DE3124180C2 - - Google Patents

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DE3124180C2
DE3124180C2 DE19813124180 DE3124180A DE3124180C2 DE 3124180 C2 DE3124180 C2 DE 3124180C2 DE 19813124180 DE19813124180 DE 19813124180 DE 3124180 A DE3124180 A DE 3124180A DE 3124180 C2 DE3124180 C2 DE 3124180C2
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    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/10Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
    • G07F17/12Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property comprising lockable containers, e.g. for accepting clothes to be cleaned

Description

Die Erfindung betrifft ein Schloß mit nach Münzeinwurf zu betätigender Schließfunktion gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges Schloß ist bekannt aus der DE-OS 28 36 486, wobei das Umstellen des Schlosses auf einen anderen Münzdurchmesser ein Öffnen des Schlosses ver­ langt. Es muß zunächst die Schloßrückwand entfernt wer­ den, danach ein Hebel ausgebaut werden, der verschiedene Einstecklöcher für einen Stift aufweist, die mit ver­ schiedenen Münzdurchmessern korrespondieren. Ein Umset­ zen dieses Stiftes ermöglicht das Umstellen des Schlos­ ses auf den anderen Münzdurchmesser. Nachteilhaft an diesem Schloß ist der erhebliche Montageaufwand, zur Umstellung des Schlosses. Sollen bspw. sämtliche Schlös­ ser einer Badeanstalt umgestellt werden, so ist dies mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden.
Weiterhin bekannt aus der DE-PS 20 17 192 und aus der DE-OS 28 36 486 sind Schlösser, deren Schließfunktion nach Münzeinwurf betätigbar ist. Auch diese Schlösser müssen geöffnet werden, um sie auf einen anderen Münz­ durchmesser umstellen zu können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schloß der in Rede stehenden Art bei einfachem Aufbau so auszugestalten, daß ohne Demontage des Schlosses eine kurzfristige, leicht durchzuführende Umstellung von außen vornehmbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch das Kennzeichnen des Anspruchs 1.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Schloß vom erhöhtem Gebrauchswert gegeben. Soll das auf einen bestimmten Münzdurchmesser eingestellte Schloß auf einen anderen Münzdurchmesser umgestellt werden, so ist dieses sehr leicht vornehmbar, und zwar dadurch, daß die zur Schloßrückwand weisende Angriffsfläche des Drehnoc­ kens mittels eines Umstellwerkzeuges in die entsprechen­ de Drehwinkelstellung gebracht wird. Dabei verändert sich der Abstand zwischen dem exzentrisch gestalteten Ende des Drehnockens und dem Riegelauflagepunkt. Ein Öffnen des Schlosses zur Umsetzung von Teilen des Schloß­ eingerichtes entfällt. Das exzentrisch gestaltete Ende des Drehnockens kann so beschaffen sein, daß mehrere Drehwinkelstellungen möglich sind, so daß das Schloß unterschiedlichen Münzdurchmessern angepaßt werden kann. Das exzentrisch gestaltete Ende des in den verschiedenen Exzenterstellungen verrastenden Drehnockens ist dabei von Abflachungen gebildet. Die Anzahl der Abflachungen bestimmt den verschiedenartigen Einsatz. Ferner bringt diese Bauform den Vorteil einer einfachen Lagerung des Drehnockens. Um die unterschiedlichen Drehwinkelstellun­ gen erleichtert auffinden zu können, verrastet der Dreh­ nocken in den verschiedenen Exzenterstellungen. Als Umstellwerkzeug kann ein herkömmliches Werkzeug dienen, bspw. ein Schraubendreher. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Hebel an seinem der Münzfallrichtung entsprechenden Ende einen zweiten Auflagepunkt besitzt, welcher sich in Grundstellung des Hebels in einem Ab­ stand zu einem zweiten Riegelauflagepunkt befindet, der dem Durchmesser der kleinsten vom Schloß aufzunehmenden Münze entspricht, wobei der kleinste Abstand zwischen dem einen Riegelauflagepunkt und dem anderen Riegelaufla­ gepunkt größer ist als der Durchmesser der Münze. Hier­ durch ist es möglich, das gleiche Schloß von Einmünzbe­ trieb auf Mehrmünzbetrieb umzustellen. Ist ein Mehrmünz­ betrieb erwünscht, so wird der Abstand zwischen dem ersten