DE689306C - Einbauzylinder fuer Einsteckschloesser - Google Patents

Einbauzylinder fuer Einsteckschloesser

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Publication number
DE689306C
DE689306C DE1939Z0025077 DEZ0025077D DE689306C DE 689306 C DE689306 C DE 689306C DE 1939Z0025077 DE1939Z0025077 DE 1939Z0025077 DE Z0025077 D DEZ0025077 D DE Z0025077D DE 689306 C DE689306 C DE 689306C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
locking
key
locking member
coupling
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939Z0025077
Other languages
English (en)
Inventor
Silvester Woehrle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DE1939Z0025077 priority Critical patent/DE689306C/de
Priority to NL96624A priority patent/NL55474C/xx
Application granted granted Critical
Publication of DE689306C publication Critical patent/DE689306C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/10Coupling devices for the two halves of double cylinder locks, e.g. devices for coupling the rotor with the locking cam
    • E05B9/105Coupling devices for the two halves of double cylinder locks, e.g. devices for coupling the rotor with the locking cam including disengagement means, e.g. opening from one side being still possible even if the key is inserted from the other side

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Einbauzylinder für Einsteckschlösser Einbauzylinder mit Stiftzuhaltungen für Einsteckschlösser werden überwiegend als Doppelzylinder gebaut, d.h. in dem Schloßgehäuse ist in der Mitte ein drehbares Schließglied für die Bewegung des Riegels des Einsteckschlosses angeordnet fund beiderseits je ein Schließzylinder mit gesonderter Stiftzuhaltungsgruppe. Diese beiden Schließ-zylinder werden abwechselnd mit dem gemeinsamen Schließglied gekuppelt.
  • Es werden auch Einbauzylinder gebaut, die nur auf einer Seite mit einem Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen ausgerüstet sind, während »auf der anderen Seite eine Welle mit Knauf in dauernder Verbindung mit dem Schließglied steht. Mit Hilfe dieses Knaufes kann das Schließglied jederzeit bewegt werden. Die Welle des Knaufes ist an einer Stelle unrund gestaltet, und auf diese Stelle drückt ein Federbolzen, so daß Knauf und Schließglied in der Ruhelagä mit -einiger-Sicherheit gehalten werden. Gleichwohl ist es möglich, den Knauf und damit auch das Schließglied in irgendeiner anderen Stellung zum Stillstand zu bringen, und dann ist es von der anderen Seite mit Hilfe des Schließzylinders nicht möglich, das Schließglied in Bewegung'zu setzen, weil die zwischen Schließzylinder und Schließglied angeordnete Kupp-Iungsvorrichtung, die unmittelbar mit Hilfe des eingeführten Schlüssels zum Eingriff gebracht werden soll, in das verdreht stehende Schließglied, das in bekannter Weise ausgeführt sein kann, nicht einzutreten vermag. Es ist in solcher Lage überhaupt nicht möglich, den Schlüssel so weit'in den Schließzylinder einzuführen, daß die Zuhaltungsstifte eingeordnet werden. Eine Drehung des Zy- linders ist also unmöglich, und die Kupplung kann auch auf diesem Umwege nicht zum Eingriff gebracht werden.
  • Diesem übelstand soll nach der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß der Schlüssel die Kupplungsvorrichtung nicht unmittelbar, sondern mit Hilfe elastischer -Zwischenglieder zum Einrücken bringt. Auf der Zeichnung ist der Einbauzylinder mit dem elastischen Kupplungsglied gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in neun Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Einbauzylinder ini sew rechten Schnitt mit eingeführtern Schlüssel und eingerückter Kupplung.
  • Abb. 2 zeigt den Zylinder mit eingeführtem, aber noch nicht bis zum Ende vorgeschobenen Schlüssel. Die Kupplung ist noch nicht eingerückt. , Abb. 3 zeigt einen waagerechten Schnitt durch die Abb. 2, und Abb. 4 zeigt einen waagerechten Schnitt durch die Abb. i.
