AT110832B - Sicherheitsschloß für Kassen u. dgl. - Google Patents

Sicherheitsschloß für Kassen u. dgl.

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AT110832B
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Austria
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lock
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tumblers
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housing
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Inventor
Franz Eichler
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Franz Eichler
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


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    Sicherheitsschloss für Kassen u. dgl.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein   Sicherheitsschloss   besonderer   Konstruktion,   welches eine vollkommene Sicherheit gegen ein Öffnen von unbefugter Seite bietet. Zu diesem Zwecke sind erfindungsgemäss die Zuhaltungsgehäuse im   Schlosskasten     verschwenkbar   gelagert, in diesen die Zu- haltungen gleichfalls drehbar gelagert, und sowohl die Zuhaltungsgehäuse als auch die Zuhaltungen mit
Schlitzen versehen, welche zwecks Öffnens des Schlosses in die Bahn des Führungsschlittens für den
Schlossriegel eingestellt werden müssen.

   Die Zuhaltungsgehäuse wie die Zuhaltungen sind hiebei zu beiden
Seiten des Schlüsselrohres angeordnet und ragen seitlich in dasselbe hinein ; ihre Einstellung erfolgt durch einen Stechschlüssel, welcher dann erst in das   Sehlüsselrohr   eingeführt werden kann, wenn die   Zuhaltungsgehäuse   samt den Zuhaltungen von der Nuss aus durch eine   Drehung im Sinne   des Öffnens des Schlosses aus dem Bereich des   Sehlüsselrohres   verschwenkt sind. Diese Verschwenkung erfolgt durch einen besonderen Hebel, der von der Nuss aus zwischen Ansätze der Zuhaltungsgehäuse gezwängt werden kann, so dass die letzteren seitlieh ausschwenken und hiebei die Zuhaltungen mitnehmen. 



   Der Vorteil dieser   Schlosskonstruktion   gegenüber den bisher bekannten ist darin gelegen, dass, da die Zähne des Stechsehlüssels an den beiden Seiten angeordnet sind, trotz einer grossen Anzahl zu betätigender Zuhaltungen (z. B. 12, davon 6 auf jeder Seite) das Schlüsselrohr so eng gehalten werden kann, dass bei einem unbefugten   Öffnungsversuch   ein gleichzeitiges Einführen der erforderlichen Zahl von Nadeln, die überdies mit Haken versehen sein müssten, unmöglich ist. Ferner müssen die Zuhaltungen nicht nur gegeneinander, sondern auch gegenüber dem selbst verschwenkbaren Zuhaltungsgehäuse und mit diesem gegenüber dem   Schlossriegel   entsprechend eingestellt werden, wenn das Schloss geöffnet werden soll.

   Da nun die einzelnen Zuhaltungen gegeneinander und dem Zuhaltungsgehäuse in der Sperrstellung andere Lagen einnehmen als in der Offenstellung und ihre Verschwenkung in die letztere lediglich von den Winkeln abhängt, welche die verschiedenen zur Deckung zu bringenden Schlitze zu einander ein- schliessen, nicht aber von dem Mass der in das   Schlüsselloch   ragenden Zuhaltungsstufen, so kann z. B. der längste Vorsprung, von dem man die grösste Verschiebung voraussetzen würde, schon nach ganz geringer Verstellung die richtige Lage der zugehörigen Zuhaltungsplatte herbeiführen, wogegen z. B. ein anderer nur ein kurzes Stück in das   Schlüsselloch   ragender Teil eine bedeutende Verstellung der Zu- haltung erforderlich machen kann. Es muss demnach jeder Öffnungsversuch ohne den   Originalschlüssel   scheitern. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 das Schlossgehäuse, die Fig. 4-6 den   Schlossriegel,   die Fig. 7 und 8 den mit dem Schlossriegel verschraubten   Führungsschlitten,   Fig. 9-11 das   Schlüsselrohr,   Fig. 12 und 13 einen Teil der die Zuhaltungsgehäuse vom Griff aus verschwenkenden Einrichtung, Fig. 14-17 die Zuhaltungsgehäuse, Fig. 18 eine Zuhaltung. 



   Die Fig. 19 zeigt eine Draufsicht des zusammengestellten Schlosses ohne Deckplatte in der Stellung des
Griffstückes, die ein Verschwenken der Zuhaltungsgehäuse bewirkt. Fig. 20 zeigt den Stechschlüssel. 



   Das Schloss besteht (Fig. 1-3 und 19) aus einer Grundplatte   1,   welche mittels dreier Bolzen 2 im Abstand die Deckplatte 3 trägt, zwischen welchen Platten das ganze Schloss eingebaut ist. Die Deck- platte 3 hat eine kreisförmige Öffnung 4 entsprechend einer solchen5 in der Grundplatte, zwischen welcher die Nuss 43 drehbar gelagert ist und eine rechteckige Öffnung 6, über welcher das Ende des   Schlüssel-   rohres (Fig. 9-11) befestigt ist. Der nach A-B der Fig. 1 geführte Schnitt in Fig. 2 zeigt, dass die Grundplatte mit einem die   Riegelöffnung   7 aufweisenden   Stulp   8 vereinigt ist.