Auflagepunkt und dem exzentrischen Riegelauflage­ punkt auf einen größeren Abstand gebracht als der Ab­ stand zwischen den beiden anderen Riegelauflagepunkten. Die erste eingeworfene Münze wird dann nicht von dem ersten Riegelauflagepunkt und exzentrisch gestalteten Riegelauflagepunkt aufgehalten, sondern gelangt in eine Abstützstellung an dem zweiten Riegelauflagepunkt und dem zweite Auflagepunkt des Hebels. Die nächste oder nächsten Münzen stützen sich dann an der zuerst eingewor­ fenen Münze ab. In der Endphase der Vorschließverlage­ rung des Riegels vergrößert sich dann der Abstand zwi­ schen Hebel und den riegelseitigen Auflagepunkten, so daß die eingeworfenen, das Ausheben der Sperrklinke bewirkenden Münzen durchfallen. Einsparungen von Schloß­ bauteilen erhält man weiterhin dadurch, daß die Steue­ rung des Hebels durch Eingriff eines Steuernockens in die Öffnung der Schloßrückwand erzielt ist.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Fig. 1 bis 15 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines auf einer Türrückwand eines Schließfaches befestigten Schlosses bei zurückgeschlossenem Riegel,
Fig. 2 eine klappfigürliche Ansicht der Fig. 1, jedoch bei strichpunk­ tiert dargestellter Türe,
Fig. 3 eine Rückansicht des Schlosses bei zurückgeschlossenem Rie­ gel,
Fig. 4 eine Ansicht auf das Schloßeingerichte bei fortgelassener Schloßrückwand, ebenfalls bei zurückgeschlossenem Riegel,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, jedoch bei vorge­ schlossenem Riegel,
Fig. 6 eine Rückansicht des Riegels in seiner zurückgeschlossenen Stellung bei eingeworfener Münze,
Fig. 7 den Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 4,
Fig. 8 den Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 4,
Fig. 9 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt des Hebels im Bereich des Drehnockens,
Fig. 10 einen Vertikalschnitt durch Fig. 9,
Fig. 11 eine Ansicht in Pfeilrichtung XI in Fig. 1,
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung, wobei das zwei kalibrierte Einwurfschlitze aufweisende Münzeinsteckblech um 180° gewendet ist,
Fig. 13 den Schnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 4,
Fig. 14 den Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 4 und
Fig. 15 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, jedoch bei in eine andere Winkelstellung gebrachtem Drehnocken und zwei einge­ worfenen Münzen.
Das kastenförmig ausgebildete Schloß besitzt einen Schloßkasten 1, wel­ cher die von der Schloßvorderwand 2 abgewinkelten Schloßkasten-Sei­ tenwände 3, 4, 5 und 6 aufweist. Das Schloßeingerichte ist von einer Schloßrückwand 7 abgedeckt, die mittels einer in einen Vierkantzapfen 8 des Schloßkastens eintretenden Schraube 9 gehalten ist.
Auf der Schloßdecke 7 ist ein Schließzylinder 10 befestigt. Dieser durchsetzt eine querschnittsangepaßte Bohrung 11 einer Türe 12, auf deren Rückseite der Schloßkasten in bekannter Weise aufliegt und mittels nicht dargestellter Schrauben gehalten ist.
Der Schließzylinder 10 enthält einen Zylinderkern 13, dessen schloßka­ steninnenseitiges Ende einen fest mit ihm verbundenen Mitnehmerflügel 14 trägt. Von diesem geht ein Mitnehmerzapfen 15 aus, der in einen Querschlitz 16 eines im Schloßkasten 1 geführten Riegels 17 eintaucht. Zur Führung des Riegels 17 dient einerseits der die Schloßkasten-Sie­ tenwand 6 durchsetzende Riegelkopf 18 und andererseits der Riegel­ schwanz 19, in dessen Schlitz 20 der Vierkantzapfen 8 ragt.
Oberhalb des Riegels 17 lagert schwenkbar um einen schloßkastensei­ tigen Stehzapfen 21, welcher sich im Eckbereich zwischen den Schloß­ kasten-Seitenwänden 3, 6 befindet, eine Sperrklinke 22. Eine Blatt­ feder 23 beaufschlagt die Sperrklinke 22 in Uhrzeigerrichtung, welche Sperrklinke 22 sich mit einem Sperrzahn 24 in einer verzahnten Aus­ nehmung 25 des Riegels abstützt.
Die obere Schloßkastenseitenwand 3 setzt sich in eine Ausbuchtung 26 fort, welche an ihrer der Schloßkastenseitenwand 6 zugekehrten Schräg­ flanke 27 einen Schacht 28 für ein Münzeinsteckblech 29 ausbildet.
