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abgerundet ist.
Die Betätigung der Verriegelung. : 1 : durch das Stellwerk y (Fig. 9) erfolgt unter Zwischenschaltung eines Schaltwerkes. z von solcher Ausgestaltung, dass bei Betätigung der Stellvorrichtung eine absatzweise
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kränzen 27, 28 zusammenwirken. Die Zahnkränze 27, 28 sind mit der Verriegelungsscheibe 10 auf Drehung verkuppelt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel werden die Zahnkränze 27. 2S von mit je vier Zähnen versehenen Ringnuten 29, : 30 gebildet, in die die Klinkenzapfen 25. 26 seitlich eingreifen. Die Zähne 2S der Nut 29 sind hiebei um 450 versetzt zu den Zähnen 27 der Nut. 30 angeordnet.
Die Nuten 29.
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vorgesehen. Der Führungsbügel 31 umgreift lose die Sehaldinken 20, 21 derart. dass sich letztere frei im Bügel auf und nieder bzw. hin-und herbewegen können.
Die Schaltscheibe 24 weist einen Zahnkranz 35 auf, der mit einem Zahnsegment 36 einer Zwischen- 36 einer Zwsichen-
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Hebel 4. 3 verkuppelt ist. Der zweiarmige Hebel 43 sitzt auf einem Zapfen 44 des Schlossgehäuses 1. Der eine Arm 4.'3', an welchem der Lenker 42 angelenkt ist, läuft durch einen Schlitz 46 des Schlossgehäuses und steht, wie später ausgeführt, durch irgendein Kupplungsmittel beispielsweise einen Schnur-oder Kettenzug mit der Stellvorrichtung y in Verbindung.
Der zweite Arm 43" trägt auf seinem Ende eine Hemmklinke 48, die im Verein mit einer auf der Zwischenscheibe 37 befestigten Hemmklinke 49 einerseits die Schaltbewegung des Schaltwerkes z begrenzt und anderseits die Bewegung des Verriegelungsorganes 10 am Ende jeder absatzweisen Verschärfung unterbricht. Die Hemmklinken 48, 49 wirken mit dem Rande der Verriegelungsscheibe 10 sowie mit am Rande der verriegelungsscheibe vorgesehenen Zähnen 50 zusammen. Eine im Sehlossgehäuse 1 vorgesehene Feder 56 wirkt mit ihrem freien Ende auf den Hebelarm 43'ein : dieselbe bewirkt, dass die Teile des Schaltwerkes selbsttätig in die aus Fig. 1 ersiehtliche Stellung zurückgebracht werden.
Die Stellvorrichtung y (Fig. 9-13) kann gleichfalls verschieden ausgebildet und verschieden angeordnet sein. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Stellvorrichtung räumlich entfernt von der Verriegelungsvorrichtung. t : bzw. vom Schloss angeordnet. Die Stellvorrichtung y besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem zylindrischen Gehäuse 60, in welchem ein Kolben 61 verschiebbar sitzt. Das Gehäuse 60 weist mehrere parallel zur Verschubrichtung des Kolbens 61 verlaufende Bohrungen 62 auf, in die Führungsstifte 63 des Kolbens 61 eingreifen.
Die Führungsstifte 63 sitzen auf einem Bund 64 des Kolbens 61 und dienen bei dem gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel gleichzeitig zum Führen und Halten von Spiralfedern 6.'5, deren eines Ende sich gegen die rückwärtige Stirnfläche des Gehäuses 60 und deren anderes Ende sich gegen den Bund 64 abstützt.
Der Kolben 61 weist eine zentrale Bohrung 68 auf, die zum Einstecken eines eigenartigen Schlüssels (Fig. 11) dient. Die Bohrung 68 ist bei vorliegendem Ausführungsbeispiel entsprechend der Schlüsselausgestaltung zylindrisch. Diametral gegenüberliegend weist die Einsteckbohrung 68 vier Längsnuten 70 auf, die verschieden lang in dem Kolben 61 eingearbeitet sind. Am Ende-jeder Längsnut 70 befindet sich eine Ausnehmung 71, auf deren Grund ein die Umfläche des Kolbens 61 durchbrechender Schlitz 72 sich befindet. Hiebei ist die der Mündung der Einstecköffnung 68 zugekehrte Seite jeder Ausnehmung 71 abgeschrägt (Fig. 9). Diese Abschrägung verfolgt den Zweck, einen eventuellen Versuch des Herausziehens des Kolbens 61 durch Einhaken irgendeines Werkzeuges in die Ausnehmungen 71 zu vereiteln.
In die Schlitze 72, im nachstehenden Spenasten genannt, greifen Feststellorgane 75 ein, die im Gehäuse 60 angeordnet sind. Die Feststellorgane 75 bestehen bei dem gezeichneten Ausführungsbeipsiel aus Klinken 75. die in Schlitzen 76 des Gehäuses 60 sitzen. Die Klinken 75 sind um Drehpunkte 77 verschwenkbar und weisen Federn 78 auf, die die Klinken ständig in die aus Fig. 12 ersichtliche Sperrstellung drücken.
Der zum Auslösen und Betätigen des Kolbens 61 dienende Schlüssel besteht aus einem zylindrischen Schaft 80, der vier Nasen besitzt. Die Breite und Höhe der Nasen 81 ist derart bemessen, dass sie beim Einstecken des Schlüssels in die Schlüsselöffnung 68 bequem durch die Längssehlitze 70 hindurchgehen. Die Form der Nasen 81 ist den Ausnehmungen 71 augepasst. Wie aus Fig. 11 ersichtlich, sind die Nasen 81 analog den Ausnehmungen 71 in verschiedenen Abständen vom Sehlüsselende angeordnet. Durch die verschiedenen Längen der Nuten 70 wird das unbefugte Nachbilden eines Schlüssels ganz wesentlich erschwert und auch das Auslösen mit einem anderen Schlüssel verhindert.
