DE381647C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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Publication number
DE381647C
DE381647C DEL53712D DEL0053712D DE381647C DE 381647 C DE381647 C DE 381647C DE L53712 D DEL53712 D DE L53712D DE L0053712 D DEL0053712 D DE L0053712D DE 381647 C DE381647 C DE 381647C
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DE
Germany
Prior art keywords
driver
key
safety lock
lock according
groove
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Expired
Application number
DEL53712D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Arthur Lehr
Publication date
Priority to DEL53712D priority Critical patent/DE381647C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE381647C publication Critical patent/DE381647C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/003Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
    • E05B35/004Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis

Description

Vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß, welches gegenüber den bekannten Schlössern folgende Vorteile aufweist: Die eigenartig ausgebildete Sperrung des Schlosses kann nur durch einen ganz bestimmten, genau passenden Klappbartschlüssel geöffnet werden. Es liegt ferner die Möglichkeit vor, auch den zu dem Schlosse gehörenden Schlüssel nach Belieben unwirksam zu machen, und zwar >o durch eine leicht ausführbare Änderung der Einstellung der Sperrung. Dieser Umstand gerade bietet eine ebenso einfache wie zweckmäßige Maßregel gegen die Anwendung von Nachschlüsseln oder, falls der Schlüssel verloren wurde, gegen ein eventuelles unbefugtes Öffnen von seiten des Finders. Im letzteren Fall erübrigt sich auch das Einbauen eines neuen Schlosses, wie es bei den übrigen Schlössern bei Verlust des Schlüssels üblich ist; es wird bei vorliegendem Schloß nur ein neuer, ungefähr passender Schlüssel angefertigt und die Sperrung nun auf diesen eingestellt. Endlich läßt sich mit Dietrichen und ähnlichen Werkzeugen ein öffnen des Schlosses nicht bewerkstelligen. Zur Erzielung des genannten Zweckes ist das Schloß derartig ausgebildet, daß der Bart des Schlüssels wirkungslos in einer zwischen der in bekannter Weise als Zahnrad ausgebildeten Nuß und einer mit ihr fest verbundenen Scheibe verlaufenden Ringnut gleitet, wenn nicht vorher ein Mitnehmer in den Drehbereich des Schlüsselbartes hineingedrückt wurde. Der Mitnehmer ist dabei mittels einer Schraube einstellbar. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Ansicht des inneren Mechanismus,
Abb. 2 einen Querschnitt des Schlosses in geschlossenem Zustand,
Abb. 3 einen Querschnitt des Schlosses in geöffnetem Zustand,
Abb. 4 eine Ansicht der Rückseite, Abb. 5, 6, 7, 8 Einzelteile, Abb. 9 einen Querschnitt in vergrößertem Alaßstab durch den Schließmechanismus bei Sperrung desselben,
Abb. 10 desgleichen bei aufgehobener Sperrung, Abb. 11 den Ausschnitt für die Sperrung,
Abb. 12 und 13 den Schlüssel im Schnitt und in Ansicht,
Abb. 14 die Anordnung des Schlosses an einer Tür.
Die Vorrichtung besteht aus einer an sich bekannten Anordnung von einem oder mehreren Riegeln, welche auf eine gewisse Länge Verzahnung besitzen und durch ein Zahnrad bei Drehung des Schlüssels verschoben werden. Das Zahnrad 4 ist mit einem Ansatz in der Grundplatte 1 drehbar gelagert, auf welcher die Führungsstücke 2 und 3 für die Riegel 5, 6, 7 angeordnet sind. In dem Zahnrad 4 ist eine Mitnehmerscheibe 8 mittels der Schraube 21 derart befestigt, daß eine rundum laufende Innennut 25 zwischen dem Zahnrad 4 und der Scheibe 8 entsteht. Die Mitnehmerscheibe 8 ist mit einem Ansatz im Deckel 17 drehbar gelagert, welcher unter Benutzung von Paßstücken 19 mit den Führungsstücken 2 und 3 und damit mit der Grundplatte 1 fest verbunden ist, so daß eine achsiale Verschiebung des Zahnrades 4 und der Mitnehmerscheibe 8 ausgeschlossen ist. In einem Schlitz 23 der Scheibe 8 ist der Mitnehmer 9 mit seinem prismatischen Ansatz verschiebbar angeordnet, während der übrige, als Schraube ausgebildete Teil durch eine kreisrunde Öffnung des Zahnrades 4 und einen viertelkreisförmig verlaufenden Schlitz 22 der Grundplatte 1 hindurchtritt und eine Stellmutter 10 mit Nut trägt, in welche eine Blattfeder 11 eingreift, die ihrerseits mittels einer Schraube 24 auf der Grundplatte ι drehbar angebracht ist. In dem Deckel 17 ist eine durch das Schlüsselschild 18 verdeckte Aussparung 26 zur Aufnahme und Sperrung des Mitnehmers 9 angeordnet (Abb. 11). Der prismatische Teil des Mitnehmers 9 ist so bemessen, daß er in der go