Dieses ist mit zwei kalibrierten Münzeinwurfschlitzen 30, 31 ausge­ stattet. Gemäß Fig. 1 bis 11 befindet sich das Münzeinsteckblech 29 in einer solchen Lage, daß der Münzeinwurfschlitz 30 freiliegt. Durch Herausziehen des Münzeinsteckbleches 29 und Wenden um 180° kann es die Lage gemäß Fig. 12 einnehmen, so daß dann der wellenförmig ver­ laufende Münzeinwurfschlitz 31 zur Wirkung kommt.
An der Oberseite des Riegels 17 befinden sich zwei Tragstifte 32, die zur Aufnahme eines Münzsperrfortsatzes 33 dienen. Letzterer tritt bei vorgeschlossenem Riegel, vergl. Fig. 5, mit einem Vorsprung 34 vor die Münzeinwurföffnung 30 bzw. 31. Der Vorsprung 34 ist geführt in einem Längsschlitz zur Schachtrückwand 77.
Zwischen der Schloßrückwand 7 und dem Riegel 17 erstreckt sich im rückwärtigen Bereich des Riegels 17 ein Hebel 35. Dieser lagert an der Oberseite des Riegels um einen Zapfen 36. In seinem Mittelbereich ist der Hebel 35 mit einer Lagerbohrung 37 zur Aufnahme eines Dreh­ nockens 38 ausgestattet. Die Lagerbohrung 37 bildet zwei sich dia­ metral gegenüberliegende Rastnischen 39 aus, in die sich diametral gegenüberliegende Rastvorsprünge 40 des Drehnockens 38 eintauchen. Den Rastvorsprüngen 40 sind bogenförmig verlaufende Ausweichnischen 41 des Drehnockens 38 zugeordnet. In der mit der Hebelvorderseite abschließenden Angriffsfläche des Drehnockens 38 befindet sich ein Schlitz 42 für ein nicht dargestelltes Umstellwerkzeug. Das der An­ griffsfläche (Schlitz 42) gegenüberliegende Ende 43 des Drehnockens 38 steht über die Rückseite des Hebels vor und ist von einer Abflachung 44 zu einem Exzenter gestaltet. Dieses Ende 43 erstreckt sich bis zur Schloßvorderwand 2 und stellt den ersten Auflagepunkt für eine Münze 45 dar.
Dem Auflagepunkt 43 liegt ein riegelseitiger Auflagepunkt 46 gegenüber, wobei der Abstand zwischen beiden kleiner ist als der Durchmesser der Münze 45. Von dem Hebel 35 geht im Bereich des Drehnockens 38 ein Kragen 47 aus, der eine Durchbrechung 48 des Riegels 17 durchsetzt, vergl. insbesondere Fig. 8.
An seinem der Münzfallrichtung entsprechenden Ende 35′ ist der Hebel 35 mit einem zweiten Auflagepunkt 49 ausgestattet, welcher sich in Grundstellung des Hebels, vergl. Fig. 4, in einem Abstand zu einem zweiten Riegel-Auflagepunkt 50 befindet.
Die der Schloßrückwand 7 zugekehrte Seite des Hebels 35 ist mit einem Steuernocken 51 versehen, der in eine längsschlitzartige, in Riegel­ ausschlußrichtung liegende Öffnung 52 der Schloßrückwand 7 eingreift. Hinter dieser Öffnung 52 befindet sich die Angriffsfläche 42 des Dreh­ nockens 38, vergl. insbesondere Fig. 3.
An dem Riegel 17 sind zwei bis zur Schloßvorderwand 2 reichende Stifte 53, 54 für eine den Riegel belastende Feder 55 vorgesehen, die sich mit ihrem freien Ende an dem Stehzapfen 21 abstützt. Die Feder 55 be­ lastet den Riegel 17 in Schloßeinwärtsrichtung.
Der Münzausfallstellung des Riegels 17 sind zwei unterhalb des Riegels liegende Münz-Austrittsöffnungen 56 und 57 zugeordnet. Die eine, seitwärts des Münzfallweges zur Schloßvorderseite hin offene Ausfall­ öffnung 57 ist durch ein in die Öffnung 56 eingestecktes Überbrüc­ kungsblech 58 in Wirkung gebracht. Dieses Überbrückungsblech 58 ist etwa U-förmig gestaltet. Zwischen den U-Stegen befindet sich eine Öffnung 59. Befindet sich das Überbrückungsblech 58 in einer Stellung gemäß Fig. 4 und 7, ist die Münzausfallöffnung 56 überbrückt und die abfallende Münze 45 gelangt in die zur Schloßvorderseite hin offene Ausfallöffnung 57. Diese ist von einer herausnehmbaren Bodenwand 60 zu einem Münzfach gestaltet. Aus Fig. 4 ist zu erkennen, daß der Münzrückgabe-Fallweg oberhalb einer abgeschrägten Zwischenwand 61 zwischen den beiden Münz-Ausfallöffnungen 56, 57 liegt.
