DE939110C - Portal fuer Hafenkrane - Google Patents

Portal fuer Hafenkrane

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Publication number
DE939110C
DE939110C DED726A DED0000726A DE939110C DE 939110 C DE939110 C DE 939110C DE D726 A DED726 A DE D726A DE D0000726 A DED0000726 A DE D0000726A DE 939110 C DE939110 C DE 939110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
portal
crane
legs
cylindrical
portal according
Prior art date
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Expired
Application number
DED726A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Gottfried Kaldewey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE939110C publication Critical patent/DE939110C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C5/00Base supporting structures with legs
    • B66C5/10Portals, i.e. essentially circular or square platforms with three or more legs specially adapted for supporting slewing jib cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Portal für Hafenkrane Die Portale für Hafenkrane werden seit Jahrzehnten in der Regel nach Art einer Brücke mit einem Portalträger und zwei etwa senkrechten Stützen gebildet. Die Länge des Portalträigers entspricht bei diesem üblichen Typ in der Regel annähernd der Spurweite des Portals.
  • Der Hafenkran ist mit einem meist nur Druckkräfte übertragenden Drehrollenkranz auf das Portal abgestützt. Es sind aber auch für Drehlaufkatzen und fahrbare Drehkrane zug- und druckfeste, d. h. sowohl Druck- als auch Zugkräfte übertragende Lagerungen bekannt, welche wesentlich geringere Durchmesser aufweisen, da bei ihnen der Schwerpunkt des Kranoberteiles nicht mehr wie vordem dauernd innerhalb des Lagerdurchmessers liegen muß.
  • Das Wesen der Erfindung besteht bei einem Hafenkranportal in der Verbindung der an sich bekannten, sowohl senkrechte wie waagerechte Kräfte vom drehbaren Kranoberwagen übertragenden Drehlagerung mit einem kesselartigen, steifen, im Durchmesser durch die genannte Drehlagerung bestimmten Portalmittelteil, an dem die Portalbeine radial angesetzt sind.
  • Der Portalträger ist bei der neuen Bauart gewissermaßen zu einem kleinen Mittelteil zusammengeschrumpft. Durch diesen kesselartigen Mittelteil vom Durchmesser der senkrechte und waagerechte Kräfte übertragenden Lagerung wird mit geringem Gewichtsaufwand eine besonders hohe Steifigkeit erzielt, die allen wechselnden Beanspruchungen eines flotten Umschlagbetriebes gewachsen ist.
  • Es ist ein Untergerüst für Schwenkbagger und Schwenkabsetzer bekannt, das aus einer senk rechten, zentralsymmetrisch belasteten Zylinderschale und zwei waagerecht liegenden Ringscheiben zusammengesEetzt ist, die untereinander durch Querschotten ausgesteift werden. Dieses räumliche torsionssteife, elastische Gebilde ruht mit drei Stützzapfen, die an den Enden dreiler in Mendianebenen liegenden Kragträger angeschlossen sind, raumbeweglich auf seinen Fahnverlien auf.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung ein Hafenkranportal, bei dem durch die Anwendung einer senkrechte und waagerechte Kräfte übertragenden Lagerung der Mittelteil gedrängt, kessel artig ausgeführt werden kann, so daß mit ihm das gesamte Portal besonders steif und in jeder Richtung verwindungsfest wird. Dies itst für Hafenkrane von besonderer Bedeutung, weil das Drehlager und mit ihm der kesselartige Mittelteil je nach den Belastungszustän,dten des Kranes wechselnd an verschiedenen Stellen stark einseitig belastet wird.
  • Im Hafenumschlagbetrieb bietet die neue Portalausbildung den Vorteil vorzüglicher Sichtverhältnisse für den Kranführer nach allen Seiten hin.
  • Während bisher die Sicht des Kranführers dadurch den Portalträger weitgehend - beschränkt wurde, -stört der kesselartige Mittelteil überhaupt nicht.
  • Der Kranführer kann daher die Last und den Lasthaken genau verfolgen und beide zielsicher steuern.
  • Darüber hinaus wird die für den Kranhaken zugängliche Ladefläche auf dem Kai bedeutend erweitert, weil der gesamte Raum zwischen den Portalbeinen freiliegt. Deshalb sind auch die Lichtverhältnisse wesentlich besser, zumal wenn mehrere Krane dicht nebeneinander arbeiten, wobei bisher eine Art Tunnel entstand, in dem die Sicht stark beeinträchtigt war. Der kleine Zentralkörper des neuen Portals nimmt dagegen nicht in nennenswertem Maße Licht fort.
  • Trotz der schmalen Bauart des Mittelteiles besteht die Möglichkeit, in das Kranhaus von unten her durch den hohlzylindrischen Teil und die zug-und druckfeste Lagerung einzusteigen, so daß man nicht durch die pendelnde Last gefährdet ist.
  • Die Portalbeine werden radial angeschlossen und stellen die Verbindung zwischen dem kleinen Mittelteil und den entfernt davon liegenden Fortalschienen dar. S-ie können vorzugsweise als ge-.knickt Kästenträger ausgebildet und durch Füllungen aus Beton od. dgl. verstärkt werden, die zugleich die Standsicherheit des Portals erhöhen.
  • Das neue Portal läßt sich ferner harmonisch mit einer entsprechendlen zylindrischen Bauart des von ihm getragenen Kranoberwagens vereinigen. Setzt man auf den zylindrischen Mittelteil des Portals einen zylindrischen Teil des drehbaren Oberwagens und bildet man insbesondere diesen zylindrischen Oberwagenteil als haupttragenden Teil aus, so lassen sich die senkrechten Kräfte mit geringstem Aufwand an Werkstoff in einer nahezu gleichbleibenden Zylinderfläche vom Krangerüst zu den Portalbeinen übertragen.
