AT118208B - Einsatzchloß für Einsteck- bzw. Einstemmschlösser. - Google Patents

Einsatzchloß für Einsteck- bzw. Einstemmschlösser.

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AT118208B
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AT
Austria
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lock
mortise
jaws
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lock cylinder
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Inventor
Adolf Ing Kroneiser
Original Assignee
Adolf Ing Kroneiser
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Publication of AT118208B publication Critical patent/AT118208B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Eillsatzschloss   für   Einsteck- bzw. Eillstemmschlösser.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Einsatzschlösser   für Einsteckschlösser,   mittels welcher bezweckt wird, das Öffnen der Einsteckschlösser durch einfache Nachschlüssel oder Sperrhaken zu verhindern. 



  Bei den bekannten Einsatzsehlössern dieser Art sind in radialen Ausnehmungen des   Schlosszylinder-   gehäuses Druckfedern gelagert, welche mit in diesen Ausnehmungen   geführten Druekstücken   zusammenwirken, die ihrerseits das Verschieben der Zuhaltungen im Sehlosszylinder bewirken bzw. in der Ruhestellung den Schlosszylinder im Zylindergehäuse verriegeln. Die Grösse dieser Einsatzschlosszylinder   ist dureh den Bartradius bestimmt und daher besehränkt. Der Zusammenbau ist infolge der vielen bewegten   Teile und ihrer geringen Abmessungen wegen ausserordentlich schwierig, und die Herstellung dieser Einsatzschlosszylinder erfordert eine genaue und teure Bearbeitung der einzelnen Teile auf Spezialmaschinen der Feinmechanik.

   Die im Zylindergehäuse angeordneten Belastungsfedern für die Zuhaltungen können nur sehr kurz und schwach dimensioniert werden und werden daher nach kurzer Gebrauchszeit entspannt und wirkungslos. 



   Erfindungsgemäss werden nun diese Nachteile dadurch vermieden, dass die im Schlosszylinder geführten federlosen Zuhaltungen von schwenkbar gelagerten unter der Einwirkung von Federn stehenden Backen betätigt werden. Zweckmässig werden zwei zu beiden Seiten des   Schlosszylinders   angeordnete Backen gemeinsam durch eine Feder beeinflusst. Es wird hiedurch die Anzahl der bewegten Teile wesentlich herabgesetzt und eine Vergrösserung der Federn erzielt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des   Einsatzschlosses   bei abgenommenem Deckel in vergrössertem Massstab, Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Schlosses. 



   1 ist das Gehäuse des Einsatzschlosses, in welchem der   Schlosszylinder   2 konzentrisch und drehbar angeordnet ist. An der Oberseite ist das Gehäuse bei 3 abgeflacht, um Raum für den   Schlossriegel   des Einsteckschlosses zu geben. Der Schlosszylinder ist mit dem Bart 4 fest verbunden. 5 ist das Schlüsselloch für den Steckschlüssel. In dem   Schlosszylinder   2 sind die federlosen Zuhaltungen 6 radial geführt. In Ausnehmungen 7 des   Schlossgehäuses   sind auf Bolzen 8 Hebel 9 gelagert, an deren einem Ende 10 Backen 11 vorgesehen sind, die in die im   Schlosszylinder   vorgesehenen radialen Führungen der Zuhaltungen eintreten und an die äusseren Enden derselben anliegen. Die andern Enden der Hebel 9 sind mit Rasten 12 versehen, in welche die Enden einer Druckfeder 13 eintreten.

   Die Druckfeder 13 bewirkt, dass die Hebel 9 mittels der Backen 11 die Zuhaltungen 6 dauernd nach einwärts in die Einführungs- öffnung 5 für den Steckschlüssel, d. h. in die Bahn des   Schlüssels drücken.   Gleichzeitig wird durch die Backen 11 die Sicherung des   Schlosszylinders   2 gegen Verdrehen im Gehäuse 1 bewirkt. Zweckmässig sind die Backen 11 an den Enden 10 der Hebel 9 abgekröpft, derart, dass die Backen in die Radialführungen der Zuhaltungen eintreten, das Ende des Hebels 10 jedoch an den Schlosszylinder anliegt. Es wird hiedurch eine sichere Führung der Hebel 9 bzw. der Backen 11 zwischen dem Deckel (in der Zeichnung nicht dargestellt-abgenommen) und dem Gehäuseboden erzielt.

