DE41231C - Sicherheitsschlofs - Google Patents

Sicherheitsschlofs

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Publication number
DE41231C
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Authority
DE
Germany
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pins
trap
housing
plug
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41231D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. J. HlCKS und J. W. HlCKS in Chicago, Illinois, V. St. A
Publication of DE41231C publication Critical patent/DE41231C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • E05B55/005Cylindrical or tubular locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
(Illinois, V. S. A.).
SicherheitsschloFs.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Construction eines cylindrischen, von aufsen und innen verschliefsbaren Fallenschlosses, bei dem der äufsere Thürknopf aus der Verbindung mit der Falle ausgelöst werden kann. Die cylindrische Gestalt des Gehäuses hat den Zweck, dafs die Aufnahmeöffnung für dasselbe durch Ausbohren mittelst eines gewöhnlichen Bohrers hergestellt werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Querschnitt des Schlosses nach χ - x, Fig. 4,
Fig. 2 ein Längsschnitt nach y -y, Fig. 4,
Fig. 3 eine Ansicht des im Schlofsgehfiuse enthaltenen Mechanismus, welcher durch Fortlassung der einen Gehäuseseite freigelegt ist,
Fig. 4 ein Theil einer Thür mit dem Schlosse, welches hier von aufsen gesehen ist,
Fig. 5 ein Schnitt durch den äufseren Drehknopf nach %-%, Fig. 2,
Fig. 6 ein Schnitt durch den inneren Knopf nach w-iv, Fig. 2, dessen Druckknopf hier weggelassen ist,
Fig. 7 eine Ansicht des hinteren Schlofstheiles in gesperrter Stellung;
Fig. 8 und 9 veranschaulichen die zur Verbindung der Knöpfe E und F mit den Nüssen L und L1 dienenden verschiebbaren Schäfte / und 0;
Fig. 10 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe die Construction der Zuhaltungsstifte e' und
Fig. 11 die der Nüsse.
Das Schlofs ist in dem cylindrischen Gehäuse A, Fig. 2, eingeschlossen, von dessen halbcylindrischen Theilen α α der eine, Fig. 3, mit den Aussparungen b b und der andere mit entsprechenden Stiften oder Ansätzen versehen ist. Die Falle B ist mit dem Schaft b' versehen, um welchen die Feder b" gewunden ist, deren eines Ende gegen den verstärkten Theil der Falle und deren anderes Ende gegen den ringförmigen Flantsch c sich anlegt. Hinter dem Schaft b' befindet sich der mit Längsschlitz c" und an jeder Seite des letzteren mit Nasen d d versehene abgeflachte Theil c'; auf jeder Fläche von c' sitzen zwei solcher Nasen d. Das innere Ende d" des die Falle B bildenden Gufsstückes ist abgerundet und bei d' geschlitzt.
Am hinteren Ende des Gehäuses A befindet sich eine cylindrische Ausnehmung, in welcher der mit der Querbohrung e für das Fallenende d" versehene Pfropfen C sitzt, und zwar derart, dafs beim Drehen von C, bezw. e, in die in Fig. 7 gezeigte Lage die Falle B nicht zurückgeschoben werden kann. Um den Pfropfen C in diese Lage zu bringen, ist derselbe mit zwei oder mehr quer hindurchgesteckten Zuhaltungsstiften e'e' versehen, um deren Schäfte c" die Schraubenfedern f gelegt sind, während ihre oberen Enden bei f geschlitzt sind, Fig. 2 und 10. .
Wenn der Pfropfen C in die durch Fig. 2 und 3 dargestellte Lage verschoben wird, so drücken die Schraubenfedern ff die Stifte e' nach oben und in die in der Rückwand des Gehäuses A befindlichen Aussparungen ff hinein, während zugleich die Bohrung e im
Pfropfen C eine solche Lage einnimmt, dafs das Ende d" der Falle B hineintreten kann.
Will man das Zurückschieben von B verhindern, so schiebt man von der Aufsen- oder Innenseite her einen Stechschlüssel D, Fig. 2, in die Schlitze/' der Stifte e' hinein, wodurch die letzteren aus den Aussparungen f"f" im Gehäuse A herausgedrückt werden; der Pfropfen C kann dann in die Lage Fig. 7 gedreht werden, was das Zurückschieben der Falle B verhindert.
Jeder der Knöpfe des Schlosses, von denen E an der Innenseite und F an der Aufsenseite der Thür sitzt, ist mit einem inneren Theil g und einem äufseren Theil g' versehen. Jeder der inneren Theile g der Knöpfe ist mit einem Flantsch h versehen, über welchen die den Knopf festhaltende Rosette mit einem Falz greift. Die Aufsenrosette h' ist mit der Innenrosette h" durch Bolzen k verbunden.
Der im Knopf E enthaltene und an der Innenseite der Falle B angeordnete Mechanismus besteht aus der kantigen Stange /, welche in einer kantigen Oeffnung im Theil g von E, sowie in einer eben solchen Oeffnung in der Nabe /' der Nufs L sitzt, Fig. 11, 2 und. 3. Die Nabe /' tritt in eine Aussparung m im Gehäuse A ein, Fig. 2, während die vorstehenden Arme η η der Nufs L gegen die Nasen d d an der Innenseite der Falle B drücken, so dafs die letztere durch einfaches Drehen des Knopfes E zurückgeschoben werden kann, wenn der Pfropfen C sich in der in Fig. 2 gezeigten Lage befindet.