Soll die Stellvorrichtung y betätigt werden, so ist es nur erforderlich, den Schlüssel 80 in die Schlüssel- öffnung 68 einzustecken, bis die vorderen Kanten der Nasen 81 gegen die rückwärtigen Flächen der Ausnehmungen 71 stossen. Ist dies geschehen, so wird der Schlüssel in der in Fig. 12 gezeichneten Pfeilrichtung
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kommen (Fi/ ! :. 13). Der auf diese Weise durch Einstecken und Drehen des Schlüssels entriegelte Kolben 67 kann nun im Gehäuse 60 hin-und herbewegt werden. Diese Hin- und Herbewegung des Kolbens 61 wird mittels eines in der Zeichnung nicht näher dargestellten Verbindungsorganes z. B. Schnur-oder Kettenzug od. dgl. auf den Hebel (Fig. l) übertragen und dieser in eine auf- und niedergehende Schwingbewegung versetzt.
Diese Schwingbewegung wird auf dem Wege des Lenkers- ?. Armes 41 und der Zwischenscheibe : 37 auf die Schaltscheibe 24 übertragen und diese in schwingende Bewegung versetzt. Durch diese Schaltbewegung der Schaltscheibe 24. werden die Schaltklinken 20. M abwechselnd hin-und herbewegt und
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weise Vorschaltung der Verriegelungsscheibp 10. Die intermittierende Schaltbewegung des Schaltwerkes.'' bzw. die absatzweise Vorschaltung der Verriegelungsscheibe 10 wird einerseits durch die Hemmklinke 48 und anderseits durch die Hemmklinke 49 begrenzt.
Sowohl die Hemmklinke 48 wie auch die Hemmklinke 49 schlagen am Ende der entsprechenden Schaltbewegung gegen den Rand der Ver- riegelungscheibe 10, u. zw. unmittelbar vor einem Zahn 50 der Scheibe 10 auf. Auf diese Weise wird jede Weiterdrehung der Verriegelungsscheibe 10 am Ende ihrer Vorschaltbewegung unterbrochen und ausserdem ein genaues Einstellen der Verriegelungsscheibe 10 bzw. ihrer Nut 15 bzw. der Rasten 16 in bezug auf den Riegelkörper 18 gewährleistet.
Befindet sieh die Verriegelungsscheibe 10 in der in Fig. 7 gezeichneten Stellung, so kann der in an sich bekannter Weise durch einen Schlüssel in Sperrstellung gebrachte Riegel 2 durch denselben Schlüssel
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die Besatzung 18 in eine der Rasten 16 eingreift und gegen weiteres Verschieben durch die Rasten 16 gehindert wird. Nimmt dagegen die Verriegelungsscheibe die aus Fig. 8 ersichtliche Stellung ein, so kann der Riegel 2 in die Offenstellung gebracht werden, da die Besatzung 18 in diesem Falle durch die Nut 15 freigegeben erscheint.
Die vorstehende Sicherungsvorrichtung ist für Schlösser aller Art geeignet : ihre Verriegelungsvorrichtung besitzt insbesondere geringe Breitendimensionen, so dass die Verriegelungsvorrichtung in jedes bestehende Schloss ohne besondere Umkonstruktionen eingebaut werden kann. Hiebei kann das Schloss derart ausgebildet sein, dass der Riegel von aussen durch den zugehörigen Schlüssel und von innen entweder durch den Schlüssel oder durch einen Handknopf nach Anheben der Zuhaltungen durch einen
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ohne dass die Verriegelungsscheibe 10 das Schlüsselloch verdeckt, ist es zweckmässig ; das Schlossgehäuse nach unten zu verlängern und das Schlüsselloch tiefer zu setzen.
Doch kann man das Schlüsselloch auch an der ursprünglichen Stelle belassen, da ja die Verriegelungsscheibe auch so angeordnet werden kann, dass sie das Schlüsselloch nicht verdeckt.
Durch die räumliche Trennung der Stellvorrichtung y vom Schloss bzw. von der Verriegelungsvorrichtung x wird es möglich gemacht, die Stellvorrichtung an irgendeinem geeigneten Ort anzuordnen. Hiebei kann die Stellvorrichtung je nach ihrer Anordnung verschieden ausgestaltet sein. Bei Anbringung der Stellvorrichtung auf der einen Seite der Tür, z. B. bei Haustüren, genügt eine einfache Zugvorrich-
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an einem geheimen Orte anzuordnen. Schliesslich kann auch die Verriegelung auf andere Weise, so z. B. durch Elektromagnete, erfolgen.
Die vorstehend beschriebene Sicherungsvorrichtung bildet nur eines der vielen AusfÜhrungsbeispiele der vorliegenden Erfindung und kann dieselbe im Rahmen der dargelegten Erfindung auch geändert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherungsvorrichtung für Schlösser aller Art mit einer im Verschubbereich des Schlossriegels vorgesehenen, drehbaren Verriegelungsseheibe, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Verriegelungsscheibe (10) ein mittels einer Zugvorrichtung (y) betätigbares Schaltgesperre (z) einwirkt, das bei seiner Betätigung eine absatzweise Bewegung der Verriegelungsscheibe in die Verriegelungsstellung und Entriegelungsstellungbewirkt.