DE377164C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE377164C DE377164C DEH85574D DEH0085574D DE377164C DE 377164 C DE377164 C DE 377164C DE H85574 D DEH85574 D DE H85574D DE H0085574 D DEH0085574 D DE H0085574D DE 377164 C DE377164 C DE 377164C
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- DE
- Germany
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- key
- bar
- hook
- bolt
- safety lock
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- Expired
Links
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
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- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/06—Lock wards
Landscapes
- Breakers (AREA)
Description
Es sind Sicherheitsschlösser bekannt geworden, bei denen Schlüssel verwendet werden,
die statt des Bartes einen Haken besitzen. Diese Hakenansätze, welche parallel zum
Schlüssel verlaufen, sollen in am Schloß angeordnete Löcher eingefügt werden, um
alsdann durch entsprechende Kraftausübung das Schloß zu öffnen.
Die "Erfindung benutzt einen Schlüssel mit ίο ähnlichem Hakenansatz, und zwar ist für ein
Schloß nur ein einziger derartiger Schlüssel erforderlich.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß vor den Riegelteilen des Schlosses, welche
durch den Schlüsselbart zum Zwecke der Verschiebung gefaßt werden sollen; eine
Leiste ausgebildet ist, an welcher der hakenartige Ansatz des Schlüsselbartes nur vorbei
kann, wenn man ihn, entgegen der Spannung einer Feder, herunterdrückt. Hierauf hebt
die Feder ihn wieder hoch, und nun erst ist eine Beeinflussung des Riegels möglich.
Hier ist mit den einfachsten Mitteln ein Sicherheitsschloß geschaffen, welches mit dem Dietrich, mit Drahtbürste, Bleidietrichen und dgl., die bekanntlich zum Zurückschieben der Zuhaltungen von den Einbrechern mit Erfolg verwendet werden, nicht geöffnet werden kann.
Hier ist mit den einfachsten Mitteln ein Sicherheitsschloß geschaffen, welches mit dem Dietrich, mit Drahtbürste, Bleidietrichen und dgl., die bekanntlich zum Zurückschieben der Zuhaltungen von den Einbrechern mit Erfolg verwendet werden, nicht geöffnet werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung
gebracht, und zwar zeigt:
Abb. ι die Ansicht eines Schlosses mit Deckplatte,
Abb. 2 dieselbe Ansicht ohne Deckplatte;
Abb. 3 ist ein Schnitt nach A-B der Abb. 2 von rechts gesehen mit dem unteren Teil
des Schlüssels;
Abb. 4 ist ein Schnitt nach C-D der Abb. 2 von unten gesehen mit dem Schlüssel;
Abb. 5 gibt eine Ansicht des Schlüssels wieder.
Der Schlüssel besteht aus dem Schaft a mit dem Bart b. Dieser Bart ist so ausgespart,
daß er vorn einen hakenartigen Ansatz c besitzt, welcher mit Ausschnitten versehen ist,
die in üblicher Weise auf Zuhaltungen wirken, welche in üblicher Weise in dem Schlosse
angeordnet sind, und zwar z. B. unterhalb des Riegels d. Vorweg sei bemerkt, daß
diese Zuhaltungen in den Zeichnungen der Einfachheit halber überhaupt nicht gezeichnet
sind.
Der Riegel d kann in üblicher Weise einen Schlitz e besitzen, welcher seine Verschiebung
ίο gegtnüber einem Ansatz f begrenzt, und
außerdem einen Ansatz g, welcher diese Begrenzung in einem Schlitz h der Deckplatte i
vornimmt. Der Riegel ist hier so ausgebildet, daß der Schlüssel ihn bei zweimaliger Umdrehung,
also um einen doppelten Betrag, vorschieben kann, k ist das Schlüsselloch und
m der Dorn, auf welchen der hohle Schlüssel aufgesteckt wird. Auf dies'm Dorn m sitzt
unten eine spiralige Feder n, und über dieser befindet sich eine Deckplatte 0, welche an
Führungistiften p, p geführt ist. Steckt man den Schlüssel α auf den Dorn »ι, so kann
man dann die Platte 0 herunterdrücken, wobei sich die Feder η aus der Lage der Abb. 3 in
die Lage der Abb. 4 zusammendrückt.
Der Riigel ist nun so gestaltet, daß aus
seiner Dicke ein Teil q ausgefräst ist, unter welchem also bei r das feste Material in Form
einer Platte steht. λ·, .v sind diejenigen Teile, ;
an welchen der Teil c des Bartes anzugreifen hat. Vor diesen Teilen, in derselben Höhe
der Ausfräsung q stehend, besitzt der Riegel d eine Leiste /, welche verhindert, daß der
Schlüssel gedreht werden kann, wenn er sich in der oberen Lage befindet, also nicht in
der heruntergedrückten' Lage der Abb. 4.
