DE354831C - Hohler Schluessellochsperrer fuer Moebelschloesser - Google Patents

Hohler Schluessellochsperrer fuer Moebelschloesser

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DE354831C
DE354831C DEK72597D DEK0072597D DE354831C DE 354831 C DE354831 C DE 354831C DE K72597 D DEK72597 D DE K72597D DE K0072597 D DEK0072597 D DE K0072597D DE 354831 C DE354831 C DE 354831C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/16Closures or guards for keyholes shaped as pins or key bits

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf hohle Schlussellochsperrer für Möbelschlösser u. dgl. und betrifft insbesondere eine Vorrichtung dieser Art, bei welcher ineinander drehbar angeordnete, je einen Bart tragende Hülsen vorgesehen sind.
Der neue Schlussellochsperrer weist gegenüber den bekannten den Vorteil auf, daß eine größere Sicherheit bei kleinen Abmessungen ίο der ganzen Vorrichtung erzielt wird, wodurch die Benutzung selbst bei schwachen Möbeltüren möglich ist, ohne daß in der Arbeitsstellung der Sperrer über das Schlüsselloch übersteht und folglieh mit einer Zange o. dgl. leicht abgedreht werden könnte.
Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß die in an sich bekannter Weise in dem Bart der Außenhülse untergebrachte Zuhaltung mit einer Aussparung in der Wanao dung der Innenhülse zusammenarbeitet und bei dieser Ausführungsform des Sperrers der Rand der feststehenden Hülse über den Rand der drehbaren Hülse umgebördelt ist, um eine sichere Verbindung der beiden mit Bezug aufeinander drehbaren Hülsen zu erzielen und die Abmessungen des Sperrers selbst in den kleinstmöglichen Grenzen zu halten.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,- und es zeigt
Abb. ι den Sperrer im Schlüsselloch eines Möbelschlosses mit herausgezogenem Schlüssel,
Abb. 2 im größeren Maßstabe einen Längsschnitt durch den Sperrer mit eingestecktem Schlüssel,
Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 4 eine Stirnansicht des Schlüssellochsperrers,
Abb. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Sperrers und des herausgezogenen Schlüssels,
Abb. 6 einen Längsschnitt durch den Schlussellochsperrer und
Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 5.
In der feststehenden Hülse b des Schlüssellochsperrers ist eine etwa bis zur Hälfte in diese hineinragende zweite Hülse c drehbar angeordnet, die, wie auch die Hülse b, mit einem bartartigen Ansatz versehen sind. Der Bart der Hülse c dreht sich in einer Aussparung der Hülse b, während in dem Bart letzterer eine Zuhaltung / vorgesehen ist. Die Zuhaltung/ ist mit einem Längsschlitz auf
einem Zapfen des Bartes gelagert, derart, daß sie unter Wirkung der Feder g gegen das Schlüsselloch und nach aufwärts bewegt werden kann. An ihrem dem Schlüsselloch zugekehrten Ende weist die Zuhaltung oben eine Nase h auf, die mit einem winkelförmigen Schlitz i-l in der Hülse c zusammenarbeitet. Die hinter der NaseÄ liegende Oberkante^ der Zuhaltung/ wirkt dabei gleichzeitig mit ίο einer Aussparung k im Boden q der Hülse c zusammen. Schließlich ist die Zuhaltung noch mit einer weiteren Nase oder einem Nocken η ausgerüstet, mit dem clie in dem Schlüsselschaft α vorgesehenen Querrillen e zusammenwirken. Das freie Ende des Schlüsselschaftes α trägt einen Ansatz m, der in eine Aussparung 0 des Hülsenbodens q eingreift und die Hülse c bei der Drehung des Schlüssels mitnimmt.
Um den Schlüssellochsperrer infolge der gewöhnlich schwachen Möbeltüren u. dgl. in der erforderlichen geringen Länge herstellen und trotzdem die beiden mit Bezug aufeinander drehbaren Hülsen in sicherer Weise verbinden zu können, wird das freie Ende der Außenhülse um das Ende der Hülse c umgebördelt.
Der neue Schlüssellochsperrer wird in folgender Weise benutzt.
Nachdem der Sperrer mit eingestecktem Schlüssel (Abb. 2) in das Schlüsselloch eingeführt worden ist, wird durch Drehen des Schlüssels α die in der feststehenden Hülse b drehbar angeordnete Hülse c durch das Zusammenarbeiten des Ansatzes m des Schlüssels α mit der Aussparung 0 im Boden q der Hülse c in die Sperrlage gebracht, so daß der an der Hülse c vorgesehene Bart d die in den Abb. 4 und 5 veranschaulichte Lage einnimmt. Nach vollendeter Drehung des Schlüssels α wird die bis dahin durch die Rillen e des Schlüssels festgehaltene Zuhaltung f frei, und die Feder g drückt sie vorwärts mit der Nase & in den Längsschlitz i der Hülse c, wobei die hinter der Nase h liegende Oberkante p der Zuhaltung f in Eingriff mit der Aussparung k im Boden q der Hülse c kommt. Die Hülse ist alsdann gegen unbefugtes Zurückdrehen doppelt gesperrt.
Beim Entsichern des Sperrers wird durch anfängliche Drehung des Schlüssels α durch eine Schrägfläche r an dessen Querrillen e zunächst die Zuhaltung f so eingeordnet, daß sie aus der Aussparung k des Bodens q der Hülse c nach unten herausgedrückt wird und ihre Nase h genau vor dem in der Querrichtung verlaufenden Schlitz I der Hülse c steht. Die einzelnen Teile nehmen alsdann die in Abb. 2 dargestellte Lage ein, und durch weiteres Drehen des Schlüssels wird alsdann durch das Zusammenarbeiten des Ansatzes m des Schlüssels α mit der Aussparung 0 des Bodens q die Hülse c zurückgedreht.
Unter Verzicht auf die oben angegebene doppelte oder dreifache Sicherung des Sperrers kann der Schlüssellochsperrer im Rahmen der Erfindung auch so ausgebildet werden, daß die Zuhaltung/ nur mit einem einzigen Schlitz o. dgl. in der Hülse c zusammenarbeitet. ,
Eine Abänderung der Schlüssellochsperrer untereinander kann durch einen oder mehrere an verschiedenen Stellen sitzende Nocken μ an der Zuhaltung / sowie einer verschiedenen Breite und Höhe dieser Nocken erzielt werden. Auch können mehrere Zuhaltungen nebeneinander in ein und dem gleichen Bartansatz Verwendung finden.

