DE381404C - Einsteckschloss mit zwei Riegeln und zwei Schluesseln - Google Patents

Einsteckschloss mit zwei Riegeln und zwei Schluesseln

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DE381404C
DE381404C DEB104220D DEB0104220D DE381404C DE 381404 C DE381404 C DE 381404C DE B104220 D DEB104220 D DE B104220D DE B0104220 D DEB0104220 D DE B0104220D DE 381404 C DE381404 C DE 381404C
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Germany
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DEB104220D
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JOHANN LANGENFELD
JOSEPH BIRGENSLER
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JOHANN LANGENFELD
JOSEPH BIRGENSLER
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/12Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20. SEPTEiVlBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 381404 -KLASSE 68 a "GRUPPE 87
(B 104220 lll\68d)
Joseph Birgensler in Saarbrücken und Johann Langenfeld in Lauterbach, Kr. Saarbrücken.
Einsteckschloß mit zwei Riegeln und zwei Schlüsseln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1922 ab.
Es sind bereits Sicherheitsschlösser bekannt, bei denen zwei übereinander angeordnete Riegel mit Hilfe desselben Schlüssels verschlossen, aber nur mit zwei verschiedenen Schlüsseln zurückgeschlossen werden können.
Das Kennzeichen der vorliegenden Erfindung besteht demgegenüber darin, daß ein in einer Führungsscheibe verdeckt angeordneter Hakenriegel mit Hakennase, der mit der Zuhaltung eines Sicherheitsriegels in Eingriff
steht, nur mit dem Schmalbart eines zweiten Hilfsschlüssels verschoben werden kann, so daß der unmittelbar unter einem Hauptriegel angeordnete in sich abgefederte Sicherheitsriegel, der mit demselben Schlüssel des Hauptriegels verschließbar ist, nur mit einem besonderen Hilfsschlüssel ausgelöst werden kann. Die Hakenzuhaltung ist zweckmäßig hinter einer Blechwand verdeckt angeordnet, so daß ίο eine Berührung der Zuhaltung mit einem Sperrhaken o. dgl. unmöglich ist.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι ein Sicherheitsschloß ohne Deck- ι platte von der Seite gesehen, j
Abb. 2 die Deckplatte mit Hakenriegel und eingestecktem Hilfsschlüssel von der äußeren und Abb. 3 dieselbe teilweise im Schnitt von der rechten Schmalseite gesehen,
Abb. 4 den gewöhnlichen Schlüssel und Abb. 5 den Hilfsschlüssel von der Seite gesehen.
as Unter dem Riegel α eines Einsteckschlosses b ist ein in sich abgefederter Sicherheitsriegel c angeordnet. Beide Riegel sind in einem gemeinsamen Schlitz des Schloßstulpes d verschiebbar gelagert. Der Riegel c ist mit einer Führungsnase e versehen, die verschiebbar in einem Langschlitz /' der Deckplatte/ lagert. Am hinteren Ende ist. der | Riegel c winklig herumgebogen. Gegen die ; innere Kante dieses Winkels c' drückt eine : Spiralbandfeder g. An der unteren Kante des : Riegels c sind zwei Einkerbungen c" und c" angebracht, die durch eine Bogenkante miteinander verbunden sind. In diese Einkerbungen greift abwechselnd eine Schleifzuhaltung h, die durch eine Blattfeder i abgefedert und , hinter einer Blechwand k verdeckt ist. Die ; Zuhaltung// ist mit einer EinkerbungK versehen, in welche die Hakennase m' eines Ha- [ kenriegels m eingreift. Der Hakenriegel m ist auf rler Außenfläche der Deckplatte/ in einer Blecheinfassung η verschiebbar gelagert. Die ' Hakennase ni ist durch einen Schlitz /" der Deckplatte/ hindurchgeführt. Außerdem sind I an der Außenseite der Deckplatte Besatzungen ο angebracht. Zwei Schlüssel, ein ein- !
fächer Bartschlüssel p und ein Hilfsschlüssel q, dienen zum Schließen des Schlosses.
Die Handhabung ist folgende: Zum Herausschieben der Schloßriegel wird der gewöhnliche Schlüssel p eingeführt. Durch eine Yiertelumdrehung des Schlüsselbartes />' in der Abb. ι im Sinne des Uhrzeigers wird der untere Riegel c herausgeschoben, die Zuhaltung Ii löst sich hierbei selbsttätig aus der Einkerbung c" und schnappt bei c"' ein. Ein Vorschieben des Riegels c durch Drehen des Schlüssels p im umgekehrten Sinne ist nicht möglich, da die Seitenfläche des Schlüsselbartes />' hierbei gegen die obere Winkelkante des Riegels drückt, so daß in eingeschobener Lage des Riegels c ein Herausschieben des oberen Riegels α nicht möglich ist. Nachdem der Sicherheitsriegel c auf die beschriebene Art herausgeschoben ist, kann der obere Riegel mit dem Schlüssel p beliebig hin und her geschoben werden. Zum Auslösen (Zurückschließen) des Sicherheitsriegels c muß der Schlüssel p gegen den Hilfsschlüssel q ausgewechselt werden. Beim Drehen in bestimmter Richtung verschiebt der Schlüsselbart q' den Hakenriegel m nach unten, und die Hakennase m' löst die Schleifzuhaltung h aus der Einkerbung c" aus, worauf die Feder g den Riegel c in seine Ruhelage zurückschiebt.
Die Zeichnung zeigt nur ein Ausführungsbeispiel, Änderungen die nicht aus dem Rahmen der Erfindung herausfallen und sich von selbst ergeben, bleiben vorbehalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einsteckschloß mit zwei Riegeln und zwei Schlüsseln, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer Führungsscheide (>) verdeckt angeordneter Hakenriegel (m) mit Hakennase (m'), der mit der Zuhaltung go (Ji) eines Sicherheitsriegels (c) in Eingriff steht, nur mit dem Schmalbart (q') eines zweiten Hilfsschlüssels (q) verschoben werden kann.
2. Einsteckschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung (/;) des Sicherheitsriegels hinter einer Blechwänd (k) verdeckt angeordnet ist, so daß eine Berührung der Zuhaltung mit einem Sperrhaken o. dgl. unmöglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB104220D 1922-03-31 1922-03-31 Einsteckschloss mit zwei Riegeln und zwei Schluesseln Expired DE381404C (de)

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