   Selbstverständlich begnügt man sich in der Praxis nicht mit nur zwei Zuhaltungen, sondern ordnet eine Reihe solcher Paare von Zuhaltungen axial nebeneinander an. In diesem Fall wird der Zusammenbau des Einbauschlosses dadurch wesentlich erleichtert, dass das Gehäuse und der Zylinder aus einzelnen gestanzten Platten   15,   die durch Nieten oder Schrauben zusammengehalten werden, zusammengesetzt ist. Eine der Platten besitzt hiebei immer die Ausnehmungen 7 für die Hebel 9, während die   nächstfolgende   Platte-die in einer Ebene mit einem Paar Zuhaltungen   liegt - die Ausnehmungen 14   für die abgekröpften   Backen H   aufweist. Die nächstfolgende Platte besitzt wieder die   Ausnehmungen   für die Hebel usw. 

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   Das Schloss wird in bekannter Weise derart in das Einsteckschloss eingebaut, dass die Abflachung.   3   des   Schlossgehäuses   parallel zum   Schlossriegel   des Einsteckschlosses liegt. Durch Einführen des   Stech-     schlüssels   in die Öffnung 5 werden die Zuhaltungen entgegen der Wirkung der Feder   13   nach aussen gedrüekt, so dass die Backen 11 aus dem Schlosszylinder austreten und in die Ausnehmungen 14 des   Schlossgehäuses   gelangen. Der Schlosszylinder ist nunmehr entriegelt und kann frei im Gehäuse 1 verdreht werden.

   Bei Verdrehung des   Schlosszylinders   wird auch-der Bart 4 verschwenkt, der mit dem Schlossriegel des Einsteckschlosses zum Eingriff gelangt und diesen in die   Schliessstellung   bewegt. Ein Herausziehen des Stechschlüssels aus der Öffnung 5 in einer Zwischenstellung ist ausgeschlossen, da derselbe durch die Zuhaltungen festgehalten wh'd und die Zuhaltungen in Zwischenstellungen nicht radial ausweichen können, da sie daran durch die starre Gehäusewand verhindert werden. 



   Gegebenenfalls können die Hebel 9 und die Feder 13 durch je eine Blattfeder ersetzt werden. die beispielsweise bei 8 eingespannt ist und an ihrem freien Ende je eine Backe 11 trägt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Einsatzschloss für Einsteck- bzw. Einstemmschlösser, dadurch   gekennzeichnet, dass die im Schlosszylinder geführten federlosen Zuhaltungen von Backen betätigt werden, die von schwenkbar gelagerten, unter der Einwirkung von Federn stehenden Hebeln gesteuert werden.

Claims (1)

  1. 2. Einsatzschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen unmittelbar an den schwenkbaren Hebeln befestigt sind.
    3. Einsatzschloss nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Hebel und der dieselben steuernden Federn an dem freien Ende fest eingespannte Blattfedern vorgesehen sind.
    4. Einsatzschloss nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass einander radial gegenüberliegende Zuhaltungen von zu beiden Seiten des Schlosszylinders gelagerten Backen betätigt und beide Backen gemeinsam von einer Feder beeinflusst werden.
    5. Einsatzschloss nach den Ansprüc en 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den Zuhaltungen zusammenwirkende Ende der Backen abgekröpft ist, so dass es zum Teil in der Führung für die Zuhaltung im Schlosszylinder geführt ist, zum Teil an die Aussenwand des Schlosszylinders anliegt. EMI2.1
AT118208D 1929-07-11 1929-07-11 Einsatzchloß für Einsteck- bzw. Einstemmschlösser. AT118208B (de)

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AT118208D AT118208B (de) 1929-07-11 1929-07-11 Einsatzchloß für Einsteck- bzw. Einstemmschlösser.

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AT (1) AT118208B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099897B (de) * 1957-10-05 1961-02-16 Franjo Smogar Drehzylinderschloss

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