DE346494C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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DE346494C
DE346494C DE1920346494D DE346494DD DE346494C DE 346494 C DE346494 C DE 346494C DE 1920346494 D DE1920346494 D DE 1920346494D DE 346494D D DE346494D D DE 346494DD DE 346494 C DE346494 C DE 346494C
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Germany
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cylinder
bolt
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pins
pin
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DE1920346494D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
    • E05B27/083Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the split-pin tumbler type

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung hat Bezug auf die an sich bekannte Art von Sicherheitsschlössern, die aus einem Türschloß und zwei damit zusammenwirkenden, je auf einer Türseite ange-5 ordneten Zylinderschlössern bestehen, bei welchen die zweiteiligen Zuhaltungsstifte parallel zu den mit je einem Riegelschalter versehenen Zylindern in einem zur Drehachse konzentrischen Kreise angeordnet sind und zur Drehung
ίο der Zylinder mittels eines am Stirnende seines Schaftes mit unterschiedlich weit vorstehenden Stiften versehenen Schlüssels so weit zurückzuschieben sind, daß die Trennfuge zwischen den beiden Enden der Zuhaltungsstifte mit den Widerlagsfiächen der Zylinder und des diese drehbar lagernden Zapfens zusammenfällt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zweiteiligen Zuhaltungsstifte unter Federdruck mit ihren inneren, die Sperrung bewirkenden Enden aus einem die beiden Zylinderschlösser drehbar lagernden und durch einen in der Mitte durchlaufenden Bolzen gegen achsiale Verschiebung sichernden, in dem Türschloß unverrückbar befestigten Zapfen in die drehbaren Zylinder eindringen.
Die Anordnung der zweiteiligen Zuhaltungsstifte in einem zur Drehachse der Zylinderschlösser konzentrischen Kreise ist von besonderem Vorteil, weil dadurch die Möglichkeit genommen wird, das Schloß durch Abtasten der Zuhaltungen widerrechtlich öffnen zu können. Glückt es, die zweiteiligen Zuhaltungsstifte einzeln nacheinander in die für die Drehung der Zylinderschlösser erforderliche Stellung einzuordnen, so ist damit noch nicht, wie bei den bekannten Sicherheitsschlössern dieser Art, die Möglichkeit gegeben, das Schloß zu öffnen, weil bsi der nach dem Einordnen der Stiftzuhaltungen veranlaßten Drehung des Zylinders die unter Federdruck steherden, inneren Enden der Zuhaltungsstifte in die Zylinder sperrend eindringen, sobald diese nach einer Teildrehung mit ihren die äußeren Enden der Zuhaltungsstifte führenden Bohrungen ihnen gegenübertreten. Die Anordnung* der in einem Kreise gelagerten Zuhaltungsstifte und der mit den Zylindern verbundenen Riegelschalter ist dabei in solcher Weise getroffen, daß die Verschiebung des Riegels erst dann einsetzt, wenn die Zylinder um mehr als den Abstand der einzelnen Zuhaltungsstifte untereinander gedreht worden sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht worden.
Abb. ι zeigt das neuartige Sicherheitsschloß im Mittelschnitt.
Abb. 2 ist eine Draufsicht auf Abb. 1.
Abb. 3 veranschaulicht den zu dem Sicherheitsschloß gehörigen Schlüssel.
Das neuartige Sicherheitsschloß besteht aus . dem Türschloß α und zwei damit zusammenwirkenden, je auf einer Türseite angeordneten Zylinderschlössern b, b1. Die beiden Zylinderschlösser b, b1 sind gleichachsig auf einem in dem Türschloß α mittels der Schraube c oder in anderer geeigneter Weise starr befestigten Zapfen d drehbar gelagert. Zur Sicherung der Verbindung der beiden Zylinderschlösser b, b1 mit dem Zapfen d dient ein Bolzen e, der den Zapfen d und die beiden Zylinderschlösser b, b1 zentral durchdringt und an seinen Enden β1, e2 derart vernietet ist, daß die Drehung der Zylinder b, b1 nicht behindert wird.
Die Zylinder δ, δ1 sind in dem Schloß a mit je einem Riegelschalter zur Verschiebung des Riegels f aus der einen in die andere Endstellung verbunden. In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist angenommen worden, daß als Riegelschalter ein an den Zylindern b, b1 festsitzender Bart Verwendung findet, für welchen der Riegel/" mit passenden Angriffsflächen versehen ist. Die Umsetzung der Drehbeweguig der beiden Zylinder b, b1 in eine geradlinige Hin- und Herbewegung des Riegels f kann jedoch in irgendeiner anderen geeigneten Weise herbeigeführt werden, ohne daß dadurch die vorliegende Erfindung eine Schmälerung erfährt.
