DE288513C - - Google Patents

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DE288513C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/12Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks

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  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits mehrfach vorgeschlagen worden, die Zuhaltungen eines Schlosses in einem besonderen Gehäuse unterzubringen, d. h. mit letzterem zu einem besonderen Einsatzschloß zu vereinigen, welches leicht ausgewechselt werden kann, was namentlich häufig beim Wechsel der Mieter von Stahlfächern erforderlich ist. Derartige Einsatzschlösser werden bereits in den verschiedensten Konstruktionen hergestellt.
ίο Alle diese bekannten Einsatzschlösser sind mittels der gewöhnlichen, von jedermann leicht zu lösenden Befestigungsmittel, wie Schrauben, Keile, Schieber o. dgl., an dem eigentlichen Schloß befestigt, so daß es beispielsweise dem Mieter des Faches möglich ist, das Einsatzschloß selbst herauszunehmen und sich ein Duplikat des Schlüssels anzufertigen
Um diesen Übelstand zu vermeiden und die Herausnahme des Einsatzschlosses vom Gebrauch eines besonderen Schlüssels, der sich zweckmäßig im Verwahrsam der Bank befindet, abhängig zu machen, ist das gemäß der vorliegenden Erfindung eingerichtete Einsatzschloß mit zwei Gruppen von Zuhaltungen und zwei zu diesen passenden Schlüsseln versehen, von welchen der eine, im Verwahrsam der Bank verbleibende Schlüssel zum Fest- und Losschließen des Einsatzschlosses am Safeschloß und der andere zum Schließen des eigentlichen Einsatzschlosses dient.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Einsatzschlosses beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt desselben,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 den zum Schließen desselben erforderlichen Schlüssel mit Doppelbart,
Fig. 4 den zum Fest- und Losschließen des Einsatzschlosses erforderlichen Schlüssel,
Fig. 5 die Bajonettkupplung zwischen Einsatzschloß und Safeschloß,
Fig. 6 das Zusammenwirken des Einsatz- und des Safeschlosses.
Das Einsatzschloß (Fig. 1 und 2) besteht aus einem zylindrischen Gehäuse a, welches bei b (Fig. 2 und 6) einen segmentförmigen Ausschnitt hat und im Innern zwei Gruppen von scheibenartig geformten Zuhaltungen c und d besitzt. Die Zuhaltungen c, welche voneinander durch feststehende Scheiben (Besatzungen) getrennt sind, und die durch den in Fig. ι und 3 dargestellten Schlüssel eingeordnet werden (in Fig. 1 ist der Bart des Schlüssels der Deutlichkeit halber in schwärzer Farbe hervorgehoben), dienen dazu, den eigentlichen Schloßriegel e (Fig. 6), der seinerseits selbst wieder eventuell durch einen Schlüssel geschlossen werden kann, in die offene und Schließlage zu bewegen und in letzterer zu sperren. Die drehbaren Zuhaltungsscheiben c besitzen einen Zahn g und eine Kurve h (Fig. 2 und 6). Durch den Schlüssel (Fig. 3) können alle drehbaren Zuhaltungsscheiben c aus der in Fig. 6 in vollen Linien gezeichneten Stellung in die in punktierten Linien gezeichnete Stellung gedreht werden, und umgekehrt. Befinden sich die drehbaren Zuhaltungsscheiben c in der Lage, bei welcher ihr Zahn g und ihre Kurve h in der in Fig. 6 punktiert gezeichneten Stellung stehen, so ruht das Ende des Ha-
kens i, der drehbar mit dem Führungsteil k des Schloßriegels e verbunden ist, auf dem Kreisumfange der drehbaren Zuhaltungsscheiben c. Hierbei tritt dieser in Fig. 6 in dieser Lage punktiert gezeichnete Haken i hinter einen Anschlag-1, wodurch die Rückbewegung des sich in der (punktiert gezeichneten) Schließ-
. lage befindlichen Schloßriegels e verhindert wird. Dreht man nun mittels des Schlüssels 3 die Zuhaltungen c derart, daß sich die Zähne g und die Kurven h aus der in Fig. 6 punktiert gezeichneten Lage in die in vollen Linien gezeichnete Lage bewegen, so fällt der Haken i, sobald die durch den Zahn und die Kurve gebildete Lücke sich unter ihm befindet, in diese Lücke hinein. Beim Weiterdrehen nimmt dann der Zahn, da der Haken mit seinem freien Ende aus dem Bereiche des Anschlages I gekommen ist, ersteren sowie den Führungsteil k und den Schloßriegel β in die in Fig. 6 in vollen Linien gezeichnete Lage mit, wodurch das Schloß geöffnet ist. Will man den Schloßriegel wieder in die punktiert gezeichnete Schließlage zurückbewegen, so dreht man mittels des Schlüssels (Fig. 1 und 3) die Zuhaltungsscheiben c in umgekehrter Richtung. Hierbei schiebt die Kurve h den Haken i, die Führung k und den Schloßriegel e in die punktiert gezeichnete Lage.