   Am anderen Ende trägt die 

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Grundplatte zwei Vierkantbolzen 9 für die auf die   Zuhaltungsgehäuse     drückenden Spiralfedern. ? und   eine Lagerplatte n für die bei 12 drehbar   : gelagerten Zuhaltungsgehäuse (Fig. 14-17). In   der Längs- achse ist   bei 13, 14, 16, 16   das   Schlüsselrohr   17 angeschraubt und oberhalb desselben in der Mitte der
Grundplatte ein Querjoch 18 mit einem in dem Schlitze 20 des Schlossriegels 25 gleitenden Stein 21. 



   An die   Grundplatte   ist das Querjoch, welches den mit dem Riegel 25 verschraubten Schlitten 22 (Fig. 7,8) führt, bei 23 durchbrochen um das Ende des in Fig. 12,13 herausgezeichneten Hebels   24 für   die Verschwen- kung der   Zuhaltlmgsgehäuse   durchtreten zu lassen. Schliesslich sind zu beiden Seiten der Mittelachse in der Grundplatte die Führungsschlitze 19 für den Schlitten 22 des Schlossriegels 25 vorgesehen. Der   Sehlossriegel25 (Fig. 4-6)   ist mit dem eigentlichen Riegelkopf 26 in der   Riegelöffnung   7 geführt und mit seinem bei 27 entsprechend ausgenommenen Schaftteil, der in der Mitte den   Führungsschlitz   20 aufweist, bei 28, 29,   30,.   1 mit dem U-förmigen Führungsschlitten 22 an dessen Quersteg 32 verschraubt.

   Die auf dem Quersteg senkrecht stehenden vertikalen Seitenwände   33, 34   gleiten mit ihren verbreiterten Enden   35   in den Schlitzen 19 der Grundplatte. Der Quersteg weist eine der Öffnung 20 entsprechende Durchbrechung 37 für den Stein 21 des Querjoches 18 auf. Die Verschiebung des Riegels in die   Sperr-und  
Offenstellung wird mittels eines in die Vierkantöffnung   38   der Nuss 43 einsteckbaren Griffes üblicher Art bewirkt. Die Nuss besitzt eine zylinderförmige Nabe 40, welche an zwei Seiten im Winkel abgeflacht ist und einen abgerundeten Daumen, der in die Ausnehmung   21   des Riegelschaftes eingreift. Auf einer der beiden Abflachungen liegt je nach der Offen-oder Sperrstellung des Riegels das Ende einer kräftigen Blattfeder 44, die bei 45,46 an der Grundplatte befestigt ist.

   Die äusserste Stellung des Daumens wird durch einen Anschlagstift   41   der Grundplatte begrenzt. 



   In die Bahn der Nuss   43 ragt   das eine hakenförmig abgebogene Ende 48 eines in der Mitte bei 49 an der Grundplatte drehbar befestigten Doppelhebels 50, dessen anderer Arm eine Längsöffnung aufweist. In diese ragt ein Bolzen 51 des in Fig. 12,13 ersichtlichen Hebels 24, der einerseits mittels einer   Schlitzführung   52 und einer bei 53 in der Grundplatte   verschraubten Führungssehraube   54, anderseits mittels seines bei 23 das Querjoch 18 durchbrechenden Endes in der Längsrichtung der Schlossachse verschiebbar geführt ist. Das andere Ende des Hebels 24 ist beidseitig abgeschrägt und ragt zwischen die Ansätze 59, 60 der Zuhaltungsgehäuse 55. Die Teile 24 und 50 bilden die die Zuhaltungsgehäuse mit den Zuhaltungen aus dem Bereich des Schlüsselrohres bewegenden Einrichtungen. 



   Die Zuhaltungsgehäuse 55   (Fig.   14-17) sind, wie bereits erwähnt, an der Grundplatte bei 12 drehbar gelagert. Sie enthalten um den Schraubenbolzen a drehbar je sechs Zuhaltungen 56 (Fig. 18) und besitzen an dem der Lagerung entgegengesetzten Ende je einen Fortsatz 57, 58, mit welchem sie entsprechende   Fuhrungslaschen     57',   58'untergreifen, die an der   Grundplatte   festgeschraubt sind sowie zwei hakenförmige Ansätze 59, 60 an der inneren Kante. An jeder Aussenseite befindet sich anschliessend an die Ansätze 57, 58 je ein Winkelarm   61,   62, mit einem Bolzen 63,64.