  • Bei anderen Kranbauarten als den Hafenkranen sind portalartige Gerüste bekanuf, die zum Teil gemeinsame Züge mit der neuen Portalausbildung aufweisen.
  • So hat man z. B. Molenkrane mit großen, das Drehlager tragenden Zylindermänteln ausgerüstet, deren Durchmesser etwas größer als die Spurweite des Portals war und die meist wegen ihrer großen Abmessungen durch Fachwerk ausgesteift und ergänzt wurden.
  • Schließlich hat man feststehende, im Schiffsbau verwendete Riesenkrane, sogenannte Hammerkrane, mit einem Dreibein-Fachwerkgerüst versehen, das im oberen Teil in eine Fachwerksäule ausläuft, über welche der Hammerausleger mit einem glockenförmigen Unterteil gestülpt ist. Eine Anregung zur Umgestaltung der Hafenkranportale haben diese Riesenwerftkrane in den mehr als fünf Jahrzehnten ilhres Bekanntseins nicht gegeben.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung ein Kranportal, dessen kesselartig ausgebildetes und entsprechend steifes Mittelteil auf ein bisthser nicht -gekanntes kleines Maß zusammengeschrumpft ist, d:h. auf das Maß des waagerechte und senkrechte Kräfte übertragenden Lagers, von welchem Mittelteil aus die Portalbeine zu den Portal schienen führen.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. I eine Seitenansicht des Portals mit einem Teil des Kranes,.
  • Abb. 2 eine Draufsicht auf das Portal.
  • Das Portal besteELt im wesentlichen aus dem zylindri,sciSen,~ wie ein Kesselmantel geformten Mittelteil I und drei radial an diesen Kesselteil angesetzten Beinen 2 bis 4. Die Beine sind unmittelbar mit dem Kesselmantel yerschweißt und am Unterende in üblicher Weise mit Laufrädern 5 versehen. Im Innern des Kesselmantels befinden sich nahe dessen oberem und unterem Rand Verstärkungsringe 6. Außerdem sind in der Längsrichtung Versteifungen 7 angeordnet. Innerhalb der Ringe 6 bleibt ein verhältnismäßig großer, freier Durchgang.
  • In diesen freien Raum wird der Zugang zu dem Kran verlegt, der beispielsweise durch die Leiter oder Treppe 8 bewerkstelligt werden kann. Am Oberende des Kesselmantels I befindet sich eine Wälzlagerung I0, welche sowohl die waagerechten als auch die senkrechten, vom Kranoberteil her übertragenen Kräfte aufnimmt, so daß ein Königszapfen nicht mehr erforderlich ist. Den Hauptbestandteil des Kranoberwagens bildet der ebenfalls kesselartige Teil II, welcher dem Kessel 1 des Portals entspricht und den Oberring I,2 des Wälzlagers aufnimmt. Eine Plattform I3 für Gegengewicht 14 und für ein Triebwerk 15 sowie das Kranführerhaus I6 sind am Kessel II abgestützt. Dasselbe gilt von dem Ausleger I7 und einem Gerüst 18 für ein bewegtes Gegengewicht, das Wippwerk, Seilablenkrolle u. dgl.
  • Wenn man - wie im Beispiel dargestellt - die Portalbeine als geknickte Kastenträger ausbildet, so sind keinerlei Diagonalstäbe u. dgl. erforderlich.
  • Die Portalbeine können ganz oder teilweise mit Beton oder anderen Mitteln gefüllt und so gegen Einknicken geschützt werden, wodurch zugleich die Standsicherheit des Portals erhöht wird.
  • Ein Blick auf die Zeichnung lehrt, daß die Erfindung zu einem neuen Portaltyp bzw. Portalkrantyp führt, der sich durch Einfachheit, Übersichtlichkeit und weseniliche Gewichtsverminderung auszeichnet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Portal für Hafenkrane, gekennzeichnet durch die Verbindung einer an sich bekannten, sowohl die senkrechten wie die waagerechten Kräfte vom drehbaren Kranoberwagen übertragenden Drehlagerung (10, 12) mit einem kesselartigen, steifen, im Durchmesser durch die genannte Lagerung bestimmtenPortalmittelteil (I), an dem die Portalbeine radial angesetzt sind.
  2. 2. Portal nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Mittelteil oben und unten mit je einem Verstärkungsring und zwi!schen den Verstärkungsringen mit senkrechten Aussteifungen versehen ist.
  3. 3. Portal nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugang zum Kranhaus durch das Innere des zylindrischen Mittelteiles und der von ihm getragenen zug- und druckfesten Lagerung führt.
  4. 4. Portal nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die radial angeschlossenen Beine, insbesondere drei Portalbeine, als geknickte Kastenträger ausgebildet sind.
  5. 5. Portal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine ganz oder teilweise durch Beton oder sonstige Füllungen verstärkt und gegen Einknickungen gesichert sind.
  6. 6. Kran für das Portal nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf den zylindrischen Mittelteil des Portals ein entsprechender zylindrischer, als haupttragend ausqgelbildeter Teil des Kranoberwagens gesetzt ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 732 737, 742 891, 134355, 430469, 478638, 557919, 820954, 705 639, 739 336, 573 260, 356 320. 828 907, 689081, 171644, 478375; USA.-Patentschriften Nr. I 8wo 728, 2 366 558; dänische Patentschrift Nr. 47 87I; Zeitschrift »Fördertechnik und Frachtverkehr vom 15. April I92I und
  7. 7. Januar I927; Zeitschrift »Braunkohle«, I940; Druckschrift »Die Werft« (Demag-Katalog); »Jahrbuch I950/5I der Hafenbautechnischen Gesellischaft«.
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