  • Abb. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Zylinder, wobei die Drückernuß um 45' verdreht ist, so daß die Kupplung nicht eingreifen kann.
  • Abb. 6 zeigt einen waagerechten Schnitt nach Abb. 5.
  • Abb. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
  • Abb. 8 zeigt eine Ansicht des Zylinders von der linken Seite (K-naufseite).
  • Abb. 9 bis i i zeigen die Einzelheiten des elastischen Kupplungsgliedes.
  • In allen Abbildungen ist der Drehzylind-er mit i bezeichnet und die für die Aufnahme des Dornes des Knaufs mit einer Vierkanthöhlung versehene Nuß mit 2. Das Schließglied ist immer mit 3 bezeichnet. Der Schlüssel ist mit 4 bezeichnet. Wenn man den Schlüssel 4 zwecks Bewegung des Schließgliedes 3 in den Schlüsselkanal einführt, dann trifft nach Abb. 2 und .3 die Schlüsselspitze 5 zunächst auf eine Brücke 6 eines gabelförmigen Schiebers 7. Von der anderen Seite her legt sich gegen diese Brücke 6 eine Zunge 8, die in Abb. 9 gesondert dargestellt ist und die unter dem Druck einer starken Schraubenfeder 9 steht. Der Schieber 7 und die Zunge 8 werden umfaßt von dem eigentlichen Kupplungsschieber i o, der durch Federn i i und i i' vorgetrieben werden kann. Die Feder 9 ist aber wesentlich kräftiger als die Federn i i und i i' zusammen. Der Schieber 7 und damit auch der ihn umrahmende Kupplungsschieber i o werden mit ' Hilfe der Zunge8 durch die starke Federg zurückgedrückt und in der entkuppelten Ruhelage gehalten, so daß das Schließglied3 jederzeit vom Knauf aus mit Hilfe der Nuß 13 gedreht werden kann. Erfolgt nun aber ein die Lage nach Abb. 2 überschreitendes Vorwärtsdrücken des Schiebers 7 mit Hilfe der Schlüsselspitze 5, dann wird dem Kupplungsschieber io Bewegungsfreiheit gegeben, und wenn er, wie das in den Abb. 2 und 3 dargestellt ist, in seiner Bewegungsrichtung die H#öhlung 12 im Schließglied 3 vorfindet, dann kann bei weiterem Vorschieben der Schlüsselspitze 5 der Kupplungsschieber io in die Höhlung i -- des Schließgliedes 3 eintreten, und m,##.,Cler Zustand der Kupplung zwischen Schließelinder i und Schließglied 3, wie er in deri T Ä,#"b. i und 4 dargestellt ist, ist vollzogen. 'e'#.Das Schließglied wird gedreht, sobald der Schlüsse14 gedreht wird, und die mit Hilfe der Schrauben 13, IY mit dem Schließglied festverbundene Nuß 2 dreht sich mit. Auch der auf der Innenseite der Tür angeordnete (in der Zeichnung nicht dargestellte) Knauf folgt der Drehung.
  • Anders dagegen, wenn, wie in Abb. 5 und 6 dargestellt, die Nuß z und das Schließglied.3 um beispielsweise 45' verdreht sind, dann liegt vor dem Kupplungsschieber io keine Milung im Schließglied; der Schieber io trifft gegen den vollen Baustoff und kann nicht ausweichen. In diesem Falle werden, wie das in den Abb. 5 und 6 bereits als vollzogen dargestellt ist, mit Hilfe der Schlüsselspitze zunächst nur der Schieber 7 und die Zunge 8 entgegen dem Druck der Feder 9 vorgeschoben, so daß der Schlüssel 4 die Zuhaltungsstifte einordnet, während der Kupplungsschieber io noch nicht in das Schließglied eingreifen kann. Beginnt man jetzt mit Hilfe des Schlüssels 4 den Schließzylinder i zu drehen, so wird man nach mehr oder weniger großer Drehbewegung in die Stellung kommen, in welcher der Kupplungsschieber io in die Höhlung 12 des Schäeßorgans eintreten kann. Das geschieht dann sofort unter dem Druck der Federn i i und i il, denen jetzt kein Gegendruck der Feder 9 entgegensteht. Der Schließzylinder i ist dann mit dem Schließglied 3 gekuppelt, obwohl es bei Beginn des Schließversuches nicht in seiner normalen Ruhelage stand, und die Schließbewegung des Schließgliedes 3 zwecks Verschiebung des Riegels bzw. der Falle des Einsteckschlosses kann vollzogen werden.