Drückt man den Schlüssel aber herunter, also in die Lage der Abb. 4, so kann er gedreht
werden; der Bart tritt in den Raum der Ansätze s, s hinein (siehe Abb. 3), und man kann
nun den Schließvorgang vornehmen, indem
man den Schlüssel in Abb. 2 z. B. nach rechts dreht. Dies Drehen geht aber nur um eine
gewisse Strecke vor sich; will man den Schlüssel wieder aus dem Schlüsselloch k
herausziehen, so muß man ihn zunächst wieder nach unten drücken, so daß sein Bartteil 0
unterhalb der Leiste t heraustreten kann.
Will man das Schloß doppelt verschließen, so \ wiederholt man diesen Vorgang.
An der Leiste t sind noch zwei Ansätze u, u
angebracht, welche etwas weiter nach unten treten, die aber lediglich den Zweck haben,
den Schlüsselbart b nicht zu sehr nach oben drücken zu lassen (siehe Abb. 3, wo gerade
eine Abstützung erfolgt), damit beim weiteren ! Schließen nicht nötig ist, daß man den |
Schlüssel zu weit nach unten drücken braucht. Diese Ansätze u, u dienen also lediglich dazu,
den Hub des Schlüssels, nachdem er die Feder η zusammengedrückt hat. nicht zu weit
nach oben gehen zu lassen. Sie sind so angebracht, daß sich der Schlüssel in der Lage
der Abb. 3 hält und sich an je einem dieser Ansätze abstützt, während der Bart den
Riegel d vorschiebt. Das Wesentliche besteht darin, daß der Schlüssel den Ansatz c
besitzt, welcher unten noch mit weiteren Ausschnitten für Zuhaltungen versehen sein könnte,
und daß die Leiste t vor den Widerstandsflächen s, s des Riegels d angeordnet ist, so
daß der Bart c an diesen Flächen .v, s erst angreifen kann, wenn man den Schlüssel entgegen
der Federwirkung nach unten gedrückt hat, den Haken c an der Leiste t vorbeiführte
und nun den Schlüssel sich wieder heben läßt.
Ohne weiteres Lt ersichtlich, daß man diesen Schlüssel nicht durch federnde Dietriche
o. dgl. ersetzen kann. W'ollte man solche Federchen an einem Haken gemäß Abb. 5 anbringen,
so würden sie viel zu kurz sein, um überhaupt eine elastische Wirkung haben zu können,
Da man die Möglichkeit hat, nach Belieben Zuhaltungen anzubringen und die Außenfläche
des Hakens c entsprechend auszubilden, so erhält man hier mit den einfachsten Mitteln
solche Sicherheiten, wie man sie sonst nur mit sehr komplizierten Schlössern erreichen
könnte.
Claims (2)
1. Sicherheitsschloß, bei welchem der Schlüsselbart die Gestalt eines Hakens
hat, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Angriffsflächen (s, s) des Riegels eine
Leiste {t) liegt, unter welcher der Haken (c) zunächst durch Herunterdrücken einer
Feder («) hinweggeführt werden muß, um ein Verschieben des Riegels zu ermöglichen,
wobei die Feder den Schlüssel nach Überwindung der Leiste wieder vordrückt und die volle Umdrehung des Schlüssels dadurch
bewirkt wird, daß nach vollendetem Riegelhub der Schlüssel wieder heruntergedrückt
und sein Haken (c) unter der Leiste hinweggeführt wird.
2. Sicherheitsschloß nach Patentanspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß
die Leiste (t) zwei nach unten ragende Ansätze (11, u) besitzt, welche sich an der
Aussparung des Bartes abstützen und den Hub des Schlüssels nach oben begrenzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH85574D DE377164C (de) | 1921-05-25 | 1921-05-25 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH85574D DE377164C (de) | 1921-05-25 | 1921-05-25 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377164C true DE377164C (de) | 1923-06-11 |
Family
ID=7164450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH85574D Expired DE377164C (de) | 1921-05-25 | 1921-05-25 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377164C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2363555A1 (de) * | 2010-03-03 | 2011-09-07 | Fonderies de Brousseval et Montreuil | Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung mit verbesserter Verschlusssicherheit und ihr Schlüssel für einen gegossenen Türflugel |
| FR3016652A1 (fr) * | 2014-01-21 | 2015-07-24 | Prod Ind Lorrains | Dispositif de verrouillage et deverrouillage inviolable a clef amovible pour ouvrant |
-
1921
- 1921-05-25 DE DEH85574D patent/DE377164C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2363555A1 (de) * | 2010-03-03 | 2011-09-07 | Fonderies de Brousseval et Montreuil | Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung mit verbesserter Verschlusssicherheit und ihr Schlüssel für einen gegossenen Türflugel |
| FR2957109A1 (fr) * | 2010-03-03 | 2011-09-09 | Fond De Brousseval Et Montreuil | Dispositif de verrouillage/deverrouillage a inviolabilite amelioree et sa cle pour tampon et piece de fonderie a ouvrant |
| FR3016652A1 (fr) * | 2014-01-21 | 2015-07-24 | Prod Ind Lorrains | Dispositif de verrouillage et deverrouillage inviolable a clef amovible pour ouvrant |
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