AT102242B - Sicherungsvorrichtung für Schlösser aller Art. - Google Patents

Sicherungsvorrichtung für Schlösser aller Art.

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AT102242B
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locking
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pawls
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Heinrich Vaya
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Heinrich Vaya
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Description


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 abgerundet ist. 



   Die Betätigung der Verriegelung.   : 1 : durch   das Stellwerk y   (Fig.   9) erfolgt unter Zwischenschaltung eines   Schaltwerkes.   z von solcher   Ausgestaltung, dass   bei Betätigung der Stellvorrichtung eine absatzweise 
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 kränzen   27,   28 zusammenwirken. Die   Zahnkränze   27, 28 sind mit der Verriegelungsscheibe 10 auf Drehung verkuppelt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel werden die   Zahnkränze 27. 2S von mit je vier   Zähnen versehenen Ringnuten   29, : 30   gebildet, in die die Klinkenzapfen   25. 26 seitlich eingreifen. Die     Zähne 2S   der Nut 29 sind hiebei um   450 versetzt zu   den Zähnen 27 der   Nut. 30 angeordnet.

   Die Nuten 29.   
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 vorgesehen. Der Führungsbügel   31   umgreift lose die   Sehaldinken   20, 21 derart. dass sich letztere frei im Bügel auf und nieder bzw. hin-und herbewegen können. 



   Die Schaltscheibe 24 weist einen Zahnkranz   35   auf, der mit einem Zahnsegment 36 einer Zwischen- 36 einer Zwsichen- 
 EMI2.4 
 Hebel 4. 3 verkuppelt ist. Der zweiarmige Hebel 43 sitzt auf einem Zapfen 44 des   Schlossgehäuses   1. Der eine Arm   4.'3',   an welchem der Lenker 42 angelenkt ist, läuft durch einen Schlitz 46 des Schlossgehäuses und steht, wie später ausgeführt, durch irgendein Kupplungsmittel beispielsweise einen Schnur-oder Kettenzug mit der Stellvorrichtung y in Verbindung.

   Der zweite Arm 43" trägt auf seinem Ende eine Hemmklinke 48, die im Verein mit einer auf der Zwischenscheibe   37   befestigten   Hemmklinke   49 einerseits die Schaltbewegung des Schaltwerkes z begrenzt und anderseits die Bewegung des Verriegelungsorganes 10 am Ende jeder   absatzweisen Verschärfung unterbricht.   Die Hemmklinken 48, 49 wirken mit dem Rande der Verriegelungsscheibe 10 sowie mit am Rande der verriegelungsscheibe vorgesehenen Zähnen 50 zusammen. Eine im   Sehlossgehäuse   1 vorgesehene Feder 56 wirkt mit ihrem freien Ende auf den Hebelarm   43'ein :   dieselbe bewirkt, dass die Teile des Schaltwerkes selbsttätig in die aus Fig. 1 ersiehtliche Stellung zurückgebracht werden. 



   Die Stellvorrichtung y (Fig. 9-13) kann gleichfalls verschieden   ausgebildet und verschieden   angeordnet sein. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Stellvorrichtung   räumlich   entfernt von der   Verriegelungsvorrichtung. t :   bzw. vom Schloss angeordnet. Die Stellvorrichtung y besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem zylindrischen Gehäuse 60, in welchem ein Kolben 61 verschiebbar sitzt. Das Gehäuse 60 weist mehrere parallel zur Verschubrichtung des Kolbens 61 verlaufende Bohrungen 62 auf, in die   Führungsstifte   63 des Kolbens 61 eingreifen.

   Die   Führungsstifte     63   sitzen auf einem Bund 64 des Kolbens 61 und dienen bei dem   gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel gleichzeitig zum   Führen und Halten von   Spiralfedern 6.'5,   deren eines Ende sich gegen die   rückwärtige Stirnfläche   des Gehäuses 60 und deren anderes Ende sich gegen den Bund 64 abstützt. 



