DE373355C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE373355C DE373355C DEG47873D DEG0047873D DE373355C DE 373355 C DE373355 C DE 373355C DE G47873 D DEG47873 D DE G47873D DE G0047873 D DEG0047873 D DE G0047873D DE 373355 C DE373355 C DE 373355C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- cylinder
- lock body
- end wall
- safety lock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 9
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 9
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 5
- 229910000760 Hardened steel Inorganic materials 0.000 description 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/0078—Asymmetrical tumbler pins, e.g. with a key operating on a radial protrusion of a tumbler pin
Landscapes
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 11. APRIL 1923
AM 11. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 373355 KLASSE 68 a GRUPPE 8
(G 47$73 Ill\68a)
Eduard Gottfriedsen in Heide i. Holst
Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1919 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein mit
einem drehbaren Schließzylinder versehenes Sicherheitsschloß mit Stiftzuhaltungen und
bezweckt, die Sicherheit gegen Aufsperren des Schlosses durch Anbohren zu erhöhen.
Es ist bereits bekannt, die Zuhaltungen bei solchen Schlössern durch in den Schloßkörper
verdeckt eingelassene Stahlstücke gegen Anbohren zu sichern. Die dadurch erzielte
Sicherheit ist aber eine ungenügende, da diese
Stahlstücke .sich nicht über die ganze Stirnfläche
des Schloßkörpers erstrecken und daher ein Anbohren des letzteren neben den Stahlteilen
möglich ist. Es ist auch bekannt, bei Schlüssern mit Drehzuhallungen diese durch
eine im Schloßgehäuse untergebrachte gehärtete Stahlplatte zu schützen.
Gemäß der Erfindung ist die ganze Stirnfläche des Schloßkörpers durch eine Stahl-Jo
platte geschützt und zugleich ein Ablösen der letzteren unmöglich gemacht. Das ist dadurch
erreicht, daß der Schloßkörper und der in ihm befindliche Schließzylinder nicht nach vorn ,
freiliegend sind, indem der Schloßkörper in einem Schloßgehäuse angeordnet ist, welches
\orn eine Stirnwandv bildet. Zwischen der
Stirnwand dieses Schloßgehäuses und dem Schloßkörper ist die die Stirnwand des letz- ■
teren ganz bedeckende Stahlplatte angeordnet ; und mit dem Schloßkörper fest verbunden, i
Natürlich sind die Stirnwand des Schloß- t gehäuses, und die Stahlplatte mit einem Loch ■
versehen, in welches der Schlüssel eingeführt ι werden kann.
as Durch die Anordnung der sich über die
ganze Schloßkörperstirnwand erstreckenden Stirnwand ist ein Anbohren des Schloßkörpers
und des Schloßzylinders an irgendeiner Stelle unmöglich, und durch das die Stahlplatte
umschließende Schloßgehäuse wird die . Stahlplatte unsichtbar gemacht und die Ent- ;
fernung der letzteren verhindert.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungs- '. beispiel ein gemäß der Erfindung eingerich- ,
tetes Stiftzuhaltungsschloß dargestellt; bei j demselben sind in an sich bekannter Weise
die Zuhaltungen nicht radial zum Schließzylinder, sondern seitlich der Mitte des letz- >
teren angeordnet. 1
Der in dem Schloßkörper α drehbare Schließzylinder b besitzt den gegen ersteren
• hin offenen Schlüsseleinsteckschlitz c. Auf beiden Seiten des letzteren, also außerhalb der
Mittelachse des Zylinders b, sind zwei Reihen zu letzterem paralleler, durchgehender Bohrungen
in dem Zylinder b vorgesehen, in welchen Zuhaltungsstifte d leicht verschiebbar
sind und genau die Länge der Bohrungen besitzen. Seitlich an den Zuhaltungsstiften d
sind Zapfenansätze e befestigt, welche durch 1 Schlitze in dem Zylinder b in den Einsteckschlitz
c hineinragen. Wenn der Schlüssel / in den letzteren hineingeführt wird, wirkt er
gegen diese Zapfenansätze c so, daß die unten aus ihren Bohrungen herausragenden Zuhal-Hiugsstiite
d so weit gehoben werden, daß sie mit beiden Enden nicht aus dem Zylinder b
herausragen. Alsdann greifen sie nicht mehr iü die unteren Bohrungen g des Schloßkörpers
α ein und heben die unter dem Einfluß \ on Federn Ii stehenden Gegenzuhaltungen i
so an, daß diese nicht mehr in die Bohrungen für die Zuhaltungsstifte d in dem Zylinder b
eingreifen, so daß nun der Zylinder h nicht niehr an einer Drehung behindert ist und das
Schloß geöffnet oder geschlossen werden kann. Bei nicht eingestecktem Schlüssel f greifen
demnach nicht nur die Gegenzuhaltungen t in den Schließzylinder b ein, sondern, da die Zuhaltungsstifte
d dann unten aus letzterem herausragen, greifen diese auch in die Bohrungen
g des Schloßkörpers α hinein, so daß jeder Zuhaltungsstift doppelt wirkend ist.
Um die mit dieser bekannten Anordnung der Zuhaltungen erzielte Unaufsperrbarkeit
zu vervollständigen, sind erfindungsgemäß «!er Schloßkörper α und der Schließzylinder b
vorn nicht freiliegend, sondern verdeckt; das ist dadurch herbeigeführt, daß der Schloßkörper
α in einem Schloßgehäuse k fest an- So geordnet ist, welches vorn eine Stirnwand I
bildet. Zwischen dieser und dem Schloßkörper α befindet sich eine mit letzterem durch
Schrauben fest verbundene gehärtete Stahlplatte m, die ein Anbohren unmöglich macht. S5
Die Stirnwand I und die Stahlplatte m enthalten
das Schlüsselloch, welches in seinem unteren Teil etwas erweitert ist, so daß der
eingesteckte und hier nur schmale Schlüssel in dem Schlüsselloch gedreht werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherheitsschloß mit in dem SchloS-körper drehbarem Schließzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloß- SS körper (α) in einem Schloßgehäuse (ΪΛ fest angeordnet ist, und daß zwischen dessen das vordere Stirnende des Schloßkörpers Γα) und des Schließzylinders (?Λ abdeckenden Stirnwand (J) und dem Schloßkörper (α) eine gehärtete Metallplatte (m) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG47873D DE373355C (de) | 1919-03-05 | 1919-03-05 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG47873D DE373355C (de) | 1919-03-05 | 1919-03-05 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373355C true DE373355C (de) | 1923-04-11 |
Family
ID=7128489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG47873D Expired DE373355C (de) | 1919-03-05 | 1919-03-05 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373355C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3338713A1 (de) * | 1982-10-25 | 1984-04-26 | Talleres de Escoriaza, S.A., Irun, Guipúzcoa | Sicherheitsschloss |
| IT201700122954A1 (it) * | 2017-10-30 | 2019-04-30 | Fabio Visentin | Cilindro radiale a doppia molla |
-
1919
- 1919-03-05 DE DEG47873D patent/DE373355C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3338713A1 (de) * | 1982-10-25 | 1984-04-26 | Talleres de Escoriaza, S.A., Irun, Guipúzcoa | Sicherheitsschloss |
| IT201700122954A1 (it) * | 2017-10-30 | 2019-04-30 | Fabio Visentin | Cilindro radiale a doppia molla |
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