Das Einsatzschloß α ist, wie bereits erwähnt, mit einer zweiten Gruppe von drehbaren Zuhaltungsscheiben d versehen, die voneinander bzw. von der letzten drehbaren Scheibe c durch zwischengelegte feststehende Scheiben (Besatzungen) -getrennt sind. Diese Zuhaltungsscheiben d können nur durch einen zweiten Schlüssel (Fig. 4) eingeordnet werden. Diese Zuhaltungen (von welchen eventuell nur eine einzige vorhanden zu sein braucht) dienen dazu, das Einsatzschloß α an dem eigentlichen Schloß m (Fig. 6) festzuschließen oder von ihm zu lösen. Um. dies zu bewirken, besitzt die letzte drehbare Scheibe d einen mit einem Kopf η versehenen Stift, der zum
Zwecke des Fest.schiießens des Einsatzschlosses α an der Wandung 0 des Schlosses m in die Erweiterung p des kreisbogenförmigen Schlitzes r eingeführt und durch Drehen der Zuhaltungsscheiben d mittels des in Fig. 4 gezeichneten Schlüssels in die in Fig. 5 gezeichnete Lage gebracht werden kann. Durch den Bajonettverschluß φ r η wird das Schloß mit der Wandung 0 fest verbunden. Zur weiteren Sicherung desselben an dieser Wandeng dient eine Schraubenverbindung s. Nur unter Benutzung des zweiten Schlüssels (Fig. 4) ist es daher möglich, das Einsatzschloß α auszuwechseln.
Drehbare Zuhaltungsscheiben, zwischen welchen sich feste Scheiben befinden, sind an sich bekannt. Man könnte auch, anstatt die Zuhaltungen c und d aus drehbaren Scheiben zu bilden, andere Zuhaltungsarten (Lamellen, Stifte o. dgl.) wählen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Einsatzschloß für Safeschlösser U. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe zwei Gruppen (c und d) von je durch einen besonderen Schlüssel einzuordnenden Zuhaltungen besitzt, von denen die eine Gruppe (c) zum Sperren und Freilassen eines Schloßriegels (e) und die andere Gruppe (d) zum Festschließen und Freimachen des Einsatzschlosses im , eigentliehen Schloß dient.
2. Einsatzschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Zuhaltungsscheiben der Zuhaltungsgruppe
(c) mit einem Zahn (g) und einer Kurve (h) o. dgl. versehen sind, um den Schloßriegel (e) in die Verschluß- und Offenlage bewegen zu können.
3. Einsatzschloß nach den Ansprüchen
ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift der Scheibe {d) bajonettverschlußartig in einen Schlitz (r) des Schloßkastens greift und durch einen Schlüssel (Fig. 4) in die Verschluß- und Lösestellung gebracht werden kann.
4. Einsatzschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßriegel mit einem Sperrhaken (i) versehen ist, der je nach Verstellung des Zahnes (g) bzw. der Kurve (h) den Schloßriegel (e) sperrt oder freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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