   Der Kolben 61 weist eine zentrale Bohrung 68 auf, die zum Einstecken eines eigenartigen Schlüssels (Fig. 11) dient. Die Bohrung 68 ist bei vorliegendem Ausführungsbeispiel entsprechend der Schlüsselausgestaltung zylindrisch. Diametral gegenüberliegend weist die   Einsteckbohrung   68 vier Längsnuten 70 auf, die verschieden lang in dem Kolben 61 eingearbeitet sind. Am Ende-jeder Längsnut 70 befindet sich eine Ausnehmung   71,   auf deren Grund ein die Umfläche des Kolbens 61 durchbrechender Schlitz 72 sich befindet. Hiebei ist die der Mündung der Einstecköffnung 68 zugekehrte Seite jeder Ausnehmung 71 abgeschrägt (Fig. 9). Diese Abschrägung verfolgt den Zweck, einen eventuellen Versuch des Herausziehens des Kolbens 61 durch Einhaken irgendeines Werkzeuges in die Ausnehmungen 71 zu vereiteln.

   In die Schlitze 72, im nachstehenden   Spenasten   genannt, greifen Feststellorgane 75 ein, die im Gehäuse 60 angeordnet sind. Die Feststellorgane 75 bestehen bei dem gezeichneten Ausführungsbeipsiel   aus Klinken 75.   die in Schlitzen 76 des Gehäuses 60 sitzen. Die Klinken 75 sind um Drehpunkte 77 verschwenkbar und weisen Federn 78 auf, die die Klinken ständig in die aus Fig. 12 ersichtliche Sperrstellung drücken. 



   Der zum Auslösen und Betätigen des Kolbens 61 dienende Schlüssel besteht aus einem zylindrischen Schaft 80, der vier Nasen besitzt. Die Breite und Höhe der Nasen 81 ist derart bemessen, dass sie beim Einstecken des Schlüssels in die   Schlüsselöffnung   68 bequem durch die Längssehlitze 70   hindurchgehen.   Die Form der Nasen 81 ist den Ausnehmungen 71 augepasst. Wie aus Fig. 11 ersichtlich, sind   die Nasen 81   analog den Ausnehmungen 71 in verschiedenen Abständen vom   Sehlüsselende   angeordnet. Durch die verschiedenen Längen der Nuten 70 wird das unbefugte Nachbilden eines Schlüssels ganz wesentlich erschwert und auch das Auslösen mit einem anderen Schlüssel verhindert. 



   Soll die Stellvorrichtung y betätigt werden, so ist es nur erforderlich, den Schlüssel 80 in die Schlüssel- öffnung 68 einzustecken, bis die vorderen Kanten der Nasen 81 gegen die   rückwärtigen   Flächen der Ausnehmungen 71 stossen. Ist dies geschehen, so wird der Schlüssel in der in Fig. 12 gezeichneten Pfeilrichtung 

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 kommen   (Fi/ ! :. 13).   Der auf diese Weise durch Einstecken und Drehen des Schlüssels entriegelte Kolben 67 kann nun im   Gehäuse 60 hin-und   herbewegt werden. Diese Hin- und Herbewegung des Kolbens 61 wird mittels eines in der Zeichnung nicht näher dargestellten   Verbindungsorganes   z. B. Schnur-oder Kettenzug od. dgl. auf den Hebel (Fig. l) übertragen und dieser in eine auf- und niedergehende Schwingbewegung versetzt.

   Diese Schwingbewegung wird auf dem Wege des   Lenkers- ?. Armes 41   und der Zwischenscheibe : 37 auf die Schaltscheibe 24 übertragen und diese in schwingende Bewegung versetzt. Durch diese Schaltbewegung der Schaltscheibe 24. werden die   Schaltklinken     20. M abwechselnd hin-und herbewegt   und 
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 weise Vorschaltung der   Verriegelungsscheibp   10. Die intermittierende Schaltbewegung des   Schaltwerkes.''   bzw. die absatzweise Vorschaltung der Verriegelungsscheibe 10 wird einerseits durch die Hemmklinke 48 und anderseits durch die Hemmklinke 49 begrenzt.

   Sowohl die Hemmklinke 48 wie auch die   Hemmklinke   49 schlagen am Ende der entsprechenden Schaltbewegung gegen den Rand der Ver-   riegelungscheibe     10,   u. zw. unmittelbar vor einem Zahn 50 der Scheibe 10 auf. Auf diese Weise wird jede Weiterdrehung der Verriegelungsscheibe 10 am Ende ihrer Vorschaltbewegung unterbrochen und ausserdem ein genaues Einstellen der Verriegelungsscheibe 10 bzw. ihrer Nut 15 bzw. der Rasten 16 in bezug auf den Riegelkörper 18 gewährleistet. 



