   Beispiel   3 : 1-Phenyl-2-piperidino-hexan.   



   Man arbeitet wie im Beispiel 1 beschrieben, setzt dabei 17, 6 g Benzylbutylketon ein, fügt nach beendetem Erhitzen jedoch 25 cm3 konzentrierte Salzsäure zu und erwärmt dann noch 30 Minuten unter Rückfluss. Die weitere Aufarbeitung erfolgt wieder wie oben beschrieben. Hiebei werden 15 g Amin vom    kapo, 4 = 1130   C erhalten, welche ein Hydrochlorid liefern, das, aus Aceton umkristallisiert, bei 156 - 1570C schmilzt. 



   Beispiel 4 : 1-Phenyl-2-piperidino-pentan. 



   In einem Schüttelautoklaven löst man 16,2 g Benzylpropylketon und 15, 0 g Piperidin in 100 cm3 wasserfreiem Äthanol, fügt 0, 15 g Platinoxydkatalysator zu und leitet bei einer Temperatur von 1250 C so lange Wasserstoff mit einem Druck von 100 atm ein, bis keine Aufnahme mehr erfolgt. Man filtriert dann vom Katalysator ab, verdampft den Alkohol, nimmt den Rückstand in verdünnter Salzsäure auf undschüttelt ihn mit Äther aus. Die Ätherlösung wird verworfen. Aus der wässerigen sauren Lösung wird das Amin durch Zugabe von   lomiger   Natronlauge abgeschieden, in Äther aufgenommen und nach dem Ver- 
 EMI2.3 
 
Man arbeitet wie im vorstehenden Beispiel beschrieben, jedoch unter Verwendung von 17, 6 g Benzylbutylketon. Der angewendete Druck beträgt 200 atm, die Arbeitstemperatur 1500 C. Man erhält so 5, 0 g Amin. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. EMI2.5 EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> :oder Alkenylrest mit mehr als zwei, vorzugsweise drei oder vier Kohlenstoffatomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Benzylalkylketone der allgemeinen Formel II : EMI3.1 worin R und Z die oben angegebene Bedeutung zukommt, mit Piperidin reduktiv aminiert oder die genannten Ketone mit Piperidin und Ameisensäure bzw. Formiaten umsetzt.
AT482958A 1957-07-23 1958-07-08 Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen AT209901B (de)

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