Um eine Münzrückgabe zu ermöglichen, lagert die Schloßvorderwand 2 in einer Materialverdickung 62 einen von einer Druckfeder 63 belasteten Geldrückgabeknopf 64. Dessen dem Hebel 35 zugekehrtes Ende 64′ verläuft kegelförmig und wirkt mit einer Schrägfläche 65 des Hebels 35 zusammen, vergl. Fig. 7. Wird der Geldrückgabeknopf 64 in Pfeil­ richtung gemäß Fig. 7 belastet, beaufschlagt das Ende 64′ die Schräg­ fläche 65 des Hebels 35, so daß dieser derart verschwenkt, daß der Abstand zwischen dem exzentrischen Ende 43 des Drehnockens 38 und dem Riegel-Auflagepunkt 46 größer wird als der Durchmesser der Münze 45. Diese fällt durch und wird zur abgeschrägten Zwischenwand 61 ge­ leitet und gelangt von dort zur Münz-Ausfallöffnung 57 bzw. auf die dortige Bodenwand 60. Damit der Hebel 35 stets in seine Grundstellung zurückkehrt, ist er von einer Blattfeder 66 in Uhrzeigerrichtung be­ lastet. Seine Anschlagstellung erhält er dadurch, daß ein den zweiten Auflagepunkt 49 bildender Fortsatz 49′ die korrespondierende Schmal­ kante 17′ des Riegels 17 beaufschlagt, vergl. Fig. 4 und 7.
Bei Einstellung des Schlosses auf Einmünzbetrieb befindet sich der Drehnocken 38 in einer solchen Stellung, daß die Abflachung 44 des Endes 43 dem ersten Riegel-Auflagepunkt 46 abgekehrt ist. Wird die erforderliche Münze 45 eingeworfen, durchläuft sie die in Fig. 4 strich­ punktiert veranschaulichten Positionen und gelangt in ine Abstützstel­ lung, welche durch den Auflagepunkt 43 und den Riegel-Auflagepunkt 46 gegeben ist. Nun kann das Vorschließen des Riegels 17 mittels des Schließzylinders 10 beginnen, dessen Schlüssel 10′ jedoch bei zurück­ geschlossenem Riegel 17 nicht abziehbar ist. Während der Vorschließ­ verlagerung wird von der Münzrandkante 45 der Sperrzahn 24 der Sperrklinke 22 beaufschlagt. Die Sperrklinke 22 wird dadurch ange­ hoben, so daß sie aus der Bewegungsbahn der Sperrschulter 25′ der Ausnehmung 25 gelangt. Der Riegel 17 ist somit vollends vorschließbar. In der Endphase der Vorschließverlagerung beaufschlagt der Steuer­ nocken 51 die Randkante 52′ der Öffnung 52. Zufolge des sich dann weiterverlagernden Riegels 17 wird der Abstand zwischen Auflagepunkt 43 und Riegel-Auflagepunkt 46 größer, so daß die Münze abfällt und dabei auf das Überbrückungsblech 58 gelangt. Die Münze 45 kann dann noch nicht zum Münzrückgabefach 57 rollen zufolge eines riegelseitigen Stützzapfens 67, vergl. strichpunktierte Darstellung in Fig. 5. Nach vollständigem Vorschließen des Riegels kann der Schlüssel 10′ abgezogen werden. Das bspw. mit diesem Schloß versehene Fach ist verschlossen.
Beim Aufschließen des Schlosses mittels des Schlüssels wird über den Flügel 14 der Riegel 17 zurückverlagert. Die Münze 45 rollt dabei auf dem Überbrückungsblech 58 und der Zwischenwand 61 mit. Wenn der Abstand zwischen dem Stützzapfen 67 und Zwischenwand 61 dem Münz­ durchmesser entspricht, kann die Münze 45 zum Geldrückgabefach gelangen.
Soll das gleiche Schloß auf eine Kassierfunktion umgestellt werden, so ist lediglich das Überbrückungsblech 58 herauszuziehen und in die Lage gemäß Fig. 14 zu bringen. Dann fällt in der Endphase der Vorschließ­ verlagerung die Münze 45 in den Ausfallschlitz 56 in ein unterhalb des­ selben befindliches, nicht dargestelltes Kassierfach.
