AT225174B - Verfahren zur Herstellung von neuen sekundären Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen sekundären Aminen

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AT225174B
AT225174B AT87361A AT87361A AT225174B AT 225174 B AT225174 B AT 225174B AT 87361 A AT87361 A AT 87361A AT 87361 A AT87361 A AT 87361A AT 225174 B AT225174 B AT 225174B
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carbon atoms
amines
hydrogen
alkyl group
hydroxyl
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AT87361A
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Rudolf Dr Hiltmann
Hartmund Dr Wollweber
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Bayer Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen sekundären Aminen 
Gegenstand eines nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlages (österr. Patent Nr. 217443) ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen sekundären Aminen der allgemenen Formel 
 EMI1.1 
 worin R Wasserstoff oder eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet und   R'für   einen Alkylrest mit l-3 Kohlenstoffatomen und   R" für   einen gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, der durch Hydroxylgruppen substituiert sein kann, stehen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man entweder a) reaktionsfähige Halogenwasserstoffsäure-,   Alkyl- oder Arylsulfonsäureester   von Alkoholen der Formel   R'-CH (OH) R",    
 EMI1.2 
 b) an   Schiff'schen   Basen der Formel 
R-CH2-C (CH3)

  2-N=CH-R'bzw.R-CH2-C(CH2)2-N=CH-R", worin R, R'und R"die obige Bedeutung besitzen, Grignardverbindungen addiert und die Produkte anschliessend zu den sekundären Aminen hydrolysiert, oder dass man c)   1, 1-Dialkyl-N-alkyl-alkylenimine   der Formel 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
   in der Ri Wasserstoff oder eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, R2 Wasserstoff, R3 einen Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und R4 einen gesättigten oder ungesättigten Alkylrest   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mit 1-3 Kohlenstoffatomen bedeuten, die sich ebenfalls durch blutdruckbeeinflussende Wirkung auszeichnen, dadurch erhalten kann, dass man Aminoalkohole der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 in der Ri'Wasserstoff oder eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen,

   die durch eine Hydroxylgruppe substituiert sein können, R2'Wasserstoff oder Hydroxyl,   R3'einen   Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, der durch Hydroxyl substituiert sein kann und Reinen gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, der durch eine Hydroxylgruppe substituiert sein kann, wobei jedoch mindestens eine Hydroxylgruppe im Molekül vorhanden sein muss, in Halogenwasserstoffsäureester überführt und diese entweder zu den entsprechenden Aminen reduziert, beispielsweise katalytisch oder mit Zink/Eisessig, oder durch Behandlung mit starkem Alkali in ungesättigte Amine überführt und diese anschliessend gegebenenfalls zu den gesättigten Aminen reduziert. 



   Die so erhaltenen Amine kann man in an sich bekannter Weise durch Umsetzung mit anorganischen oder organischen, pharmakologisch indifferenten Säuren in die entsprechenden Salze überführen. 



     Beispiel l :   35 g   N-Isopropyldiacetona1kamin   werden in 120 ml Bromwasserstoff (1, 7) bei 0  C eingetragen und 4 h auf 100   C erhitzt. Nach dem Eindampfen des Reaktionsproduktes bleibt ein bräunliches, von Kristallen durchsetztes Öl zurück, das das rohe   N-Isopropyl-2-methyl-4-brompentylamin- (3)-   hydrobromid vorstellt. Dieses Hydrobromid wird in 400 ml Eisessig aufgenommen und im Verlauf von 4 bis 5 h mit 60 g Zinkpulver reduziert. Man dampft anschliessend im Vakuum ein, macht mit Natronlauge alkalisch, extrahiert die Base mit Äther und destilliert unter Normaldruck das N-Isopropyl-2-methylpentyl- (2)-amin, Kp750 148-152  C, Hydrochlorid F.   138-139  C.   



   Das N-Isopropyl-diacetonalkamin wird auf folgendem Wege erhalten : In 200 g Mesityloxyd werden 120 g Isopropylamin und 10 ml Wasser bei   40-50   C   eingetropft. Man hält 2-3 h bei   40-50'C, tropft   eine Lösung von 50 g Natriumborhydrid in 150 ml Wasser und 4 g Kaliumhydroxyd ein, erhitzt 1 h auf   60-70   C   und zersetzt mit konzentrierter Natronlauge. Man fügt dann festes Natriumhydroxyd hinzu, worauf sich die Base als Öl abtrennt.

   Nach Fraktionierung im Vakuum erhält man 97 g reines N-Isopropyldiacetonalkamin vom   Kpi2 84-85  C.   
 EMI2.2 
 Die ungesättigte Base, die nach Fraktionierung einen Siedepunkt von   Kip760     144-148   C   zeigt, und in einer Menge von 20 g anfällt, wird in Methanol aufgenommen und in Gegenwart von Raney-Nickel der katalytischen Reduktion unterworfen. Man erhält nach Abfiltrieren des Katalysators und Fraktionierung 18 g   N-Isopropyl-2-methylpentylamin- (2), Kp760 150-152  C.   



   Beispiel 3 : 30 g   N-Isopropyl-2-methyl-4-brom-pentylamin- (2)-hydrobromid,   die nach Beispiel 1 erhalten werden, werden in Gegenwart von PtO2 in Eisessig hydriert. Nach dem Abfiltrieren vom Katalysator dampft man den Eisessig im Vakuum ab, nimmt in Alkali auf, extrahiert die Base mit Äther und fraktioniert bei Normaldruck. Das   N-Isopropyl-2-methyl-pentylamin- (2)   wird in einer Menge von 14 g erhalten. 



   In analoger Arbeitsweise wird aus 2-N-tertiär-Butylamino-propanol das N-tertiär-Butyl-isopropylamin Kp760   98-99  C erhalten.   



   In analoger Arbeitsweise werden aus   2-Methyl-2-isopropylaminopropanol 2-Methyl-2-isopropylamino-   propylbromid und daraus durch Reduktion mit Wasserstoff in Gegenwart von PtO2 in Eisessig tertiärButylisopropylamin vom   Kp 760 98-990 Cerhalten.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen sekundären Aminen der allgemeinen Formel EMI2.3 in der Ri Wasserstoff oder eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1-4-Kohlenstoffatomen, Rz Wasserstoff, Rg einen Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und R4, einen gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen bedeuten, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man Aminoalkohole der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 in der R1'Wasserstoff oder eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, die durch eine Hydroxylgruppe substituiert sein können, R2'Wasserstoff oder Hydroxyl, Ra'einen Alkylrest mit l-4 Kohlenstoffatomen,
    der durch Hydroxyl substituiert sein kann und Reinen gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 1-3-Kohlenstoffatomen, der durch eine Hydroxylgruppe substituiert sein kann, wobei jedoch mindestens eine Hydroxylgruppe im Molekül vorhanden sein muss, in Halogenwasserstoffsäureester überführt und diese entweder zu den entsprechenden Aminen reduziert, oder durch Behandlung mit starkem Alkali in ungesättigte Amine überführt und diese anschliessend gegebenenfalls zu den gesättigten Aminen reduziert.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Amine mit anorganischen oder organischen, pharmakologisch indifferenten Säuren in Salze überführt.
AT87361A 1960-02-04 1961-02-02 Verfahren zur Herstellung von neuen sekundären Aminen AT225174B (de)

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