Ruhestellung, von der Blattfeder ii in die Aussparung 26 gedrängt, nicht· in die Nut 25 hineinragen kann. Die seitlichen Öffnungen des Schlosses sind mit den Blechen 20 abgedeckt. Der Schlüssel besteht aus einer an dem einen Ende mit einem Handgriff versehenen, an dem anderen Ende verjüngten Hülse 12, in welcher ein unter Federdruck stehender Bolzen 13 verschiebbar angeordnet ist. Eine Klinke 14, als zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen längerer Arm zu einem Haken 32 mit abgeschrägter Nase verbreitert ist, liegt lose in Schlitzen des Bolzens 13 und ist zugleich mittels eines Zapfens 16 schwingbar in der Hülse 12 angeordnet. In der Ruhelage drückt der Bolzen 13 unter dem Einfluß der Feder 15 mit seiner Keilfläche 27 gegen die abgeschrägte Nase der Klinke 14 und drängt dadurch die hakenförmige Erweiterung 32 derselben durch einen
20. Schlitz 28 der Hülse 12 nach außen (Abb. 10). Wird dagegen der vorstehende Teil 30 des Bolzens zurückgedrückt, so wirkt die gerade Fläche 31, welche den Ausschnitt des Bolzens 13 begrenzt, gegen den kurzen Hebelarm der Klinke 14, wodurch das andere Ende mit dem Hakenansatz 32 in die Hülse eingezogen wird. Nur in dieser Stellung kann der Schlüssel in das Schlüsselloch 29 eingeführt werden. Ist der Schlüssel in das Schloß eingeführt, so wird das Ende 30 des Bolzens 13 losgelassen, und der Hakenansatz 32 der Klinke 14 wird herausspringen, sobald er auf die Nut 25 trifft. Eine Wirkung kann der Hakenansatz 32, der die Aufgabe des Schlüsselbartes erfüllen soll,
nur dann haben, wenn die Sperrung des Mitnehmers aufgehoben ist. Dies tritt aber nur dann ein, wenn der Schlüssel so lang ist, daß er in dem Augenblick, in dem der Hakenansatz 32 in die Nut 25 einspringt, durch die Grund-
platte ι hindurchreichend, die Blattfeder 11 vorschiebt, welche dann mittels der Stellmutter 10 den Mitnehmer 9 aus der Sperrung 26 herauszieht und dieser in die Nut 25 tritt, wo er von dem Schlüssel erfaßt wird und beim Drehen desselben das Zahnrad 4 mitnimmt, wodurch dann die Riegel 5, 6, 7 verschoben werden entsprechend dem Drehungssinn. Beim Schließen bewegt sich der Mitnehmer in der Führung 22, wobei er eine Drehung von i8o° ausführt. Zu diesem Zweck ist die Führung 22 viertelkreisförmig ausgebildet und die Blattfeder 11 mittels der Schraube 24 drehbar angeordnet; ferner ist der Führungsschlitz in der Blattfeder 11 so lang, daß er die Verschiebung des Mitnehmerzapfens 9 bei der Drehung nicht hindert. Ist der verjüngte Teil des Schlüssels nicht lang genug, daß er die Blattfeder vorschieben kann, so bleibt der Mitnehmer in der Sperrung, der Schlüssel dreht sich wirkungslos in der Nut 25 herum und das Zahnrad bleibt in der Ruhelage. Von der Rückseite wird das Schloß von Hand ohne Schlüssel geschlossen, indem man die Mitnehmerschraube 9 in der Führung 22 herumführt. Zur leichteren Handhabung kann ein bequem zu fassender Knopf mit Gewinde auf den überstehenden Teil der Schraube 9 aufgesetzt werden. Durch Verstellen der; Stellmutter 10 kann die Distanz, welche die Länge des Schlüssels bestimmt, beliebig verstellt werden, wodurch erreicht wird, daß der Schlüssel nicht mehr schließt, um das öffnen durch einen Nachschlüssel zu verhindern.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsschloß mit einer mit dem Bart eines Klappbartschlüssels zu kuppelnden und sodann mit dessen Hülse drehbaren Nuß, dadurch gekennzeichnet, daß der Bart (32) des Schlüssels wirkungslos in einer zwischen der in bekannter Weise als Zahnrad (4) ausgebildeten Nuß und einer mit ihr fest verbundenen Scheibe (8) verlaufenden Ringnut (25) gleitet, wenn nicht vorher ein Mitnehmer (9) in den Drehbereich des Schlüsselbartes (32) hineingedrückt wurde.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckelblech (17) ein Ausschnitt (26) für den Mitnehmer (9) angebracht und nach außen durch ein Schließblech (18) abgedeckt ist.
3. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Mitnehmer (9), mit seinem prismatisch geformten Teil in den Ausschnitt (26) eingreifend, die Nut (25) freiläßt, wobei das Schloß gesperrt ist.
4. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (9) an dem anderen Ende als Schraube ausgebildet ist, durch das Zahnrad (4) und die Führung (22) der Grundplatte (1) hindurchtritt und außerhalb der Grundplatte eine Stellmutter (10) besitzt.
5. Sicherheitsschloß nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine nachgiebig angeordnete Blattfeder (11) den Mitnehmer mittels einer Nut an der Stellmutter (10) und eines Schlitzes in der Feder in die Aussparung (26) drückt, wobei der Mitnehmer (9) gesperrt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
UIiRLlN. GEDRUCtCT IN DER
DEL53712D Sicherheitsschloss Expired DE381647C (de)

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DE (1) DE381647C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147140B (de) * 1955-11-24 1963-04-11 Alois Pyrzak Schloss mit einer Schliesseinrichtung mit mehreren in Richtung der Schluesselachse aufeinanderfolgenden Einzelkammern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147140B (de) * 1955-11-24 1963-04-11 Alois Pyrzak Schloss mit einer Schliesseinrichtung mit mehreren in Richtung der Schluesselachse aufeinanderfolgenden Einzelkammern

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