DE320462C - Sicherheitszahntriebschloss - Google Patents

Sicherheitszahntriebschloss

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Publication number
DE320462C
DE320462C DE1918320462D DE320462DD DE320462C DE 320462 C DE320462 C DE 320462C DE 1918320462 D DE1918320462 D DE 1918320462D DE 320462D D DE320462D D DE 320462DD DE 320462 C DE320462 C DE 320462C
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DE
Germany
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pin
guide
key
safety
bushing
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Expired
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DE1918320462D
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HUGO BERKENKAMP
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HUGO BERKENKAMP
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicher-, heitszahntriebschloß, dessen Vorteil und Neuheit neben der Eigenart der Konstruktion besonders darin besteht, daß ■_ es nicht wie die allgemein üblichen Schlösser durch Sperrhaken (Dietriche) leicht zu öffnen ist.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer zylindrischen Führungsbüchse e, auf der ein Zahnrad h befestigt ist, das in einen
ίο mit Zahnung versehenen Riegel eingreift, einer unter dem Zahnrädchen befindlichen, gesondert drehbaren Nockenscheibe f, die die Zuhaltung hebt, und einem zylindrischen, mit einer Längsund einer Quernut versehenen Schlüssel ohne Bart, der Zahnrad h und Nockenscheibe f in Bewegung setzt. Zwei an der inneren Wandung der Führungsbüchsen β und I befestigte Zapfen δ und ä, sowie ein ebenfalls mit einem Zapfen c versehener, dachartig abgeschrägter Führungsbolzen g, der in die Führungsbüchse e hineinragend an der Nockenscheibe f sitzt, bieten dem mit entsprechenden Nuten versehenen Schlüssel die nötigen Angriffspunkte für die Drehung. Durch ihre leicht veränderliehe Form und Ansatzstelle gewähren Zapfen, Führungsbolzen und Nuten die Möglichkeit der verschiedenartigsten Ausführung und damit erhöhte Sicherheit.
Der Vorgang beim Schließen von außen ist folgender: Der Schlüssel wird in der Richtung seiner Längsnut in die Führungsbüchse e eingeführt (s. Fig. 1) und setzt zunächst bei Rechtsdrehung mittels der Längsnut die Nockenscheibe f in Bewegung, bis der Nocken die Zuhaltung gehoben hat. Bei weiterer Drehung faßt die rechte Kante der Quernut q den Zapfen b der Führungsbüchse e und außerdem der Zapfen α der Nockenscheibe f den äußersten Zahn m des Zahnrades h, so daß die Büchse e mit dem darauf befestigten Zahnrad h mitgenommen und damit der Riegel nach rechts in Bewegung gesetzt wird, bis die Zuhaltung wieder einschnappt. Das Schloß hat dann die Stellung, wie sie Fig. 2 zeigt. Eine kleine Linksdrehung bringt die Zapfen b und c wieder in eine Flucht, so daß der Schlüssel sich herausnehmen läßt. Dabei wird gleichzeitig der Nocken der Nockenscheibe f wieder unter die Zuhaltung geführt, so daß das öffnen nun in entsprechender Weise wie das Schließen durch Linksdrehung erfolgen kann.
Der Vorgang beim. Schließen von innen ist folgender: Der Schlüssel wird in Richtung seiner Längsnut in die Führungsbüchse I eingeführt.. Durch Linksdrehung wird dann der in die Quernut q passende Zapfen d der fest auf der Nockenscheibe f sitzenden Führungsbüchse I gefaßt und die Nockenscheibe f in Bewegung gesetzt. Dadurch wird zunächst die Zuhaltung gehoben und dann durch den Zapfen α das Zahnrad h und damit der Riegel wie bei der Außenschließung in Bewegung gesetzt. Um den Schlüssel wieder abziehen zu können, ist eine kleine Rechtsdrehung erforderlich, wodurch der Nocken der Nockenscheibe f wieder unter die Zuhaltung geführt wird, so daß das öffnen nun in entsprechender Weise wie das Schließen durch Rechtsdrehung erfolgen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt das Schloß in der Ausführung
