DE353606C - Kombinations-Vorhaengeschloss - Google Patents
Kombinations-VorhaengeschlossInfo
- Publication number
- DE353606C DE353606C DE1920353606D DE353606DD DE353606C DE 353606 C DE353606 C DE 353606C DE 1920353606 D DE1920353606 D DE 1920353606D DE 353606D D DE353606D D DE 353606DD DE 353606 C DE353606 C DE 353606C
- Authority
- DE
- Germany
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- lock
- discs
- spring
- notches
- combination padlock
- Prior art date
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- Expired
Links
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 238000010409 ironing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/02—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others
- E05B37/025—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others in padlocks
Landscapes
- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 18. MAI 1922
RE IC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 353606 KLASSE 68 a GRUPPE
Eugen Haberfeld in Breslau.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1920 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kombinations - Vorhängeschloß, bei , welchem die
Scheiben mit Rasten versehen sind, mit denen
eine Sperrvorrichtung zusammenwirkt, die
ihre Drehung verhindert.
Scheiben mit Rasten versehen sind, mit denen
eine Sperrvorrichtung zusammenwirkt, die
ihre Drehung verhindert.
Pas kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Sperrvorrichtung gleichzeitig
im Bereich der Rasten der Scheiben und im Bereich eines Ansatzes am Schiebebügel des
Schlosses derart liegt, daß sie sich bei dem
Herausziehen des Bügels aus dem Schloß in die Rasten der Scheiben einlegt, während sie,
nachdem der Bügel in das Schloß eingeführt ist und sie hierbei aus den Rasten der Drehscheiben
ausgehoben ist, den Bügel selbst in Schließlage sperrt.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar veranschaulicht
Abb. ι eines der bekannten Drehscheiben-Schlösser
mit der neuen Vorrichtung in Seitenansicht geschlossen,
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Abb. i.
Abb. 3 zeigt das Schloß geöffnet. Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie c-d
der Abb. 3 von rechts gesehen und
Abb. 5 ein Schnitt nach der Linie e-f der Abb. 3 von rechts gesehen.
Das Schloß besteht in bekannter Weise aus ao den beiden zu einem Ring sich ergänzenden
Bügeln i, 2. Der verschiebbare Bügel 2 ist mit einem Führungsbolzen 3 versehen, der
sich in dem hohlen Schenkel 4 des Bügels 1 führt. Auf dem Schenkel 5 des Bügels 1 sind
die Zahlen- oder Nummernscheiben 6, 7, 8 in bekannter Weise drehbar angeordret und
derart ausgebildet, daß sie bei entsprechender Verstellung gegeneinander den von ihnen umfaßten
Schenkel des anderen Bügels 2 festschließen. An dem Bügel 2 ist ein Bolzen 9 mit den Barten 10, 10 angeordnet.
Gemäß der Erfindung sind die Scheiben 6, 7, 8 mit Rasten 11, 11 versehen, und an dem
Schenkel 5 des Bügels 1 ist bei 12 eine Feder 13
angebracht, die sich in die Rasten 11 der Scheiben 6, 7, 8 einlegen kann. Das freie
Ende 14 der Feder 13 weist die Nase 15 mit
einer schrägen Anlauffläche und eine Anschlagfläche 16 auf, während an dem Bügel 2 ein
Flansch 17 angebracht ist, der mit der Nase 15 der Feder 13 zusammenarbeitet. Ist der
Bolzen 9 in das Drehscheibenschloß 6, 7, 8 eingeführt, wie es in Abb. 1 und 2 dargestellt
ist, so hat der Flansch 17 die Feder 13 aus den Rasten 11 herausgehoben, so daß sich die
Anschlagfläche 16 auf den Bund 17 auflegt
und die Nase 15 der Feder 13 hinter den Bund 17 greift und dadurch den Bolzen 9 in
seiner richtigen Lage zu dem Drehscheibenschloß feststellt, so daß nunmehr, zwecks
Sicherung des Bolzens in dem Schloß, eine Verstellung der Scheiben 6, 7, 8 gegeneinander
vorgenommen werden kann, ohne den Bolzen 9 mit der Hand in seiner Schließlage festhalten zu müssen.