  • In den Abb. 4 und 6 ist jeweilig nur der Schließzylinder mit dem eingelagerten, dem elastischen Kupplungsglied angehörenden Schieber 7, dem eigentlichen KuppluDgsschieberio und dem Schließglied3 dargestellt. Die Nuß 2 und die Gehäusewände sind der übersichtlichkeit halber fortgelassen. Der äußere Kupplungsschieber io ist in Abh. io in doppelter Größe in Ansicht und in einem Schnitt C-D dargestellt. Der innere, dem elastischen Kupplungszwischenglied angehörende kleinere Schieber 7 ist in Abb. i i ebenfalls noch einmal vergrößert abgebildet.
  • Die Beschreibung der Abbildungen läßt erkennen, daß mit Hilfe des elastischen Kupplungsgliedes, das nach dem Beispiel der Zeichnung aus den gabelförmigen S chiebern i o und 7, der Zunge 8 und der Feder 9 besteht, der Schlüssel jederzeit in den Schließzylinder eingeführt werden kann und daß der eigentliche Kupplungsschieber io sofort oder nach mehr oder weniger großer Drehung des Schließelinders die Kupplung zwischen Schließzylinder i und Schließglied,3 selbsttätig herstellt. Die in der Einleitung erwähnte Unsicherheit in der Lage des Drehknaufes mit dem Sch-ließglied 3 - ist unschädlich gemacht. Das elastische Kupplungsglied kann natürlich auch in anderer Weise gestaltet werden. Bei dem der- Zeichnung zugrunde liegenden Ausführungsbeispiel werden hinter dem Kupplungsschieber io liegende, dauernd gespannte Druckfedern benutzt, und eine stärkere Gegenfeder hält den Schieber zurück, bis der Schlüssel eingefühft ist. Man kann die Einrichtung auch so ausführen, daß erst der eingeführte Schlüssel eine Feder spannt, die ihrerseits dann den Kupplungsschieber vorwärts treibt. Wesentlich ist, daß der Schlüssel sich ganz einführen läßt, auch wenn 'zunächst die Kupplung nicht eingreifen kann, daß er vielmehr nur eine Feder freigibt oder spannt, die ihrerseits den Kupplungsschieber im geeigneten Augenblick einspringen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-I: Einbauzylinder für Einsteckschlösser, dessen Schließglied von zwei Seiten, und zwar einerseits mit Hilfe eines Drückers (Knauf, Olive o.dgl.) und andererseits mit Hilfe eines Schließzylinders mit Stift--zuhaltungen bewegt werden kann, wobei das Schließglied mit dem Drücker dauernd gekuppelt ist, während der Schließ-'zylinder erst mit Hilfe des eingeschobenen Schlüssels mit dem Schließglied gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das -zwischen dem inneren Ende des Zyli.nders (i) und dem Schließglied (3) liegende Kupplungsglied (6 bis i i) in sich elastisch ausgebildet ist und die Einführung des Schlüssels (4) auch dann zuläßt, wenn ein Kupplungseingriff nicht möglich ist, so daß es vom eingeführten Schlüssel (4) sofort zum Eingriff gebracht wird, wenn das Schließglied (3) in normaler Ruhelage steht, bei verdreht stehendem Schließglied aber in Richtung auf das Schließglied unter Spannung gesetzt wird und nach einer Teildrehung des Schließzylinders die Kupplung selbsttätig bewirkt.
DE1939Z0025077 1939-02-11 1939-02-11 Einbauzylinder fuer Einsteckschloesser Expired DE689306C (de)

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