Claims (3)

Patent- Ansprüche :
1. Hohler Schlüssellochsperrer für Möbelschlösser, bei welchem ineinander angeordnete, je einen Bart tragende Hülsen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise in dem Bart der Außenhülse untergebrachte Zuhaltung mit einer Aussparung in der Wandung der Innenhülse zusammenarbeitet.
2. Schlüssellochsperrer nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenhülse (c) ein winkelförmiger Schlitz (i-l) und in dem die äußere Begrenzung des letzteren bildenden Hülsenboden (q) gegenüber dem in der Hülsenlängsrichtung verlaufenden Teil (i) des winkelförmigen Schlitzes (i-l) eine Aussparung (k) vorgesehen ist und durch eine an der Querrille (e) des Schlüssels vorgesehene Schrägfläche (r) der an dem dem Schlüssel abgekehrten oberen Ende der Zuhaltung vorgesehene Zapfen (Ji) vor dem in der Querrichtung der Hülse (c) verlaufenden Teil (Z) des winkelförmigen Schlitzes (i-l) gebracht und die hinter dieser Nase liegende Oberkante (p) der Zuhaltung (/) außer Berührung mit der Aussparung (k) im Boden (q) der Hülse (c) gesenkt werden muß, um durch den Schlüssel (σ) die Innenhülse (c) drehen zu können.
3. Schlüssellochsperrer nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der feststehenden Hülse über dem Rand der drehbaren Hülse umgebördelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK72597D 1920-04-08 1920-04-08 Hohler Schluessellochsperrer fuer Moebelschloesser Expired DE354831C (de)

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DE354831C true DE354831C (de) 1922-06-16

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ID=7232267

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DEK72597D Expired DE354831C (de) 1920-04-08 1920-04-08 Hohler Schluessellochsperrer fuer Moebelschloesser

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DE (1) DE354831C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU2002222866B2 (en) * 2000-12-15 2005-11-24 Saab Ab Firing simulator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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