Soll das Schloß geöffnet werden, so werden zunächst in bekannter Weise die Scheiben 6,
7, 8 so zueinander eingestellt, daß man den Bolzen 9 herausziehen kann. Alsdann hebt
man das Ende 14 der Feder 13 so weit an, daß die Nase 15 den Bund 17 freigibt und
zieht dann den Bügel 2 nach rechts in die Stellung nach Abb. 3. Sobald sich der Bund 17
unter dem Ende 14 der Feder 13 hinwegbewegt hat, also noch während sich die
Barte 10 innerhalb der Drehscheiben befinden, federt die Feder 13 in die unter ihr liegenden
Rasten der Scheiben 6, 7, 8 ein und hält dadurch die Scheiben in der ihnen gegebenen
Stellung zueinander, so daß eine unbeabsichtigte Verstellung der Scheiben gegeneinander jetzt
nicht mehr stattfinden kann. Es bleiben also die Scheiben stets in einer solchen Lage, daß man
den Bolzen 9 wieder in das Schloß einführen kann, ohne eine besondere Einstellung der
Scheiben vornehmen zu müssen, und erst wenn der Schlüssel 9 wieder richtig in das Schloß
eingeführt ist, und die Nase 15 ihn in der richtigen Lage zu dem Schloß gesichert hat,
sind die Drehscheiben durch die Feder 6 freigegeben und können gegeneinander verstellt
werden.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel liegt die Sperrung für die
Drehscheiben außen am Schloß. Man könnte die Feder 13 und die Rasten 11 aber auch
im Innern der Drehscheiben anbringen. Es ist dann nur der Bolzen 9 so auszubilden, daß
er sich über die Feder schieben läßt.
Claims (2)
1. Kombinations - Vorhängeschloß, bei welchem die Scheiben mit Rasten versehen
sind, mit denen eine ihre Drehung hindernde Sperrvorrichtung zusammenwirkt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (13) gleichzeitig im Bereiche der
Rasten (11) und im Bereiche des Schiebebügels des Schlosses derart liegt, daß sie
sich bei dem Herausziehen des Bügels aus dem Schloß in die Rasten (11) der Scheiben
(6, 7) einlegt.
2. Kombinations - Vorhängeschloß nach AnsprLch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrung (13) für die Drehscheiben (6, 7, 8) mit einer Nase (15) versehen ist, die
sich nach dem Einführen des Schiebebügels in das Schloß hinter einen Anschlag (17)
des Schiebebügels legt und dadurch letzteren gegen das Schloß feststellt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE353606T | 1920-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE353606C true DE353606C (de) | 1922-05-18 |
Family
ID=6283187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920353606D Expired DE353606C (de) | 1920-09-23 | 1920-09-23 | Kombinations-Vorhaengeschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE353606C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE850409C (de) * | 1949-10-30 | 1952-09-25 | Johannes Sydow | Kombinationsschloss fuer Koffer, Mappen, Kaesten oder aehnliche Behaeltnisse |
| US6178788B1 (en) * | 1999-06-08 | 2001-01-30 | Lincoln Global, Inc. | Anti-theft device for aircraft |
| WO2014185788A1 (en) * | 2013-05-13 | 2014-11-20 | Örnes Erik | Device for fastening skis and ski equipment together |
-
1920
- 1920-09-23 DE DE1920353606D patent/DE353606C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE850409C (de) * | 1949-10-30 | 1952-09-25 | Johannes Sydow | Kombinationsschloss fuer Koffer, Mappen, Kaesten oder aehnliche Behaeltnisse |
| US6178788B1 (en) * | 1999-06-08 | 2001-01-30 | Lincoln Global, Inc. | Anti-theft device for aircraft |
| US6212920B1 (en) | 1999-06-08 | 2001-04-10 | Winner Aviation Corporation | Anti-theft device for aircraft |
| WO2014185788A1 (en) * | 2013-05-13 | 2014-11-20 | Örnes Erik | Device for fastening skis and ski equipment together |
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