Die zweiteiligen Zuhaltungsstifte der beiden Zylinderschlösser b, b1 sind parallel zur Drehachse der Zylinder im Kreise um den Bolzen herum angeordnet und stehen in Bohrlöchern des Zapfens d unter Federdruck, so daß sie mit ihren inneren Enden in die Zylinder b, b1 sperrend hineinragen, wie aus Abb. 1 ersichtlich ist. Die durch den Druck der Federn g, g1 bedingte Verschiebung der zweiteiligen Zuhaltungsstifte h, h1 wird in den Zylindern b, b1 durch eine Verjüngung der die Zuhaltungsstifte führenden Bohrungen begrenzt.
Die zweiteiligen Zuhaltungsstifte h, A1 sind von unterschiedlicher Länge, damit das Einordnen derselben für die Drehung der Zylinder b, b1 einen Schlüssel erfordert, der am Stirnende i seines Schaftes k unterschiedlich weit vorstehende Stifte I hat.
Beim Einschieben des Schlüssels in das Schlüsselloch, das auf beiden Seiten der Tür durch je eine mit dem Türschloß α verbundene Buchse m, m1 umgrenzt ist, wird die für das Einordnen der Stiftzuhaltungen erforderliche Stellung des Schlüssels durch eine an dem Schlüsselschaftk seitlich angebrachte Nase« in Verbindung mit einer für den Durchtritt derselben bestimmten Rille 0, o1 in den Büchsen m, m1 geregelt. Sobald beim Einschieben des Schlüssels die daran sitzenden Stifte I die zweiteiligen Zuhaltungsstifte h oder h1 so weit zurückgeschoben haben, daß ihre Trennfuge mit den Widerlagsflächen des Zylinders δ oder δ1 und des Zapfens d zusammenfällt, ist es möglich, mittels des Schlüssels, der dabei mit seiner Nase 11 in der umlaufenden Rille p oaeifgleitet, den durch die Stifte I gekuppelten Zylinder δ oder δ1 zu drehen, so daß der mit dem betreffenden Zylinder verbundene Riegelbart den Riegelf aus der einen in die andere Endstellung verschiebt. Beim Herausziehen des Schlüssels nach einer vollen Umdrehung desselben dringen die zweiteiligen Zuhaltungsstifte h oder h1 unter dem Druck der Federn g oder g1 wieder so weit nach außen, daß ihre inneren Enden in den zugehörigen Zylinder δ oder δ1 eindringen und dadurch diesen gegen Drehung sperren.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 der Zeichnung sind sechs Zuhaltungsstifte für die Zylinderschlösser angedeutet worden. Bei der unterschiedlichen Länge dieser sechs Zuhaltungsstifte ist es aus dem in der Einleitung zu dieser Beschreibung angeführten Grunde völlig ausgeschlossen, die für das Einordnen der Zuhaltungen erforderliche Stellung der letzteren abtasten und den Riegel verschieben zu können. Es wird somit ein verläßlicher Schutz gegen das widerrechtliche Öffnen der mit einem solchen Sicherheitsschloß versehenen Tür geboten.
Gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung können Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
Es wird ferner betont, daß die Erfindung auch bei Einsteckschlössern Anwendung finden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherheitsschloß mit auf beiden Seiten des Riegels auf gemeinsamer Achse angeordneten Zylinderschlössern, bei welchen die zweiteiligen Zuhaltungsstifte parallel zu den mit je einem Riegelschalter ver- go sehenen Zylindern in einem zur Drehachse konzentrischen Kreise angeordnet sind und zur Drehung der Zylinder mittels eines am Stirnende seines Schaftes mit unterschiedlich weit vorstehenden Stiften versehenen Schlüssels so weit zurückzuschieben sind, daß die Trennfuge zwischen den beiden Enden der Zuhaltungsstifte mit den Widerlagsflächen der Zylinder und des diese drehbar lagernden Zapfens zusammenfällt, ioo dadurch gekennzeichnet, daß die zweiteiligen Zuhaltungsstifte (k, h1) unter Federdruck mit ihren inneren, die Sperrung bewirkenden Enden aus einem die beiden Zylinderschlösser (δ, δ1) drehbar lagernden und durch einen in der Mitte durchlaufenden Bolzen (<?) gegen achsiale Verschiebung sichernden, in dem Türschloß (α) unverrückbar befestigten Zapfen (d) in die drehbaren Zylinder (δ, δ1) eindringen."
  2. 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Riegels (f) erst dann einsetzt, wenn die Zylinder (δ, δ1) um mehr als den Abstand der einzelnen Zuhaltungsstifte Qi, h1) untereinander gedreht worden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920346494D 1920-10-02 1920-10-02 Sicherheitsschloss Expired DE346494C (de)

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DE1920346494D Expired DE346494C (de) 1920-10-02 1920-10-02 Sicherheitsschloss

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DE (1) DE346494C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2312631A1 (fr) * 1975-05-26 1976-12-24 Danilin Jury Mecanisme de fermeture de serrure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2312631A1 (fr) * 1975-05-26 1976-12-24 Danilin Jury Mecanisme de fermeture de serrure

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