   Gegen die Aussenkante dieses Bolzens drücken die Enden der Feder   10,   gegen die Innenkante legen sich die Enden der Zuhaltungsfedern 65, welche die   Zuhaltungen   56 innerhalb des Gehäuses 55 gegen Bolzen 66 drücken, an welcher sie sich mit entsprechenden Ausrundungen 67 (Fig. 18) legen.

   Mit den Ansatzstufen 68 verschiedener Länge ragen die Zuhaltungen seitlich aus den Gehäusen heraus und bei gesperrtem Schloss in Durchbrechungen 69 des Schlüsselrohres hinein, wobei jedoch nicht mehr die aus Fig. 14 ersichtliche Stellung,   in welcher alle Zuhaltungen an den Bolzen 66 anliegen, gilt,   sondern eine von dieser um weniges verschiedene Lage, in der die Zuhaltungen im Gehäuse um verschiedene Beträge von den Bolzen 66 abgedrückt sind, da sie sich früher an das   Sehlüsselrohr   anlegen, als das Zuhaltungsgehäuse. Die   stärkere   Feder 10 überwindet hiebei die schwächere Feder 65.

   Sowohl die Zuhaltungsgehäuse, als auch jede einzelne der Zuhaltungsplatten besitzen in Richtung der Drehachsen Schlitze 69 bzw.   10   in einer Breite, die der Wandstärke der Seitenwände des Riegelschlittens 22 entspricht. Liegen die Zuhaltungen an den Bolzen 66, so schliessen die Richtungen ihrer Schlitze mit der Richtung des Schlitzes im Zuhaltungsgehäuse verschiedene Winkel ein, so dass die Schlitze der Gehäuse durch die Zuhaltungen abgedeckt sind. 



   Die Wirkungsweise des Schlosses ist nun folgende : In der Sperrstellung des Riegels liegen Zuhaltungsgehäuse und Zuhaltungen an dem   Schlüsselrohr   von beiden Seiten an, die Stufenenden ragen in das   Schlüsselrohr   hinein. Die Schlitze der Gehäuse sind durch die Zuhaltungen abgedeckt und befinden sich nicht in Verlängerung der Seitenwände des Riegelschlittens. Der Riegel kann demnach durch das Griffstück nicht nach innen geschoben werden. Um nun einen gewöhnlichen Stechschlüssel (Fig. 20) in das   Schlüsselrohr   einführen zu können, wird das Griffstück mittels des Steckgriffes zunächst im Sinne eines weiteren Öffnens des Schlosses verdreht, was unter Überwindung der Feder 44 so weit möglich ist, bis der Daumen 43 am Anschlagbolzen 47 anschlägt.

   Der Riegel, der durch die Endstellung des Steines 21 in der Ausnehmung 37 eine weitere Bewegung nicht zulässt, steht hiebei still, der Daumen kreist in der oberen Ausnehmung des   Riegelschaftes.     Er drückt   hiebei gegen das Ende 48 des Doppelhebels   50 und   verschiebt hiedurch den mit ihm verbundenen Hebel 24 mit dem abgeschrägten Ende in der Richtung der Längsachse zwischen die beiden Ansätze 59, 60 der   Zuhaltungsgehäuse, welche   infolgedessen seitlich ausweichen müssen und die Gehäuse samt Zuhaltungen soweit verschwenken, dass die   Ansatzstufen 68   
 EMI2.1 
 

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 EMI3.1 
 und die genaue Fortsetzung der   FÜhrungswände   des Schlittens bilden.

   Das   Schloss   kann nun ohne weiteres   geöffnet   werden, der Schlüssel kann jedoch nicht herausgezogen werden, ehe das   Schloss   wieder gesperrt ist 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Sicherheitsschloss     für Kassen u.   dgl., dadurch gekennzeichnet, dass dessen   Zuhaltungsgehäuse   (55) im Schlosskasten verschwenkbar und in diesen Gehäusen die Zuhaltungen (56) gleichfalls drehbar gelagert sind, wobei die Zuhaltungsgehäuse und die Zuhaltungen mit Schlitzen   (69, 70)   unter verschiedenen Winkeln versehen sind, welche zwecks Öffnens des Schlosses in die Bahn des Führungsschlittens   (22)   des   Schlossriegels     (25)   eingestellt werden müssen.

Claims (1)

  1. 2. Kassenschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhaltungen von beiden EMI3.2 Sehlüsselrohres schwenkbar sind, so dass ein Stechschlüssel mit Zähnen an beiden Seiten in das Schlüsselloch eingeführt werden kann, welcher nach Freigabe bzw. Rückdrehung der Nuss die Zuhaltungen zu den Gehäusen und mit diesen zum Führungsschlitten des Riegels so ordnet, dass nunmehr das Schloss geöffnet werden kann.
AT110832D 1927-06-01 1927-06-01 Sicherheitsschloß für Kassen u. dgl. AT110832B (de)

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