Die Nufs L\ welche ein Gegenstück zur Nufs L bildet, ist an der Aufsenseite der Falle angeordnet und tritt mit ihrer Nabe durch die Oeffnung m' hindurch. Die Verbindung zwischen dem Theil g von F und der Nufs L' wird durch die kantige Stange 0, Fig. 1, hergestellt, welche für gewöhnlich in der hier gezeigten Lage durch die Schraubenfeder 0' gehalten wird, die den nach innen reichenden Schaft ρ eines Stiftcylinders G umgiebt.
Um die Verbindung zwischen dem Knopf F und der Nufs L' gewünschtenfalls aufheben zu können, Fig. 2, ist der innere Knopf E mit einem centralen Druckknopf H versehen, dessen nach innen vorstehender Stiel q durch eine centrale Ausbohrung q' der Stange / hindurch und in den Längsschnitt c" eintritt, der in dem flachen Theil c' der Falle B sich befindet. Der Druckknopf H wird in seiner in Fig. ι gezeigten normalen Stellung durch die Schraubenfeder q" gehalten. Soll der Knopf F aufser Eingriff mit der Falle gebracht werden, so drückt man den Knopf H nach innen in die in Fig. 1 punktirt und in Fig. 2 in vollen Linien gezeichnete Lage, wodurch die Verbindung zwischen dem Aufsenknopf F und der Falle B aufgehoben wird. Der Knopf H wird in der zurückgedrückten Stellung durch die Feder /, Fig. 1, festgehalten.
Um die Verbindung zwischen Knopf F und Falle B von der Aufsenseite der Thür herstellen zu können, ist im Innern von F der Stiftcylinder G angebracht, welcher von dem äufseren Cylinder N umgeben ist und eine Anzahl von Stiften s s enthält, deren Schäfte und Schlitze denjenigen der Stifte e' entsprechen. Die Stifte werden durch ihre Federn s' vorgeschoben und in Eingriff mit Oeffnungen in dem umgebenden Gehäuse N gebracht, Fig. 5, so dafs der Stiftcylinder nicht bewegt werden kann, so lange nicht die Stifte durch einen entsprechend construirten Schlüssel T aus den Oeffnungen in N herausgezogen sind. Wenn nun der Schlüssel T, wie in Fig. 1, in den Stiftcylinder G eingeschoben wird, so kann letzterer sammt seinem Schaft ρ nach innen gedrückt werden, wodurch die Stange 0 in Eingriff mit der Nufs L' gebracht wird und dabei den Druckknopf H über die Feder / weg nach aufsen schiebt. Nachdem auf diese Weise der Knopf F mittelst seiner Stange 0 in Verbindung mit der Nufs L' gebracht worden ist, kann durch Drehen desselben die Falle B zurückgeschoben werden.
Jede der Rosetten h' h" ist mit einem Ansatz h'", Fig. 4, versehen, welcher die Schlüssellöcher des Pfropfens C verdeckt und drehbare Schlüsselschilder G' trägt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sicherheitsschlofs, gekennzeichnet durch die Combination:
    a) einer Falle B, deren abgeflachter Theil c' einen Längenschlitz c" und Nasen d erhalten hat und deren hinteres abgerundetes Ende d" vor einer Ausnehmung e eines drehbaren Pfropfens C liegt, in welchem zwei oder mehr von Schraubenfedern umgebene geschlitzte Bolzen e' derartig angeordnet sind, dafs diese durch ihre Schraubenfedern in die an der Rückwand des Schlofsgehäuses befindlichen Aussparungen f" gedrückt, jedoch aus letzteren heraus mittelst eines geeigneten, in die Schlitze des Bolzens e' passenden Schlüssels D in den Pfropfen C geschoben werden, wenn durch die Drehung dieses Pfropfens die Ausnehmung e hinter dem Fallenende d" entfernt, Fig. 7, und so ein Zurückschieben der Falle B verhindert werden soll; mit
    b) zwei auf jeder Seite der Falle angeordneten, mit ihren Naben in Oeffnungen des Schlofsgehäuses lagernden Nüsse L und L', deren vorstehende Arme η gegen die Nasen d der Falle drücken, und deren Verbindung mit dem inneren und äufseren Thürknopfe E
    bezw. F durch kantige Stangen / bezw. ο hergestellt wird, wobei die Stange / eine centrale Ausbohrung erhalten hat, in welcher ein durch den Schlitz c" der Falle reichender, mit einem in dem Knopfe E angebrachten Drücker H und einer Schraubenfeder q" versehener Stiel q angeordnet ist, die Stange ο dagegen in ihrer normalen Lage durch die Schraubenfeder eines Cylinders G gehalten wird, welcher in einem mit Aussparungen versehenen Gehäuse N ruht und zwei oder mehr mit den Stiften e' des Pfropfens C übereinstimmende Stifte s trägt, so dafs, wenn mit Hülfe des Stieles q die Stange ο aus der Nufs gedrückt wird, der Knopf F mit letzterer aufser Verbindung kommt und die Stifte s in die Aussparungen des Gehäuses N springen, worauf ein Oeffnen der Thür von aufsen nur durch einen den Schlitzen der Stifte 5 entsprechenden Schlüssel T erfolgen kann, mittelst dessen die Entfernung der Stifte s aus dem Gehäuse N herbeigeführt und das Vorschieben der Stange ο in die Nufs L' ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41231D Sicherheitsschlofs Expired - Lifetime DE41231C (de)

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