als Zimmertürschloß in Ansicht vor dem Schließen. Sichtbar ist vor allem Vorderansicht des Führungsbolzfins g und der Zapfen b, durch welche der Schnitt A-B (s. Fig. 4) geführt ist, ferner der Mitnehmerzapfen a; der fest an der Nockenscheibe f sitzt und insbesondere bei der Schließung von innen das Zahnrad h treibt. Ferner ist punktiert die unter dem Riegel befindliche Zuhaltung dargestellt, die durch den Nocken der Nockenscheibe f gehoben wird.
Fig. 2 zeigt das Schloß geschlossen in Ansicht. Sichtbar ist hier vornehmlich neben dem Büchsenzapfen δ auch zur Hälfte der Zapfen c, der an dem Führungsbolzen g sitzt.
Eine leichte Drehung des Schlüssels nach links bringt die Zapfen δ und c wieder übereinander und gestattet das Herausnehmen des Schlüssels.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch Führungs-
büchse e, Zahnrad h und Nockenscheibe f nach Linie C-D (s. Fig. 2) im Schloßgehäuse i und k. Geschnitten werden ferner der in die Büchse & ragende Führungsbolzen g, der an der Stirn nach beiden Seiten abgeschrägt ist, sowie der Mitnehmerzapfen α und die Führungsbüchse I mit dem Zapfen d für Innenschließung, die beide auf der Nockenscheibe starr befestigt sind.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch Führungsbüchse e und Nockenscheibe f nach Linie A-B (Fig. 1) im Schloßgehäuse * und &. Hier kommen insbesondere die Zapfen b und d an der Innenwand der Büchsen & und I sowie der auf dem Führungsbolzen g befindliche Zapfen c zum Schnitt.
Fig. 5 zeigt:
1. den Schlüssel im Grundriß mit der Längsnut p und den nach vorn gerichteten Zapfennuten der senkrechten Nut, durch deren Mitte der Längsschnitt E-F geführt ist, und der Quernut q, durch deren unteren Begrenzung . der Querschnitt G-If geführt ist,
2. den Schnitt nach E-F, der insbesondere
die Längsnut und die Quernut sowie die an der Stirnfläche des Schaftes befindliche Zapfennut erkennen läßt,
3. den Schnitt nach G-H, der bei 0 die obere Begrenzungsfläche des Schnittes, also die Quernut q, bei u die untere Begrenzungsfläche des Schnittes, also auch die Längsnut, im Querschnitt sichtbar macht.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitszahntriebschloß, gekennzeichnet, durch eine zylindrische Führungsbüchse (e).mit Zapfen (δ), auf der ein Zahnrad (h) befestigt ist, das in die Zahnung des Riegels greift und eine unter der Büchse frei bewegliche Nockenscheibe (f), deren Nocken die Zuhaltung aushebt. 6c
2. Sicherheitszahntriebschloß nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß die Nockenscheibe (f) versehen ist mit einem in die Führungsbüchse (e) eingreifenden, dachförmig abgeschrägten und mit einem 6j Zapfen (c) versehenen Führungsbolzen (g), mit einem exzentisch befestigten Mitnehmerzapfen («) und mit einer festaufgesetzten Führungsbüchse (Z).
3. Sicherheitszahntriebschloß nach An- 7c spruch ι und 2, gekennzeichnet durch den zugehörigen zylindrischen Schlüssel ohne Bart, der eine Längs- und eine Quemut sowie am Schaftende eine dachförmig abgeschrägte Führungsnut besitzt, die der 7j Lage und Form der Büchsenzapfen und des Führungsbolzens entsprechen.
4. Sicherheitszahntriebschloß nach Anspruch ι bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Quemut des Schlüssels derart bemessen ist, daß beim Öffnen oder Schließen zuerst die Nockenscheibe gedreht und dadurch die Zuhaltung ausgehoben wird und dann erst durch Büchsen- und Mitnehmerzapfen das Zahnrad in Bewegung gesetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918320462D 1918-11-08 1918-11-08 Sicherheitszahntriebschloss Expired DE320462C (de)

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DE320462T 1918-11-08

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DE320462C true DE320462C (de) 1920-04-22

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ID=6155291

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DE1918320462D Expired DE320462C (de) 1918-11-08 1918-11-08 Sicherheitszahntriebschloss

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