DE82276C - - Google Patents

Info

Publication number
DE82276C
DE82276C DENDAT82276D DE82276DA DE82276C DE 82276 C DE82276 C DE 82276C DE NDAT82276 D DENDAT82276 D DE NDAT82276D DE 82276D A DE82276D A DE 82276DA DE 82276 C DE82276 C DE 82276C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
key
lock
keyhole
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT82276D
Other languages
English (en)
Publication of DE82276C publication Critical patent/DE82276C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Das Ganze besteht aus Hauptschlofs und Vorschlofs, welche durch eine Wand α (s. Fig. 4) von einander getrennt sind, worin sich das in Fig. 2 punktirte Schlüsselloch q befindet.
Fig. ι stellt das Hauptschlofs in gewöhnlich vorkommender Construction dar. Dasselbe kann von jeder anderen gebräuchlichen Art sein, nur mufs eine Schlüsselführung vorhanden sein, die in diesem Falle als Stift b gewählt worden ist.
Fig. 2 stellt das Vorschlofs dar. Dasselbe besteht aus folgenden Theilen:
1. Zwei Plättchen c und c1, welche sich um die Stifte d und d drehen. Im Plättchen cl ist eine zirkelrunde, ausgefräste Vertiefung f vorhanden, in welche eine Feder g von genau derselben Form eingelegt ist, und die mit der Oberfläche der beiden Plättchen fluchtet. Bei h ist die Feder fest mit dem Plättchen c1 vernietet, bei i dagegen kann dieselbe in die Vertiefung f hineingedrückt werden. Das Plättchen c ist mit einem Zahn k versehen. Am Plättchen c1 ist ein kurzer Stift / vernietet.
2. Zwei Federn m und m, welche die Plättchen c und cl gegen einander drücken. Gleichzeitig hält der durchgehende Stift b die Plättchen in ihrer Lage.
3. Eine Vexirfeder o.
Fig. 3 stellt die Deckplatte des ganzen Schlosses mit dem Hauptschlüsselloch r dar.
Fig. 4 stellt einen Schnitt durch das ganze Schlofs nach der Linie A-B dar.
Fig. 5 stellt den Schlüssel mit dem Ansatz s im Aufrifs dar.
Um das Schlofs zu öffnen, wird der Schlüssel, nachdem er durch das Schlüsselloch r der Deckplatte (Fig. 3) gesteckt worden ist, gegen die Vexirfeder 0 gedrückt und so weit gedreht, bis er mit dem Ansatz s (Fig. 5) über der Feder g bei i steht. Nun wird derselbe weiter hineingedrückt, indem die Feder g sich in die Vertiefung f hineindrückt bezw. biegt, und der Schlüssel im entgegengesetzten Drehungssinn, mit dem Ansatz s gegen das Plättchen c drückend, gedreht. Die dadurch entstehende Drehung des Plättchens c um den Stift d wird durch den Zahn k auf das Plättchen c1 übertragen, so dafs sich beide Plättchen gleichzeitig drehen und gleich viel sich vom Stift b entfernen. Sobald diese Entfernung das weitere Hineindrücken des Schlüsselrohres t (Fig. 5) gestattet, welch letzteres das Zusammendrücken der Plättchen verhindert, ist auch zu gleicher Zeit das Schlüsselloch q in der Wand oder Mittelplatte α freigelegt und das Eindringen des Schlüssels in das Hauptschlofs ermöglicht. Gleichzeitig verhindert der Stift /, dafs die Vexirfeder 0 das Schlüsselloch q verdeckt.
Wenn das Oeffnen bezw. Schliefsen des Hauptschlosses geschehen und der Schlüssel wieder zurückgezogen ist, schliefsen sich die Plättchen wieder.
Die Vexirfeder 0 im Vorschlofs ist angebracht, um die Feder g bei i zu verdecken und den mit einem Dietrich oder unbefugter Weise mit dem Schlüssel Oeffnenden irrezuführen. Der Uneingeweihte wird, sobald er mit dem Schlüssel oder Dietrich gegen die Plättchen c und c1 stöfst, denken, er befände sich im
eigentlichen Schlofs, und in gewohnter Weise das Schlofs öffnen wollen. Die Vexirfeder ο wird dies auch scheinbar zulassen. Nun wird er die Thür, an welcher das Schlofs befestigt ist, öffnen wollen, doch vergebens. Jetzt kommt ihm der Gedanke, das Schlofs schliefst vielleicht zweimal; nachdem auch dies wieder zu keinem Resultat geführt, wird er den Schlüssel in entgegengesetzter Weise drehen wollen. Die Vexirfeder ist aber so eingerichtet, dafs sie dies nicht zuläfst, weil sie scheinbar das geschlossene Schlofs darstellt. Die Einführung des Schlüssels ist nur dem Eingeweihten in der vorhin erklärten Weise möglich.
Ein Nachschlüssel würde kaum tief genug ausgebohrt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch den Schlüssel des Hauptschlosses lösbarer Schlüssellochverschlufs, gekennzeichnet durch zwei mit einander in Eingriff stehende Drehriegel c und c1 vor dem Schlüsselloch, welche von diesem in der Weise weggeschoben werden, dafs der Schlüssel durch Drehung in einer Richtung eine Vexirfeder ο zur Seite schiebt, dann durch Vorschub eine in einer Nuth des einen Drehriegels (c]) liegende Feder (g) niederdrückt und dadurch einen Angriffspunkt am Riegel c gewinnt, um durch Drehung in der anderen Richtung diesen unter Mitnahme des Riegels c1 zu verschieben, wobei zugleich die Vexirfeder ο durch Stift / zurückgeschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT82276D Active DE82276C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE82276C true DE82276C (de)

Family

ID=354693

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT82276D Active DE82276C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE82276C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE82276C (de)
DE679951C (de) Verschluss mit mehreren Schliesseinrichtungen
DE404232C (de) Schloss mit Haupt- und Nebenschluessel
DE1176516B (de) Drehzylinderschloss mit radial angeordneten Stift-zuhaltungen und einem geteilten Drehzylinder
DE373261C (de) Haengeschloss
CH620494A5 (en) Locking device
DE2245729A1 (de) Zylinderschloss
AT36227B (de) Einsteckschloß.
DE330120C (de) Sicherheitsschloss
DE402042C (de) Sicherheitsschloss
DE533217C (de) Befestigung von Zylinderschloessern
DE20318451U1 (de) Zylinder für ein Sicherheitsschloß
DE377164C (de) Sicherheitsschloss
DE735722C (de) Schloss mit in Offenstellung zurueckgehaltener Falle
AT229753B (de) Fallenriegelschloß mit hohlzylindrischen, sich kreuzenden Gehäusen für den Fallenriegel und die auf diesen einwirkenden Antriebsmittel
AT108555B (de) Sicherheitsschloß mit Schlüssel.
DE264352C (de)
DE458724C (de) Zylinderschloss
DE142981C (de)
DE629671C (de) Einbausicherung mit zwei Schliessbaerten und radial verschiebbaren Zuhaltungen
DE156754C (de)
DE41231C (de) Sicherheitsschlofs
DE362845C (de) Schloss mit Klappbartschluessel und Zuhaltung fuer den Riegel
DE7328563U (de) Schließwerk für ein Einsteckschloß
DE620565C (de) Schlossnuss, welche mittels Schluessels bewegt wird