Ist es erwünscht, das Schloß auf eine Mehrmünzfunktion umzustellen, so kann dieses dadurch geschehen, daß, wie in Fig. 15 veranschaulicht, der Nocken 38 um 180° gedreht wird. Dann ist die Abflachung 44 des Endes 43 dem Riegel-Auflagepunkt 46 zugekehrt. Der Abstand zwischen diesen beiden Punkten 43, 46 ist damit größer als der Durchmesser der Münze 45. Größer ist dieser Abstand auch als der Abstand zwischen dem zweiten Auflagepunkt 49 des Hebels 35 und dem zweiten Riegel-Auf­ lagepunkt 50. Die erste eingeworfene Münze 45 stützt sich demnach an dem zweiten Riegel-Auflagepunkt 50 und dem zweiten Auflagepunkt 49 ab. Die zuletzt eingeworfene Münze 45 erhält ihre Abstützung dann an der oberen Randkante der ersten Münze 45. Daher kann sie, obwohl ihr Durchmesser kleiner ist als der Abstand zwischen den Punkten 43, 46, nicht durchfallen. Während der Vorschließverlagerung wird dann durch die zuletzt eingeworfene Münze 45 die Sperrklinke 22 in der üblichen Weise verlagert. Bei vorgeschlossenem Riegel 17 wird dann ebenfalls der Hebel 35 aus seiner Haltestellung gesteuert, so daß die Münzen 45 aus ihrer Stützstellung abfallen können. Das eventuelle Kassieren bzw. Zurückgeben der Münzen geschieht in der gleichen Weise.
Soll bspw. eine querschnittsprofilierte Sondermünze 68 verwendet wer­ den, so ist vorerst das Münzeinsteckblech 29 in die Lage gemäß Fig. 12 zu bringen. Die angepaßte Sondermünze 68, siehe strichpunktierte Darstellung in Fig. 15 stützt sich nun an der Abflachung 44 des Endes 43 des Drehnockens 38 und dem Riegel-Auflagepunkt 46 ab. Der weitere Schließvorgang des Schlosses geschieht in der gleichen Weise.
Anstelle der in den Zeichnungen dargestellten einen Abflachung 44 könnte das Ende 43 weitere Abflachungen aufweisen, um den Einsatz weiterer Münzen mit unterschiedlichem Durchmesser zu gestatten.
Damit die Münzen ordnungsgemäß zu den entsprechenden Stellen des Schlosses gelenkt werden, sind sowohl an der Schloßvorderwand 2 Stützstege 69, 70 als auch am Riegel 17 der Schloßvorderwand zuge­ kehrte Stützvorsprünge 71 bis 76 zugeordnet.

Claims (3)

1. Schloß mit nach Münzeinwurf zu betätigender Schließ­ funktion, bei welchem die Münze in eine Abstützstellung im durch Schlüsselbetätigung verlagerbaren Riegel fällt und mit ihrer Randkante den Riegel durch Aussteuern einer Sperrklinke zur Schließverlagerung freigibt, wel­ che Abstützstellung durch zwei riegelseitige Auflagepunk­ te gegeben ist, wobei der Abstand beider Auflagepunkte in Abhängigkeit von der Schließbewegung veränderbar ist und wobei der eine der Auflagepunkte in einem riegelsei­ tigen, bei der Schließbewegung entgegen einer Federbelastung in eine größere Abstandsstellung zum anderen Riegel-Auf­ lagepunkt tretenden Hebel sitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Riegel-Auflagepunkt (43) von dem freien, exzentrisch gestalteten Ende (43) eines Drehnockens (38) gebildet ist, der eine zur Schloßrückwand (7) weisende, hinter einer Öffnung (52) derselben liegende Angriffsflä­ che (Schlitz 42) für ein Umstellwerkzeug besitzt, und
daß das exzentrisch gestaltete Ende (43) des in den verschiedenen Exzenterstellungen verra­ stenden Drehnockens (38) von Abflachungen (44) gebildet ist.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (35) an seinem der Münzfallrichtung entspre­ chenden Ende (35′) einen zweiten Auflagepunkt (49) be­ sitzt, welcher sich in Grundstellung des Hebels (35) in einem Abstand zu einem zweiten Riegel-Auflagepunkt (50) befindet, welcher Abstand dem Durchmesser der kleinsten vom Schloß aufzunehmenden Münze entspricht, und der kleinste Abstand zwischen dem einen Riegel-Auflagepunkt (43) und dem anderen Riegel-Auf­ lagepunkt (46) größer ist als der Durchmesser der Münze ist.
3. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Hebels (35) durch Eingriff eines Steu­ ernockens (51) in die Öffnung (52) der Schloßrückwand (7) erfolgt.
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