   Befindet sieh die Verriegelungsscheibe 10 in der in Fig. 7 gezeichneten Stellung, so kann der in an sich bekannter Weise durch einen Schlüssel in Sperrstellung gebrachte Riegel 2 durch denselben Schlüssel 
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 die Besatzung 18 in eine der Rasten 16 eingreift und gegen weiteres Verschieben durch die Rasten 16 gehindert wird. Nimmt dagegen die Verriegelungsscheibe die aus Fig. 8 ersichtliche Stellung ein, so kann der Riegel 2 in die Offenstellung gebracht werden, da die Besatzung 18 in diesem Falle durch die Nut 15 freigegeben erscheint. 



   Die vorstehende Sicherungsvorrichtung ist für Schlösser aller Art geeignet : ihre Verriegelungsvorrichtung besitzt insbesondere geringe Breitendimensionen, so dass die Verriegelungsvorrichtung in jedes bestehende Schloss ohne besondere Umkonstruktionen eingebaut werden kann. Hiebei kann das Schloss derart ausgebildet sein, dass der Riegel von aussen durch den zugehörigen Schlüssel und von innen entweder durch den Schlüssel oder durch einen Handknopf nach Anheben der Zuhaltungen durch einen 
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 ohne dass die Verriegelungsscheibe 10 das Schlüsselloch verdeckt, ist es   zweckmässig ;   das   Schlossgehäuse   nach unten zu verlängern und das Schlüsselloch tiefer zu setzen.

   Doch kann man das Schlüsselloch auch an der ursprünglichen Stelle belassen, da ja die Verriegelungsscheibe auch so angeordnet werden kann, dass sie das Schlüsselloch nicht verdeckt. 



   Durch die räumliche Trennung der Stellvorrichtung   y vom Schloss   bzw. von der Verriegelungsvorrichtung x wird es   möglich   gemacht, die Stellvorrichtung an irgendeinem geeigneten Ort anzuordnen. Hiebei kann die Stellvorrichtung je nach ihrer Anordnung verschieden ausgestaltet sein. Bei Anbringung der Stellvorrichtung auf der einen Seite der Tür,   z.   B. bei Haustüren, genügt eine einfache Zugvorrich- 
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 an einem geheimen Orte anzuordnen. Schliesslich kann auch die Verriegelung auf andere Weise, so z. B. durch Elektromagnete, erfolgen. 



   Die vorstehend beschriebene Sicherungsvorrichtung bildet nur eines der vielen   AusfÜhrungsbeispiele   der vorliegenden Erfindung und kann dieselbe im Rahmen der dargelegten Erfindung auch geändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherungsvorrichtung für Schlösser aller Art mit einer im Verschubbereich des Schlossriegels vorgesehenen, drehbaren   Verriegelungsseheibe,   dadurch gekennzeichnet, dass auf die Verriegelungsscheibe   (10)   ein mittels einer Zugvorrichtung (y) betätigbares   Schaltgesperre (z)   einwirkt, das bei seiner Betätigung eine absatzweise Bewegung der Verriegelungsscheibe in die Verriegelungsstellung und Entriegelungsstellungbewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungsvonichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgesperre (2) mehrere zwangläufig hin-und hergehend gesteuerte Klinken (20, 21) aufweist. die in mit der Verriege- lungsscheibe (10) auf Drehung gekuppelten Zahnkränzen (27, 28) eingreifen.
    3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkränze (27, 28) von mit Zähnen versehenen Ringnuten 29,-30 der Verrieg'ehmgsscheibe (10) gebildet werden.
    4. Sirherungsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken (20, EMI3.6 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 in Ausnehmungen (71) des Zugkolbens einschwingen und die in die Ausnehmungen (71) eingreifenden Klinken (7. in ihre Entriegelungsstellung bewegen.
    10. Sicherungsvorriehtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken (75) in Schlitzen (76) des Gehäuses (60) radial schwingbar eingesetzt sind.
    11. Sicherungsvorrichtung nach den Ansprüchen bis 10, dadurch bekennzeichnet, dass die Nasen (81) in verschiedenen Abständen vom Ende des Schlüssels angeordnet sind.
    12. Sicherungsvorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Zugkolben (61) Federn (65) einwirken, die nach erfolgter Entriegelung und Vorschub des Zugkolbens letzteren selbsttätig zurückziehen.
    13. Sieherungsvorriehtung nach den Ansprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugkolben (61) durch Behemmungen (62) und Stifte (63) gegen Verdrehung im Gehäuse (60) gesichert ist.
AT102242D 1921-10-01 1921-10-01 Sicherungsvorrichtung für Schlösser aller Art. AT102242B (de)

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