DE908110C - Solenoidlaeutewerk - Google Patents

Solenoidlaeutewerk

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Publication number
DE908110C
DE908110C DEW8652A DEW0008652A DE908110C DE 908110 C DE908110 C DE 908110C DE W8652 A DEW8652 A DE W8652A DE W0008652 A DEW0008652 A DE W0008652A DE 908110 C DE908110 C DE 908110C
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DE
Germany
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solenoid
coil
chime
leaf spring
bell
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Expired
Application number
DEW8652A
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English (en)
Inventor
Siegfried Wuetherich
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Das Solenoidläutewerk nach der Erfindung zeichnet sich aus durch einfache und zeitsparende Montage, geringes Gewicht, geringen Umfang, wenig Bestandteile, geringe Herstellungskosten und gefällige Form.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gegenstandes dar, und zwar zeigt Abb. I eine Gesamtschemadraufsicht: Rahmen a im Schnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht: Rahmen a, Solenoid c, Blattfeder (Ringfeder) e, Stößel f.
  • Der Läutewerkmechanismus ist an einem aus nicht magnetischem Material, z. B. Aluminium, gefertigten kleinen Rahmen a angebracht. Letzterer wird auf der aus Isoliermaterial, z. B. Preßstoff, bestehenden Grundplatte b mittels Nieten befestigt. Die Spule c (Solenoid), deren Körper aus einem Messinghohlniet d und zwei Hartpapierscheiben besteht, wird gleichzeitig mit der Blattfeder e an den Rahmen a. genietet. In das Solenoid c wird der aus Weicheisen bestehende Stößel f eingeführt. In die Stößelspitze ist ein Hartmessingstift g eingelassen, der geringfügig aus, dem Stößel herausragt. Die Blattfederenden werden zusammengeführt und am Stößel f angeschraubt, so daß auf diese Weise eine gespannte Ringfeder entsteht, die nach Befestigung des Stößels ovale Form annimmt und ein freies Schwingen des Stößels im Solenoid c ermöglicht. Die Stärke der Blattfeder e muß so bemessen sein. daß das Gewicht des Stößels die letztere nicht nennenswert verformt.
  • Falls das Läutewerk auch für Gleichstrom Verwendung finden soll, wird auf der Grundplatte b mittels Nieten der Unterbrecherbügel h mit Unterbrecherfeder i und Feststellschraube k angebracht. Die Justierung erfolgt vor Aufschrauben der Glockenschale l durch Einstellung der Unterbrecherfeder i. Bei Wechselstrombetrieb ist keine Justierung erforderlich.
  • Die Glockenschale l wird am Rahmen a mit. Mutter und Schraube befestigt. Hierbei wird entweder die Schraube oder die Mutter in den Rahmen a eingepreßt.
  • Als Anschluß dienen zwei Lästerklemmen m, die in die Grundplatte eingelassen bzw. eingepreßt werden. Die Schrauben n der Lüsterklemmen m werden durch den um den Hohlniet o drehbaren Riegel p verdeckt. Der Hohlniet o dient gleichzeitig als Öse zum Aufhängen des Läutewerks.
  • Das Stoßelende mit dem Messingstift g ragt in Ruhestellung nur geringfügig aus dem Solenoid c heraus und stößt bei geschlossenem Stromkreis infolge des magnetischen Kraftfeldes des Solenoids c und des magnetischen Stößels f gegen die Glockenschale l, fällt durch Wechselstromeinwirkung oder durch die Unterbrechung des Stromkreises wieder in die Ausgangslage zurück, um erneut gegen die Glockenschale zu schlagen. Der Messingstift g verhindert ein Hängenbleiben des Stößels an der Glockenschale.
  • Das Ringfedersolenoidläutewerk kann als Alarm-, Haus- oder Telefonklingel verwendet werden. Durch den äußerst einfachen Mechanismus und den geringen Platz, den dieser einnimmt, ist es möglich, auf einer Grundplatte zwei oder drei Glockenschalen zu einem Mehrklangläutewerk zu kombinieren.
  • Der Fortschritt gegenüber dem bisher Bekannten stellt sich wie folgt dar: I. Wesentliche Vereinfachung der Herstellung leistungsfähiger Wechselstromläutewerke. Durch die Anwendung des Ringfederprinzips wird eine rationellere industrielle Herstellung und eine bessere praktische Verwertung des an sich bekannten Solenoidläutewerkprinzips ermöglicht. Hohe Betriebssicherheit und gute Haltbarkeit sind durch die Einfachheit des Mechanismus gewährleistet; 2. Gefällige Form. Der gesamte Mechanismus wird in der Glockenschale untergebracht. Bequeme Anschlußmöglichkeit.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Solenoidläutewerk, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoidkern (f) durch eine Blattfeder (e) in seine Ruhelage gebracht wird, die an einer in ihrer Mitte vorgesehenen, den Kern durchlassenden Bohrung zusammen mit der Spule (c) des Solenoids an einem Tragbügel (a) und mit ihren gelochten Enden unter ringförmiger oder ovaler Verformung an dem aus der Spule herausragenden Kernende befestigt ist.
  2. 2. Solenoidläutewerk nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur gemeinsamen Befestigung der Spule (c) und der Blattfeder (e) am Tragbügel (a) ein Messinghohlniet (d) benutzt wird, der zugleich ein Bestandteil des Spulenkörpers ist.
  3. 3. Solenoidläutewerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschrauben der Anschlußklemmen (m) durch einen um einen gleichzeitig als Aufhängevorrichtung dienenden Hohlniet (o) drehbaren Riegel (p) verdeckt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 359 549, 698 58o; schweizerische Patentschrift Nr. 17119o; französische Patentschrift Nr. 510 41o.
DEW8652A 1952-05-25 1952-05-25 Solenoidlaeutewerk Expired DE908110C (de)

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DEW8652A DE908110C (de) 1952-05-25 1952-05-25 Solenoidlaeutewerk

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DE908110C true DE908110C (de) 1954-04-01

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ID=7593904

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR510410A (fr) * 1919-02-26 1920-12-04 Alcide Veron Pere Timbre électrique pour courant alternatif
DE359549C (de) * 1922-09-23 Edmund Magerle Elektrisches Laeutewerk mit einem unter der Wirkung zweier Federn stehenden Anker
CH171190A (de) * 1932-07-04 1934-08-15 David Widmer Franz Magnetelektrische Klingel für Wechselstrom.
DE698580C (de) * 1937-07-31 1940-11-13 Siemens & Halske Akt Ges Anordnung mit hin und her schwingenden Massen, insbesondere Alarmwecker

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE359549C (de) * 1922-09-23 Edmund Magerle Elektrisches Laeutewerk mit einem unter der Wirkung zweier Federn stehenden Anker
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CH171190A (de) * 1932-07-04 1934-08-15 David Widmer Franz Magnetelektrische Klingel für Wechselstrom.
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